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Alt 25.07.2006, 13:32   #1
Catweazle
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Beiträge: n/a
Standard Keine Übernahme der Bewerbungskosten mehr

Ich bekomme bis zum 06.02.2007 keine Kosten für meine Bewerbungen mehr erstattet. Heute erhielt ich den entsprechenden Bescheid.

Die ArGe Breisgau-Hochschwarzwald übernimmt nur einen Anteil der Kosten in Höhe von 150,-- Euro innerhalb eines Jahres.

Die restlichen Bewerbungen muß ich nun aus eigener Tasche bezahlen. Ich frage mich nur von welchem Geld? Aber Eigenbemühungen muß ich bis zum 06.02.2007 ja trotzdem nachweisen. Wer finanziert mir das nun?
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Alt 25.07.2006, 13:51   #2
donnervogel->Emailproblem
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donnervogel
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tja, die Antwort wird wohl lauten: "Du"

Ggf. gibt es bei einigen caritativen Organisationen die Möglichkeit, dortz die Bewerbungen auszudrucken.

Weitere Möglichkeiten, der Kostenreduzierung kann sein, entweder bei den Arbeitgebern persönlich vorszusprechen oder sich überwiegend per eMail zu bewerben.
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Alt 25.07.2006, 15:58   #3
nele->Emailproblem
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nele
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....und wenn ich das richtig gelesen habe, hast du gerade eine neue EGV unterschrieben und musst ein bestimmtes kontingent an bewerbungen abschicken.

bei aller liebe, aber das ist finanziell nicht zu schaffen, ohne dass es bezuschusst wird.

pouh! das ist hart! wie wird denn das begründet?
__

nein, ich mache keine rechtsberatung, das sind nur meine traurigen erfahrungen
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Alt 25.07.2006, 16:33   #4
Arco
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Arco
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... eine Begründung wird man nicht bekommen, aber der Haushaltsetat wird dort leerer als leer sein :pfeiff: :pfeiff:

Achsoooo, ich würde mich bei den "guten" Angebote nur noch wenn möglich per e-mail bewerben und

nur noch bei den "sehr guten" mit den Bewerbungsunterlagen per Post.

So und wenn diese dann zufälliger WEISE den Jahresbetrag ergeben :pfeiff: :pfeiff: :pfeiff:
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Alt 25.07.2006, 16:52   #5
Martin Behrsing
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dann stellst Du halt die Bewerbungen ein. So einfach. Kurze Mitteilung an die ARGE, dass Du kein weiteres Geld mehr für Bewerbungen hast.

Lies dir mal den Rest durch, da gibt es genügend Stoff zur Argumentation
Zitat:
Eine wichtige Zumutbarkeitsschranke stellt der Arbeitsmarkt dar. Die Eigenbemühungen
müssen nämlich auch eine gewisse Erfolgsaussicht haben. Besteht zum Beispiel
aufgrund des Alters, der beruflichen Qualifikation und/oder gesundheitlicher Einschränkungen
keine Aussicht auf einen Arbeitsplatz, können auch keine allgemeinen Bewerbungsbemühungen
verlangt werden.1 Die Aufgabe von Eigenbemühungen stellt keine
Beschäftigungstherapie für Langzeitarbeitslose dar. Von vornherein zwecklose Bewerbungsbemühungen
sind kontraproduktiv und wirken auf den Leistungsempfänger
demotivierend. Sie führen dazu, dass nach einiger Zeit die Bewerbungsbemühungen
schematisch abgearbeitet werden. Vielmehr sind eventuell vorhandene Vermittlungsdefizite
und Qualifizierungsmängel zunächst zu beseitigen, in Betracht kommt auch eine
gezielte Vermittlung in geförderte Arbeitsverhältnisse sowie subventionierte Arbeitsplätze
für ältere bzw. Langzeitarbeitslose. Hier kann die Eingliederungsvereinbarung
durch eine genaue Analyse und ein gezieltes Förderungsprogramm positive Effekte erreichen.
Sofern eine entsprechende Strategie vereinbart wird, können innerhalb dieses
Rahmens Eigenbemühungen verlangt werden.
1Steinmeyer in: Gagel, SGB III, § 119 Rn. 33
vergl. Schlegel/Voelzke/Radüge juris Praxiskommentar SGB II
- Grundsicherung für Arbeitsuchende - § 15 SGB II Rz. 87


Zitat:
Erst wenn eine Vermittlung wirklich möglich ist, und eine gewisse (wenn auch nur
geringe) Wahrscheinlichkeit vorhanden ist, dass eine Stelle besetzt werden kann,
sind allgemeine Eigenbemühungen in Form von Bewerbungstätigkeiten grundsätzlich
zumutbar. Hier ergeben sich aber weitere Einschränkungen für die Häufigkeit der vereinbarten
Bemühungen. Gibt es für Tätigkeiten, die dem Ausbildungsstand und der
Qualifikation des Hilfebedürftigen entsprechen, nur wenige offene Stellen bzw. ist der
Arbeitsmarkt weitgehend verschlossen, so muss das Auswirkungen auf die Anzahl der
geforderten Bewerbungsbemühungen haben. Auch vor dem Hintergrund, dass gegebenenfalls
auch einfache Helfertätigkeiten zumutbar sind, darf nicht verkannt werden,
dass höher qualifizierte Bewerber häufig als ungeeignet angesehen werden und auch die körperlichen Anforderungen – jedenfalls bei älteren Bewerbern – nicht erfüllt werden.
Insofern kann der Verweis auf geringer qualifizierte Tätigkeiten nicht immer dazu
führen, dass eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen pro Woche oder pro Tag auch
tatsächlich möglich (und Erfolg versprechend) ist.
vergl. Schlegel/Voelzke/Radüge juris Praxiskommentar SGB II
- Grundsicherung für Arbeitsuchende - § 15 SGB II Rz. 88

Zitat:
Problematisch kann auch eine mögliche finanzielle Überforderung sein. In diesem
Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass Bewerbungstätigkeiten häufig recht kostenintensiv
sind. Der Bewerber muss bei schriftlichen Bewerbungen die Bewerbungsunterlagen
erstellen, Fotos anfertigen lassen, Fotokopien erstellen und Portokosten
entrichten. Die Zumutbarkeit hängt daher auch von der finanziellen Leistungsfähigkeit
ab.1 In Anbetracht der geringen Mittel, die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zur Verfügung
stehen, ist eine Kostenerstattungsregelung, sofern schriftliche Bewerbungen gefordert
werden, notwendig. Über § 16 Abs. 1 SGB II sind die §§ 45 und 46 SGB III anwendbar,
so dass die Erstattung von Bewerbungskosten in der Eingliederungsvereinbarung
geregelt werden kann. Allerdings ist zu beachten, dass eine Obergrenze von
jährlich 260 € besteht. Möglicherweise kann auch eine abweichende Erbringung von
Leistungen gem. § 23 Abs. 1 SGB II erfolgen. Ergibt sich jedenfalls eine finanzielle Überforderung
durch die Art und die Anzahl der vereinbarten Eigenbemühungen, ist eine
Regelung über die Kostenfrage in der Eingliederungsvereinbarung zwingend erforderlich.
Mangelt es an einer derartigen Regelung, ist die Vereinbarung rechtswidrig und
kann darüber hinaus nichtig sein. Kann der Hilfedürftige sich aus finanziellen Gründen
nicht in der geforderten Häufigkeit bewerben, enthält die Eingliederungsvereinbarung
keine Regelung über die Erstattung und werden keine zusätzlichen Mittel gewährt, liegt
jedenfalls ein wichtiger Grund i.S.v. § 31 Abs. 1 Satz 2 SGB II vor, mit der Folge, dass
eine Absenkung der Leistungen nicht eintritt. Wenn eine Erstattung gem. § 45 SGB III
geregelt wird, begrenzt der Förderungshöchstbetrag von 260 € die Anzahl der maximal
zulässigen (schriftlichen) Bewerbungen.2 Das gilt natürlich nicht für den Nachweis telefonischer
Bewerbungen. Diese können vielfach kostenlos in den Räumen der Agenturen
für Arbeit durchgeführt werden, so dass Mehrkosten nicht entstehen können. Im
Übrigen gilt, dass bei anderweitigen Kosten wie zum Beispiel Telefon- und Faxkosten
im Einzelfall festzustellen ist, ob tatsächlich eine finanzielle Überforderung eintritt.3
91 Probleme können sich auch dadurch ergeben, dass in der Eingliederungsvereinbarung
die Teilnahme an einer Trainings- oder Weiterbildungsmaßnahme vereinbart wird oder
aber gemeinnützige Arbeiten verrichtet werden sollen. Während der Teilnahme an
1 Steinmeyer in: Gagel, SGB III, § 119 Rn 31.
2 Brand in: Niesel, SGB III , 2. Aufl. Rn. 6.
3 Steinmeyer in: Gagel, SGB III, Rn. 32
vergl. Schlegel/Voelzke/Radüge juris Praxiskommentar SGB II
- Grundsicherung für Arbeitsuchende - § 15 SGB II Rz.90


Zitat:
Die Eingliederungsvereinbarung enthält offensichtlich unzumutbare Eigenbemühungen.
Hiervon erfasst sind alle eindeutigen Überforderungssachverhalte. Im Einzelfall
kann die Prüfung, ob ein Fall qualifizierter Rechtswidrigkeit vorliegt, schwierig sein.
Sofern z.B. eine Bewerbung pro Tag zumutbar ist, kann möglicherweise schon bei drei
Bewerbungen täglich von offensichtlicher Unzumutbarkeit ausgegangen werden. Relativ
einfach stellt sich der Sachverhalt bei einer finanziellen Überforderung ohne entsprechende
Kostenersatzregelung in der Eingliederungsvereinbarung dar. Kann der
Hilfebedürftige die geforderten Eigenbemühungen aus finanziellen Gründen nicht
erbringen, so ist die Eingliederungsvereinbarung nichtig. Das gilt jedenfalls dann, wenn
sich die finanzielle Überforderung bereits zum Zeitpunkt des Abschlusses aufdrängt.
vergl. Schlegel/Voelzke/Radüge juris Praxiskommentar SGB II
- Grundsicherung für Arbeitsuchende - § 15 SGB II Rz. 120


Zitat:
Die Eigenbemühungen sind nach Art, Umfang und Nachweis so bestimmt aufzuführen, dass ohne zusätzliche Akte wertender Erkenntniss festgestellt werden kann, ob der Hilfebedürftige seiner Obliegenheit zu ausreichenden Eigensuchbemühungen nachgekommen ist. Erfordern bestimmte Bemühungen zusätzliche finanzielle Aufwendungen (etwa Bewerbungsunterlagen oder Fahrtkosten), ist in der Eingliederungsvereinbarung auch deren Fianzierung zu regeln. Kostenträchtige Eingliederungsvereinbarungen, deren Aufwendungen der Hilfebedürftige zumutbar nicht mehr aus den Regelleistungen bestreiten kann, sind ohne Finanzierungsregelungen unzumutbar
Nomos Kommentar (Münder Hrsg.) Berlit in LPK-SGB II §15 rz. 23
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 25.07.2006, 16:55   #6
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donnervogel
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"dann stellst Du halt die Bewerbungen ein" -
sorry, dass ist aber so mit das Dümmste, was ich je gehört habe...
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Alt 25.07.2006, 16:58   #7
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Mein lieber Donnervogel, dann erklär Du mir doch mal wie man hunderte von Euro ausgeben soll für Bewerbungen wenn man sie nicht hat, bin gespannt :icon_kinn:
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Alt 25.07.2006, 17:02   #8
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donnervogel
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@Arania:
das habe ich ja schon in einem vorherigen Post geschrieben - z.B. Bewerbungen per email, persönliche Vorsprache

aber wenn man die Bewerbungsbemühungen einstellt, dann findet man definitiv keine Stelle und man bleibt im Alg2...deshalb ist die Aussage mit dem Einstellen der Bewerbungsaktivitäten in meinen Augen einfach nur dumm
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Alt 25.07.2006, 17:05   #9
Arania->Emailproblem
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Tja kommt darauf an für welche Stellen man in Frage kommt, da ich Catweazles Ausbildung nicht kenne, weiß ich nicht ob da E-Mails das richtige sind.

Ich will ihm nichts unterstellen aber bei den Discountern braucht man sich schon mal nicht per E-Mail zu bewerben und wenn man auf dem Land lebt dann wird es auch mit der persönlichen Vorsprache schwierig wenn einem das Fahrgeld fehlt.
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Alt 25.07.2006, 17:05   #10
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Bruno1st
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Zitat von donnervogel
tja, die Antwort wird wohl lauten: "Du"

Ggf. gibt es bei einigen caritativen Organisationen die Möglichkeit, dortz die Bewerbungen auszudrucken.

Weitere Möglichkeiten, der Kostenreduzierung kann sein, entweder bei den Arbeitgebern persönlich vorszusprechen oder sich überwiegend per eMail zu bewerben.
E-Mail kostet auch Geld - vor allem erkennt die Arge solche Bewerbungen nicht an/unterstützt nicht.
Nach einer ersten Zusage durch den damaligen Fallmanager kam dann eine Absage - alles per E-Mail und nachdem mir die Arge einen Neuantrag unterschieben wollte, bin ich in Widerspruch zu ersten Absage gegangen und suche meine über 80 Bewerbungsbestätigungen die ich dem Fallmanager abgegeben habe.

Mon, 25 Jul 2005 12:11:09
.....Bezüglich Bewerbungskosten gelten als Richtschnur 5 EUR pro Bewerbung mit Nachweis durch Anschreiben und max. 150 EUR pro Jahr. Bei Online würden ich die Online-Anschreiben analog werten, wenn Sie diese irgendwie nachweisen und sammeln können.....

Mon, 24 Oct 2005 14:02:02
.....1. bezüglich der Bewerbungskosten habe ich leider eine schlechte Nachricht. Die Arge übernimmt keine Internet-Bewerbungen, auch wenn sie nachgewiesen sind.....

Persönlich stelle ich fest, daß die Arge kein Interesse an einer Stellenvermittlung hat. Und die Bewerbungen nur noch als Beschäftigungstherapie beider Seiten, bzw. Sanktionsgrund dienen sollen.
Ich warte seit Monaten auf Auskünfte zu einem berufsbedingten Umzug. Doch hier wartet die Arge zuerst auf eine mögliche Stellenzusage, bevor sie in die Gänge kommen möchte. Nur wie soll ich mit einem Arbeitgeber verhandeln, wenn ich nicht weiß, was möglich ist, bzw. die Zeitrechnung der Arge (beantragen aber was ?, abwarten, Urlaub, Krankheit, Überstundenabfeiern, weiter warten, usw.) einkalkulieren muß. Da ist absehbar, daß der Job auch dieses Jahr wieder platzt (www).
Oder glauben diese Argen Typen, daß die Firma noch vollkommen unentdeckt vor meiner Haustür liegt ?

Übrigens, es gibt Stellenangebote bei der Agentur gegen Arbeit bei denen steht "Bewerbung nur per E-Mail"
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 25.07.2006, 17:12   #11
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nele
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Zitat:
"dann stellst Du halt die Bewerbungen ein" -
ok, man bewirbt sich dann und stellt dafür essen und wohnen ein?

wenn eine EGV vorliegt, dann sind die pflichten nicht nur beim HE, sondern auch bei der ARGE. wenn die ARGE die bewerbungskosten streicht oder kürzt, wird dann nur noch gefordert und nicht mehr gefördert?

das KANN man nicht bezahlen, auch wenn man möchte! weisst du, was alleine die fotos kosten? abgesehen von den anderen materialien?

eine aussagekräftige bewerbung braucht halt ihren rahmen, um überhaupt angesehen zu werden.
__

nein, ich mache keine rechtsberatung, das sind nur meine traurigen erfahrungen
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Alt 25.07.2006, 17:13   #12
Arco
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Arco
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... bei mir werden e-mail Bewerbungen als solche anerkannt, auch wenn sie dann nicht "bezuschußt" werden ( 5 €) sollte ich die überhaupt als e-mail gekennzeichnet haben :pfeiff: :pfeiff:

Außerdem ist das Argument von der Arge schwachsinn, denn es gibt immer mehr Stellenangebote wo man nur noch per e-mail seine Bewerbung abgeben kann/soll....
Arco ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2006, 17:50   #13
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donnervogel
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@nele: für Online-Bewerbungen reicht es, die Sachen einmal einzuscannen, dann kann man die öfters benutzen

Dass keine Online-Bewerbungen im Rahmen der Bewerbungskosten übernommen werden, versteht sich auch von selbst - ist ja schliesslich keine Prämie dafür, dass man sich bewirbt und soll die Kosten erstatten, die bei der Erstellung und Versendung von postalischen Bewerbungen anfallen. Richtig, online-Bewerbungen kosten auch etwas, aber wesentlich weniger, als postalische (keine Briefmarke, keine Briefumschläge, kein Papier, keine Original-Fotos usw.). Und die 5 € sollen ja das erstatten, was in der Klammer aufgeführt ist...
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Alt 25.07.2006, 17:57   #14
Martin Behrsing
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@ donnervogel. Du verkennst, dass ca. 80% aller ALG-II Bezieher über keinen Internetanschluss verfügen oder damit nicht richtig umgehen können. Von daher sind die Internetbenutzer nur eine sehr kleine Gruppe und darum geht es. Auch persönliche Vorstellungen kosten Geld und jede schriftliche Bewerbung auch. Also Hungern und bewerben?
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Alt 25.07.2006, 18:52   #15
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Bruno1st
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Zitat von Martin Behrsing
Auch persönliche Vorstellungen kosten Geld und jede schriftliche Bewerbung auch. Also Hungern und bewerben?
Eben - eine schriftliche Bewerbung kosten ab ca. 10,- €/St. (Porto, stabilber Briefumschlag, Bewerbungsmappe, Bild, Kopien, 120er Briefpapier für Anschreiben, usw.) vorher noch Anfragen, wie weit man evtl. eine Chance hat, bzw. versuchen den Namen des Ansprchpartners herauszubekommen, usw. - persönliche Vorstellung ist auch spaßig, denn einfach blind reinschneien ist schwierig, mit Glück gibt es einen Termin zu dem man dann kommen kann (weitere Fahrtkosten).
Das abklappern von ganzen Straßen bringt nichts, denn das Suchspektrum ist zu breit, bzw. die Stellenangebote zu gering.

Außerdem, was sollen unzählige Bewerbungen auf eine Stelle. Der Glaube der Argen und deren beschäftigter Dozenten, daß eine schlechte Bewerbung die Ursache für eine Absage ist, ist doch Irrsinn.
Bei ca. 8 Mio. Arbeitslosen und ca. 0,5 Mio. angeblich offenen Stellen ist ein Bewerbungstraining eher rausgeworfenes Geld.

Übrigens, ein Personaler schafft 200 Bewerbungen in 2-3 Stunden. Außerdem kostet die Rücksendung das Unternehmen auch Kohle - ab ca. 25,- €/St. Deshalb landen viele Blindbewerbungen in der Akte P(apierkorb) oder es gibt nur einen einfachen (billigeren) Brief "Wir behalten die Unterlagen im Archiv".
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Alt 25.07.2006, 20:38   #16
alpha
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Also die Firmen sind keineswegs erfreut über diese Bewerber Schwemme. D.h. insbes. die Leute die sie bearbeiten müssen (weil bei den meisten Firmen ja Personalmangel herrscht, heißt das meistens Ü-Std. machen)

In diesen sog. EGV sollte mehr auf die tatsächliche Situation des EHB eingegangen werden, d.h. jemand der kaum noch für einen Job taugt (evtl. krank o. unter/überqualifiziert etc) sollte auch nicht zu unnötigen Bew. gezwungen werden. 1. entstehen f. 3 Seiten (Arge, Firmen, Bewerber) unnötige Kosten 2. Zeitverschwendung.

Wie es aussieht ist meine EGV dem angepasst (5 Bew. / Monat) Email soll wohl mitzählen, wenn ich das richtig interpretiere. Allerdings werden f. tel. u. mail Bew. keine Kosten erstattet. Die Dame meinte nämlich: Ohhh, sie sind Industriekaufmann, da sind sie der einzige in meinem Bereich. Allerdings hätte sie auch nur 1 Stelle in dem Bereich. Daher vermute ich, dass ich deshalb nur 5 Bew. schreiben soll/muß. Ich denke mir, dass Leute wie Handwerker, Mediziner, Altenpfleger, Techniker etc. (also rel. gefragte Berufe) eher eine höhere Zahl an Pflichtbewerbungen "aufgebrummt" kriegen.... die Standardanzahl bei der hiesigen Arge liegt wohl bei 10 vermute ich.
__

- Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen
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Alt 25.07.2006, 21:51   #17
Müllemann->Emailproblem
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Müllemann
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Zitat von donnervogel
@Arania:
das habe ich ja schon in einem vorherigen Post geschrieben - z.B. Bewerbungen per email, persönliche Vorsprache

aber wenn man die Bewerbungsbemühungen einstellt, dann findet man definitiv keine Stelle und man bleibt im Alg2...deshalb ist die Aussage mit dem Einstellen der Bewerbungsaktivitäten in meinen Augen einfach nur dumm

und oberflächlich ist es zu schreiben "persönliche Vorsprache"

Kannst Du fliegen?

mit knapp 27 euro im Monat kann man nicht groß in der Gegend rumfahren und sich einfach persönlich vorstellen ......

kleiner Schlauberger am Werke?
Müllemann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2006, 21:54   #18
PUT->Emailproblem
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PUT
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Also ich kann nicht anders als meine Meinung hierzu zu sagen.

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit von diesem Vogel "Donnervogel", Martin Behrsing zu unterstellen, dass seine Meinung von der Einstellung der Bewerbungen bei Unbezahlbarkeit, das Dümmste sei, was er jemals gehört hätte. Mein lieber Donnervogel, ich empfinde deine Äußerung als das Dümmste, was ich meinerseits jemals gehört habe und Martins Äußerung als einen seiner klügsten Gedanken. Siehste, so unterschiedlich können halt die Wertungen sein.

Aber mal zum Sachverhalt. Selbstverständlich müssen Forderungen der ARGE auch von dieser bezahlt werden, denn im Regelsatz ist dafür nichts eingeplant. Das heißt ja nun aber noch lange nicht, dass nicht etwa ein halbwegs kluger ALG II-Empfänger auch schon aus eigenem Interesse und von sich aus, außerhalb der ARGE-Forderungen, auch tatsächlich vernünftigen und erfolgversprechenden Bewerbungen nachgeht. Das was die ARGE macht, ist Beschäftigungstherapie und vielfach das Unvernünftigste, was man je machen kann. Viel hilft nicht viel und wenn es Kosten verursacht, dann soll es bitteschön auch die Arge bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen PUT
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Alt 25.07.2006, 22:05   #19
Müllemann->Emailproblem
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Müllemann
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Zitat von PUT
Also ich kann nicht anders als meine Meinung hierzu zu sagen.

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit von diesem Vogel "Donnervogel", Martin Behrsing zu unterstellen, dass seine Meinung von der Einstellung der Bewerbungen bei Unbezahlbarkeit, das Dümmste sei, was er jemals gehört hätte. Mein lieber Donnervogel, ich empfinde deine Äußerung als das Dümmste, was ich meinerseits jemals gehört habe und Martins Äußerung als einen seiner klügsten Gedanken. Siehste, so unterschiedlich können halt die Wertungen sein.

Aber mal zum Sachverhalt. Selbstverständlich müssen Forderungen der ARGE auch von dieser bezahlt werden, denn im Regelsatz ist dafür nichts eingeplant. Das heißt ja nun aber noch lange nicht, dass nicht etwa ein halbwegs kluger ALG II-Empfänger auch schon aus eigenem Interesse und von sich aus, außerhalb der ARGE-Forderungen, auch tatsächlich vernünftigen und erfolgversprechenden Bewerbungen nachgeht. Das was die ARGE macht, ist Beschäftigungstherapie und vielfach das Unvernünftigste, was man je machen kann. Viel hilft nicht viel und wenn es Kosten verursacht, dann soll es bitteschön auch die Arge bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen PUT

..... das was die ARGE macht, ist nur noch Beschäftigungstherapie bzw. ich nenne das Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die nicht ausgelasteten Mitarbeiter

5x musste ich die ARGE anschreiben bis mir "Reisekosten" erstattet wurden für eine vom Amt angeordnete ärztl. Untersuchung in anderer Stadt als Wohnort und da der Betrag nicht ausreichte, werden wohl wieder mindestens 5 Schreiben nötig sein, bis letzter Cent rüberkommt.

Donnervogel hat Flügel und kommt ohne "Fördermittel" überall hin
Müllemann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2006, 22:34   #20
Barney
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Bereits im April 2005 wurde der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband nach den Bewerbungskosten befragt.
Wie hoch ( in Prozent und Euro ) sind die anerkannten Bewerbungskosten im Regelsatz?

Die Antwort damals:

Zitat:
".. Sehr geehrter Herr X,
im Regelsatz sind keine expliziten Bewerbungskosten. In den Kosten für Kommunikation dürften minimale Anteile enthalten sein.
Deshalb sollten Sie die Agentur auf § 16 Abs. 2 SGB II hinweisen. Dieser verweist auf zahlreiche Bestimmungen des SGB III, unter anderem auch auf den ersten Abschnitt des Vierten Kapitels, der die §§ 45 bis 47 über Bewerbungskosten enthält. Diese sind also zusätzlich zum Regelsatz zu übernehmen. Wie Sie richtig feststellen, müsste dies in der Eingliederungsvereinbarung festgehalten werden.... ".
Im § 46, Abs. 1 SGB III steht :
" (1) Bewerbungskosten können bis zu einem Betrag von 260 Euro jährlich übernommen werden."
Da im Regelsatz des SGB II keine Bewerbungskosten berücksichtigt wurden, kann also nur dann eine gewisse Anzahl von Bewerbungen von der AfA verlangt werden, wenn die finanziele Übernahme der Bewerbungskosten durch die AfA in der Eingliederungsvereinbarung verbindlich vereinbart wird.
Bisher hat unsere örtliche AfA pauschal 5 Euro/Bewerbung (mündlich, telefonisch, schriftlich, online) anerkannt. Wenn die AfA die Übernahme der Bewerbungskosten in Höhe von max. 260 Euro/a und pauschal 5,00 € pro Bewerbung in der Eingliederungsvereinbarung schriftlich fiziert, ergeben sich dadurch 52 Bewerbungen/a (260 : 5 = 52) bzw. 1 Bewerbung/Woche oder 4 Bewerbungen/Monat.
Da keine Bewerbungskosten im Regelsatz des SGB II enthalten sind, können auch keine Bewerbungen verlangt werden, wenn die Übernahme der Bewerbungskosten nicht in der Eingliederungsverbarung vereinbart wurde, weil ansonsten die Bewerbungskosten das Existenzminimum reduzieren würden, was rechtswidrig wäre.
Ergo für mich: Keine Eingliederungsvereinbarung mit Übernahme der Bewerbungskosten = keine Bewerbungen möglich!
Eine Forderung, die das Existenzminimum senkt, ist nicht nur unzumutbar, sondern demzufolge auch rechtswidrig.
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Alt 25.07.2006, 22:59   #21
Catweazle
Gast
 
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Guten Abend zusammen,

ich werde zunächst einmal Widerspruch gegen den Bescheid/Ablehnung einlegen.

Morgen stelle ich den Wortlaut des Ablehnungsbescheides in's Forum.

Jetzt bin ich allerdings zu müde dazu.

Gute Nacht.
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Alt 25.07.2006, 23:01   #22
Arco
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Arco
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... dann wünsche ich/wir dir eine geruhsame Nacht :sleep: :sleep:
Arco ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2006, 06:39   #23
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donnervogel
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Antwort zu Post #14 von Martin: ich gebe Dir recht, dass zahlreiche AlgII-Bewerber über keinen Internetanschluss verfügen oder nicht genau wissen, wie damit umzugehen. Aber hier geht´s ja um die Frage von Catweazle und der kann ja offensichtlich das internet nutzen.

Antwort zu Post #16 von Alpha: Du schreibst, dass jemand, der kaum noch für einen Job tauge, sich nicht so viel bewerben solle. Das sehe ich komplett anders. Eben weil jemand kaum mehr taugt, desto schwieriger wird es sein, eine Arbeitsstelle zu finden und die Suche nach der Nadel im Heuhaufen müsste intensiviert werden, um diese Arbeitsstelle zu finden.

Antwort zu Post #17 von Müllemann: die Mehrzahl der Bundesbürger wohnt in Städten. Da kann man sich ohne grossen finanziellen Aufwand persönlich bewerben. In ländlichen gebieten ist das nicht so einfach, da gebe ich Dir recht.

Antwort zu Post #18: es steht Dir frei, meine Äusserung als das Dümmste zu betrachten, was Du gehört hast.
donnervogel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2006, 07:35   #24
Catweazle
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Der Bescheid im Wortlaut:

Leistungen zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung, Bewerbungskosten - Bewilligungsbescheid und Teilablehnung

Sehr geehrter Herr.................,

aufgrund Ihres Antrages vom 20.07.2006 bewillige ich Ihnen Bewerbungskosten in Höhe von 75,-- Euro. Dieser Betrag wird auf das im Antrag benannte Konto überwiesen.

Je nachgewiesener Bewerbung können 5,-- Euro gewährt werden; jährlich bis zu 150,-- Euro. Die maßgebende Frist beginnt mit dem Tag der erstmaligen Beantragung, dem 07.02.2006 und endet am 06.02.2007.

Sie haben in Ihrem Antrag Aufwendungen für 16 Bewerbungen (Kopien und Auflistung) geltend gemacht.

Während der maßgebenden Frist wurden bereits Kosten für 15 Bewerbungen übernommen (75,-- Euro). Somit können für den o. g. Zeitraum nur Kosten für 15 Bewerbungen erstattet werden.

Die Entscheidung beruht auf § 16 Abs. 1 SGB - Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitsuchende in Verbindung mit den §§ 45 und 46 SGB - Drittes Buch.

Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem oben bezeichneten Träger der Grundsicherung einzureichen - und zwar binnen eines Monats, nachdem Ihnen der Bescheid bekannt gegeben worden ist.

Mit freundlichen Grüßen


Anmerkung:

In meiner Eingliederungsvereinbarung vom 22.06.2006 wird keine genaue Anzahl von Bewerbungen genannt, die ich monatlich erbringen muß. Die Erstattung der Bewerbungskosten wird in der EGV ebenfalls nicht beziffert.
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Alt 26.07.2006, 07:42   #25
Catweazle
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SGB II § 16 Leistungen zur Eingliederung

(1) Als Leistungen zur Eingliederung in Arbeit kann die Agentur für Arbeit alle im Dritten Kapitel, im Ersten bis Dritten und Sechsten Abschnitt des Vierten Kapitels, im Fünften Kapitel, im Ersten, Fünften und Siebten Abschnitt des Sechsten Kapitels und die in den §§ 417, 421g, 421i, 421k und 421m des Dritten Buches geregelten Leistungen erbringen. Für Eingliederungsleistungen an erwerbsfähige behinderte Hilfebedürftige nach diesem Buch gelten die §§ 97 bis 99, 100 Nr. 1 bis 3 und 6, § 101 Abs. 1, 2, 4 und 5, §§ 102, 103 Satz 1 Nr. 3, Satz 2, § 109 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 des Dritten Buches entsprechend. Soweit dieses Buch für die einzelnen Leistungen nach den Sätzen 1 und 2 keine abweichenden Voraussetzungen regelt, gelten diejenigen des Dritten Buches. Die §§ 8 und 37 Abs. 4 des Dritten Buches sind entsprechend anzuwenden. § 41 Abs. 3 Satz 4 des Dritten Buches ist mit der Maßgabe entsprechend anzuwenden, dass an die Stelle des Arbeitslosengeldes das Arbeitslosengeld II tritt. Den zugelassenen kommunalen Trägern obliegt auch die Arbeitsvermittlung für Bezieher von Leistungen nach diesem Buch.

SGB III § 45 Leistungen
Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende sowie Ausbildungsuchende können zur Beratung und Vermittlung unterstützende Leistungen erhalten, soweit der Arbeitgeber gleichartige Leistungen nicht oder voraussichtlich nicht erbringen wird. Als unterstützende Leistungen können Kosten
1. für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen
(Bewerbungskosten), 2. im Zusammenhang mit Fahrten zur Berufsberatung, Vermittlung, Eignungsfeststellung und zu Vorstellungsgesprächen (Reisekosten) übernommen werden.

SGB III § 46 Höhe
(1) Bewerbungskosten können bis zu einem Betrag von 260 Euro jährlich übernommen werden.

(2) Als Reisekosten können die berücksichtigungsfähigen Fahrkosten übernommen werden. Berücksichtigungsfähig sind die bei Benutzung eines regelmäßig verkehrenden öffentlichen Verkehrsmittels anfallenden Kosten der niedrigsten Klasse des zweckmäßigsten öffentlichen Verkehrsmittels, wobei mögliche Fahrpreisermäßigungen zu berücksichtigen sind. Bei Benutzung sonstiger Verkehrsmittel ist ein Betrag in Höhe der Wegstreckenentschädigung nach § 5 Abs. 1 des Bundesreisekostengesetzes berücksichtigungsfähig. Bei mehrtägigen Fahrten können zusätzlich für jeden vollen Kalendertag ein Betrag von 16 Euro und für den Tag des Antritts und den Tag der Beendigung der Fahrt ein Betrag von jeweils 8 Euro erbracht werden. Daneben können die Übernachtungskosten erstattet werden. Übersteigen die nachgewiesenen
Übernachtungskosten je Nacht den Betrag von 16 Euro, können sie erstattet werden, soweit sie unvermeidbar sind. Übernachtungskosten, die die Kosten des Frühstücks einschließen, sind vorab um 5 Euro zu kürzen.
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bewerbungskosten, keine, mehr, uebernahme, Übernahme

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