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Start > Information > Anträge -> Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?


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Alt 15.05.2017, 08:31   #1
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Ninama
Standard Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Ab dem 01.05.2017 habe ich Leistungen beim Jobcenter beantragt.

Am 02.05.2017 habe ich die Antragsunterlagen persönlich abgeholt und am 09.05.2016 hatte ich den Termin zur Abgabe der ganzen Unterlagen.

Meiner Meinung nach habe ich auch alles abgegeben.

Weil man mir während der Aushändigung der Antragsunterlagen erklärte, dass der Lohnschein nicht ausreiche, musste ich sogar meinen Arbeitgeber über den Leistungsbezug informieren und ihm diese Einkommensbescheinigung zum Ausfüllen geben.

Als ich den Termin zur Abgabe hatte, hieß es plötzlich, dass auch die Lohnabrechnung für den Monat April 17 abzugeben sei.

Warum reicht die Einkommensbescheinigung nicht aus?

Ich habe ja nichts gegen die Abgabe des Lohnscheins. Das ist nicht mein erster Antrag auf Leistungen und ich habe vorher immer meinen Lohnschein abgegeben, weil ich meinen Arbeitgeber nicht über den Leistungsbezug informieren wollte.

Aber wenn ich jetzt schon das Formular ausfüllen lassen musste und wenn da alle Angaben zum Einkommen draufstehen, also Bruttoverdienst und Nettoverdienst, weshalb wird zusätzlich der Lohnschein benötigt?

Und eine zweite Forderung verstehe ich auch nicht so ganz.

Das Jobcenter fordert die komplette Heizkostenabrechnung. Erhalten hat man von mir eine Übersicht der fälligen Abschläge und die Seite, aus der hervorgeht, dass das Guthaben vor meinem Leistungsbezug ausbezahlt wurde. Sind die anderen Seiten der Abrechnung wirklich notwendig?

Die Anschrift ist aus den vorgelegten Seiten ersichtlich.

Und wenn die komplette Heizkostenabrechnung tatsächlich notwendig ist, kann ich mich hier auf die Grenzen der Mitwirkungspflicht berufen?

In dem Haus, in dem ich wohne, gibt es noch zwei weitere BGs. Diese haben Kopien der vollständigen Abrechnung eingereicht. Es liegen also bereits alle Seiten doppelt im Jobcenter vor.

Kann das Jobcenter sich diese unnötigen Seiten nicht selbst kopieren?

Die Nummern der Bedarfsgemeinschaften sollte das Jobcenter ziemlich schnell herauskriegen, weil ich bei Antragsabgabe mehr oder weniger gezwungen wurde, sowohl Namen als auch Geburtsdaten aller im Haus lebenden Personen anzugeben.

Braucht das Jobcenter wirklich alle Seiten der Heizkostenabrechnung oder reichen die Seiten mit den Abschlägen und dem Nachweis des Monats der Guthabenzahlung aus?

Warum kann mein Leistungsanspruch nicht berechnet werden, obwohl die Übersicht der Abschläge und die aktuelle Einkommensbescheinigung vorliegen?
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2017, 10:23   #2
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Ninama
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zitat von Ninama Beitrag anzeigen
am 09.05.2016 hatte ich den Termin zur Abgabe der ganzen Unterlagen.
Sorry, ich meine natürlich am 09.05.2017
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2017, 12:10   #3
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2wie Pech u Schwefel
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Ich hatte das Problem auch mal. Auf Nachfrage beim JC hieß es das auf der Abrechnung relevante Daten vorhanden sind. Die in der Einkommensbescheinigung nicht ersichtlich sind.

Frag mich nicht welche das sind, da es zu lang her ist.

Zu den Heikosten kann ich nur sagen. Das man doch jedes Jahr eine Betriebskostenabrechnung vom Vermieter bekommt die man dann einreicht beim Amt. Guthaben wird doch mit der neuen Miete verechnet. Jeder einzellne muss doch seine persönlichen Veränderungen dem JC mitteilen.

Auch wenn im Haus 10 BG´s wohnen musst du deine eigene Abrechnung einreichen.

Nimm alles mit und lass das Amt entscheiden was die brauchen/kopieren wollen. Um unnötigen Ärger aus dem weg zu gehen.

Ich weiß nicht ob dir der Anhang weiterhilft.

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf BfDI-Arbeitsvertrag.pdf (1.57 MB, 16x aufgerufen)
2wie Pech u Schwefel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2017, 13:42   #4
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Wieso musstest Du eigentlich Angaben zu den anderen BGs im Haus machen? Gehoert ihr irgendwie zusammen?
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 08:09   #5
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Ninama
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zitat von 2wie Pech u Schwefel Beitrag anzeigen
Ich hatte das Problem auch mal. Auf Nachfrage beim JC hieß es das auf der Abrechnung relevante Daten vorhanden sind. Die in der Einkommensbescheinigung nicht ersichtlich sind.
Okay, aber weshalb musste ich dann überhaupt diese Einkommensbescheinigung vom AG ausfüllen lassen? Ich habe vorher immer nur die Lohnscheine beim Jobcenter eingereicht. Plötzlich hieß es, dass der AG diese Einkommensbescheinigung ausfüllen soll.

Da ich die Einkommensbescheinigung abgegeben habe, weiß ich nicht mehr genau, was da alles draufsteht. Nur was neben dem Bruttoeinkommen und Nettoeinkommen könnte für die Berechnung noch relevant sein?

Es geht nicht um Arbeitsvermittlung oder so. Tatsächlich nur erst einmal um die Berechnung der zustehenden Leistung.

Zitat von 2wie Pech u Schwefel Beitrag anzeigen
Zu den Heikosten kann ich nur sagen. Das man doch jedes Jahr eine Betriebskostenabrechnung vom Vermieter bekommt die man dann einreicht beim Amt. Guthaben wird doch mit der neuen Miete verechnet. Jeder einzellne muss doch seine persönlichen Veränderungen dem JC mitteilen.
Ich habe dem Jobcenter auch die Seite mit dem Guthaben kopiert und es hat die Seite mit der Übersicht aller Abschläge für dieses Jahr erhalten.

Daraus war auch ersichtlich, dass ein Teil des Guthabens mit den Heizkosten im Februar 17 verrechnet wurde und dass das restliche Guthaben im Februar 17 ausgezahlt wurde. Also deutlich vor meinem Leistungsantrag.

Zitat von 2wie Pech u Schwefel Beitrag anzeigen
Auch wenn im Haus 10 BG´s wohnen musst du deine eigene Abrechnung einreichen.
Ist nur so, dass ich keinen wirklichen Zugriff auf die Abrechnung habe. Im Jobcenter liegen diese Unterlagen bereits doppelt vor. Wohingegen ich erst einmal um diese Abrechnung bitten müsste.

Zitat von 2wie Pech u Schwefel Beitrag anzeigen
Nimm alles mit und lass das Amt entscheiden was die brauchen/kopieren wollen.
Die Abrechnung darf ich nicht mitnehmen. Auch deswegen frage ich ja hier nach. Jede Kopie ist für mich mit Kosten verbunden und wenn die gesamte Abrechnung bereits doppelt im Jobcenter vorliegt und aus den von mir eingereichten Seiten genaugenommen alles hervorgeht...

Wenn das aber so richtig ist, bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Ist nur blöd, dass der Energieversorger keine einzelne Gasrechnung schreibt, sondern immer mit Strom zusammen. Und dann befinden sich auf den Seiten auch noch immer unnötige Vergleichstabellen, was andere Personen im Vergleich zu uns verbrauchen. Eine Tabelle für Gas, eine für Strom und auf der letzten Seite müssen auch noch unbedingt 5cm Text stehen. Für solchen Blödsinn sterben Bäume.

Zwei Seiten sind Leistungsrelevant und drei BGs müssen komplette Heizkostenabrechnungen mit acht Seiten einreichen. 6 nicht relevante Seiten für 3 BGs. 18 vollkommen unnötige und mit Kosten verbundene Kopien.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Wieso musstest Du eigentlich Angaben zu den anderen BGs im Haus machen? Gehoert ihr irgendwie zusammen?
Schwester und Eltern. Wenn man mit Personen aus dem Haus verwandt ist, dann muss man die Art der Verwandtschaft angeben, die Namen aller Personen und deren Geburtsdaten. Es handelt sich bei Verwandten generell um eine Haushaltsgemeinschaft.

Damit jetzt aber nicht der Eindruck entsteht, dass ich ziemlich sorglos mit schützenswerten Daten anderer umgehe: Ich hätte die Daten nicht so schnell herausgegeben, wenn diese Angaben dem Jobcenter nicht sowieso schon bekannt gewesen wären.
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2017, 11:13   #6
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

[QUOTE=Ninama;2200709]
Zitat von Ninama Beitrag anzeigen
Schwester und Eltern. Wenn man mit Personen aus dem Haus verwandt ist, dann muss man die Art der Verwandtschaft angeben, die Namen aller Personen und deren Geburtsdaten. Es handelt sich bei Verwandten generell um eine Haushaltsgemeinschaft.
Das stimmt so nicht. Ihr seit nur dann eine HG wenn ihr Euch so darstellt oder das JC bewist, dass ihr eine seit.

So ganz habe ich Deine Wohnsituation aber noch nicht verstanden. Ihr wohnt in einem Haus, ok. Alle in einer Wohnung?

Warum hast Du jeinen Zugriff auf die Abrechnung, gibt es nur eine für Euch alle?

Und noch was: Man solle sich immer alle Unterlagn kopieren, die man abgibt. DAnn wüßßtest Du jetzt auch, was in der Einkommensbescheinigung steht.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 07:23   #7
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Ninama
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
So ganz habe ich Deine Wohnsituation aber noch nicht verstanden. Ihr wohnt in einem Haus, ok. Alle in einer Wohnung?
Kommt auf die Definition von Wohnung an. Meine Schwester und ich teilen uns das Bad und die Küche wird von allen gemeinsam genutzt. Und natürlich auch die Wege außerhalb der Zimmer.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Warum hast Du jeinen Zugriff auf die Abrechnung, gibt es nur eine für Euch alle?
Ja, es gibt nur eine Abrechnung. Die geht an meine Eltern und gilt für das gesamte Haus. Wir haben jetzt keine einzelnen Zähler für die Zimmer.

Die Anschrift ist auf beiden meiner abgegebenen Seiten ersichtlich. Deshalb verstehe ich nicht, warum nun auch noch ich die anderen nicht für die Berechnung der Leistung erheblichen Seiten abgeben muss, wenn diese schon doppelt im Jobcenter vorliegen.

Damit kann sich der Bearbeiter diese Informationen doch viel einfacher und schneller selbst beschaffen.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Und noch was: Man solle sich immer alle Unterlagn kopieren, die man abgibt. DAnn wüßßtest Du jetzt auch, was in der Einkommensbescheinigung steht.
Was mich nur etwas verwundert: Der Lohnschein besteht aus einer einzigen Seite. Die Einkommensbescheinigung besteht aus zwei Seiten. Dennoch konnte das Jobcenter anhand des Lohnscheins bisher immer meinen Bedarf errechnen.

Die Einkommensbescheinigung reicht nicht aus? Wieso gibt das Jobcenter Formulare heraus, wenn da nicht alle relevanten Angaben gemacht werden können? Ist man nicht in der Lage, auf zwei Seiten alle leistungsrelevanten Tatsachen abzufragen?

Es ärgert mich ganz besonders, dass mein Arbeitgeber nun vom Leistungsbezug erfahren musste und das eigentlich für nichts. Er weiß jetzt, dass ich erpressbar bin und das hätte absolut nicht sein müssen. Wenn die Einkommensbescheinigung keinerlei Relevanz für das Jobcenter hat, weshalb ist ein Arbeitgeber dann dazu verpflichtet, dieses Formular auszufüllen?

Abschreckung, damit man künftig keine Leistungsbezieher mehr einstellt?
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2017, 08:56   #8
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Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Eine Wohnung ist normal in sich abgeschlossen.
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Alt 17.05.2017, 11:41   #9
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Ninama
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Dann würde ich mal sagen, dass wir alle in einer Wohnung leben.

Ich habe zwar nicht zu allen Zimmern Zutritt, aber das basiert eher auf mündlichen Absprachen.

Theoretisch könnte ich ebenso die Zimmer meiner Eltern und meiner Schwester betreten wie diese meines. Wir respektieren allerdings die Privatsphäre der anderen Personen.

Das Jobcenter kann übrigens keinen Grund nennen, warum die Lohnscheine und die vollständige Heizkostenabrechnung notwendig sind.

Man schreibt nur

Zitat von Jobcenter
Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind
Auf der Einkommensbescheinigung steht das Bruttoeinkommen ebenso wie das Nettoeinkommen.

Auf den vorliegenden Seiten der Heizkostenabrechnung steht das vollständige Guthaben und der Auszahlungszeitraum drauf sowie sämtliche künftig fällig werdende Abschläge.

Nur deswegen bin ich etwas verwirrt. Weil das Jobcenter sich auf die falsche Rechtsgrundlage beruft. Daher kann ich nicht beurteilen, ob die Forderung nach dem Lohnschein und der kompletten Heizkostenabrechnung rechtens ist.

Für das rein private Interesse eines Sachbearbeiters möchte ich eigentlich nicht unbedingt Kopien anfertigen.
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Alt 18.05.2017, 07:23   #10
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Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Wenn ich nicht an die Unterlagen komme und deswegen auf die Heizkosten verzichten muss, hat das Jobcenter dann einen Anspruch auf meinen Anteil des Heizkostenguthabens nächstes Jahr?
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Alt 18.05.2017, 09:32   #11
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Wenn Du jetzt nicht an die Unterlagen kommst, wie kommst Du dann naechstes Jahr an die Unterlagen ueber das Guthaben?
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Alt 18.05.2017, 10:04   #12
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Zitat von Ninama Beitrag anzeigen
Als ich den Termin zur Abgabe hatte, hieß es plötzlich, dass auch die Lohnabrechnung für den Monat April 17 abzugeben sei.

Warum reicht die Einkommensbescheinigung nicht aus?
Ich muss alle Lohnabrechnungen einreichen. Manche Behörde forderte das einmal im Jahr gesammelt, manche zeitnah.

Das Netto ändert sich doch ab und an durch Lohnsteuerjahresausgleich, Gehaltsanpassung etc. Die AG-Bescheinigung ist ja nur eine Absichtserklärung. Nachgewiesen werden muss, was dir tatsächlich zufließt. Theoretisch könntest du auch jeden Monat den Kontoauszug vorlegen. Damit werden sie sich aber nicht begnügen.
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Alt 20.05.2017, 09:44   #13
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Ninama
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zitat von Kerstin_K
Wenn Du jetzt nicht an die Unterlagen kommst, wie kommst Du dann naechstes Jahr an die Unterlagen ueber das Guthaben?
In diesem Fall wäre das Jobcenter ganz sicher in der Lage, sich die Informationen aus den Akten der anderen BGs zu besorgen.

Aber es ist bei uns im Haus auch so: Wenn die Energieabrechnung kommt, dann darf sich jeder die notwendigen Seiten kopieren. Danach wird die Rechnung dann abgeheftet und außer meinen Eltern hat keiner mehr Zugriff darauf.

Da bisher immer die Seite mit dem Guthaben und die Seite mit den Abschlägen ausgereicht hat, kopierte ich mir natürlich nur diese Seiten. Ich habe nicht gewusst, dass das Jobcenter jetzt auch die Seiten mit den unnötigen Informationen haben will.

Aus der einen von mir eingereichten Seite geht ganz eindeutig hervor, wie hoch der monatliche Abschlag für Gas ist.

Auf der anderen von mir eingereichten Seite ist das Guthaben eindeutig erkennbar und dass dieses vor meinen Antrag auf Leistungen zugeflossen ist.

Mir ist nicht ganz klar, wofür das Jobcenter die anderen Seiten braucht. Und ich muss meinen Eltern einen Grund nennen können, wenn sie die Rechnung jetzt noch einmal hergeben sollen.

Zitat von en Jordi
Das Netto ändert sich doch ab und an durch Lohnsteuerjahresausgleich, Gehaltsanpassung etc. Die AG-Bescheinigung ist ja nur eine Absichtserklärung. Nachgewiesen werden muss, was dir tatsächlich zufließt.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Natürlich ändert sich das Brutto und das Netto jeden Monat. Aber dafür füllt der Arbeitgeber doch auch jeden Monat erneut eine Einkommensbescheinigung aus.

In jeder Einkommensbescheinigung steht für den entsprechenden Monat sowohl das Bruttoeinkommen als auch das Nettoeinkommen.

Wenn das nur eine Absichtserklärung ist, dann ist doch auch die Lohnabrechnung nur eine Absichtserklärung. Da stehen doch genau die gleichen Werte drauf.

Auf jeder Einkommensbescheinigung steht doch drauf, für welchen Monat sie gilt. Das habe ich mir noch merken können.

Aber wenn das so richtig ist, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Jeden Monat die Einkommensbescheinigung und jeden Monat zusätzlich den Lohnschein.

Komisch ist eben nur, dass bisher immer die Lohnscheine ausgereicht haben. Ich bin einfach sauer, dass die Einkommensbescheinigung scheinbar keinerlei Relevanz für das Jobcenter hat. Dann hätte ich es mir sparen können, mich bei meinem Arbeitgeber zu outen.

Mit dem Vorlegen der Lohnscheine habe ich an sich keine Probleme. Ich habe das bisher immer gemacht.

Nur verstehe ich einfach nicht, warum man jeden Monat doppelte Nachweise für das Brutto- und Nettoeinkommen braucht.
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.05.2017, 09:53   #14
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Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zitat von Ninama Beitrag anzeigen
In diesem Fall wäre das Jobcenter ganz sicher in der Lage, sich die Informationen aus den Akten der anderen BGs zu besorgen.

Aber es ist bei uns im Haus auch so: Wenn die Energieabrechnung kommt, dann darf sich jeder die notwendigen Seiten kopieren. Danach wird die Rechnung dann abgeheftet und außer meinen Eltern hat keiner mehr Zugriff darauf.

Da bisher immer die Seite mit dem Guthaben und die Seite mit den Abschlägen ausgereicht hat, kopierte ich mir natürlich nur diese Seiten. Ich habe nicht gewusst, dass das Jobcenter jetzt auch die Seiten mit den unnötigen Informationen haben will.

Aus der einen von mir eingereichten Seite geht ganz eindeutig hervor, wie hoch der monatliche Abschlag für Gas ist.

Auf der anderen von mir eingereichten Seite ist das Guthaben eindeutig erkennbar und dass dieses vor meinen Antrag auf Leistungen zugeflossen ist.

Mir ist nicht ganz klar, wofür das Jobcenter die anderen Seiten braucht. Und ich muss meinen Eltern einen Grund nennen können, wenn sie die Rechnung jetzt noch einmal hergeben sollen.
Ich glaube nicht, dass das JC sich einfach Unterlagen aus anderen BGs heranziehen darf. Es gibt auch sowas wie Datenschutz.

Und das kann ja wohl nicht Dein Ernst sein, dass Dir Deine Eltern verweigern, Dir nochmal die Abrechnung zu geben. Dann ist die Begründung eben, dass Du sonst keine HK vom JC bekommst und deshalb auch keine an sie weiterleiten kannst. Ganz einfach.

Wie habt ihr das Eigentlich geregelt. Gibt es Untermietverträge oder wied die KdU nach Kopfteilprinzip geteil oser wie geht das?
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Viele Grüße aus Hannover
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Alt 20.05.2017, 10:27   #15
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Zitat von Ninama Beitrag anzeigen
In jeder Einkommensbescheinigung steht für den entsprechenden Monat sowohl das Bruttoeinkommen als auch das Nettoeinkommen.
Das lassen sie dich jeden Monat einreichen?! Das ist wirklich Irssinn. Ich war von einmal bei Arbeitsaufnahme ausgegangen.

Frag doch mal bei der BA in Nürnberg an, was da wirklich notwendig ist als Nachweis. M.E. müsste auch die Abrechnung reichen. Mag sein, dass das wegen schwankender Einkommen gründlicher geprüft wird. Dann müsste man aber auch noch die Kontoauszüge fordern.

Als Arbeitgeber wäre ich ja auch hocherfreut über den zusätzlichen Aufwand jeden Monat. Lass ihn doch mal meckern. Da werden sie ganz zahm sein.
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Alt 21.05.2017, 15:59   #16
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Ninama
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Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Das lassen sie dich jeden Monat einreichen?! Das ist wirklich Irssinn. Ich war von einmal bei Arbeitsaufnahme ausgegangen.
Ja, da ja üblicherweise jeder Monat unterschiedlich viele Arbeitstage hat, ist natürlich auch für jeden Monat ein neuer Einkommensnachweis zu erbringen.

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Mag sein, dass das wegen schwankender Einkommen gründlicher geprüft wird. Dann müsste man aber auch noch die Kontoauszüge fordern.
Wobei ich das mit dem Kontoauszügen auch unnötig fände. Auf der Einkommensbescheinigung stehen sowohl Brutto- als auch Nettoeinkommen. Nettoeinkommen ist generell das, was auf dem Konto landet.

Da diese Informationen auch auf dem Lohnschein stehen, hätte man also keine Einkommensbescheinigung fordern müssen. Nachdem mein Arbeitgeber nun jedoch jeden Monat doppelte Arbeit hat, würde ich einfach davon ausgehen, dass dieses Formular ausreichend ist.

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Als Arbeitgeber wäre ich ja auch hocherfreut über den zusätzlichen Aufwand jeden Monat. Lass ihn doch mal meckern. Da werden sie ganz zahm sein.
Auch einer der Gründe, warum ich meinen Arbeitgeber nie freiwillig mit so einem Formular belästigt hätte. Nachher verliere ich nur wegen so einem Mist meinen Job. Und wofür?

Das Jobcenter kann mit der Einkommensbescheinigung, die von denen kommt, nichts anfangen!!! Man kommt mit dem eigenen Vordruck nicht klar.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht, dass das JC sich einfach Unterlagen aus anderen BGs heranziehen darf. Es gibt auch sowas wie Datenschutz.
Und wo ist der Datenschutz, wenn man in Anlage HG Namen und Geburtsdaten der anderen Hausbewohner angeben muss? Weshalb sind diese Angaben überhaupt leistungsrelevant?

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Und das kann ja wohl nicht Dein Ernst sein, dass Dir Deine Eltern verweigern, Dir nochmal die Abrechnung zu geben.
Ich habe sie nicht gefragt. Irgendwie traue ich mich nicht, nachdem ich mir die Abrechnung ja vollständig hätte kopieren können. Es ist auch so, dass wir uns höchstens am Wochenende sehen. Da möchte ich nicht unbedingt vom Jobcenter anfangen. Kennt ja hier vielleicht jeder, dass die gesamte Stimmung dann den absoluten Tiefpunkt erreicht.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Dann ist die Begründung eben, dass Du sonst keine HK vom JC bekommst und deshalb auch keine an sie weiterleiten kannst. Ganz einfach.
Wenn ich meinen Anteil nicht zahle, bin ich hier nicht weiter willkommen.
Sobald man mich rauswirft, fließt ja wieder volles Geld für die Heizkosten. Dann bekommen meine Eltern und meine Schwester ja einen höheren Anteil vom Jobcenter.

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Wie habt ihr das Eigentlich geregelt. Gibt es Untermietverträge oder wied die KdU nach Kopfteilprinzip geteil oser wie geht das?
Wir haben überhaupt nichts geregelt. Das Jobcenter hat bestimmt, dass die KdU nach dem Kopfteilprinzip gezahlt werden. Meinen Eltern wäre es erheblich lieber gewesen, wenn man bei ihnen die gesamten Kosten berücksichtigt hätte, da diese ja auch bei ihnen vom Konto abgebucht werden und weil es ja auch ihr Haus ist.



Es ist übrigens nicht so, dass ich dem Jobcenter nichts vorgelegt hätte. Das Jobcenter hat die Seite mit dem Nachweis der Guthabenzahlung und die Seite mit den Abschlägen. Es ist auf beiden Seiten ersichtlich, dass Guthaben und Abschläge sich auf unsere Anschrift beziehen.

Wenn wirklich alle Seiten von allen Rechnungen notwendig wären, dann hätte man das doch auch für die anderen Posten wie Wasser und so fordern müssen. Man will jedoch nur für die Heizkosten alle Seiten haben. Weil der Energieversorger unbedingt auf jeder Seite angeben musste, wie viele Seiten es insgesamt sind. Also zum Beispiel Seite 3/8, Seite 5/8 und so. Andere Rechnungen sind erheblich besser. Da steht nur Seite 3 oder Seite 5. Da weiß das Jobcenter wenigstens nicht, wenn die letzten Seiten fehlen.
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2017, 16:09   #17
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Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zum Thema HG habe ich Dir schon meine Meinung gesagt.

Scheint ja etwas gespannt zu sein, das Verhaeltmis zu Deinen Eltern. Sowas kenne ich nicht.
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 08:24   #18
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So schlimm ist das Verhältnis nicht. Aber wenn wir uns höchstens am Wochenende sehen, dann muss ich doch wirklich nicht die gesamte Stimmung mit der Erwähnung des Jobcenters versauen.

Heute morgen habe ich jetzt die unnötige Kopie des Lohnscheins dort in den Postkasten geworfen und schriftlich erklärt, dass ich vorläufig auf die Heizkosten verzichte, weil ich keinen Zugriff auf die angeblich fehlenden Seiten habe.

Trotzdem verstehe ich nicht, weshalb man meinen Heizkostenanteil nicht mit den vorliegenden Unterlagen hätte errechnen können. Weshalb sind die fehlenden Seiten von den Mitwirkungspflichten erfasst? Da steht rein gar nichts drauf, was auch nur annähernd relevant für das Jobcenter wäre.

Selbst wenn der Energieversorger noch 20 Seiten Werbung für irgendwelche zusätzlichen Angebote gemacht hätte, würde sich doch an den Abschlägen nichts ändern.

Okay, ist hier nicht weiter relevant. Ich bin nur ziemlich sauer, weil ich jetzt auf einen verhältnismäßig hohen Betrag verzichten muss, den ich eigentlich gut gebrauchen könnte. Nachdem ich schon fast keinen Freibetrag auf mein Erwerbseinkommen habe wegen der hohen Fahrtkosten. Durchschnittlich 350 Euro Bruttoeinkommen und 120 Euro für das Zugticket...
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 11:39   #19
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Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Naja, ob das jetzt mit dem Briefkasten die beste Idee war? Beim JC verschwinden gerne mal Unterlagen und wenn man dann keinen Nachweis hat, was man abgegegebn hat, hat man ein Problem.

Ich würde auch keinen Minijob machen, bei dem fas 50 % des Einkommens für Fahrtkosten draufgehen.
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Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2017, 17:36   #20
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Naja, das Jobcenter macht nur leider immer erst sehr spät auf. Vor 08:00 Uhr kann man da nichts persönlich abgeben.

Habe jetzt im übrigen auch eine indirekte Bestätigung erhalten, dass meine Unterlagen eingegangen sind.

Ich erhielt eine erneute Aufforderung zur Mitwirkung. Jetzt liegt ja quasi alles vor, auf die Heizkosten will ich verzichten, aber nun kommt es:

Man will die komplette Heizkostenabrechnung 2015/2016 haben!!!

Vorher ging es um die Heizkostenabrechnung 2016/2017, was ich ja (mit Ausnahme der irrelevanten Seiten) noch nachvollziehen konnte.

Diese Abrechnung von 2015/2016 muss im Jobcenter in meiner Akte bereits vorliegen. Immerhin wurden meine KdU letztes Jahr daraus berechnet. Warum soll ich das noch einmal einreichen?

Und was hat die Abrechnung letztes Jahr überhaupt mit meinem jetzigen Bedarf zu tun?

Will man von mir jetzt die Heizkosten zurückfordern, weil man gemerkt hat, dass ich auf die Unterlagen keinen Zugriff habe?
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2017, 18:24   #21
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Frag nach der Rechtsgrundlage und wozu das gebraucht wird.
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Alt 31.05.2017, 19:31   #22
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Das Jobcenter schreibt als "Rechtsgrundlage"

Zitat:
Ohne vollständige Unterlagen kann nicht festgestellt werden, ob und inwieweit ein Anspruch auf Leistungen für Sie besteht. [...] Haben Sie bis zum genannten Termin nicht reagiert oder die erforderlichen Unterlagen nicht eingereicht, können die Geldleistungen ganz versagt werden, bis sie die Mitwirkung nachholen (§§ 60, 66, 67 Erstes Buch Sozialgesetzbuch - SGB I).
Mehr teilt man mir einfach nicht mit. Weder bei der Forderung nach der Lohnabrechnung trotz vorliegender Einkommensbescheinigung noch bei der Forderung der irrelevanten Seiten der Heizkostenabrechnung 2016/2017 noch bei dieser jetzigen Forderung.

Ständig heißt es nur "Mitwirkungspflichten" und "Ohne Unterlagen kann der Leistungsanspruch nicht festgestellt werden."
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.05.2017, 20:11   #23
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en Jordi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Hast du dich jetzt bereits an die BA in Nürnberg gewandt?

Grundsätzlich gilt, dass die Mitwirkungspflicht nicht von der Auskunft Dritter abhängig gemacht werden darf.

Der AG könnte z.Bsp. sagen, dass er den Irrsinn mit den monatlichen Lohnbescheinigungen nicht mehr mitmachen möchte. Dann reicht auch die Lohnabrechnung. Ebenso kann man dir nich verübeln, dass der Vermieter Unterlagen nicht rausgibt.
__

paranoid querulatorisch
en Jordi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2017, 07:59   #24
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Ninama
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Sorry für die späte Rückmeldung.

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Hast du dich jetzt bereits an die BA in Nürnberg gewandt?
Nein, zum einen befürchte ich dann noch viel mehr Schikanen und dann habe ich damit schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Es brachte zwar finanziell etwas, aber ich wurde vom Jobcenter deswegen „eingeladen“ und wurde dann in eine Art Konferenzzimmer gebeten. Riesiger Tisch mit etwa 20 Stühlen drumherum, mehrere Jobcentermitarbeiter und ich allein. Sowas muss ich nicht wieder haben.

Zitat von en Jordi Beitrag anzeigen
Der AG könnte z.Bsp. sagen, dass er den Irrsinn mit den monatlichen Lohnbescheinigungen nicht mehr mitmachen möchte. Dann reicht auch die Lohnabrechnung
Meinen AG scheint das nicht so zu stören. Mich stört es viel mehr, dass man unbedingt die Einkommensbescheinigung haben wollte, mein AG über den Antrag informiert werden musste und man dann mit dieser Bescheinigung nichts anfangen kann.

Hätte man das Formular nicht so gestalten können, dass dort alle relevanten Informationen eingetragen werden können?

Nachdem ich jetzt übrigens einen Antrag auf Vorschuss gestellt und auf die Grenzen der Mitwirkungspflicht verwiesen habe (Heizkostenabrechnung 2015/2016 habe ich immerhin schon vor über einem Jahr – wenn auch nur die relevanten Seiten – abgegeben), erhielt ich jetzt endlich einen vorläufigen Bescheid.

Ist es richtig, dass das Jobcenter den im Bewilligungszeitraum fällig gewordenen Krankenversicherungsbeitrag für April 2017 nicht erstatten muss?

Im April 2017 war ich nicht beim Jobcenter, aber diese Beiträge sind immer am 15. des Folgemonats zu bezahlen. Also während des Bewilligungszeitraumes.

Wenn man während des Bewilligungszeitraumes eine Steuererstattung erhält, obwohl man diese Steuern außerhalb des Leistungsbezuges zahlte, dann wird die Summe als sonstiges Einkommen angerechnet. Gilt das nicht umgekehrt auch für entstandene Kosten?

Krankenkasse ist übrigens kein Privatvergnügen. Man ist in Deutschland zum Abschluss einer solchen Versicherung verpflichtet! Diese Kosten hätten also in keinem Fall vermieden werden können.
Ninama ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2017, 13:14   #25
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Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K Kerstin_K
Standard AW: Lohnschein trotz Einkommensbescheinigung von AG notwendig?

Zitat von Ninama Beitrag anzeigen


Nein, zum einen befürchte ich dann noch viel mehr Schikanen und dann habe ich damit schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Es brachte zwar finanziell etwas, aber ich wurde vom Jobcenter deswegen „eingeladen“ und wurde dann in eine Art Konferenzzimmer gebeten. Riesiger Tisch mit etwa 20 Stühlen drumherum, mehrere Jobcentermitarbeiter und ich allein. Sowas muss ich nicht wieder haben.
Irgendwie musst Du Dich mal etscheiden, ob Du Dich wehrst oder nicht. Dass Gegenwehr nicht immer der leichteste Weg ist, ist klar.

Einem solchen Verhör muss man sich aber nicht stellen. Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage und aus meiner Sicht ist die Praxis gleich mal Grund für die nächste Beschwerde.

Im Übrigen kannst Du jederzeit einen Bestand mit zum JC nehmen. Und wenn es zu unverschämt wird, kann man ein Gespräch auch abbrechen, ganz besonders ein solche Tribunal.
__

Viele Grüße aus Hannover
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