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Start > > -> Anschrift handschriftlich - Formerfordernis?

Anträge Alle Fragen auf Anträge bezogen. (Hilfe zum Ausfüllen und Verstehen des Zwecks, auch von Teilen.)


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Alt 03.12.2005, 21:07   #1
harzallerliebst->Emailproblem
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Registriert seit: 05.11.2005
Beiträge: 43
harzallerliebst
Standard Anschrift handschriftlich - Formerfordernis?

Nachdem mir vor einer Weile der Strom abgestellt worden ist*, schreibe ich die ARGE Briefe so, daß ich den Inhalt in einem Internetcafe am Computer schreibe und dann zuhause Anschrift und Absender handschriftlich in Druckbuchstaben ergänze. Die Schreiben INCL Absender und Anschrift dort zur Schau zu stellen geht mir doch zu weit.
Jetzt meine Frage dazu:
Gibt es ein Formerfordernis für solche Schreiben? Die ARGE könnte z.B. behaupten Sie hätte die handschriftliche Anschrift oder Bedarfsgemeinschaftsnummer nicht lesen können.

*Der Strom (Gas +Heizung übrigends auch) ist mir, trotz, daß die laufenden Kosten ordentlich gezahlt wurden, wegen Altschulden abgestellt worden. Soviel zum "heißen Hertbst"
harzallerliebst ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.12.2005, 21:13   #2
Rüdiger_V
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Natürlich kannst du Schreiben an einer Behörde auch handschriftlich verfassen. Sollte schon lesbar sein, aber wenn die das nicht lesen können, ist das deren Problem. :lol:
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Alt 04.12.2005, 00:16   #3
klapperfrosch->Emailproblem
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Registriert seit: 13.08.2005
Beiträge: 24
klapperfrosch
Standard

die wenigsten Hartz IV-Empfänger besitzen doch tatsächlich einen PC, oder????
handschriftlich ist doch "normal"
Kann doch keiner erwarten, dass mensch alles tippt - neeeeeeeeee!

leserlich genügt - finde ich
klapperfrosch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2005, 17:33   #4
narssner->Emailproblem
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Registriert seit: 01.11.2005
Beiträge: 150
narssner
Standard behaupten kann ich auch viel

mit der Behauptung kommt das Arbeitsamt sicher beim deutschen Michel durch. Aber nicht vor Gericht. Schriftform heißt eben nur schriftlich. Lesbar sollte es sein. Darum hat man früher oft bei Unterschriften den Namen in Druckbuchstaben darunter gesetzt. Weil Unterschriften halt oft nicht lesbar waren.
einen freundlichen Gruß
narssner
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Alt 04.12.2005, 17:41   #5
Janchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Die Schriftform erfordert die Erstellung eines Schriftststücks, dass dann von dem/den Aussteller eigenhändig unterzeichnet wird. Das Schriftstück selbst muss, von wenigen Ausnahmen wie z.B. dem Testament abgesehen, nicht handschriftlich erstellt werden.

Voraussetzungen der Textform sind, dass die Erklärung in einer Urkunde oder auf andere zur dauerhaften Wiedergabe in Schriftzeichen geeigneten Weise abgegeben, die Person des Erklärenden genannt sind und der Abschluss der Erklärung durch Nachbildung der Namensunterschrift oder anders erkennbar gemacht wurde.

Elektronische Form Voraussetzungen der elektronischen Form sind, dass der Aussteller der Erklärung dieser seinen Namen hinzufügt und das elektronische Dokument mit einer qualifizierten elektronischen Signatur entsprechend dem Signaturgesetz versehen wird.

Also ... schreibt dazu, was ihr schreiben wolltet, damit man es lesen kann. :mrgreen:
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