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Start > > -> Zurückdatierung von Schriftstücken

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Alt 05.11.2005, 05:29   #1
harzallerliebst->Emailproblem
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Registriert seit: 05.11.2005
Beiträge: 43
harzallerliebst
Standard Zurückdatierung von Schriftstücken

Hatte Mitte Oktober Antrag auf Arbeitslosengeld 2 gestellt. Am 3.11 habe ich ein Schrtiftstück im Briefkasten mit Datum vom 25.10 in welchem weitere Unterlagen gefordert werden. Natürlich war das Schriftstück keine 9 Tage unterwegs. Leider ist es bei der Arge so, daß da offenbar überhaupt kein Poststempel mehr draufkommt. Das Problem stellt sich jetzt zum 2ten mal. Beim ersten mal war seinerzeit noch ein Poststempel drauf und zeigte, daß der Brief von der erstellung bis zum Stempel 4 Tage gebraucht hatte. Angeblich wäre der Postausgang schuld gewesen hieß es damals. Ich hatte dann am Montag eine Terminvorladung für einen VERPFLICHTENDEN Termin am Dienstag. (den ich natürlich verpasst habe weil ich nur am Samstag und Dienstagabend in den Briefkasten geschaut habe)
Dieses mal ist die Auswirkung aber schlimmer, weil ich ja jetzt schon im Verzug mit der Novembermiete bin! Für mich ist klar wie das gelaufen ist. Die hat den Brief am 25 ten vor dem Wochenende mit nachfolgenden Allerheiligen geschrieben. Dann hat er bis nach Allerheiligen bei ihr in der Schublade gelegen und ist etwa am 02.11 in den Postkreislauf gelangt. Da auf dem Brief aber überhaupt kein Poststempel mehr drauf ist (nur so ein Vermerk: Entgelt BEZAHLT) geht jetzt offenbar diese ganze (vermutlich mutwillige) Verzögerung zu meinen Lasten. Es steht sogar noch im Brief: Dieser Brief ist Gegenstand des Klageverfahrens.
Was kann man da machen?
harzallerliebst ist offline  
Alt 05.11.2005, 09:18   #2
bschlimme
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Zitat:
Gemäß § 1 Abs. 1 Satz 2 der Erreichbarkeitsanordnung hat der Arbeitslose sicherzustellen, dass das Arbeitsamt ihn persönlich an jedem Werktag an seinem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt postalisch erreichen kann. Dieser Anforderung genügt der Arbeitslose, wenn er sich täglich einmal in seiner Wohnung aufhält, um die Briefpost in Empfang und zur Kenntnis zu nehmen - Vgl. BSG - Urteil vom 20. Juni 2001 (B 11 AL 10 / 01 R).
Hatte Mitte Oktober Antrag auf Arbeitslosengeld 2 gestellt. Am 3.11 habe ich ein Schrtiftstück im Briefkasten mit Datum vom 25.10 in welchem weitere Unterlagen gefordert werden.

Das kommt in letzter Zeit wohl immer häufiger vor, deshalb notiere ich mir immer- wann der Brief in meinem Postkasten war.
 
Alt 05.11.2005, 11:05   #3
Lillybelle
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Man möchte nun evtl. so eine Unerreichbarkeit und möglichen Missbrauch konstruieren, um eine Zahlung / Bewilligung abwenden zu können.
 
Alt 06.11.2005, 00:28   #4
Einstein
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Sprich doch mal mit deinem Postboten ob er dir das Datum der Zustellung nicht auf dem Covert schreiben kann, dann bist du die Sorge los. Solltest du der Einzige sein der ihn darum bittet, dann besteht große Chancen das er das macht. Welche Briefe das sind das wissen die Jungs dann schon ...:D
 
Alt 06.11.2005, 01:02   #5
artep->Emailproblem
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artep
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Zitat von Einstein
Sprich doch mal mit deinem Postboten ob er dir das Datum der Zustellung nicht auf dem Covert schreiben kann, dann bist du die Sorge los. Solltest du der Einzige sein der ihn darum bittet, dann besteht große Chancen das er das macht. Welche Briefe das sind das wissen die Jungs dann schon ...:D
Sorry Einstein, aber alles hat auch irgendwo seine Grenzen.
Ich wohne in einem grossen Neubaugebiet, kenne meine Postbotin vom sehen her, weil sie jeden Tag ca. um die gleiche Zeit die Post einwirft. Ich würde ein Teufel tun, sie jeden Tag abzufangen, falls ein Brief von der Arge/AfA oder wie die sich alle heutzutage alle nennen, nur um eine schriftl. Bestätigung zu bekommen, das auch genau der Brief heute bei mir angekommen ist :kratz: .
artep ist offline  
Alt 06.11.2005, 01:12   #6
Rüdiger_V
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Das dürfen die auch nicht, Empfangsbestätigung gibt es nur bei Einschreiben.
 
Alt 06.11.2005, 01:24   #7
artep->Emailproblem
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artep
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Zitat von Rüdiger_V
Das dürfen die auch nicht, Empfangsbestätigung gibt es nur bei Einschreiben.
Genauso ist es......owt
artep ist offline  
Alt 06.11.2005, 01:28   #8
Einstein
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wir reden ja nicht von Empfangsbestätigung
 
Alt 06.11.2005, 01:36   #9
Rüdiger_V
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Dann halt Zustellungsbestätigung, gibt es nur bei Einwurf-Einschreiben :pfeiff:
 
Alt 06.11.2005, 01:42   #10
artep->Emailproblem
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artep
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Zitat von Einstein
wir reden ja nicht von Empfangsbestätigung
Nein, da hast Du Recht.
Wir reden von einer ganz normalen Postzustellung :D
artep ist offline  
Alt 06.11.2005, 22:36   #11
narssner->Emailproblem
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Beiträge: 150
narssner
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Leut, selbstverständlich darf ein Postbote der deutschen Bundespost auf Bitte eines Empfängers auf jeden Briefumschlag draufschreiben, wann er diesn Umschlag in den Briefkasten des Empfängers eingeworfen hat.
Und nicht wenige Briefträger haben dies früher auch auf Bitte gemacht. Zumal man die Briefträger oft vom Sehen kannte und sich zumindest gegrüßt hat. Einen gesetzlichen Fachausdruck dafür kenne ich aber zumindest nicht.
Das Problem könnte hier vielleicht sein, daß der Brief nicht mit der Deutschen Bundespost zugestellt wurde. Es gibt ja auch private Autokuriere oder Fahrradkuriere oder Zustelldienste, die gegen Geld Sachen zustellen.
einen freundlichen Gruß
narssner
narssner ist offline  
Alt 06.11.2005, 22:44   #12
Rüdiger_V
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Zitat:
Einen gesetzlichen Fachausdruck dafür kenne ich aber zumindest nicht.
Kein Wunder, gibt es wohl auch nicht, und vor Gericht hätte so eine "Gefälligkeitsunterschrift" wohl keine Beweiskraft. Schon mal darüber nachgedacht, warum es Einwurfeinschreiben, Übergabeeinschreiben und Einschreiben mit Rückschein giebt? Nicht zu vergessen Postzustellungsurkunden. Sind alle sauteuer, warum wohl? :?
 
Alt 06.11.2005, 23:08   #13
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Ralf Hagelstein
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Zitat von narssner
Deutschen Bundespost
:?:

Seit 1995 Deutsche Post AG.
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

PeNG! Aktive Erwerbslose und Geringverdiener e.V.
Hamburg
Ralf Hagelstein ist offline  
Alt 07.11.2005, 10:08   #14
Lillybelle
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Auch ein Postbote ist Zeuge. Vielleicht nicht in seiner Eigenschaft als Postbediensteter, aber als Privatmann. Eine Bezeugung des Abgabedatums von einem solchen wäre immerhin glaubwürdiger, als wenn einer der noch im Hause wohnhaften Leute als Zeuge auftritt.
 
Alt 15.11.2005, 14:38   #15
Ludwigsburg
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Standard Re: Zurückdatierung von Schriftstücken

Zitat von harzallerliebst
Hatte Mitte Oktober Antrag auf Arbeitslosengeld 2 gestellt. Am 3.11 habe ich ein Schrtiftstück im Briefkasten mit Datum vom 25.10 in welchem weitere Unterlagen gefordert werden. Natürlich war das Schriftstück keine 9 Tage unterwegs. Leider ist es bei der Arge so, daß da offenbar überhaupt kein Poststempel mehr draufkommt. Das Problem stellt sich jetzt zum 2ten mal. Beim ersten mal war seinerzeit noch ein Poststempel drauf und zeigte, daß der Brief von der erstellung bis zum Stempel 4 Tage gebraucht hatte. Angeblich wäre der Postausgang schuld gewesen hieß es damals. Ich hatte dann am Montag eine Terminvorladung für einen VERPFLICHTENDEN Termin am Dienstag. (den ich natürlich verpasst habe weil ich nur am Samstag und Dienstagabend in den Briefkasten g.eschaut habe)
Dieses mal ist die Auswirkung aber schlimmer, weil ich ja jetzt schon im Verzug mit der Novembermiete bin! Für mich ist klar wie das gelaufen ist. Die hat den Brief am 25 ten vor dem Wochenende mit nachfolgenden Allerheiligen geschrieben. Dann hat er bis nach Allerheiligen bei ihr in der Schublade gelegen und ist etwa am 02.11 in den Postkreislauf gelangt. Da auf dem Brief aber überhaupt kein Poststempel mehr drauf ist (nur so ein Vermerk: Entgelt BEZAHLT) geht jetzt offenbar diese ganze (vermutlich mutwillige) Verzögerung zu meinen Lasten. Es steht sogar noch im Brief: Dieser Brief ist Gegenstand des Klageverfahrens
Was kann man da machen?
Ich weiß nur eine Lösung: täglich mit Zeugen an den Briefkasten gehen. Nur: die Möglichkeit hat nicht jeder!

Oder du forderst deinen SB auf, die Briefe gleichzeitig per mail zu senden: da hast dann wenigstens ein Datum drauf, und notfalls wenigstens einen Beweis... besser als nichts! Dann kannst notfalls nachfragen, wo der Brief bleibt...aber ob er das tut? Verpflichtet ist er wohl nicht...
wie die Rechtslage da ist: keine Ahnung, wüßt ich auch gern!

Gruß aus Ludwigsburg
 

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