Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 01.03.2017, 17:02   #76
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von froque Beitrag anzeigen
Spätestens dann, wenn du deine Anwaltskosten dann selber tragen mußt, wird es wohl aufhören.

froque
hätte ich ja beinahe vergessen nein
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 17:34   #77
froque
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 141
froque
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Dass du dir selber gar nicht komisch dabei vorkommst?

Man kann auch selber ein Fax am PC einrichten. Das spart dir sogar noch den Fußweg zu- was weiß ich.

froque
froque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 20:41   #78
Jiyan
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.10.2014
Beiträge: 440
Jiyan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Eigentlich ist es viel komischer das du Froque und dein Kumpel Mucel hier nichts sachliches beiträgt. Ihr versucht nur die Te zu verunsichern und plappert euch gegenseitig nach. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich behaupten ihr beiden seid zwei Papageie mit Tastatur. Mir stellt sich nur die Frage nach euren Absichten. Die Te darauf hinzuweisen das sie aus eurer Sicht, falsch handelt habt ihr beiden ja. Was sind also eure Ziele?
Jiyan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 21:33   #79
froque
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 141
froque
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Wieso, das mit dem Fax ist doch ein Tipp?

Les doch mal in dem anderen Forum, vielleicht wird dir manches klarer- vielleicht auch nicht.

Also dieser Brief vom Anwalt (?), damit kann man doch nicht wirklich was anfangen? Aber es mischt erstmal auf- klar!

Nun wird hier auch verschwiegen- hartnäckig- was man da so vorab angestellt hat.

froque ohne Papagei
froque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 21:53   #80
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Hier wird nicht hartnäckig verschwiegen, es war nichts.

Sei nicht so ungeduldig.

Übrigens, einen gerichtsfesten Nachweis kann ich nur so erhalten.
Da ist das Sendeprotokoll drauf und die Seite die verschickt wurde.
Und ich hatte keinen Einfluss auf den Versand.

Ist doch so einfach.
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 21:57   #81
froque
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 141
froque
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Das ist nicht einfach, weil dir ja offenbar verboten wurde Kontakt aufzunehmen.

froque
froque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 08:55   #82
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

ja drum die Klage.

Interessant ist ja die Einstellung des Jobcenters, hier mal ein Überschrift aus den Printmedien aus der Vergangenheit:

M............N.............Der Hartz 4 Ermittler mit der Lizenz zum zuschlagen.

Was möchte das Jobcenter damit propagieren?
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 09:06   #83
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.175
TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Gibt's zu der dollen Überschrift auch ne Quellenangabe?
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 14:20   #84
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Gibt's zu der dollen Überschrift auch ne Quellenangabe?
Vielen Dank, wegen deinem Post kramten zwei sehr gute Freunde unsere Kartons durch. Und wir wurden fündig, wir fanden u.a. die alten Akten. Nun arbeiten wir die gesamten das Jobcenter betreffenden Akten durch. Natürlich werden die Akten nun genau gesichtet. Hab gar nicht gewußt, das der ganze Papierkram immer noch in einer Kiste rumlag. Ich war der Meinung gewesen, es wäre schon längst im Papiermüll gelandet.

Interessanterweise fällt auf, das die zwei Hauptbeteiligten (der Jobcenter Geschäftsführer und eine weitere Person) genau die gleichen Hauptakteure sind, wie heute.

Vorab möchte mal aus der Geschichte dieses Jobcenters etwas berichten. Das Jobcenter hat sich schon immer gerne in der Presse wegen seiner tollen Erfolge feiern lassen. Schon damals hat das Jobcenter eine besondere Wortwahl gepflegt. Ich möchte hier Passagen aus einem Schreiben meiner Rechtsanwältin von damals zitieren.

verkürztes Zitat:
Die Aussage der Beklagten, dass die...........nicht gerichtlich erzwungen werden musste und ihre Erklärung dazu verfälscht das Bild.
Anmerkung: Aha, mit welchen Mitteln kämpften die damals?
Das Sozialgericht sah nicht umsonst im Rahmen des ER einen Anordnungsanspruch und -grund.

weiterhin wurde u.a. die örtliche Presse zitiert, eine Passage möchte ich zitieren:

Auszug: ...................Die Zahl der Hartz 4 BG´s im Landkreis ist innerhalb eines Jahres um 728 auf 2032 zurückgegangen.................Im letzten Jahr war xxxxxxxxxxxx gezwungen 1350 Sanktionen zu verhängen. Für XXXX rechnet Herr XXXXX mit mindestens 1400 Sanktionen.
Anmerkung: Laut einer weitere Mitteilung berichtet Herr XXXXX von über 800 1 Euro Jobs in dem Jahr und das er diese Zahl im Folgejahr noch erhöhen wolle. Hier haben sich gerade ganz brisante Neuigkeiten ergeben.

Mit welchen Zahlen katapultierte sich das Jobcenter an Deutschlands Spitze? Es handelt sich hier um keine Grossstadt. sondern um ein kleines ländlich gelegenes Jobcenter.

laut Presse:
Übt xxxxxxxxxxxxxxxxxxx zuviel Druck aus?
Hartz 4 Empfänger klagen über den großen Druck bei xxxxxxxxxxxxxx

XXXXXXXXXXX ist an Deutschlands Spitze. Doch gerade ältere Arbeitnehmer äußern immer öfter Kritik..... Den Vorwurf, dass Harz IV Empfänger die Hände in den Schoß zu legen, und sich auf Staatskosten ein schönes Leben zu machen, läßt xxxxxxxxx (HE) nicht gelten.

Wir machen jetzt unsere Hausaufgaben!!!!
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 15:08   #85
TazD
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 12.03.2015
Beiträge: 3.175
TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD TazD
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Gibt es auch überprüfbare Quellen? Oder nur viele XXXXXXX ?
__

audiatur et altera pars [lat.: Man höre auch die andere Seite. ]
fiat iustitia [lat.: Es möge Gerechtigkeit geschehen. ]
TazD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 15:31   #86
froque
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 141
froque
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von TazD Beitrag anzeigen
Gibt es auch überprüfbare Quellen? Oder nur viele XXXXXXX ?
Ach, hier kommt doch nichts rum. Nur zerhackstückelte Zitate ohne Quellenangabe. Ich sag mal so: Viel heiße Luft geblasen, die still und kalt schon längst zu Boden gefallen ist.

Immerhin dürfte mit der (Ab-) Arbeit am Jobcenter mindestens eine 40 Stunden Woche erreicht werden. Juhuuu!

froque
froque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 16:38   #87
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Ich habe alles bisher anonymisiert.
Noch!
Ich bitte mir daraus keinen Vorwurf zu machen.
Wenn ich mir andere Beiträge anschaue ist auch nicht das betreffende Jobcenter genannt.
Auch ist nicht erkennbar aus welchem Ort die betreffende Person kommt.

Auf jeden Fall werde ich das zu erwartende Urteil hier einstellen.

Betreffend 40 Stunden Woche: Ich habe mich nicht darum gerissen mit dem Jobcenter rumzuspielen.
Aber wir lassen uns nicht alles gefallen. Lange genug haben wir gute Miene zum bösen Spiel gemacht.
Der Jobcenter Geschäftsführer hätte bereits 2015 der Bitte nach einem Gespräch entgegenkommen können. Aber es ist von ihm offensichtlich nicht gewollt.
Natürlich könnte ich mit "Behördengehorsam" zu allem ja und amen sagen, aber würdet ihr es tun?
Weil dann kann ich ja auch jede EGV unterschreiben..................usw.
Wenn ich also erhebliche Bedenken wegen der Gleichbehandlung habe, soll ich dann rechtlich tätig werden?
Ich habe bereits soviele Beamte kennengelernt, die ihren Dienst sehr gut ausüben.

Die Stunden sind mir egal, ich bin ein Arbeitstier und je höher der Druck umso besser werde ich.
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 17:45   #88
arbeitsloskr
 
Registriert seit: 01.01.2017
Beiträge: 1.676
arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr arbeitsloskr
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Hallo Jasmine,

lade doch bitte einfach mal die betreffenden Zeitungsartikel unter Angabe des Zeitungsnamen, Erscheinungsdatum usw. mal hoch.

Alternativ reicht auch nur die Nennung von Zeitungsnamen, Erscheinungsdatum und Artikelbezeichung aus, damit man den Artikel entsprechend recherchieren kann.
arbeitsloskr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2017, 18:16   #89
Tricia
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.08.2016
Beiträge: 194
Tricia Tricia
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von yukiko Beitrag anzeigen
Was mir allerdings hier in diesem Thread gelinde gesagt "unangenehm" aufstößt ist, dass [...] sogleich impliziert wird, dass es sich hier in dem Thread um einen "Querulanten" handeln muss. Das wird dann so festgestellt und als Gegeben in eine ellenlange "Diskussion" eingebunden, die mit dem THEMA nicht ansatzweise irgendwas zu tun hat.
Sehe ich auch so, vor allem wenn man sich mal vergegenwärtigt worum es geht.

Da bekommt jemand gesonderte Verhaltenvorgaben weil das Amt der Meinung ist, der "Kunde" kommuniziere zuviel. Und es wird signalisiert, man hätte keine Lust sich damit auseinanderzusetzen.

Ein Hausverbot wird angedroht, falls eine unangemeldete persönliche Vorsprache erfolgt. (klick)

Der Kunde macht zuviel Arbeit - hält sich aber an die allgemeine Hausordnung - und bekommt deshalb Sonderregeln, die ein Hausverbot rechtfertigen sollen.

Das sich @Jasmine und ihr Partner dagegen wehren finde ich richtig!
Tricia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 07:57   #90
Dark Vampire
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Dark Vampire
 
Registriert seit: 07.04.2014
Beiträge: 1.783
Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire Dark Vampire
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Also die allermeisten sind froh wenn sie NIX vom JC höre oder mit denen kommunizieren wollen, dann gibts eben noch die Sorte die anscheinend massenhaft Langeweile hat und unbedingt Kaffeekränzchen mit dem JC abhalten will, verstehe wer will, ich nicht. Stecke meine Energie lieber in die Menschen die wirklich Hilfe benötigen.
Dark Vampire ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 08:58   #91
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von Dark Vampire Beitrag anzeigen
Also die allermeisten sind froh wenn sie NIX vom JC höre oder mit denen kommunizieren wollen, dann gibts eben noch die Sorte die anscheinend massenhaft Langeweile hat und unbedingt Kaffeekränzchen mit dem JC abhalten will, verstehe wer will, ich nicht. Stecke meine Energie lieber in die Menschen die wirklich Hilfe benötigen.
So geht es uns doch auch. Langeweile kommt bei uns bestimmt nicht auf. Aber danke.
Ich könnte dir hier jetzt hier unser Leben darlegen, aber auch wir würden viel mehr Zeit in z.B. meine ehrenamtliche Tätigkeit stecken. Ja, wir sind als Hartz 4 Empfänger ehrenamtlich tätig, obendrein erdreisten wir uns auch noch Sonntags in die Kirche zu gehen.
Wenn man die örtliche Presse verfolgt, passt das aber nicht dazu, in welches Licht der Geschäftsführer die Hilfeempfänger stellt.
Kaffeekränzchen abhalten? Wenn ich meine ganze Kraft und Zeit dafür aufwende, um mich gegen Unrecht gegen unsere BG mit rechtlichen Mitteln zu wehren, nachdem Gesprächsangebote von uns abgelehnt wurden? Was ist das für ein Demokratie-Verständnis.
Insbesondere wenn von einem Jobcenter folgende Zeilen nachdem der HE obsiegt hat verfasst wurden: Die Fahrt zum Sozialgericht (hier Rechtsantragsstelle) wird als nicht notwendig anerkannt.
Dann wundere ich mich nur wie manche hier schreiben. Dann möchte ich nicht wissen, wie die Personen über den Sozialrichter denken, der hier die richtigen Worte fand.
Wie bewerten die User den Richter, der schrieb, unter verfassungskonformer Auslegung hätte das Jobcenter entscheiden können und müssen..........

Wie böse und querolantisch bin ich nur, das ich mich gegen eine 30 %ige Sanktion gewehrt habe.
Ich habe meinen Job verloren, weil ich Gewaltopfer wurde.
Hierfür wurde ohne Anhörung oder ähnliches eine 30 % Sanktion festgesetzt.
Böse wie wir sind haben wir dagegen geklagt und gewonnen.
Zitat des SG: Für eine Sanktion gab es keine Rechtsgrundlage.
Daher wundere ich mich über manche Beiträge.

Geändert von Jasmine (03.03.2017 um 09:18 Uhr)
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 10:58   #92
yukiko
Elo-User/in
 
Benutzerbild von yukiko
 
Registriert seit: 20.09.2016
Beiträge: 1.143
yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko yukiko
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von Jasmine
Daher wundere ich mich über manche Beiträge.
wundere dich nicht, sondern bleibt bei euch, ich finde das großartig, was ihr macht. Manchmal kann man auch nicht alles so in Worte packen und rüberbringen, dass es auch "allgemeinverständlich" ist.

Das macht aber meiner Meinung nach nichts, denn wer verstehen WILL, tut es auch.

Alles Gute für euch und ganz ganz ganz viel Glück und Erfolg
__

Das ist nur meine Meinung ohne Gewähr
~> "goldene Überlebensregeln":
1 Nur mit Beistand nach § 13 SGB X hingehen, alles mitschreiben
2 Nicht provozieren lassen, stets nach Rechtsgrundlagen fragen
3 Auf "heikle" Fragen mit Gegenfragen antworten
4 Alles schriftlich und nachweisbar kommunizieren
5 Bei "Unklarheiten" *Antrag auf Auskunft und Beratung nach §§ 13-15 SGB I* stellen
6 Das "Amt" mag keine Arbeit :bigsmile:
yukiko ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 14:03   #93
froque
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 141
froque
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von Jasmine Beitrag anzeigen
Ich habe meinen Job verloren, weil ich Gewaltopfer wurde.
Hierfür wurde ohne Anhörung oder ähnliches eine 30 % Sanktion festgesetzt.
Böse wie wir sind haben wir dagegen geklagt und gewonnen.
Zitat des SG: Für eine Sanktion gab es keine Rechtsgrundlage.
Daher wundere ich mich über manche Beiträge.
Ja, aber was hat das denn unmittelbar mit dem Jobcenter zu tun?

Mir geht es nur darum hier durchzublicken weswegen gegen wen geklagt wird um vielleicht weiterhelfen zu können. Das wird aber nicht ersichtlich, wenn hier verschiedene Sachen in einen Topf geworfen werden- mal ein Brief ein Fax schicken zu dürfen, dann halbe Zitate aus irgendeiner Zeitung. Ich weiß jedenfalls nicht worum es geht. Aber wenn die anderen Fürsprecher sich kennen und wissen, sind die natürlich auf der besseren Seite.

Aber langsam denke ich auch Jasmin, dass du Langeweile hast. Nun tut sich nicht im Jobcenter, dann beschäftigt man eben zig User in zig verschiedenen Foren.

froque
froque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 16:35   #94
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Wenn es nicht so traurig wäre, erläutere ich es nochmal:

Post 1: Schreiben das ich bekam.

In der Klage geht es darum, das ich einen Nachweis benötige für Schreiben die ich ins Jobcenter senden muss. Daher der Faxversand.

Beiwerk: wir haben gar nichts gemacht.

VERSTANDEN???
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 19:14   #95
hunter11
Elo-User/in
 
Registriert seit: 21.09.2013
Beiträge: 252
hunter11 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

@ Jasmine - ich weiß zwar nicht was im sogenannten "Vorfeld" oder in anderen Foren von Dir bereits
geschrieben wurde, aber beim Überfliegen dieses threads halte ich deine Darstellungen für absolut
glaubwürdig und nachvollziehbar und wünsche Dir die Kraft dein Ding durch zuziehen - es kann gar nicht
genug Gegenwehr gegen dieses Dreckssystem (upps Forenregel ?) geben. Und Du machst mir schon den
Eindruck Prioritäten setzen zu können, für das was wirklich wichtig ist und dir nichts gefallen zu lassen

@froque - wolltest Du dich nicht schon vor x - Beiträgen ausschalten ?

Zeigt mir mal wieder erschreckenderweise wieviel Feinde hier auch so mitlesen - können aber keine aktive
SB'chen sein, oder ? Woher die Zeit ?

Und dass dich sogar die Mod. - Redaktion mehr oder weniger angreift, finde ich schon bedenklich - man
könnte fast meinen, da sitzt jemand von der anderen Seite des Tisches.

Halte durch - wünsche dir Glück und Nerven für deinen berechtigten Widerstand und halte uns auf dem Laufenden...
hunter11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 20:57   #96
BurnsTorn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von hunter11 Beitrag anzeigen
@ Jasmine - ich weiß zwar nicht was im sogenannten "Vorfeld" oder in anderen Foren von Dir bereits geschrieben wurde, aber beim Überfliegen dieses threads halte ich deine Darstellungen für absolut glaubwürdig und nachvollziehbar
Es gibt ein schönes Zitat des Kybernetikers Heinz von Foerster, welches im Kontext des hier diskutierten den Nagel auf den Kopf trifft. Es lautet: Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.

Das Zitat verdeutlicht, dass Wahrnehmungen, die stets subjektiv sind, fundamental divergieren können, wobei man sich immer davor hüten sollte, die eigene Wahrnehmung als Wahrheit anzunehmen. Kein Mensch hat die Wahrheit gepachtet. Denn die gibt es nicht. Es gibt Wahrnehmungen, Bewertungen und Interpretationen. Meine Wahrnehmung ist folgende: Ich halte Jasmines Darlegungen für unglaubwürdig.

Das ist deshalb so, weil ich Erfahrungen mit dem Kundenreaktionsmanagement habe und weiß, welche Prozesse im JC in der Regel wann ablaufen. Und wie ich schon schrieb: Das Schreiben des GF ist die letzte Eskalationsstufe. Danach kommt nichts mehr. Davor ist aber mit Sicherheit eine Menge gekommen, denn sonst kommt es nicht zu so einem Schreiben.

So ein radikales Nun-ist-Schluss-Schreiben ergeht nicht einfach so, weil man keine Lust mehr auf Kommunikation hat. Denn um Lust geht es im öffentlichen Dienst nicht. Dort geht es um die staatlicherseits zu garantiere Sicherstellung dessen, dass die behördliche Arbeit im Sinne der Bürger ordnungsgemäß aufrechterhalten werden kann.

So ein heftiges Schreiben wie das des GF ergeht nur dann, wenn Mitarbeiter mehrerer Hierarchiestufen (Sachbearbeiter, Teamleiter, Bereichsleiter, Kundenreaktionsmanager und schließlich Geschäftsführung) sich mehrfach ausführlich mit den Anliegen eines Beschwerdeführers auseinandergesetzt haben, dieser in Reaktion darauf aber die Ausführungen nicht akzeptiert (indes auch keine neuen Sachverhalte beibringt) und dann durch permanentes Kommunikationsbegehren den Dienstbetrieb stört - und zwar massiv.

Der GF muss sicherstellen, dass leistungsberechtigte Bürger ihr Grundrecht wahrnehmen können. Was Jasmine nun droht, ist ein massiver Einschnitt in dieses Recht. Ein solcher Einschnitt ergeht nicht mal einfach so. Dafür muss sich der Geschäftsführer gegenüber dem BMAS und gegenüber dem Petitionsausschuss des Bundestages verantworten. Der GF wird - das ist mir aus meiner Tätigkeit gut vertraut - mit Sicherheit eine mehrseitige Stellungnahme geschrieben haben, warum er zu diesem drastischen Mittel gegriffen hat (denn das fordern die o.g. Stellen an).

Eben weil der GF weiß, dass ihm von höherer Stelle Ärger winkt, wenn er es nicht nachvollziehbar begründet, bin ich mir ganz sicher, dass der Fall eine lange Vorgeschichte hat und dass da weit mehr vorgefallen ist. Natürlich kann jeder glauben, was er oder sie mag. Und natürlich können und sollen Meinungen aktiv diskutiert werden. Das ist ja der Sinn eines Forums. Man sollte sich eben deshalb aber auch mal vergegenwärtigen, dass wir hier im Thread nur selektiv das präsentiert bekommen, was die Threadstarterin erwähnen will und was sie uns Glauben machen will.

Das ist ihr gutes Recht. Und vielleicht ist sie auch wirklich davon überzeugt, im Recht zu sein. Aber was meint Recht schon, wenn es um Wahrnehmungen geht? Ich selbst versuche, Sachverhalte möglichst umfassend zu eruieren, sie also von allen Seiten zu betrachten, um mir eine Meinung zu bilden. Genau das ist hier im Thread aber gar nicht möglich, weil wir ausschließlich Informationen der einen Seite haben.

Meine Berufserfahrung im Kontext des KRM sagt mir, dass selektive Darlegungen einer Seite, ohne die andere zu hören, mit großer Vorsicht zu genießen sind. Im Falle der Threadstarterin nicht zuletzt auch, weil ich mir sicher bin, dass sie unter anderen Namen bereits in einem anderen Forum gepostet hat (in dem ich ebenfalls mit anderem Nick aktiv bin). Dort ist sie, so sie es wirklich ist (was der Schreibstil und die vielen inhaltlichen Parallelen vermuten lassen), als von Rachegelüsten getriebene Person mit in meinen Augen sehr seltsamem Rechtsempfinden aufgefallen.

Auch hier im Thread ist mein Eindruck, dass Jasmine permanent Nebelkerzen wirft, Dinge andeutet, aber dann keine Quellen benennt und Sachen so darstellt, dass sie selbst in bestem Licht erscheint, sie aber nie klar und sachlogisch nachvollziehbar auf den Punkt bringt, was genau wann vorgefallen ist, wie das JC agiert hat und was sie dann tat.

Daher kaufe ich ihr die Ich-bin-die-Unschuld-vom-Lande-Schiene nicht ab. Ohne Zweifel passiert es natürlich auch, dass das Jobcenter großen Bockmist baut. Das JC macht Fehler und agiert teilweise unter aller Sau. Davon bin auch ich überzeugt. Aber auch der GF eines Bockmist bauenden Jobcenters wird so einen Brief wie den im Ausgangsposting zitierten nicht einfach so mit der Intention der Arbeitsvermeidung raushauen (denn dann könnte der GF bald den Hut nehmen).

Letztlich ist es eben so, dass sich der Sachverhalt für uns hier ohnehin nicht aufklären wird, zumal der GF sicher nicht hier posten wird. Es bleibt also dabei, dass wir nur eine subjektive Wahrheit präsentiert bekommen - nämlich die von Jasmine. Wie man selbst die wertet, ist jedem selbst überlassen. Ich selbst halte Heinz von Foerster für glaubwürdiger als Jasmine.
  Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2017, 21:30   #97
froque
 
Registriert seit: 06.08.2016
Beiträge: 141
froque
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Hallo BurnsTorn!

Ausgesprochen reflektierter und detaillierter Beitrag für den ich mich bedanke! SO sehe ich das nämlich auch.

Ob diese Sicht der Dinge/ Wahrnehmung nun bei den anderen Mitstreitern ankommt? Die Sache mit der Wahrnehmung und Selbstreflexion ist schon so eine Sache.

Herzliche Grüße!
froque
froque ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 01:22   #98
Tricia
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.08.2016
Beiträge: 194
Tricia Tricia
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zur Sache:

Einfach so das Verwaltungsverfahrensgesetz außer Kraft setzen darf ein GF wohl nicht, oder?

Wenn etwas bedrohliches vorgefallen wäre, dann hätte das Amt schon längst ein Hausverbot erteilt. Das ist ja offensichtlich nicht der Fall.

Und wenn etwas anderes war, was @Jasmin nicht mitteilen oder verschweigen will, dann ist das eben so. Es geht hier doch nicht darum Voyeurismus zu bedienen!

Die Sachlage ist doch klar. Deshalb steht die Frage nach Glaubwürdigkeit für mich gar nicht im Raum.

Fakt ist:

Es besteht kein Hausverbot, aber eine persönliche Vorsprache soll ein Hausverbot herbeiführen können. Was ist den das für ein Schwachsinn? Es ist in dem Schreiben nicht die Rede von Handgreiflichkeiten oder Pöbeleien.

Warum wohl spricht der GF kein klares und deutliches Hausverbot aus? Wenn es dazu berechtigte Gründe gibt kann er es doch machen?

Darf er ohne Rechtslage und ohne Nennung von Rechtsmitteln das Verwaltungsverfahrensgesetz einfach so außer Kraft setzen? Eine Rechtseinschränkung ohne Rechtsmittel?

Das Verwaltungsverfahrensgesetz ist da eindeutig auf Seite der TE.
(VwVfG) § 24

Zitat:
Untersuchungsgrundsatz:

(3) Die Behörde darf die Entgegennahme von Erklärungen oder Anträgen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, nicht deshalb verweigern, weil sie die Erklärung oder den Antrag in der Sache für unzulässig oder unbegründet hält.
Ob man das Einschränken darf weiß ich nicht - ich bezweifele es aber!

Das JC will seine eigenen Gesetze für unbequeme "Kunden" machen. So geht das nicht!

Das ist die Diskussionsgrundlage und nicht die Psyche der TE! Ob die Erklärungen und Eingaben von @Jasmin querulantisch sind oder nicht ist doch ein ganz anderes Thema.
Tricia ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 08:20   #99
Jasmine
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 05.02.2017
Beiträge: 49
Jasmine
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
So ein heftiges Schreiben wie das des GF ergeht nur dann, wenn Mitarbeiter mehrerer Hierarchiestufen (Sachbearbeiter, Teamleiter, Bereichsleiter, Kundenreaktionsmanager und schließlich Geschäftsführung) sich mehrfach ausführlich mit den Anliegen eines Beschwerdeführers auseinandergesetzt haben, dieser in Reaktion darauf aber die Ausführungen nicht akzeptiert (indes auch keine neuen Sachverhalte beibringt) und dann durch permanentes Kommunikationsbegehren den Dienstbetrieb stört - und zwar massiv.
@BurnsTorn:
Schön geschrieben, Immerhin gehöre ich zu den Leuten die mein altes Jobcenter in einer großen deutschen Zeitung lobte.

Bei dem neuen Jobcenter ist es eben so, wenn die ihre Arbeit so machen würden wie der Steuerzahler es von ihnen erwartet, dann wäre vieles leichter.

Du hast oben einen ganz wichtigen Satz gesagt: ........................dieser in Reaktion darauf aber die Ausführungen nicht akzeptiert...........

Genau hieran fehlt es. Es gibt keine Reaktion auf meine Beschwerden. Denn dann hätte ich Ausführungen die ich akzeptieren könnte oder auch nicht.



@ Tricia: Vielen lieben Dank.
Jasmine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.03.2017, 09:07   #100
BurnsTorn
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Vorgaben zur Zusammenarbeit mit dem Jobcenter

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Zur Sache:

Einfach so das Verwaltungsverfahrensgesetz außer Kraft setzen darf ein GF wohl nicht, oder?
Doch, das darf er. Denn der GF hat als Vorsteher des SGB II Grundsicherungsträgers damit nix am Hut. Die Sozialverwaltungsverfahren sind im SGB X festgehalten. Das VwVfG gilt im JC nicht. Allerdings gibt es im SGB X oftmals gleich- oder ähnlich lautende Paragraphen wie im zuvor genannten.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Und wenn etwas anderes war, was @Jasmin nicht mitteilen oder verschweigen will, dann ist das eben so. Es geht hier doch nicht darum Voyeurismus zu bedienen!
Worum es geht, darf in Folge der subjektiven Interpretation jeder für sich entscheiden. Ich will mir nicht anmaßen, festzulegen, was das sein soll. Für mich geht es darum, den Sachverhalt verstehen zu wollen, um ihn reflektiert beurteilen zu können. Das setzt mehr Informationen (von der Gegenseite) voraus. Die habe ich nicht. Daher äußere ich meine Skepsis. Was du als Voyeurismus abtust, verstehe ich als Streben nach Aufklärung. Das finde ich nicht schlimm, sondern nötig.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Wenn etwas bedrohliches vorgefallen wäre, dann hätte das Amt schon längst ein Hausverbot erteilt. Das ist ja offensichtlich nicht der Fall.
Das Argument, welches ich mit Bezug auf mein Verständnis für die Entscheidung des GF dargelegt habe, war nicht die Sicherstellung der Sicherheit, sondern die des Dienstbetriebes. Eben das ist für mich offensichtlich der Fall. Indizien dafür sind wie gesagt das Schreiben des GF sowie Jasmines eigene Erklärung im Ausgangspost, sie habe dem JC "zahlreiche Beschwerden" zukommen lassen.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Die Sachlage ist doch klar. Deshalb steht die Frage nach Glaubwürdigkeit für mich gar nicht im Raum.
Dass du eine Sachlage als klar bezeichnest, nachdem du ausschließlich Informationen der einen Seite präsentiert bekommen hast, finde ich bedenklich.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Es besteht kein Hausverbot, aber eine persönliche Vorsprache soll ein Hausverbot herbeiführen können.
Ja. Wenn Jasmine gegen die Vorgaben des GF zur weiteren Zusammenarbeit verstößt.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Was ist den das für ein Schwachsinn? Es ist in dem Schreiben nicht die Rede von Handgreiflichkeiten oder Pöbeleien.
Warum sollte es darin auch erwähnt sein, wenn Jasmine nie handgreiflich wurde? Handgreiflichkeit ist kein notwendiger Grund, so ein Schreiben zu verfassen. Der Grund ist im vorliegenden Fall die Sicherstellung des Dienstbetriebes, um im Sinne der anderen leistungsberechtigten Personen weiter vernünftig arbeiten zu können. (Jedenfalls wird mir dieser Grund auf Basis dessen ersichtlich, was Jasmine uns bisher mitzuteilen bereit war. Es ist möglich, dass es noch andere Gründe gibt, die wir aber nicht kennen).

Eben deshalb - weil der GF keine Sicherheitsbedenken physischer Art hat, sondern verfahrenstechnisch sicherstellen will, dass seine Bediensteten ihre Arbeit leisten können - gibt es ja detaillierte Vorgaben dazu, welche Korrespondenz akzeptiert wird. Ginge es ihm nur darum, die Mitarbeiter (und "Kunden") vor einer Gewalttäterin zu schützen, erginge sofort ein Hausverbot. Auch fiel dann diese detaillierte Auflistung der akzeptierten Korrespondenz weg und es würde einfach geschildert, was bei Verstoß gegen das Verbot passiert (ich kenne die KRM-Textbausteine ja selbst gut).

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Warum wohl spricht der GF kein klares und deutliches Hausverbot aus?
Vermutlich spricht er es deshalb nicht aus, weil es bisher keinen Grund dafür gibt. An die Verhängung eines Hausverbotes sind große Hürden gestellt, eben weil das so ein empfindlicher Einschnitt in die Rechte des Kunden ist.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Wenn es dazu berechtigte Gründe gibt kann er es doch machen?
Bisher sehe ich aber keinen berechtigten Grund für ein Hausverbot. Jedenfalls nicht auf Basis dessen, was Jasmine hier geschildert hat. Auch der GF wird es nicht sehen, denn sonst hätte er es ja erlassen. Aber nochmal: Ich verstehe nicht, warum du dich an einem Hausverbot aufhängst, welches noch gar nicht ergangen ist.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Darf er ohne Rechtslage und ohne Nennung von Rechtsmitteln das Verwaltungsverfahrensgesetz einfach so außer Kraft setzen? Eine Rechtseinschränkung ohne Rechtsmittel?
Ja, mit Bezug aufs VwVfG darf er das. Siehe § 2 Abs. 2, S. 4 des VwVfG. Der ausschlaggebende Punkt ist § 20 Abs. 3. SGB X. Darin heißt es: "Die Behörde darf die Entgegennahme von Erklärungen oder Anträgen, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen, nicht deshalb verweigern, weil sie die Erklärung oder den Antrag in der Sache für unzulässig oder unbegründet hält."

Nun verweigert die Behörde ja auch nichts. Sie legt lediglich fest, welche Art der Korrespondenz (postalisch sowie per Einwurf in den Hausbriefkasten) sie akzeptiert. Eben das zu tun liegt im gebundenen Ermessensbereich des GF. Wenn er begründen kann, warum er bestimmte Wege der Übermittlung für einen Kunden einschränkt, die er bei einem anderen akzeptiert, ist das machbar.

So jedenfalls sehe ich das. Ich bin aber kein Jurist. Daher denke ich: Es könnte in der Tat sein, dass die Entscheidung des GF von einem SG gekippt wird, weil der GF sich auf dünnes Eis begibt. Der Richter wird eben deshalb vermutlich die Begründung des GF für diese radikale Maßnahme anfordern und dann entscheiden.

Zitat von Tricia Beitrag anzeigen
Das ist die Diskussionsgrundlage und nicht die Psyche der TE! Ob die Erklärungen und Eingaben von @Jasmin querulantisch sind oder nicht ist doch ein ganz anderes Thema.
Wie ich mit Bezug auf Wirklichkeitskonstruktionen schon dargelegt habe, sehe ich das anders. Für mich ist die Diskussionsgrundlage, dass ich noch keine umfassende Diskussionsgrundlage habe. Die Folgen dessen, dass wir nur die eine Seite hören, habe ich zur Diskussion gestellt. Ob du darauf eingehst, steht dir frei.

Zitat von Jasmine Beitrag anzeigen
Genau hieran fehlt es. Es gibt keine Reaktion auf meine Beschwerden.
Ich kann nicht beweisen, dass du nicht die Wahrheit sagst. Ich kann nur darlegen, warum ich deinen Ausführungen nicht glaube. Die Gründe sind folgende:

Mein Erfahrungswissen als ehemaliger JC-Mitarbeiter, aktiver Beistand und Sozialreferent in dieser Thematik sagt mir: Bevor man persönlich beim GF vorstellig wird, gibt es in der Regel ein Geplänkel mit Mitarbeitern auf niedrigerer Hierarchiestufe (zumindest im dem KRM, wenn es eine gE ist, zumeist davor schon mit dem TL).

Zudem hat das BMAS Vorgaben an die JC erlassen, die im Kontext von Kundenbeschwerden zwingend einzuhalten sind. Das ist u.a., dass binnen 14 Tagen eine Reaktion auf eine Beschwerde ergehen muss (die Reaktion geht dann zusätzlich in dreifacher Ausführung vom JC an die BA. Von dort geht sie an die RD. Von dort ans BMAS und von dort an den PetA des Bundestages).

Die BA hat diese BMAS-Vorgaben in Verfahrensanweisungen weiter operationalisiert. In den KRM-Anweisungen ist die „Eskalationstreppe“ deutlich benannt. Eben weil ich die kenne, bin ich sicher, dass du viele Rückmeldungen auf deine Beschwerden erhalten hast. Wäre dem nicht so, hätte der GF ein Problem mit dem BMAS.

Auch schreibst du im Eingangsposting (rot und kursiv von mir): „Auf meine zahlreichen Beschwerden zuletzt persönlich bei der Geschäftsführung erhielt ich heute folgenden Brief vom Geschäftsführer meines Jobcenters.“ Das Wort zuletzt ist interessant, denn es indiziert (so jedenfalls meine Interpretation), dass zuvor etwa anderes war, was sich zuletzt geändert hat. Was war den vorher genau? Absolutes Schweigen im Wald? Und dann plötzlich schreib dich der GF persönlich an?

Zugegeben: Ich kann nicht beweisen, dass es nicht so war. Aber ich glaube es dir einfach nicht, weil das allen Verfahrensanweisungen und Abläufen im KRM widerspricht.
  Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Wie weit geht die zusammenarbeit von Zeitarbeitsfirma und Jobcenter? Negev Zeitarbeit und -Firmen 5 09.12.2014 15:17
Jobcenter im Münsterland: Initiative zur Zusammenarbeit gestartet TimoNRW Archiv - News Diskussionen Tagespresse 4 06.02.2014 17:59
Wohnungssuche mit Vorgaben Salvation KDU - Miete / Untermiete 2 21.01.2013 21:56
Frage zu Selbständigkeit und Vorgaben vom JC neely ALG II 0 14.08.2012 18:05
Überbrückungsgeld beantragen - Vorgaben ? glasengel Anträge 11 27.08.2011 11:28


Es ist jetzt 00:26 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland