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Unzumutbare Zeitarbeit

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Alt 01.09.2009, 16:08   #26
ShankyTMW
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ShankyTMW ShankyTMW ShankyTMW ShankyTMW ShankyTMW
Standard AW: Unzumutbare Zeitarbeit

Zitat von newslave Beitrag anzeigen
Die sprechen hier im Arbeitsvertrag von:
MTV BZA; ETV BZA und ERTV BZA
Oha, klingt nach BZA Tarif für die Ostländer. Ist zwar ein wenig OT für den Thread, aber hier sollten Politiker langsam mal was tun das wir nicht ständig eienen Ost/West Unterschied haben im eigenen Land. Soviel Vereinigtes D. mit soviel Unterschieden ist auf Dauer auch cniht gesund fürs Land.

Zitat:
Es ist nun so, das ich nicht wieder ins Hartz4 fallen wollte und gezwungenermaßen vorübergehend beim PDL anzuheuern. Nur erkenne ich jetzt, das der PDL systematisch meinen Finanzhaushalt aushebelt und meine Existenz dadurch gefährdet.
Naja, Du kannst ja auch mal 1 Jahr bei denen weiter arbeiten und dann Arbeitslos werden. Rat nmal wieviel ALG 1 Du dann bekommst: RICHTIG 60% von dem ZAF Lohn. Damit machst Dich auf Dauer ebenfalls Unglücklich mit, dann dann wirst Du, wie inzwischen auch viele (nicht nur durch die ZAFs, es gibt noch andere billig-Lohn Nischen) zum Hartz4 Aufstocker mit ALG1.

So oder so, als ZAF-MA kommst Du um HArtz4 letztendlich gar nicht herum.

Und an die spätere Rente würd ich dann gar keienn Gedanken verschwenden. Riestern als Kleinverdiener lohnt eh nicht, wenigstesn kann man sich das sparen. Aber am Ende kriegst da auch nicht mehr viel.

Zitat:
Ich nehme lieber die Sperre der ARGE in Kauf und spreche meinem PDL die Kündigung aus. Wird zwar im ersten Monat schwierig sein aber dann kriege ich meinen Lebensunterhat gerade so finanziert was jetzt nicht der Fall ist.
Zitat von schimmy Beitrag anzeigen
hallo newslave,

ich würde bei deinem pdl nicht selber kündigen, dann lasse dich am besten kündigen, denn eine speere von der arge dauert bekanntlich 3 monate bei selbstkündigung. wie mann sich bei einem pdl kündigen läßt brauche ich wohl nicht zu sagen, da gibt es viele möglichkeiten...

oder was sagen die mitstreiter/in ?

meint schimmy
Sperre bei Selbstkündigung:

bei ALG1 = 3 Monate gar kein Geld
bei ALG2 = 3 Monate 30% gekürzter Regelsatz + normale Ausbezahlte KdU

Das wäre das was dich erwartet, als ALG2ler stehst da ein wenig besser - aber wie Schimmy schon sagt, möglichst von denen kündigen lassen ohne das es wie ein Gegenseitiges Einvernehmen Ausschaut wenn Du schon sowas vor hast.

Zitat von newslave Beitrag anzeigen
Ich bin durch die Arbeit zu sehr an Arbeitszeiten gebunden. ... [Snip - nur ein wenig kürzen]... Alles in allem bleibt mir nur die Möglichkeit wieder ins Hartz4 zu kommen um mich Problemlos bewerben zu können und meine Existenzgrundlage zu sichern.
So traurig es klingt, aber in dem Fall schon. Ich kenn das nur zu gut. hin udn her scheuchen der ZAF von Firma x nach Y. lange Fahrtwege, keinerlei Freizeitplanung mehr, Einsatzbereitschaft auch im Urlaub solang man nciht gebucht hat (was zu den Preisen und dem Lohn kaum einer wirklich machen kann), imemr am Hetzen und dank ständig wechselnder Aufträge immer in der Schwebe mit allem was mit der eigenen Zeitplanung zu tun hat. Soziale Kontakte gehen flöten und neue im Job bilden sich durch das hin und Her Gehüpfe auch kaum. Ganz zu schweigen das die Berugflichen Aussichten als ZAF Gewerbe eher ein Stillstand ist. Man entwickelt sich nicht weiter und bleibt auf dem Level Zeitarbeits-Helfer stehen. Das versaut einem noch nebenbei den Lebenslauf udn hinterläßt überall den Eindruck nur dafür geeignet zu sein. Jeden Tag, jede Stunde unsicheres Arbeiten weil man nie weiß ob man den Auftrag wirklich die ganze vorher angesagte Zeit macht, länger bleibt oder schon früher dort wieder gehen muß. Udn halt auch das Finanzielle eben. Alles in allem geht sowas alles mit der Zeit auch aufs Gemüt und man wird zusätzlich noch Depressiv.

Alles keine Gründe für mcih bei einer ZAF jemals wieder anzufangen.
ShankyTMW ist offline  
Alt 02.09.2009, 16:14   #27
schimmy
 
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schimmy
Standard AW: Unzumutbare Zeitarbeit

ja zeitarbeit bleibt ausbeute und nicht mehr, die zeitarbeitskräfte werden mit hungerlöhnen abgespeisst und die zeitfirmen wachsen wie pilze aus den boden und zahlen löhne nach bza, igz, christlichen-tarifvertrag, diese hungerlöhne wurden noch von diesen möchtergern gewerkschaften ausgehandelt, die löhne gehen doch bei 6.00euro brutto los und enden wohl irgendwo bei 7.50 euro brutto und das war es, den reibach machen die sklaventreiber und die politik unstützt es noch, wo soll das hier noch enden, es wird immer munter so weitergehen die lohnspirale wird immer weiter nach unter gehen.
schimmy ist offline  
Alt 03.09.2009, 08:55   #28
newslave
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Standard AW: Unzumutbare Zeitarbeit

Zitat von schimmy Beitrag anzeigen
ja zeitarbeit bleibt ausbeute und nicht mehr, die zeitarbeitskräfte werden mit hungerlöhnen abgespeisst und die zeitfirmen wachsen wie pilze aus den boden und zahlen löhne nach bza, igz, christlichen-tarifvertrag, diese hungerlöhne wurden noch von diesen möchtergern gewerkschaften ausgehandelt, die löhne gehen doch bei 6.00euro brutto los und enden wohl irgendwo bei 7.50 euro brutto und das war es, den reibach machen die sklaventreiber und die politik unstützt es noch, wo soll das hier noch enden, es wird immer munter so weitergehen die lohnspirale wird immer weiter nach unter gehen.
Ich sehe in dem Arbeitsmarkt der ZAF's/PDL's auch keine Zukunft. Als Zeitarbeiter identifiziert sich doch niemand mehr mit der Kundenfirma. Kein Geschäftsführer kann qualitätsbewußtes denken erwarten, wenn er auf einen Zeitarbeiter zurückgreift, obwohl er min. 15 - 20 € für diese Arbeitskraft pro Stunde zahlt. Von drei neuen Artikel die ich heutzutage so kaufe, ist eins schon nach dem auspacken defekt. Woran das wohl liegen mag? Wenn ein Chef zu seinem Firmannamen auch Qualität anbieten möchte, dann darf er nicht auf Zeitarbeiter zurückgreifen. Aber aus Sicht der Regierung und und der A'ämter sind PDL's bestens dazu geeignet die Statistik aufzubessern. Kein Politiker mag daran denken wie die Arbeitslosenstatistik aussieht, wenn es keine PDL's mehr gibt. Nur das PDL's in meinen Augen das Krebsgeschwür des Arbeitsmarkes sind und es nur eine Frage der Zeit ist, bis das alles kollabiert. "Unzumutbare Arbeit" muss mit einem hohen Stundenlohn "zumutbar" gemacht werden, anders gehts nicht! Und in diesem Schema ist für PDL's kein Platz! Es kann doch nicht sein das auf einen Produktionsmitarbeiter ein Verwalter (PDL) mitverdient. Oder ist das die neue Auslegung des Wortes "Jobsharing". Einer Arbeitet und einer Teilt den Verdienst . PDL's dürfen nicht an jeder Arbeitsstunde, an jeder Schichtzulage und an jedem gefahrenen Kilometer mitverdienen. Eine einmalige Auslösesumme vom Kunden an den PDL sollte ausreichen, damit Stundenlöhne wieder gesichert sind. Ein Arbeitnehmer ist mit einer Anstellung beim PDL sowieso im Nachteil, gegenüber jemanden mit einer Direktanstellung. Ich finde das ein solcher Nachteil finanziell abgefangen werden muss um die ganze Sache lukrativer zu machen.
newslave ist offline  
Alt 31.10.2009, 00:58   #29
Gegenzeitarbeit
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Standard Gegen Zeitarbeit

Gegen-Zeitarbeit

ist eine Interessengemeinschaft für alle Zeitarbeiter in Deutschland. Wir wollen als erste Interessenvertretung von Zeitarbeitern auf unsere Situation auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam machen und die uns gebotenen schlechten Arbeitsbedingungen verbessern.

Die Situation

Viele Fachkräfte besonders im gewerblichen Bereich finden nach Abschluss ihrer Ausbildung trotz sehr guten Qualifikationen keine direkte Einstellung in einem Unternehmen. Der Grund liegt jedoch nicht bei fehlenden Arbeitsplätzen – im Gegenteil: Arbeit ist genug da! Es hat sich jedoch mittlerweile eingebürgert, dass Unternehmen Vollzeit-Arbeitsplätze durch Zeitarbeitskräfte ersetzen. Was anfangs dafür gedacht war in saisonell starken Monaten für kurze Zeit Kräfte einzustellen, wurde allmählich dafür genutzt über längeren Zeitraum Vollzeitstellen von Festpersonal mit billigen Arbeitskräften (Zeitarbeiter) zu ersetzen.

Die Ausbeutung dahinter


Mit einer angeblichen Aussicht auf eine "eventuelle Übernahme" werden Zeitarbeiter geködert, diese Arbeitsstelle anzunehmen, oft für ein paar €/Monat. Die Arbeitsbedingungen sind dabei nicht selten miserabel – unbezahlte Überstunden, zu geringer Urlaubsanspruch, Wochenendarbeit. Oftmals verrichten Zeitarbeiter für die gleiche Arbeit wie die Festangestellten gerade mal 1/3 des Stundenlohnes. Auch der Kündigungsschutz ist nicht hinnehmbar. Eine Übernahme ist in den meisten Fällen von Vornherein gar nicht geplant. Dies fällt auf wenn man sieht das manche sehr große Unternehmen z.B. in den Branchen der Chemie oder Druckerei eigene (Zeitarbeitsfirmen) Tochterfirmen gründen, mit denen Sie dann billige Arbeitskräfte anwerben und einstellen.

So sind viele Zeitarbeitnehmer, obwohl sie 35 Stunden (und mehr) die Woche arbeiten, auf die Unterstützung durch das Arbeitsamt/Sozialamt angewiesen. Sie stehen damit nicht nur psychisch und finanziell auf wackligen Beinen, sondern belasten die Sozialsysteme, anstatt in diese einzuzahlen. Dies wollen wir ändern!

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