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Umfrageergebnis anzeigen: Wurde dir mindestens einmal eine attraktive Arbeitsstelle vermittelt?

Ja, durch die Arbeitsagentur 2 1.72%
Ja, durch das Jobcenter 4 3.45%
Nein, keine 110 94.83%
Teilnehmer: 116. Nur registrierte Benutzer dürfen bei dieser Umfrage abstimmen

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Alt 07.09.2012, 16:17   #26
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alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

@ Bethany: Wir leben im Raubtierkapitalismus und die meisten Menschen haben sich dem System angepasst. Das ist traurig und falsch, aber leider Realität. Wir müssen das System ändern und zwar dringend. Dann würden auch Fälle wie von Dir genannt, nicht mehr vorkommen. Bzw. sie würden unterbunden durch entsprechende Gesetze und Vorschriften zugunsten der Schwächeren.
__

- Meine Beiträge im Forum stellen lediglich meine pers. Meinung dar und sind nicht als Rechsberatung oder Fakten ...etc. anzusehen
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Alt 07.09.2012, 16:24   #27
Bethany
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Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von alpha Beitrag anzeigen
@ Bethany: Wir leben im Raubtierkapitalismus und die meisten Menschen haben sich dem System angepasst. Das ist traurig und falsch, aber leider Realität. Wir müssen das System ändern und zwar dringend. Dann würden auch Fälle wie von Dir genannt, nicht mehr vorkommen. Bzw. sie würden unterbunden durch entsprechende Gesetze und Vorschriften zugunsten der Schwächeren.
Das schlimme ist, es gibt keine Prüfung der Jobangebote mehr, ob die gegen irgendwelche Gesetze verstoßen, aber Sanktionsandrohung ist dann immer dabei.
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Alt 07.09.2012, 16:27   #28
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hartz5 hartz5 hartz5 hartz5
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von Bethany Beitrag anzeigen
Das schlimme ist, es gibt keine Prüfung der Jobangebote mehr, ob die gegen irgendwelche Gesetze verstoßen, aber Sanktionsandrohung ist dann immer dabei.
Das ist nicht schlimm, das IST Hartz4.....
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Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 07.09.2012, 16:44   #29
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alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von Bethany Beitrag anzeigen
Das schlimme ist, es gibt keine Prüfung der Jobangebote mehr, ob die gegen irgendwelche Gesetze verstoßen, aber Sanktionsandrohung ist dann immer dabei.
Das wird daran liegen, wie Burnstorn oben ausführte und was ich schon lange vermutete, dass die MA bei AA/JC bestimmte Quoten erfüllen müssen, also zB. sie müssen bestimmte Anzahl an VVs schicken, best. Anzahl der HE in Maßnahmen verfrachten etc. Dann wird es denen auch egal sein, wenn da mal was nicht stimmt, denn sonst kriegen sie Ärger von Vorgesetzten. Solange es genug normale Stellenangebote gibt die gesetzl. Vorgaben erfüllen keine Problem. Da aber die Anzahl an offenen Stellen von "normalen" Firmen (also auch ordnetliches Gehalt, ordentliche Bedingungen etc) rapide SINKT, bleiben halt oftmals nur dubiose Angebote ÜBRIG.

->Diese muss (um nach Burnstorns Logic zu gehen) der SB aber trotzdem verschicken, um seine Quote zu erfüllen: Das erinnert stark an Versicherungsvertreter, mal nebenbei erwähnt.....
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Alt 07.09.2012, 16:46   #30
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HimbeerTony Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Da meldet sich mal ein "Insider" zu wort und ihr habt nichts besseres zu tun, als ihn zu beschimpfen

Man sollte seine Darlegungen als Möglichkeit, um an Informationen zu gelange, betrachten! Es klingt auch nicht so, als ob er mit dem System einverstanden ist, jeder der gegen das Sytem vorgehen will, sollte willkommen sein.

Die SBs sind ohnehin nur ganz kleine Rädchen im großen Getriebe! Es ist die SPD, die für Hartz verantwortlich war , vergesst das nicht !
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Alt 07.09.2012, 16:47   #31
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teddybear Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

gurkenaugust auch wenn die Umfrage allgemein von Interesse sein dürfte, so war mir jedenfalls das Ergebnis schon vorher klar!

Welcher faire und gute Arbeitgeber sucht den noch seine Mitarbeiter über das Jobcenter?

Die brauchen nicht über die Jobcenter ihre Leute suchen, weil sie a) ohnehin von Bewerbern erschlagen werden und b) auch zur Genüge ihre negativen Erfahrungen dahingehend gemacht haben dürften, dass die unqualifizierten Sachbearbeiter ihnen alles Mögliche an Bewerbern ins Haus schicken außer die, die man aufgrund der sogar extra angegeben Qualifikationen tatsächlich suchte!

So ist es ja real so, dass man ein Arbeitgeber der u.a. zum Beispiel einen Botenfahrer mit Expertenerfahrung und Führerscheinklasse 3 als auch eine Buchhalterin dringend sucht, man ihm Erfahrungsgemäß stattdessen dann in etwa doch nur einen alten Bewerber mit motorisiertem Rollstuhl schickt, weil der unqualifizierte SB der Ansicht ist, dass auch für einen 57 jährigen arbeitslosen Bäckerhelfer mit Elektro-Rollstuhl diese Jobs zumutbar wären!

Andererseits schickt unqualifizierter SB dann aber auch den arbeitslosen Botenfahrer in eine Umschulungsmaßnahme zum Buchhalter und den Buchhalter zum Bewerbungstraining!

Die SBs ignorieren also schlichtweg meist, welche Qualifikationen der Bewerber hier unbedingt für den jeweiligen Job zwingend benötigt! Aus diesem Grunde suchen Arbeitgeber auch verstärkt auf anderen Jobbörsen, wie stepestone.de usw.. und nicht mehr über diese Trottelbehörde (Jobcenter). ZAFs hingegen brauchen ja die Trottelbehörde, weil ja sonst keiner freiwillig zu diesen Sklaventreibern kommt!
teddybear ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2012, 16:48   #32
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Berlin50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

@BurnsTorn

Gut - Punkt für Dich. Du solltest aber trotzdem genauer lesen, wovon ich hier schreibe. Davon ist nie die Rede in Deinen herausgesuchten Artikeln. Nämlich, daß sich Mitarbeiter weigern, Sanktionen auszuteilen. Vor allem verstoßen sie im ganzen Land massiv gegen geltende Gesetze, so daß es fast nur dadurch zu Sanktionen kommt. Ich weiß nicht, ob überhaupt noch jemand ruhig schlafen kann. Vor allem beweisen nicht nur die Sozialgerichte die Unfähigkeit von JC-Mitarbeitern und deren Methoden, sondern auch Elo´s, die so manche Dämlichkeit/Willkür durchschauen.

Ehrlich gesagt, ich freue mich sehr darüber, daß 17000 Stellen in den JC abgebaut werden. Ich hoffe auch, daß Teamleiter und darüber davon betroffen sind. Es müßten noch viel mehr sein. Vielleicht kommt dann mal was Gescheites in Gange als unschuldig Entlassene mit Füßen zu treten. Diese ganze Bürokratie kostet dem Land Millionen, die man auch in einem Grundeinkommen, Renten oder Behinderten/Kinder einsetzen könnte. Aber wahrscheinlich werden die Einsparungen wieder für Diäten/Pensionen aufgewendet.

LG
__

Kenn die Gesetze nicht, aber viele Tricks.
Berlin50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2012, 16:53   #33
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alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Die SBs ignorieren also schlichtweg meist, welche Qualifikationen der Bewerber hier unbedingt für den jeweiligen Job zwingend benötigt! Aus diesem Grunde suchen Arbeitgeber auch verstärkt auf anderen Jobbörsen, wie stepestone.de usw.. und nicht mehr über diese Trottelbehörde (Jobcenter). ZAFs hingegen brauchen ja die Trottelbehörde, weil ja sonst keiner freiwillig zu diesen Sklaventreibern kommt!
Dazu kommt noch, dass oftmals sinnlose Verwaltungsarbeit von Firmen zu leisten ist, die mit AA/JC zusammenarbeiten. Deshalb werden zB. auch ungern 400€ Jobber eingestellt die H4 beziehen. Da werden Rentner, Schüler, Studenten etc. bevorzugt (weil man für die idR nicht, alle möglichen Nachweise und Bescheinigungen ausfüllen muss)....auch ein Grund warum H4 Leutz Probleme haben, ne Wohnung zu finden (Papierkram)....
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Alt 07.09.2012, 16:57   #34
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alpha Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Ehrlich gesagt, ich freue mich sehr darüber, daß 17000 Stellen in den JC abgebaut werden. Ich hoffe auch, daß Teamleiter und darüber davon betroffen sind. Es müßten noch viel mehr sein. Vielleicht kommt dann mal was Gescheites in Gange als unschuldig Entlassene mit Füßen zu treten. Diese ganze Bürokratie kostet dem Land Millionen, die man auch in einem Grundeinkommen, Renten oder Behinderten/Kinder einsetzen könnte. Aber wahrscheinlich werden die Einsparungen wieder für Diäten/Pensionen aufgewendet. LG
1. Es wird nicht wirklich gespart nur umverteilt
2. Sicher wird das "gesparte" den Bürgern NICHT zugute kommen, sondern den BANKEN u. Politikern. Die ersteren wollen nämlich jede Menge Zinsen von uns haben, für das ganze Geld was wir bei denen geliehen haben. Wenn wir die Zinsen irgendwann nicht mehr zahlen können gibts auch kein Geld mehr. D.h. Staatspleite. Bis dahin wollen es die Mächtigen aber noch etwas rauszögern. Noch dazu dürfen wir ja auch Schulden aus der EU übernehmen.
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Alt 07.09.2012, 17:06   #35
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Berlin50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Also echt, ich verstehe nicht, wie man solchen Leuten noch recht geben kann. Das würde mir nie in den Sinn kommen.

Wenn mich fremde Leute finanziell beschädigen wollen, obwohl ein Existenzminimum rechtlich gesichert ist, und wie @teddybär richtig ausführt, Lug und Betrug, Willkür, Schikane und Dämlichkeit im Spiel ist, kann man doch einem ehemaligen Sozialbürokraten/Sesselpupser nicht noch in den A.... kriechen.

Und dann noch die Unverschämtheit zu besitzen, großkotzig sein Einkommen anzupreisen. LG
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Kenn die Gesetze nicht, aber viele Tricks.
Berlin50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2012, 17:07   #36
Bethany
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Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von alpha Beitrag anzeigen
Das wird daran liegen, wie Burnstorn oben ausführte und was ich schon lange vermutete, dass die MA bei AA/JC bestimmte Quoten erfüllen müssen, also zB. sie müssen bestimmte Anzahl an VVs schicken, best. Anzahl der HE in Maßnahmen verfrachten etc. Dann wird es denen auch egal sein, wenn da mal was nicht stimmt, denn sonst kriegen sie Ärger von Vorgesetzten. Solange es genug normale Stellenangebote gibt die gesetzl. Vorgaben erfüllen keine Problem. Da aber die Anzahl an offenen Stellen von "normalen" Firmen (also auch ordnetliches Gehalt, ordentliche Bedingungen etc) rapide SINKT, bleiben halt oftmals nur dubiose Angebote ÜBRIG.

->Diese muss (um nach Burnstorns Logic zu gehen) der SB aber trotzdem verschicken, um seine Quote zu erfüllen: Das erinnert stark an Versicherungsvertreter, mal nebenbei erwähnt.....
Das liegt daran, dass Hinz und Kunz und ZAF ihre Stellenangebote und alle, die es gar nicht gibt, selbst einstellen dürfen.

Beim Arbeitsamt ging das früher nur über den Arbeitgeberservice - nach Prüfung.
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Alt 07.09.2012, 17:10   #37
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HimbeerTony Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von alpha Beitrag anzeigen
1. Es wird nicht wirklich gespart nur umverteilt
2. Sicher wird das "gesparte" den Bürgern NICHT zugute kommen, sondern den BANKEN u. Politikern. Die ersteren wollen nämlich jede Menge Zinsen von uns haben, für das ganze Geld was wir bei denen geliehen haben. Wenn wir die Zinsen irgendwann nicht mehr zahlen können gibts auch kein Geld mehr. D.h. Staatspleite. Bis dahin wollen es die Mächtigen aber noch etwas rauszögern. Noch dazu dürfen wir ja auch Schulden aus der EU übernehmen.
Du sagst es !
Sozialausgaben und Ausgaben für absolut nicht nachvollziehbare Bankenrettung steht in absolut in krassen Missverhältnis !
Was da gerade abgeht, ist einfach nur unglaublich

Und 3x darf man raten, wer bei drohendem Staatsbankrott zuerst über die Klinge springt !?

Ich finde es absolut verwunderlich, dass sich darüber kaum jemand ernsthaft aufregt! Vielleicht hat man es einfach noch nicht begriffen, was da gerade auf uns zurollt !
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Alt 07.09.2012, 17:16   #38
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Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von Bethany Beitrag anzeigen
Beim Arbeitsamt ging das früher nur über den Arbeitgeberservice - nach Prüfung.
Wird immer noch geprüft... aber ob diese Prüfung ausreichend ist, sei dahingestellt.... (ich hatte mich selber mal als AG angemeldet). Du kannst aber selber nachlesen, beim Arbeitgeber Service auf AfA Seite........
__

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Alt 07.09.2012, 17:19   #39
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Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von HimbeerTony Beitrag anzeigen
Ich finde es absolut verwunderlich, dass sich darüber kaum jemand ernsthaft aufregt! Vielleicht hat man es einfach noch nicht begriffen, was da gerade auf uns zurollt !
Es wird sich ohne Ende aufgeregt darüber, einige (viele) haben auch gecheckt was abgeht. Problem ist, diese Aufregung findet nur in I-net Foren und auf sog. "Verschwörungsseiten" statt. Und NICHT vor dem Bundestag oder der EZB mit hundertausenden von Demonstranten. Allerdings berichten auch Mainstreammedien manchmal darüber.....(neuerdings)

PS_ Und solange die Michels nur auf dubiosen Seiten und Foren (wie hier zB.) meckern und jammern, läuft auch alles nach Plan :D
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Alt 07.09.2012, 17:33   #40
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293949 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Was Burnstorn(M) des Längeren ausführt - das erklärt genau wie es abläuft.

Wie jeder, habe auch ich solche Erfahrungen gemacht:

Zudecken mit unpassenden Jobangeboten aufgrund fehlenden Profilings, Zeitarbeit etc. Der SB kann ja schliesslich keine Jobs generieren, das macht der 'Markt'.

Hinzu kommte allerdings bei vielen SBs Kundenunfreundlichkeit, Beleidigungen ( 'lernen sie erst einmal arbeiten', 'sie machen, was ich will'- etc. 'sie unterschreiben das jetzt'). Das wird ergänzt durch rechtswidrige Zuweisungen in Ein-Euro Jobs + Massnahmen.

Sicher liegt der Fehler im System. Es gibt aber viele Mitarbeiter in den JC die ihr speziell-sozialdarwinistisches Weltbild an ihren 'Kunden' auslassen.
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2012, 17:55   #41
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maxim77 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Qualität der Arbeitsvermittlung bei meinem "JC" ist
absolut nonsens! Ich habe sehr gute Referenzen & Zeugnisse,
aber das JC hat mir in drei Jahren nur eine (1) einzige Stelle
zwecks Bewerbung gegeben. Und diese Stelle, bei einer
dubiosen Firma, (info bei googel) Boss Australier, lebt in England und
hat seltsame Pseudo "GmbH's" in Deutschland.
(Das Geschäfts-Model beruht auf Betrug)
Auf meine Bewerbung habe ich bis heute keine Antwort
erhalten!!!!

Ausser Schikanen, sinnlosen Maßnahmen hat mein
JC nichts zu bieten. Vermute in allen anderen JC ist es ähnlich.
Für mich sind die "JC" kriminelle Vereinigungen, die Lügen und
Betrügen und Tag für Tag bewusst Menschen treten und wie Tiere behandeln.

Mein Rat an alle elos, BITTE glaubt den JC kein Wort, egal
was die erzählen und wie sie sich verhalten. Wenn ein JC
besonders freundlich ist und Storys erzählt ist höchste Vorsicht geboten!!!

"JC" sind die Handlanger der perversen Politiker.

Für mich sind die "JC" Mitarbeiter der Abschaum der Gesellschaft,
das müssem Typen sein, die auf "SM" abfahren, anders
kann ich mir deren Gesinnung nicht erklären.
maxim77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2012, 19:03   #42
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Ort: Irgendwo in Dunkeldeutschland
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BurnsTorn Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
@BurnsTorn

Gut - Punkt für Dich. Du solltest aber trotzdem genauer lesen, wovon ich hier schreibe. Davon ist nie die Rede in Deinen herausgesuchten Artikeln. Nämlich, daß sich Mitarbeiter weigern, Sanktionen auszuteilen.
Die Mitarbeiter in den JC weigern sich oft deshalb nicht, Sanktionen auszusprechen, weil sie unter genau der gleichen existenziellen Angst leiden wie die Kunden vor ihnen. Der sozialpsychologisch einsetzende Effekt ist dann häufig keine Solidarisierung mit den Kunden, sondern im Gegenteil die Entsolidarisierung. Man wird sich bewusst, dass man sehr schnell selbst auf der anderen Seite sitzen könnte und tut dann alles, um das zu verhindern. Das ist ein systematisches Problem - HARTZ IV erzeugt Angst -, kein individuell lösbares.

Das finde ich auch bitter, keine Frage. Und ich bin auch ganz klar gegen Sanktionen! Nichts desto trotz gebe ich unumwunden zu, dass auch ich Sanktionen ausgesprochen habe. Das ist eine Tatsache, und es ist ein Gebot der Ehrlichkeit, das so offen zu sagen. Eine Tatsache ist aber eben auch: Wer sich als PAP weigert, Sanktionen auszusprechen, die das SGB II vorsieht, wird wegen Arbeitsverweigerung abgemahnt und, sofern er sich dann nicht fügt, gekündigt. Zuvor erhält er freilich eine schlechte Beurteilung, im günstigsten Fall wird der Arbeitsvertrag einfach nicht verlängert.

Nicht von ungefähr zeigen sozialwissenschaftliche Untersuchungen zum Sanktionsverhalten ja, dass die Sanktionsquote der befristeten Kräfe höher liegt als die der Unbefristeten. Die niedrigste Sanktionsquote weisen übrigens die Beamten auf, weil die wissen, dass sie kaum was zu befürchten haben. Die Befristeten aber müssen kuschen. Und was tut man, wenn man so gescheucht wird? Mann gibt den Druck weiter, tritt nach unten, wo es diejenigen trifft, die noch schutzloser sind, die "Kunden". Das ist bitter, und das macht Angst. Und Angst frisst eben Moral.

Im Klartext: Ich habe nicht sanktioniert, weil ich das wollte, weil ich das toll fand oder weil mir da aufgrund irgendwelcher sadistischen Neigungen einer abging. Ich habe sanktioniert, weil ich mir, als es hart auf hart kam, sagte: Kunde oder ich. Und da habe ich mich eben für mich entschieden. Wer sich anders entscheiden würde, da sage ich: Hut ab! Aber geht mal in euch und fragt euch ernsthaft, ob ihr das auch tun würdet, wenn wirklich die eigene Existenz auf dem Spiel steht. Der Vermittler hat lediglich insofern die bessere Position als der Kunde, als ihm seine Angst einigermaßen finanziell versüßt wird (das Einstiegsgehalt als Arbeitsvermittler bei der BA liegt bei etwa 2650 € brutto im Monat; TV BA EG IV, Funktionsstufe 1, bei einer Kommune indes liegt es nur bei 2400 € brutto).

Dennoch kann ich sagen, dass es durchaus möglich ist, gut und moralisch einigermaßen integer im JC zu arbeiten, ohne eine hohe Sanktionsquote zu haben. Man kann aber - bei momentaner Rechtslage - leider in der Tat nicht im JC arbeiten und dabei ganz auf Sanktionen verzichten. Das ist perfide, aber es ist meiner echten Überzeugung nach nicht den Mitarbeitern anzukreiden, sondern der Perversion des Systems geschuldet! Wie aber geht man damit auf individueller Ebene um? Ich kann nur für mich sprechen. Ich habe z.B. ständig gelogen und in Vermerken geschrieben, der Kunde hätte Bewerbungsbemühungen vorgelegt, auch wenn er das nicht gemacht hat. Und das sage ich nicht, um hier irgendwelche Schulterklopfer zu erhaschen. Das sage ich, um darzulegen, wie ich für mich persönlich mit meinem inneren Konflikt umgegangen bin, Dinge umsetzen zu müssen, die mir moralisch gegen den Strich gingen.

Ich will eine andere Perspektive aufzeigen und das Bild gerade rücken, dass PAPs per se total geil wären, zu sanktionieren. Meiner Meinung nach sind sie vor allem geil darauf, ihren Job zu erhalten. Dennoch stimmt es, dass es Sanktionsquoten gibt (auch wenn das nur intern kommuniziert wird und in keinem SGB Jahresbericht auftaucht). Und es stimmt auch, dass man Druck bekommt, mehr zu sanktionieren, wenn man Gefahr läuft, die geforderte Sanktionsquote (etwa 3%) zu verpassen. Dann kann es tatsächlich vorkommen, dass der Teamleiter einen zum Gespräch bittet und darlegt, man möge doch konsequenter die Einhaltung der Sanktionstatbestände nachfassen. Und was tut man dann? Ganz einfach: Man gibt diesen Druck an die Kunden weiter. Ist das bitter? Keine Frage! Ist es unrecht? Ich denke schon! Habe ich es getan? Ja. Aber eben ungern. Schäme ich mich dafür? Nein. Den ich sah für mich keine Wahl.

Das SGB II gibt bei Sanktionen keinen Spielraum. Man muss vorsichtig sein, denn die Rechtsfolgen sind in § 31b SGB II klar bestimmt. Das wäre soweit unproblematisch, wenn es nicht nachgehalten würde. Das aber wird es. Bei uns kontrollierte der Teamleiter regelmäßig die Kalender und die Beratungsvermerke. Und wenn man dann mal schrieb, "Kunde ist zum Termin ohne Angabe wichtiger Gründe nicht erschienen", musste man gleichsam eine Folgeeinladung mit Anhörung verschicken. Und wenn der Kunde darauf nicht reagierte, musste man sanktionieren, weil es sonst auf einen selbst zurückgefallen wäre, man sich selbst vor höherer Stelle hätte rechtfertigen müssen.

Was also tun? Klar, ich hätte mir ein Gespräch ausdenken und einfach schreiben können, der Kunde sei zum Termin erschienen. Aber wenn dann rausgekommen wäre, dass der Kunde z.B. im Knast oder Krankenhaus war oder sonstwie verhindert war, wäre das ein Kündigungsgrund gewesen, denn ich hätte nachweislich gelogen, wäre für den Arbeitgeber also nicht mehr tragbar gewesen. Die Folge war also, dass ich mir wieder sagte: Kunde oder ich. Und wieder habe ich mich für mich entschieden.

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Vor allem verstoßen sie im ganzen Land massiv gegen geltende Gesetze, so daß es fast nur dadurch zu Sanktionen kommt.
Nein, sie verstoßen meist nicht gegen Gesetze, das ist ja das Perfide daran. Die Ausführungen von Neskovic et al. geben, anders als hier oftmals proklamiert, eben keine allgemein geltende Rechtsauffassung wieder, sondern es handelt sich um private Expertenmeinungen, die ich zwar teile, aus denen sich aber eben keine Handlungsempfehlungen für JC-Mitarbeiter unmittelbar ableiten lassen. Für diese sind nach wie vor die SGB die relevanten Rechtsgrundlagen, in denen der Sozialstaatscharakter der BRD durch Gesete konkretisiert wird. Werden sie darin gut und grundgesetzkonform konkretisiert? Ich meine, nein! Aber das ist nur meine Privatmeinung und nicht geltendes Recht. Die JC-Mitarbeiter haben sich aber eben an geltendes Recht zu halten. Da helfe wohlverstandene Appelle nichts.

Das Problem sind nicht die Gesetzesverstöße. Die werden, wenn es gut läuft, durch ein SG gekippt, wenn der Kunde dagegen vorgeht (wozu ich jedem raten würde, der sich ungerecht behandelt fühlt). Das Problem sind nicht die Mitarbeiter, das Problem sind die Gesetze. Die müssen geändert werden. Eine Änderung der Verhältnisse erreicht man eben nicht durch Appelle an persönliche Moral, sondern durch Drängen auf eine Änderung der Verhältnisse. Auch in den Jobcentern gibt es viele Mitarbeiter, die sich einen echten, schützenden Sozialstaat zurückwünschen, keinen pseudoaktivierenden neoliberalen Angststaat, dem sie derzeit zuarbeiten müssen.

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Ehrlich gesagt, ich freue mich sehr darüber, daß 17000 Stellen in den JC abgebaut werden. Ich hoffe auch, daß Teamleiter und darüber davon betroffen sind. Es müßten noch viel mehr sein.
Tja, da wirst du enttäuscht sein zu erfahren, dass das fast ausschließlich Vermittler ganz unten im Getriebe trifft, davon ziemlich viele Berufseinsteiger und vor allem Frauen. Die Teamleiter und diejenigen über ihnen sind fast ausschließlich Beamte, die sitzen fest im Sattel. Für die "Kunden" ist dieser Abbau übrigens insofern fatal, als klar sein sollte, dass die "Kunden" am Treten nach unten am meisten leiden und besagtes Treten nun wohl noch zunimmt, da die befristeten Vermittler verzweifelt darum kämpfen, den eigenen Job zu erhalten. Und wie tut man das? So wie ich dargelegt habe: Indem man viel sanktioniert, viele Vermittlungsvorschläge raushaut, viele Maßnahmen bestückt...

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Vielleicht kommt dann mal was Gescheites in Gange als unschuldig Entlassene mit Füßen zu treten.
Wie gesagt: Wohl eher das Gegenteil wird der Fall sein. Es wird weniger Vermittler geben, die dann noch mehr zu tun haben und ihren Frust noch mehr an den Kunden auslassen werden.

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Diese ganze Bürokratie kostet dem Land Millionen, die man auch in einem Grundeinkommen, Renten oder Behinderten/Kinder einsetzen könnte.
Sehe ich genauso. Deshalb plädiere ich auch seit Jahren leidenschaftlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Das wird aber, wenn überhaupt, nicht von einem Tag auf den anderen eingeführt werden, sonder sukzessive. Bis dahin erscheint es mir ratsam, für mehr gut qualifizierte Vermittler ohne Angst zu plädieren, denn nur diese werden im Gegenzug weniger geneigt sein, ihre Angst nach Unten weiterzugeben.
BurnsTorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.09.2012, 09:48   #43
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Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen

Nein, sie verstoßen meist nicht gegen Gesetze, das ist ja das Perfide daran.
Wenn gegen Grundrechte verstoßen wird, so wird auch automatisch in dem Moment durch die Sachbearbeiter gegen geltendes Rechts verstoßen, sobald sie die Existenz und mithin die Menschenwürde eines bedürftigen Menschen in irgendeiner Art und Weise antasten.

Nach Artikel 1 Abs. 3 Grundgesetz ist nämlich die Gesetzgebung an das Grundgesetz und mithin auch die Grundrechte nach Artikel 1-19 GG gebunden. Das Grundgesetz ist daher auch bei der Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht nach Artikel 1 Abs. 3 Grundgesetz anzuwenden. Dies bedeutet also, dass nicht das Gesetz des Gesetzgebers als solches bindend ist, sondern vielmehr das Gesetz an das Grundgesetz! Auch die Sozialgerichtsinstanzen scheinen das recht gern zu übersehen, weil es ja einfacher ist, durch die freie richterliche Meinung einfach keine Grundrechtsverletzung zu erkennen. Immerhin macht ja ein BVerfG -Vorlagenbeschluss über den Zweifel zur Verfassungskonformität eines Gesetzes auch zusätzliche Arbeit und zudem landet man dann als Richter auch noch in der Bildzeitung!

Spätestens nach dem Urteil des BVerfG, 1 BvL 10/10 vom 18.7.2012 dürfte ja klar sein, dass schon die Hartz IV Sätze als absolutes Existenzminimum gelten. Darauf wies sogar auch noch der Vizepräsident Prof. Dr. Kirchhof des BVerfG in der Urteilsverkündung ausdrücklich hin.

Natürlich hat der rein kapitalorientierte Gesetzgeber hier offenbar völlig taube Ohren gehabt, sonst hätte er den Sanktionsparagraphen § 31 SGB II ja sofort nach der Urteilsverkündung außer Kraft gesetzt, da die Gewährung existenzsichernder Leistungen nach dem Grundgesetz nicht von Bedingungen in Abhängigkeit gestellt werden darf.

Der verfassungswidrige Gesetzgeber verfolgt und verbreitet aber medial die wirre Kapitalmeinung, welche nicht zuletzt auf die Fortführung von Dumpinglöhnen abzielt, dass man angeblich gegen “faule“ Menschen auch sozusagen ein Erpressungsmittel haben müsse, damit diese “faulen“ Menschen auch zum arbeiten bewegt werden.

Diese Verdummungsmache durch die Kapitalorientierten fruchtet auch bei denen, die der Leistungen nach dem SGB noch nicht bedürfen! Denn in der Tat, scheint es ja sogar auch schlüssig, dass Menschen die da angeblich "nichts machen wollen" auch irgendeinem Druckmittel unterliegen müssten.

Allerdings wird sodann verkannt, dass der hier recht offenkundig verfassungswidrig agierende Gesetzgeber an sich doch nur das Ziel verfolgt, möglichst im Interesse der Unternehmen ein Lohnabstandsgefüge zwischen Lohndumping und der Hartz IV Leistungen aufrecht zu erhalten, damit Deutschland sich auch weiterhin mit als einer der Exportgiganten neben China präsentieren kann. Natürlich muss sodann auch der EURO mit den Steuern der deutschen Bürger “gerettet“ werden, denn, wenn u.a. der Grieche, Italiener oder Spanier usw. nicht mehr die in Deutschland billig hergestellten Produkte kaufen kann, dann kann Deutschland ja auch keine führende Exportnation mehr sein!

Man stelle sich nur vor, dass bei einem fairen Mindestlohn in Deutschland ja sodann auch die anderen Nationen in Europa konkurrenzfähig werden würden und mithin dann nicht mehr die hierzulande auf Basis von Lohndumping produzierten “Billigwaren“ kaufen müssten, weil sie jene Produkte sodann auch zu gleichen Kosten und Konditionen selbst herstellen könnten, wie die Deutschen.

Ein verfassungskonformes agieren des asozialen Gesetzgebers wäre aber auch im Sinne des sogenannten Fordern und Förderns durchaus möglich. Hierzu bedarf es dann allerdings eines fairen Mindestlohnes in Deutschland oberhalb der 10,- € / h, als auch einer Mehrzahlung eines bloßen Existenzminimums.

So hätte dann der derzeit leider verfassungswidrig agierende Gesetzgeber auch die Möglichkeit bis auf das Existenzminimum bei Nichteinhaltung von sogenannten Pflichten zu sanktionieren, wobei die zu befolgenden “Pflichten“ auch meiner Meinung nach etwas sozialer gestaltet werden müssten. Denn es ist kaum nachvollziehbar, dass man wegen des Versäumnisses eines einzigen Termins hier gleich die Leistungen um stolze 10% für 3 Monate absenkt! Man muss schon recht perfide und asozial veranlagt sein, um einen Menschen hier Leistungen um 10% für volle 3 Monate abzusenken, nur weil der mal einen Termin, welcher in der Regel ohnehin nur dazu dient einen Bedingungs- und Erpressungskatalog (EGV) “freiwillig“ zu unterschreiben, verschwitzt hat. Das ist ja wohl durchaus menschlich, dass man mal einen Termin verschwitzt!

Dass das Argument des kapitalorientierten Gesetzgebers zur angeblichen Notwendigkeit einer Sanktionskeule, doch recht scheinheilig ist und auch nicht ansatzweise nachvollziehbar greifen kann, wird ja auch aufgrund der Tatsache schon recht offenkundig, weil ja nicht nur Arbeitslose, sondern auch alle Dumpinglöhner dieser Sanktionskeule hier unterliegen.

Man muss ja die hier ohnehin schon Kapitaldiktaturgestraften, nicht auch noch trotz Sklavenlohn sozusagen mit Sanktionen “fördern“! Der kapitalorientierte Gesetzgeber hat doch sein Ziel erreicht! Warum also auch noch weiterhin auf den Dumpinglöhnern herumtreten?
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Alt 08.09.2012, 11:12   #44
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Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Wenn gegen Grundrechte verstoßen wird, so wird auch automatisch in dem Moment durch die Sachbearbeiter gegen geltendes Rechts verstoßen.
Erstmal: Ich habe ja schon dargelegt, dass ich persönlich ebenfalls denke, Sanktionen seien verfassungswidrig. Nur: laut momentaner Rechtsprechung verstößt die Anwendung des SGB II Sanktionsparagraphen eben nicht gegen das GG. Und das maßgeblich handlungsleitende Recht für die SB sind nunmal die SGB. Das GG kann hier schon deshalb nicht Maßgabe für die SB sein, weil besagtes GG ein hoch abstraktes Recht ist, aus dem sich Handlungen und spezifizierte Rechtsauslegungen eben nicht unmittelbar ableiten lassen. Denn im GG steht nichts über Eingliederungsvereinbarungen, Förderleistungen, Kosten der Unterkunft, Mehrbedarfsberechnungen, Sanktionen und sonstiges, was den Arbeitsalltag von SB bestimmt.

Aus dem GG ergeben sich Handlungsfolgen oder Handlungsunterlassensfolgen gerade nicht unmittelbar, sondern ganz im Gegenteil nur mittelbar. Welches Recht in Konkordanz mit welchem anderen wie umzusetzen ist, findet seine Konkretisierung und Spezifischen in den Gesetzen der BRD, wie etwa den SGB. Hier kommt es zur Anwendung und Umsetzung, hier werden abstrakte Rechtsnormen konkretes Recht. Das GG gibt lediglich den konstitutiven Rahmen vor, in dem sich die Gesetze, wie sie in den SGB konkretisiert sind, zu bewegen haben. Und ein Großteil der Politiker und Richter an den relevanten Machtpositionen sieht momentan eben nicht, dass das SGB II gegen das GG verstößt. Ergo können auch keine Appelle an die Moral der SB was fruchten. Denn die halten sich - dem momentanen Rechtsempfinde folgend - an Recht und Gesetz in einem freiheitlich demokratischen Staat.

Das kann man verurteilen wie man will, aber es ist Realität. Erst dann, wenn das BVG einmal unmissverständlich urteilen sollte, dass bestimmte Paragraphen des SGB II gegen das GG verstoßen, wird das Auswirkungen auf das Handeln der SB haben. Vorher wird sich nichts ändern. Da kann man hier noch so oft behaupten, dieses und jenes sei verfassungswidrig. Solange das nicht jene Leute an den wichtigen Schalthebeln der Macht so sehen bzw. sie durch eine höhere Instanz dazu gebracht werden, das zwangsweise so sehen zu müssen, führen moralische Appelle zu nichts. Der momentanen Rechtsprechung nach sind Sanktionen nach dem SGB II in Ordnung. Das ist bitter, aber es ist Realität.

Das einzige, was wir, die wir nicht an den Schalthebeln der Macht sitzen, machen können, ist: Politik! Sich engagieren, in Parteien eintreten, sich gewerkschaftlich oder in sonstigen Gruppen und Vereinigugen organisieren, Öffentlichkeit schaffen, in Gesprächen mit Freunden auf die soziale Schieflage im Land aufmerksam machen usw. Dabei sollte man aber keinem Schwarz-Weiß-Denken verfallen, wie das hier im Forum allzu schnell mal passiert. Es gibt nämlich, wie ich versucht habe darzulegen, auch im Amt, in der Verwaltung, Leute, die mit dieser Politik nicht einverstanden sind. Sie zu verteufeln hilft nicht weiter. Ihnen Info-Material zukommen zu lassen, durch Beistandschaft etc. ein Gegengewicht zu schaffen, sich nicht alles gefallen zu lassen, als mündiger und informierter Bürger aufzutreten und im Amt immer wieder auf Missstände aufmerksam zu machen bring indes durchaus was.
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Alt 08.09.2012, 11:21   #45
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Zu Burnstorns Sanktionsanmerkungen:

Ich habe bereits einige Sanktionsanhörungen erhalten-die darin enthaltenden 'Vorwürfe' waren stets entweder frei erfunden und/oder eindeutig rechtswidrig.

Insgesamt 6 Sanktionsanhörungen fünf Zuweisungsversuche in Ein-Euro Jobs und Zuweisungen in Massnahmen etc.

All das musste/konnte ich abwehren, da im Sinne des SGB II rechtswidrig...

Hier in Frankfurt sind z.B. die meisten Zuweisungen zu Ein-Euro Jobs klar rechtswidrig im Sinne des SGB II - Sachbearbeiter sind nicht gezwungen rechtswidrig zu handeln - in dem Sinne finde ich, was Burnstorn schreibt schon ein wenig schönfärberisch...
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Alt 08.09.2012, 11:37   #46
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Mir ist nach dem lesen vieler Beschlüsse / Urteile der Sozialgerichtsinstanzen leider eines ganz besonders aufgefallen, nämlich, dass fast ausschließlich alle Richter hier offenbar viel zu sehr in ihrem Jurastudium auf die Gesetze fixiert worden sind und somit oftmals das reale Denken dabei gänzlich verloren haben.

Ich bin sogar der Auffassung, dass viele bei Ihrer Urteilsfindung nur allein auf die Gesetze ohne jegliche Beachtung einer Verfassungskonformität dieser urteilen. Sprich der normale Empfangshorizont bei der Urteilsfindung komplett ausgeschaltet wird und mithin auch manchmal sogar sicher bewusst übersehen wird, dass doch die Grundrechte und nicht etwa das bloße Gesetz als solches, hier für die Rechtsprechung nach Artikel 1 Abs. 3 und auch ohne "wenn und aber", stets maßgeblich sein muss.
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Alt 08.09.2012, 11:48   #47
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Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
Sachbearbeiter sind nicht gezwungen rechtswidrig zu handeln - in dem Sinne finde ich, was Burnstorn schreibt schon ein wenig schönfärberisch...
Sachbearbieter sind in der Tat nicht gezwungen, rechtswidrig zu handeln. Genau das habe ich doch geschrieben! Sie handel in Übereinstimmung mit dem Gesetz. Genau das ist doch das Tragische! Ich verstehe daher nicht, was du meinst mit schönfärberisch. Dass Sanktionen rechtlich abwehrbar sind und dass die vermeintlich sanktionsbeschwerten Tatbestände, aufgrund derer sie konstruiert werden, oft auf wackeligen Füßen stehen und sie daher - zum Glück - vom SG oder bereits von der Widerspruchsstelle gekippt werden, ändert doch nichts an der Tatsache, dass das SGB II Sanktionen vorsieht.

Und es ändert auch nichts daran, dass SBs oftmals selbst auf die Finger geklopft wird, wenn sie Sanktionen nicht verhängen. Sie verhängen Sanktionen dann, um selbst nicht sanktionert (d.h. entlassen oder schlecht bewertet) zu werden. Was also ist daran bitte schönfärberisch. Es ist, wenn überhaupt, sogar eher schwarzmalerisch düster, weil es eine zynische Realität widerspiegelt.

Ich konnte als Beistand und durch Formulierungshilfen bei Widersprüchen ebenfalls schon einige Sanktionsanhörungen kippen. Aber wie gesagt: Das hat doch nichts mit meinen Ausführen bzgl. der Rechtslage zu tun, wonach SB gezwungen - ja: gezwungen (!) - sind, Sanktionen zu verhängen, wenn ihnen die in § 31 u. 32 SGB II genannten Pflichtverletzungen/MVs bekannt werden.
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Alt 08.09.2012, 11:51   #48
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So kann mir auch keiner ernsthaft erzählen, dass ein Sozialrichter nicht ganz genau weis, dass eine Sanktionierung einer an sich Existenz absichernden Leistung, hier nicht auch zugleich nach Artikel 1 Abs. 1 verfassungswidrig ist.

Man ist nur zu faul einen Vorlagenbeschluss beim BVerfG zwecks Klärung einzuleiten, weil man Angst vor der medialen Wirksamkeit und auch seines Brötchengebers hat! Sicher ist es auch für die Laufbahn eines Richters eher schädlich, hier die offenkundigen Zweifel an der Verfassungskonformität eines Gesetzes anzuprangern. Also schwimmt man dann lieber jahrelang im Bot der verfassungswidrigen Gesetze mit und schluckt diese zu Lasten der Bedürftigen ohne Lobby!
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Alt 08.09.2012, 11:57   #49
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Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
Mir ist nach dem lesen vieler Beschlüsse / Urteile der Sozialgerichtsinstanzen leider eines ganz besonders aufgefallen, nämlich, dass fast ausschließlich alle Richter hier offenbar viel zu sehr in ihrem Jurastudium auf die Gesetze fixiert worden sind und somit oftmals das reale Denken dabei gänzlich verloren haben.
Naja, die Fixierung auf die Gesetze kann auch was positives mit sich bringen: Es beugt Willkür vor. Das ist ja eine der Errungenschaften jedweden bürokratischen Prozessierens, dass streng nach Vorschrift und eben sonst wahrlich "blind" für sonstige Belange entschieden wird bzw. werden sollte!

Im ungünstigsten Fall kann das in der Tat zu einem Verkümmern des gesunden Menschenverstandes führen, es kann aber genau Diskriminierung vorbeugen, weil es dem reinen Gesetzestext folgend eben keinen Unterschied machen darf, welche Hautfarbe oder Herkunft, welchen Bildungsstand oder welches Einkommen jemand hat. In der Realität macht sowas aber vielfach einen großen Unterschied.

Ich glaube daher, dass Problem dürfte eher daran liegen, dass viele Richter aus sozialen Schichten stammen, in denen sie mit existenzieller Not nie auch nur ansatzweise in Berührung kamen. Es fehlt da häufig tatsächlich die Wahrnehmungsfähigkeit, weil man sich, wenn Geld nie wirklich eine Rolle gespielt hat, gar keine fundierten Gedanken darüber machen kann, was Armut bedeutet, was es heißt, wenn Menschen von dem einen ganzen Monat leben müssen, was man selbst bei einem guten Abendessen im Nobelrestaurant ausgibt...
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Alt 08.09.2012, 12:08   #50
gurkenaugust
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Standard AW: Umfrage: Qualität der Arbeitsvermittlung

Ich möchte mich zunächst bei allen, die bislang bei dieser Umfrage mitgemacht und/oder etwas zu diesem Thema geschrieben haben, herzlich bedanken. Es hat sich doch eine sehr interessante Diskussion entwickelt.

@BurnsTorn

Auch dir danke für deine Beiträge hier. Ich denke, eine offene Stellungnahme verdient immer Respekt, ganz gleich, was man inhaltlich dazu meinen mag. Als Initiator dieser Umfrage möchte ich mich hier eigentlich mit meiner persönlichen Meinung ganz heraushalten. Aber mir liegt eine bislang nicht gestellte Frage nahe, die vielleicht zu einer Vertiefung beitragen könnte.

Wenn manche deiner ehemaligen Kollegen den Druck ihrer Vorgesetzten spüren, selbst Zweifel am System haben und sich unwohl bei ihrer Tätigkeit fühlen, warum kommunizieren sie dies nicht offen und ehrlich gegenüber ihren "Kunden"? Damit meine ich keine Preisgabe von Dienstgeheimnissen oder sonstigen Interna. Aber warum gibt es nicht im persönlichen Gespräch eine klare Ansage nach dem Motto: "schauen Sie, Herr/Frau X, ich weiß selbst, daß ich Ihnen derzeit keine sinnvolle Tätigkeit anbieten kann und daß Maßnahmen doch nur der Statistik und den Veranstaltern nutzen. Aber ich muß das machen, weil ich meine Vorgaben habe und sonst meine eigene Stelle riskieren würde. Lassen Sie uns doch gemeinsam überlegen, wie man hier eine für beide Seiten einigermaßen erträgliche Lösung finden kann."

Reicht dir von dir beschriebene "Angst", die den Sachbearbeiter gefügig macht, so weit, hinter jedem "Kunden" jemanden zu vermuten, der ein solches Gespräch unverzüglich der Geschäftsführung melden wird? Oder was sind die Gründe?
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