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Start > > -> Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

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Alt 18.09.2017, 19:19   #26
Pixelschieberin
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Standard AW: Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

Zitat von ckl1969 Beitrag anzeigen
[...] Spannend find ich auch, dass hier offensichtlich die Meinung herscht, die Lebensmittel kämen alle aus Supermärkten. Ein nicht unerheblicher Teil kommt von Bäckern, Metzgern, (Gross-)Markthändlern, kleineren Einzelhändlern etc. Also nicht von "den grosskapitalistischen Ketten die nur ihre Entsorgungskosten drücken wollen".
Da mir das durchaus bewußt ist - und um DAS nicht vorgehalten zu bekommen, hatte ich - mit Bedacht - "Lebensmittel-in-Umlauf-Bringer" geschrieben.
Den oder einen ähnlichen Begriff hatte ich unlängst auf einer Pektin-Packung gefunden und in den Wortschatz integriert. Da er so schön umfassend ist.

Damit ist selbstverständlich auch der kleine Hipster-Laden mit mediterranen Schnutzlichkeiten eingeschlossen, der aufeinandergestapelte Pizzen, in eine Plastiktüte gequetscht, dem Tafel-Sammel-Fahrer übern Tresen wippt - und - dafür eine Spendenquittung haben will.

Diese und andere Szenen wurden mit versteckter Kamera dokumentiert.
Wobei alles, was dem edlen Spender peinlich werden könnte, artig weg-gepixelt wurde.
Weitere Unappetitlichkeiten mag ich nicht aufzählen.
Es handelte sich mehr als einmal pro Tour um Abfall, den die Sammel-Fahrer sich nie wagen würden, NICHT entgegen zu nehmen.
Der edle Spender könnte eventuell mal was Brauchbares los werden wollen?

Warum lassen die den Sammler für SOWAS antanzen?
Normalerweise muß jeder Ladenbetreiber wenigstens eine eigene Tonne bezahlen/unterhalten.
Er sollte sich auch tunlichst nicht dabei erwischen lassen, seinen Unrat in die Tonnen der anderen Hausbewohner zu stopfen.
Je nach Kundenfrequenz ist die kleinste Zwangsverpflichtungs-Tonne beim einen eher beim anderen später voll.

Noch darf davon ausgegangen werden, daß die Reporter nicht irgendwo anders Pizza-Stücken gekauft haben, um sie in einer derart unappetitlichen Art und Weise in die Plastiktüte des Feinkosthänders/Bistros zu stopfen - und - womöglich einen gedungenen Schauspieler bitten, DAS über die Theke zu reichen.
Eine Weise wie sie nur kurz nach 1945 von einem Verhungernden mit gebührender? Dankbarkeit entgegen genommen worden wäre.

Ich empfand diese Art, Mitmenschen ESSEN anzubieten, als zutiefst verachtenswürdig.
Das war herabsetzend für den, der den Müll entgegen zu nehmen hat.
Sei es der Fahrer oder diejenigen, denen dieser Unrat zugedacht war.
Solch Umgang mit Lebensmitteln kannte ich nur aus Kantinen/Restaurants, die einen Schweine-Eimer und einen Landwirt im Bekanntenkreis hatten.
Meines Wissens wurde die Praxis mit dem Schweine-Eimer verboten...

Wie auch immer - die Toleranzschwelle ist bei jedem anders.
Solange ich kann, werde ich Tafeln und Suppenküchen meiden.
Nicht nur weil sie das System in mehrerlei Hinsicht untermauern.
Ich wähle lieber selbstbestimmt, was in Rotkäppchens Korb landet.
__

Mostly harmless...
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Alt 08.12.2017, 10:07   #27
Januar1962
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Januar1962
Standard AW: Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

Guten morgen ,
Nachdem ich nun meine Suche nach dem geeigneten Tread beende weil ich denke hier bin ich richtig komme ich auch gleich zur Sache.
Klar kann ich nur für mich sprechen was den Job " Soziale Teilhabe an der Tafel " angeht.
Grundsätzlich finde ich Arbeit von Mensch zu Mensch immer richtig.
Selbst bin ich seit Frühjahr 2017 in der Sozialen Teilhabe.
Mein Bruttoarbeitslohn für 30 Stunden die Woche beträgt 1173,00 €
Nach allen Steuerlichen Abzügen ( AN-Beitrag zur KV /Beitrag zum ZB/ Beitrag zur RV/ Beitrag zur PV ) bleiben mir Netto 925,06 €.
Ich Arbeite für den Gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 €.
Nicht bei der Tafel aber eben auch im Soziale Teilhabe Program.
Also letztendlich bei einer " Firma" die vom Staat subvenzioniert wird.
Soviel vorweg.
Auch mir brennen Fragen unterm Nagel die ich nirgends beantwortet bekomme, vielleicht hier?
Wer hat Kenntnisse darüber warum ich einen Monatsbericht über meine Tätigkeiten schreiben muss?
( Gegliedert ist dieser Bericht in Wochenberichten in denen ich über meine Tätigkeiten der 5 Tage berichten soll)
Hab ich genauestens getan ! Nach zwei Monaten wurde mir gesagt ich dürfe nicht alles schreiben weil... diese Antwort ist man mir schuldig geblieben.
Ich habe 6 Stunden lang ohne Pause jeden Tag schwer gearbeitet und unzählige Aufgaben übernehmen müssen. Es kam wie es kommen musste ich brach zusammen und wurde Krankgeschrieben. Erst nach dem wurde ich plötzlich von vielen Aufgaben "befreit".
Eine konkrete Aufgabenstellung hatte ich von Anfang an nicht.
Ich bin Ü50 und habe eine Abgeschlossene Berufsausbildung.
Mit der Sozialen Teilnahme hatte ich zu Beginn den Eindruck das man mir die Gelegenheit bietet meine Erfahrungen Wertzuschätzen gleichzeitig aber auf mein Alter und meine Gesundheit rücksicht nehmen würde.
Jetzt habe ich den Eindruck das ich für " billig verheitzt" werde.
Durch die Übervorderung zu vieler Arbeitsbereiche kam der Zusammenbruch. (Arbeitsbereiche wie z.B. Anleiteraufgaben, Gruppenunterweisungen,schwere körperliche Arbeiten,bis hin zum Kaffeebringer und Tassenspüler)
Zur Zeit nach einer kleinen Erholungsphase bin ich wieder vollends Eingespannt.
Der Chef fängt schon wieder an mich alle paar Minuten zu sich zu zitieren um mir alle Nasenlang neue Instruktionen aufzulegen.
Kaum eine Arbeit kann ich beenden ohne das ich Abgerufen werde.
Es ist zum verzweifeln.
Wie ich bereits erwähnte muss ich einen Bericht schreiben über meine Tätigkeiten. Schreibe ich alles auf was ich tatsächlich leiste würde es wohl großen Ärger für den Chef geben da er eine subventionierte Kraft definitiv Ausbeutet.
Was kann ich tun?
Geht es anderen auch so?
Weil ich nur diesen Thread zur Sozialen Teilhabe gefunden habe der mir geeignet erscheint bitte ich hier mal um Stellungnahme.
Oder ich komme auf den verschiebebahnhof was auch in Ordnung ist.
Mit Grüßen
Januar1962 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2017, 11:07   #28
Holler2008
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Standard AW: Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

Hast du dich da selbst beworben und einen Arbeitsvertrag unterschrieben? Steht da nicht drinnen, was deine Aufgaben sind? Ist das überhaupt nirgends schriftlich festgehalten?

Oder ist das eine Maßnahme, die dir zugewiesen wurde?

Mindestlohn passt zur Theorie Ausbeutung.

Wie ist der Weg deiner Wochen/Tagesberichte. Du schreibst die und dann gehen die direkt ans Amt oder über den Boss?

Da es um deine Gesundheit geht würde ICH natürlich die Wahrheit reinschreiben.
Wenn es ich dich umhaut, verweisen die auf die Berichte und sagen schön: "So viel hatte der gar nicht zu tun."

Alleine, dass der das verlangt macht das so zwielichtig, dass ich da raus wollen würde und mal die Berufsgenossenschaft, Krankenkasse und Amt informieren würde.
__

Meine Posts beruhen auf meiner eigenen Erfahrung und sind keine Rechtsberatung.
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Alt 08.12.2017, 11:10   #29
0zymandias
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Standard AW: Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

Natürlich werden die Berichte während der Arbeitszeit geschrieben.

Oder?
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

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Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
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Alt 08.12.2017, 11:37   #30
Sonne11
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Standard AW: Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Hast du dich da selbst beworben und einen Arbeitsvertrag unterschrieben?

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downlo...cationFile&v=1
Link von User/in 0zymandias:
Job-Programm: Zu viele Platze fur Hamburg? | NDR.de - Nachrichten - Hamburg

Thread:
https://www.elo-forum.org/einglieder...eschlagen.html

Da man ein "gewöhnlicher" Arbeitnehmer ist, hat man die gleichen Rechte! Aufgaben(breich) müssen im Arbeitsvertrag konkretisiert sein.

Die Berichte werden wohl so ähnlich wie beim ESF Langzeitarbeitslosenprogramm weitergereicht, damit der "Staat" stets informiert ist! Beim ESF hat man sogar einen Coach dabei, der einen "begleitet".

Dass Berichte während der Arbeitszeit geschrieben werden sollten, kam mir auch gleich in den Sinn! Wie in der Ausbildung das Berichtsheft. An wen gehen denn diese Berichte????

Gesundheitliche Einschränkungen sollen ebenso mitgeteilt wie beachtet werden. Hier ist dann aber wohl der Fall, dass dem Arbeitnehmer immer wieder klar gemacht wird, wer er ist und dass er nur für ein Jahr da ist!

Der Ablauf: Gesundheit, AU, Kündigung dürfte alles derselbe sein, wie bei ganz normalen Arbeitnehmern.

Geändert von Sonne11 (08.12.2017 um 12:23 Uhr)
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Alt 08.12.2017, 14:38   #31
Pixelschieberin
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Zitat von Januar1962 Beitrag anzeigen
[...] warum ich einen Monatsbericht über meine Tätigkeiten schreiben muss?[...]
Normalerweise schreiben Lehrlinge Berichtshefte.
Das dient der LÜCKENLOSEN Dokumentation der Lehrinhalte.
Ich fand das überaus lästig, mir Selbstverständlichkeiten des Tagesgeschäfts aus den Fingern saugen zu sollen.
Viel lieber hätte ich mit den Feierabendzigaretten paffenden Kollegen zusammen gehockt bis der Schlüssel gedreht werden durfte.

Erst bei der Gesellenprüfung wurde mir klar, daß diese Berichtshefte den Lehrling schützen können.
Konnte an Hand der Eintragungen nachgewiesen werden, daß der Ausbilder verabsäumt hatte, seinen Part des Lehrplans zu erfüllen (Duales System), konnte der - im Praxisteil - durchgefallene Lehrling auf Schadensersatz klagen, bzw. darauf hin wirken, daß ihm in der anstehenden Runde soundsoviel gezahlt werden müsse.
So in meinem Jahrgang geschehen.
Zitat von Januar1962 Beitrag anzeigen
[...] ( Gegliedert ist dieser Bericht in Wochenberichten in denen ich über meine Tätigkeiten der 5 Tage berichten soll)
Hab ich genauestens getan ! Nach zwei Monaten wurde mir gesagt ich dürfe nicht alles schreiben weil... diese Antwort ist man mir schuldig geblieben.[...]
Und hier liegt der Hase im Pfeffer.
Wenn es sich um eine Maßnahme handeln sollte, kann sich jeder Zugewiesene vornehmen, eine Wertersatzklage anzustrengen, sollten seine weisungsgebundenen Tätigkeiten nicht zusätzlich sein.
Diese Klage wird vorm Arbeitsgericht angestrebt, sollten Tätigkeiten abverlangt werden, die ortsüblich höher bezahlt werden.
Den Versuch ists wert.
Nur - braucht es dazu eine Dokumentation.

Damit ein "halbseidener" Betrieb nicht in Erklärungsnot kommt, wird naturgemäß nicht gern gesehen, daß derartige Arbeiten dokumentiert werden.

Ich fand es schon erstaunlich, daß dir ein Berichtsheft gestellt wird.
Ich rate stets an, selbst eins zu führen.
Auch wenns Arbeit macht.
Behalte für mögliche Streitfälle unbedingt die unterzeichneten Originale oder abgezeichnete Duplikate.
__

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Alt 09.12.2017, 08:16   #32
Januar1962
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Januar1962
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Guten morgen,
So da bin ich wieder, gewappnet mit möglichst vielen korrekten Antworten.

Zunächst an Holler2008
Zu Frage 1/2/3
Selbst beworben? Ja und Nein.
Ich hatte meinen SB um die Möglichkeit gebenten an der Maßnahme "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" eben diesen Job zu bekommen.
Er Bewilligte und ich habe mich dann dort beworben.
Den Arbeitsvertrag habe ich dann Unterschrieben.
Vielleicht ist folgender Zusatz wichtig für dich? ( Ich habe dort vor der S.T.am A. als 1 Euro-Jobberin gearbeitet und kannte das Umfeld und was auf mich zukommt.) "Dachte ich zumindest"
Meine Tätigkeit wird im Vertrag als "Helferin" beschrieben.
Dieser Job ist ein anderer als meine Berufsausbildung.
Zum Weg der Berichte fasse ich zusammen, Ich schreibe die Berichte am Arbeitsplatz (was auch immer das sein soll) also irgendwo wo sich eine Tisch/Stuhl Position finden lässt.
Diesen gebe ich dem Boss der ihn überfliegt und dann geht er in die Geschäftsabteilung wird dort noch mal geprüft und dann zur Unterschrift
in die Verwaltung. Dann....?
Wenn die Geschäftsabteilung mit dem Bericht nicht einverstanden ist muss ich einige Passagen streichen oder das ganze noch mal schreiben bis .."passt"...
Soviel erst mal zu deinen Fragen.
Mit Grüßen

An Pixelschreiberin,
Ich verfüge über einen Ordner " S.T.am A." mit meinem Namen den ich im Büro lagern darf.
Nicht nur die Berichsblätter die monatlich ihre " Runde" machen sind dort abgelegt sondern auch die Blätter zur Dokumentation meiner Anwesenheit.(die gehen die gleichen Wege)
Aufgelistet sind Tag/Monat/Jahr,Zeit von/bis sowie die Stundenzahl.
Bei mir 6 ohne Pause.
Dennoch liegt für alle Teilnehmer egal ob Kind und Job, 1 Euro Job, oder eben ich die einzige übrigends S.T.am A.noch mal eine Anwesenheitsliste aus die täglich zusätzlich Unterschrieben werden muss.
( Das findet in der Regel mit dem Anstehen vor der Bürotür statt )
Wie das aussieht beschreibe ich hier mal, ein langer Flur weisse Wände,grauer Boden. Zu viele Teilnehmer stehen schlange um sich in die Liste einzutragen.
Ich dokomentiere meine täglichen Tätigkeiten daheim am PC.
Die Kopie nehme ich ebenso mit Heim für meine Unterlagen.
Mit Grüßen

Ja, Ozymandias die Berichte schreibe ich vor Ort.

Ich bedanke mich jetzt mal nicht für das " oder? "
weil ich gerade nicht weiß was es da zu bedanken gibt.

Geändert von Curt The Cat (09.12.2017 um 11:15 Uhr)
Januar1962 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.12.2017, 10:15   #33
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Standard AW: Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt, Job bei der Tafel, was ist davon zu halten?

Hui, also ich würde einfach nichts mehr im Bericht streichen.

Du machst die Berichte vor Ort, das ist richtig, aber hoffentlich auch in der Arbeitszeit, weil so ist das vorgesehen. Die Arbeitszeit für die Berichte müssen die schön bezahlen.
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Alt 09.12.2017, 12:56   #34
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Zitat von Januar1962 Beitrag anzeigen
[...]
Ja, Ozymandias die Berichte schreibe ich vor Ort.

Ich bedanke mich jetzt mal nicht für das " oder? "
weil ich gerade nicht weiß was es da zu bedanken gibt.
Interessante Prioritäten in einer Notlage.

Zitat von Januar1962 Beitrag anzeigen
[...]
Wer hat Kenntnisse darüber warum ich einen Monatsbericht über meine Tätigkeiten schreiben muss?
[...]
Der Arbeitgeber ist nachweispflichtig, kannst Du hier nachlesen: http://www.bva.bund.de/SharedDocs/Do...ublicationFile .
Selbstverständlich wird das kostengünstig outgesourct.

Prinzipiell ist die Soziale Teilhabe freiwillig, aber nach einigen Unterschriften sieht das ganz anders aus.
Dementsprechend solltest Du alle Dokumente, die sich darauf beziehen, anonymisiert einstellen.

Je nach Ziel steht Dir der Beschwerde- und Rechtsweg offen.

Was Du hast ...
Zitat von Januar1962 Beitrag anzeigen
[...]
Mein Bruttoarbeitslohn für 30 Stunden die Woche beträgt 1173,00 €
[...]
Also letztendlich bei einer " Firma" die vom Staat subvenzioniert wird.
[...]
Durch die Übervorderung zu vieler Arbeitsbereiche kam der Zusammenbruch. (Arbeitsbereiche wie z.B. Anleiteraufgaben, Gruppenunterweisungen,schwere körperliche Arbeiten,bis hin zum Kaffeebringer und Tassenspüler)
[...]
... dürfte mindestens in Teilen unzulässig sein, denn ...
Zitat:
Was wird gefördert?

Gefördert werden Arbeitsverhältnisse, die zusätzlich und wettbewerbsneutral sind und im öffentlichen Interesse liegen. Die Förderung ist als Festbetragsfinanzierung ausgestaltet und beträgt bei 30 Stunden 1.320 Euro. Auch ein Einstieg in die geförderte Beschäftigung mit stufenweise erhöhter Anzahl der Wochenstunden ist möglich.

Seit dem 1. Januar 2017 sind die Förderbeträge an den seit dem geltenden gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro brutto je Zeitstunde angepasst. Die Förderung je Arbeitsplatz beträgt bis zu 1.370 Euro pro Monate bei 30 Wochenstunden. Die förderfähigen Obergrenzen bei 15, 20 bzw. 25 Wochenstunden betragen 690, 915 bzw. 1.140 Euro.
[Quelle: BMAS - Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt ]
... und aus dem ersten Link in diesem Posting, PDF-Seite 9 ...
Zitat:
Die Arbeitsplätze müssen für zusätzliche, im öffentlichen Interesse liegende und wettbewerbsneutrale Arbeiten im Sinne der Vorschrift des § 16d Absatz 2, 3 und 4 SGB II bereitgestellt werden.
Dementsprechend liegt eine vollständige Dokumentation in Deinem Interesse und nicht in dem des Arbeitgebers/Geldnehmers.

Sollten im Zusammenhang mit der Arbeit Waschen und Umziehen notwendig sein, hat auch das während der Arbeitszeit zu erfolgen.
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Alt 09.12.2017, 16:28   #35
Januar1962
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Beiträge: 8
Januar1962
Standard

Hallo Ozymandias,
Sorry wegen der "interressanten Prioritäten", aber ich hatte mich nur sehr gewundert das für das eine Wort so viele Danksagungen kommen.
Das hatte mich verwirrt und ich befinde mich ja nicht direkt in einer NOTLAGE sondern wünsche mir Aufklärung und Unterstützung.
Also seih`s drum.

Meine Sorge gilt aber bei allem was ich schreibe auf größtmögliche "Verschwiegenheit" zu achten da im Vertrag genau diese Eingevordert wird.
Dennoch muss ich ja mit Menschen reden die mir möglicherweise helfend zur Seite stehen können.
Darum habe ich mich ja hier an euch gewendet.
Dazu Zitiere ich § 11 Schweigepflicht
Der/Die Maßnahmeteilnemende hat über Angelegenheiten der Verwaltung oder des Betriebes ,deren Geheimhaltung durch gesetzliche Vorschriften vorgesehen oder auf Weisung des Arbeitgebers/in angeordnet ist
, stillschweigen zu wahren.
Ohne Genemigung der Arbeitgeber darf ein Maßnahmeteilner/in dienstliche Schriftstücke und Interne Vorgänge nicht an dritte weitergeben.
Der/die Teilnehmer/in hat auf verlangen des Arbeitgebers dienstliche Schriftstücke über seine Tätigkeit herauszugeben.

Aus diesem Grunde habe ich das Gefühl mich in übelster "Knechtschaft" zu befinden.

Das war nicht mein Ziel in Arbeit zu kommen.
Ich weiß einfach nicht weiter.

Ach ja und noch etwas , was möglicherweise wichtig ist für euer Verständnis und die daraus folgende Unterstützung der sich hier befindenden "Fachkräfte" ist.
Im § 5 Vergütung heist es ...
Der/Die Maßnahmeteilner/in erhält eine tarifliche Bruttovergütung auf Grundlage des BAT-KF. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der Fallgruppe1 des zur Anlage 1 gehörenden Vergütungsgruppenplans der Ordnung zur Regelung der Rechstsverhältnisse und der Vergütung für den/der Maßnahmeteilnehmers/in in Qualifizierung-und Beschäftigungsgesellschaften, Arbeitsmarktinitativen, arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Projekten i.d.F.vom 25.06.2015.

Ich bekomme zu dem noch Kindergeld in Höhe von 194.00 €
Also die 925.06 + 194.00 Kindergeld = 1119.06 € ist mein Einkommen.

Mit Grüßen

Geändert von Curt The Cat (09.12.2017 um 18:15 Uhr)
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