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Alt 02.09.2011, 10:31   #26
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Arbeitssuche2009
Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Forenmen, noch hab ich ja keine Kündigung. Ist nur blöd, wenn ich mir damit alle Türen zuschlage, wenn ich solchen Stress verbreite, denk ich. Abfindung? Wo ich erst seit 20.6. dort bin?
Dass ich krank feiern soll, haben die mir damals nicht gesagt, da haben sie mich einfach zwei oder 3 Tage irgendwo eingesetzt, dann mal ne Woche in deren Zentrale und so haben wir das dann überbrückt und immer gehofft, es ergibt sich etwas. Zuletzt wurden mir dann die ganzen Plusstunden verrechnet, also nie ausgezahlt. Dienstag sagte sie dann mitschleppen ginge nhicht wieder so lange, da inzwischen die Vorgesetzten gewechselt haben und die das nicht dulden würden. Das ist dann wohl Quark, oder?
Ich hab jetzt auch 30 Plusstd. Müssen die das ausszahlen????
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Alt 02.09.2011, 11:03   #27
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo
Zitat von Arbeitssuche2009 Beitrag anzeigen

Zuletzt wurden mir dann die ganzen Plusstunden verrechnet, also nie ausgezahlt.

Ich hab jetzt auch 30 Plusstd. Müssen die das ausszahlen????
Das die deine Plus Stunden verrechnet haben ist ILLEGAL
Setze die ZAF schriftlich in Kenntnis das diese deine zu unrecht abgezogenen Zeitkontostunden wieder einbuchen.
Denn laut AÜG § 11 Abs. 4 in Verbindung mit § 615 BGB ist dies verboten.
Denn das zählt zum Unternehmerischem Risiko der ZAF und darf nicht zu lasten des AN gehen.
Setze ihnen eine 14 Tages Frist und mache deutlich das du bereit bist dein Geld einzuklagen.
Des weiteren kannst du Meldung bei der Agentur für Arbeit machen weil diese illegal handeln.

Mache dir keine Gedanken denn da sist dein Geld und das bekommst du auch zugesprochen.
Und wie die ZAF über dich denkt sollte egal sein.

Welche ZAF ist es denn mit A kann ich nichts anfangen
Man sollte schon wissen vor wem man sich hüten sollte


Gruß Uwe
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Alt 02.09.2011, 11:17   #28
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Ah die, wo Exminister C. (HartzIV-Empfänger sind Schmarotzer) im Aufsichtsrat sitzt.
__

Es gibt keine Unterhaltspflicht, kein Unterhaltsrecht, keine Auskunftspflicht (nur als Zeuge vor Gericht), kein Auskunftsrecht für 2 nicht miteinander verheirateten oder verwandte Personen die kein gemeinsames Kind unter 3 Jahren haben.
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Alt 02.09.2011, 12:59   #29
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo

dazu mal

dieses Urteil (des BSG vom 21.07.2009 AZ: B 7 AL 3/08 R) BSG, Urteil vom 21. 7. 2009 - B 7 AL 3/ 08 R ist zwar kein Urteil wie Du es suchst aber in Randnummer 13 ist sehr gut dargelegt wie § 11 AÜG zu behandeln ist. Die folgenden Ausführungen des BSG nach RN 13 erklären dies noch etwas gründlicher.



Gruß Uwe
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Alt 02.09.2011, 13:14   #30
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Arbeitssuche2009
Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo Uwe, beim lezten ZA Arbeitgeber hatte ich das Problem mit den verrechneten Plusstunden. Und das vorige, also erste Mal von Dez. 2007 bis Apr. 2009, mit dem jetzigen Arbeitgeber (Grosses A vorne und ein o hinten)
wurden mir in der Überbrückungszeit die Stunden verrechnet. Daran kann ich jetzt, über 2 Jahre später ja eh nix mehr ändern. Das andere Beschäftigungsverhältnis ,auch bei einer Zeitarbeit, dauerte von Juli 2010 bis Januar 2011. Und dort beendete man es während der Probezeit, als man erfuhr, daß das Projekt beendet wird, also der Einsatz zuende ist und ich kein Geld mehr bringe.
Wie ist das denn eigentlich mit dem Anspruch auf Arbeitslosengeld?
Man muss doch 1 Jahre beschäftigt gewesen sein, um Anspruch zu haben, oder?
Krieg ich das dann zusammen: also
von 5.7.2010 bis 10.01.2011 in VZ angestellt, von 01.04.2011 bis 19.06. angestellt im 1-Euro-Job und danach seit 20.6. VZ angestellt.



Zitat von Forenmen Beitrag anzeigen
Hallo


Das die deine Plus Stunden verrechnet haben ist ILLEGAL
Setze die ZAF schriftlich in Kenntnis das diese deine zu unrecht abgezogenen Zeitkontostunden wieder einbuchen.
Denn laut AÜG § 11 Abs. 4 in Verbindung mit § 615 BGB ist dies verboten.
Denn das zählt zum Unternehmerischem Risiko der ZAF und darf nicht zu lasten des AN gehen.
Setze ihnen eine 14 Tages Frist und mache deutlich das du bereit bist dein Geld einzuklagen.
Des weiteren kannst du Meldung bei der Agentur für Arbeit machen weil diese illegal handeln.

Mache dir keine Gedanken denn da sist dein Geld und das bekommst du auch zugesprochen.
Und wie die ZAF über dich denkt sollte egal sein.

Welche ZAF ist es denn mit A kann ich nichts anfangen
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Gruß Uwe
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Alt 02.09.2011, 17:38   #31
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo

oder das hier

Das BAG Urteil vom 18.05.2006 2 AZR 412/05
http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cg ... linked=urt
besagt, dass der Arbeitgeber im Kündigungsschutzverfahren nachvollziehbar darstellen, dass die Aufträge, für die der Mitarbeiter eingesetzt werden kann, dauerhaft zurückgegangen seien. Denn der Mitarbeiter wird nicht speziell für einen Kundenauftrag eingestellt, sondern gemäß seiner Eignung für verschiedene Kunden entliehen. Wenn kurzfristig keine Aufträge vorhanden sind, gehört dies zum Unternehmerrisiko einer ZAF.

Wenn der Arbeitgeber nicht glaubhaft machen kann, dass das Beschäftigungsvolumen daeurhaft rückgängig ist, ist die Kündigung unwirksam.



Gruß Uwe
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Alt 02.09.2011, 17:40   #32
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo

ich kenne keine ZAF mit a und o


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Alt 03.09.2011, 11:41   #33
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo

hier nochmal was vom BAG

BAG :Leiharbeitsfirmen müssen bei Kündigung mangelnde Einsatzmöglichkeiten nachweisen

Eine Kündigung ist aus dringenden betrieblichen Erfordernissen iSv. § 1 Abs. 2 KSchG sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitsanfall und damit der Beschäftigungsbedarf dauerhaft so zurückgegangen ist, dass zukünftig das Bedürfnis für eine Weiterbeschäftigung eines oder mehrerer Arbeitnehmer weggefallen ist. Allerdings muss der Arbeitgeber den dauerhaften Rückgang des Beschäftigungsvolumens im Kündigungsschutzprozess nachvollziehbar darstellen. Dazu reicht bei einer Arbeitnehmerüberlassung regelmäßig der Hinweis des Verleihers nicht aus, der bisherige Auftrag, in dessen Rahmen der Leiharbeitnehmer eingesetzt worden sei, sei beendet und es lägen keine Anschlussaufträge vor. Kurzfristige Auftragslücken gehören zum typischen Unternehmensrisiko eines Verleiharbeitgebers und sind nicht geeignet, eine betriebsbedingte Kündigung zu rechtfertigen.

Im Entscheidungsfall hat deshalb der Zweite Senat das der Kündigungsschutzklage stattgebende Urteil der Vorinstanzen bestätigt, die angenommen hatten, der beklagte Verleiharbeitgeber habe keine greifbaren Anhaltspunkte für die Annahme eines dauerhaft gesunkenen Beschäftigungsvolumens dargelegt.

Der Kläger war seit 1998 bei der Beklagten, die Arbeitnehmerüberlassung betreibt, als Organisationsprogrammierer beschäftigt. Seit 1999 war er ununterbrochen beim Kunden V. eingesetzt und mit der sog. "Clipper-Programmierung" betraut. Das Auftragsverhältnis zwischen der Beklagten und V. endete am 31. Januar 2004. Mit Schreiben vom 20. Januar 2004 kündigte die Beklagte das Arbeitsverhältnis des Klägers zum 31. März 2004.

Der Kläger hat sich mit seiner Kündigungsschutzklage gegen diese Kündigung gewandt und geltend gemacht, die Beklagte hätte ihn bei einem anderen Kunden mit einer anderen Tätigkeit einsetzen können. Er beherrsche auch andere Programmiersprachen. Die Beklagte habe seit längerer Zeit von dem Auslaufen des Auftrags gewusst und hätte rechtzeitig für eine anderweitige Unterbringung Vorsorge treffen müssen. Die Beklagte hat zur Begründung ausgeführt, sie habe den Kläger nach dem Wegfall des V-Auftrags nicht anderweitig einsetzen können, da die Programmiersprache "Clipper" veraltet sei und von keinem anderen Kunden mehr verwendet werde. Für einen anderen Einsatz sei der Kläger nicht qualifiziert.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. Mai 2006 - 2 AZR 412/05 -

Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 3. Juni 2005 - 11 Sa 1014/04 -

(Quelle: Bundesarbeitsgericht)



ZeitarbeiterInnen - Ohne Organisation Machtlos • Thema anzeigen - Suchew Urteil zur bezahlung bei nichteinsatz


Gruß Uwe
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Alt 16.09.2011, 14:21   #34
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Frage AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hi Uwe,
und was ist wenn ich der Kündigung Folgendes drinsteht
"Wir kündigen Ihnen fristgerecht zum xx.xx.2011.
Sie werden hiermit ab sofort bis zur rechtlichen Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung der vertragsgemässen Vergütung von der Verpflichtung zur Erbringung der Arbeitsleistung,
unter Anrechnung der Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto und Gewährung der Resturlaubsansprüche, freigestellt.

Im Zuge der Freistellungsphase werden wir zunächst Ihre Plusstunden aus dem Arbeitszeitkonto abbauen (Zeitraum von Tag X (Beginn Kündigungfrist) bis 2 Wochen später) und dann Ihre Resturlaubsansprüche (Zeitraum von (Ablauf der zwei Wochen bis Ende Kündigungsfrist bzw. letztem Arbeitstag) gewähren.
Etwaige übrige Freistellungstage verbleiben als bezahlte Freistellung im Sinne des kostenpflichtigen Annameverzuges gemäß § 615 BGB."

Heisst das, alle meine erwirtschafteten gut-Stunden sind weg? Müssten über 35 sein! Das Geld könnte ich gut gebrauchen!

Danke für alle Antworten!



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Hallo

wenn du die Kündigung bekommst gehst du zum Anwalt und reichst eine Kündigungsschutzklage ein.
Denn einer ZAF ist es zuzumuten dich bis 3 Monate weiterzubeschäftigen und dir eine andere Stelle zu suchen.
Das liegt im Unternehmerischem Risiko der ZAF
Die dürfen auch nicht deine eventuell auf dem Zeitkonto stehende Stunden aufbrauchen.
Die müssen dir den vollen Vertraglichen Lohn zahlen.
Und auch nicht drauf einlassen das man dir vorschlägt Krank zu Feiern

Gruß Uwe
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Alt 16.09.2011, 14:47   #35
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hört sich so ähnlich an wie artdeco


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Hallo

ich kenne keine ZAF mit a und o


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Alt 16.09.2011, 16:16   #36
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Hallo
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Hi Uwe,

unter Anrechnung der Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto und Gewährung der Resturlaubsansprüche, freigestellt.

Im Zuge der Freistellungsphase werden wir zunächst Ihre Plusstunden
aus dem Arbeitszeitkonto abbauen

wie schon gesagt das sind deine Stunden und die gehören

nur dir nur dir nur dir


Du sollst also deine Freistellung selber bezahlen, wo kommen wir denn dahin.
Dir bleibt nichts anderes als das Gerichtlich auszufechten.
Denn deine ZAF handelt Rechtswidrig gegen den § 11 Abs. 4 AÜG und den BGB 615

Wenn die dich nicht mehr wollen und die dich freistellen ohne das du Arbeitest, bitte sehr.
Dann sind die in der Pflicht dich zu bezahlen denn du hast einen gültigen Arbeitsvertrag.
Deinen urlaub kann man wohl anrechnen aber bestimmt nicht deine Zeitkontostunden.


Gruß Uwe
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Alt 19.09.2011, 11:29   #37
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Hallo Uwe, das heisst also, die dürfen rechtlich nicht die Plusstunden verrechnen, obwohl sie das so in die Kündigung reingeschrieben haben? Ds heisst also, es bleibt mir gar kein anderer Weg, als Klage einzureichen?
Kann ich dann in der gleichen Klage auch dagegen an gehen, daß sie mir überhaupt mit der Begründung keinen Nachfolgeauftrag zu haben, gekündigt haben, OBWOHL sie parallel am gleichen Tag, wo sie die Kündigung geschrieben haben, am Schwarzen Brett unserer Stadt jemanden für eine Stelle gesucht haben, für die ich nachweislich auch einsetzbar wäre? Sie haben auf telefonische Nachfrage gesagt, na klar würden sie die Kündigung zurückziehen wenn sie denn binnen der Kündigungsfrist einen Nachflgeauftrag organisieren können. Und auf Nachfrage nach eben der Anfrage am Schwarzen Brett sagte sie, daß sie mich dort auch vorgeschlagen hat. Was nicht glaubwürdig klang sondern eher verwundert.
Ich bin mir nicht sicher, wie weit mein Vertrauen noch gehen sollte.




Wenn also dieses hier der Text ist:
(4) 1§ 622 Abs. 5 Nr. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist nicht auf Arbeitsverhältnisse zwischen Verleihern und Leiharbeitnehmern anzuwenden. 2Das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung bei Annahmeverzug des Verleihers (§ 615 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) kann nicht durch Vertrag aufgehoben oder beschränkt werden; § 615 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs bleibt unberührt. 3Das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung kann durch Vereinbarung von Kurzarbeit für die Zeit aufgehoben werden, für die dem Leiharbeitnehmer Kurzarbeitergeld nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch gezahlt wird; eine solche Vereinbarung kann das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung bis längstens zum 31. März 2012 ausschließen.
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Alt 23.09.2011, 12:47   #38
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Unglücklich AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Ich überlege noch, ob ich Klage einreichen soll.
Bin sozusagen hin- und her-gerissen.
Andererseits geht es aber auch um viel Geld (ca. 3.000 Euro, plus die fast 60 Plusstunden!)
und die Frage, ob ich durch die weitere Beschäftigung für weitere 2 Monate die Zeit für Arbeitslosengeld zusammenbekomme. Da dreht es sich auch "nur" um 1-2 Monate; das konnte man mir im Arbeitsamt nicht genau sagen.
Heute habe ich ein Paket mit ganz vielen Papieren erhalten. Darin sind auch 5 Unterlagen zur Arbeitsbescheinigung von früheren Arbeitgebern in den letzten 2 Jahren.
Das sind so viele Unterlagen, die ICH jetzt zu den einzelnen Arbeitgebern hinschicken soll.
Für mich bedeutet das: 5 x 1,45 € (also insgesamt 7,25 €) Portokosten. Ich finde das echt dreist.
Dann haben die mir auf Nachfrage bestätigt, daß man das Formular Arbeitsbescheinigung auch aus dem Netz ziehen kann und an die Ex-Arbeitgeber mailen kann.
Nachteil: ich hab keine rechtlich gültige Bescheinigung, ob diese Mail jemals angekommen ist. Naja, hab ich bei "normaler Post" ja auch nicht. Schlußempfehlung Arbeitsagentur: 5 x die Unterlagen per Einschreiben Rückschein schicken. Dann also 5 x 2,20 € Porto (11 €). Ist sehr leicht, mit anderer Leute Geld um sich zu werfen, wie es scheint!
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Alt 23.09.2011, 13:55   #39
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Standard AW: Kündigung nach vorzeitig bendetem Einsatz

Nachdem ich bereits 5 Kündigungen ansammeln durfte, habe ich von diesem Urteil zum ersten Mal hier erfahren.
Drum bin ich ja auch hier, okay!

Ich schlage vor, diesen Beitrag in den Thread zur Zeitarbeit zu verschieben oder zu kopieren - dort kann er sicher noch vielen helfen, denn ich kenne viele Leute wie mich, die permanent Kündigungen erhalten.
Dies gilt auch für MA bei großen ZAF. Wer sich nicht wehrt... !!!! . Sorry für das Nachkarten, aber auch Underdogs machen mal einen kleinen Urlaub und ich hole erst mal die Infos wieder nach und auf.
Danke!

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Hallo

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Eine Kündigung ist aus dringenden betrieblichen Erfordernissen iSv. § 1 Abs. 2 KSchG sozial gerechtfertigt, wenn der Arbeitsanfall und damit der Beschäftigungsbedarf dauerhaft so zurückgegangen ist, dass zukünftig das Bedürfnis für eine Weiterbeschäftigung eines oder mehrerer Arbeitnehmer weggefallen ist. Allerdings muss der Arbeitgeber den dauerhaften Rückgang des Beschäftigungsvolumens im Kündigungsschutzprozess nachvollziehbar darstellen. Dazu reicht bei einer Arbeitnehmerüberlassung regelmäßig der Hinweis des Verleihers nicht aus, der bisherige Auftrag, in dessen Rahmen der Leiharbeitnehmer eingesetzt worden sei, sei beendet und es lägen keine Anschlussaufträge vor. Kurzfristige Auftragslücken gehören zum typischen Unternehmensrisiko eines Verleiharbeitgebers und sind nicht geeignet, eine betriebsbedingte Kündigung zu rechtfertigen.

Im Entscheidungsfall hat deshalb der Zweite Senat das der Kündigungsschutzklage stattgebende Urteil der Vorinstanzen bestätigt, die angenommen hatten, der beklagte Verleiharbeitgeber habe keine greifbaren Anhaltspunkte für die Annahme eines dauerhaft gesunkenen Beschäftigungsvolumens dargelegt.

Der Kläger war seit 1998 bei der Beklagten, die Arbeitnehmerüberlassung betreibt, als Organisationsprogrammierer beschäftigt. Seit 1999 war er ununterbrochen beim Kunden V. eingesetzt und mit der sog. "Clipper-Programmierung" betraut. Das Auftragsverhältnis zwischen der Beklagten und V. endete am 31. Januar 2004. Mit Schreiben vom 20. Januar 2004 kündigte die Beklagte das Arbeitsverhältnis des Klägers zum 31. März 2004.

Der Kläger hat sich mit seiner Kündigungsschutzklage gegen diese Kündigung gewandt und geltend gemacht, die Beklagte hätte ihn bei einem anderen Kunden mit einer anderen Tätigkeit einsetzen können. Er beherrsche auch andere Programmiersprachen. Die Beklagte habe seit längerer Zeit von dem Auslaufen des Auftrags gewusst und hätte rechtzeitig für eine anderweitige Unterbringung Vorsorge treffen müssen. Die Beklagte hat zur Begründung ausgeführt, sie habe den Kläger nach dem Wegfall des V-Auftrags nicht anderweitig einsetzen können, da die Programmiersprache "Clipper" veraltet sei und von keinem anderen Kunden mehr verwendet werde. Für einen anderen Einsatz sei der Kläger nicht qualifiziert.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. Mai 2006 - 2 AZR 412/05 -

Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 3. Juni 2005 - 11 Sa 1014/04 -

(Quelle: Bundesarbeitsgericht)



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Alt 22.11.2011, 11:02   #40
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Das Verschieben ins Thema "Zeitarbeit" wäre ganz sicher sinnvoll.
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