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Start > > -> wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

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Alt 06.07.2011, 21:13   #226
Regelsatzkämpfer
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Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer Regelsatzkämpfer
Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Daher halte ich ja die getrennte Klage zu den Regelungen des SBG XII für so wichtig. Sonst werden die Unterschiede zum SGB II wieder nicht berücksichtigt.
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Alt 06.07.2011, 21:13   #227
hope40
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Sonntagsmaja Beitrag anzeigen
Richtig. Bis dahin ist man (sorry) verreckt....


was vermutlich auch sinn der sache sein dürfte /könnte .."kostensparend ", still und leise, aus den augen der öffendlichkeit , im "stillen kämmerlein "sterben/verrecken ..ganz allein!!!!!!!!!!!!!

unsere obrigkeit hat den satz "jeder stirbt für sich allein "wahrlich wörtlich genommen und mehr oder weniger umgesetzt !

liebe grüsse

hope
__

liebe grüsse

hope

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Albert Camus


"Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld."
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Alt 06.07.2011, 22:38   #228
Timmy.79
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Idee AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Was bedeutet "Regelsatz" ??

Mich wundert, dass hier noch niemand den sinnlos-Posten "Bewerbungskosten" [für nicht vorhandene Arbeitsplätze] aufgeführt hat.

Dank mischbehördlich verordneter Zwangs-Auflage [hier: Abteilung "Fordern"], ist dieser Posten monatlich im günstigsten Falle mit mindestens 4 x ~5,--€ zu verbuchen, womit wir bei zusätzlichen ~20,--€ angekommen wären.

Wir wissen alle, mit welchem Stress, Aufwand, Zeit und Nerven es verbunden ist, dieses von unserem Regelsatz ausgelegte Geld von der Abteilung "Fördern" nach Einreichung weiterer "Bettel-Formulare" nach Ewigkeiten [hoffentlich wenigstens teilweise] zurück erstattet zu bekommen. [Widerspruchs- und Klageverfahren lasse ich hier mal bewusst außen vor.]

Das gleiches Procedere gilt für die netten Vorladungen beim SB aufgrund rechtsverbindlicher Meldeaufforderung.
Wer hat schon einmal erlebt, das SB am Ende des Termins das Portemonaie zückte, um die Fahrtkosten zu erstatten, die ebenfalls vom mickrigen RS ausgelegt werden mussten, um zu seiner "Vormundschaft" in die heiligen Hallen des JC-Tempels zu gelangen? Niemand?
Dann veranschlagen wir diesen Posten mit einmalig 5,--€ pro Monat, die mit viel Glück und Geduld zurück erstattet werden.

Fahrtkosten zu Bewerbungsterminen - gleiches Spielchen.
Veranschlagung: 10,--€ pro Monat [Rückerstattung? s.o.]

Es fehlen bisher bereits 35,-- vom RS, nachdem wir die Postition "Fordern" minimalst erfüllt haben [ausgegangen von lediglich 4 Bewerbungen/Monat -> es gibt auch unterschriebene EGV's mit der Forderung von >10/Monat, keine Seltenheit leider].

Unter den ELO's gibt es auch Betroffene, die über kein Girokonto verfügen - aus welchen Gründen auch immer.
Diese Leistungsberechtigten erhalten von der BA Nürnberg einen Barscheck in der Höhe der ihnen zustehenden Leistungen.
Für die Zusendung dieses Barschecks werden 2,10€ in Abzug gebracht.
Bei der Einlösung des Barschecks bei einer Postbank fallen zusätzliche Gebühren an, die je nach Höhe der Barauszahlungsleistung variieren. Bei kleineren Summe weiß ich die genaue Höhe nicht, aber das ist ja auch eher die Ausnahme.
Beträge zwischen 700,--€ bis <1.000,--€ kosten bei Auszahlung eine Gebühr in Höhe von 6,--€.

Hoffentlich ist die nächste Postbank in der Nähe, sonst fallen zusätzlich zur "Geldhol-Gebühr" in Höhe von 8,10€ weitere Kosten für die Fahrkarte der öffentlichen Verkehrsmittel an.

Kosten bisher: 43,10

Weiter geht's mit ...

  • Arzt-Praxisgebühren: 10,--€ / Quartal -> aufgerundet 3,50€ / Monat
  • Zahnarzt-Praxisgebühren: 10,--€ / Halbjahr [für die beiden Pflichttermine] -> aufgerundet 2,--€ / Monat
  • Privathaftpflicht-Versicherung [ohne SB]: ca. 10,--€ / Monat

Die Wege zu den Ärzten werden hier per pedes bzw. mit dem Drahtesel zurück gelegt. Ansonsten sind zusätzliche Fahrtkosten zu berücksichtigen [Benzin/Fahrkarte].

Das macht zusammen -> 15,50€ Damit wären wir bei gesamt -> 58,60 angekommen.

Sollte der Hausarzt ein "Wehwechen" feststellen und entsprechende zuzahlungspflichtige Medikamente verschreiben, so können wir die hierfür anfallenden Kosten ja ganz einfach von dem großen Posten "Lebensmittel" abziehen, nicht so tragisch ... also, bitte nicht krank werden, das ist nämlich nicht vorgesehen.

Zahnarzt: ist klar -> 3x täglich die Beisserchen putzen, gut hegen und pflegen, keine Süßigkeiten, Zucker und sonstiges Teufelszeug einwerfen. Abends dafür beten, dass die Zähne niemals Schaden nehmen, denn dann ist das teure Püriergerät fällig, um die Nahrung zukünftig per Strohhalm inhalieren zu können bzw. aus der Schnabeltasse zu trinken, da ein notwendiger Zahnersatz unbezahlbar wäre mit dem mickrigen Regelsatz ...

Hausratversicherung schenken wir uns, da die Jahresprämie höher ausfällt als unser wertvollstes Mobiliar teuer ist ...

Eine gute Rechtschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung "im Schadensfall", der ja bei uns praktisch dauernd vorherrscht, ist dringend anzuraten bei der derzeitigen Umsetzung der Unrechtsgesetze der SGB Staffel I - XII. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 20,--€ / Monat.

Ohne den "Draht zur Außenwelt" können wir uns dieser schwerlich mitteilen und am sozio-prekären äähhh -kulturellen Leben schwerlich teilhaben. Was wir dazu benötigen ist ein guter Provider für Internet und Telefon, und zwar in Form der Flatrate. Dieses ist weitestgehend überall und für jeden für ca. 30,--€ monatlich erhältlich.

Wie, ohne Strom läuft das nicht. Achja, der Energieversorger möchte auch einen Großteil unseres Regelsatzes vereinnahmen. Je nach der Ausstattung mit elektrischen Geräten und der täglichen Laufzeit in Stunden des Schleppies / PC's, sowie der Strompreise des bevorzugten Stromdealers belaufen sich die monatlichen Kosten für diesen Posten auf ca. 50,--€.

Nach Adam Riese sind wir bereits bei Kosten in Höhe von ca. 158,60 angekommen.

364,--€ abzgl. 158,60 -> 205,40€ verbleibendes Geld aus dem RS

Bisher ist in unserem Haushalt nichts kaputt gegangen. Also keine teure Energiesparlampe, die WaMa macht's auch noch, den defekten Toaster brauchen wir ja eigentlich auch gar nicht ersetzen ..., klar wären ein paar neue Klamotten mal wieder angesagt, vor allem für die Vorstellungsgespräche, aber ... naja ... geht schon ...

... die Darlehnsrückzahlung für die gewährte Kaution der Wohnung [war das ein Stress, bis die bewilligt wurde...] in Höhe von 10% des RS ist da wichtiger -> 36,40€ weniger ...

... verbleiben noch glatte 169,--€ vom RS ...

Seit letztem Monat wurde zudem die KdU pauschaliert, "weil die Kommune hoch verschuldet sei und daher Einsparungen vornehmen müsse", heißt es im Bescheid. "Daher fordert das JC Sie zur Senkung der Kosten auf. Ziehn Sie um [in eine Klitsche am Stadtrand-Ghetto] oder tragen Sie die überhöhten Kosten von 22,50€ gefälligst selbst." ...

... da waren's nur noch 146,50€ ...

Da war doch auch noch etwas mit einer Ansparpflicht - falls mal etwas kaputt gehen sollte, dass wir das dann gefälligst eigens vom Munde abgesparten TEURo wiederbeschaffen können. Komm, da legen wir mal lieber 20,--€ zur Seite, sonst geht das menschenunwürdige Gebettele auf der Behörde wieder los ...

Die 30% Sanktion, entsprechend 109,20€, hatte ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Wer redet da auch schon gerne drüber? Tja, die nicht erfolgte Anhörung nach § 24 SGB X kann ja auch nachträglich geheilt werden, spätestens eben vor dem Richter des Sozialgerichtes, wenn ich dies tatsächlich bemängeln sollte. Ist ja auch einfacher, erst einmal die Strafe zu verhängen und anschließend zu prüfen, ob es rechtens war. Ich bin ja auch selbst Schuld - die Bewerbungsschreiben entsprachen einfach nicht der gefordertern Norm. Da ist wohl wieder mal eine Maßnahme beim Bewerbungstraining sinnvoll ...

Die verbleibenden restlichen 17,30€ vom RS benötige ich dann wohl für die Auslage von Fahrkarten zum JC und für das "Eintrittsgeld" in Höhe von jeweils 1,--€ pro Besuch bei der "Tafel".

Hoffentlich passiert nicht noch was Unvorhergesehens, sonst gerate ich echt noch in Schwierigkeiten ...

Was hattest Du gefragt? Ob ich mit dem Regelsatz auskomme?

Jo, ne klar, geht schon ...
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Alt 06.07.2011, 23:31   #229
Regelsatzkämpfer
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Wenigstens einen Vorteil hat das SGB XII.

Anspruch auf Versicherungen.

Und zwar:

1.) Hausratversicherung
2.) Private Haftpflicht
3.) Sterbegeldversicherung

Nicht gewußt? Das verraten sie auch nicht. Da muß man selbst draufkommen.
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Alt 06.07.2011, 23:55   #230
Timmy.79
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Regelsatzkämpfer Beitrag anzeigen
Wenigstens einen Vorteil hat das SGB XII.

Anspruch auf Versicherungen.

Und zwar:

1.) Hausratversicherung
2.) Private Haftpflicht
3.) Sterbegeldversicherung

Nicht gewußt? Das verraten sie auch nicht. Da muß man selbst draufkommen.
Hallo @Regelsatzkämpfer

Hast Du mich angesprochen, oder war Deine Frage an die Allgemeinheit gerichtet?

Wie meinst Du das mit dem Vorteil, der durch das SGB XII besteht?

Einen Anspruch auf die von Dir genannten Versicherungen hat jeder Mensch.

Ich kenne es lediglich so, dass die Beiträge dieser Versicherungen vom Einkommen absetzbar sind, demnach also lediglich das Einkommen bereinigen, nicht aber die Beiträge übernommen werden.

Schau mal hier <KLICK> - oder kennst Du einen besonderen "Kniff" ?
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Alt 07.07.2011, 00:03   #231
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Timmy.79 Beitrag anzeigen
Was bedeutet "Regelsatz" ??

Mich wundert, dass hier noch niemand den sinnlos-Posten "Bewerbungskosten" [für nicht vorhandene Arbeitsplätze] aufgeführt hat.

Bewerbungskosten sind logischerweise nicht aufgeführt, da sie erstattet werden müssen.


Wir wissen alle, mit welchem Stress, Aufwand, Zeit und Nerven es verbunden ist, dieses von unserem Regelsatz ausgelegte Geld von der Abteilung "Fördern" nach Einreichung weiterer "Bettel-Formulare" nach Ewigkeiten [hoffentlich wenigstens teilweise] zurück erstattet zu bekommen. [Widerspruchs- und Klageverfahren lasse ich hier mal bewusst außen vor.]

Das ist sehr Jobcenter abhängig. Manche lassen sich Zeit, andere erstatten umgehend. Neue Bewerbungen gibt es halt erst, wenn das Geld für die davor eingegangen ist.

Das gleiches Procedere gilt für die netten Vorladungen beim SB aufgrund rechtsverbindlicher Meldeaufforderung.
Wer hat schon einmal erlebt, das SB am Ende des Termins das Portemonaie zückte, um die Fahrtkosten zu erstatten, die ebenfalls vom mickrigen RS ausgelegt werden mussten, um zu seiner "Vormundschaft" in die heiligen Hallen des JC-Tempels zu gelangen? Niemand?
Dann veranschlagen wir diesen Posten mit einmalig 5,--€ pro Monat, die mit viel Glück und Geduld zurück erstattet werden.

Müssen ebenfalls erstattet werden. Also macht es keinen Sinn das als Regelsatzabzug zu sehen.

Fahrtkosten zu Bewerbungsterminen - gleiches Spielchen.
Veranschlagung: 10,--€ pro Monat [Rückerstattung? s.o.]

Muß auch erstattet werden.

Es fehlen bisher bereits 35,-- vom RS, nachdem wir die Postition "Fordern" minimalst erfüllt haben [ausgegangen von lediglich 4 Bewerbungen/Monat -> es gibt auch unterschriebene EGV's mit der Forderung von >10/Monat, keine Seltenheit leider].

Kann man so nicht sehen, da man das Geld zurück kriegt. Wenn mehr Bewerbungen verlangt werden, als vorstreckbar sind, dann sollte man das bei der EGV gleich klarmachen. D.h. man nimmt sich die EGV mit und ergänzt sie um eine entsprechende Passage.

Unter den ELO's gibt es auch Betroffene, die über kein Girokonto verfügen - aus welchen Gründen auch immer.
Diese Leistungsberechtigten erhalten von der BA Nürnberg einen Barscheck in der Höhe der ihnen zustehenden Leistungen.
Für die Zusendung dieses Barschecks werden 2,10€ in Abzug gebracht.
Bei der Einlösung des Barschecks bei einer Postbank fallen zusätzliche Gebühren an, die je nach Höhe der Barauszahlungsleistung variieren. Bei kleineren Summe weiß ich die genaue Höhe nicht, aber das ist ja auch eher die Ausnahme.
Beträge zwischen 700,--€ bis <1.000,--€ kosten bei Auszahlung eine Gebühr in Höhe von 6,--€.

Ist schon richtig, aber es gibt auch eine Kontoführungsgebühr, die bei denen anfällt, die ein Konto haben.

Hoffentlich ist die nächste Postbank in der Nähe, sonst fallen zusätzlich zur "Geldhol-Gebühr" in Höhe von 8,10€ weitere Kosten für die Fahrkarte der öffentlichen Verkehrsmittel an.

Kosten bisher: 43,10

Weiter geht's mit ...

  • Arzt-Praxisgebühren: 10,--€ / Quartal -> aufgerundet 3,50€ / Monat
  • Zahnarzt-Praxisgebühren: 10,--€ / Halbjahr [für die beiden Pflichttermine] -> aufgerundet 2,--€ / Monat
  • Privathaftpflicht-Versicherung [ohne SB]: ca. 10,--€ / Monat

Erstere fällt nicht an, wenn man in einem Chroniker-Programm ist. Dann entfallen die Praxisgebühren vollständig. Angeblich sind die Praxisgebühren im neuen Regelsatz mit rund 2,60 im Monat enthalten. Durch das Chronikerprogramm ist auch die jährliche Zuzahlung halbiert.


Die Wege zu den Ärzten werden hier per pedes bzw. mit dem Drahtesel zurück gelegt. Ansonsten sind zusätzliche Fahrtkosten zu berücksichtigen [Benzin/Fahrkarte].

Das ist manchmal ein übler Posten. Ich mußte eine Behandlung ausfallen lassen, weil ich über 30 Euro Fahrtkosten gehabt hätte und zusätzlich wollte der Arzt noch 12 Euro "Wirtschaftlichkeitszuschlag", also 42 Euro für die Behandlung. Und in dem Monat wären noch weitere Arztermine mit rund 16 Euro weiteren Fahrtkosten angefallen

Private Haftpflicht wird im SBG XII übernommen.

Das macht zusammen -> 15,50€ Damit wären wir bei gesamt -> 58,60 angekommen.

Sollte der Hausarzt ein "Wehwechen" feststellen und entsprechende zuzahlungspflichtige Medikamente verschreiben, so können wir die hierfür anfallenden Kosten ja ganz einfach von dem großen Posten "Lebensmittel" abziehen, nicht so tragisch ... also, bitte nicht krank werden, das ist nämlich nicht vorgesehen.

Zahnarzt: ist klar -> 3x täglich die Beisserchen putzen, gut hegen und pflegen, keine Süßigkeiten, Zucker und sonstiges Teufelszeug einwerfen. Abends dafür beten, dass die Zähne niemals Schaden nehmen, denn dann ist das teure Püriergerät fällig, um die Nahrung zukünftig per Strohhalm inhalieren zu können bzw. aus der Schnabeltasse zu trinken, da ein notwendiger Zahnersatz unbezahlbar wäre mit dem mickrigen Regelsatz ...

Hier habe ich persönlich Glück. Außer etwas Zahnstein und einmal alle drei Jahre eine Plombe erneuern gibt es da nichts.

Hausratversicherung schenken wir uns, da die Jahresprämie höher ausfällt als unser wertvollstes Mobiliar teuer ist ...

Wird im SGB XII übernommen.

Eine gute Rechtschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung "im Schadensfall", der ja bei uns praktisch dauernd vorherrscht, ist dringend anzuraten bei der derzeitigen Umsetzung der Unrechtsgesetze der SGB Staffel I - XII. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 20,--€ / Monat.

Braucht man die unbedingt, wenn man Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe bekommt?

Ohne den "Draht zur Außenwelt" können wir uns dieser schwerlich mitteilen und am sozio-prekären äähhh -kulturellen Leben schwerlich teilhaben. Was wir dazu benötigen ist ein guter Provider für Internet und Telefon, und zwar in Form der Flatrate. Dieses ist weitestgehend überall und für jeden für ca. 30,--€ monatlich erhältlich.

Ist im Regelsatz enthalten.

Wie, ohne Strom läuft das nicht. Achja, der Energieversorger möchte auch einen Großteil unseres Regelsatzes vereinnahmen. Je nach der Ausstattung mit elektrischen Geräten und der täglichen Laufzeit in Stunden des Schleppies / PC's, sowie der Strompreise des bevorzugten Stromdealers belaufen sich die monatlichen Kosten für diesen Posten auf ca. 50,--€.

Stimmt, hier fehlt es absolut. Besonders wenn jemand krankheitsbedingt höhere Stromkosten hat.

Nach Adam Riese sind wir bereits bei Kosten in Höhe von ca. 158,60 angekommen.

364,--€ abzgl. 158,60 -> 205,40€ verbleibendes Geld aus dem RS

Bisher ist in unserem Haushalt nichts kaputt gegangen. Also keine teure Energiesparlampe, die WaMa macht's auch noch, den defekten Toaster brauchen wir ja eigentlich auch gar nicht ersetzen ..., klar wären ein paar neue Klamotten mal wieder angesagt, vor allem für die Vorstellungsgespräche, aber ... naja ... geht schon ...

Ich zahle für sehr langlebige Energiesparlampen derzeit 2,60 Euro. Die halten bis jetzt immerhin 4 Jahre ohne einen Ausfall. Lichtausbeute vergleichbar 90 Watt normal.

... die Darlehnsrückzahlung für die gewährte Kaution der Wohnung [war das ein Stress, bis die bewilligt wurde...] in Höhe von 10% des RS ist da wichtiger -> 36,40€ weniger ...

Da stelle ich mir die Frage der Rechtmäßigkeit, denn wenn der Regelsatz das Existenzminimum sein soll und dieses unverfügbar ist, dann darf davon auch keine Tilgung erfolgen. Hat da schon einmal jemand dran gedacht?

... verbleiben noch glatte 169,--€ vom RS ...

Seit letztem Monat wurde zudem die KdU pauschaliert, "weil die Kommune hoch verschuldet sei und daher Einsparungen vornehmen müsse", heißt es im Bescheid. "Daher fordert das JC Sie zur Senkung der Kosten auf. Ziehn Sie um [in eine Klitsche am Stadtrand-Ghetto] oder tragen Sie die überhöhten Kosten von 22,50€ gefälligst selbst." ...

Und gegen die Pauschalierung wurde kein Widerspruch eingelegt? Auch hier findet sich eine entsprechende Passage im BVerfG Urteil aus der man eine verfassungswidrigkeit der Pauschalierung ableiten kann. Außerdem gilt bei Umzügen immer noch die Wirtschaftlichkeitsregel. Und ein Umzug bei Mehrkosten von 22,50 € dürfte auf jeden Fall unwirtschaftlich und damit abwendbar sein.

... da waren's nur noch 146,50€ ...

Da war doch auch noch etwas mit einer Ansparpflicht - falls mal etwas kaputt gehen sollte, dass wir das dann gefälligst eigens vom Munde abgesparten TEURo wiederbeschaffen können. Komm, da legen wir mal lieber 20,--€ zur Seite, sonst geht das menschenunwürdige Gebettele auf der Behörde wieder los ...

Die Ansparpflicht umfaßt laut Info 52 Euro im Monat, nicht 20.

Die 30% Sanktion, entsprechend 109,20€, hatte ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Wer redet da auch schon gerne drüber? Tja, die nicht erfolgte Anhörung nach § 24 SGB X kann ja auch nachträglich geheilt werden, spätestens eben vor dem Richter des Sozialgerichtes, wenn ich dies tatsächlich bemängeln sollte. Ist ja auch einfacher, erst einmal die Strafe zu verhängen und anschließend zu prüfen, ob es rechtens war. Ich bin ja auch selbst Schuld - die Bewerbungsschreiben entsprachen einfach nicht der gefordertern Norm. Da ist wohl wieder mal eine Maßnahme beim Bewerbungstraining sinnvoll ...

Sanktionen halte ich nach dem BVerfG Urteil aufgrund der Unverfügbarkeit für verfassungswidrig, auch wenn das leider einige Richter anders sehen. Da liegt meiner Meinung nach ein Denkfehler vor. Und zwar gehen die Richter davon aus, dass das soziokulturelle Existenzminimum bis auf die Höhe des absoluten Existenzminimums kürzbar wäre. Das ist aber nach BVerfG Urteil falsch, denn dort wurde das soziokulturelle Existenzminimum für unverfügbar erklärt. Hier sollte also auf jeden Fall Klage erfolgen. Auch in höhere Instanzen. Ist die nächste Instanz ausgeschlossen worden, dann funktioniert dennoch das Rechtsmittel der Beschwerde.

Die verbleibenden restlichen 17,30€ vom RS benötige ich dann wohl für die Auslage von Fahrkarten zum JC und für das "Eintrittsgeld" in Höhe von jeweils 1,--€ pro Besuch bei der "Tafel".

Hoffentlich passiert nicht noch was Unvorhergesehens, sonst gerate ich echt noch in Schwierigkeiten ...

Was hattest Du gefragt? Ob ich mit dem Regelsatz auskomme?

Jo, ne klar, geht schon ...
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Müßte komplett sein.
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Alt 07.07.2011, 00:06   #232
Regelsatzkämpfer
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Timmy.79 Beitrag anzeigen
Hallo @Regelsatzkämpfer

Hast Du mich angesprochen, oder war Deine Frage an die Allgemeinheit gerichtet?

Wie meinst Du das mit dem Vorteil, der durch das SGB XII besteht?

Einen Anspruch auf die von Dir genannten Versicherungen hat jeder Mensch.

Ich kenne es lediglich so, dass die Beiträge dieser Versicherungen vom Einkommen absetzbar sind, demnach also lediglich das Einkommen bereinigen, nicht aber die Beiträge übernommen werden.

Schau mal hier <KLICK> - oder kennst Du einen besonderen "Kniff" ?
Das war allgemein gesprochen. Diese drei Versicherungen werden bei Leistungen nach SBG XII übernommen und zwar immer. Man muß es nur erst einmal wissen. Da hat es nichts mit Zuverdiensten und Einkommensbereinigung zu tun.
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Alt 07.07.2011, 00:10   #233
Timmy.79
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Frage AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Regelsatzkämpfer Beitrag anzeigen
Eine Bitte: Kannst Du Deine Posts ein wenig übersichtlicher halten? Wäre sehr nett.
Ich gab mir regelrecht Mühe bei der Gestaltung.

Wenn Du mir verrätst, was Du darunter genau verstehst, wenn Du von "Übersichtlichkeit" sprichst, dann werde ich das gerne in Zukunft berücksichtigen, wenn es sinnvoll ist.

Es ist ziemlich schwierig, solch einen langen Text zu verfassen, ohne Fehler dabei zu machen. Die Formatierung war auch sehr aufwendig.
Liegt es an fehlenden Absätzen? Gib mir Input, dann kann ich das entsprechend in Zukunft umsetzen. Sorry.
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Alt 07.07.2011, 00:13   #234
Timmy.79
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Regelsatzkämpfer Beitrag anzeigen
Das war allgemein gesprochen. Diese drei Versicherungen werden bei Leistungen nach SBG XII übernommen und zwar immer. Man muß es nur erst einmal wissen. Da hat es nichts mit Zuverdiensten und Einkommensbereinigung zu tun.
Interessant - dann teile doch bitte Dein Wissen mit uns, damit hiervon Betroffene und Interessierte auch in den Genuss solcher Versicherungen kommen können, deren Beiträge von der Behörde übernommen werden.

Auf welcher Rechtsgrundlage basiert das alles?
Wie muss ein entsprechender Antrag gestellt werden?

Danke.
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Alt 07.07.2011, 00:18   #235
Hamburgeryn1
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

OT - @Timmy.79, ich finde es wichtiger WAS man zu sagen hat, statt darauf zu achten, WIE etwas vorgetragen wurde!
Inhaltlich war dein Post . Es ist lesbar, verständlich und originell geschrieben.
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Alt 07.07.2011, 00:21   #236
Hamburgeryn1
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Regelsatzkämpfer Beitrag anzeigen
Das war allgemein gesprochen. Diese drei Versicherungen werden bei Leistungen nach SBG XII übernommen und zwar immer. Man muß es nur erst einmal wissen. Da hat es nichts mit Zuverdiensten und Einkommensbereinigung zu tun.
Ich wäre dir sehr verbunden wenn du uns deines Wissens teilhaftig werden lässt. Am besten in einem übersichtlichen Post, damit wir uns nicht die Einzelteile zusammenklauben müssen. Denn ich gebe offen zu, ich finde nichts nerviger, als User, die sich in Andeutungen ergehen, dass sie etwas wüßten, ohne ihr Wissen der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Danke.
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Alt 07.07.2011, 02:11   #237
Erolena
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Noch gar nicht angesprochen wurden Belastungen wie Ratenzahlungen, Mahngebühren und Verzugszinsen.

Viele Leute bringen aus ihrem finanzschwachen Vorleben Zahlungsverpflichtungen mit. Wenn man aus einer Selbständigkeit kommt, dann z.B. rückständige Beiträge für die Krankenkasse, Rentenversicherung, Steuern, GEZ usw.

Zum Thema Kinder ein Rückblick: Turnschuhe, Taschenrechner alles haben die Eltern aus dem Regelsatz bezahlt bevor das Schulbedarfpaket eingeführt wurde. Von der Zahnspange ganz zu schweigen.

Für die schulische Ausbildung hatten wir monatlich 130 Euro Fahrtkosten. Die konnten wir damals nicht vom Einkommen absetzen (Unterhalt, Kindergeld). Das haben wir ein halbes Jahr mit gemacht. Zum Glück endete dann die Ausbildung. Da ich keine Gelddruckerei im Keller habe, gab es finanzielle Folgeschäden an anderer Stelle.
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Alt 07.07.2011, 07:48   #238
sumse
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Sonntagsmaja Beitrag anzeigen
Weder A noch B, Sumse. Ich bin ein alter "Haushalts-Dino" und lebte schon vor H4 (leider) von Sozialhilfe. Sparsam und preisbewußt seit eh und je.

Nein, bei mir trifft "C" zu: hohe Ausgaben im medizinischen Bereich, die nicht von der KK getragen werden, wie z.B. rezeptfreie Medi's für die es leider keine Alternative gibt, Brille/Schuheinlagen u.ä. ist auch selbst zu tragen.
Ebenso brauche ich zum Gehen besondere Schuhe (behindertenbedingt hoher Verschleiss) und kann nicht in Billig-Tretern vom Discounter oder Flip-Flops laufen.
Ich verzichte mal an dieser Stelle weiter meine gesundheitlichen Probleme zu schildern, aber eins ist ja sicher jedem klar: ein gesunder Mensch hätte diese finanziellen Mittel zur freien Verfügung übrig. Für was auch immer.
Dann sind da die Abzahlungsraten für die WaMa und Rücklagen soll/muß ich ja auch bilden. Meine Stromkosten sind (trotz günstigem Anbieter) auch nicht ohne weil ich überwiegend alte Stromfresser-Geräte betreibe.

Ich sage es nochmal deutlich: ich komme mit dem Regelsatz aus und lebe (hoffentlich noch ein gutes Weilchen).
Aber nur deshalb weil ich all das von der Liste gestrichen was für viele Menschen ganz normal zum Leben gehört.

Darum vertreten ich auch die These daß der Regelsatz zum (Über)Leben reicht.
Aber was das meistenteils für ein Leben ist, danach fragt keiner.
Weils nicht interessiert.

Ach....eh ich das vergesse: die nette Oma mit dem monatlichen "Zusteck-Scheinchen" oder eine Patentante mit der freigibigen "Geschenke-Ader" habe ich nicht.
Ebensowenig kann ich durch Flaschensammeln oder mal gelegentliches Anpacken bei Renovierungs-, Garten oder Sonstwas-Arbeiten den ein oder anderen 10er abstauben.
Ich habe auch weiter kein Erspartes, keine "Keksdose", keine "Klüngelkasse", kein nichts.
Bei mir gibts nur den Regelsatz und Ende.

Härtefallregelung zur Sicherstellung von Sonderbedarfen [Bearbeiten]

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010[38] müssen auch unabweisbare, laufende, nicht nur einmalige Sonderbedarfe gedeckt werden, die nicht von Regelleistungen erfasst sind, jedoch zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums zwingend zu decken sind. Der Anspruch auf solche Leistungen konnte bis zum Inktafttreten der Änderung des SGB II zum 1. Januar 2011 unmittelbar auf das Grundgesetz[39] gestützt werden.
Soweit im Einzelfall ein unabweisbarer, laufender, nicht nur einmaliger besonderer Bedarf besteht, wird bei Leistungsberechtigten nunmehr nach § 21 Abs. 6 SGB II ein Mehrbedarf anerkannt. Der Mehrbedarf ist unabweisbar, wenn er insbesondere nicht durch die Zuwendungen Dritter sowie unter Berücksichtigung von Einsparmöglichkeiten der Leistungsberechtigten gedeckt ist und seiner Höhe nach erheblich von einem durchschnittlichen Bedarf abweicht.
Die Bundesagentur für Arbeit hatte dem Auftrag des Gerichts folgend am 17. Februar 2010 eine Geschäftsanweisung [40] erlassen, die festlegte, welche Leistungen als Härtefallleistungen erbracht werden sollten:
  • nicht verschreibungspflichtige Arznei- oder Heilmittel (Hautpflegeprodukte bei Neurodermitis, Hygieneartikel bei ausgebrochener HIV-Infektion);
  • Putz- und Haushaltshilfe für Rollstuhlfahrer
  • Kosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechts
  • Sonstige vergleichbare Härtefälle
Keine Sonderleistungen sollte es nach der Geschäftsanweisung zur Deckung der Praxisgebühr, für Bekleidung und Schuhe in Übergrößen oder für einen besonderen krankheitsbedingten Ernährungsaufwand geben.
Kann im Einzelfall ein nach den Umständen unabweisbarer Bedarf, der vom Regelbedarf zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst ist, nicht gedeckt werden, erbringt die Agentur für Arbeit bei entsprechendem Nachweis den Bedarf als Sachleistung oder als Geldleistung und gewährt dem Leistungsberechtigten ein entsprechendes Darlehen (§ 24 Abs. 1 SGB II)

Arbeitslosengeld II

das sollte doch passen oder ?
mit den medis ist dann ein härtefall und währe zu übernehmen vom JC
oder sehe ich das so verkehrt ?
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Alt 07.07.2011, 08:11   #239
sumse
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Noch gar nicht angesprochen wurden Belastungen wie Ratenzahlungen, Mahngebühren und Verzugszinsen.

Viele Leute bringen aus ihrem finanzschwachen Vorleben Zahlungsverpflichtungen mit. Wenn man aus einer Selbständigkeit kommt, dann z.B. rückständige Beiträge für die Krankenkasse, Rentenversicherung, Steuern, GEZ usw.

Zum Thema Kinder ein Rückblick: Turnschuhe, Taschenrechner alles haben die Eltern aus dem Regelsatz bezahlt bevor das Schulbedarfpaket eingeführt wurde. Von der Zahnspange ganz zu schweigen.

Für die schulische Ausbildung hatten wir monatlich 130 Euro Fahrtkosten. Die konnten wir damals nicht vom Einkommen absetzen (Unterhalt, Kindergeld). Das haben wir ein halbes Jahr mit gemacht. Zum Glück endete dann die Ausbildung. Da ich keine Gelddruckerei im Keller habe, gab es finanzielle Folgeschäden an anderer Stelle.

Viele Leute bringen aus ihrem finanzschwachen Vorleben Zahlungsverpflichtungen mit. Wenn man aus einer Selbständigkeit kommt, dann z.B. rückständige Beiträge für die Krankenkasse, Rentenversicherung, Steuern, GEZ usw.

sorry du aber das sehe ich als privats problem an und nicht dasproblem vom staat
wenn die arbeit hätten
dann müsten sie auch schauen wie sie ihre schulden bezahlt bekommen
und können das nichtmal von der steuer absetzten

selbständige die pleite gehn können ja in die insolvens gehn
wer das risiko eingeht sich selbständig zumachen
muss sich bewust sein das es schief gehen kann
und das man vll schulden dadurch hat

daber das kann nicht zu lasten der steuer zahler gehn
so sehe ich das
annsonten könnte der staat meine privaten verbindlichkeiten auch übernehmen
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Alt 07.07.2011, 08:26   #240
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

@sumse

Ein Darlehen ist absolut ungeeignet für einen unabweisbaren, laufenden Bedarf .... guckst Du hier:
Zitat:
Durch die Gewährung eines Darlehens nach § 23 Abs. 1 SGB II wiederum können nur vorübergehende Spitzen besonderen Bedarfs aufgefangen werden. Zur Deckung eines dauerhaften, besonderen Bedarfs ist die Gewährung eines Darlehens hingegen ungeeignet.
weiter
Zitat:
Zum Anderen vermag die Regelleistung des § 20 SGB II nicht denjenigen besonderen, laufenden, nicht nur einmaligen und unabweisbaren Bedarf zu erfassen, der zwar seiner Art nach berücksichtigt wird, dies jedoch nur in durchschnittlicher Höhe. Tritt in Sondersituationen ein höherer, überdurchschnittlicher Bedarf auf, erweist sich die Regelleistung als unzureichend. Auch hier können einmalige oder kurzfristige Spitzen im Bedarf durch ein Darlehen nach § 23 Abs. 1 SGB II ausgeglichen werden. Bei einem längerfristigen, dauerhaften Bedarf ist das indessen nicht mehr möglich.
Quelle: SG Detmold, S 21 AS 926/10, vom 11.01.2011 - rechtskräftig
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...ds=&sensitive=

Gruß,
HIS
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Alt 07.07.2011, 09:36   #241
Hamburgeryn1
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von 08150815 Beitrag anzeigen
Weil die Deutsche Weicheier sind ???????????????
Stimmt. Die Deutschen sind fast ausnahmslos ein träges, lahmarschiges, obrigkeitshöriges Volk, dass lieber jammert und klagt, statt für seine ureigensten Interessen einzustehen. Ein wesentlicher Grund, weshalb Demos gegen den Sozialabbau häufig so schlecht besetzt sind.
Ich selbst gehe nicht mehr auf Demos, weil ich schlicht keine Lust habe, wie auf einer Jahrmarktsparade hinter riesigen Wagen mit donnernder Musik hinterherzulatschen, zu denen dann zu meiner rechten getrommelt und zu meiner linken selbstvergessen getanzt wird. Bratwurstbuden, Flyer und Trillerpfeifen, dazwischen wird geklönt und gelacht, und über allem wehen riesige Transparente mit "WirsindgegenallesAtomkraftmusswegnurnoch BiokeinHartzniedermitdemSozialabbau". Eine bunte Mischung, wo man sich dann aussuchen kann, worin die Tageslosung besteht.
Nur weil ich gegen Hartz bin, und unter dem Sozialabbau leide, muss ich nicht automatisch gegen Atomkraft sein und nur noch Bio essen wollen. Das macht für mich keinen Sinn.
Außerdem sind Demos für mich Ausdruck tiefer Unzufriedenheit, Verzweiflung und Wut, und gerade die sollte man den Verantwortlichen gegenüber auch deutlich zum Ausdruck bringen, damit wir und unser Anliegen ernst genommen werden. Und genau daran fehlt es mir, denn trillerpfeipfende Traumtänzer, die selbstvergessen über den Asphalt tanzen, werden lediglich belächelt..... (Sorry für OT )
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Alt 07.07.2011, 09:42   #242
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von M. Twain Beitrag anzeigen
Stimmt. Die Deutschen sind fast ausnahmslos ein träges, lahmarschiges, obrigkeitshöriges Volk, dass lieber jammert und klagt, statt für seine ureigensten Interessen einzustehen. Ein wesentlicher Grund, weshalb Demos gegen den Sozialabbau häufig so schlecht besetzt sind.
Ich selbst gehe nicht mehr auf Demos, weil ich schlicht keine Lust habe, wie auf einer Jahrmarktsparade hinter riesigen Wagen mit donnernder Musik hinterherzulatschen...
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Alt 07.07.2011, 09:45   #243
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von M. Twain Beitrag anzeigen
Stimmt. Die Deutschen sind fast ausnahmslos ein träges, lahmarschiges, obrigkeitshöriges Volk, dass lieber jammert und klagt, statt für seine ureigensten Interessen einzustehen. Ein wesentlicher Grund, weshalb Demos gegen den Sozialabbau häufig so schlecht besetzt sind.
In welchen Ländern gehts denn den Armen und Arbeitslosen besser, an wem sollten sich denn die trägen, obrigkeitshörigen Deutschen orientieren?
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Alt 07.07.2011, 09:50   #244
hope40
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

lieber @regelsatzkämpfer ,

ohne jetzt auch noch im post von timmy79 rumzukritzeln ...es mag ja sein, das man viele ausgaben, die geleistet werden müssen /sollen (aus der rubrik "fordern ")irgendwann , nach umständlichem antrag , nachweisen ...zurückbekommt , fakt ist aber :

du "hantierst "mit vielen "müsste sein "kriegt man wieder "die müssen zahlen "...(alles sinngemäss )..aber, von "müsste sein "hat in der realitität keiner was, denn in der realität , in den amtsstuben , ist es eben nicht so !

und die gesetze, durchführungsbestimmungen usw., die ggf. das leben der ELOS erleichtern würden, sind das papier nicht wert, auf dem sie stehen, denn die durchführung (oder auch nicht )hängt von dem guten willen /der boshaftigkeit einer person ab- des zuständigen SB !!!!!!!!!!!

bis die in "vorkasse "geleisteten zahlungen auf dem konto sind, kann es "ewig "dauern ..manchmal "wenn überhaupt "..oder nur nach zähem kampf ...aber, das geld fehlt ja bei der aktuellen/zeitnahen haushaltsführung und somit ist der regelsatz um den betrag gekürzt !

ich denke, darüber besteht kein zweifel !

nun ist der regelsatz ja nicht das "manna "..also, bei mir macht das schon einen unterschied, ob ich 20E mehr(ist ne willkührlich gewählte zahl ) oder weniger habe, und da bin ich nicht mit "altlasten "aus meinem "vorigen leben "beschwert ..und all dem , was meine vorschreiber so anführten !

und, nicht jeder ist ein "volljurist "also, steckt so in der materie hartzIV drin, wie vielleicht du , oder timmy..also, sind mehr oder weniger kostenintensive (im verhältnis zum regelsatz gesehen )fehler vorprogrammiert , da es menschen geben soll, die intellektmässig den ganzen wust gar nicht fassen können, ggf. zu krank sind, keine beratungsmöglichkeit in der nähe haben, selbst wenn sie einsehen, das sie beratung brauchen, keinen internetanschluss haben, um sich beim ELO-forum hilfe zu holen und, und , und....

man kann also nicht in jedem falle von sich auf andere schliessen !

und, ich habe auch das verdammte glück , das ich relativ wenig medikamente selbst zahlen /muss soll/zuzahlen muss /soll..meine hilfsmittel auch schon zugezahlt sind..ich gesundheitlich stabil bin und in kein krankenhaus muss (was ja auch mit 10,-E/tag zu buche schlagen würde )..und und und ....

aber, das bin eben "ICH "(naja, ein wenig glück muss man ja auch haben , im leben und wer weiss , wie lange das noch andauert ?)...aber, es gibt auch mitmenschen, denen es anders geht und da kann man nur noch sagen :

der regelsatz ist zum leben zu wenig und zum sterben zuviel !

und bei aller trickserei (ob ich nun sparlampen nutze, die 4 jahre ausfallsfrei halten ..auch die müssen erstmal angeschafft werden und meines wissens sind die "hundeteuer ")der regelsatz ist wie eine kurze decke :

zerre ich sie mir über den kopf, dann ist oben zwar warm, aber unten habe ich eisbeine !

ich schliesse mich ausdrücklich den ausführungen von timmy79 an und ich denke , ich bin da nicht die einzige ..er hat den "nagel auf den kopf "getroffen , auch wenn er von seinen individuellen positionen (??)ausgegangen ist !

aber, genau das isses..die menschen sind verschieden , individuell...die beste lösung wäre ein arbeitsplatz , der die menschen ernährt ..haben wir aber nicht in ausreichendem masse ..aber, wir sind uns einig , der regelsatz ist auf gar keinen fall eine lösung , schon gar keine auskömmliche /bedarfsgerechte /menschenwürdige !!!!!!!!!!!!

offen gesagt, ist es mir ein rätsel , warum für die veränderung /erhöhung der regelsätze gekämpft wird..ich denke , man müsste dafür kämpfen, diesen "hartIV-schund "in der geschichtskiste für "abschreckende beispiele "verschwinden zu lassen , anstatt den nächsten RS "auszuhandeln "und somit den "schwanz "an begleiterscheinungen und ggf. noch kommenden "verschlimmbesserungen "an hartzIV zu manifestieren (sicher unbeabsichtigt ?)

denn machen wir uns nix vor :für umsonst ist der tod und ich denke, für jeden cent, den man den erwerbslosen zugesteht , gibts auf der anderen seite eine offensichtliche oder weniger offensichtliche verschärfung der hartzIV-bedingungen !(wenn sich das dann noch so nennt-hartzIV ?)

und genau das selbe denke ich , sollte für die grundsicherung gelten , da ist es nicht einen "deut "anders..im gegenteil, noch verschärfter, weil dort alte /kranke /behinderte "geparkt "sind , die einen noch anderen bedarf haben (fängt bei nahrung an und hört bei strom auf )und deren RS durch immer wiederkehrende zahlungen /zuzahlungen für, die gesundheit /krankheit betreffende dinge jeden monat drastisch um diesen betrag "geschrumpft "ist !
du kannst mir glauben , das viele alte /kranke /behinderte leben, wie zu notzeiten des "2-ten weltkrieges "..trockene kartoffeln essen und das tage,-wochenlang !

da würde es sinn machen, für anständige , die lebensleistung würdigende renten zu kämpfen ..auch wenn jemand "hausfrau "war , hat er doch nicht in einer hängematte gelümmelt und nichts getan

auch von geburt an kranke /behinderte haben ein menschenwürdiges dasein verdient ...hilfe /unterstützung /pflege und ich denke, das könnte sich deutschland durchaus leisten, denn prozentual gesehen gibts ja gar nicht sooo viele kranke /behinderte ..da ist die grundsicherung doch auch nur eine "sterbensverhinderungseinrichtung "die die menschen lange am leben hält , damit sie richtig was von dem system haben

nochmal : meiner meinung nach bringt ein kampf für ein "aufsatteln "(finanziell)auf die bestehenden systeme recht wenig, wenn dann nur kurzfristig was..denn die sind durch unzählige "reformen "so "verschlimmbessert ", das sie de facto nicht mehr funktionieren können ..

es würde nur ein "cut "etwas bringen und eine neuordnung /neugestaltung der systeme , eine "reform ", die den namen auch verdient !

ich weiss, das das , unter derzeitigen bedingungen eher in das reich der utopie gehört, weil dazu noch andere bedingungen erfüllt sein müssen .

alles andere, wie schon oben ausgeführt , führt , aus meiner sicht , zu einer verschärfung der situation der betroffenenen !
liebe grüsse

hope
__

liebe grüsse

hope

wir sind das volk !

"Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang."
Albert Camus


"Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld."
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"Die Deutschen sind tatenarm und gedankenvoll.()"
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Alt 07.07.2011, 10:01   #245
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Timmy.79 Beitrag anzeigen
Interessant - dann teile doch bitte Dein Wissen mit uns, damit hiervon Betroffene und Interessierte auch in den Genuss solcher Versicherungen kommen können, deren Beiträge von der Behörde übernommen werden.

Auf welcher Rechtsgrundlage basiert das alles?
Wie muss ein entsprechender Antrag gestellt werden?

Danke.
Steht direkt im SGB XII.
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Alt 07.07.2011, 10:06   #246
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Die von mir angemerkten Beträge, "müssen übernommen werden" werden in vielen Städten auch anstandslos übernommen. Es gibt aber immer wieder einige Jobcenter, die hier Spielchen spielen. Aber das ist nun einmal kein Problem der Regelsatzhöhe, sondern von Rechtsverstössen der Jobcenter und hat daher in der Berechnung nichts zu suchen.

Natürlich wird es eng, wenn trotz Rechtsgrundlage nicht gezahlt wird. Das ist mir klar. Ich habe auch einige Jahr ALG II bezogen und bin jetzt Grundsicherungsbezieher nach SGB XII für Rentner. Wir haben auch viele Kämpfe gegen ARGE/Jobcenter für Hunderte von Betroffenen in der Stadt geführt. Von Widersprüchen bis Klagevorbereitungen.

Aber wie gesagt: Es hat nichts mit den Regelsatzhöhen zu tun. Das klar zu machen, genau darum ging es mir.

Es bringt uns nicht weiter, wenn wir Sauerkraut und Pudding mischen.
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Alt 07.07.2011, 10:57   #247
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von Regelsatzkämpfer Beitrag anzeigen
Die von mir angemerkten Beträge, "müssen übernommen werden" werden in vielen Städten auch anstandslos übernommen. Es gibt aber immer wieder einige Jobcenter, die hier Spielchen spielen. Aber das ist nun einmal kein Problem der Regelsatzhöhe, sondern von Rechtsverstössen der Jobcenter und hat daher in der Berechnung nichts zu suchen.

Natürlich wird es eng, wenn trotz Rechtsgrundlage nicht gezahlt wird. Das ist mir klar. Ich habe auch einige Jahr ALG II bezogen und bin jetzt Grundsicherungsbezieher nach SGB XII für Rentner. Wir haben auch viele Kämpfe gegen ARGE/Jobcenter für Hunderte von Betroffenen in der Stadt geführt. Von Widersprüchen bis Klagevorbereitungen.

Aber wie gesagt: Es hat nichts mit den Regelsatzhöhen zu tun. Das klar zu machen, genau darum ging es mir.

Es bringt uns nicht weiter, wenn wir Sauerkraut und Pudding mischen.
das mag ja alles sein ..aber, wenn man einen solchen kampf aufnimmt , lieber @regelsatzkämpfer , dann ist das definieren von begrifflichkeiten und das aueinanderhalten von "sauerkraut und pudding "eine sache der fachleute !

"otto normalbürger "kann soetwas im allgemeinen nicht und , offen gesagt , hat er auch keine zeit für sowas , ist er doch mit überleben beschäftigt, kann sich ggf. gerade mal einen groben überblick über das verschaffen , womit er gerade , aktuell , konfrontiert ist und ich denke mal, da ist er auch schon voll und ganz ausgelastet, denn es ist ja nicht allein damit getan, gesetze und verordnungen zu kennen , man muss sie auch verstehen und an den mann /die frau bringen um ihre durchsetzung /umsetzung ..also, das , was einem zusteht, zu erreichen !

da hängt ja immer noch ein ganzer "schwanz "mit dran !


deswegen braucht es ja solche fachleute wie dich zum beispiel , die , zu gunsten der allgemeinheit , es auf sich nehmen , sich durch den ganzen wust zu kämpfen !

auch, wenn ich jetzt wieder nicht "pudding von sauerkraut "unterscheide:
ich bleibe bei meinen auführungen und bitte dich , in aller form , darauf zu antworten, denn ich denke, ich bin nicht die einzige, die so denkt !(das blöde , dumme volk eben )

danke !

"offen gesagt, ist es mir ein rätsel , warum für die veränderung /erhöhung der regelsätze gekämpft wird..ich denke , man müsste dafür kämpfen, diesen "hartIV-schund "in der geschichtskiste für "abschreckende beispiele "verschwinden zu lassen , anstatt den nächsten RS "auszuhandeln "und somit den "schwanz "an begleiterscheinungen und ggf. noch kommenden "verschlimmbesserungen "an hartzIV zu manifestieren (sicher unbeabsichtigt ?)

denn machen wir uns nix vor :für umsonst ist der tod auch nicht und ich denke, für jeden cent, den man den erwerbslosen zugesteht , gibts auf der anderen seite eine offensichtliche oder weniger offensichtliche verschärfung der hartzIV-bedingungen !(wenn sich das dann noch so nennt-hartzIV ?)

und genau das selbe denke ich , sollte für die grundsicherung gelten , da ist es nicht einen "deut "anders..im gegenteil, noch verschärfter, weil dort alte /kranke /behinderte "geparkt "sind , die einen noch anderen bedarf haben (fängt bei nahrung an und hört bei strom auf )und deren RS durch immer wiederkehrende zahlungen /zuzahlungen für, die gesundheit /krankheit betreffende dinge jeden monat drastisch um diesen betrag "geschrumpft "ist !
du kannst mir glauben , das viele alte /kranke /behinderte leben, wie zu notzeiten des "2-ten weltkrieges "..trockene kartoffeln essen und das tage,-wochenlang !

da würde es sinn machen, für anständige , die lebensleistung würdigende renten zu kämpfen ..auch wenn jemand "hausfrau "war , hat er doch nicht in einer hängematte gelümmelt und nichts getan

auch von geburt an kranke /behinderte haben ein menschenwürdiges dasein verdient ...hilfe /unterstützung /pflege und ich denke, das könnte sich deutschland durchaus leisten, denn prozentual gesehen gibts ja gar nicht sooo viele kranke /behinderte ..da ist die grundsicherung doch auch nur eine "sterbensverhinderungseinrichtung "die die menschen lange am leben hält , damit sie richtig was von dem system haben

nochmal : meiner meinung nach bringt ein kampf für ein "aufsatteln "(finanziell)auf die bestehenden systeme recht wenig, wenn dann nur kurzfristig was..denn die sind durch unzählige "reformen "so "verschlimmbessert ", das sie de facto nicht mehr funktionieren können ..

es würde nur ein "cut "etwas bringen und eine neuordnung /neugestaltung der systeme , eine "reform ", die den namen auch verdient !

ich weiss, das das , unter derzeitigen bedingungen eher in das reich der utopie gehört, weil dazu noch andere bedingungen erfüllt sein müssen .

alles andere, wie schon oben ausgeführt , führt , aus meiner sicht , zu einer verschärfung der situation der betroffenenen !


__

liebe grüsse

hope

wir sind das volk !

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Alt 07.07.2011, 11:32   #248
Hamilkar
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Hamilkar
Daumen runter AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von M. Twain Beitrag anzeigen
Stimmt. Die Deutschen sind fast ausnahmslos ein träges, lahmarschiges, obrigkeitshöriges Volk, dass lieber jammert und klagt, statt für seine ureigensten Interessen einzustehen. Ein wesentlicher Grund, weshalb Demos gegen den Sozialabbau häufig so schlecht besetzt sind.
der Deutsche ist so einer, der sich gerne in sein Schicksal fügt...wenn man sich hier die Diskussion anschaut, verwundert doch nichts.

selbst ganz unten angekommen (zumindest monetär) wird sich hier noch profiliert als Sparmeister und gegenseitig angefeindet.

die Argumentation der Legislative wird so immer sein, "wieso ihr kommt doch hin" oder das bekannte Zitat "spätrömische Dekadenz", "spart halt mehr" etc. pp.

nun ja, interessante Erkenntnisse. ist halt nicht Frankreich hier...
Hamilkar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2011, 12:35   #249
jimmy->Emailproblem
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Ist das hier´n Spitzel-Thread, in dem ausgekundschaftet werden soll wie gut die elos mit 1/4 von dem was jeder Bundesbürger Netto verdienen sollte - klarkommen?
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.07.2011, 12:44   #250
Ghansafan
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Standard AW: wer kommt denn mit dem Regelsatz aus?

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Ist das hier´n Spitzel-Thread, in dem ausgekundschaftet werden soll wie gut die elos mit 1/4 von dem was jeder Bundesbürger Netto verdienen sollte - klarkommen?


Ja, und Alle, die prima klar kommen, denen wird der Regelsatz um 100€ gekürzt.
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