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Start > > -> JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 06.02.2013, 22:01   #51
silvie0035->Emailproblem
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silvie0035 silvie0035
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat von Carpe Beitrag anzeigen
@Hananah: ich kenne das nur von meiner Eigentumswohnung, die darf ja auch größer sein als die 50qm für einen Single und sie ist auch größer. Bei mir werden anstandslos die tatsächlichen Heizkosten übernommen und nicht rumgerechnet, dass ich ja eigentlich nur 50qm beheizen darf oder so. Daher vermute ich mal, wenn so die Kosten fürs Haus übernommen werden und es nicht zu groß ist, dass dann auch die HK übernommen werden müssen in tatsächlicher Höhe und nicht nur das, was anfallen würde, bei 50 qm.

aber ich verstehe jetzt gar nichts mehr. Mit den im September beantragten 3000 litern hättest Du, silvie, das ganze Jahr heizen können? Es wurde aber nur Geld für 1000 bewilligt und daher im Dezember ein neuer Antrag? Ich kenne mich nicht aus mit sowas, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man für ein Jahr im Voraus sowas beantragen kann. Der ALGII-Bewilligungszeitraum ist doch immer nur für ein halbes Jahr. Und ich denke einfach mal, selbst wenn die auf einen Schlag Brennmaterial für ein ganzes Jahr bewilligt hätten, spätestens dann, wenn du vielleicht doch Arbeit gefunden hättest, hättest Du die im Haus gehabt oder zumindest eine Rückzahlungsforderung an der Backe. Vielleicht bewilligen die Brennmaterial auch darum so knapp, weil ja irgendwie logisch ist, dass man denen das zurückzahlen muss, falls man innerhalb des Jahres doch Arbeit findet. Und dann muss man ja irgendwie nachweisen, wie viel man schon verbraucht hat - dafür müssen die aufkommen - und wie viel noch übrig ist - das muss man selbst zahlen, falls man wieder Arbeit hat. Je mehr ich von Dir lese, desto mehr denke ich, das Amt ist nicht so ganz im Unrecht. .....Reinlassen würde ich die natürlich auch nicht!!!!!!!!!!!! Das ist auch unnötig!!!!!!!!!! ......Aber nochmal: hast Du je versucht, normal und freundlich mit denen zu reden?
Mein Rat wäre, bevor Du den Brief ans Gericht schickst, morgen einmal zum Amt zu gehen und ruhig und freundlich alles so zu schildern, wie es ist. Wenn die dann immer noch pochen auf ihrem Hausbesuch, dann Brief ans Gericht.
aber bei dem Brief bitte ein bisschen Ordnung reinbringen. Chronologisch schildern: 1. Antrag dann und dann, bewilligt wurde das und das. 2. Antrag dann und dann, abgelehnt weil..... etc. Dein Schreiben, wie es bis jetzt ist, ist total wirr, da blickt keiner durch, was wann war, wer wann was beantragt hat, was bewilligt wurde, was nicht. Und den Teil mit dem SB, der Dir versichert, dass nicht wegen irgendeines Tatverdachts gegen Dich ermittelt wird, würde ich ganz weglassen, das tut nichts zur Sache und lenkt nur vom Thema ab, denn was willst Du? Du willst das Geld für Dein Brennmaterial! Alles andere ist fürs Gericht nicht wichtig und lenkt die nur ab vom Wesentlichen!
Der Bewilligungszeitraum war nur für 3 Monate von 11.2012- 2.2013, das wäre ja i.O. mit den bereitgestellten Öl. Aber für den nöchsten Bewilligungszeitraum ab Febr. 2013, da ist ja noch Heizperiode, reicht eben die 1000 Liter nicht bis zur Heiozperiodeende.

Viell. sollte ich den EA so schreiben:
Mir geht es hauptsächlich um den ungestzlichen Hausbesuch, den ich nicht dulden muss. Ob ich zuviel oder zuwenig Heizkosten verursache, darüber braucht kein ungelernter SB nachzudenken, dass sollten die Fachleuten , Gutachter oder so überlassen. Die sind nicht berechtigt und nicht kompetent genug um sich als Sachkundige in mein Haus zum schnüffeln zu begeben. Der GESETZGEBER verbietet dass mit vielen Urteilen und dem § 13GG. Ich möcht auch für die Zukunft nicht bei jedem Brocken Holz oder sonstigen Kleinkram einen unangemeldeten Hausschnüffler in meiner Bleibe umhermessen lassen. Die sollen sich die Baupläne hernehmen, da stehen alle Maße drinnen, die müßen erst alles mögliche tun um keine belastenden Hausbesuche zu veranstalten. Nur bei einem Tatverdacht dürfen die zum letzten Mittel greifen, nämlich den Hausbesuch.

Viell. so?


silvie0035 5.02.2013
xxxxxxxxxxxxxxxx
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Bg.-Nr:511xxxxxxxxxx


Jcxxxxxxxxxx
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Eilantrag nach § 86b Abs. 2 SGBII

Sehr geehrtes Gericht,

am 19.12.2012 stelllte ich 3 erneute Heizmaterial-Anträge auf folgende Brennmaterialien, da mein Antrag vom 28.09.2012 nicht vollumfänglich stattgegeben wurde.

Mir wurde nur ein Teilbetrag in Höhe von € 1183,- bewilligt, wofür ich mir leider nur 1000 Liter Heizöl, 3-Raummeter Holz und 100 kg Briketts kaufen konnte.

Die 100kg Briketts u. 3 Raummeter Holz waren aufgebraucht gewesen. Ich kaufte auf eigene Rechnung am 13.12.2012 100 kg Briketts und 3 -Raummeter Holz nach für insgesamt € 143,- die ich nun mit den obengenannten Anträgen zurückforderte.

Heizöl ist noch vorhanden, leider dürfte dies nur noch bis März reichen, aber da technisch nicht bis auf den Grund alles Heizöl abgesaugt werden kann, dürfte die ZH vorzeitiger ausfallen, weil eben noch eine große Restmenge im Tank verbleibt, die aufgrund der Tatsache, dass das Saugrohr nicht bis auf den Tankgrund reicht, bleibt dies unverbraucht im Tank zurück.

Einen erhöhten Heizkostenverbrauch weise ich von mir.

Deswegen ist es rein vorsorglich erforderlich schnellst möglich Heizöl nachzutanken, weshalb ich erneute Heizkosten-Übernahme-Anträge stellte.

Antrag vom 19.12.2012 Brennmaterial-Kosten-Übernahmeantrag

€ 119,- für Holz, Fa. xyz, nicht bewilligt!
€ 22,88 für Briketts, Fa. xyz, nicht bewilligt!
Insgesamt € 142,70

Antrag 19.12.2012, Ölmessuhr-Kosten-Übernahmeantrag

€ 21,42 für Heizölmessuhr, Fa. xyz, bewilligt!

Antrag 19.12.2012, Heizölkosten-Antrag gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II

1000 Liter Heizöl

Mit mehreren Schreiben vom

29.12.2012 Schreiben an JC, Heizölkosten-Antrag
Zahlungserinnerung

11.01.2013 Ihr Schreiben ans JC vom 08.01.2013 Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes....

23.01.2013 ans JC Schreiben Auskunftserteilung nach § 34 des BDGS

23.01.2013 Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn Krüppel wegen nicht rechtskonformen VErhaltens.



Außer den Antrag auf Zahlung der Heizölmessuhr, lehnte das JC stets die Bewilligung der anderen Anträge ab, mit Hinweis auf erforderliche Hausbesuche.

Schreiben JC an mich vom 21.12.2012, Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von.....

Schreiben JC an mich vom 08.01.2013, Betr. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts....Außendienst-Hausbesuch

Schreiben JC an mich vom 11.01.2013, Betreff: Leistung zur Sicherung........ Außendiesnttermin

Schreiben JC an mich vom 23.01.2013, Betreff: Leistung zur Sicherung...... Außendienst- Hausbesuch

Schreiben Bewilligung Heizölmessuhr JC an mich vom 28.01.2013 Betreff: Bescheid über die Gewährung einer einmaligen Leistung.....

Schreiben JC an mich vom 29.01.2013, Betreff: Leistung zur Sicherung des ........Hausbesuch-Terminvereinbarung

Schreiben JC an mich vom 01.02.2013, Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Hr. Krüppel

Da Hausbesuche wie in meinen obigen Schriftsätzen dargelegt, nicht rechtskonform und auch keine geeigneten Mittel sind, vor allem nicht von sachunkundigen Sachbearbeitern durchgeführt werden dürfen, beantrage ich schnellst möglich dem EA statt zu geben, da Gefahr in Verzug, dass meine ZH die nächsten Tage ausfallen könnte und mir zusteht, in beheizbaren Räumichkeiten zu wohnen und mein Gebäude nicht zu Schaden kommt.

MfG silvie0035

Den ganzen Ellenlangen Schriftsätze können die ja aus meiner Korrespotenz entnehmen, deswegen schickt man das ja dem SG zu.
__

Nichts ist dazu verurteilt so zu bleiben wie es ist!
silvie0035 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2013, 22:23   #52
Hananah
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Hananah
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Also erstmal Sylvie, das ist schon viel besser !!!!

Zitat:
Viell. sollte ich den EA so schreiben:
Mir geht es hauptsächlich um den ungestzlichen Hausbesuch, den ich nicht dulden muss. Ob ich zuviel oder zuwenig Heizkosten verursache, darüber braucht kein ungelernter SB nachzudenken, dass sollten die Fachleuten , Gutachter oder so überlassen. Die sind nicht berechtigt und nicht kompetent genug um sich als Sachkundige in mein Haus zum schnüffeln zu begeben. Der GESETZGEBER verbietet dass mit vielen Urteilen und dem § 13GG. Ich möcht auch für die Zukunft nicht bei jedem Brocken Holz oder sonstigen Kleinkram einen unangemeldeten Hausschnüffler in meiner Bleibe umhermessen lassen. Die sollen sich die Baupläne hernehmen, da stehen alle Maße drinnen, die müßen erst alles mögliche tun um keine belastenden Hausbesuche zu veranstalten. Nur bei einem Tatverdacht dürfen die zum letzten Mittel greifen, nämlich den Hausbesuch.

Viell. so?
Neeee, nicht so. Greif die Leute nicht so an! Wir haben versucht, dir zu erklären, dass deren Gedankengänge teilweise verständlich sind.
Wie @ carpe sagt, Versuchs mal auf die nette, wenigstens auf die sachliche Tour :-)

Vielleicht so:
Mir ist nicht klar, was das JC mit dem Hausbesuch bezweckt. Sollte dieser dazu dienen, eine Beurteilung der Angemessenheit meines Heizenergieverbrauchs zu ermitteln, halte ich dies nicht für zielführend. Der Außendienst des JC ist nicht hinreichend qualifiziert, um Energieverbräuche alter Häuser beurteilen und vor allem berechnen zu können. Aus diesem Grund lehne ich einen Hausbesuch durch den Außendienst ab.
(Ob du dem Richter dann eine Tür aufmachst, und schreibst, einem Sachverständigen öffnest du dein Haus, musst du entscheiden. Taktisch wäre das nicht unklug, ist zwischenmenschlich immer zu empfehlen, lehnst du etwas ab, zeig gleichzeitig einen anderen Weg auf, der beide nicht " Verlierer" sein lässt.)

Vielleicht hat jemand noch ne bessere Formulierung.

Sylvie, ein Richter ist erstmal ein intelligenter Mensch und meistens mögen die es nicht besonders, wenn es in ihrem Haus zu Schlägen unter die Gürtellinie kommt. Du willst respektvoll behandelt werden, also habe du auch Respekt vor denen. Dass es sachliche Differenzen gibt, ist eine ganz andere Ebene, sonst hätte ein Richter ja nix zu tun.

Liebe Grüsse
Hananah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2013, 22:58   #53
Hananah
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Hananah
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

@ gila

Verzeih, aber heut ist mein freier Tag, (dafür darf ich Samstag arbeiten) ich hab soviel Zeit hier verbracht und hatte eigentlich keine Lust mehr auf Juristerei. Deshalb die Bitte nach einem Satz ja, ich war zu faul !!!!!

Nun hab ich's doch gelesen und hier mal meine Wiedergabe (ist nicht 100% auf Sylvie übertragbar)


Die Angemessenheit des Hausgrundstücks iS des § 12 Abs 3 Satz 1 Nr 4 SGB II indiziert noch nicht die Angemessenheit der Unterkunftskosten für dieses Haus iS des § 22 SGB II. Die Frage der Angemessenheit der Unterkunftskosten ist vielmehr für Mieter und Hauseigentümer nach einheitlichen Kriterien zu beantworten (vgl Urteil des Senats vom 15. April 2008 - B 14/7b AS 34/06 R). § 12 Abs 3 Satz 1 Nr 4 SGB II ist eine rein vermögensrechtliche Schutzvorschrift gegenüber dem Verwertungsbegehren des Grundsicherungsträgers, wirkt sich aber nicht auf die Höhe der nach § 22 SGB II zu übernehmenden Unterkunftskosten aus (vgl BSGE 97, 203 = SozR 4-4200 § 12 Nr 3 jeweils RdNr 24). § 22 Abs 1 SGB II sieht insofern ohne Differenzierung danach, ob der Wohnbedarf durch Eigentum oder Miete gedeckt wird, Leistungen für Unterkunft und Heizung bis zur Grenze der Angemessenheit vor. Aus diesem Grund sind auch nicht die für Hauseigentum, sondern die für Mietwohnungen geltenden Wohnflächengrenzen bei der Angemessenheitsprüfung im Rahmen des § 22 SGB II zu berücksichtigen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beurteilung der angemessenen Heizkosten. Ansonsten ergäbe sich eine im Hinblick auf das Gleichbehandlungsgebot in Art 3 Abs 1 Grundgesetz nicht gerechtfertigte Privilegierung von Haus- und Wohnungseigentümern gegenüber Mietern. Die erforderlichen laufenden Leistungen zur Beibehaltung des räumlichen Lebensmittelpunktes werden aber nach § 22 SGB II Mietern wie Eigentümern nur im Rahmen der Angemessenheit gewährt (vgl hierzu auch Urteile des erkennenden Senats vom 27. Februar 2008 - B 14/7b AS 70/06 R, 15. April 2008 - B 14/7b AS 34/06 R - und vom 18. Juni 2008 - B 14/11b AS 67/06 R)



Joa geil, kann alles offen bleiben.... c) Es kann indes offen bleiben, nach welcher Quadratmeterzahl danach hier die konkret angemessenen Heizkosten zu ermitteln wären. Ebenso kann dahin stehen, ob eine Pauschalierung der pro Quadratmeter angemessenen Heizkosten (Mrozynski, Grundsicherung und Sozialhilfe, Stand: Mai 2008, II.8 RdNr 61 weist zu Recht darauf hin, dass nicht Quadratmeter, sondern Kubikmeter beheizt werden), wie sie von der Beklagten vorgenommen worden ist, bei der Ermittlung der Leistung nach § 22 Abs 1 SGB II zulässig ist (vgl hierzu BSG SozR 4-4200 § 22 Nr 4 RdNr 8 ff) und ob, wie das LSG meint, die tatsächlichen Heizkosten deshalb zu übernehmen wären, weil der Bedarf der Kläger an Leistungen für Unterkunft und Heizung deutlich die Kosten für eine angemessene Mietwohnung unterschreitet (vgl dazu Lang/Link in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 22 RdNr 46d; Gühlstorf, Ausgewählte Probleme im Bereich der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II, ZfF 2007, 73, 75).


Für den hier streitigen Zeitraum sind jedenfalls die tatsächlichen Heizkosten in entsprechender Anwendung von § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II aF zu übernehmen (vgl Berlit in LPK-SGB II, § 22 RdNr 68; Lang/Link, aaO; Schmidt in Oestreicher, SGB XII, SGB II, Stand: Februar 2008, § 22 SGB II RdNr 64; Berlit, Wohnung und Hartz IV, NDV 2006, 5, 20). Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie danach als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Die Beklagte weist zwar zu Recht darauf hin, dass in der Vorschrift nur von Aufwendungen für die Unterkunft die Rede ist, und der Gesetzgeber auch in Folgeregelungen die Aufwendungen für Heizung nicht ausdrücklich aufgenommen hat. Der Umkehrschluss aus dem Wortlaut der Vorschrift steht aber im Widerspruch zu ihrem Sinn und Zweck. Sie enthält eine Zumutbarkeitsregelung, mit der verhindert werden soll, dass der Leistungsberechtigte sofort bei Eintritt der Hilfebedürftigkeit gezwungen ist, seine bisherige Wohnung aufzugeben (BSGE 97, 231 = SozR 4-4200 § 22 Nr 2 jeweils RdNr 23). Für eine Übergangszeit wird dem Hilfebedürftigen der räumliche Lebensmittelpunkt auch bei unangemessenen Kosten erhalten. Zu dem Grundbedürfnis "Wohnen", das von § 22 SGB II geschützt wird (vgl Lang/Link, aaO, § 22 RdNr 5) gehört aber nicht nur eine bestimmte Räumlichkeit, sondern auch eine angemessene Raumtemperatur. Wenn der Grundsicherungsträger für die "Schonfrist" von sechs Monaten unangemessene Kosten für eine Wohnung tragen muss, folgt hieraus notwendig, dass auch die tatsächlichen Heizkosten für diese Wohnung im Rahmen des für diese Wohnung Angemessenen zu übernehmen sind. Dies gilt aber erst recht, wenn die Kosten der Unterkunft - wie hier - nicht unangemessen sind. Sind allein die tatsächlichen Heizkosten unangemessen, weil sie auf eine unangemessen große Wohnfläche entfallen, sind auch sie nach der Ratio des Gesetzes jedenfalls für einen Übergangszeitraum von sechs Monaten zu übernehmen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Kosten monatlich oder einmalig im Bewilligungszeitraum anfallen. Einschränkungen könnten sich allenfalls aus einem unwirtschaftlichen Heizverhalten ergeben, für das hier aber keine Anhaltspunkte ersichtlich sind.

Daraus lese ich nun, dass nach 6 Monaten auch bei den HK runtergebrochen wird.
Schön wäre hier die erweiterte Produkttheorie für Sylvie (kalt +NK + HK = angemessen.) die ist aber m.M.n. Verworfen worden.
Hananah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2013, 23:22   #54
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Hallo

Zitat von silvie0035 Beitrag anzeigen
Doppelglasfenster, Dachbodenisolierung, Öz-Heizung von 1998 mit 150 Liter Warmwasserspeicher, Nachtabsenkung und 3 Zeitschaltuhrkreise zum einstellen.
Ich habe die Uhr so eingestellt dass die Heizung max. 3x am Tag für je 2Std. anspringt und auf 17 Grad eingestellt, Nachtabsenkung auf 14 Grad.
Das Haus verfügt über 3x 2000 Liter Tanks. Warum wohl? Die Heizung braucht halt 1000 Liter in 5-6 Monaten mit Warmwasserbereitung.



Wer so einen Quatsch an den Uhren programmiert sollte sich nicht wundern wegen des verbrauches.
Lasse die Heizung Permanent mit einer VLT von 60 Grad laufen.
Deine Thermostatköpfe an den HK stellst du dann passend ein.
Ist die Raumtemperatur erreicht machen die dann dicht und die Heizungsanlage drosselt automatisch die Leistung.
Nur wenn das Haus komplet eine gleichmässige Temperatur hat lässt sich ordentlich Heizen.
Die Wassertemperatur des Warmwasserspeichers musst du auf Minimum 60 Grad halten um Legionellen vorzubeugen.
Wenn du eine Zirkulationspumpe hast schalte da eine uhr zwischen die du bedarsfabhängig programmierst.
Oder als Alternative eine Selbstlernende Pumpe.


Gruß Uwe
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Alt 06.02.2013, 23:22   #55
Carpe
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

@silvie: Dein neuer Entwurf ist sehr viel besser.
ich schlage nach wie vor vor, bzw. frage, ob du es je im Guten versucht hast mit dem JC?
Von mir wollten die Kontoauszüge über die letzten 12 Monate. Ich dachte: huch, warum,weshalb, wozu? Ich habe nachgefragt und es ging um die Veränderungsmitteilung über das erhöhte Hausgeld für meine Eigentumswohnung, das ich seit September 2012 zahle und das Amt hatte Recht, der bericht der Hausverwaltung war so formuliert, dass ich das angeblich schon ab 1.1.12 und nicht erst 1.9.12 so erhöht zahle. Und da war das Amt verwirrt und wollte einen Nachweis, ab wann ich das so zahle. aber nach Rücksprache musste ich nicht die Kontoauszüge vorlegen für 12 Monate, sondern es langte, dass ich ab dem Monat, wo ich das erhöhte Hausgeld hatte, da die Buchung nachgewiesen habe. Und wirklich auch nur diese eine Buchung. Und dass die das wollten, verstehe ich.
Warum versuchst Du es nicht ein letztes Mal im Guten, eh Du zum Gericht gehst?
Ich hätte auch gleich schreiben können Paraphen dings bis dings, Kontoauszüge gibts nicht. Aber ich habe den Rat der Forenteilnehmer hier missachtet und die Dame einfach angerufen und die war total nett und meinte: nee, sorry, ich muss das so schreiben. Das langt völlig, wenn sie diese einmaligen Buchungen monatlich mir irgendwie vorlegen, denn ich verstehe den Wirtschaftsplan nicht ( und hat sie recht, ich verstehe ihn auch nicht) Und dann bekam ich auch keine Woche später mein Geld. Ich mache das immer so mit dem Amt. Wenn man da gleich droht mit Anzeigen etc., ist ja irgendwie klar, dass die dann nicht mehr unbedingt einem entgegenkommen wollen. Klar hat jeder sein Recht. aber ich fühle mich nicht als arme Wurst, wenn ich beim Amt anrufe und freundlich nachfrage und so Sachen kläre und weniger muss als andere, die immer gleich nur meckern, drohen und vor Gericht ziehen.
Ich würde erstmal es nochmal mit dem Amt versuchen sachlich und freundlich. Denn ich habe den Eindruck, das hast du nie versucht. Und sonst eben Brief ans Gericht aber so sachlich und geordnet wie möglich.
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Alt 06.02.2013, 23:24   #56
silvie0035->Emailproblem
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silvie0035 silvie0035
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat von Hananah Beitrag anzeigen
Also erstmal Sylvie, das ist schon viel besser !!!!



Neeee, nicht so. Greif die Leute nicht so an! Wir haben versucht, dir zu erklären, dass deren Gedankengänge teilweise verständlich sind.
Wie @ carpe sagt, Versuchs mal auf die nette, wenigstens auf die sachliche Tour :-)

Vielleicht so:
Mir ist nicht klar, was das JC mit dem Hausbesuch bezweckt. Sollte dieser dazu dienen, eine Beurteilung der Angemessenheit meines Heizenergieverbrauchs zu ermitteln, halte ich dies nicht für zielführend. Der Außendienst des JC ist nicht hinreichend qualifiziert, um Energieverbräuche alter Häuser beurteilen und vor allem berechnen zu können. Aus diesem Grund lehne ich einen Hausbesuch durch den Außendienst ab.
(Ob du dem Richter dann eine Tür aufmachst, und schreibst, einem Sachverständigen öffnest du dein Haus, musst du entscheiden. Taktisch wäre das nicht unklug, ist zwischenmenschlich immer zu empfehlen, lehnst du etwas ab, zeig gleichzeitig einen anderen Weg auf, der beide nicht " Verlierer" sein lässt.)

Vielleicht hat jemand noch ne bessere Formulierung.

Sylvie, ein Richter ist erstmal ein intelligenter Mensch und meistens mögen die es nicht besonders, wenn es in ihrem Haus zu Schlägen unter die Gürtellinie kommt. Du willst respektvoll behandelt werden, also habe du auch Respekt vor denen. Dass es sachliche Differenzen gibt, ist eine ganz andere Ebene, sonst hätte ein Richter ja nix zu tun.

Liebe Grüsse

Du hast Recht, so ist es besser, gleich mit reinnehmen, ist wirkl. suppi!
__

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silvie0035 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2013, 23:47   #57
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@silvie: Dein neuer Entwurf ist sehr viel besser.
ich schlage nach wie vor vor, bzw. frage, ob du es je im Guten versucht hast mit dem JC?
Von mir wollten die Kontoauszüge über die letzten 12 Monate. Ich dachte: huch, warum,weshalb, wozu? Ich habe nachgefragt und es ging um die Veränderungsmitteilung über das erhöhte Hausgeld für meine Eigentumswohnung, das ich seit September 2012 zahle und das Amt hatte Recht, der bericht der Hausverwaltung war so formuliert, dass ich das angeblich schon ab 1.1.12 und nicht erst 1.9.12 so erhöht zahle. Und da war das Amt verwirrt und wollte einen Nachweis, ab wann ich das so zahle. aber nach Rücksprache musste ich nicht die Kontoauszüge vorlegen für 12 Monate, sondern es langte, dass ich ab dem Monat, wo ich das erhöhte Hausgeld hatte, da die Buchung nachgewiesen habe. Und wirklich auch nur diese eine Buchung. Und dass die das wollten, verstehe ich.
Warum versuchst Du es nicht ein letztes Mal im Guten, eh Du zum Gericht gehst?
Ich hätte auch gleich schreiben können Paraphen dings bis dings, Kontoauszüge gibts nicht. Aber ich habe den Rat der Forenteilnehmer hier missachtet und die Dame einfach angerufen und die war total nett und meinte: nee, sorry, ich muss das so schreiben. Das langt völlig, wenn sie diese einmaligen Buchungen monatlich mir irgendwie vorlegen, denn ich verstehe den Wirtschaftsplan nicht ( und hat sie recht, ich verstehe ihn auch nicht) Und dann bekam ich auch keine Woche später mein Geld. Ich mache das immer so mit dem Amt. Wenn man da gleich droht mit Anzeigen etc., ist ja irgendwie klar, dass die dann nicht mehr unbedingt einem entgegenkommen wollen. Klar hat jeder sein Recht. aber ich fühle mich nicht als arme Wurst, wenn ich beim Amt anrufe und freundlich nachfrage und so Sachen kläre und weniger muss als andere, die immer gleich nur meckern, drohen und vor Gericht ziehen.
Ich würde erstmal es nochmal mit dem Amt versuchen sachlich und freundlich. Denn ich habe den Eindruck, das hast du nie versucht. Und sonst eben Brief ans Gericht aber so sachlich und geordnet wie möglich.
Das ist ja das Problem, ich bin immer sehr höflich, klopfe an bevor ich eintrete, achte immer darauf alle Unterlagen in kronologischer Reihenfolge sortiert mit den entsprechenden Kopien abgeheftet denen übergebe und suche stets Angebote, sowohl bei Brikettskauf wie auch bei der Holzbeschaffung. Deswegen ärgere ich mich ja über die unangemeldeten Hausbesuche. Dann kamen sie in den aufgeführten Schreiben mit Terminvergabe, schon besser. Aber ich habe Angst, dass die da mich überrumpeln, da keine Beistände, die könnten Lügenmärchen erzählen und dann? kann ich nicht das Gegenteil beweisen! Die haben voriges Jahr mich ungerechtfertigt sanktioniert, obwohl ich mit SB immer sehr nett mich unterhielt. Da habe ich die EGV auch nicht mehr unterschrieben und mit Ghansafans Hilfe auch einen EA gestellt. Der Anwalt meinte ich hätte keine Chance, Streitwert zu gering, eine EGV müsste jeder unterschreiben. Ich habe ihn das Mandat entzogen und alleine geklagt. 4Wochen später hatte Amt verloren, mußte zurückzahlen, bis heute keine EGv mehr. Die SB hat es zwar mit einer 3 stündigen Sitzung probiert mir eine neue aufzuschwatzen. Ich schrieb der einen ebenso langen, mit §en gepickten Brief, fragte, ob sie sich den schuldig machen wollte, indem sie wider besseren Wissens in nicht rechtskonformer Art und Weise als Erfüllungsgehilfin des JC sich strafbar machen wolle? ich würde sie in die Haftung nehmen, sollte sie es nochmal probieren mir eine gegen das Gesetz verfasste EGV vorlegen. Erst wenn sie es fertig bringen würde, mir eine rechtskonforme EGV vorzulegen unterschreibe ich diese. Das ist jetzt bestimmt schon 6 MOnate her, die hat die Schnautze voll. Da frag ich mich, ob Freundlichkeit wirkl. immer erste Wahl ist? Aber ich probiere Deinen Einwurf noch unterzubringen.Ist freundlicher wie mein Abschlusstext.
__

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Alt 06.02.2013, 23:54   #58
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silvie0035 silvie0035
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

[QUOTE=silvie0035;1322245]Der Bewilligungszeitraum war nur für 3 Monate von 11.2012- 2.2013, das wäre ja i.O. mit den bereitgestellten Öl. Aber für den nöchsten Bewilligungszeitraum ab Febr. 2013, da ist ja noch Heizperiode, reicht eben die 1000 Liter nicht bis zur Heiozperiodeende.

Viell. sollte ich den EA so schreiben:
Mir geht es hauptsächlich um den ungestzlichen Hausbesuch, den ich nicht dulden muss. Ob ich zuviel oder zuwenig Heizkosten verursache, darüber braucht kein ungelernter SB nachzudenken, dass sollten die Fachleuten , Gutachter oder so überlassen. Die sind nicht berechtigt und nicht kompetent genug um sich als Sachkundige in mein Haus zum schnüffeln zu begeben. Der GESETZGEBER verbietet dass mit vielen Urteilen und dem § 13GG. Ich möcht auch für die Zukunft nicht bei jedem Brocken Holz oder sonstigen Kleinkram einen unangemeldeten Hausschnüffler in meiner Bleibe umhermessen lassen. Die sollen sich die Baupläne hernehmen, da stehen alle Maße drinnen, die müßen erst alles mögliche tun um keine belastenden Hausbesuche zu veranstalten. Nur bei einem Tatverdacht dürfen die zum letzten Mittel greifen, nämlich den Hausbesuch.

Viell. so?


silvie0035 5.02.2013
xxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxx

Bg.-Nr:511xxxxxxxxxx


Jcxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Eilantrag nach § 86b Abs. 2 SGBII

Sehr geehrtes Gericht,

am 19.12.2012 stelllte ich 3 erneute Heizmaterial-Anträge auf folgende Brennmaterialien, da mein Antrag vom 28.09.2012 nicht vollumfänglich stattgegeben wurde.

Mir wurde nur ein Teilbetrag in Höhe von € 1183,- bewilligt, wofür ich mir leider nur 1000 Liter Heizöl, 3-Raummeter Holz und 100 kg Briketts kaufen konnte.

Die 100kg Briketts u. 3 Raummeter Holz waren aufgebraucht gewesen. Ich kaufte auf eigene Rechnung am 13.12.2012 100 kg Briketts und 3 -Raummeter Holz nach für insgesamt € 143,- die ich nun mit den obengenannten Anträgen zurückforderte.

Heizöl ist noch vorhanden, leider dürfte dies nur noch bis März reichen, aber da technisch nicht bis auf den Grund alles Heizöl abgesaugt werden kann, dürfte die ZH vorzeitiger ausfallen, weil eben noch eine große Restmenge im Tank verbleibt, die aufgrund der Tatsache, dass das Saugrohr nicht bis auf den Tankgrund reicht, bleibt dies unverbraucht im Tank zurück.

Einen erhöhten Heizkostenverbrauch weise ich von mir.

Deswegen ist es rein vorsorglich erforderlich schnellst möglich Heizöl nachzutanken, weshalb ich erneute Heizkosten-Übernahme-Anträge stellte.

Antrag vom 19.12.2012 Brennmaterial-Kosten-Übernahmeantrag

€ 119,- für Holz, Fa. xyz, nicht bewilligt!
€ 22,88 für Briketts, Fa. xyz, nicht bewilligt!
Insgesamt € 142,70

Antrag 19.12.2012, Ölmessuhr-Kosten-Übernahmeantrag

€ 21,42 für Heizölmessuhr, Fa. xyz, bewilligt!

Antrag 19.12.2012, Heizölkosten-Antrag gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 SGB II

1000 Liter Heizöl

Mit mehreren Schreiben vom

29.12.2012 Schreiben an JC, Heizölkosten-Antrag
Zahlungserinnerung

11.01.2013 Ihr Schreiben ans JC vom 08.01.2013 Leistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes....

23.01.2013 ans JC Schreiben Auskunftserteilung nach § 34 des BDGS

23.01.2013 Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Herrn Krüppel wegen nicht rechtskonformen VErhaltens.



Außer den Antrag auf Zahlung der Heizölmessuhr, lehnte das JC stets die Bewilligung der anderen Anträge ab, mit Hinweis auf erforderliche Hausbesuche.

Schreiben JC an mich vom 21.12.2012, Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von.....

Schreiben JC an mich vom 08.01.2013, Betr. Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts....Außendienst-Hausbesuch

Schreiben JC an mich vom 11.01.2013, Betreff: Leistung zur Sicherung........ Außendiesnttermin

Schreiben JC an mich vom 23.01.2013, Betreff: Leistung zur Sicherung...... Außendienst- Hausbesuch

Schreiben Bewilligung Heizölmessuhr JC an mich vom 28.01.2013 Betreff: Bescheid über die Gewährung einer einmaligen Leistung.....

Schreiben JC an mich vom 29.01.2013, Betreff: Leistung zur Sicherung des ........Hausbesuch-Terminvereinbarung

Schreiben JC an mich vom 01.02.2013, Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Hr. Krüppel




Da das JC mit dem Hausbesuch bezweckt, eine Beurteilung der Angemessenheit meines Heizenergieverbrauchs zu ermitteln, halte ich dies nicht für zielführend. Der Außendienst des JC ist nicht hinreichend qualifiziert, um Energieverbräuche alter Häuser beurteilen und vor allem berechnen zu können. Aus diesem Grund lehne ich einen Hausbesuch durch den Außendienst ab.
Gerne öffne ich einem Sachverständigen die Haustüre, oder einen anderweitig qualifizierten Fachmann.
Hiermit beantrage ich schnellst möglich dem EA statt zu geben, da Gefahr in Verzug, dass meine ZH die nächsten Tage ausfallen könnte und mir zusteht, in beheizbaren Räumichkeiten zu wohnen und mein Gebäude nicht zu Schaden kommt.

MfG silvie0035

Den ganzen Ellenlangen Schriftsätze können die ja aus meiner Korrespotenz entnehmen, deswegen schickt man das ja dem SG zu.
__

Nichts ist dazu verurteilt so zu bleiben wie es ist!
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Alt 07.02.2013, 00:02   #59
Hananah
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Hananah
Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

@Forenmen

Hi Uwe, du bist ja auch son Krasser
Das waren deutliche Worte.

Legionellenprogramm m.M.n. Nur einmal die Woche nötig. Ansonsten UNBEDINGT unter 60 Grad Wassertemperatur bleiben, da ab 60 Grad die Verkalkung des Speichers überproportional zunimmt.
Silvie hat 55 Grad eingestellt, das ist schon gut so.

Und 60 Grad Vorlauftemperatur KANN man machen, ist aber kein Muss. Die Anlage läuft ohne zu Takten umso konstanter durch, je niedriger die Vorlauftemperatur ist. Ist ja auch logisch, wenn im Keller nur wenig Wärme erzeugt wird, zB 50 Grad Vorlauf, dann wird die Temperatur oben in den Räumen auch abgenommen, der Bedarf ist ja da. schickst du zB 70 Grad in den Vorlauf, machen die Thermostate oben dicht und unten im Keller taktet sich die Anlage tot. Bereitet Wärme zu, die oben gar nicht abgenommen wird vom Heizkörper, da Thermostate gedrosselt.
Das muss man vor Ort ausprobieren, wie weit man runter gehen kann damit.

Ich wollt nur sagen, so pauschal wie du das meinst, geht das nicht. Dennoch ist es mit Sicherheit viel besser, als das, was silvie jetzt macht! Geht aber eben noch besser
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Alt 07.02.2013, 00:52   #60
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Hallo

Zitat von Hananah Beitrag anzeigen
@Forenmen

Hi Uwe, du bist ja auch son Krasser
Das waren deutliche Worte.

Legionellenprogramm m.M.n. Nur einmal die Woche nötig. Ansonsten UNBEDINGT unter 60 Grad Wassertemperatur bleiben, da ab 60 Grad die Verkalkung des Speichers überproportional zunimmt.
Silvie hat 55 Grad eingestellt, das ist schon gut so.

Und 60 Grad Vorlauftemperatur KANN man machen, ist aber kein Muss. Die Anlage läuft ohne zu Takten umso konstanter durch, je niedriger die Vorlauftemperatur ist. Ist ja auch logisch, wenn im Keller nur wenig Wärme erzeugt wird, zB 50 Grad Vorlauf, dann wird die Temperatur oben in den Räumen auch abgenommen, der Bedarf ist ja da. schickst du zB 70 Grad in den Vorlauf, machen die Thermostate oben dicht und unten im Keller taktet sich die Anlage tot. Bereitet Wärme zu, die oben gar nicht abgenommen wird vom Heizkörper, da Thermostate gedrosselt.
Das muss man vor Ort ausprobieren, wie weit man runter gehen kann damit.

Ich wollt nur sagen, so pauschal wie du das meinst, geht das nicht. Dennoch ist es mit Sicherheit viel besser, als das, was silvie jetzt macht! Geht aber eben noch besser


Egal wie hoch die Vorlauftemperatur ist die Thermostatventile machen ert dich wenn die Raumtemperatur hoch genug ist.
Wenn das Temperaturgefälle hoch ist wird Wärme abgestrahlt.
Sicherlich passt man die VL Temperatur den Witterungsbedingungen an.
Im Günstigstem fall eben durch einen Aussenfühler.

zu deiner Meinung der Legionellenbekämpfung.
Also 1 mal die Woche ist zu wenig denn bei der Speichergrösse und nur 1 Person im HAus ist ja nichteinmal der ganze Speicher durchgetauscht.
Legionellen vermehren sich aber bestens zwischen 40 und 50 grad

Genaueres kannst du aus der Quelle DVGW-Arbeitsblatt W 551 entnehmen.
Es wird sogar laut DVGW eine Mindetstemperatur von 55 Grad am Zirkulationsrücklauf gefordert.

Aber lass uns da sbeenden denn es ist hier offtopic

Gruß Uwe
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Alt 07.02.2013, 00:58   #61
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Lohnt es sich wirklich aus Prinzip sein Recht durchzusetzen, wenn man Schreibereien, Laufereien ohne Ende hat, dazu eine kalte Bude und zu allem Überfluss die Nerven auf der Strecke bleiben?
Mir wäre der Preis zu hoch.

Die Bedarfsermittler bitten unauffällig zu erscheinen, Tank auf, Ermittlernase rein, Tank zu, Ermittler sind wieder weg.

Die EA könnte erst richtig nach hinten los gehen. Richter wollen diese Sachen gern ohne Schreibkram vom Tisch haben. Da bietet sich an, eine Inaugenscheinnahme anzuordnen. Das übernehmen dann in der Regel Bedarfsermittler.
Das Recht haben sie.
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Alt 07.02.2013, 19:34   #62
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Lohnt es sich wirklich aus Prinzip sein Recht durchzusetzen, wenn man Schreibereien, Laufereien ohne Ende hat, dazu eine kalte Bude und zu allem Überfluss die Nerven auf der Strecke bleiben?
Mir wäre der Preis zu hoch.

Die Bedarfsermittler bitten unauffällig zu erscheinen, Tank auf, Ermittlernase rein, Tank zu, Ermittler sind wieder weg.

Die EA könnte erst richtig nach hinten los gehen. Richter wollen diese Sachen gern ohne Schreibkram vom Tisch haben. Da bietet sich an, eine Inaugenscheinnahme anzuordnen. Das übernehmen dann in der Regel Bedarfsermittler.
Das Recht haben sie.
Was sind Bedarfsermittler? Die selben Scherken die vorher schon Einlaß begehrten?
__

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Alt 07.02.2013, 19:45   #63
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Hallo






Wer so einen Quatsch an den Uhren programmiert sollte sich nicht wundern wegen des verbrauches.
Lasse die Heizung Permanent mit einer VLT von 60 Grad laufen.
Deine Thermostatköpfe an den HK stellst du dann passend ein.
Ist die Raumtemperatur erreicht machen die dann dicht und die Heizungsanlage drosselt automatisch die Leistung.
Nur wenn das Haus komplet eine gleichmässige Temperatur hat lässt sich ordentlich Heizen.
Die Wassertemperatur des Warmwasserspeichers musst du auf Minimum 60 Grad halten um Legionellen vorzubeugen.
Wenn du eine Zirkulationspumpe hast schalte da eine uhr zwischen die du bedarsfabhängig programmierst.
Oder als Alternative eine Selbstlernende Pumpe.


Gruß Uwe

Danke der Tipps! Ich bin Laie und kein Profi. Habe erst vor ein paar Tagen die 3 Uhren programmiert. Probiere das jetzt mal aus. Die Warmwasseruhrprogramme habe ich so eingestellt, dass die mögl. nicht anspringt, da ich nur einmal die Woche viel Warmwasser zum Baden brauche, ansonsten Dusche ich. Aber ob der 150Literkessel sich überhaupt abschalten läßt, bezweifle ich. Dann will ich nächste Woche mal die 3. Uhrenstelllung aktivieren, da ist Heizung nur ab 16:00 UHr für 3 Std. zeitprogramm eingestellt, ich mache ja haupts. mit Holz u. Kohle warm. Oder einfach die Nachtabsenkung anlassen, das wwäre wenn man im Urlaub ist, haptsache die Anlage geht nicht aus und friert nix ein?
Was passiert,wenn ich einfach auf Handbetrieb, statt Automatik einstelle, dann läuft die Zirkulationspumpe rund um die Uhr, aber wenn 8 Heizkörper nur auf Stufe 1 von 5 stehen und nur 2 auf Stufe 3, kann ja nicht soviel Energie verschwendet werden?

Gruss silview0035
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Alt 07.02.2013, 19:48   #64
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Zitat von Hananah Beitrag anzeigen
Also erstmal Sylvie, das ist schon viel besser !!!!



Neeee, nicht so. Greif die Leute nicht so an! Wir haben versucht, dir zu erklären, dass deren Gedankengänge teilweise verständlich sind.
Wie @ carpe sagt, Versuchs mal auf die nette, wenigstens auf die sachliche Tour :-)

Vielleicht so:
Mir ist nicht klar, was das JC mit dem Hausbesuch bezweckt. Sollte dieser dazu dienen, eine Beurteilung der Angemessenheit meines Heizenergieverbrauchs zu ermitteln, halte ich dies nicht für zielführend. Der Außendienst des JC ist nicht hinreichend qualifiziert, um Energieverbräuche alter Häuser beurteilen und vor allem berechnen zu können. Aus diesem Grund lehne ich einen Hausbesuch durch den Außendienst ab.
(Ob du dem Richter dann eine Tür aufmachst, und schreibst, einem Sachverständigen öffnest du dein Haus, musst du entscheiden. Taktisch wäre das nicht unklug, ist zwischenmenschlich immer zu empfehlen, lehnst du etwas ab, zeig gleichzeitig einen anderen Weg auf, der beide nicht " Verlierer" sein lässt.)

Vielleicht hat jemand noch ne bessere Formulierung.

Sylvie, ein Richter ist erstmal ein intelligenter Mensch und meistens mögen die es nicht besonders, wenn es in ihrem Haus zu Schlägen unter die Gürtellinie kommt. Du willst respektvoll behandelt werden, also habe du auch Respekt vor denen. Dass es sachliche Differenzen gibt, ist eine ganz andere Ebene, sonst hätte ein Richter ja nix zu tun.

Liebe Grüsse

So nun habe ich den EA haute beim SG abgegeben in #58 so wie Du mir geraden hast. Der Rechtspfleger hat es sich angeschaut und gemeind es wäre gut so! Jetzt erst mal Streß weg, wir werden sehen wie die Geschichte ausgeht

Auf jeden Fall halt ich Euch auf den laufenden.Abgabetermin 7.2. mal schauen wie lange es dauert?
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Alt 09.02.2013, 10:44   #65
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Zitat von Hananah Beitrag anzeigen
@ gila

Verzeih, aber heut ist mein freier Tag, (dafür darf ich Samstag arbeiten) ich hab soviel Zeit hier verbracht und hatte eigentlich keine Lust mehr auf Juristerei. Deshalb die Bitte nach einem Satz ja, ich war zu faul !!!!!

Nun hab ich's doch gelesen und hier mal meine Wiedergabe (ist nicht 100% auf Sylvie übertragbar)


Die Angemessenheit des Hausgrundstücks iS des § 12 Abs 3 Satz 1 Nr 4 SGB II indiziert noch nicht die Angemessenheit der Unterkunftskosten für dieses Haus iS des § 22 SGB II. Die Frage der Angemessenheit der Unterkunftskosten ist vielmehr für Mieter und Hauseigentümer nach einheitlichen Kriterien zu beantworten (vgl Urteil des Senats vom 15. April 2008 - B 14/7b AS 34/06 R). § 12 Abs 3 Satz 1 Nr 4 SGB II ist eine rein vermögensrechtliche Schutzvorschrift gegenüber dem Verwertungsbegehren des Grundsicherungsträgers, wirkt sich aber nicht auf die Höhe der nach § 22 SGB II zu übernehmenden Unterkunftskosten aus (vgl BSGE 97, 203 = SozR 4-4200 § 12 Nr 3 jeweils RdNr 24). § 22 Abs 1 SGB II sieht insofern ohne Differenzierung danach, ob der Wohnbedarf durch Eigentum oder Miete gedeckt wird, Leistungen für Unterkunft und Heizung bis zur Grenze der Angemessenheit vor. Aus diesem Grund sind auch nicht die für Hauseigentum, sondern die für Mietwohnungen geltenden Wohnflächengrenzen bei der Angemessenheitsprüfung im Rahmen des § 22 SGB II zu berücksichtigen. Dies gilt grundsätzlich auch für die Beurteilung der angemessenen Heizkosten. Ansonsten ergäbe sich eine im Hinblick auf das Gleichbehandlungsgebot in Art 3 Abs 1 Grundgesetz nicht gerechtfertigte Privilegierung von Haus- und Wohnungseigentümern gegenüber Mietern. Die erforderlichen laufenden Leistungen zur Beibehaltung des räumlichen Lebensmittelpunktes werden aber nach § 22 SGB II Mietern wie Eigentümern nur im Rahmen der Angemessenheit gewährt (vgl hierzu auch Urteile des erkennenden Senats vom 27. Februar 2008 - B 14/7b AS 70/06 R, 15. April 2008 - B 14/7b AS 34/06 R - und vom 18. Juni 2008 - B 14/11b AS 67/06 R)



Joa geil, kann alles offen bleiben.... c) Es kann indes offen bleiben, nach welcher Quadratmeterzahl danach hier die konkret angemessenen Heizkosten zu ermitteln wären. Ebenso kann dahin stehen, ob eine Pauschalierung der pro Quadratmeter angemessenen Heizkosten (Mrozynski, Grundsicherung und Sozialhilfe, Stand: Mai 2008, II.8 RdNr 61 weist zu Recht darauf hin, dass nicht Quadratmeter, sondern Kubikmeter beheizt werden), wie sie von der Beklagten vorgenommen worden ist, bei der Ermittlung der Leistung nach § 22 Abs 1 SGB II zulässig ist (vgl hierzu BSG SozR 4-4200 § 22 Nr 4 RdNr 8 ff) und ob, wie das LSG meint, die tatsächlichen Heizkosten deshalb zu übernehmen wären, weil der Bedarf der Kläger an Leistungen für Unterkunft und Heizung deutlich die Kosten für eine angemessene Mietwohnung unterschreitet (vgl dazu Lang/Link in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Aufl 2008, § 22 RdNr 46d; Gühlstorf, Ausgewählte Probleme im Bereich der Leistungen für Unterkunft und Heizung nach dem SGB II, ZfF 2007, 73, 75).


Für den hier streitigen Zeitraum sind jedenfalls die tatsächlichen Heizkosten in entsprechender Anwendung von § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II aF zu übernehmen (vgl Berlit in LPK-SGB II, § 22 RdNr 68; Lang/Link, aaO; Schmidt in Oestreicher, SGB XII, SGB II, Stand: Februar 2008, § 22 SGB II RdNr 64; Berlit, Wohnung und Hartz IV, NDV 2006, 5, 20). Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie danach als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Die Beklagte weist zwar zu Recht darauf hin, dass in der Vorschrift nur von Aufwendungen für die Unterkunft die Rede ist, und der Gesetzgeber auch in Folgeregelungen die Aufwendungen für Heizung nicht ausdrücklich aufgenommen hat. Der Umkehrschluss aus dem Wortlaut der Vorschrift steht aber im Widerspruch zu ihrem Sinn und Zweck. Sie enthält eine Zumutbarkeitsregelung, mit der verhindert werden soll, dass der Leistungsberechtigte sofort bei Eintritt der Hilfebedürftigkeit gezwungen ist, seine bisherige Wohnung aufzugeben (BSGE 97, 231 = SozR 4-4200 § 22 Nr 2 jeweils RdNr 23). Für eine Übergangszeit wird dem Hilfebedürftigen der räumliche Lebensmittelpunkt auch bei unangemessenen Kosten erhalten. Zu dem Grundbedürfnis "Wohnen", das von § 22 SGB II geschützt wird (vgl Lang/Link, aaO, § 22 RdNr 5) gehört aber nicht nur eine bestimmte Räumlichkeit, sondern auch eine angemessene Raumtemperatur. Wenn der Grundsicherungsträger für die "Schonfrist" von sechs Monaten unangemessene Kosten für eine Wohnung tragen muss, folgt hieraus notwendig, dass auch die tatsächlichen Heizkosten für diese Wohnung im Rahmen des für diese Wohnung Angemessenen zu übernehmen sind. Dies gilt aber erst recht, wenn die Kosten der Unterkunft - wie hier - nicht unangemessen sind. Sind allein die tatsächlichen Heizkosten unangemessen, weil sie auf eine unangemessen große Wohnfläche entfallen, sind auch sie nach der Ratio des Gesetzes jedenfalls für einen Übergangszeitraum von sechs Monaten zu übernehmen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Kosten monatlich oder einmalig im Bewilligungszeitraum anfallen. Einschränkungen könnten sich allenfalls aus einem unwirtschaftlichen Heizverhalten ergeben, für das hier aber keine Anhaltspunkte ersichtlich sind.

Daraus lese ich nun, dass nach 6 Monaten auch bei den HK runtergebrochen wird.
Schön wäre hier die erweiterte Produkttheorie für Sylvie (kalt +NK + HK = angemessen.) die ist aber m.M.n. Verworfen worden.

Guten Morgen! Danke der Ausführung! Habe gestern Post vom JC mit Ablehnung bekommen:


Heizkostenantrag abgelehnt, da sie versucht hätten mehrmals mit mir Hausbesuchtstermine zu vereinbaren,ich abgelehnt hätte, daher nicht nachgeprüft werden könnte, ob ich unwirtschaftlich heize und ob überhaupt ein Mehrbedarf bestünde? lehnen sie die Übernahme zusätzliche Übernahme von Brennmaterial ab. Dann schrieben die noch, ich dürfte als Einzelperson nur 50qm als Wohnraum nutzen und dürfte gegenüber anderen AlgII-Empfängern die in Miete wohnen würden nicht bevorteiligt werden, so dass hier schon aus diesem Grunde eine Zahlung verweigert wird. Habe ja am Donnerstag den EA ans SG abgegeben, hoffe das bringt was? Wie sagte der AD-Mitarbeiter am Telefon: wir wollen mal ihre Zimmer vermessen! Schreiben tun sie aber immer nur, sie wollten kontrollieren, ob ein zusätzlicher Heizbedaft bestünde, ein Foto von Tankuhr im roten Bereich würde als Beweiss nicht aussrreichen!
Dann noch der Hinweiss, sollte ich dennoch Heizmaterial kaufen, würden sie diese nicht übernehmen, weil ich müßte erst Antrag stellen, bevor ich einkaufe und dann wollen sie wie gehabt vorbeikommen, prüfen, ob Bedarf bestünde und erst dann könnte ich bestellen? Leider wir spätestens in 2-4 Wochen ZH ausfallen wegen Heizölmangel! Sollte dann die Leitungen einfrieren, platzen, wer haftet dann? es ist jetzt schon 10 vor 12:00 Uhr ! Wenn ich warte bis die Heizung ausfällt, lasse erstmal den Heizungsfachmann kommen, da die nicht mehr geht, ist ja immer noch ne gewisse Restmenge Öl in Tanks, da nicht bis auf den Grund abgesaugt werden kann, der kontrolliert, stellt fest: Öl zuwenig drinne, bestätigt mir dies schriftlich, dann lasse ich Öllieferanten kommen, der kontrolliert die Tanks überzeugt sich das sie leer sind, tankt auf und auch hier lasse ich mir bestätigen dass kein Öl in Tanks war. Dann kommt abermals Heizungsfachmann und nimmt Anlage in Betrieb, stellt diese fachgerecht ein. Bestätigung auf Quittung, Inbetriebnahme der ZH, weil Tanks zuwenig Öl zum ansaugen drinne hatten. Dann Rechnung einreichen, was wollen die daenn da ablehnen, weil SB sich nicht persönlich überzeugen konnte durch Hausbesuch, der eh nicht das geeignete Mittel ist? Bestätigung, bzw. Beweiss wäre ja erbracht, durch zwei Fachbetriebe die den Heizölstand bestätigten? Die wollen mit allen Mitteln in die Bude rein!!?
Und lasse ich die rein, die wissen ganz genau, was sie sehen, leeren Tank, kein Brennholz und genehmigen die dann? nein natürlich nicht, steht ja im Schrieb schon drinne, ich hätte zuviele qm! Also was soll das ganze denn? Bin froh die nicht reingelassen zu haben zum schnüffeln! Da hatte ich doch schon Urteile mal gesehen, wo Richter zwar schrieben, dass EFH-Besitzer nicht einem in MIete lebenden Hifebedürftigen gleichzustellen sind, dieser nicht bevorteiligt werden solle, aber wenn man Mietfrei wohnt, würde dass sich ausgleichen und es müßte egal ob 120qm oder 50qm die vollen Kosten übernommen werden?

Gruss silvie0035
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Alt 09.02.2013, 11:24   #66
gelibeh
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Du musst jetzt einen Widerspruch schreiben gegen die Ablehnung und das Gericht muss auch davon wissen. Meiner Meinung nach musst Du jetzt eine erneute EA machen, da das rein rechtlich mit der anderen EA nicht abgedeckt ist.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 09.02.2013, 11:24   #67
In Aurich ist es traurig
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Silvie, dir ist aber ja schon klar das nur die Kosten für Heizung bis 50m² für eine Einzelperson in deiner KDU drin ist? Dein Haus, ob nun dein eigenes oder angemietet, hat 120m².
Mit viel Glück hattest du bisher einen Sacharbeiter der das mal eben übersehen hat ob nun absichtlich oder nicht. Und dann denen ans Bein ****en wenn die "nur" mal was überprüfen wollen? Das ist alles andere als clever!

Davon abgesehen soll es auch ALG2er geben die sich Kohle, Öl, Holz oder was auch immer liefern lassen und diese dann direkt verticken und sofort einen neuen Antrag stellen bei JC.(einer meiner Schwager war beim Sozialamt in Köln und da war das gang und gäbe) Ich unterstelle dir das nicht, nicht falsch verstehen aber warum gibst du denen erstrecht einen Grund das eventuell anzunehmen und dementsprechend auch zu reagieren?

Bitte überlege dir deine Strategie auch wenn du dich im Recht siehst denn damit wird’s bald kalt bei dir und der Heizungsbauer will sicher auch Kohle für anstehende arbeiten die daraus resultieren.
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Alt 09.02.2013, 12:41   #68
Purzelina
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Wie viele Liter hast Du in den Jahren zuvor benötigt und wie viel hat das Jobcenter davon übernommen, gab es da diese Probleme auch schon?

Im Oktober hast du bereits um die 1000 € für die Heizkosten bekommen, wie viele Liter Heizöl hast Du davon wann gekauft?
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Alt 09.02.2013, 13:03   #69
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Du musst jetzt einen Widerspruch schreiben gegen die Ablehnung und das Gericht muss auch davon wissen. Meiner Meinung nach musst Du jetzt eine erneute EA machen, da das rein rechtlich mit der anderen EA nicht abgedeckt ist.
Hierzu mal etwas vom BSG was die Vorgehensweise zur korrekten Festellung der angemessenen Heizkosten vorgibt und das dazu durchaus sehr nützlich sein dürfte.

Zitat aus B 14 AS 33/08 R (RN 28):
aa) Die in § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II vorgesehene, am Einzelfall orientierte Angemessenheitsprüfung für die Heizkosten hat grundsätzlich getrennt von der Prüfung der Angemessenheit der Unterkunftskosten zu erfolgen. Dafür sprechen schon Wortlaut und Systematik des § 22 Abs 1 SGB II, der ausdrücklich zwischen Unterkunft und Heizung unterscheidet. Zudem sollten der Gesetzesbegründung zufolge die Kosten für Unterkunft und Heizung "wie in der Sozialhilfe" in tatsächlicher, angemessener Höhe berücksichtigt werden (BT-Drucks 15/1516 S 57), insoweit also an die Rechtslage nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) angeknüpft werden. § 3 der Verordnung zur Durchführung des § 22 des Bundessozialhilfegesetzes (Regelsatzverordnung - RegSatzV) in der bis zum 31. Dezember 2004 geltenden Fassung des Gesetzes vom 23. Juli 1996 (BGBl I 1088) unterscheidet aber noch deutlicher als § 22 Abs 1 SGB II zwischen den in § 3 Abs 1 RegSatzV geregelten laufenden Unterkunftskosten und den in § 3 Abs 2 RegSatzV geregelten laufenden Leistungen für die Heizung (vgl zur Rechtslage nach dem BSHG im Einzelnen Schellhorn/Schellhorn, BSHG, 16. Aufl 2002, § 12 RdNr 35 ff; Mergler in ders/Zink, BSHG, Stand: November 1993, § 12 RdNr 31 ff; Wenzel in Fichtner, BSHG, 2. Aufl 2003, § 12 RdNr 30 ff). Auch die Entstehungsgeschichte spricht damit für eine getrennte Angemessenheitsprüfung als gesetzgeberisches Grundkonzept.
Zitat aus B 14 AS 33/08 R (RN 30):
Soweit der Beklagte die tatsächlichen Heizkosten der Kläger nur in dem Verhältnis als angemessen anerkannt hat, in dem die abstrakt angemessene Wohnungsfläche zur tatsächlichen Wohnungsfläche steht (also nach dem sog "Flächenüberhangprinzip"), ist dies mit der Funktion der Angemessenheitsgrenze, lediglich die Übernahme unverhältnismäßig hoher Heizkosten auszuschließen, nicht zu vereinbaren. Aus der Größe der Wohnung alleine lässt sich nicht der Schluss ziehen, für die Wohnung aufgewandte Heizkosten seien unangemessen hoch. Dem Hilfebedürftigen ist es grundsätzlich möglich, eine nach der Quadratmeterzahl unangemessen große Wohnung, die auf Grund eines niedrigen Quadratmeterpreises aber angemessene Kosten der Unterkunft nach sich zieht, etwa durch sparsames Heizverhalten oder auf Grund der überdurchschnittlichen Energieeffizienz der Wohnung auch zu angemessenen Kosten zu beheizen. Deshalb kommt es für die Angemessenheitsprüfung hinsichtlich der Heizkosten nicht darauf an, ob bezogen auf die konkret vom Hilfebedürftigen bewohnte Wohnung einzelne, für die Bestimmung angemessener Unterkunftskosten relevante Faktoren wie die Wohnungsgröße abstrakt unangemessen hoch sind. Es spielt für die Höhe der Heizkosten mithin keine Rolle, ob die Wohnung der Kläger "eigentlich" nur eine Größe von 75 qm hätte haben dürfen. Dieser Wert aus der Angemessenheitsprüfung der Unterkunftskosten rechtfertigt jedenfalls keine anteilige Kürzung der tatsächlichen Heizkosten.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb...esgb&id=124086




Zitat aus B 14 AS 36/08 R (RN 18):
b) Leistungen für Heizung werden in Höhe der tatsächlich angefallenen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind (§ 22 Abs 1 Satz 1 SGB II). Die in § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II vorgesehene, am Einzelfall orientierte Angemessenheitsprüfung für die Heizkosten hat grundsätzlich getrennt von der Prüfung der Angemessenheit der Unterkunftskosten zu erfolgen. Dafür sprechen schon Wortlaut und Systematik des § 22 Abs 1 SGB II, der ausdrücklich zwischen Unterkunft und Heizung unterscheidet. Zudem sollten der Gesetzesbegründung zufolge die Kosten für Unterkunft und Heizung "wie in der Sozialhilfe" in tatsächlicher, angemessener Höhe berücksichtigt werden (BT-Drucks 15/1516 S 57), insoweit also an die Rechtslage nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) angeknüpft werden. § 3 der Verordnung zur Durchführung des § 22 des Bundessozialhilfegesetzes (Regelsatzverordnung - RegSatzV) in der bis zum 31. Dezember 2004 geltenden Fassung des Gesetzes vom 23. Juli 1996 (BGBl I 1088) unterscheidet aber noch deutlicher als § 22 Abs 1 SGB II zwischen den in § 3 Abs 1 RegSatzV geregelten laufenden Unterkunftskosten und den in § 3 Abs 2 RegSatzV geregelten laufenden Leistungen für die Heizung (vgl zur Rechtslage nach dem BSHG im Einzelnen Schellhorn/Schellhorn, BSHG, 16. Aufl 2002, § 12 RdNr 35 ff; Mergler in ders/Zink, BSHG, Stand: November 1993, § 12 RdNr 31 ff; Wenzel in Fichtner, BSHG, 2. Aufl 2003, § 12 RdNr 30 ff). Auch die Entstehungsgeschichte spricht damit für eine getrennte Angemessenheitsprüfung als gesetzgeberisches Grundkonzept.

Zitat aus B 14 AS 36/08 R (RN 20):
Das LSG wird bei der erneuten Entscheidung also grundsätzlich die tatsächlichen Heizkosten der Kläger als angemessen zu Grunde zu legen haben. Soweit die Beklagte die Heizkostenvorauszahlungen der Kläger nur in dem Verhältnis als angemessen anerkannt hat, in dem die abstrakt angemessene Wohnungsfläche zur tatsächlichen Wohnungsfläche steht (also nach dem sog "Flächenüberhangprinzip"), ist dies mit der Funktion der Angemessenheitsgrenze, lediglich die Übernahme unverhältnismäßig hoher Heizkosten auszuschließen, nicht zu vereinbaren. Aus der Größe der Wohnung alleine lässt sich nicht der Schluss ziehen, für die Wohnung aufgewandte Heizkosten seien unangemessen hoch. Dem Hilfebedürftigen ist es grundsätzlich möglich, eine Wohnung, die - wie im vorliegenden Fall - trotz ihrer Größe von 100 m² auf Grund eines niedrigen Quadratmeterpreises angemessene Kosten der Unterkunft nach sich zieht, etwa durch sparsames Heizverhalten oder auf Grund der überdurchschnittlichen Energieeffizienz der Wohnung auch zu angemessenen Kosten zu beheizen. Deshalb kommt es für die Angemessenheitsprüfung hinsichtlich der Heizkosten nicht darauf an, ob bezogen auf die konkret vom Hilfebedürftigen bewohnte Wohnung einzelne, für die Bestimmung angemessener Unterkunftskosten relevante Faktoren wie die Wohnungsgröße abstrakt unangemessen hoch sind. Letztlich spielt es für die Höhe der Heizkosten hier mithin keine Rolle, dass die Wohnung der Kläger "eigentlich" nur eine Größe von 85 m² hätte haben dürfen. Dieser Wert aus der Angemessenheitsprüfung der Unterkunftskosten rechtfertigt jedenfalls keine anteilige Kürzung der tatsächlichen Heizkosten.
Quelle: http://juris.bundessozialgericht.de/...rt=en&nr=11181
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Alt 09.02.2013, 20:13   #70
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Hallo

Zitat von silvie0035 Beitrag anzeigen
Danke der Tipps! Ich bin Laie und kein Profi. Habe erst vor ein paar Tagen die 3 Uhren programmiert. Probiere das jetzt mal aus. Die Warmwasseruhrprogramme habe ich so eingestellt, dass die mögl. nicht anspringt, da ich nur einmal die Woche viel Warmwasser zum Baden brauche, ansonsten Dusche ich. Aber ob der 150Literkessel sich überhaupt abschalten läßt, bezweifle ich. Dann will ich nächste Woche mal die 3. Uhrenstelllung aktivieren, da ist Heizung nur ab 16:00 UHr für 3 Std. zeitprogramm eingestellt, ich mache ja haupts. mit Holz u. Kohle warm. Oder einfach die Nachtabsenkung anlassen, das wwäre wenn man im Urlaub ist, haptsache die Anlage geht nicht aus und friert nix ein?
Was passiert,wenn ich einfach auf Handbetrieb, statt Automatik einstelle, dann läuft die Zirkulationspumpe rund um die Uhr, aber wenn 8 Heizkörper nur auf Stufe 1 von 5 stehen und nur 2 auf Stufe 3, kann ja nicht soviel Energie verschwendet werden?

Gruss silview0035

du scheint nicht begriffen zu haben wie man ordentlich heizt.
Wenn du immer nur kurz heit kann das HAus gar nicht auf Temperatur kommen.
Gerade wenn das Haus beginnt Wärme zu speichern entziehst du schon wieder die Wärme. Das so etwas Heizöl kostet leuchtet jedem ein.
Heize deine Wohnung Permanent auf 20 Grad dann ist Ruhe
und damit sind alle Räume gemeint.
OK Keller und Nebenräume kannst du kühler fahren.

deinen Raumtemperaturregler wenn vorhanden vergesse einfach. Stelle dort auf 30 Grad.
Dann die Heizkörperthermostaten auf 3 das entspricht ca 20 Grad.
Ab da nur noch da regeln
Nachtabsenkung kannst du dann von 22:00-6:00 einstellen.
Deine Warmwassertemperatur solltest du trotzdem mindestens auf 60 Grad halten wegen der Salmonellen Gefahr

Alles andere ist kontraproduktiv. Nicht nur wegen des Ölverbrauches sondern weil dir ganz andere Probleme wie Schimmel ins Haus holst.



Gruß Uwe
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Alt 10.02.2013, 10:27   #71
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Wie viele Liter hast Du in den Jahren zuvor benötigt und wie viel hat das Jobcenter davon übernommen, gab es da diese Probleme auch schon?

Im Oktober hast du bereits um die 1000 € für die Heizkosten bekommen, wie viele Liter Heizöl hast Du davon wann gekauft?
In den Jahren zuvor? ich bin erst seit 2 Jahren arbeitslos. Voriges Jahr hatte ich garkein Heizöl bestellt, da ich vor ca. 3Jahren 6000 Liter in Tanks hatte(da waren wir noch zu 3 Personen im Haushalt) und voriges Jahr musste ich kein Geld für Öl anfordern im Okt. 2011.
Da hatte ich noch Restbestand. Leider fiel die Heizung im Febr.2012 aus, dachte ein Defekt, wirklichkeit war Öl alle. Wasserelitungsschaden durch Frost, repariert und dieses Jahr Antrag 3000 Liter gestellt, die haben einfach € 1180,- bezahlt, dafür 1000 Liter gek. Liter zu 0,97Cent u. Briketts und Holz, dann war Geld alle.
__

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Alt 10.02.2013, 10:45   #72
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat:
und voriges Jahr musste ich kein Geld für Öl anfordern im Okt. 2011.
Du scheinst den Überblick über deine Anträge verloren zu haben.
Zitat:
23.10.2011...Und siehe da, es ging ratzefatze, innerhalb von wenigen Tagen, kam der Bewilligungsbescheid!! € 650,- hat sich doch gelohnt, mal den Antrag abzugeben!
Lege das Geld jetzt zur Seite und hoffe das meine Tankfüllung noch für dieses, nächstes, viell. auch übernächstes Jahr noch reicht, stelle jedes Jahr meinen Antrag und so werde ich keine Probleme haben, die Tanks gefüllt zu bekommen!
http://www.elo-forum.org/allgemeine-...tml#post961527
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Alt 10.02.2013, 11:00   #73
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Du scheinst den Überblick über deine Anträge verloren zu haben.
Täuschst du dich da nicht?

Dieses Jahr = 2013
Voriges Jahr = 2012
Geld für Öl angefordert = Okt. 2011
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Alt 10.02.2013, 12:04   #74
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Standard AW: JC will Hausbesuch erzwingen, EA-Hilfe bei SG-Antrag?

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Du musst jetzt einen Widerspruch schreiben gegen die Ablehnung und das Gericht muss auch davon wissen. Meiner Meinung nach musst Du jetzt eine erneute EA machen, da das rein rechtlich mit der anderen EA nicht abgedeckt ist.

Warum, es geht doch um die selbige Sache, nur ich hatte noch keinen Ablehnungsbescheid, der kam erst am Sa.? Es handelt sich um eine und dieselbe Angelegenheit, ich begehre Brennmaterial in Form von Öl, Kohle, Holz!
Ich werde den Ablehnungsbescheid dem SG schicken mit den hier aufgeführtenen Urteilen, die ja für die Übernahme der Heizkosten, auch bei größeren Wohnfläschen sprechen, vor allem weil ich denen keine Mietübernahmekosten verursache!

Gruss silvie0035
__

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Alt 10.02.2013, 12:15   #75
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Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Du scheinst den Überblick über deine Anträge verloren zu haben.
http://www.elo-forum.org/allgemeine-...tml#post961527

Du liest nicht richtig! Da hatte ich noch im Glauben gelebt meine Tanks seien noch gut gefüllt, da in 2009 wurden die bis auf 6000 Liter aufgefüllt. Was ich verbrauchen würde, wußte ich da noch nicht, mir fehlten Erfahrungswerte. außerdem hatte ich da noch Untermieter, 2weitere Personen, denen ich aus Notlage half, die hatten eine Wohnungsüberschwemmung, ich war in 2009 nicht arbeitslos. Tankuhr zeigte immer noch genug ölstand an (wußte damals nicht das die am Ar.... war) Ich hatte keine Anträge für Heizöl gestellt, sondern für Brennmaterial, Holz u. Briketts! Dachte mein Heizöl langt noch seeeeeeeeeeeehr laaaaaaaaaaaaaange
vielviel Holz und Kohle ich verbrauchen würde, da hatte ich auch keine Ahnung von? dachte eben, ich könnte mal jedes Jahr so 300,.-€ zur Seite schaffen, in drei Jahren hätte ich dann 900,-€ angespart und könnte dann ne vernünftige Menge nachtanken??

In voriger Bleibe heizte ich mit Gas, von Ölverbräuchen nicht die geringste Ahnung, jetzt schlauer!
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