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Start > > -> Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 10.12.2012, 15:09   #401
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Warum sollten die vorsichtiger sein?

Weil ich denen sonst zuviel Arbeit mache...und man mir irgendwann doch Recht geben muß
Ich nerve nicht um zu nerven, ich "kläre auf", wie es laut SGB II laufen muß, durch Schreiben, Widersprüche, Überprüfungsanträge, Diskussionen.
gast_ ist offline  
Alt 11.12.2012, 23:14   #402
saida25->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2006
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saida25
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

wenn das in dem rasanten Tempo weitergeht, wird die BA wirklich bald überflüssig sein...
die AN die dann noch arbeiten, zahlen zwar ihre Beiträge zur ALVersicherung ein..erhalten aber keine Leistung daraus, sondern lediglich ALG II...



Ja, und das ist ein Betrug. Das Volk wird betrogen!!!

Genauso, wie immer wieder an den Rentenversicherungen betrogen
sowie gekürzt wurde.

Also das, wofür früher gekämpft wurde, haben die da oben zu ihren
Gunsten umgemodelt.
saida25 ist offline  
Alt 11.12.2012, 23:37   #403
Monique->Emailproblem
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Registriert seit: 07.12.2010
Beiträge: 30
Monique
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Hallo,

auch ich habe eine Frage:

Besteht die Möglichkeit, dass das Jobcenter aktuell so stark überlastet ist mit Berechnungen u.s.w., dass eine fällige Sanktionsanhörung verspätet eintrifft? Ich sollte nämlich bis zum 21.11.2012 Heizostenabrechnungen nachreichen und habe bis Heute noch keine Post erhalten. Oder besteht die Möglichkeit, dass zum Januar 2013 die Leistung eingestellt und gewartet wird, bis ich im Jobcenter auftauche?

Müsste man mich dann nicht erst anhören? Welcher § regelt bitte die Anhörung?
Monique ist offline  
Alt 11.12.2012, 23:49   #404
HolgerKanns
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HolgerKanns Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von franzi Beitrag anzeigen
Die "schlechtesten" Maßnahme-Teilnehmer sind also letztlich die, die brav die Maßnahme von A bis Zett absitzen und brav mitmachen.
Weil die trotz Maßnahmen-Druck wieder nicht aus dem System raus gebracht werden.

Maßnahmen, die kein Druckmittel darstellen, sind letztlich wirkungslos.
Vor einiger Zeit sollte ich - wieder einmal - an einer neuen Maßnahme teilnehmen. Der Maßnahme-Träger schlug mir dann alternativ eine andere Maßnahme vor, die ich auch besser fand und die eher auf meine persönliche Situation zugeschnitten war.

An dieser "durfte" ich aber dann nicht teilnehmen, weil das wäre ja dann kein Druck mehr gewesen, weil ich das gerne gemacht hätte.
Und meinem Wunsch konnte man auch nicht entsprechen, das würde ja so aussehen, als ob man sich nach mir richten würde.

Der ideale Kunde ist also der, der widerwillig an einer Maßnahme teilnimmt und sich während der Maßnahme einen Job sucht und aus dem Bezug verschwindet.
Hm, das kenne ich aus meiner Zeit als PAP bzw. FM anders.
Denn es geht ja in der ersten Linie um eine Integrationsmaßnahme.
Sofern eine "Kundin"/ ein "Kunde" mit einem speziellen Maßnahmewunsch vorsprach, habe ich sie/ihn zugewiesen - sofern sie/er der Zielgruppe entsprach und es Sinn machte. Maßnahmen als Druck zu inszenieren, war zu meiner Zeit verpönt.
HolgerKanns ist offline  
Alt 12.12.2012, 04:39   #405
BurnsTorn
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Beiträge: n/a
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von Monique Beitrag anzeigen
Besteht die Möglichkeit, dass das Jobcenter aktuell so stark überlastet ist mit Berechnungen u.s.w., dass eine fällige Sanktionsanhörung verspätet eintrifft?
Ja, das ist gut möglich, dass es zum Jahresende hin länger dauert, bis man Post erhält bzw. bis Dinge bearbeitet sind.

Zitat von Monique Beitrag anzeigen
Ich sollte nämlich bis zum 21.11.2012 Heizostenabrechnungen nachreichen und habe bis Heute noch keine Post erhalten.
Eine Sanktionsanhörung dürftest du dafür auch gar nicht erhalten. Denn das Nicht-Einreichen einer Heizkostenabrechnung ist kein Sanktionstatbestand. Siehe dazu den § 31 SGB II. In der EGV, die die Sanktionsgrundlage bildet, sollen integrationsrelevante Dinge stehen und nicht etwa, dass du bis Stichtag X Heizkostenabrechnungen einreichst. Wenn du keine einreichst, kann das allenfalls in einer vorübergehenden Zahlungseinstellung aufgrund mangelnder Mitwirkung nach § 66 SGB I resultieren.

Zitat von Monique Beitrag anzeigen
Oder besteht die Möglichkeit, dass zum Januar 2013 die Leistung eingestellt und gewartet wird, bis ich im Jobcenter auftauche?
Ja, die Möglichkeit besteht. Rechtlich gesehen müsstest du vor einer Leistungseinstellung erst angehört werden, weil es sich beim Einstellungsbescheid um einen beschwerenden Verwaltungsakt handelt. Aber oft passiert es auch, dass die Zahlung ausgesetzt wird, weil man so gerade erreichen will, dass die Leute sich dann melden und ihrer Mitwirkungspflicht nachkommen.

Zitat von Monique Beitrag anzeigen
Müsste man mich dann nicht erst anhören? Welcher § regelt bitte die Anhörung?
Ja, du musst eigentlich vorher angehört werde. Rechtsgrundlage ist der § 24 SGB X. Es ist aber gut möglich, dass argumentiert wird, man hätte dir ja bereits ein Schreiben zukommen lassen, in dem eine Frist genannt wurde (Einreichung bis Stichtag X) und dass du dem nicht nachgekommen bist. Eine Frage nebenbei: Hast du denn nun bereits die Abrechnung im JC eingereicht?
 
Alt 12.12.2012, 05:19   #406
saida25->Emailproblem
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Registriert seit: 01.09.2006
Beiträge: 438
saida25
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von saida25 Beitrag anzeigen
aus 13
Wie fühlt sich eigentlich ein SB, wenn er so eine Kdu Kürzung/ oder
andere Sanktion androht, ankündigt und sie dann vollstreckt?
Guten Morgen,

wenn ich noch einmal darüber nachdenke, kann die Frage sicher nicht
für alle SB`s gleich/allgemein beantwortet werden.

Gruss Saida
saida25 ist offline  
Alt 12.12.2012, 09:15   #407
K. Lauer
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Beiträge: n/a
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von saida25 Beitrag anzeigen
Guten Morgen,

wenn ich noch einmal darüber nachdenke, kann die Frage sicher nicht
für alle SB`s gleich/allgemein beantwortet werden.

Gruss Saida
Wieso denn nicht? Alle wollen Sieger sein. So ein Einsatz für die Sache an vorderster Front setzt u. a. Loyalität voraus. Und - natürlich - gehorsam.
 
Alt 12.12.2012, 09:52   #408
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von HolgerKanns Beitrag anzeigen
Hm, das kenne ich aus meiner Zeit als PAP bzw. FM anders.
Denn es geht ja in der ersten Linie um eine Integrationsmaßnahme.
Sofern eine "Kundin"/ ein "Kunde" mit einem speziellen Maßnahmewunsch vorsprach, habe ich sie/ihn zugewiesen - sofern sie/er der Zielgruppe entsprach und es Sinn machte. Maßnahmen als Druck zu inszenieren, war zu meiner Zeit verpönt.
Meinem Wunsch wurde bisher noch nie entsprochen bzw. meine Argumente noch nie berücksichtigt.
Als ich bei dem Gespräch bei dem Träger war und mir die Leitung dort eine andere Maßnahme empfahl, bei der auch die rasche Integration in den Arbeitsmarkt Ziel war, habe ich das dann so an meinen AV weiter geleitet. Das ist nun 2 Wochen her und ich habe seither von ihm keinerlei Rückmeldung erhalten.
franzi ist offline  
Alt 12.12.2012, 10:27   #409
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ArmutMachtKrank
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@Burnstown

Wie hoch ist der ökonomische Bildungsgrad der Sachbearbeiter?


Ökonomischer Analphabetismus | Das Blättchen



Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist regional sehr ungleich verteilt.

Wird regional unterschiedlich sanktioniert?

Läßt das GESETZ entsprechende Freiräume?

Oder wird im Gegenteil in steueraufkommensschwachen Regionen besonders viel sanktioniert?

Wissen die Sachbearbeiter, dass mit jeder SANKTION weniger Geld in ihrer Region ausgegeben wird?

Das die Gesamtnachfrage sinkt?

Und das eine Sanktion MEHR Arbeitslosigkeit schafft?
ArmutMachtKrank ist offline  
Alt 12.12.2012, 11:43   #410
Christi
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Sanktionen schaffen Angst,Schwäche und KEINE MOTIVATION.
__

Niemals aufgeben
Christi ist offline  
Alt 12.12.2012, 13:51   #411
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saida25
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Zitat von ArmutMachtKrank Beitrag anzeigen
@Burnstown

Wie hoch ist der ökonomische Bildungsgrad der Sachbearbeiter?

Ökonomischer Analphabetismus | Das Blättchen

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist regional sehr ungleich verteilt.

Wird regional unterschiedlich sanktioniert?

Läßt das GESETZ entsprechende Freiräume?

Oder wird im Gegenteil in steueraufkommensschwachen Regionen besonders viel sanktioniert?

Wissen die Sachbearbeiter, dass mit jeder SANKTION weniger Geld in ihrer Region ausgegeben wird?

Das die Gesamtnachfrage sinkt?

Und das eine Sanktion MEHR Arbeitslosigkeit schafft?

Das war heute ein Thema unter Erwerbs- und Nichterwerbslosen.
Stimmt, wenn nichts mehr im Geldbeutel ist, dann kann auch eine
Kleinigkeit nicht mehr gekauft werden.
saida25 ist offline  
Alt 12.12.2012, 13:57   #412
JesseJames49
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JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49
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Zitat von ArmutMachtKrank Beitrag anzeigen
Leider bleibt bei dem Link die Website blank, somit nicht lesbar.
__

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert anstatt durch Kritik gerettet werden.
Amerikanisches Sprichwort.
JesseJames49 ist offline  
Alt 12.12.2012, 14:04   #413
silka
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so ist eben manchmal mit dem Analphabetismus
silka ist offline  
Alt 12.12.2012, 14:14   #414
JesseJames49
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JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49 JesseJames49
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Zitat von silka Beitrag anzeigen
so ist eben manchmal mit dem Analphabetismus
Scheinbar konntest du lesen.
Wäre schön, wenn Mensch mir mit dem richtigen Link helfen würde.
__

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert anstatt durch Kritik gerettet werden.
Amerikanisches Sprichwort.
JesseJames49 ist offline  
Alt 12.12.2012, 14:42   #415
Monique->Emailproblem
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Monique
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Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen



Ja, du musst eigentlich vorher angehört werde. Rechtsgrundlage ist der § 24 SGB X. Es ist aber gut möglich, dass argumentiert wird, man hätte dir ja bereits ein Schreiben zukommen lassen, in dem eine Frist genannt wurde (Einreichung bis Stichtag X) und dass du dem nicht nachgekommen bist. Eine Frage nebenbei: Hast du denn nun bereits die Abrechnung im JC eingereicht?
Hallo,

Ja, die Heizkostenabrechnung habe ich 3 Tage vor Fristablauf in den Hausbriefkasten eingeworfen. Die Frist ist am 21.11.12 abgelaufen und bis Heute ist nichts eingegangen. Bisher dachte ich immer, dass die in der Leistungsabteilung so viel zu tun haben, dass zusätzlicher Kundenverkehr nur den Betrieb stört.

Danke für die Rückmeldung und die einzelnen §. Die werde ich mir direkt vornehmen und hoffen, dass ich nicht am 3 Januar 2013 in Jobcenter muss.
Monique ist offline  
Alt 12.12.2012, 15:03   #416
Curt The Cat
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Zitat von JesseJames49 Beitrag anzeigen
Leider bleibt bei dem Link die Website blank, somit nicht lesbar.
Ich hab' den Link "ArmutMachtKrank"s Post neu gesetzt ... der sollte jetzt funktionieren.



__

Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


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Curt The Cat ist offline  
Alt 12.12.2012, 16:18   #417
Steamhammer
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Ökonomischer Analphabetismus | Das Blättchen

Hier ist er.
Steamhammer ist offline  
Alt 12.12.2012, 18:26   #418
silka
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ach, komm, @Jesse
ich konnte auch nichts lesen.
sonst hätte ich ohne Gelächter den richtigen Link gesetzt.
silka ist offline  
Alt 14.12.2012, 09:26   #419
BurnsTorn
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Zitat von ArmutMachtKrank Beitrag anzeigen
@Burnstown

Wie hoch ist der ökonomische Bildungsgrad der Sachbearbeiter? [...] Wissen die Sachbearbeiter, dass mit jeder SANKTION weniger Geld in ihrer Region ausgegeben wird? Das die Gesamtnachfrage sinkt? Und das eine Sanktion MEHR Arbeitslosigkeit schafft?
Auch diese Frage lässt sich pauschal kaum beantworten, da sowohl Bildungsstand als auch fachliche Kompetenz der Sachbearbeiter/persönlichen Ansprechpartner im Jobcenter stark variieren. War es Mitte der 2000er Jahre noch eher so, dass auch viele tendenziell schlecht qualifizierte Mitarbeiter SB-Stellen bekleideten, da sie im Zuge der Strukturreform zwangsversetzt oder abgeordnet wurden, ist es spätestens seit der Wirtschaftskrise 2009 so, dass es nunmehr einen Überhang an formal eher hoch gebildeten Mitarbeitern in den Jobcentern gibt. Das zeigt nicht nur meine persönliche Erfahrung, es spiegelt sich auch in den Stellenausschreibungen wieder, die man regelmäßig in der Jobbörse findet. Bei diesen wird mittlerweile für SB-Tätigkeiten fast durchgängig ein Hochschulabschluss, primär in einem verwaltungs-, rechts- oder sozialwissenschaftlichen Fachgebiet verlangt.

Es handelt sich beim SB- bzw. pAp-Job zwar um eine klassische Verwaltungstätigkeit mit wenig Selbstbestimmung und auch wenig Notwendigkeit der Selbstreflexion (viel Routine, viele Aufgaben, die man nicht zu hinterfragen, sondern zu befolgen hat), aber nichts desto trotz wurden und werden gerne höher qualifizierte Bewerber eingestellt, weil man keinerlei Probleme hat, diese auch zu bekommen. Wie schlecht der Arbeitsmarkt auch für Hochqualifizierte aussieht, zeigt sich somit ebenfalls auf der "besseren" Seite des Jobcenter-Schreibtisches. Dort arbeiten mitunter Menschen, die trotz Studium, Berufserfahrung, hoher Motivation, Flexibilität und Konzessionsbereitschaft monatelange auf Jobsuche waren und einfach nichts Besseres gefunden haben.

Trotz der Befristung der Arbeitsverträge, trotz der Tatsache, dass SB/pAp kein erfüllender Job ist, fanden sich bei mir im Jobcenter wirklich jedes Mal massenhaft Bewerber auf jede neu ausgeschriebene Stelle. Und alle diese Bewerber hatten mindestens BA- oder FH-Abschluss und Berufserfahrung vorzuweisen. Unter meinen Bereichskollegen war wirklich alles dabei: Der Telekom-Beamte Mitte 50 aus dem mittleren Dienst, der früher Beschwerdeschreiben sortierte, der alter Bahner mit Hauptschulabschluss, der zuvor Fahrkarten verkauft hatte, die junge Kollegin, die nach Verwaltungsausbildung bei der BA eine Personalentwicklung zur pAp absolvierte, und all die BWLer, VWLer, Soziologen, (Sozial)Pädagogen und Juristen mit Diplom, Staatsexamen, Bachelor, Master und teilweise sogar Doktortitel. Es gab und gibt alles – und es wird mehr!

Das Problem ist einfach: Alle diese Menschen, die heilfroh sind, einen Job zu haben, werden sich, sofern sie befristet sind (was alle neu eingestellten Mitarbeiter sind), zumeist hüten, ihren Arbeitgeber in Kundengesprächen oder auch gegenüber Vorgesetzten offen zu kritisieren. Von daher wird man als Kunden oft kaum merken, ob der Sachbearbeiter da vor einem nun kritisch dem System gegenüber eingestellt ist. Denn selbst wenn er es ist, wird er dies meist kaum offen zeigen. Ich habe es ja selbst an mir beobachten können. Ich halte mich für relativ gut gebildet, vielfältig interessiert und auch kritisch. Aber dennoch habe ich tagtäglich im Jobcenter immer wieder total stumpfsinnige Dinge gemacht, Schwachsinnsmaßnahmen gefüllt und zu unsinnigen Terminen eingeladen, bei denen oftmals rein gar nichts Relevantes besprochen, aber hin und wieder wenigsten einige unpassende VVs ausgegeben wurden. Nebenbei war ich damit beschäftigt, den Kunden immer wieder die gleichen hohlen und teils zynischen Phrasen an den Kopf zu knallen, an die ich selbst nicht glaube. Motto: „Zeitarbeit ist toll; Es liegt an Ihnen; Sie müssen sich flexibilisieren; Aufstockung ist was Feines! Wer suchet, der findet…“

Um das abzukürzen: Ich kann auf Basis der vielen formellen wie auch informellen Gespräche, die ich mit ganz unterschiedlichen Kollegen im Amt geführt habe, klar bejahen, dass ein relativ hoher Grad an ökonomischer Bildung bzw. an ökonomischem Sachverstand seitens der pAps im Jobcenter herrscht. Aber Bildung allein bzw. die Kenntnis der eigenen Defizite und der Folgewirkungen schlechter Arbeitsmarkpolitik ändert schon deshalb nichts an der teils katastrophalen Situation in den Jobcentern, weil man Bildung und Systemkritik im Jobcenter als einfacher Mitarbeiter nicht in sinnhafte Arbeit umsetzen kann. Man kann keine Abhilfe schaffen, solange sich die Strukturen nicht ändern. Auf diese Strukturen kann man als pAp/SB aber kaum einwirken. Wie die derzeitigen Strukturen aussehen bzw. was diese befördern, kann man prägnant formuliert hier nachlesen. Bildung ändert nichts an den Vorgaben, die nun mal da sind. Bildung ist sicher schön und gut, aber davon kann man sich im JC auch nichts kaufen.

Provokant würde ich sogar behaupten: Ein Zuviel an Bildung bzw. an Zur-Schau-gestellter Bildung kann für einen selbst im Jobcenter durchaus nachteilig sein. Denn entfristet oder später gar befördert wird im Jobcenter nicht der formal höchst gebildete, der über die Strukturen sinniert und diese kritisch kommentiert, sondern derjenige, der die Vorgaben umsetzt, Kritik für sich behält und die Arbeit genau so macht, wie es ihm aufgetragen wird. Ein guter Mitarbeiter ist im Jobcenter ein folgsamer Mitarbeiter. Als gebildeter, d.h. auch kritischer und selbstreflexiver Mensch, der seine Bildung auch verwirklicht sehen will, läuft man im Jobcenter hingegen schnell Gefahr, als Querulant abgestempelt zu werden.

Eine "schwarze Liste" der Problem-Personen gibt es nicht nur für Jobcenter-Kunden (die Unwilligen), sondern auch für Jobcenter-Mitarbeiter (die Unbeugsamen). Wer als Mitarbeiter den Stempel des kritischen, unbeugsamen hat, der kann sich eine Entfristung abschminken. Denn kein Vorgesetzter entfristet bzw. befördert Querulanten, weil die den Betriebsfrieden stören. Um den Betriebsfrieden aufrecht zu erhalten, bedarf es hingegen weder Anstrengung noch großer Bildung, da reicht es einfach, der Standard-Prämisse Folge zu leisten, die im Jobcenter lautet: "Nicht fragen, nicht denken, sondern machen. Weiter wie bisher, alles super!"

Eine letzte Sache, die ich nicht unerwähnt lassen möchte, ist allerdings auch, dass man Bildung meiner Überzeugung nach nicht per se an formalen Zertifikaten wie (Hoch)schulzeugnissen festmachen kann. Sicher sind Zeugnisse ein Indikator für Bildung, aber ich hatte schon viel Kontakt mit Menschen, die formal gering oder gar nicht qualifiziert waren, die sich aber durchaus gut ausdrücken konnten, die sich Gedanken gemacht haben, die Dinge logisch zu Papier brachten und praktisch etwas drauf hatten. Im Klartext: Wer eine Hochschule besucht hat, ist nur deshalb ganz sicher nicht automatisch hoch gebildet. Und nur weil jemand - weshalb auch immer - keinen Schul- oder Berufsabschluss vorweisen kann, muss dies nicht bedeuten, dass er/sie ungebildet ist. Es ist aber ein Riesenproblem nicht nur im Jobcenter, sondern in der ganzen Gesellschaft, dass wir in Deutschland extrem zertifikatsfixiert sind und Menschen, die die geforderten Zertifikate nicht vorweisen können, kaum noch eine zweite Chance geben.

Und was für die Kunden gilt (Formalqualifikation ist nicht deckungsgleich mit Bildung), gilt auch für die Mitarbeiter im Amt: Sicher merkt man oftmals schon, dass vor allem die Juristen, SoWis, GeWistler und Soz.Päds anders an Fälle ranggehen, d.h. meist weniger verbissen und kreativer sind als etwa jene Kollegen, die bei der BA gelernt haben bzw. in einer Behörde berufssozialisiert wurden, aber auch hier muss man sich mit Pauschalisierungen zurückhalten. Ich habe auch sehr engagierte Ex-Telekomer und Ex-Bahner kennengelernt, die sich in ihrer Freizeit das benötigte Wissen über Wochenendkurse etc. angeeignet haben. Genauso hatte ich Kontakt mit Soz.Päds, die alles andere als informiert oder sozial waren. Hier spielen Persönlichkeit und Interesse wohl eine weit größere Rolle als der formale (Aus)Bildungsgrad.


Insofern gilt: Es gibt meiner Überzeugung nach viele engagierte, gebildete, kritische und empathische Mitarbeiter in den Jobcenter, die sich Veränderungen wünschen, diese aber nicht umsetzen können und ihre Kritik auch nicht offen zur Schau stellen. Gleichsam gibt es genauso aber auch die nicht Engagierten, die Frustrierten, die Ignoranten, die Machtgeilen, die Zyniker, die Ahnungslosen und Faulen. Es lässt sich nicht genau bestimmen bzw. es ließe sich, etwa mittels SINUS-Milieus sicher qualitativ und quantitativ erheben, aber meiner Kenntnis nach liegt solch eine Forschungsarbeit noch nicht vor.
 
Alt 14.12.2012, 10:22   #420
Existenzminimum
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Existenzminimum Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von HolgerKanns Beitrag anzeigen
...
Denn es geht ja in der ersten Linie um eine Integrationsmaßnahme.
Wer glaubt denn sowas?

Wovon träumen Paps nachts? Diese Maßnahme waren und sind so gut wie noch nie geeignet gewesen zu integrieren. Die meisten BA-/JC Mitarbeiter haben gar keine Ahung was da abgeht. Interessiert die auch nicht.




Zitat:
Sofern eine "Kundin"/ ein "Kunde" mit einem speziellen Maßnahmewunsch vorsprach, habe ich sie/ihn zugewiesen - sofern sie/er der Zielgruppe entsprach und es Sinn machte.
Na klar doch ... . ich wette du wusstest über die Inhalte und die Qualität dieser maßnahme so gut wie gar nichts. Flyerchen verteilt und ansonsten blind zugewiesen. Natürlich mit RfB.


Zitat:
Mnahmen als Druck zu inszenieren, war zu meiner Zeit verpönt.
Wann war denn das, "zu deiner Zeit"?
Existenzminimum ist offline  
Alt 14.12.2012, 10:27   #421
Existenzminimum
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@BurnsTorn


Wie siehts den jetzt mit den Angaben von Herrn Alt aus bezüglich der unterschiedlich sanktionierten Personen innerhalb eines Jahreszeitraums? Konntest du noch was in Erfahrung bringen?
Existenzminimum ist offline  
Alt 14.12.2012, 11:24   #422
Rwasser
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Beiträge: 353
Rwasser Rwasser
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Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
@BurnsTorn


Wie siehts den jetzt mit den Angaben von Herrn Alt aus bezüglich der unterschiedlich sanktionierten Personen innerhalb eines Jahreszeitraums? Konntest du noch was in Erfahrung bringen?
Ich muss sagen, dass ich die Berichterstattung über die Sanktionshäufigkeit (und die diesbezügliche Statistik) überhaupt nicht begriffen habe.

1 Million Sanktionierungen sollen es in 12 Monaten gewesen sein. Gleichzeitig gibt es etwa 4,5 Mio Hartz 4 Empfänger, das wäre dann eine "Sanktionsrate" von etwa 22%. Diese wird aber mit 3,2% (= 146.000 sanktionierte Personen) angegeben.

Rein rechnerisch wäre dann jeder Betroffene fast 7x sanktioniert worden, 6,8x um genau zu sein, also praktisch knapp jeden 2. Monat erneut.

Da stellen sich mir diese Fragen:

1. Kann das überhaupt sein??

aber falls ja:

2. Wieviel Arbeitskraft/Geld/Energie stecken die denn in den Sanktionierungsapparat? Das kann doch gar nicht mehr verhältnismäßig sein (von der Rechtmäßigkeit jetzt mal abgesehen).

Es gibt doch die 80/20 Regel, die besagt, dass man um die letzen 20% (eines gewünschten Ergebnisses) zu erreichen, man 80% der verfügbaren Mittel einsetzen muss. Falls diese Regel auch auf den Aufwand bei Sanktionen anzuwenden ist, was ich vermute, steht der Einsatz in keiner vernünftigen Relation zum "Erfolg", in diesem Fall den eingesparten Zahlungen, oder?
__

The masters make the rules for the wise men and the fools (Bob Dylan) Aber wer ist was?
Rwasser ist offline  
Alt 14.12.2012, 16:58   #423
BurnsTorn
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Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
@BurnsTorn

Wie siehts den jetzt mit den Angaben von Herrn Alt aus bezüglich der unterschiedlich sanktionierten Personen innerhalb eines Jahreszeitraums? Konntest du noch was in Erfahrung bringen?
Ich habe meinen BA Kontakt (QM-Manager) vor zwei Tagen angeschrieben und um Aufklärung gebeten. Bisher kam noch keine Antwort. Ich kann hier also derzeit - außer Mutmaßungen - nichts weiter Erhellendes zur genauen Berechnung und Erhebungsmethode der Sanktionsquote beitragen. Anders formuliert: Nichts genaues weiß ich nicht. Man kann es wohl so oder so sehen, oder auch wieder ganz anders... Sobald ich was höre, poste ich das.
 
Alt 14.12.2012, 18:28   #424
Curt The Cat
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Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Vor ein paar Tagen erreichte uns eine Mail von Herrn Paul M. Schröder, BIAJ, die ich der geneigten Runde nicht vorenthalten möchte ...

Zitat:
Betreff: Noch einmal "ZDF, Handelsblatt, 'Anne Will' und andere verbreiten statistischen Unfug"


Sehr geehrte Damen und Herren,

aus gegebenem Anlass (u.a. die Beiträge von BurnsTorn in "Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp")wurde bei unten stehendem Link eine Anmerkung angebracht.
Hartz IV-Sanktionen: ZDF, Handelsblatt, "Anne Will" und andere verbreiten statistischen Unfug
Es wäre nett, wenn Sie auf diesen Link hinweisen könnten.
Ich war davon ausgegangen, dass in der BIAJ-Kurzmitteilung vom 6. Dezember 2012 klar zum Ausdruck gebracht wurde, dass die darin genannte Zahl von 555.000 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die in den 12 Monaten von August 2011 bis Juli 2012 von mindestens einer Sanktion betroffen waren, auf Anfrage des BIAJ von der Statistik der Bundesagentur für Arbeit genannt wurde.
Leider passiert es immer wieder, dass aus getrennt veröffentlichten Bewegungsgrößen (hier: 1,017 Millionen neu festgestellte Sanktionen im Zeitraum August 2011 bis Juli 2012) und Bestandsgrößen (hier: 145.655 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit mindestens einer Sanktion im Juli 2012) falsche Schlüsse gezogen werden. Wenn im Juli 2012 145.655 erwerbsfähige Leistungsberechtigte von mindestens einer Sanktion betroffen waren, heißt dies nicht, dass nur diese 145.655 von den statistisch erfassten 1,017 Millionen neu festgestellten Sanktionen in den 12 Monaten von August 2011 bis Juli 2012 betroffen waren. Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit hat so etwas auch nie behauptet. Es waren Journalisten/Journalistinnen und andere (z.B. einige Blogger m/w), die aus zwei für sich genommen statistisch richtigen Informationen eine absolut falsche "errechneten" und/oder verbreiteten: "mehr als eine Million Sanktionen nur gegen 146.000 Menschen verhängt". Die meisten Leserinnen und Leser werden dies hoffentlich richtig verstanden haben.

Mit freundlichen Grüßen
Paul M. Schröder
Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung
und Jugendberufshilfe (BIAJ)
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Tel. 0421/302380
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Beste Grüße aus der Stadt mit x
von
Curt The Cat


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Curt The Cat ist offline  
Alt 15.12.2012, 09:03   #425
franzi
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franzi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Der Inside-Jobcenter-Thread. Oder: Frage doch einen SB/pAp

Zitat von Existenzminimum Beitrag anzeigen
Wer glaubt denn sowas?

Wovon träumen Paps nachts? Diese Maßnahme waren und sind so gut wie noch nie geeignet gewesen zu integrieren. Die meisten BA-/JC Mitarbeiter haben gar keine Ahung was da abgeht. Interessiert die auch nicht.




Na klar doch ... . ich wette du wusstest über die Inhalte und die Qualität dieser maßnahme so gut wie gar nichts. Flyerchen verteilt und ansonsten blind zugewiesen. Natürlich mit RfB.



Wann war denn das, "zu deiner Zeit"?
Ich hatte damals (liegt jetzt schon längere Zeit zurück) meinen SB laufend über die "Inhalte" der damaligen Maßnahme berichtet, der war also bestens informiert, konnte (oder wollte) meine Ausführungen jedoch kaum glauben.
Im Anschluss daran meinte er, wenn diese Maßnahme nichts gebracht habe, könne man doch ganz einfach gleich die nächste durchführen ...

Den Damen und Herren ist sehr wohl bewusst, dass das nicht wirklich der Integration dient.

Möchte noch anmerken, dass die Kurse, die vor einigen Jahren angeboten wurden, inhaltlich und qualitativ hochwertiger waren als jene, die heutzutage angeboten werden. Damals konnte man sich tatsächlich noch das eine oder andere Sinnvolle für sich mitnehmen.
franzi ist offline  
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