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Alt 03.12.2012, 22:50   #51
gast_
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Sophia55 Beitrag anzeigen
Sie sagt, NIEMAND nehme sie ernst..............
Das glaube ich.

Und du scheinst die einzige zu sein, die das tut.

Ich hoffe nur du, hast die Kraft ihr zu helfen...
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Alt 03.12.2012, 22:54   #52
gast_
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von KARLderWEHRER Beitrag anzeigen

Aber, so wie ich es sehe, hat sie wirklich schwerwiegende psychische Probleme, die ggf. eine Hafterleichterung oder ähnliches ermöglichen können. Vielleicht ist sie ja sogar schuldunfähig aufgrund ihrer Krankheit.

Bis hierher kann ich zustimmen.

Aber um das ggf. festzustellen und ggf. geltend zu machen, ist ein Rechtsanwalt dringend notwendig. Vielleicht kann der dann auch erwirken, dass ein psychologisches/psychiatrisches Gutachten erstellt wird.

Eine solche ernste Angelegenheit ohne Anwalt abzuwickeln, ist meiner Meinung nach ein ganz heißes Spiel.

Sie sollte sich auch nicht damit abfinden, einzufahren, ohne vorher alle möglichen juristischen Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben.

Mein erneuter Rat lautet deshalb wieder:

Geht zu einem Rechtsanwalt/Fachanwalt für Strafrecht!
Bevor ich einen Anwalt hinzuziehen würde würde ich zuerst versuchen mit dem Richter zu sprechen. Vielleicht ist der Anwalt dann gar nicht mehr nötig...
ein guter Anwalt will auch gut bezahlt werden: Und bei ihr wird nichts zu holen sein!
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Alt 03.12.2012, 22:57   #53
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Sophia55 Beitrag anzeigen
die Bewährungsauflagen waren in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, zu einem Psychiater zu gehen und beides monatlich nachzuweisen.

Das hat sie getan,
und wie hat sie dann dagegen verstoßen?
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Alt 03.12.2012, 23:01   #54
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Wer weiß im Gefängnis ...vielleicht ist es das was Sie braucht.
Wenn ich so etwas lese...

Kranke brauchen einen Gefängnisaufenthalt, aber sicher! Danach sind alle Probleme weg...
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Alt 03.12.2012, 23:13   #55
Harte Sau
 
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Harte Sau Harte Sau Harte Sau Harte Sau Harte Sau Harte Sau
Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wenn ich so etwas lese...

Kranke brauchen einen Gefängnisaufenthalt, aber sicher! Danach sind alle Probleme weg...
Du hättest mein Post im Zitat nicht zerreißen sollen,so macht es keinen Sinn

Und deine Frage nach dem Verstoß

Zitat von Sophia55
die Bewährungsauflagen waren in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, zu einem Psychiater zu gehen und beides monatlich nachzuweisen.

Das hat sie getan, in der Gruppe sind allerdings nur Alkis und der Psychiater verschreibt nur Medikamente,die noch nicht angeschlagen haben. Mit Beidem war sie nicht so zufrieden, es hilft nicht, hat sie gesagt.

Dazu noch 150 Arbeitsstunden, von denen sie noch nicht mal die Hälfte hat, da sie vom Psychiater schon seit Monaten krank geschrieben wird.
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Alt 03.12.2012, 23:17   #56
Caye
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Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Die Bewährungsauflage war psychologisch betrachtet ziemlich daneben.

Ein Psychiater zur Begleitung ist zwar sinnvoll, viel viel wichtiger ist aber ein Psychotherapeut. Und eine Selbsthilfegruppe ist absolut kontraindiziert und eher sogar schädlich, solange der Patient dafür nicht ausreichend stabil ist. Ohne Psychotherapie wird das nicht der Fall sein, und erst recht ist eine Sucht-SHG für eine Patientin mit Depressionen und Traumaerfahrungen ungeeignet.

Ich kenne mich mit dem Strafrecht leider überhaupt nicht aus, aber evtl. kann man an diesem Punkt ansetzen. Schließlich kann man wohl kaum eine Bewährungsauflage einhalten, die nachweislich gesundheitsschädlich ist, nicht wahr?

Es gibt hier sicherlich Beratungsstellen, an die man sich wenden kann. Entweder welche für Häftlinge, oder evtl. auch eine Frauenberatungsstelle oder ähnliches. Google oder die klassichen Gelben Seiten dürften da helfen.

Hier wurde schon wegen Psychiatrie gleich wieder Alarm geschlagen... Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich traurig, dass viele Leute, die sich selbst als betroffen und erfahren bezeichnen, den Unterschied zwischen Psychiatrie und stationärer Psychotherapie nicht kennen. Letzteres ist in diesem Fall hier sicher sehr sinnvoll, müsste aber auch in einem geschützten Rahmen stattfinden, um die Patientin vor sich selbst zu schützen. Das kann nicht jede Klinik bieten, da einen Therapieplatz zu finden wird schwer.

Was die Katzen angeht, würde ich mich, sollte über PN eine gewisse Wohnortnähe sich ergeben, mich ebenfalls anbieten. Ich habe zwar selbst zwei Tiger und kann nicht noch drei aufnehmen, als Notfallpflege wäre da aber was machbar, und ein paar Kontakte hab ich auch.
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Alt 03.12.2012, 23:23   #57
gast_
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Du hättest mein Post im Zitat nicht zerreißen sollen,so macht es keinen Sinn

Was dazwischen stand, ist irrelevant, es ändert nichts amSinn des Hauptsatzes ...sowas zitiere ich dann nicht mit

Und deine Frage nach dem Verstoß
ist nicht beantwortet.
Ich kann nirgendwo lesen,ob sie einfach nicht mehr hingegangen ist oder was war...und wenn jemand keine Sozialstunden ableisten kann, weil er AU ist, kann das nicht der Verstoß sein.
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Alt 03.12.2012, 23:32   #58
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Caye Beitrag anzeigen
Die Bewährungsauflage war psychologisch betrachtet ziemlich daneben.

Ansichtssache.

Ich hab mal einen Räumungsaufschub erreicht, unter der Auflage eine Tagesklinik muß wegen der Suizidabsichten aufgesucht werden, und das nachgewiesen.
Ich habe das als sinnvoll erachtet, denn einen Psychotherapeuten, dem der Betreffende vertrauen kann, findet man nicht so schnell.

Den haben wir dann in Ruhe gesucht.


Ein Psychiater zur Begleitung ist zwar sinnvoll, viel viel wichtiger ist aber ein Psychotherapeut.

Stimmt - aber wie gesagt: Auf die Schnelle nicht machbar.

Und eine Selbsthilfegruppe ist absolut kontraindiziert und eher sogar schädlich, solange der Patient dafür nicht ausreichend stabil ist.

Dem stimme ich zu.

Ohne Psychotherapie wird das nicht der Fall sein, und erst recht ist eine Sucht-SHG für eine Patientin mit Depressionen und Traumaerfahrungen ungeeignet.

Das stimmt allerdings auch wieder.

Ich kenne mich mit dem Strafrecht leider überhaupt nicht aus, aber evtl. kann man an diesem Punkt ansetzen. Schließlich kann man wohl kaum eine Bewährungsauflage einhalten, die nachweislich gesundheitsschädlich ist, nicht wahr?

Wir wissen leider zu wenig...

Es gibt hier sicherlich Beratungsstellen, an die man sich wenden kann.
... wenn man Glück hat...
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Alt 04.12.2012, 00:21   #59
Caye
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Ja, natürlich kann man einen Therapeuten nicht so schnell aus dem Hut zaubern. Dem müsste sich in diesem Fall eine Bewährungsauflage auch anpassen. Aber nur Psychiater und SHG ist einfach... sinnfrei.
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Alt 04.12.2012, 10:10   #60
Sophia55
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Ich danke Euch für die vielen kompetenten Antworten.

Sie ging seit März in diese Suchtselbsthilfegruppe und hat die Bewährungshelferin von Anfang an darauf aufmerksam gemacht, das es nicht das Richtige für sie ist, sogar die Leiterin der Gruppe hat dies gesagt. Es nützte aber nichts, die Bewährungshelferin hat sie weiter dorthin geschickt. Irgendwann ab Oktober ist sie einfach nicht mehr hingegangen und zur Bewährungshelferin hat sie jetzt natürlich auch kein Vertrauen mehr.

Trotzdem werde ich sie hinschleppen und mit ihr auch zu einem Strafrechtler gehen.

Die Bewährungshelferin hat auch angeblich öfter an den Depressionen gezweifelt und wohl gesagt, viele Ärzte machen auch Gefälligkeitskrankmeldungen, das hat sie hart getroffen und sie fiel wieder in ein noch größeres Loch. Sie hat praktisch die Krankmeldungen des Psychiaters angezweifelt!! Sie war manchmal so depressiv, das sie keine Kraft mehr hatte, sich anzukleiden und trotzdem hat sie NIEMAND ernst genommen. Die Depression hat bei ihr auch schlimme körperl. Auswirkungen!!

Da verstehe ich es natürlich als Freundin, das sie dann dort auch nicht mehr hingeht!!

Und sie hatte die ganze Zeit keinen Ansprechpartner, hat alles mit sich selber ausgemacht aus Scham!!!!

Mit dem Psychiater konnte sie auch nicht reden, der hat nur Medis verschrieben, mehrere Antidepressiva und Beruhigungsmittel, sie nimmt zur Zeit 2 verschiedene Antidepressiva und Diazepamtropfen bei Bedarf. Er sagt, sie hätte eine schwere,chron., endogene und verkannte Depression. Verkannt deshalb, weil man es ihr nicht gleich anmerkt!!
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Alt 04.12.2012, 10:32   #61
hartaber4
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Haftfähigkeit klärt die StA, siehe auch:


§ 455 StPO

(1) Die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe ist aufzuschieben, wenn der Verurteilte in Geisteskrankheit verfällt.
(2) Dasselbe gilt bei anderen Krankheiten, wenn von der Vollstreckung eine nahe Lebensgefahr für den Verurteilten zu besorgen ist.
(3) Die Strafvollstreckung kann auch dann aufgeschoben werden, wenn sich der Verurteilte in einem körperlichen Zustand befindet, bei dem eine sofortige Vollstreckung mit der Einrichtung der Strafanstalt unverträglich ist.
(4) Die Vollstreckungsbehörde kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe unterbrechen, wenn1.der Verurteilte in Geisteskrankheit verfällt,
2.wegen einer Krankheit von der Vollstreckung eine nahe Lebensgefahr für den Verurteilten zu besorgen ist oder
3.der Verurteilte sonst schwer erkrankt und die Krankheit in einer Vollzugsanstalt oder einem Anstaltskrankenhaus nicht erkannt oder behandelt werden kann
und zu erwarten ist, daß die Krankheit voraussichtlich für eine erhebliche Zeit fortbestehen wird. Die Vollstreckung darf nicht unterbrochen werden, wenn überwiegende Gründe, namentlich der öffentlichen Sicherheit, entgegenstehen.


ferner für den Aufenthalt in der JVA:

§ 56 StVollzG Allgemeine Regeln

(1) Für die körperliche und geistige Gesundheit des Gefangenen ist zu sorgen. § 101 bleibt unberührt.
(2) Der Gefangene hat die notwendigen Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Hygiene zu unterstützen.

ff. §§


Aus den o.a. Gesetzen lässt sich ableiten:
Sie besagen, dass die medizinische Versorgung und Krankenpflege in Haft qualitativ der gesellschaftsüblichen Versorgung in Freiheit entsprechen muss. Die Entscheidung, ob Haftfähigkeit vorliegt trifft in letzter Instanz die Staatsanwaltschaft, nicht der begutachtende Arzt.
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 10:34   #62
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Soweit ich das lesen konnte, gibt es noch keinen Beschluß, dass sie ins Gefängnis muss.
Ist denn bei der Staatsanwaltschaft oder dem Richter schon etwas angekommen ?
Haben die sich irgendwie geäußert (ich denke nicht, oder ?)

Ich meine, es steht noch gar nicht fest, ob die Bewährung widerrufen wird, es sei denn, es steht nicht alles hier im Thread.

Was die rechtliche Seite angeht, kann wohl nur ein RA helfen.
Aber nicht bei jedem Verstoß gegen die Bewährungsauflagen erfolgt automatisch ein Widerruf der Bewährung.
Vor allem dann nicht, wenn sie keine neuen Straftate begangen hat und aus Krankheitsgründen "nur" gegen die Auflage verstoßen hat, zur Selbsthilfegruppe zu gehen.

Natürlich wäre die Bewährungshelferin die erste Anlaufstellt; denn sie kann mit dem Gericht Kontakt aufnehmen und verhindern, dass sie ins Gefängnis kommt.

Allerdings sollte sie, wenn sie das nicht ablehnt, in ein psychiatrisches Krankenhaus gehen und dort einige Zeit bleiben.
Das kann sie mit Überweisung von einem Hausarzt machen; oder sie kann, evtl mit dir, persönlich dort hingehen und dem diensthabenden Arzt alles erzählen.
Ich denke, er nimmt sie dann sofort auf.

Dann kann auch von dort, mit Sozialarbeitern, versucht werden, dass sie die Haftstrafe nicht antreten muss.
Und es kann versucht werden, dass sie in eine andere Gruppe kommt und dass sie den Arzt wechselt.

Also mein Rat, umgehend ins Krankenhaus.
Und die Bewährungshelferin verständigen.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 10:40   #63
gelibeh
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Und wenn sie für sich selber das nicht tun will, sag ihr, sie tut es auch für die Katzen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 04.12.2012, 10:42   #64
hartaber4
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Nein, Strafen unter drei Jahren werden nicht wegen guter Führung reduziert
???

§ 57 StGB Aussetzung des Strafrestes bei zeitiger Freiheitsstrafe

(1) Das Gericht setzt die Vollstreckung des Restes einer zeitigen Freiheitsstrafe zur Bewährung aus, wenn 1.zwei Drittel der verhängten Strafe, mindestens jedoch zwei Monate, verbüßt sind,
2.dies unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit verantwortet werden kann, und
3.die verurteilte Person einwilligt.
Bei der Entscheidung sind insbesondere die Persönlichkeit der verurteilten Person, ihr Vorleben, die Umstände ihrer Tat, das Gewicht des bei einem Rückfall bedrohten Rechtsguts, das Verhalten der verurteilten Person im Vollzug, ihre Lebensverhältnisse und die Wirkungen zu berücksichtigen, die von der Aussetzung für sie zu erwarten sind.

(2) Schon nach Verbüßung der Hälfte einer zeitigen Freiheitsstrafe, mindestens jedoch von sechs Monaten, kann das Gericht die Vollstreckung des Restes zur Bewährung aussetzen, wenn 1.die verurteilte Person erstmals eine Freiheitsstrafe verbüßt und diese zwei Jahre nicht übersteigt oder
2.die Gesamtwürdigung von Tat, Persönlichkeit der verurteilten Person und ihrer Entwicklung während des Strafvollzugs ergibt, daß besondere Umstände vorliegen,
und die übrigen Voraussetzungen des Absatzes 1 erfüllt sind.

(3) Die §§ 56a bis 56e gelten entsprechend; die Bewährungszeit darf, auch wenn sie nachträglich verkürzt wird, die Dauer des Strafrestes nicht unterschreiten. Hat die verurteilte Person mindestens ein Jahr ihrer Strafe verbüßt, bevor deren Rest zur Bewährung ausgesetzt wird, unterstellt sie das Gericht in der Regel für die Dauer oder einen Teil der Bewährungszeit der Aufsicht und Leitung einer Bewährungshelferin oder eines Bewährungshelfers.

(4) Soweit eine Freiheitsstrafe durch Anrechnung erledigt ist, gilt sie als verbüßte Strafe im Sinne der Absätze 1 bis 3.

(5) Die §§ 56f und 56g gelten entsprechend. Das Gericht widerruft die Strafaussetzung auch dann, wenn die verurteilte Person in der Zeit zwischen der Verurteilung und der Entscheidung über die Strafaussetzung eine Straftat begangen hat, die von dem Gericht bei der Entscheidung über die Strafaussetzung aus tatsächlichen Gründen nicht berücksichtigt werden konnte und die im Fall ihrer Berücksichtigung zur Versagung der Strafaussetzung geführt hätte; als Verurteilung gilt das Urteil, in dem die zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen letztmals geprüft werden konnten.

(6) Das Gericht kann davon absehen, die Vollstreckung des Restes einer zeitigen Freiheitsstrafe zur Bewährung auszusetzen, wenn die verurteilte Person unzureichende oder falsche Angaben über den Verbleib von Gegenständen macht, die dem Verfall unterliegen oder nur deshalb nicht unterliegen, weil der verletzten Person aus der Tat ein Anspruch der in § 73 Abs. 1 Satz 2 bezeichneten Art erwachsen ist.

(7) Das Gericht kann Fristen von höchstens sechs Monaten festsetzen, vor deren Ablauf ein Antrag der verurteilten Person, den Strafrest zur Bewährung auszusetzen, unzulässig ist.
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"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 11:02   #65
Sophia55
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Alexander29


nein, sie hat noch nichts erhalten!! Wartet aber jeden Tag drauf!!

Die Bewährungshelferin muss alle paar Monate einen Bericht schreiben und das hat sie vor einigen Wochen getan. Sie hat gesagt, der Richter werde die Bewährung widerrrufen, weil sie die Auflagen nicht eingehalten hat, insbesondere auch wegen der 150 Arbeitsstunden, für die hatte sie ein Jahr Zeit, sie hat aber noch nicht mal die Hälfte abgeleistet wegen der Krankmeldungen!!

Und dann kommt noch das Fernbleiben der Gruppe hinzu und ein Termin der Bewährungshelferin.
Sophia55 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 11:09   #66
hartaber4
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Zitat von Sophia55 Beitrag anzeigen
Alexander29


nein, sie hat noch nichts erhalten!! Wartet aber jeden Tag drauf!!

Die Bewährungshelferin muss alle paar Monate einen Bericht schreiben und das hat sie vor einigen Wochen getan. Sie hat gesagt, der Richter werde die Bewährung widerrrufen, weil sie die Auflagen nicht eingehalten hat, insbesondere auch wegen der 150 Arbeitsstunden, für die hatte sie ein Jahr Zeit, sie hat aber noch nicht mal die Hälfte abgeleistet wegen der Krankmeldungen!!

Und dann kommt noch das Fernbleiben der Gruppe hinzu und ein Termin der Bewährungshelferin.

Wenn sie welche hatte hilft ihr vielleicht das:

BVerfG 2 BvR 1165/11 - 24. September 2011 (LG Bayreuth / AG Bayreuth)
Recht auf Freiheit der Person; Strafaussetzung zur Bewährung (Widerruf); Bewährungsbeschluss
(Auflagen und Weisungen); Bestimmtheitserfordernis; Konkretisierung; Sachverhaltsaufklärung;
Sachverhaltsfeststellungen.Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG; Art. 104 Abs. 1 GG; § 56b StGB; § 56c Abs. 1
StGB; § 56f Abs. 1 Nr. 2 StGB; § 36 Abs. 1 Satz 3 BtMG

http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/bve...vr-1165-11.pdf
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hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 13:41   #67
hobocharly->Emailproblem
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hobocharly
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Zitat von Sophia55 Beitrag anzeigen

sie schämt sich so vor der Bewährungshelferin,das sie nicht mehr hingeht!!

Ich glaube, sie steckt nur noch den Kopf in den Sand!!
dann sage ihr bitte, dass die bewährungshelferin mit genau dieser tätigkeit ihr geld verdient und sie jeden tag menschen in ähnlichen/ gleichen/ schlimmeren situationen betreut. schämen, so sehr ich das auch nachvollziehen kann, wird ihre situation nur verschlimmern.
hobocharly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 15:00   #68
silka
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@ Harte Sau,

unter aller Sau---so empfinde ich diesen Beitrag.
Tatsache.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 16:48   #69
hartaber4
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Wenn ich so etwas lese...

Kranke brauchen einen Gefängnisaufenthalt, aber sicher! Danach sind alle Probleme weg...
Meinst du bei Erkrankungen im "Knast" bekommst du eine "HU" (Haftunfähigkeitsbescheinigung) und wirst für die Dauer der "HU" von der Haft freigestellt?

Warum gibt es wohl Ärzte* in den JVA ?

Die wissen auch um die Tat..... bei Betrug denken die sich ihren Teil ohnehin....
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hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 16:57   #70
hartaber4
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Zitat von silka Beitrag anzeigen
@ Harte Sau,

unter aller Sau---so empfinde ich diesen Beitrag.
Tatsache.
Naja.... aber zum betrügen dann doch nicht krank genug....oder?

Voraussetzung für den Betrug ist zunächst eine Täuschungshandlung des Täters. Darunter versteht man das intellektuelle Einwirken auf das Vorstellungsbild eines anderen, z.B. durch Vorspiegeln, konkludentes Verhalten oder Unterlassen der Aufklärung.

Durch die Täuschungshandlung muss beim anderen ein
Irrtum hervorgerufen oder Unterhalten werden. Aufgrund des Irrtums muss eine Vermögensverfügung stattfinden. Hierbei handelt es sich um ein ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal. Als Vermögensverfügung wird jedes Handeln, Dulden oder Unterlassen angesehen, das unmittelbar zu einer Vermögensminderung führt. Einer Vermögensminderung steht eine Vermögensverfügung gleich.

Durch die Vermögensverfügung muss ein Vermögensschaden entstehen. Ein solcher Vermögensschaden liegt vor, wenn der wirtschaftliche Wert des betroffenen Vermögens durch die Verfügung des Getäuschten nach objektiven Kriterien geschmälert wird.

Der Tatbestand des Betruges muss vorsätzlich*** verwirklicht werden
.

***Vorsatz= Mit Wissen und Wollen.....

Link:

Betrug - Definition und Erklrung
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hartaber4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 16:59   #71
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Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Mein Post bezog sich auf das was ich von KARLderWEHRER zitiert habe.

Aber wenn Sie so wie mache schreiben die Psycho-Schiene fährt kommt es früher oder später zur Einweisung,wenn Sie sich nicht ändert.
Anschließende Sicherungsverwahrung wird ja gerade "in".....

aber da muss sie noch eine Schippe drauf packen..... Frauen in SV sind was sehr seltenes..... ich glaube unter 5 in Deutschland.
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ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 04.12.2012, 17:09   #72
turbodrive->Emailproblem
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turbodrive turbodrive turbodrive
Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Der Ansatz der möglicher weise helfen könnte steht im Post 60 von der TE.Nur hätte man die Infos dazu schon eher haben müssen , denn sonst ist alles nur Spekulation.

Was ist nun zu machen.Es kann klappen muss aber nicht,da es immer ein Ermessen des Richters ist der sich mit dem zuständigen Staatsanwalt in verbindung setzt.

Beschwerde über den Bewährungshelfer beim zuständigen Richter vor bringen der die Strafe zur Bewährung ausgesprochen hat.Alls Sachverhalte dort offen legen - Warum - Weshalb -Wieso.Ihr müsst in der Vorderhand bleiben.Wenn es geht noch die Schreiben besorgen von der Selbsthilfegruppe das Sie da falsch am Platz war.Weiterhin zu dem Arzt der Sie Krankgeschrieben hat und sich alles bestätigen lassen und die genehmigung erteilen das der Richter auf die Krankenakte den zugriff bekommt.

Weiterhin beim Richter beantragen das man einem anderen Bewährungshelfer zugeteilt wird da es ja offensichtlich sehr grosse Differencen gibt zwischen den beiden Parteinen.

Nur müsst Ihr euch jetzt sputen damit ehe es zuspät ist..
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Alt 04.12.2012, 17:18   #73
hartaber4
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Der Ansatz der möglicher weise helfen könnte steht im Post 60 von der TE.Nur hätte man die Infos dazu schon eher haben müssen , denn sonst ist alles nur Spekulation.

Was ist nun zu machen.Es kann klappen muss aber nicht,da es immer ein Ermessen des Richters ist der sich mit dem zuständigen Staatsanwalt in verbindung setzt.

Beschwerde über den Bewährungshelfer beim zuständigen Richter vor bringen der die Strafe zur Bewährung ausgesprochen hat.Alls Sachverhalte dort offen legen - Warum - Weshalb -Wieso.Ihr müsst in der Vorderhand bleiben.Wenn es geht noch die Schreiben besorgen von der Selbsthilfegruppe das Sie da falsch am Platz war.Weiterhin zu dem Arzt der Sie Krankgeschrieben hat und sich alles bestätigen lassen und die genehmigung erteilen das der Richter auf die Krankenakte den zugriff bekommt.

Weiterhin beim Richter beantragen das man einem anderen Bewährungshelfer zugeteilt wird da es ja offensichtlich sehr grosse Differencen gibt zwischen den beiden Parteinen.

Nur müsst Ihr euch jetzt sputen damit ehe es zuspät ist..
s.a.

§ 56f StGB Widerruf der Strafaussetzung

(1) Das Gericht widerruft die Strafaussetzung, wenn die verurteilte Person 1.in der Bewährungszeit eine Straftat begeht und dadurch zeigt, daß die Erwartung, die der Strafaussetzung zugrunde lag, sich nicht erfüllt hat,
2.gegen Weisungen gröblich oder beharrlich verstößt oder sich der Aufsicht und Leitung der Bewährungshelferin oder des Bewährungshelfers beharrlich entzieht und dadurch Anlaß zu der Besorgnis gibt, daß sie erneut Straftaten begehen wird, oder
3.gegen Auflagen gröblich oder beharrlich verstößt.
Satz 1 Nr. 1 gilt entsprechend, wenn die Tat in der Zeit zwischen der Entscheidung über die Strafaussetzung und deren Rechtskraft oder bei nachträglicher Gesamtstrafenbildung in der Zeit zwischen der Entscheidung über die Strafaussetzung in einem einbezogenen Urteil und der Rechtskraft der Entscheidung über die Gesamtstrafe begangen worden ist.
(2) Das Gericht sieht jedoch von dem Widerruf ab, wenn es ausreicht, 1.weitere Auflagen oder Weisungen zu erteilen, insbesondere die verurteilte Person einer Bewährungshelferin oder einem Bewährungshelfer zu unterstellen, oder
2.die Bewährungs- oder Unterstellungszeit zu verlängern.
In den Fällen der Nummer 2 darf die Bewährungszeit nicht um mehr als die Hälfte der zunächst bestimmten Bewährungszeit verlängert werden.
(3) Leistungen, die die verurteilte Person zur Erfüllung von Auflagen, Anerbieten, Weisungen oder Zusagen erbracht hat, werden nicht erstattet. Das Gericht kann jedoch, wenn es die Strafaussetzung widerruft, Leistungen, die die verurteilte Person zur Erfüllung von Auflagen nach § 56b Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 4 oder entsprechenden Anerbieten nach § 56b Abs. 3 erbracht hat, auf die Strafe anrechnen.
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Alt 04.12.2012, 17:25   #74
silka
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Standard AW: Gefängnisaufenthalt

Hallo, hartaber4
wieso schreibst du was zu Betrug??
Ich bezog mich auf Beitrag #41
ich hatte hier versucht darzustellen, wie ich die Reihenfolge sehe, die auf die Freundin jetzt zukommt.
Ich lese Kaufsucht, Bewährung, Auflagen, Psychiater, SHG, Verstoß gg. Bewährungsauflagen, tiefe Depri, Umwandlung in Freiheitsstrafe demnächst.

Ich halte die Bestrafung ja nicht für rechtswidrig oder falsch.
Ich halte es aber für angezeigt, prüfen zu lassen, ob die Haft überhaupt demnächst angetreten werden kann.
Nur das ist meine Intention. Ob also Haftfähigkeit gegeben ist.
Deswegen rief ich *zum Arzt schleppen*

Ob die Freundin die Psycho-Schiene fährt...das ist unter aller Sau.
Hier kennt sie keiner, wir lesen nur, was die Freundin schreibt und auch erst seit kurzem weiß.

Manchmal fühlen sich Forumsnutzer wie Gott---
mein Gott, auch harte Sau kennt diesen Menschen nicht!
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2012, 17:38   #75
hartaber4
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Zitat von silka Beitrag anzeigen
Hallo, hartaber4
wieso schreibst du was zu Betrug??

Beitrag 1 TE:

"Sie ist schwer kaufsüchtig und hat sich strafbar gemacht, weil sie die bestellten Sachen nicht bezahlen konnte."


Da liegt die StGB-Schublade (Warenkredit-)Betrug doch sehr nahe....


Ob also Haftfähigkeit gegeben ist.
Deswegen rief ich *zum Arzt schleppen*

Entscheidet allein die Vollstreckungsbehörde (StA)..... kommt sie nicht freiwillig hat das mit Sicherheit Fahndung und Hol&Bring-Service zur Folge....

Ob die Freundin die Psycho-Schiene fährt...das ist unter aller Sau.
Hier kennt sie keiner, wir lesen nur, was die Freundin schreibt und auch erst seit kurzem weiß.

Manchmal fühlen sich Forumsnutzer wie Gott---
mein Gott, auch harte Sau kennt diesen Menschen nicht!

Das "Spiel" wird hier nach den Regeln der StPO gepfiffen..... unerheblich wie wohlwollend oder abgeneigt man der Delinquentin nun ist..... erlässt die oder der RichterIn aufgrund des Widerrufs der Bewährung einen Haftbefehl wird ihn die StA erstmal umsetzen.

Wenn es möglich wäre sich mit einem Attest " depressive Episode" vom JVA "Check-In" befreien zu können..... hätte sich das mit Sicherheit schon wie ein Lauffeuer verbreitet....

Selbst für den Fall, dass das Ganze eskalieren sollte (oder sie meint ihre "StGB-Kernkompetenz" ausspielen zu müssen) hat das deutsche Straf(-vollzugs-)recht vorgesorgt (und sie wäre nicht die erste Betrügerin für die JVA-Bediensteten... mal am Rande bemerkt):

Sie würde in der JVA ggf. in einen "besonders gesicherten Haftraum" kommen..... (so etwas wie eine Gummizelle.....mit 24h-Dauerlicht....ggf. Fixierung.... und in der Regel öffnet sich die Tür 3 mal am Tag für die Mahlzeiten...natürlich NULL-Freigang) - Rechtsgrundlagen wären u.a. die §§

§ 90 StVollzG Fesselung

In der Regel dürfen Fesseln nur an den Händen oder an den Füßen angelegt werden. Im Interesse des Gefangenen kann der Anstaltsleiter eine andere Art der Fesselung anordnen. Die Fesselung wird zeitweise gelockert, soweit dies notwendig ist.



§ 92 StVollzG Ärztliche Überwachung

(1) Ist ein Gefangener in einem besonders gesicherten Haftraum untergebracht oder gefesselt (§ 88 Abs. 2 Nr. 5 und 6), so sucht ihn der Anstaltsarzt alsbald und in der Folge möglichst täglich auf. Dies gilt nicht bei einer Fesselung während einer Ausführung, Vorführung oder eines Transportes (§ 88 Abs. 4).
(2) Der Arzt ist regelmäßig zu hören, solange einem Gefangenen der tägliche Aufenthalt im Freien entzogen wird.


OB DAS SINNVOLL ODER HILFREICH IST.....???

Hier nicht die Frage....denn die Regeln sind gegeben.... die Frage was denn zu erst da war (Henne/Ei) ....hier also Krankheit/Straftat..... hat (leider) KEINEN Raum.


Vielleicht gibst du ja noch den Rat die Bewährungshelferin zu verklagen...... weil sie einen schlechten Job gemacht hat.

Wer meint die "gelbe Karte" der Bewährung strapazieren zu müssen...... no risk, no fun!
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"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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