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Alt 16.06.2006, 15:41   #26
wahlvieh->Emailproblem
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Registriert seit: 02.06.2006
Beiträge: 35
wahlvieh
Standard Selbstbeherrschung ist alles!

Ich muß gestehen, daß bei Euch allen noch ein großes Maß an Wohlbefinden besteht, das es von Ausbeuterseite abzuschöpfen gilt. Ich wäre in solchen Situationen zwar nicht ausgerastet, hätte mich aber anders verhalten.
Dem Montagetruppleiter hätte ich beispielsweise gefragt, ob er als Fachkraft auch so doof wäre und kostenlos arbeiten würde. Wenn er dann entgegnet hätte, ich solle froh sein, daß ich Arbeit bekommen könnte, würde ich erwidern, daß ich die Art und Weise seines Handelns dem Gewerbeaufsichtsamt, der Ausländerbehörde, dem Ordnungsamt, dem Finanzamt, der Agentur für Arbeit und der berichtenden Presse zur Kenntnis bringen würde. Die würden seine Leichen im Keller schon finden. Er solle sich also unterstehen, mich bei der Agentur für Arbeit anzuschwärzen. Ich würde ihm beim Verlassen seines Büros fragen, ob seine Firma den Auftrag auch für lau angenommen hätte und wer sich dann mein Gehalt in die Tasche stecken würde?!
Das Gleiche gilt auch für die Fachkraft im Gaststättengewerbe.
Mal eines zur Klarstellung: Wenn ich eine gelernte "Fachkraft" bin, dann benötige ich für eine branchen- und fachgemäßen Anstellung keine unbezahlte "Trainingsmaßnahme", dafür gibt es in jedem Arbeitsvertrag eine vereinbarte Probezeit von 3 bis 6 Monaten, in der beide Seiten ohne Angabe von Gründen kündigen kann.
Und auch im Altenheim gelten gesetzliche Vorschriften im Umgang mit Pflegebedürftigen. Werden diese über die maßen wie im geschilderten Fall verletzt, da gibt es nur eines: sofortige Strafanzeige bei den Ordnungs- und Gewerbeaufsichtsämtern.
Es versteht sich von selbst, daß man unverzüglich persönlich den "Fallmanager" informiert und zur Fortzahlung von ALG2 auffordert. Tut er (sie) das nicht umgehend, so wende man sich direkt an die Vorgesetzten mit der Ankündigung der Dienstaufsichtsbeschwerde.
Übrigens habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, wenn ein "Fallmanager" mein Verhalten kritisieren oder meinen Leistungsbezug kürzen oder unterbrechen wollte, daß ich ihn fragte, wie er sich in so einer Situation verhalten würde. Im Falle des Altenheimes ist das Wissen um Mißstände sogar anzeigepflichtig und kann strafrechtlich wegen unterlassener Hilfeleistung und Unterlassung der Fürsorgepflicht verfolgt werden. Daran besteht ein starkes öffentliches Interesse.
Warum bekomme ich nicht solche "Arbeitsangebote"? Als Kellner könnten die gar nicht über genug Porzellan verfügen, das ich "aus versehen" fallen lassen würde. Aber ich hätte gezeigt, daß ich durchaus "arbeitswillig" bin.
Fazit: was lernen wir daraus? Niemals und unter keinen Umständen der AfA seine Telefonnummer geben! Kann sich doch sowieso keiner leisten, oder?
wahlvieh ist offline  
Alt 16.06.2006, 15:59   #27
Bognarks->Emailproblem
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Registriert seit: 11.05.2006
Ort: Lower Saxony
Beiträge: 9
Bognarks
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Wo die Parasitären Asozialen sind, kann man sehen. Diese art von "Arbeitgeber".
In wie weit, würde eine 'Beschwerde' bzw. 'Anzeige' Konsequenzen für diese art 'Arbeitgeber' haben, realistisch gesehen?

Kennt wer dazu Informations-seiten oder explizite Gesetzgebungen?
Bognarks ist offline  
Alt 16.06.2006, 16:00   #28
claridge
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Registriert seit: 23.11.2005
Ort: Burghausen
Beiträge: 38
claridge
Standard

Zitat von Logo
Anzeige wäre gut oder der zuständigen Heimaufsicht mal eine Tip geben Denke an die Alten das kann uns auch passieren.
Die Idee als solches sollte einem schon in den Sinn kommen. Werde ich aber nicht tun. Schau mal in die Pflegeforen und sieh was über die Heimaufsicht berichtet wird. In der Regel ein ganz lahmer Haufen der seine Besuche Tage und Wochen vorher ankündigt. Habe ich selber noch nie anders erlebt. Es ist dann immer Zeit genug zumindest die gröbsten Mängel zu vertuschen. Kleinere Mängel interessieren eh nicht.
Arbeitsamt weiß schon bescheid. Und ansonsten ging noch eine Info an eine andere Stelle von der ich mir mehr verspreche.
claridge ist offline  
Alt 16.06.2006, 16:02   #29
wahlvieh->Emailproblem
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Registriert seit: 02.06.2006
Beiträge: 35
wahlvieh
Standard

Da fällt mir gerade ein, daß ich schon einmal Erfahrungen gesammelt habe.
Das es nämlich auch anders geht, zeigt folgendes Beispiel:
Ich hatte eine Lebensabschnittspartnerin mit Mitgrationshintergrund, die zwar gebrochen deutsch sprach, sich aber am Telefon nicht auszudrücken vermochte, aber als ungelernte Floristin mit Berufserfahrung goldene Hände im Umgang mit Pflanzen hatte.
Also suchte ich zehn Stellenangebote im Internet mit Telefonangabe heraus und rief sie alle nacheinander an.
Ich bekam für sie 9 Termine zur persönlichen Vorstellung. Ich wußte, wenn sie vorbinden darf, dann hat sie die Stelle, wenn der Florist über genügend Menschen- und Fachkenntnis verfügt.
Der einzige, der eine persönliche Vorstellung ablehnte, tat das unter Hinweis darauf, sie möge erst ihre "Bewerbungsunterlagen" einreichen. Als ich ihn fragte, ob es nicht sinnvoll wäre, sie vorbinden zu lassen, meinte er, ja, aber erst die Unterlagen. Daraufhin erteilte ich ihm höflich, aber bestimmt eine Absage und wünschte ihm viel Erfolg beim führen seines "Papierkriegs".
Die erste Vorstellung bestand darin, einen halben Tag vorzubinden. Es stellte sich heraus, daß der Chef jeden Tag 3 bis 5 Frauen vorbinden ließ und sie dann wieder nach Hause schickte "sie würden wieder von ihm hören". Die Gebinde verkaufte er gewinnbringend. Also sagte ich meiner Freundin in einer Pause am Telefon, Du bleibst nach dem binden da und paßt auf, ob Deine Gebinde verkauft werden. Das geschah auch binnen kürzester Zeit, und so fragte sie, ob sie die Stelle hätte. Sie bekam die gleiche Antwort wie die anderen. Ich rief ihn eine Tag später an und sagte ihm ab, und fügte natürlich süffisant die Begründung hinzu. Danach legte ich auf, ohne seine Reaktion abzuwarten.
Die zweite Bewerbung war bei einem alteingesessenen Familienunternehmen. Sie band zwei Stunden vor und hatte die Stelle. Damals bekam sie 13,50 DM pro Stunde, nach der Probezeit 15 DM. Sie arbeitet noch immer dort. Die anderen Floristen rief ich an und sagte ihnen mit Bedauern ab. Interessant war, daß einige sagten, sie hätten gerne mal ihre Fähigkeiten begutachtet. Inzwischen ist sie auch mit den Schnittblumeneinkauf auf dem Großmarkt betraut.
wahlvieh ist offline  
Alt 16.06.2006, 16:21   #30
wahlvieh->Emailproblem
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Registriert seit: 02.06.2006
Beiträge: 35
wahlvieh
Standard

Zitat von Bognarks
Wo die Parasitären Asozialen sind, kann man sehen. Diese art von "Arbeitgeber".
In wie weit, würde eine 'Beschwerde' bzw. 'Anzeige' Konsequenzen für diese art 'Arbeitgeber' haben, realistisch gesehen?

Kennt wer dazu Informations-seiten oder explizite Gesetzgebungen?
Danke für Deine Fragen.
1. Inwieweit eine Beschwerde "Konsequenzen" hat, liegt zum einen stets im Ermessen des Disziplinarvorgesetzten, und zum anderen an der Art und Weise Deines Auftretens und des Vortragens der Beschwerde. Daüber hinaus wirst Du sowieso nie erfahren, ob es überhaupt "Konsequenzen" hatte, es sei denn Dein "Fallmanager" :lol: wechselt plötzlich und unerwartet. Wichtig ist alleine, daß sich jeder beschwert, wenn er derartige "Arbeits"verhältnisse antrifft, damit die Agentur weiß, daß man sich nicht mehr alles gefallen läßt. Außerdem ist das mit Mehrarbeit verbunden, die Mitarbeiter müssen Berichte schreiben, Stellung nehmen, zum Appell antreten, und das hassen sie wie die Pest.
Eine Strafanzeige (Fall Altenwohnheim) wäre viel weitreichender, weil Polizei, Staatsanwalt und Gerichte involviert wären. Man kann übrigens auch mal einen Staatsanwalt beim Gericht anrufen oder während seiner Geschäftszeiten mal hingehen. Dann reicht schon der Hinweis auf eine Straftat um den Apparat in Gang zu setzen.
2. Ich bin zwar kein Jurist, aber wenn Du auf die Arbeitsverhältnisse anspielst, so darfst Du getrost erst einmal Deinem "gesunden Menschenverstand" vertrauen. Du merkst sehr schnell, ob da "etwas stinkt". Die Arbeitgeber und ihre Erfüllungsgehilfen wissen nämlich meist sehr genau, was sie dürfen und was nicht, und wenn man sie auf dem falschen Fuß erwischt, dann bringen sie nur noch "Todschlagargumente" der Boulevardpresse, man solle doch zufrieden sein... oder er werde die AA informieren... Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, offensiv zurückzuschlagen. Dann hat er es nämlich darauf angelegt, Dich einzuschüchtern, und wenn er das schafft, dann hast Du verloren und er fährt mit Dir Schlitten. Sage ihm höflich aber bestimmt, daß Du Deine Pflichten kennst und gerne bereit bist diese auch zu erfüllen, aber Arbeitskraft stellt einen in Geld meßbaren Wert dar, und wer hat heutzutage schon was zu verschenken?
Am schlimmsten ist es, wenn man mit Angst zu einem Vorstellungsgespräch geht. Der Gegenüber merkt das sofort und handelt dementsprechend.
Falls Du Dir wirklich nicht sicher bist, so erkundige Dich bei einem Rechtsanwalt. Als ALG2-Empfänger hast Du ein Recht auf kostenlose Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt Deiner Wahl.
wahlvieh ist offline  
Alt 16.06.2006, 17:17   #31
michaelulbricht
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Beiträge: 1.031
michaelulbricht Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Blauäugig ??

Also in dem Fall vom Gastronom:

da setzt mann zwei Bekanntenauf den mann an, der ihn abends im Lokal kennenlernt.
Der gibt sich selbst als Gastronom aus und mann fängt an sich über die Arbeitslosen lustig zumachen.
Das eine kommt zum und nachher ist das ne traute Runde.
Irgendwann wird der Gastronom auch erzählen wie er das immer macht mit den "Trainingsmaßnahmen" usw, und wie er alle verarscht.
Alle werden herzhaftlachen und sich irgendwann verabschieden.
Dann werden Gesprächsprotokolle gemacht diese werden an eides statt angefertigt.
Und dann wird der Gastronom und der zuständige SB!!!!! wegen Steuerhinterziehung und organisierten Betrug angezeigt.
Beihilfe zum hinterziehen von Sozialabgaben und und und.
Das bitte an die Krankenkasse !!!!!! ganz wichtig und an den Zoll Abt. "Schwarzarbeit"

Das ist ein Schuß vor den Bug und was meint ihr wie geschmeidig der nächste SB aufeinmal bei solchen Geschichten ist.

Michael
michaelulbricht ist offline  
Alt 16.06.2006, 19:52   #32
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Beiträge: 9
Bognarks
Standard

@wahlvieh
Vielen Dank für Deine auführliche Antwort.

In dem von 'claridge' dargestellten Fall, könnte das umfangreiche "Maßnahmen" des Gesetzgebers nach sich ziehen.
Solche Verwahrlosung von Menschen sollte unbedingt zur Anzeige gebracht werden.


Ich bin bis jetzt von solchen Leuten verschont geblieben, was nicht ist kann ja noch werden.
Allerdings, stellen sich mir die Nackenhaare auf das es solchen Aasgeiern vom Gesetzgeber überhaupt erst wieder möglich gemacht wurde - Moral und Anstand einfach über bord zu schmeissen, auch wenn unmengen von Existenzen dabei auch beseitigt werden als Makulatur abzuschreiben?

7Tage 'Umsonst' Probearbeiten?
Man solle sich damit zufrieden geben überhaupt wieder an "Arbeit" herangeführt zu werden?
Machst Du Ärger, wird dich dein Fallmanager züchtigen?

Mit den Todschlagargumenten wie 'wahlvieh' schon geschrieben hatte, also ... ich weiss nicht.
Sollte sich jemand Erdreissten, so mit jemanden zu sprechen, darf nicht mit körperlicher Unversehrtheit rechnen wenn der Tag zur Neige geht.
Denn dieser ist mit allen Wassern gewaschen und kennt genug Winkelzüge, nach Beschwerde/Anzeige seine illegalen Finger in das nächste (Arbeitslose) Opfer zu 'stecken'.


Zu Michaels beitrag:
Das sowas überhaupt vom Gesetzgeber möglich gemacht wurde, zeigt doch den perversen Wandel der Zeit.
Nach der Werte-diskussion und weniger als halbherzigen Anstandsdiskusion ...
Muss ein massiver disput über Moral UND Anstand durch die Bevölkerung gehen.
Anstatt froh zu sein sich für 1-4wochen Umsonst an solche Arbeitgeber zu prostituieren, NAME bekannt machen.
Auch wenn es gegen sogenante Datenschutz-Gesetze geht... denn in dem Falle sind sie Täterschutzgesetze und damit hinfällig.

Uh, mir gehen die Gäule durch - ich geh mal ne runde Laufen. *wink*
Bognarks ist offline  
Alt 17.06.2006, 10:27   #33
Hawk321
Elo-User/in
 
Registriert seit: 30.10.2005
Beiträge: 196
Hawk321 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Was dieses Probearbeiten angeht hab ich auch schon so einiges Erfahren.

Als ich noch Arbeitslos wahr, suchte ich eine Stelle als Kfz-Mechaniker (Bin Geselle). Ich fand ein Angebot bei einem Reifen Händler. Nach kurzem Telephonat hab ich mich mit ihm getroffen.
Er verlangte von mir, 4 Wochen unbezahlt zu arbeiten. Schliesslich würde ich ja Geld vom Arbeitsamt bekommen....
Auf meinen Argument, dass das AA nur max 14 Tage freigibt, meinte er nur "Entweder man will arbeiten oder lässt es bleiben!" (Meiner Meinung nach sind socleh Aussagen billige Polemik)

Wärend des Gesrpäches, wollte ich natürlich auch das zu erwartene Einkommen wissen...."Das kann ich Ihnen nicht sagen" war seine Aussage.

Ich bin daraufhin aufgestanden und abgehauen.



::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::::::::::::::
Nächster Fall bezüglich Frechheit.

Seit dem 1.1.2006 arbeite ich bei einer freien Werkstatt. Bis Mai war ich Teilzeit beschäftigt da, hab 600 brutto bekommen für 12.5 Stunden die Woche, und wohne bei Hotel Mama. Dann hiess es, das ich doch am besten bei ihm Vollzeit arbeite.
Hab mich richtig gefreut. Doch die Freude hielt nicht lange,ich solle nur 850€ Netto als gelernter KFZ-Geselle bekommen, bei 160 Stunden im Monat!
Ich war entsetzt, den mir stehen da sehr sehr viel mehr zu!
Nach androhen von diversen Maßnahmen, bekam mein Chef etwas Angst, er erhöhte sein Angebot auf Netto 1050€. Diese Summe ist zwar immer noch wenig für meinen Beruf, aber damit konnte ich leben, zumal ich jetzt zum 1.7 eine eigene Wohnung beziehen muss (Eltern ziehen nach Bayern, bin 24, Freunde und Freundin leben hier).

Dann kam der Vertrag, welcher nur ein Vordruck war den ich selbst gekauft hab....

Und was schreibt dieser Mann darein, nochmal 3 monate Probezeit, das sind insgesamt mit der Teilzeit vorher 7 Monate Probezeit!!! Die letzten 2 Wochen im Dezember 2005 arbeite ich schon 2 Wochen zur "Probe" da.

Naja, ich unterschrieb, es sicherte mir ja schlieeslich ein Einkommen, mit dem ich Auto und Miete bezahlen kann (selbst reparatur und Neukauf).

Doch hatte ich so das gefühl, das er mich nicht lange haben will und den den höheren Lohn nur willigte, um sich nicht Betrug vorwerfen zu lassen.

Nun sind die letzten 2 Wochen relativ ruhig in der Werkstatt gewesen und gestern liess er verlauten, das er mich höchstwahrscheinlich kündigen wird, weil sonst im die Kosten zu hoch sind, da zu wenig Aufträge reinkommen. Seltsamerweise passiert das just in der verlängerten Probezeit und selbstständlich mir, obwohl der Laden noch einen Rentner auf Vollzeit beschäftigt (was ich nicht ganz verstehe) dem das nicht so schaden würde wie mir. Ach ja, Kosten liessen sich senken, wenn ich für 850 Netto arbeite

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::::::::::::::
Ich weiss nur, wenn ich Arbeitslos werde, dann wäre ALG1 zu wenig um meine Miete und Auto zu bezahlen. Hartz4 wäre dann das Resultat aus obriger Situation.
Das heisst aber leider auch mein Auto zu verkaufen und mich dem Teufelskreis Arbeitslosigkeit hinzugeben. Ohne KFZ kommt man nicht weit!!!

Die Arbeitsämter machen nichts um mich in zumutbare und gut bezahlte Arbeit zu vermitteln. Man ist der Willkür dieser Leute ausgestzt.
Die tatsächlichen Schmarotzer dieses Landes, DIE ARBEITGEBER! können mit einem machen was sie wollen, die meisten kennen die Tricks um sich durchzu mogeln. Das beweist auch teilweise die sich stetig wiederholenden Stellenangebote im Internet (oder warum such ein Unternehmen mit 5 Angestellen 2 Jahre lang Mechaniker und lässt immer jemanden da "Probearbeiten"?)

Aber was beschwer ich mich, mach ich doch einfach wieder Zeitarbeit und bekomme 9 € Brutto die Stunde und nur 140 Stunden bezahlt, welche auch
noch falsch abgerechnet werden, achja Auto ist dabei ja Pflicht.
Momentmal eben Rechnen
9 * 140 = 1260 Brutto
1260 Brutto sind ca 850 Netto

so 850 minus 250 K. Miete
=600
600 minus 100 Nk samt Heizung
=500
500 minus 50 Strom und minus 120 Essen,Trinken usw.
=320
320 minus 35 Versicherungen wie Rechtsschutz und haftpflicht
=285 €, so davon muss ich noch Telephon,GEZ und Internet bezahlen
=220
Von den 220 kommt nun das Auto (schon komplett bezahlt)
Das sind 85 für Versicherung TK, ca 90 Sprit und dann ca 7.50 für mtl Steuer, und noch Sparbetrag von ca 60 für einen neuen Gebrauchten in 4 jahren zzgl. Inzahlungnahme meines Alten. Dann kommt noch ein Sparbetrag von mtl 25€ für Ersatzteile und Reparatur hinzu. Die Sume dieser Ausgaben bennene ich einfach mal KFZ und ergibt 267,50 € (ungefähr grob gerrechnet), welche von den 220 € noch abzuziehen sind.

Da haben wir den Salat
- 47,50 €!!!!

Nur mal zur Info, ich hab mit diesem Geld mir nicht eine DVD ausgeliehen, meine Ernährung stark runtergeschraubt und nichts für meine Rente und Berufsunfallsversicherung getan!
Da stimmen Parolen wie "Arm durch Arbeit" 100%, langfristig macht soclh ein System die Wirtschaft kaputt! Durch meine Arbeitskraft erwirtschafte ich Geld, welches meine Kosten decken und zu einem Gewinn beitragen soll. Doch leider wirtschafte ich mit meiner Arbeitskrafts falsch und mache am Monatsende ein Minus Geschäft!

KEIN UNTERNEHMEN WÜRDE SO ETWAS VON SICH AUS MACHEN

Doch der dummer Pöbel auf der Strasse solls machen um die Erträge der einzelnen Arbeitgeber zu maximieren???

Wie kann man sich davor schützen? Auswirkungen zeigen sich bei mir in der Werkstatt andauernd, die Kunden mit Hartz4 oder Niedriglohn hintergrund werden schon fast gezwungen ein Auto zu haben aber können es sich nicht leisten. Folgen sind die private kaputt wirtschaftung und technisch mangelhafte PKW's. Die Unternehmen klage über die stark rückläufigen Aufträge, was dem Niedriglohn zuzuschreiben ist!
Hawk321 ist offline  
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