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Alt 10.11.2012, 05:23   #26
BurnsTorn
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von guinan Beitrag anzeigen
Akteneinsicht? Welche Akte denn? Ich zeigte auf den Computer und sagte, DIES nennt sich Akte. Und dann musses auch noch was auf Papier geben, denn ich habe was auf Papier eingereicht.
Dass du etwas eingereicht hast, indiziert mitnichten, dass es deshalb auch abgeheftet wird. Vielleicht wurde es einfach datenschutzkonform entsorgt. Es wird längst nicht alles abhefeftet/digitalisiert/gesammet/aufbewahrt, was dem JC zugeht.

Zitat von guinan Beitrag anzeigen
Ich habe meine Akteneinsicht nach 1 Jahr Kampf bekommen. Akte Verbis und Leistungsakte. Vermittlungsakte nicht- aber ich bin sicher, die muss es auch geben.
Schön, dass du sicher bist. Nur leider trügt dich deine Sicherheit. Es gib keine Vermittlungsakte. Was sollte das auch sein, eine Vermittlungsakte? Es gibt eine Leistungsakte für leistungsrelevante Bescheide und es gibt die Infos hinsichtlich Arbeitsintegrationsbemühungen, Beratungsvermerke, Profiling, die in VerBIS vermerkt sind. Das war es. Mehr gibt es nicht.

Zitat von guinan Beitrag anzeigen
Man sagte mir immer, außer der Akte Verbis und der Leistungsakte gäbe es keine weiteren Akten. Das halte ich für ne Lüge, da meine Anträge bezüglich Arbeitsförderung NICHt in der Leistungsakte waren und auch nicht meine Wiedersprüche.
Es entspricht der Wahrheit. Ebenso entspricht es der Wahrheit, dass nicht alles abgeheftet oder digitalisiert wird. Wichtig ist, dass irgendwo vermerkt ist, das Dokument XYZ eingegangen ist und was darauf beantragt/geschrieben wurde. Das Dokument selbst wird dann oft entsorgt. Dabei kommt es aber auch drauf an, an wen das Dokument gerichtet war. Die pAps schmeißen nach erfolgter Bearbeitung/Dokumentation erfahrungsgemäß deutlich mehr Dokumente weg als die SB in der Leistungsabteilung. Es kann also sehr gut der Wahrheit entsprechen, dass deine Anträge nicht in der Akte sind, weil sie datenschutzkonform entsorgt wurden.

Zitat von guinan Beitrag anzeigen
Gegen die INHALTE der Leistungsakte habe ich inzwischen den Datenschutz eingeschaltet und rate jedem- insbesonderen denen, die mal beim ärztlichen oder psychologischen Dienst waren- genau dasselbe zu machen.
Das ewige Dilemma. Einerseits beschwert man sich hier im Forum oft darüber, dass die Mitarbeiter im Jobcenter über wichtige Dinge (Erkrankungen, leistungs- bzw. vermittlungsrelevante Dokumente) nicht bescheid wissen, anderseits moniert man gleichermaßen, dass es aus Datenschutzgründen ja nicht angehen könne, dass die alle bescheid wissen. Da wird doch mit zweierlei Maß gemessen. Egal, was man dem Kunden sagte, er kann sich darüber stets echauffieren. Sagt man: "Tut mir leid, davon weiß ich nichts", heißt es seitens des Kunden nicht selten: "Aber das habe ich hier eingereicht, das müssen Sie wissen, das muss doch in der Akte stehen". Sagt man hingegen: "Moment mal, ich schaue mal kurz im PC/in der Akte nach", heißt es wiederum seitens des Kunden nicht selten: "Das dürfen Sie ja gar nicht, das darf da doch gar nicht drin stehen aus Datenschutzgründen."

Dieses Problem ist Alltag. Ihr glaubt gar nicht, wie heftig die Datenschutzbestimmungen eigentlich sind. Im Grunde darf man fast nichts hinsichtlich des genauen Ausmaßes gesundheitlicher oder sonstiger Einschränkungen vermerken. Und jeder Zugriff auf ÄG und PG wird systemtechnisch protokolliert. Das soll dem Datenschutz dienen, also ein Kundenservice sein, führt in der Realität allerdings gleichsam dazu, dass man oft tatsächlich sagen muss: "Davon weiß ich nichts, hier ist nichts vermerkt." Das ist nicht aus Inkompetenz so, sondern es liegt oft wirklich daran, dass pAps in der Tat viele relevante Dinge aus Angst, gegen den Datenschutz zu verstoßen, nicht vermerken!

Das wird dann vom Kunden oft als Lüge aufgefasst, ist aber meist schlicht den Datenschutzbestimmungen geschuldet. Ganz viele Dinge, die durchaus sehr vermittlungsrelevant sein können, dürfen eigentlich aus Datenschutzgründen nicht vermerkt und nicht in der Akte abgeheftet werden. Es passiert hingegen, dass es doch abgeheftet wird, weil in der Realitöt sonst kaum gearbeitet werden kann. Das hat dann nichts mit Inkompetenz oder Verlogenheit der Mitarbeiter zu tun, es ist einfach der Notwendigkeit des Ausbalancierens miteinander unvereinbarer Ziele (strikter Datenschutz vs. hoher Kundenservice) verbunden. Wer sich strikt an den Datenschutz hält, kann kaum arbeiten, wer den Datenschutz gar nicht einhält, bekommt ebenso schnell Probleme.

Zitat von guinan Beitrag anzeigen
Danach bekam ich die Zimmernummer der Datenschutzbeauftragten genannt und sprach da vor. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde habe ich am nächsten Tag bei ihrer Vorgesetzten eingereicht und gleichzeitig Post an den Landesdatenschutzbeauftragten gesendet
Und warum, wenn ich fragen darf? Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo hier ein dienstaufsichtsbeschwerendes Fehlverhalten der pAp vorgelegen haben soll. Sie bot an, den Fall an die Vorgesetzte weiterzuleiten. Das ist der richtige Weg. Wo ist das Problem?
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Alt 10.11.2012, 07:52   #27
turbodrive->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 26.03.2012
Beiträge: 691
turbodrive turbodrive turbodrive
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Werder User @ BurnsTorn,du möchtest und doch nicht etwa damit sagen,dass das JC sich strickt an den Datenschutz halten tut?

Dann erklär uns doch bitte mal wie normale SB´s an die Kompletten Unterlagen kommen zB. vom ÄD? Oder , seit wann ist eine unterschriebene EGV Leistungsrelevant und taucht im Orig. in der Akte auf?

Nicht alles wird in VerBIS aufgenommen und es wird auch immer die Papierakte geben,schon allein deswegen dass die Nachweise aus dem Schriftverkehr zwischen den Parteien Hieb und Stichfest sind.

Was wird denn vernichtet an Unterlagen seitens des JC? Nur die,die dem JC eventuell Ärger bereiten könnten bei Verhandlungen vor dem SG,Oder Beschwerden gegen SB usw.Warum schrieb ich wohl in einem anderen Thread das normale Beschwerden nichts bringen im JC? Die verschwinden auf recht wundersame weise,somit gibt es für mich nur noch die Fachaufsichtsbeschwerde an die richtigen Stellen.

Auch musst du jedem selbst überlassen welcher weg eingeschlagen wird bei Beschwerden oder dergleichen.Ich muss nicht erst den TL sprechen um da alles vorzutragen,sondern kann mich gleich an höhere Stellen wenden.Nur das sehen die SB`s nicht gern,da die sonst Rede und Antwort stehen müssen weil die TL zum grossen teil immer hinter ihrer Untergebenen stehen.Hab das schon selbst erlebt.Überprüfungen wie sich alles zugetragen hat,haben die SB nämlich nicht gern,denn es könnten da noch mehr Fehler ans Tageslicht kommen.
turbodrive ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2012, 08:54   #28
BurnsTorn
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Werder User @ BurnsTorn,du möchtest und doch nicht etwa damit sagen,dass das JC sich strickt an den Datenschutz halten tut?
Hast du mein Posting überhaupt gelesen? Ich habe doch gerade das genaue Gegenteil von dem geschrieben. Ich habe geschrieben, dass der Umgang mit dem Datenschutz die Mitarbeiter im JC in ein Dilemma bringt, weil man sich, um effektiv und effizient arbeiten zu können, gerade nicht immer datenschutzkonform verhalten kann, man aber auch nicht umfassend gegen den Datenschutz verstoßen will und darf, da dies die Arbeit ebenso negativ tangierte. Ergo halten sich die Mitarbeiter im JC logischerweise nicht vollumfänglich an alle geltenden Datenschutzbestimmungen. Sie versuchen, die für sich nötige Balance zu finden, die bisweilen mit den rechtlichen Datenschutzvorgaben konfligiert.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Dann erklär uns doch bitte mal wie normale SB´s an die Kompletten Unterlagen kommen zB. vom ÄD?
Sie gelangen daran, indem sie im Programm VerBIS unter dem Reiter Dokumentenverwaltung das vom ÄD hochgeladene Gutachten aufrufen. Bevor dieses geöffnet werden kann, ergeht ein Warnhinweis an den Nutzer, dass der Zugriff protokolliert wird, um den Datenschutz zu gewährleisten. Man muss dann bestätigen, dies zur Kenntnis genommen zu haben, dann kann man das Dokument einsehen und ausdrucken. Diese Protokullierung ist aber dann ein stumpfes Schwert, wenn man sich als "virtueller Mitarbeiter" in VerBIS anmeldet. Das auszuführen führt jetzt zu sehr ins Detail, aber es gibt z.B. für Software-Wartungsarbeiten oder für Schulungszwecke die Möglichkeit, sich in VerBIS mit einer anderen als der eigenen personalisierten Kennung anzumenden. Wer hinter dem virtuellen Mitarbeiter steckt, ist dann ziemlich schwer nachzuvollziehen. Manchmal ist aber auch gar nicht jedes sensible Dokument in der Doumentenverwaltung gespeichert. Dann greift man kurz zum Telefonhörer und ruft die SB bei PD oder ÄD an und bittet die darum, einem mal schnell das Gutachten von Kunde XYZ auszudrucken. Die SB im PD/ÄD haben dafür ihre eigene Datenbank. Und wenige Minuten später holt man sich das Gutachten dann ab.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Oder, seit wann ist eine unterschriebene EGV Leistungsrelevant und taucht im Orig. in der Akte auf?
Schon immer. Die EGVs werden für 10 Jahre aufbewahrt und wahlweise bzw. redundant in der Leistungsakte des Kunden gespeichert, digitalisiert in VerBIS gespeichert/hochgeladen und/oder zentral gebündelt irgendwo gelagert.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Nicht alles wird in VerBIS aufgenommen und es wird auch immer die Papierakte geben,schon allein deswegen dass die Nachweise aus dem Schriftverkehr zwischen den Parteien Hieb und Stichfest sind.
Falsch. Es wird die Paierakte nicht mehr lange geben, da die heutige Technik es wirklich erlaubt, binnen kürzester Zeit alle Dokumente einzuscannen und automatisiert in die E-Akte zu übernehmen. Man muss nur eidesstattlich versichern, dass die abgelichteten Dokumente mit dem vorgelegten Original identisch sind und los geht es. Kein Problem!

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Was wird denn vernichtet an Unterlagen seitens des JC? Nur die,die dem JC eventuell Ärger bereiten könnten bei Verhandlungen vor dem SG,Oder Beschwerden gegen SB usw.
Wieder falsch. Dotenschutzkonform vernichtet werden Dokumente, die abgearbeitet sind. Beispiel: Der Kunde stellt einen Antrag auf Leistungen aus dem Vermittlungsbudget. Der Fall wird in VerBIS vermerkt, der Antrag wird positiv oder negativ beschieden, dann von der Leistungsabteilung bearbeitet und im Abrechnungsprogramm coSACH gebucht. Danach wird der Antrag vernichtet. Oder ein anderes Beispiel: Der Kunde reicht Anfragen auf Förderungen, Krankmeldungen, OAW-Anträge, Darlehensanträge etc. ein. Nach Bearbeitung wird das alles meist vernichtet.

Das hat nichts damit zu tun, dass man sich Ärger vom Hals schaffen will, es ist - zumindest solange die E-Akte sich noch nicht etabliert hat - einfach einer logistischen Notwendigkeit geschuldet. Es gibt gar nicht die räumliche Kapazität, jeden Papierfitzel in einer Akte zu speichern. Des Weiteren suchte man sich dann halb tot. Da hätten ältere Kunden nämlich, wenn das so gehandhabt würde, gut und gerne dreißig Akten in der aktenverwaltugn stehen. Es gibt jetzt schon Kunden im Jobcenter, für die 10 Leistungsakten existieren. Unter anderem dieser Fülle an physikalisch gespeicherten Dokumenten will man mittels der E-Akte ja Herr werden!

Was nicht vernichtet wird, sind die ergangenen Bescheide. Und es ist auch eher das Gegenteil von dem der Fall, was du hier mutmaßt: Meist werden gerade die Dokumenten, von denen man annimmt, dass aus diesen Ärger erwachsen könnte, aufgehoben, um im Rechtsstreit dann eine verlässliche Basis zu haben. Beschwerden gegen die SB werden ebenfalls dokumentiert. Aber warum sollten die immer aufgehoben werden? Die Dokumentation reicht doch völlig aus. Wenn du eine rechtliche Handhabe benötigst, reicht es doch völlig aus, dass DU dieses Dokumente bei dir zuhause gespeichert hast und sie im Rechtsstreit dem SG zukommen lassen kannst. Warum aber sollte das JC diesen Dokumenten die gleiche hohe Relevanz zumessen, die du ihnen beimisst?

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Warum schrieb ich wohl in einem anderen Thread das normale Beschwerden nichts bringen im JC? Die verschwinden auf recht wundersame weise,somit gibt es für mich nur noch die Fachaufsichtsbeschwerde an die richtigen Stellen.
Vielleicht liegt die Tatsache, dass deine bisherigen Beschwerden nichts gebracht haben, auch einfach daran, dass diese unbegründet waren, sie gar nicht als Beschwerden aufgefasst wurden bzw. man deinen Ausführungen und Begründungen nicht gefolgt ist. Ich hatte auch einige Dienst- und Fachaufsichtsbeschwerden gegen mich, aber keine davon hatte Bestand. Das Rechtsempfinden des Kunden weicht schlicht und einfach häufig von jenem der Behörde ab.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Auch musst du jedem selbst überlassen welcher weg eingeschlagen wird bei Beschwerden oder dergleichen.
Das ist richtig. Ich kann und werde aber meine Meinung vertreten und es kundtun, wen ich eine Beschwerde für unbegründet und nicht erfolgsträchtig halte. Dies auch vor dem Hintergrund, dass man sich durch viele unbegründete Beschwerden schnell selbst ein Bein stellt und dadurch eher ins Visier eines dann erst recht "engagierten" pAp gerät, der einen besonders aktiv und kreativ "aktivieren" will.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Ich muss nicht erst den TL sprechen um da alles vorzutragen,sondern kann mich gleich an höhere Stellen wenden.
Korrekt. Nur hat sich die pAp völlig korrekt verhalten. Ihre direkte Vorgesetzte ist nämlich die TL. Die pAp hat bei Beschwerden oder Anfragen, wenn sie sich selbst nicht sicher ist, den Dienstweg einzuhalten. Das heißt: Zuerst an die TL verweisen. Daher liegt im geschilderten Fall weder ein dienstliches noch ein fachliches Fehlverhalten der pAp vor. Sie hat sich korrekt verhalten.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Nur das sehen die SB`s nicht gern,da die sonst Rede und Antwort stehen müssen weil die TL zum grossen teil immer hinter ihrer Untergebenen stehen.
Niemand sieht es gerner, wenn er sich rechtfertigen muss. Das Geschilderte erschöpft sich aber nicht im "nicht gerne sehen". Das ist nicht der Hauptgrund der Weigerung der pAp, an eine andere Stelle als die TL zu verweisen. Die Weigerung ist eher der Tatsache geschuldet, dass der Dienstweg eingehalten werden muss, und zwar immer! Die TL fühlte sich sonst übergangen und die internen Vorgaben weisen dies nunmal so aus. Du bist mit den Abläufen einer Behörde schlicht und einfach nicht vertraut, sonst wüstest du, wie viel Wert gerade in der hierarchiefixierten BA auf so etwas gelegt wird.

Zitat von turbodrive Beitrag anzeigen
Hab das schon selbst erlebt.Überprüfungen wie sich alles zugetragen hat,haben die SB nämlich nicht gern,denn es könnten da noch mehr Fehler ans Tageslicht kommen.
Niemand hat eine Überprüfung gerne, egal in welcher Behörde. Denn dieses impliziert immer ein Misstrauen gegen die eigene Fachlichkeit und bedeute Mehrarbeit. Es ist also völlig verständlich, dass man Überprüfungen nicht gerne sieht. Dir würde es ganz genauso gehen, würdest du in einer Behörde arbeiten. Denn dann musst du eine Stellungnahme schreiben, der Überprüfungsstelle ggfs. bestimmte Dokumente ausdrucken und mit ihr kommunizieren. Das kostet Zeit und die eigentliche Arbeit bleibt liegen.
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Alt 10.11.2012, 11:17   #29
guinan
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guinan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Dass du etwas eingereicht hast, indiziert mitnichten, dass es deshalb auch abgeheftet wird. Vielleicht wurde es einfach datenschutzkonform entsorgt. Es wird längst nicht alles abhefeftet/digitalisiert/gesammet/aufbewahrt, was dem JC zugeht.
Da ich die Akte Verbis auch gesehen habe, weiß ich aber, dass zB n Antrag auf Vermittlungsgutschein oder der Antrag auf Löschung unbenötigter Daten dort nicht stand. Und der gehört nunmal abgeheftet. Ich hab ihn zum Glück mit Stempel hier vor mir liegen.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen

Schön, dass du sicher bist. Nur leider trügt dich deine Sicherheit. Es gib keine Vermittlungsakte. Was sollte das auch sein, eine Vermittlungsakte? Es gibt eine Leistungsakte für leistungsrelevante Bescheide und es gibt die Infos hinsichtlich Arbeitsintegrationsbemühungen, Beratungsvermerke, Profiling, die in VerBIS vermerkt sind. Das war es. Mehr gibt es nicht.


Es entspricht der Wahrheit. Ebenso entspricht es der Wahrheit, dass nicht alles abgeheftet oder digitalisiert wird. Wichtig ist, dass irgendwo vermerkt ist, das Dokument XYZ eingegangen ist und was darauf beantragt/geschrieben wurde. Das Dokument selbst wird dann oft entsorgt. Dabei kommt es aber auch drauf an, an wen das Dokument gerichtet war. Die pAps schmeißen nach erfolgter Bearbeitung/Dokumentation erfahrungsgemäß deutlich mehr Dokumente weg als die SB in der Leistungsabteilung. Es kann also sehr gut der Wahrheit entsprechen, dass deine Anträge nicht in der Akte sind, weil sie datenschutzkonform entsorgt wurden.
Dann müsste der Vermerkt irgendwo zu finden sein.

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen

Das ewige Dilemma. Einerseits beschwert man sich hier im Forum oft darüber, dass die Mitarbeiter im Jobcenter über wichtige Dinge (Erkrankungen, leistungs- bzw. vermittlungsrelevante Dokumente) nicht bescheid wissen, anderseits moniert man gleichermaßen, dass es aus Datenschutzgründen ja nicht angehen könne, dass die alle bescheid wissen. Da wird doch mit zweierlei Maß gemessen. Egal, was man dem Kunden sagte, er kann sich darüber stets echauffieren. Sagt man: "Tut mir leid, davon weiß ich nichts", heißt es seitens des Kunden nicht selten: "Aber das habe ich hier eingereicht, das müssen Sie wissen, das muss doch in der Akte stehen". Sagt man hingegen: "Moment mal, ich schaue mal kurz im PC/in der Akte nach", heißt es wiederum seitens des Kunden nicht selten: "Das dürfen Sie ja gar nicht, das darf da doch gar nicht drin stehen aus Datenschutzgründen."

Dieses Problem ist Alltag. Ihr glaubt gar nicht, wie heftig die Datenschutzbestimmungen eigentlich sind. Im Grunde darf man fast nichts hinsichtlich des genauen Ausmaßes gesundheitlicher oder sonstiger Einschränkungen vermerken. Und jeder Zugriff auf ÄG und PG wird systemtechnisch protokolliert. Das soll dem Datenschutz dienen, also ein Kundenservice sein, führt in der Realität allerdings gleichsam dazu, dass man oft tatsächlich sagen muss: "Davon weiß ich nichts, hier ist nichts vermerkt." Das ist nicht aus Inkompetenz so, sondern es liegt oft wirklich daran, dass pAps in der Tat viele relevante Dinge aus Angst, gegen den Datenschutz zu verstoßen, nicht vermerken!

Das wird dann vom Kunden oft als Lüge aufgefasst, ist aber meist schlicht den Datenschutzbestimmungen geschuldet. Ganz viele Dinge, die durchaus sehr vermittlungsrelevant sein können, dürfen eigentlich aus Datenschutzgründen nicht vermerkt und nicht in der Akte abgeheftet werden. Es passiert hingegen, dass es doch abgeheftet wird, weil in der Realitöt sonst kaum gearbeitet werden kann. Das hat dann nichts mit Inkompetenz oder Verlogenheit der Mitarbeiter zu tun, es ist einfach der Notwendigkeit des Ausbalancierens miteinander unvereinbarer Ziele (strikter Datenschutz vs. hoher Kundenservice) verbunden. Wer sich strikt an den Datenschutz hält, kann kaum arbeiten, wer den Datenschutz gar nicht einhält, bekommt ebenso schnell Probleme.



Und warum, wenn ich fragen darf? Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo hier ein dienstaufsichtsbeschwerendes Fehlverhalten der pAp vorgelegen haben soll. Sie bot an, den Fall an die Vorgesetzte weiterzuleiten. Das ist der richtige Weg. Wo ist das Problem?
Ganz einfach. Weil die nem frühen Arbeitgeber geschrieben haben, es müsse auf Leistungsüberschneidung geprüft werden und er müsse angeben, wieviel ich verdient habe. Allerdings zu einem Zeitraum, als ich keinesfalls in Bezug war. Nun denken meine damaligen Kollegen, ich sei ne Betrügerin und das bin ich nicht, ich habe kein staatliches Geld bekommen und DAS wissen die Herrschaften schon. Weiterhin befanden sich darin ärztliche Gutachten, die NUR in die Hände des ärztlichen Dienstes gehören. Und mir wurde von Sachbearbeitern schon gesagt, ich solle Medikamente nehmen- nun weiß ich warum- weil einer schrieb, dass ich KEINE nehme. (Allerdings brauche ich auch keine).

Übrigens gilt der Direkterhebungsgrundsatz- ob dir der gefällt oder nicht ist mir ehrlich gesagt egal.


Fazit: Ich beschwere mich nicht über die relevanten Daten, dass die abgeheftet wurden, sondern über die Erhebung und Abheftung von unrelevaten, medizinisch hoch sensiblen Daten. Du sagst ja selbst, dass die sich das einfach vom ÄD holen....kann ja wohl nicht angehen! Und sowas verteidigst du?
Die relevanten Dinge, die gehören allerdings aufgehoben und die fehlten.

Ich kann schon zwischen einer Grenzüberschreitung und keiner Grenzeüberschreitung unterscheiden
guinan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2012, 11:44   #30
BurnsTorn
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von guinan Beitrag anzeigen
Fazit: Ich beschwere mich nicht über die relevanten Daten, dass die abgeheftet wurden, sondern über die Erhebung und Abheftung von unrelevaten, medizinisch hoch sensiblen Daten. Du sagst ja selbst, dass die sich das einfach vom ÄD holen....kann ja wohl nicht angehen! Und sowas verteidigst du?
Ich verteidige gar nichts. Warum auch? Ich fühle mich nicht in der Pflicht, hier Partei für oder gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber zu ergreifen. Ich beschreibe lediglich die Abläufe und lege aus meiner Sicht dar, warum die Dinge teilweise so laufen, wie sie laufen. Dass es da vieles zu kritisieren gibt, streite ich nicht ab. Ich will nur darauf hinaus, dass nicht jedes Verhalten eines SB/pAp eine Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde rechtfertigt und dass nicht alles, was einem seltsam vorkommt, darauf zurückgeführt werden kann, dass jemand im Amt einen schikanieren will.
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Alt 10.11.2012, 12:16   #31
Magie57
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

So, ich mal wieder,

eigentlich wollte ich keinen "Roman" hier schreiben. Naja...sei's drum...

Warum ich fragte war, dass mir meine SB*na*se im vorhergehenden Termin einen Antrag, den ich gestellt hatte zeigte (in Anwesenheit meines Beistandes) und diesen dann mündlich ablehnte (mündlich gilt nicht).

Ich habe auf einen schriftlichen Bescheid bestanden. Worauf er meinte, er schickt mir den schriftl. Bescheid, per Post zu. Angekommen ist, wie ich erwartet habe, natürlich nix.

Beim letzten Termin, mahnte ich den Bescheid nochmals an, worauf SB, mir (wie ich fast erwartet hatte), meinte er habe garkeinen Antrag erhalten und solch einen (ich zeigte SB meine Kopie) nieeee erhalten, kennt er nich...ja ne ist klaro.

Auf meinen Hinweis, dass er mir doch, im Beisein meines Beistandes (was dieser auch bestätigte), besagten Antrag im Orginal gezeigt hätte und diesen aus der "Papierakte" entnommen hatte, meinte SB...nö es gibt keine Papierakte über sie hier. Worauf der anwesende TL dies bestätigte.

Berechtigter Weise zweifle ich an den Aussagen des SB & TL, denn SB hat mir schon Aussagen getätigt die einfach nur haarsträubend sind.

Z.B. SB müsste zur einschaltung des ÄD erstmal meine ärztlichen Unterlagen incl. Diagnosen!!!, sowie den Gesundheitsfragebogen selbst "einsehen".

Ja ne ist klar...

Es gibt zwar von der BA eine "Anweisung" das auf ausschließlich"digitale Akte" umgestellt werden soll...inwieweit das aber in "meinem" JC schon geschehen ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Lange Rede kurzer Sinn...Ich werde einfach mal Akteneinsicht beantragen ( werde mich auch vorsorglich fest anschnallen, fall's ich vom Hocker fallen sollte)
__

"Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen."
(Johann Christoph Friedrich von Schiller)

Die größte Verwundbarkeit ist die Unwissenheit
( Sunzi um 500 v. Chr.)


Meine Beiträge, sind ausschließlich meine persönliche Meinung - Keine Rechtsberatung!



Magie57 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2012, 21:50   #32
derBayer
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Ich gehe auch stark davon aus, dass kein Teamleiter es riskieren würde, auf eine klare Aufforderung wie "Ich verlange Akteneinsicht" zu antworten "Die gewähren wir ihnen nicht".
Und ich WEISS aus Erfahrung, dass TL ohne mit der Wimper zu zucken noch ganz andere Vergehen begehen.
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Alt 10.11.2012, 21:55   #33
BurnsTorn
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von derBayer Beitrag anzeigen
Und ich WEISS aus Erfahrung, dass TL ohne mit der Wimper zu zucken noch ganz andere Vergehen begehen.
Dann lass uns doch bitte an deinem Wissen teilhaben und lege dies hier dar.
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Alt 10.11.2012, 22:03   #34
derBayer
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
Dann lass uns doch bitte an deinem Wissen teilhaben und lege dies hier dar.
Da bin ich hier sicherlich nicht der einzige.

Ich wollte dir lediglich die rosa Brille abnehmen, da du offensichtlich der Annahme bist, dass TL sich per se an Recht und Gesetz halten und nach bestem Wissen und Gewissen handeln.

Da ist das böse Erwachen über kurz oder lang vorprogrammiert.
  Mit Zitat antworten
Alt 11.11.2012, 13:18   #35
BurnsTorn
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von derBayer Beitrag anzeigen
Ich wollte dir lediglich die rosa Brille abnehmen, da du offensichtlich der Annahme bist, dass TL sich per se an Recht und Gesetz halten und nach bestem Wissen und Gewissen handeln.
Ganz sicher bin ich nicht der Meinung, dass Teamleiter oder pAps per se nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Ich glaube wohl aber, dass sie in den allermeisten Fällen bestrebt sind, so zu handeln. Über das Ausmaß dieser Gewissenhaftligkeit müssen wir hier nicht weiter diskutieren. Das führt zu nichts, weil Gewissenhaftigkeit ein subjektives Konstrukt ist. Daher rüht es auch, dass nicht selten Welten aufeinander prallen, wenn die eine Seite (Amt) behauptet, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben, wohingegen die andere Seite (Kunde) proklamiert, dass sich ein ungeheuerliche Schikane zugetragen habe.

Hier gibt es oft keine alleinige, immergültige Wahrheit, sondern unterschiedliche Interpretationen dessen, was Handeln nach bestem Wissen und Gewissen meint. Amt und Kunde mögen vom gleichen Fall reden, aber beide können dabei aneinander vorbei reden, ohne dass eine der Parteien intendiert lügt. Diese Fehlkommunikation kann schlicht und einfach daher rühren, dass die eine Partei metaphorisch gesprochen durch eine rosarote Brille auf den Fall schaut, während die andere den Fall durch eine tiefschwarze Brille betrachtet. Es gibt dabei allerdings keine Wahrheit, wie es sich wirklich zugetragen hat. Es gibt schlicht und einfach unterschiedliche Brillen und Blickwinkel, somit unterschiedliche Wirklichkeitsauffassungen, sozusagen mehrere mögliche Wahrheiten.

Es gibt auch keine immergültige Gewissenhaftigkeit, sondern individuelle Interpretationen davon. Das zeigt sich doch in der Praxis: Was den einen Amtsmitarbeiter gut schlafen lässt, bereitet dem anderen schlaflose Nächte. Was der eine mit seinem Gewissen sehr gut vereinbaren kann, ist für den anderen unhaltbar. Moral ist eben relativ. Daher bringt es meist auch nichts, irgendwie an die Moral der Amtsperson zu appelieren, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt. Das soll nun keineswegs heißen, dass es nicht auch wirklich echte, klar erkennbare, intendierte Schikane gibt. Die gibt es auch! Aber sie ist längst nicht so verbreitet, wie man den Eindruck gewinnen kann, wenn man als Informationsquelle nur dieses Forum nutzt.

Die Mitarbeiter im Amt sind keineswegs allesamt unmoralische, sanktionsgeile Monster. Sie sind in ihrer Mehrzahl den Kunden gegenüber zumeist schlicht bürokratisch indifferent. Amtsmitarbeiter sind unter Stress stehende Menschen, die a) Fehler machen, b) wie andere Menschen auch Vorurteile haben, c) gelegentlich einen persönlichen "Kleinkrieg" mit manchen Kunden führen und d) in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Amt stehen. In Folge dessen müssen sie sich eben, so sie weiterhin im Amt beschäftigt sein wollen, auch mit Vorgaben arrangieren, die sie selbst vielleicht für fragwürdig oder gar falsch halten. Nichts desto trotz dürfte klar sei, wo im Zweifelsfall die Loyalität liegt: Beim Brötchengeber, also beim Jobcenter! Das schließt das Bestreben, sich an Recht und Gesetzt zu halten, aber keineswegs aus. Die meisten TL, die ich kennen gelernt habe, waren bestrebt, sich an Recht und Gesetz zu halten. Gesetze müssen oft aber ausgelegt und interpretiert werden, was dann nicht selten zu Konflikten zwischen Amtsmitarbeitern und Kunden führt, da Amtspersonen geneigt sind, Gesetze und Vorschriften eher im Interesse des Amtes auszulegen, wohingegen Kunden logischerweise dazu tendieren, jene Interpretationen zu vertreten, die ihre eigenen Rechte stärken.

Und zu deiner Meinung, ich trüge eine rosa Brille, sein gesagt, dass dies ohne Zweifel manchmal so ist. Das ist indes nichts außergewöhnliches, sondern es ist völlig normal. Jeder Mensch betrachtet die Welt durch eine irgendwie gefärbte Brille, durch den eigenen Wahrnehmungsfilter. Wie sollte es auch anders sein? Würden alle Menschen alles immer exakt gleich sehen, gäbe es Meinungsverschiedenheiten ja gar nicht. Betonen möchte ich allerdings, dass ich kein Problem damit habe, auch mal die Brille zu wechseln, wenn mir dies notwendig erscheint. Manchmal sehe ich sehr wohl, dass eine schwarze Brille auch passend sein kann. Aber wie gesagt ist dem nicht immer so. Ich gebe schlicht und einfach nichts auf generalisierte Plattitüden und nicht konkretisierte Schwarzmalereien, wonach alles im Amt per se schlecht ist. Ich schließe aber auch keineswegs aus, dass es Fehler und Rechtsvergehen gibt, nur möchte ich, um diese nachvollziehen zu können, spezifizierte Schilderungen haben, da ich mir nur so eine Meinung darüber bilden kann, ob im konkreten Fall ein fach- oder dienstaufsichtsrelevantes Vergehen tatsächlich vorliegt. Diese Konkretisierung aber hast du, lieber Bayer, bisher nicht erbracht. Das Einfordern dessen hat nun allerdings rein gar nichts mir einer rosa Brille zu tun, sondern es ist schlicht ein Gebot der Sachlichkeit.
  Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2012, 18:11   #36
derBayer
Gast
 
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von BurnsTorn Beitrag anzeigen
...
Ach Gott, ich mach doch aus dem Thema keine Wissenschaft.

Du konntest dir nicht vorstellen dass ein TL Gesetzesbrüche begeht und (sicherlich nicht nur) ich weiss aus eigener Erfahrung, dass die das durchaus auch machen.

An dieser Stelle muss ich keine Grundsatzdebatte drüber führen wer wie warum weshalb handelt, wie er handelt.
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Alt 12.11.2012, 20:26   #37
Anna B.
Forumnutzer/in
 
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

@Burns Torn



du hast jetzt nicht ernsthaft behauptet, dass jeder, absolut jeder SB Zugriff auf ärztl.Gutachten hat?
Jeder SB kann das vom ärztl.Dienst hochgeladene Gutachten aufrufen und ausdrucken?
Es erscheint lediglich dieser Hinweis: Achtung Datenschutz!...aber das ist dem SB dann in dem Moment schnurzpiepegal und er druckt sich das Gutachten aus?

..und wenn er keinen Bock auf ausdrucken hat, oder er will nicht, dass sein Zugriff registriert wird, dann ruft er beim ärztl.Dienst an und dann kann der SB sich das Gutachten des Kunden X postwendend vom ärztl.Dienst abholen?
Ich glaub, du verarscht uns jetzt...
das ist ja unglaublich...das ist ja Datenschutzverstoß in Reinkultur...

Das hast du jetzt nicht so geschrieben oder doch?

Zitat:
Zitat von turbodrive
Dann erklär uns doch bitte mal wie normale SB´s an die Kompletten Unterlagen kommen zB. vom ÄD?
Sie gelangen daran, indem sie im Programm VerBIS unter dem Reiter Dokumentenverwaltung das vom ÄD hochgeladene Gutachten aufrufen. Bevor dieses geöffnet werden kann, ergeht ein Warnhinweis an den Nutzer, dass der Zugriff protokolliert wird, um den Datenschutz zu gewährleisten. Man muss dann bestätigen, dies zur Kenntnis genommen zu haben, dann kann man das Dokument einsehen und ausdrucken. Diese Protokullierung ist aber dann ein stumpfes Schwert, wenn man sich als "virtueller Mitarbeiter" in VerBIS anmeldet. Das auszuführen führt jetzt zu sehr ins Detail, aber es gibt z.B. für Software-Wartungsarbeiten oder für Schulungszwecke die Möglichkeit, sich in VerBIS mit einer anderen als der eigenen personalisierten Kennung anzumenden. Wer hinter dem virtuellen Mitarbeiter steckt, ist dann ziemlich schwer nachzuvollziehen. Manchmal ist aber auch gar nicht jedes sensible Dokument in der Doumentenverwaltung gespeichert. Dann greift man kurz zum Telefonhörer und ruft die SB bei PD oder ÄD an und bittet die darum, einem mal schnell das Gutachten von Kunde XYZ auszudrucken. Die SB im PD/ÄD haben dafür ihre eigene Datenbank. Und wenige Minuten später holt man sich das Gutachten dann ab.
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Gruß
Anna

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Alt 12.11.2012, 20:39   #38
K. Lauer
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Interessanter Lesestoff:

100.000 Leute kennen Ihre Daten | legalthoughts

https://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/...ead.php?t=2417
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Alt 12.11.2012, 21:25   #39
Anna B.
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Beiträge: 7.733
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Hallo K.Lauer,


Danke...ich bin entsetzt....

dann kann ich mein Gutachten und meine gesundheitlichen Unterlagen auch gleich an die Pin-Wand dort heften...

und das kann niemand unterbinden?

Gibt es da von außen keine Kontrollinstanz? Können die machen was die wollen?
__

Gruß
Anna

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Alt 12.11.2012, 21:40   #40
BurnsTorn
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Beiträge: n/a
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
du hast jetzt nicht ernsthaft behauptet, dass jeder, absolut jeder SB Zugriff auf ärztl.Gutachten hat?
Nein, das habe ich so generalistisch nicht behauptet. Es hat nicht jeder SB in jeder Dienststelle in jedem Bundesland Zugriff auf jedes Gutachten von jedem Kunden in ganz Deutschland. Man kann als SB/pAp grundsätzlich nur auf Datensätze - und damit potentiell auch auf Gutachten - von Kunden zugreifen, die im Zuständigkeitsbereich des eigenen Jobcenters registriert sind bzw. dort ihren regelmäßigen Aufenthalt haben. Im Klartext: Ein SB in Kiel kann nur auf die Datensätze von Kunden im Großraum Kiel zugreifen, einer in München nur auf die von Kunden im Großraum München.

Unter Berücksichtigung dieser regionalen Einschränkung ist es aber in der Tat so, dass grundsätzlich schon jeder SB mit VerBIS Zugang auf Gutachten zugreifen kann, wenn diese in VerBIS digitalisiert vorliegt. Genau das ist aber längst nicht immer der Fall. Es passiert auch, dass die BA/das JC externe Ärzte mit der Erstellung der Gutachten beauftrag, welche die Gutachten dann nicht digital einstellen. Das liegt dann nur in Papierform vor. Und das erhält man dann üblicherweise nur ausgehändigt, wenn man selbst als Hauptbetreuer für den Kunden in VerBIS zugeordnet ist oder das Gutachten veranlasst hat.

Aber wie gesagt: Wenn das Gutachten digitalisiert wurde, dann gibt es sonst keine Schranke, außer die, dass der Warnhinweis erfolgt, dass der Zugriff protokolliert wird. Aber das ist doch auch ein hinreichender Schutz! Denn kein SB wird einfach so zum Spaß auf ein Gutachten zugreifen, wenn er weiß, dass es im Streitfall, wenn er nicht plausibel machen kann, dass er das Gutachten in seiner Funktion als pAp/SB einsehen musste, für ihn Konsequenzen nach sich ziehen kann. Niemand wird wohl seinen Job bzw. eine Abmahnung riskieren, nur um ein Bisschen in Gutachten von Kunden zu spannern.

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Jeder SB kann das vom ärztl.Dienst hochgeladene Gutachten aufrufen und ausdrucken?
Ja. Jeder pAp/SB mit VerBIS-Zugriffsrecht auf den Kunden im regionalen Zuständigkeitsbereich, nachdem er bestätig hat, darüber informiert worden zu sein, dass sein Zugriff auf das sensible Dokument protokolliert wird. Was ist daran jetzt bitte so skandalös? Das ist in Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenheimen auch nicht anders!

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Es erscheint lediglich dieser Hinweis: Achtung Datenschutz!...aber das ist dem SB dann in dem Moment schnurzpiepegal und er druckt sich das Gutachten aus?
Falsch! Es ist dem pAp/SB ganz sicher nicht schnurzpiepegal, weil er ja weiß, dass er sich im Fall der Fälle für den Zugriff verantworten muss, also eventuell darzuegen hat, dass es für seine Arbeitsausübung nötig war, das Gutachten aufzurufen.

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
..und wenn er keinen Bock auf ausdrucken hat, oder er will nicht, dass sein Zugriff registriert wird, dann ruft er beim ärztl.Dienst an und dann kann der SB sich das Gutachten des Kunden X postwendend vom ärztl.Dienst abholen?
Nein! Das hat nichts mit keinen Bock haben oder Umgehung der Registrierung zu tun. Der Zugriff auf ein Gutachten wird immer registriert, egal ob digital oder manuell. Auch wenn man anruft und sich das Gutachten vom ÄD ausdrucken lässt, muss beim ÄD protokolliert werden, wem das Gutachten ausgehändigt wurde! Man muss dabei aber unterscheiden: Es gibt zwei Gutachten-Teile. In dem einen ist nur aufgelistet, was der Kunde an Einschränkungen hat, wie belastbar er noch ist und was an zukünftigen Belastungen vermieden werden sollte.

In dem anderen, weit sensibleren, Teil sind die tatsächlichen medizinischen Diagnosen aufgeführt. Dieser zweite Gutachten-Teil geht dem pAp üblicherweise nicht zu, da es außer dem Arzt schlicht und einfach keinen Verwaltungsmitarbeiter etwas angeht, welche Erkrankung der Kunde nun genau hat. Den pAp hat nur zu interessieren, welche Auswirkungen diese Erkrankung auf die Vermittlungs- und Belastungsfähigkeit des Kunden hat. Der zweite Gutachten-Teil wird also üblicherweise nicht an den pAp/SB weitergegeben. Ich sage bewusst "üblicherweise", weil es durchaus vorkommen kann, dass er aus Unachtsamkeit oder Unwissen dennoch weitergegeben wird. Dies ist dann aber dem Arzt bzw. dessen Mitarbeitern anzukreiden und nicht dem pAp/SB im Amt.

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Ich glaub, du verarscht uns jetzt...
Glaub meinetwegen, was du willst. Das ist echt eine komische Eigenart hier im Forum, da stellt man einen Sachverhalt neutral dar, der deinem Empfinden nach nicht wahr sein darf und ergo kommst du zu dem Schluss, dass er nicht wahr sein kann. Es muss sich folglich um eine Lüge handeln. Was für eine Logik... Aber das ist für mich insofern interessant, als ich auch einfach nicht verstehe, was bitte so skandalös an dieser Praxis sein soll, dass du hier gleich eine Verarschung witterst.

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
das ist ja unglaublich...das ist ja Datenschutzverstoß in Reinkultur...
Warum? Das sind völlig normale behördliche Vorgänge. Ich habe meinen Zivildienst mal im Krankenhaus geleistet, da lief das auch nicht viel anders ab. Und da schreit auch niemand Skandal.
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Alt 12.11.2012, 21:59   #41
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Hallo,

wenn du sofort von Anbeginn gesagt hättest...Teil B...dann hätte jeder das verstanden.
Teil B ist ja für den SB oder Vermittler auch relevant, wie soll er sonst den Einschränkungen des "Kunden" gerecht werden.

Teil A ist nur für den ärzt.Gutachter und nicht für die Verwaltung und nun hoffe ich inständig, dass keiner, außer den ärztl.Mitarbeitern, sonst noch Zugriff hat.

Im übrigen sehe ich zwischen Ärzten in Krankenhäusern, Altenheimen und Arztpraxen sowie Arbeitsagenturen bzw. deren Verwaltungsmitarbeitern..doch einen riesengroßen Unterschied...
im Krankenhaus soll sich ein Arzt um mich und meine Erkrankung kümmern...

bei der Arbeitsagentur soll der Vermittler bzw. der Sachbearbeiter versuchen, mich in Arbeit zu bringen.....das hat nichts mit meinen gesundheitlichen Unterlagen zu tun...
die Info, wieviel Stunden ich noch machen darf und welche Einschränkungen ich habe (keine Diagnosen) sollten dafür reichen...
__

Gruß
Anna

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Alt 04.03.2015, 09:48   #42
TimoNRW
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TimoNRW Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Ich habe zur Zeit ein Gerichtsverfahren im Bereich Reha gegen die BA

ICh hab gestern auch ausschließlich Akteneinsicht bekommen, habe nur Gesprächsvermerke in Verbis am Bildschirm gesehen.
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Alt 04.03.2015, 16:54   #43
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

hast mal gesehen, von wann dieser Thread ist?
__

Gruß
Anna

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Alt 04.03.2015, 16:59   #44
Texter50
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
hast mal gesehen, von wann dieser Thread ist?
Um die Uhrzeit - wohl eher nicht!

Allerdings wird das jetzt wohl auch wieder aktuell, die stellen auf digitale Akten um. Nach Auskunft hier im JC wohl noch dieses Jahr.
Kopien werden nicht mehr - oder weniger - auf Papier ausgedruckt sondern gleich digitalisiert.
__

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Alt 05.03.2015, 14:26   #45
schnuckelfürz
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat:
Kopien werden nicht mehr - oder weniger - auf Papier ausgedruckt sondern gleich digitalisiert.
Abgesehen davon kann auch eine digitalisierte Akte ausgedruckt werden.

Wundert mich allerdings auch, das man dazu einen Thread von anno dazumal hervorkramt.
schnuckelfürz ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2015, 14:40   #46
ZynHH
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat von Texter50 Beitrag anzeigen
Kopien werden nicht mehr - oder weniger - auf Papier ausgedruckt sondern gleich digitalisiert.
Darum ist es auch wichtig, auf alles was man dem JC überlässt seine BG-Nummer zu schreiben. Gerade wenn man etwas per Post einschickt, ist das wichtig, damit nichts falsch zugeordnet wird. Sonst ist es weg.....für immmmaaaaaahhhhh
__

Mahalo


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Alt 05.03.2015, 15:25   #47
schnuckelfürz
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Zitat von TimoNRW Beitrag anzeigen

Ich hab gestern auch ausschließlich Akteneinsicht bekommen, habe nur Gesprächsvermerke in Verbis am Bildschirm gesehen.
Kann man ja auch ausdrucken lassen.

In der Vergangenheit pasierte öfter, wie vor kurzem, auch dies:

Jobcenter entsorgte Hartz IV Akten im öffentlichen Müll eines Einkaufszentrums
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Alt 05.03.2015, 20:56   #48
Claus.
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Standard AW: Digitale Akte und Papierakte

Zitat:
In der Vergangenheit pasierte öfter, wie vor kurzem, auch dies:
Das wird vermutlich in Zukunft noch öfter passieren wie bisher machen andere Länder ja schon äußerst erfolgreich vor.

Dann liegen da halt keine Papierberge mehr frei rum, sondern CD´s und DVD´s (man kann tatsächlich noch CD-Rohlinge beschaffen, hab auch gestaunt; die müssen mittlerweile ein Vermögen kosten).
Mit dem Online-Datenaustausch ist es doch noch nicht so weit her; würde ja wieder Lizenzgebühren für die dafür notwendige Spezial-Bastelwastel-Software kosten von der Infrastruktur ganz zu schweigen.
Wenn ich bspw. überlege wieviele Silberscheiben ich mittlerweile von Doktor zu Doktor zu Doktor spazierentragen darf weil einfache "analoge" Röntgenbilder out sind, dann würde es mich doch etwas wundern wenn nicht auch genauso die nächsten x Jahre lang die E-Akten in Datenträgerform z.B. zwischen JC und SG hin und her gehen würden.
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Alt 05.03.2015, 21:32   #49
ZynHH
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Zitat von Claus. Beitrag anzeigen
Wenn ich bspw. überlege wieviele Silberscheiben ich mittlerweile von Doktor zu Doktor zu Doktor spazierentragen darf weil einfache "analoge" Röntgenbilder out sind, dann würde es mich doch etwas wundern wenn nicht auch genauso die nächsten x Jahre lang die E-Akten in Datenträgerform z.B. zwischen JC und SG hin und her gehen würden.
Ja, viel besser wäre es doch, würden die Bilder und die dazugehörigen Berichte irgendwo online lagern und nur über einen Schlüssel...hmmm..vieleicht auf der eGK abrufbar wären.....
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Alt 05.03.2015, 22:03   #50
Texter50
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Zitat von ZynHH Beitrag anzeigen
Darum ist es auch wichtig, auf alles was man dem JC überlässt seine BG-Nummer zu schreiben. Gerade wenn man etwas per Post einschickt, ist das wichtig, damit nichts falsch zugeordnet wird. Sonst ist es weg.....für immmmaaaaaahhhhh
Die Idee is prächtich und ich mach das auch immer, verhidert das absichtliche Schreddern, wenn die pünktlich nach Hause wollen aber auch nicht wirklich.

Meine Idee wäre ja, dass jeder Kunde dann zu jedem Zeitpunkt die Einsicht in seine kompletten Daten haben könnte. In alle Daten, versteht sich. Wegen mir auch mit reinen Leserechten.
Dann müsste man nicht auch noch nen Zettel für die Akteneinsicht haben!
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