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Start > > -> Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermeiden?

Allgemeine Fragen

Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermeiden?

Allgemeine Fragen

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Alt 11.10.2018, 00:20   #26
Pixelschieberin
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Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt

Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
[...] Was meintest du mit Klippschulzeugs? [...]
Seinerzeit hatte ich mir die Workshop Module eines MT aushändigen lassen, da ich vom SB nicht informiert wurde und alles in Feldversuchen selbst herausfinden sollte.

Mein Bookmark-Link zu den Modulen funzt seit der Foren-Software-Umstellung nicht mehr; die Unterlagen zu "Christel"-Konsum, korrekter Müll-Trennung und Samy "Moloch"-DVD-Gucken sind irgendwo im verlinkten Faden.
__

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„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des 0zymandias)

Geändert von Pixelschieberin (11.10.2018 um 00:35 Uhr)
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Alt 11.10.2018, 01:23   #27
Beretta1
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Beretta1 Beretta1 Beretta1 Beretta1 Beretta1 Beretta1
Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermei

na, da haben sich ja 2 gefunden

-> übrigens gute Frage: was sind eigentlich Klippschulen und Klippschüler? Nur, weil Du diese Wörter oftmals im Zusammenhang mit Sachen/Menschen bringst, die nicht Deiner Meinung entsprechen oder etwas nicht nach Deiner Facon verstehen (wollen)

-> Bin ich gar selbst so eine, ohne es zu wissen?
__

...nur meine Meinung
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Alt 11.10.2018, 01:55   #28
Nebelhexe
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Nebelhexe
Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermei

Zitat von Beretta1 Beitrag anzeigen
-> übrigens gute Frage: was sind eigentlich Klippschulen und Klippschüler? Nur, weil Du diese Wörter oftmals im Zusammenhang mit Sachen/Menschen bringst, die nicht Deiner Meinung entsprechen oder etwas nicht nach Deiner Facon verstehen (wollen)


Freund "Google" sagt mir, Klippschule ist das norddeutsche Wort für "Grundschule".

Zitat von Beretta1 Beitrag anzeigen
-> Bin ich gar selbst so eine, ohne es zu wissen?
Nein Wir sind doch schon groß.
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Alt 11.10.2018, 08:57   #29
Kerstin_K
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Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
Und dann würde auch jemand vom Jobcenter mit zum Vorstellungsgespräch gehen und aufpassen, denn irgendwann würden sie auch die Geduld verlieren.
Wie kommen die denn darauf, dass man da einen Aufpasser dulden müsste?
[>Posted via Mobile Device<]
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Alt 11.10.2018, 11:55   #30
Nebelhexe
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Nebelhexe
Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermei

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Wie kommen die denn darauf, dass man da einen Aufpasser dulden müsste?
[>Posted via Mobile Device<]
Das fand ich auch merkwürdig. Hab' mich anschließend gefragt, ob ich das hinnehmen muss. Vielleicht könnte ich auch meinen eigenen Aufpasser (Beistand) mitnehmen mit dem schriftlichen Hinweis: "Ich behalte mir das Recht vor, zum Vorstellungsgespräch eine Begleitperson mitzubringen?" Soll laut Blog des "Aufgewachten" schon mal bei einer Zeitarbeitsfirma gemacht worden sein. Ob's stimmt, weiß ich nicht.

Ich gehe aber eher davon aus, dass es sich hierbei um eine leere Drohung handelt, denn dann hätte das Jobcenter ja allerhand zu tun, wenn sie das bei jedem machen wollten. Ich denke, die Fallmanager sind sowieso schon überlastet. Das wird beim Arbeitgeberservice nicht anders sein.
Nebelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.10.2018, 17:45   #31
Pixelschieberin
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Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermei

Vorab:
Wer Rat in einer juristisch durchaus relevanten Frage zu erteilen sucht, die TE zudem völlig unnötig maßregelt, sollte sich selbst kurz hinterfragen, ob an den Einwänden vielleicht etwas dran sein könnte.
Auch dafür sind Foren da: Stühle und Mißverständnisse gerade zu rücken.

Ich konnte im WWW immer noch keine Gesetzesgrundlage ausfindig machen, die Berettas UNgleichung in jeder denkbaren Familienangehörigkeits-Konstellation untermauert.
Dafür jedoch den Uralt-Manipulationskniff, auf Nebenschauplätze auszuweichen. um den Punkt, um den es ging, zu verwässern, vorzugsweise davon abzulenken.
Siehe:
Zitat von Beretta1 Beitrag anzeigen
na, da haben sich ja 2 gefunden [...]
Selbst wenn.
Und dann? Das war eine rhetorische Frage. Wie du dir denken wirst, deine Antwort darauf interessiert mich nicht.
Dafür sind Foren - unter Anderem - doch da.
Zitat von Beretta1 Beitrag anzeigen
[...] -> übrigens gute Frage: was sind eigentlich Klippschulen und Klippschüler? [...]
Asche auf mein Haupt - ich vergaß zu berücksichtigen, daß, wer schon nicht präzise zu formulieren versteht, wo es für den Ratsuchenden finanziell drauf ankommen kann, oft daran scheitert, "gute" Fragen zu stellen. Selbst "uneigentlich".
Sorry dafür.
Sich Slangbegriffe nicht selbst erklären zu können - Bezeichnungen, die in vielen deutschen Regionen als umgangssprachliches Grundlagenwissen vorausgesetzt werden - nur weil eins der urbanen Wörterbücher (EN=urban dictionairies) NICHT selbst gefunden wird, würde einen alten Ausbilderhasen arg betrüben.
Ich merke gerade, bei Adam & Eva anzufangen, allein um semantische Grundlagen zu legen, fehlt mir die Muße.

Jedoch noch soviel:
Zitat von einem meiner Lieblingsprofs
Eine "gute" Frage macht aus, daß der Fragende erkennen läßt, sich selbst hinreichend Gedanken zum Problem gemacht zu haben und nur an einer kleinen Hürde nicht weiter kommt.
Allein solche Fragen werden von mir beantwortet.
Alles andere ist Trägheit, die auf mein Zeitkonto und das der Mitstudierenden geht.
Die Botschaft:
Zitat von von seinem Zwischen-Den-Zeilen-Text
Es gibt DOCH dumme Fragen.
Für genau DIE stehe ich Ihnen nicht zur Verfügung.
Bitte nicht weiter so schwächeln.
Sei's drum, diese Antwort bekommst du noch - allein weil du so nett gefragt hast:
Zitat von Beretta1 Beitrag anzeigen
[...] Nur, weil Du diese Wörter oftmals im Zusammenhang mit Sachen/Menschen bringst, die nicht Deiner Meinung entsprechen oder etwas nicht nach Deiner Facon verstehen (wollen) [...]
Gut, daß du deine Mißverständnisse so deutlich vorträgst.

Die Kurzversion - für "keine Lesefans":
Schulbuchbeispiel für vorschnelle Fehlinterpretationen; diese Verknüpfung ist von Beretta1 genau so verkehrt erstellt worden wie die mit Familienangehörigen und Beiständen.

Ausführlicher - für "Lesefans" im Forum:
Den Begriff, der Beretta1 zwischenzeitlich von Nebelhexe erläutert wurde, verwende ich in genau dem von ihr genannten Zusammenhang.
In Klippschulen erwirbst du dir Wissen, das sich ein Schüler in den ersten Jahren erworben haben sollte, um in seinem Kulturkreis halbwegs bestehen zu können.

"Klippschüler" ist eine umgangssprachliche Umschreibung für "Zeigt keinen Schimmer wovon die Rede ist".
Im Kontext von Sinnlos-Maßnahmen bedeutet es für Sprachverständige:
SB versucht gut ausgebildete Leute, Eulen nach Athen (in Maßnahme-Klippschulen) tragen zu lassen, weil er/sie es nicht besser weiß.

Alle mir zugewiesenen Maßnahmen rührten lediglich "Basics" hin und her, die ich nicht bereit war/bin, mir als Weiterbildung verkaufen zu lassen.
Nur weil selbsternannte Bestimmer nach dem Jeans-Prinzip auf Positionen gesetzt wurden, die sie zu Machtmißbrauch verführen?
Och nö.

Begriffe wie "Klippschüler" schwappen bei mir erst im Kopfkino hoch, wenn durch Fragen und Antworten erkennbar wird, daß derjenige über eine deutlich geringere Allgemeinbildung verfügt als z. B. der Durchschnitt meines Wohnumfelds.
Einwänden zuvorkommend:
Völlig korrekt, dort ist ein bestimmtes Niveau für die eigene Weiterbildung irrelevant.
Dafür bezahlt der Steuerzahler doch die SBs mit vergleichsweise hohen Transferleistungen - gemessen an Wissensstand und Vermittlungsleistung.
Von einem JC-Arbeitsvermittler, der sich aufschwingt, seinen "Kunden" die Welt außerhalb seiner Amtsstube und -flure erklären zu wollen, erwarte ich etwas mehr als ich selbst im Gepäck mitbringe.
Sonst wäre es doch keine Beratung sondern wie eigenes Geld zur Arbeit mitzubringen.

Meine Erfahrung:
Mehr Grundlagen als in Klippschulen gelegt werden, bringt manch SB LEIDER nicht mit.
Wie soll ich ein fälschlicherweise als Arbeitsvermittlungsfachkraft etikettiertes Gegenüber bezeichnen, das die vier Teile der Meisterqualifikation und darauf aufbauende Studiengänge gar nicht kennt, sich stirnrunzelnd wundert, daß IHK-Meister bereits Ausbilderschein UND eine kaufmännische Ausbildung haben, die sie durchaus befähigt, GF eines mittelständischen Betriebs zu sein - womöglich auch anderswo nutzbringend eingesetzt werden könnte?
Z. B. im Werkunterricht?
Oder im Fach Arbeitslehre/Technik?
Wer, wenn nicht Altgediente könnten Jugendlichen konkrete Erfahrungen aus der realen Welt vermitteln?
Mit Praxisbezug!
Überall wird Lehrermangel beklagt.

Für solche Gedankengänge braucht's halt etwas mehr als Klippschulwissen.
Meine Lehrer bezeichneten es als "Transferleistung" wenn jemand aus vorhandenem, angeschultem Wissen neue Schlüsse zu ziehen und nie zuvor gestellte Aufgaben zu lösen vermochte.
Ich habe zwar verstanden, daß SB etwas anderes damit meint, trotzdem irritiert es mich immer wieder wenn der Begriff von einem SB im Munde geführt wird.
Daß SB vorgeschaltete Hürden abzutragen hilft, die den Lehrermangel reduzieren können, ist eine Anforderung, die vergeblich gestellt wird.

In meiner Eindimensionalität fällt mir halt nichts anders als "Klippschüler" zu Nicht-Fachleuten ein, die auf Gebieten, wo sie nicht ansatzweise sattelfest sind, womöglich weitreichende Entscheidungen - in wessen Interesse auch immer - treffen wollen.

Abgrundtiefes Nicht-Wissen um deutsche Berufsschul-Basics und Grundlagen der REALEN Arbeitswelt da draußen - einer Welt, in der jenseits von Beamtenmikado-Spielern die Infrastruktur eines Industrielandes noch irgendwie am Laufen gehalten wird - ist leider kein bedauerlicher Einzelfall sondern wurde von bisher JEDEM JC-Mitarbeiter zur Schau getragen, mit dem ich Umgang zu pflegen hatte.

Zur Fehlinterpretation:
Das hat nichts mit "Meinung" zu tun - sondern allein mit dem jederzeit abrufbaren Wissensstand - der Fachkraft, des Ratgebers - you name it.

Zum Gedächtnisprotokoll:
Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
[...] Und dann würde auch jemand vom Jobcenter mit zum Vorstellungsgespräch gehen und aufpassen, denn irgendwann würden sie auch die Geduld verlieren. [...]
Derartige Gouvernanten-Attituden würde ich mit
Zitat:
Vielen Dank für das Angebot. Das werde ich auch weiterhin alleine machen.
erden.
Falls TL nachsetzt, würde ich auch deutlicher werden:
Zitat:
Wie soll DAS denn auf einen potentiellen AG wirken, wenn Erwachsene mit einem Sprachrohr - wie Ihnen - zum VG kommen?
Ganz abgesehen von deiner Eigenständigkeit - dem sicherlich sehr gut gemeinten Ansinnen stünden "Vertragsfreiheit", sowie "Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes" und Vertragsklauseln entgegen, die mich i. d. R. zur Verschwiegenheit verpflichten.

Selbst wenn es nicht so ganz in des TLs-Weltbild paßt:
Du bist seit 1975 ab dem 18. Geburtstag voll geschäftsfähig - und - stehst NOCH nicht unter Betreuung.
Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
[...] Probearbeiten sind grundsätzlich möglich, müssen aber bezahlt werden." Antwort vom Teamleiter, das sei nicht so. [...]
Das kommt auf den eingenommenen Standpunkt an.
Wenn du nicht für lau arbeitest, dann IST DAS SO.
Er kann gern bei dir für lau Fenster putzen kommen oder einen seiner Minderleister vorbei schicken.
Ach was - die wollen Lohn für geleistete Arbeit?
Sowas aber auch.
Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
Das fand ich auch merkwürdig. Hab' mich anschließend gefragt, ob ich das hinnehmen muss. [...]
Erinnere dich an die alte Rhetorik-Regel:
"Wer fragt, führt das Gespräch."

Manche deiner Fragen solltest du die JC-SB gleich selbst fragen.
Auch auf die Gefahr, daß sie feststellen müssen, das Gesicht bereits verloren zu haben.
Also in deinen Augen.
Sowas mache ich von deren Empathie - mir gegenüber - abhängig.
__

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Alt 11.10.2018, 18:14   #32
Nebelhexe
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Nebelhexe
Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt

Hatte ich übrigens schon erwähnt, dass im Anschluss an das Gespräch meine SB noch versucht hat, mir eine Unterschrift auf einem Wisch abzuringen, der besagt, ich wolle keine Unterschrift leisten? Also quasi, ich unterschreibe, dass ich nichts unterschreibe. Hatte ich bei meiner vorigen SB auch schon mal. Habe natürlich wieder verneint. Was soll das auch? Also, an alle, denen nach versuchter einstündiger Gehirnwäsche dasselbe vorgelegt wird, BITTE, BITTE NIEMALS UNTERSCHREIBEN. Sollte der SB erwähnen, dass er eine entsprechende Aktennotiz anfertigt, einfach machen lassen.

Auf die nützlichen Tipps und Ausführungen von Pixelschieberin werde ich später noch näher eingehen.
Nebelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.10.2018, 21:53   #33
JobcenterAffe
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JobcenterAffe
Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermei

Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
Mein Beistand erwähnte, dass sie mir für drei Stunden am Tag das Auto leihen würden und dass ich es mit der Maßnahme doch mal versuchen könne. Ja, fand ich jetzt nicht so toll, wenn mir jemand noch in den Rücken fällt.
Sowas hatte ich leider auch einmal, und zwar mit einem pensionierten Pfaffen:
Der kam mir dann auch während des Gesprächs mit meiner Fallmanagerin, ob ich denn nicht auf dem Bau arbeiten wolle. Denn da wäre momentan die Nachfrage nach Hilfsarbeitern sehr hoch. Er selbst hätte auch "die letzten 2 Wochen" bei sich zuhause ein Stockwerk ausgebaut, und es "hätte ihm gefallen und mit 70 Jahren auch nichts gemacht". Und ich sähe auch "ganz belastbar aus".
Dabei hatte ich kaufmännisch gelernt, und übte auch nie einen handwerklichen Beruf aus. - So kann's halt auch gehen, mit unbekannten Beiständen.
Trotz allem war es gut, daß er dabei war. Sonst hätte ich eben überhaupt niemand dabei gehabt.
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Alt 13.10.2018, 22:06   #34
Beretta1
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Standard AW: Bringt es etwas, gegen eine Maßnahme Widerspruch einzulegen, wenn man trotzdem teilnimmt, um eine Sanktion zu vermei

Zitat:
Begriffe wie "Klippschüler"
aha. Bei "uns" (damals in Bayern) hiessen "die" "Sonderschüler".

Keine Ahnung, ob das immer noch so ist. Nicht nur aus diesem Grund benutze ich solche Begriffe nicht.

Darüberhinaus benötige ich keine Doktorarbeit und keine 2 Din A 4-Seiten, um schlicht zu wissen, dass es entweder unterschiedliche Ansichten, Erfahrungen oder sonstige "Kommunikationsherausforderungen" geben könnte.

Wobei letzter Punkt schlicht durch eigenes Sprachvermögen, beispielsweise im Sinne von "Fremdsprachen" behebbar wäre.

Was es meiner Ansicht nach zunächst erstmal herauszufinden gilt, anstatt schon im Vorhinein jeden, der nicht sofort meinem persönlichen Erfahrungshintergrund entspricht, per se irgendwie zu titulieren.

Oder wenn die Schubladen nicht passen, halt paar Neue zu eröffnen, nach dem Motto, hauptsache ich behalte Oberwasser.

Ich persönlich hinterfrage eigentlich immer zu allererst mich selbst, was da wohl mal wieder gerade schiefgelaufen sein könnte, bevor ich jemand anderem auf den Schlips trete.

Je nach "Ergebnis" meiner "Selbstreflektion" (die durchaus auch zuweilen furchtbar fehlerhaft sein kann) korrigiere ich dann mein Verhalten entsprechend, falls möglich. Oder überhaupt angebracht oder/und vom Gegenüber erwünscht.

Dafür muss ich nicht groß "Klipp-" oder sonstige "Schüler" herbeizitieren. Sorry Pixelschieberin, aber auf welches Level hieve ich mich denn mit Diskriminierungen jeglicher Art?
__

...nur meine Meinung

Geändert von Beretta1 (13.10.2018 um 22:28 Uhr) Grund: Korrekturen und Ergänzungen
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Alt 13.10.2018, 22:56   #35
Pixelschieberin
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@ Beretta1:
Das mag ich so an Bayern.
Ganz ursprünglich wird das Kind noch beim Namen genannt und nicht mit krampfhaft aufpolierten Begriffen bemäntelt, die im Kern das Selbe ausdrücken wie ein - von wem auch immer - verpönter Begriff.

Bei sog. Bildungsmaßnahmen, deren "Lehrplan" ich begutachten mußte, weil ein auf der Brennsuppn daher geschwommener SB meinte, das müsse jetzt so, drängte sich genau der Eindruck auf, den ich mir unter "bayrischer Sonderbeschulung" vorzustellen vermag.
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Geändert von Pixelschieberin (14.10.2018 um 00:08 Uhr) Grund: Änderung- Nach Korrektur einer unverständlichen Formulierung in Post #43 hat sich die Nachfrage erübrigt
Pixelschieberin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.10.2018, 19:37   #36
Nebelhexe
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Was das Thema "Beistand" angeht, denke ich, wir können uns darauf einigen, dass es sicher besser ist, einen Beistand zum Gespräch beim Jobcenter mitzubringen, der neutral ist, also nicht zum Verwandten- oder Freundeskreis gehört. Insofern liegt Beretta1 gar nicht so falsch.

Wenn allerdings gerade kein anderer Beistand greifbar ist bzw. es keine Erwerbslosen-Initiative vor Ort gibt, dann muss man eben die Beistände nehmen wie sie kommen

Damit sollten wir die Diskussion darüber auch beenden.

Zitat von JobcenterAffe Beitrag anzeigen
Sowas hatte ich leider auch einmal, und zwar mit einem pensionierten Pfaffen:
Der kam mir dann auch während des Gesprächs mit meiner Fallmanagerin, ob ich denn nicht auf dem Bau arbeiten wolle. Denn da wäre momentan die Nachfrage nach Hilfsarbeitern sehr hoch. Er selbst hätte auch "die letzten 2 Wochen" bei sich zuhause ein Stockwerk ausgebaut, und es "hätte ihm gefallen und mit 70 Jahren auch nichts gemacht". Und ich sähe auch "ganz belastbar aus".
Dabei hatte ich kaufmännisch gelernt, und übte auch nie einen handwerklichen Beruf aus. - So kann's halt auch gehen, mit unbekannten Beiständen.
Trotz allem war es gut, daß er dabei war. Sonst hätte ich eben überhaupt niemand dabei gehabt.
Auch schön. Ich denke nicht, dass jemand von außen beurteilen kann, wie fit man körperlich ist. Und es ist ein beträchtlicher Unterschied, ob man zwei Wochen lang handwerklich arbeitet oder bis zur Rente, wobei "ein Stockwerk ausbauen" sicher nicht mit der körperlichen Belastung auf dem Bau vergleichbar ist.

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Vorab:
Alle mir zugewiesenen Maßnahmen rührten lediglich "Basics" hin und her, die ich nicht bereit war/bin, mir als Weiterbildung verkaufen zu lassen.
Nur weil selbsternannte Bestimmer nach dem Jeans-Prinzip auf Positionen gesetzt wurden, die sie zu Machtmißbrauch verführen?
Och nö.
Konntest du diese Maßnahmen alle abwenden? Ich konnte deine Links aufrufen, habe zwar nicht alles lesen können, aber einiges, und anscheinend bis du aus der Maßnahme, um die es da ging, herausgekommen, indem du die Dokumente, die ich übrigens auch öffnen konnte, nicht unterschrieben hast.

Die Frage ist natürlich, inwieweit das Jobcenter die Teilnahme begründen muss. Die sagen dann einfach, Frau Sowieso hat eine lange Zeit nicht gearbeitet, die muss jetzt einfach in Arbeit vermittelt werden, in jede Arbeit, die zumutbar ist. Habe schon Vermittlungsvorschläge als Produktionshelfer, Putze oder Gebäudereiniger bekommen. Mir drohte man damit, mich - wenn ich die Maßnahme verweigere -, in die Produktion verfrachten zu wollen und an Maschinen arbeiten zu lassen, an der Stanze beispielsweise, worauf ich entgegnete, dass ich an keiner Maschine arbeiten würde, an der ich mir Verletzungen zufügen könnte. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man einen Pianisten auch nicht einfach an die Stanze stellen kann, da er ja mit seinen Fingern arbeitet. Das müsste ja dann für Bürokaufleute bzw. Sekretärinnen genauso gelten, oder?


Zum Gedächtnisprotokoll:
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Derartige Gouvernanten-Attituden würde ich mit erden.
Falls TL nachsetzt, würde ich auch deutlicher werden:
Ganz abgesehen von deiner Eigenständigkeit - dem sicherlich sehr gut gemeinten Ansinnen stünden "Vertragsfreiheit", sowie "Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes" und Vertragsklauseln entgegen, die mich i. d. R. zur Verschwiegenheit verpflichten.
Das muss ich mir unbedingt merken, wenn's mal soweit ist

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Selbst wenn es nicht so ganz in des TLs-Weltbild paßt:
Du bist seit 1975 ab dem 18. Geburtstag voll geschäftsfähig - und - stehst NOCH nicht unter Betreuung.
Das kommt auf den eingenommenen Standpunkt an.
Wenn du nicht für lau arbeitest, dann IST DAS SO.
Er kann gern bei dir für lau Fenster putzen kommen oder einen seiner Minderleister vorbei schicken.
Ach was - die wollen Lohn für geleistete Arbeit?
Sowas aber auch.
Erinnere dich an die alte Rhetorik-Regel:
"Wer fragt, führt das Gespräch."
Das Jobcenter ist so renitent. Die meinen ja immer, dass laut §blablabla man alles tun muss, um in Beschäftigung zu kommen, unter anderem auch durch unentgeltliche Praktika. Ich sage dann immer: "Wo steht im Gesetz geschrieben, dass ich umsonst arbeiten muss?"

Geändert von TazD (18.10.2018 um 07:31 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt. Bitte die Ändern-Funktion nutzen. Steht dir eine Stunde lang zur Verfügung.
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Alt 14.10.2018, 20:05   #37
0zymandias
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Nirgendwo, und deswegen musst Du es auch nicht.

Zitat:
Unentgeltliches Praktikum kann jederzeit sanktionslos abgebrochen werden:
Entgegen der Ansicht der Antragsgegnerin hat sich der Antragsteller durch den Abbruch des Praktikums nicht geweigert, eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen. Denn bei dem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II.
LSG NRW Beschluss vom 02.05.2008 AZ: L 7 B 321/07 AS/ER
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 14.10.2018, 21:02   #38
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Du läßt dich von deinen SBs - wie jeder bloody beginner - ins Bockshorn jagen:
Zitat von Nebelhexe Beitrag anzeigen
[...] Mir drohte man damit, mich - wenn ich die Maßnahme verweigere -, in die Produktion verfrachten zu wollen und an Maschinen arbeiten zu lassen, an der Stanze beispielsweise, worauf ich entgegnete, [...]
.... switch ....
worauf ich entgegnen würde, daß es mich grad arg verblüffe, daß SB neuerdings eine Personalunion mit jedwedem potentiellen AG eingegangen sei.
Das hätte doch - irgendwie - nahezu göttliche Züge. Findest du nicht auch?
Dann können wir uns den ganzen Bewerbunsquatsch doch gleich schenken.
Sie stellt mich jetzt sozialversicherungspflichtig bei AG XY ein und weist mir auch die Tätigkeiten zu.
Geben Sie den Vertrag her. Das Vorstellungsgespräch ist doch auch obsolet wenn ich ab morgen an der Stanze stehen werde.

Merkst du, worauf die Überspitzung hinaus läuft?
Es fehlt SB an der Macht, dich an die Stanze zu stellen.
Die Bewerbung schreibst DU, das VG gestaltest DU mit.
SBs müssen derweil draußen bleiben.

Ob du dies oder das kannst, du mehr Schaden als Nutzen anrichtest, zeigt sich in der Probezeit.

Was ein SB, der sein Geld auch nur kriegt und nicht verdienen muß, selten kapiert:
Ein AG der freien Wirtschaft ist am Betriebsfrieden und an geschmeidigen Arbeitsabläufen interessiert.
Es gibt Bewerbungen und Lebensläufe, die stellen vorzügliche Qualitäten heraus, die jedoch bei Helferstellen Explosionsstoff bergen.
ZB ein Profil:
Teamführung, Einkauf, Verkauf, Qualitätssicherung, GF-Tätigkeit, Ausbilder, KK-Zulassung, Fremdsprache XY verhandlungssicher, folgende Forbildungen, etc.

Würdest DU denjenigen für geistlose Stanzarbeiten oder zum Ausfegen einstellen?
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Geändert von Pixelschieberin (14.10.2018 um 21:18 Uhr)
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Alt 15.10.2018, 00:00   #39
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Du läßt dich von deinen SBs - wie jeder bloody beginner - ins Bockshorn jagen:.... switch ....
worauf ich entgegnen würde, daß es mich grad arg verblüffe, daß SB neuerdings eine Personalunion mit jedwedem potentiellen AG eingegangen sei.
Das hätte doch - irgendwie - nahezu göttliche Züge. Findest du nicht auch?
Dann können wir uns den ganzen Bewerbunsquatsch doch gleich schenken.
Sie stellt mich jetzt sozialversicherungspflichtig bei AG XY ein und weist mir auch die Tätigkeiten zu.
Geben Sie den Vertrag her. Das Vorstellungsgespräch ist doch auch obsolet wenn ich ab morgen an der Stanze stehen werde.
Man kann alles über mich sagen, aber ein "absolute beginner" bin ich nicht. Das ist ja nicht die erste Maßnahme, die man mir zuweist. Und ich habe auch schon einige Prozesse hinter mir, bei denen es aber immer um die Höhe des Unterhaltes ging.

Wahrscheinlich werden mehr Leute in der Produktion gesucht als im kaufmännischen Bereich. Und man will mich unbedingt zwingen, irgendeine Arbeit anzunehmen. Oder mich einfach nur ärgern. Ich habe ja schon gesagt, dass ich mich als Helfer beworben habe, meine Bewerbungen auf diese Jobs aber auf wenig Resonanz gestoßen sind. Das liegt dann nach der Logik des Jobcenters natürlich wieder an der Bewerbung. Ist klar. Da muss doch irgendwas sein, dass die Bewerbung sofort zur Seite gelegt wird.

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Merkst du, worauf die Überspitzung hinaus läuft?
Es fehlt SB an der Macht, dich an die Stanze zu stellen.
Die Bewerbung schreibst DU, das VG gestaltest DU mit.
SBs müssen derweil draußen bleiben..
Soll doch dann zukünftig ein SB mitgehen und aufpassen. Darauf freue ich mich jetzt schon

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Ob du dies oder das kannst, du mehr Schaden als Nutzen anrichtest, zeigt sich in der Probezeit..
Sicher, wenn die Maschine kaputt ist, ist sie kaputt. Ich bin ja schließlich ungelernt. Hat das Jobcenter selbst gesagt

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Was ein SB, der sein Geld auch nur kriegt und nicht verdienen muß, selten kapiert:
Ein AG der freien Wirtschaft ist am Betriebsfrieden und an geschmeidigen Arbeitsabläufen interessiert.
Es gibt Bewerbungen und Lebensläufe, die stellen vorzügliche Qualitäten heraus, die jedoch bei Helferstellen Explosionsstoff bergen.
ZB ein Profil:
Teamführung, Einkauf, Verkauf, Qualitätssicherung, GF-Tätigkeit, Ausbilder, KK-Zulassung, Fremdsprache XY verhandlungssicher, folgende Forbildungen, etc.

Würdest DU denjenigen für geistlose Stanzarbeiten oder zum Ausfegen einstellen?
Schon richtig. Sehe ich ja genauso. Ich schreibe in der Bewerbung auch immer, was ich alles an kaufmännischen Arbeiten erledigt habe, auch, dass ich jahrelang als Sekretärin in der Geschäftsleitung gearbeitet habe, aber von der eigentlichen Tätigkeit schreibe ich nichts. Selbst wenn ich schreiben würde: "Da im kaufmännischen Bereich wenig Stellen angeboten werden, möchte ich zukünftig als Produktionshelfer arbeiten." würde das wohl nicht allzu viel bringen.

Aber meine SB hat mir jetzt auch gesagt, dass ihre studierende Tochter in den Semesterferien auch eine Stelle in der Produktion angenommen hat. Es sei ihr sofort erklärt worden, wie die Maschine funktioniert. Das sei überhaupt kein Problem gewesen. Ich habe ihr auch gesagt, dass das ja wohl etwas anderes sei. Die vorige SB wollte mich sogar ins Klinikum zum Putzen schicken. Habe ich schon öfter gesagt bekommen, auch von der Leiterin des Amtes für Grundsicherung. Schreibe aber grundsätzlich jede Bewerbung per E-Mail. Die kann mir ja wohl nicht vorschreiben, wie ich mich zu bewerben habe. Da kriegt man ja auch Depressionen bei der ständigen Unterforderung. Wenn man das anbringt, kriegt man nur gesagt: "Dann aber Amtsarzt". Nur was habe ich mit dem Amtsarzt zu tun? Ich kenne nur den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, und der bestätigt nach meiner persönlichen Erfahrung mit einem Ex-Arbeitgeber auch nur die Diagnose des behandelnden Arztes bzw. legt sie einem sogar noch in den Mund.
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