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Alt 20.07.2011, 21:43   #26
crisd
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Ja die ganze Geschichte endete mit Sanktion um 10% und ist nun gut 3 Jahre her. Es war für mich der erste eigenständige Kontakt also selber hingehen und und und) zur ARGE.

Ich habe nur eben meinen ARGE Ordner in der Hand gehabt und schwlgte in Erinnerungen. In dieser Zeit sind viele komische Anordnungen gekommen. Mich hat eben mal interessiert, wie andere Leute auf eben sowas reagieren würden, da ich befürchte mal wieder in eine solche oder ähnliche Situation zu kommen.

@ Martin Behrsing: das mit dem ausblenden hab ich gemerkt. Meine Lebensgefährtin ist Diplomierte Heilpädagogin und bekam als Vermittlungsvorschläge nach ihrem Studium stellen angeboten für die sie als Lagereifachkraft (heißt das so?) hätte sein müssen. Ihr SB wußte beim Gespräch nicht mal was ein Heilpädagoge ist und zweifelte daran ob das Studium welches sie in Magdeburg gemacht hat in Leipzig (bzw. Sachsen) anerkannt sei .

Auch beim Bewerbungstraining stimme ich voll zu. Das Training hat sehr wenig Einfluss auf den Bewerbungsverlauf. Deshalb hielt ich immer den persönlichen Draht zu den "Klientel" für entscheidend und habe lieber Ortstermine zur bewerbungsabgabe mit "meinen" Jugendlichen vereinbart als ihnen den Postweg zu empfehlen.
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Alt 20.07.2011, 21:45   #27
jockel
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
Also hierbei handelt es sich nun wirklich um eine sehr allgemeine, beziehungsweise würden mich hier mehr persönliche Einschätzungen als rechtliche Hinweise interessieren.

Vor nun fast genau drei Jahren bin ich als Dozent (auf Honorarbasis) für Jugendliche in BVJ Maßnahmen tätig gewesen. Ich habe hier neben den Gruppendynamischen Kursen auch Bewerbungstraining (unter anderem nach DIN 5008) gegeben. Nach Beendigung dieser Tätigkeit meldete ich mich Arbeitslos. Nach ein paar Wochen erhielt ich Post von der ARGE, welche mich aufforderte an einem Bewerbungstraining teilzunehmen. Ich habe natürlich herzlichst gelacht darüber und mich im Anschluss an mein Lachen geweigert an diesem Training teilzunehmen und der ARGE dargelegt, dass sich am Normstand nichts verändert hatte, was ein Training gerechtfertigt hätte. Die Qualifizierung für meine Tätigkeit als Dozent in diesem Bereich lag der ARGE ebenfalls vor.
Kam dann natürlich zu einem für mich weniger Gutem Ende, aber hätte ich anders reagieren sollen? Wie hättet ihr euch verhalten?

Im nachhinein kann ich über diese Geschichte lachen, aber zum damaligen Zeitpunkt kam ich mir (auf gut deutsch) sehr verarscht vor und auch ein wenig angegriffen, da ich es zum Teil so einschätzte, dass die ARGE meine Qualifizierung nicht anerkannte.
Warum treibt das Amt die Erwerbslosen in die Langzeitarbeitslosigkeit?

Um

- die Existenzberechtigung der Amtspersonen bis zu ihrer Pensionierung zu sichern.
- die Berufsabschlüsse der Erwerbslosen bis hinauf zu Akademikerabschlüssen zu entwerten und diese Menschen zu un- und angelernte Kräfte zu erklären

DasErste.de - Monitor - Doktor Arbeitsamt - Wie wissenschaftliche Mitarbeiter in die Illegalität getrieben werden

- den Unternehmen billiges Arbeitskräftefrischfleisch zu vermitteln.
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Alt 20.07.2011, 22:10   #28
jockel
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

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@ sumse: von der Seite habe ich es noch nie betrachtet, danke. Wobei ich mich da schon als Human einschätzen würde immerhin bringen mir Teilnehmer die auf Stur stellen, weil ich mich wie ein A.... verhalte sehr wenig... wenn ich ihnen was beibringen möchte. Trotzdem guter Einwand :-)
Man muß in der Armutsbildungswirtschaft auch mal die Karrieremöglichkeit der Dozenten in der Langzeitwirkung betrachten. Es läuft genau nicht anders wie bei den anvertrauten arbeitslosen Schäfchen.

Von Festanstellungen mit auskömmlichen Arbeitsverdiensten und sozialer Absicherung für sich und Familie geht's im Laufe der Jahrzehnte immer weiter abwärts bis hin zum freiberuflichen Dozenten, der als schlechtbezahlter Wanderarbeiter von Bildungsträger zu Bildungsträger tingelt und in jeder dieser Einrichtungen in einem abrufbaren, datenbankbezogenen Dozentenpool landet. Die Dozenten werden projektgebunden eingesetzt. Die technische, materielle und finanzielle Ausstattung vieler Armutsbildungseinrichtungen wurde im Laufe der Jahre immer schlechter, weil die Zuwendungen der Arbeitsagenturen, ARGEn und Jobcenter eingedampft wurden.

Man muß sich nur mal in den Pausen mit den Dozenten unterhalten und sich gegenseitig über ihre sozialen Situationen austauschen. Zwischen Dozenten- und Teilnehmerschicksalen gibt es kaum Unterschiede.

Was kommt als Bildungsabschluß bei den Lehrgangsteilnehmern raus - 0815-Zertifikate, wo die Wirtschaftsbosse und Personaler dazu nur grinsen und so was nicht für vollnehmen. Teilnehmer können sich auf diese Wische nicht verlassen.

Was noch ein Nachteil ist:

Häufig müssen sich die Lehrgangsteilnehmer schon während der Maßnahme um einen Praktikumsbetrieb mit berufspraktischen Ausbildungsauftrag selbst kümmern statt daß der Bildungsträger gute Kontakte zu Unternehmer- und Wirtschaftsverbänden zum Nutzen der Teilnehmer pflegt. Praktikum mit Ausbildungscharakter und verbindlicher arbeitsvertraglicher Übernahme - So was gehört als vertraglicher Bestandteil in Bildungsgutscheine.

Ich habe es am eigenen Leib erlebt: Wenn man diese Qualitätsmängel offiziel bei der Geschäftsleitung des Bildungsträgers und bei der Arbeitsagentur kritisiert, bekommt man als Teilnehmer den Maßnahmeabbruch serviert und soll den Gewinnausfall für die restliche Lehrgangszeit ersetzen.

Es geht den Betreibern nicht im Ansatz um eine gezielte, systematische Qualitätsanhebung der Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen.
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Alt 20.07.2011, 22:16   #29
Justician
 
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
Also hierbei handelt es sich nun wirklich um eine sehr allgemeine, beziehungsweise würden mich hier mehr persönliche Einschätzungen als rechtliche Hinweise interessieren.

Vor nun fast genau drei Jahren bin ich als Dozent (auf Honorarbasis) für Jugendliche in BVJ Maßnahmen tätig gewesen. Ich habe hier neben den Gruppendynamischen Kursen auch Bewerbungstraining (unter anderem nach DIN 5008) gegeben. Nach Beendigung dieser Tätigkeit meldete ich mich Arbeitslos. Nach ein paar Wochen erhielt ich Post von der ARGE, welche mich aufforderte an einem Bewerbungstraining teilzunehmen. Ich habe natürlich herzlichst gelacht darüber und mich im Anschluss an mein Lachen geweigert an diesem Training teilzunehmen und der ARGE dargelegt, dass sich am Normstand nichts verändert hatte, was ein Training gerechtfertigt hätte. Die Qualifizierung für meine Tätigkeit als Dozent in diesem Bereich lag der ARGE ebenfalls vor.
Kam dann natürlich zu einem für mich weniger Gutem Ende, aber hätte ich anders reagieren sollen? Wie hättet ihr euch verhalten?

Im nachhinein kann ich über diese Geschichte lachen, aber zum damaligen Zeitpunkt kam ich mir (auf gut deutsch) sehr verarscht vor und auch ein wenig angegriffen, da ich es zum Teil so einschätzte, dass die ARGE meine Qualifizierung nicht anerkannte.
Ganz ehrlich: So erfolgreich waren Deine eigenen Bewerbungen wohl bislang nicht (Achtung, Ironie)
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.07.2011, 22:32   #30
crisd
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@ Jockel... danke... Ich habe während dieser Dozententätigkeit sehr oft nur eines gefragt: "Warum schickt die ARGE Menschen zu diesen Bildungsträgern?" Qualitativ ist hier kein Niveau erkennbar... Inhalt der "Ausbildung" wird nicht überprüft... Ausbilder arbeiten ohne jegliche pädagogische Qualifizierung, kommen (nach meinem empfinden) angetrunken zur Arbeit (mit Jugendlichen) und dann wenn man es gerade geschafft hat eine Gruppe aus diesem zusammengewürfelten Haufen zu formen stopft der Träger die "Klasse" mit weiteren 20 Leuten voll. Wenn man dann aus den Teilnehmern eine Einheit geschaffen hat werden sie in Betriebe geschafft um dort als billige Arbeitsplätze missbraucht zu werden. Und zum dank erhalten sie nichts außer einem Zettel wo dann die selbstausgedachten Qualitätsbausteine stehen ohne dass erkennbar ist ob sie diese bestanden haben oder nicht. Als Berufseinsteiger in der Pädagogik hat man heute leider kaum noch andere Möglichkeiten als sich einem solchen Arbeitgeber zu unterwerfen. Natürlich mit befristetem Vertrag oder gar auf Honorar Basis.

@ Justician... die Ironie ist hier komplett unnötig... denn so war es... ich hatte mehrere Absagen erhalten aufgrund fehlender Berufserfahrung ... also ab zum Bildungsträger und eben durch ALG II aufstocken lassen... nach auslaufen des Vertrages musste ich dann wieder 5 Monate auf Anstellung warten... mal schaun wies weiter geht.
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Alt 21.07.2011, 00:04   #31
jockel
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Zitat von crisd Beitrag anzeigen
@ Jockel... danke... Ich habe während dieser Dozententätigkeit sehr oft nur eines gefragt: "Warum schickt die ARGE Menschen zu diesen Bildungsträgern?" Qualitativ ist hier kein Niveau erkennbar... Inhalt der "Ausbildung" wird nicht überprüft... Ausbilder arbeiten ohne jegliche pädagogische Qualifizierung, kommen (nach meinem empfinden) angetrunken zur Arbeit (mit Jugendlichen) und dann wenn man es gerade geschafft hat eine Gruppe aus diesem zusammengewürfelten Haufen zu formen stopft der Träger die "Klasse" mit weiteren 20 Leuten voll. Wenn man dann aus den Teilnehmern eine Einheit geschaffen hat werden sie in Betriebe geschafft um dort als billige Arbeitsplätze missbraucht zu werden. Und zum dank erhalten sie nichts außer einem Zettel wo dann die selbstausgedachten Qualitätsbausteine stehen ohne dass erkennbar ist ob sie diese bestanden haben oder nicht. Als Berufseinsteiger in der Pädagogik hat man heute leider kaum noch andere Möglichkeiten als sich einem solchen Arbeitgeber zu unterwerfen. Natürlich mit befristetem Vertrag oder gar auf Honorar Basis.

@ Justician... die Ironie ist hier komplett unnötig... denn so war es... ich hatte mehrere Absagen erhalten aufgrund fehlender Berufserfahrung ... also ab zum Bildungsträger und eben durch ALG II aufstocken lassen... nach auslaufen des Vertrages musste ich dann wieder 5 Monate auf Anstellung warten... mal schaun wies weiter geht.
Wie kommen sich da Dozent und Lehrgangsteilnehmer in ihrer Lebenssituation vor, wenn sie auf sich alleingestellt, ums Überleben kämpfen?

Ich würde sagen wie bei der Geschichte von Münchhausen, der sich samt Ross am eigenen Harschopf aus dem Sumpf zieht. Bloß in der Realität funktioniert so was schlecht.

Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen

‪UFA: Münchhausen 1/11‬‏ - YouTube
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Alt 21.07.2011, 08:05   #32
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Die Überschrift "Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer" trifft schon den Nagel auf den Kopf, aber sie könnte auch genauso "Bewerbungstraining Nr.99 für Arbeitslose" lauten können. Mein Mitleid mit dir hält sich also im Grenzen, denn am meisten von dieser Bewerbungstrainings-Industrie profitieren die Träger und Dozenten. Ich weiß zwar nicht was die von dir angegebene DIN-Norm bedeuten soll, aber ich kann dir versichern, daß jeder Dozent seine eigene Nummer abzieht und was der eine Dozent beim letzten Training geraten hat findet der nächste Dozent als "Quatsch". Daher empfinde ich den ganzen Berufsstand als Blender, die Luft für teures Geld verkaufen.
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Alt 21.07.2011, 09:02   #33
crisd
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

@ Jockel: Ist so richtig getroffen, man steht sehr alleine da. Und wenn man als Dozent, den Teilnehmern gegenüber eigentlich nur sagen kann, dass eben alle (Teilnehmer & Dozent) durch den Mist durch müssen ist es schon sehr frustrierend.

@ Dellir: Ich glaube du warst noch nie bei einem Bildungsträger beschäftigt oder? Hier verdient sich kein Dozent eine goldene Nase. Eher im Gegenteil man darf sich durch ALG II aufstocken lassen und bekommt dann Ratschläge den Job zu wechseln. Mir wurde sogar gesagt das diese Arbeit eh keinen Sinn hätte und das es (durch die Blume) besser wäre zu kündigen). Was die Din Norm angeht, so ist in ihr der formelle Inhalt und Ablauf einer Bewerbung geklärt und wenn ein Dozent diese nicht kennt, sollte man aufstehen und gehen, denn dank bürokratie sind diese Normen bindend und wie viele ARGEN bereits versuchten zu sanktionieren, weil Bewerbungen nicht dem "Standard" entsprechen wurde mir von einigen Teilnehmern geschildert. Und übrigens sprach niemand von Mitleid :-)
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Alt 21.07.2011, 10:42   #34
dellir
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
@ Dellir: Ich glaube du warst noch nie bei einem Bildungsträger beschäftigt oder?
Um Gottes Willen!


Ihr wollt euch also keine goldene Nase verdient haben, aber wo bekommt man so einen Stundenlohn fürs Nichtstun? Euer Problem ist nicht der Stundenlohn an sich, sondern ein durch Trainigsdozenten überschwemmter "Bildungs"-Markt.

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
und wenn ein Dozent diese nicht kennt, sollte man aufstehen und gehen
...um sich dann eine Sanktion einzufangen? Und ein neues Bewerbungstrainig bekommt man 100 pro.
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Alt 21.07.2011, 11:19   #35
jockel
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Zitat von dellir Beitrag anzeigen
Die Überschrift "Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer" trifft schon den Nagel auf den Kopf, aber sie könnte auch genauso "Bewerbungstraining Nr.99 für Arbeitslose" lauten können. Mein Mitleid mit dir hält sich also im Grenzen, denn am meisten von dieser Bewerbungstrainings-Industrie profitieren die Träger und Dozenten. Ich weiß zwar nicht was die von dir angegebene DIN-Norm bedeuten soll, aber ich kann dir versichern, daß jeder Dozent seine eigene Nummer abzieht und was der eine Dozent beim letzten Training geraten hat findet der nächste Dozent als "Quatsch". Daher empfinde ich den ganzen Berufsstand als Blender, die Luft für teures Geld verkaufen.
Du kennst die DIN 5008 nicht?

DIN 5008

Die DIN-Norm DIN 5008 legt Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung fest. Sie gehört zu den grundlegenden Normen für Arbeiten im Büro- und Verwaltungsbereich.

Das ist eigentlich nur die halbe Wahrheit für eine normgerechte Textverarbeitung und Schreibmaschinennutzung, denn es ist noch die DIN 676 zu beachten.

DIN 5008 - Tastschreiben lernen am Computer

Es ist wie mit der neuen Rechtschreibung. Es wird viel geredet, aber die Wenigsten kennen inhaltlich diese Regeln und noch Wenigere sind in der Lage, sie korrekt anzuwenden.

Da nehme ich mich nicht aus.

Die DIN 5008 und 676 haben eigentlich gar nichts mit Bewerbungstraining zu tun, sondern nur mit der augenschonenden, gefälligen Gestaltung von Schriftstücken.

Problem: Die Textverarbeitungen muß man erstmal auf diese Normen mühsam einstellen, weil die Textverarbeitungsprogramme sich nicht mal nach der ISO-Norm richten.

Wenn wir gerade beim lesefreundlichem Verfassen von Texten sind, dann müssten wir den Textverarbeitungsprogrammen auch die einfachsten Regeln der Gutenbergschen Typographie beibringen. Das packen die einfach nicht, jedenfalls zu diesem Verkaufspreis nicht.

Geschichte der Typografie

Da muß man schon zu solchen DTP- oder Content-Management-Programmen von Adobe greifen wie InDesign, Dreamweaver, FrameMaker oder von Quark Inc. zu QuarkXPress.
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Alt 21.07.2011, 11:29   #36
Hamburgeryn1
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Standard AW: Bewerbungstraining für Bewerbungstrainer

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
und wenn ein Dozent diese nicht kennt, sollte man aufstehen und gehen
.... am besten direkt zum JC um sich dort die Sanktion persönlich abzuholen.

Als Dozent soltest du wissen, dass die Maßnahmeträger (MT) und das JC Hand in Hand zusammenarbeiten, schließlich sind sie vertraglich aneinander gebunden.
"Teilnehmer", wenn man sie überhaupt so nennen kann, bringen dem MT nur dann Geld ein, bzw., verschwinden nur dann aus der Statistik, wenn sie teilnehmen. Woran auch immer. Und ob die Veranstaltung nun Bewerbungstrainig heißt oder Stricken für Frühgeborene ist völlig egal.

Die Realität sieht nämlich so aus, dass der MT bei Unbotmässigkeit des Teilnehmers unverzüglich den SB anruft und Meldung macht, und ohne viel Federlesens geht der Anhörungsbogen an die rebellische Kundschaft raus.
Sinn dieser Aktion ist, den "Teilnehmer" durch die Aussicht auf dreimonatig gekürzte Leistungen soweit in die Knie zu zwingen, dass er wieder "teil nimmt". Und das ist auch ganz im Sinne des MT, schließlich bekommt er keinen Cent Geld für entlaufene Elos - mit der Folge, dass er seinen Laden dichtmachen könnte, wenn zu viele wegen schlechter Behandlung, mangelnder Qualität der Maßnahme, unfähiger Dozenten, usw. "aufsteht und geht"!
In Wahrheit interessiert nämlich niemanden die Qualität sämtlicher von der BA gesponsorter Maßnahmen.
Zitat von crisd Beitrag anzeigen
Wobei ich mich da schon als Human einschätzen würde immerhin bringen mir Teilnehmer die auf Stur stellen, weil ich mich wie ein A.... verhalte sehr wenig... wenn ich ihnen was beibringen möchte.
Jeder, der in der Erwerbslosenindustrie arbeitet hält sich für human.
Inhuman, inkompetent oder gar sadistisch, das sind immer die anderen. Damit hält man sich die Hände sauber, und kann die Verantwortung für sein eigenes Handeln abgeben, und muss sich nicht damit auseinandersetzen, dass man mit seiner Tätigkeit in eben dieser Industrie das Getriebe am Laufen hält.

In deinem Eingangspost hast du dich empört, dass du als Bewerbungsträiner ein Bewerbungstrainig absolvieren sollst. Besser wäre, du würdest deine eigene Tätigkeit reflektieren, und im dich Ergebnis darüber empören, dass du dich dafür hergibst erwachsene Menschen, die zum allergrößten Teil unter Zwang in diese Maßnahmen getrieben werden, ein Training aufzunötigen, dessen Sinnhaftigkeit mehr als fragwürdig ist.
Denn würden Bewerbungstrainings, Maßnahmen und Qualifizierungen tatsächlich Menschen in Arbeit bringen, dann wäre D ein Job-Wunder.
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Alt 21.07.2011, 11:41   #37
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Zitat von crisd Beitrag anzeigen
...Im nachhinein kann ich über diese Geschichte lachen, aber zum damaligen Zeitpunkt kam ich mir (auf gut deutsch) sehr verarscht vor und auch ein wenig angegriffen, da ich es zum Teil so einschätzte, dass die ARGE meine Qualifizierung nicht anerkannte.
Tja, das ist leider usus bei der BA und vor allem den ARGEn/Jobcentern. Auch das da meist Leute hinter den Schreibtischen sitzen, die von dem was du gemacht hast null Ahnung haben ist normal. Gut, man kann nicht alles wissen, aber sich zu Erkundigen was das nun alles ist und in welche Richtungen du gehen kannst tut sich da auch kaum wer - und was du willst steht völlig im hintergrund.

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
...Aber es stimmt wohl, dass hier die schnelle Statistikverschönung im Vordergrund stand. Schlimm war ja noch, dass ich hätte 30km fahren müssen für den ganzen Kram.
Mehr ist es nicht. Keine der Zahlen zur offiziellen arbeitslosigkeit stimmt. Da wird manipuliert, schöngerechnet und schöngeredet was das Zeug hält. Und wenn es nötig ist legt man wahrscheinlich noch Tarot-Karten, liest aus dem Kaffeesatz.

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
...Da muß man schon zu solchen DTP- oder Content-Management-Programmen von Adobe greifen wie InDesign, Dreamweaver, FrameMaker oder von Quark Inc. zu QuarkXPress.
Und vergiss auch TeX/LaTeX nicht.
__

LG aus Regensburg
Klaus

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Alt 21.07.2011, 11:49   #38
crisd
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@M. Twain: Wo genau hast du denn bitte gelesen, dass ich mit Erwachsenen ein bewerbungstraining absolviert habe? Wäre mir neu... ich überprüfe mal meinen Lebenslauf ;-)

Und um es mal ganz klar zu sagen... Was der Bildungsträger möchte ist relativ schnuppe, wenn der Dozent da mitspielt seine Sache, aber solange ich als Dozent nicht gerecht behandelt werde durch den Bildungsträger, sehe ich keinen Grund dazu hier Hand in Hand zu arbeiten. Vielleicht ist es von mir noch etwas Illusion, aber ich hatte meine Anstellung nur, weil es Jugendliche gibt und damals gab, die auf diese Maßnahmen (wenn auch nicht aus eigener Einschätzung) angewiesen waren/sind. Heißt diese Jugendlichen sind meine eigentlichen Arbeitgeber gewesen und nicht die ARGE oder der Bildungsträger, auch wenn ich dieen vertraglich verpflichtet gewesen bin. Und die Realität bei uns sah so aus, dass den kaum mit Sanktion gedroht wurde, da ein Bildungsträger der seine "Klienten" nicht unter Kontrolle hat bei der nächsten Ausschreibung kaum Chancen auf einen Zuschlag hat.

@Jockel: mal ganz ehrlich keiner kennt diese Vorschriften, und doch hatte ich viele Jugendliche denen eine Sanktion angedroht wurde, weil sie keine Ahnung davon hatten. Ich weiß nicht, wie es in der "Erwachsenenbildung" läuft, aber diese Jugendlichen können einem nur leid tun...

@ dellir: von dem stundenlohn sind dann aber die Abgaben abzuziehen, denn ein sozialversicherungs pflichtiges Arbeitsverhältnis kommt da nie zustande. Und ja die Bildungsträger selber verdienen ne schöne vergoldete Nase... aber daran ist ja der Dozent nicht schuld, sondern das Amt, welches einfach zu viel Geld bewilligt für diese Maßnahmen... und nicht kontrolliert wo dieses Geld landet.
crisd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2011, 11:51   #39
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Da wollte ich gerade loswettern, dass sowohl die
DIN 5008 als auch die
DIN 676

lediglich so viel mit Bewerbungsschreiben zu tun haben, als das dort festgelegt, was im Schriftverkehr wo zu stehen hat, wann (k)ein Komma, Bindestrich, Leerzeichen gesetzt wir und wann nicht,

da war jockel schneller

Zum Problem
Zitat:
Die Textverarbeitungen muß man erstmal auf diese Normen mühsam einstellen, weil die Textverarbeitungsprogramme sich nicht mal nach der ISO-Norm richten.
Es gibt openSource Dokumentenvorlagen für Micro$oft Word, OpenOffice Writer
- event_poster............... 4 verschiedene
- Briefvorlage 22x11....... (en. Letter-Format)
- Deckblatt Bewerbung
- Geschäftsbrief mit Betreffzeile
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- Oschloe..................Präsentationshintergründe
- Privatbrief DIN 5008
- Urkunde fuer alle Zwecke
- Vorlage-wissenschaftliche-Arbeiten


Die gibts sogar legal kostenlos.

Falls jemand Interesse hat, sie nicht mit dem Gockel findet oder gar dafür löhnen soll, schicke er mir gern eine PN mit seiner e-Müll-Adresse und für welches Programm er die Vorlagen braucht. Dann gibts von mir einee-Müll mit den Vorlagen als Anhang im ZIP-Format.
__

Wenn ich Politiker wäre, würde ich jetzt für meine Meinungsäußerungen keine Verantwortung übernehmen.
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Alt 21.07.2011, 12:07   #40
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Zitat von M. Twain Beitrag anzeigen
... In deinem Eingangspost hast du dich empört, dass du als Bewerbungsträiner ein Bewerbungstrainig absolvieren sollst. Besser wäre, du würdest deine eigene Tätigkeit reflektieren, und im dich Ergebnis darüber empören, dass du dich dafür hergibst erwachsene Menschen, die zum allergrößten Teil unter Zwang in diese Maßnahmen getrieben werden, ein Training aufzunötigen, dessen Sinnhaftigkeit mehr als fragwürdig ist.
Denn würden Bewerbungstrainings, Maßnahmen und Qualifizierungen tatsächlich Menschen in Arbeit bringen, dann wäre D ein Job-Wunder.
Deshalb sage ich ja, daß anstelle der sanktionsbeladenen Eingliederungsvereinbarung, ein mehrseitiger Vertrag zwischen Arbeitslosen, Arbeitsamt, Bildungsträger und Arbeitgeber her muß. Das das in trockenen Tüchern kommt, dafür ist das Arbeitsamt zuständig. Es ist doch nach deren neuesten Imagewerbung "Perspektive 2025": Fachkräfte für Deutschland (Presseerklärung der Nürnberger BA zum Fachkräftemangel - Fachkräftebedarf: BA verfolgt Doppelstrategie - www.arbeitsagentur.de) deren theoretische Hauptaufgabe Richtung Jobs im 1. Arbeitsmarkt zu fördern und zu vermitteln. Also soll man das über mehrseitige, verbindliche Verträge machen und nicht über so ein einseitiges, zusammenhangloses Stückwerk wie Eingliederungsvereinbarung und Bildungsgutschein. Bei letztem fehlen ein ganzer Haufen von Gliedern in einer Kette. An einer Kette kann man nur ziehen, wenn alle Kettenglieder vorhanden und geschlossen sind. Fehlt nur ein Glied, braucht man erst gar nicht anfangen zu ziehen. Und das wollen unsere Polit- und Beamtenhampelmänner nicht begreifen. Sie tun nur so als ob sie die Arbeitslosigkeit bekämpfen wollen, aber die Unternehmer wollen sie vertraglich nicht zur Verantwortung ziehen. Alles soll schön freiwillige Selbstverpflichtung für Unternehmer bleiben.

Das so aufgezogene System ist verlogen und hinterhältig, abzockerhaft für die Privatwirtschaft gestaltet. Eben sie säaen nicht, aber ernten nur und haben dabei ein großes, anspruchsvolles, arrogantes Maul.

Übrigens die Broschüre "Perspektive 2025" ist schon kalter Kaffee - produziert im Jahr 2010 und jetzt erst wieder aufgewärmt in der Diskussion zum angeblichem Fachkräftemangel.
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Alt 21.07.2011, 12:21   #41
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Zitat von ShankyTMW Beitrag anzeigen
... Und vergiss auch TeX/LaTeX nicht.
TeX/LaTeX - Das ist für mich nun ein böhmisches Dorf. Den Namen habe ich schon gehört, aber mich noch nicht inhaltlich damit befaßt.

Mit dem amtlichen Recherchepflichten hast Du völlig recht. Man kann als Sachbearbeiter und Fallmanager nicht alles wissen, aber dafür hat man sein BerufeNet, seine Kursdatenbank, kann das BiBB oder seine Institutsleute vom IAB befragen, bevor sie sachlich richtige Entscheidungen treffen. Aber das macht Arbeit und liegt nicht im Amtsinteresse haushaltmäßig zu sparen. Zu Sparen gegen jobsuchende Arbeitslose, aber Mittel verschwenden an private Arbeitsvermittler, Leih- und Zeitarbeitsbuden, Bildungsträger und vor allem an Unternehmer, die vertragsbrüchig werden, weil sie Bewerber nicht dauerhaft und nicht zu Tariflöhnen beschäftigen.
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Alt 21.07.2011, 12:22   #42
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...mal ganz ehrlich keiner kennt diese Vorschriften, und doch hatte ich viele Jugendliche denen eine Sanktion angedroht wurde, weil sie keine Ahnung davon hatten. Ich weiß nicht, wie es in der "Erwachsenenbildung" läuft, aber diese Jugendlichen können einem nur leid tun...
Es ist auch in der "Erwachsenenbildung" ganz genauso. Nur wie so ein "standard" auszusehen hat, das wissen die Sanktionsgeilen Vermittler im hintergrund genauso wenig. Mal davon ab, Bewerbungen sollen auch ein Stückweit individuell sein und nicht wie jede andere ausschauen. Dazu noch das Wissen um die Normen - Handwerker oder oder oder ... die diese Büronormen auswendig kennen aber eigentlich keien Büroarbeit leisten schreiben Ihre Bewerbungen jederzeit anders. Das sollte auch den Personalern klar sein, die diese Schreiben lesen und für sich und den Betrieb auswerten. Das kann man kaum in irgendwelche Normen pressen.

Im Grunde gibt es zu Bewerbungsunterlagen eigentlich keinen Standard, lediglich eine Art Stil-Empfehlung und als Vorgabe nur was alles dabei zu sein hat - plus ein paar Grundsätzlichkeiten. Aber mehr auch nciht. Frag einen Jobvermittler nach dem Standard wenn er das bemängelt und Du findest zum x-ten male in einem Bewerbertraining wieder ohne eine echte Antwort zu erhalten. So schaut da die Praxis aus wenn du keine Sanktion riskieren willst.
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LG aus Regensburg
Klaus

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Alt 21.07.2011, 13:23   #43
jockel
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...@Jockel: mal ganz ehrlich keiner kennt diese Vorschriften, und doch hatte ich viele Jugendliche denen eine Sanktion angedroht wurde, weil sie keine Ahnung davon hatten. Ich weiß nicht, wie es in der "Erwachsenenbildung" läuft, aber diese Jugendlichen können einem nur leid tun...
Ich habe beschrieben wie es an der von mir erlebten sächsischen Erwachsenenqualifizierung aussah.

Im letzten Lehrgang zum kaufmännischen Vertriebsassistenten am Eurojobcenter Dresden war die Disziplin der Teilnehmer unter aller Kanone. Verspätetes Erscheinen zu den Seminaren bis zu 2 Stunden nach angesetztem Beginn war die Regel oder vertragsgebundene Dozenten kamen einfach nicht oder zeigten Video-CDs am Fernseher des Bildungsträgers, die mit dem Ausbildungsziel nichts zu tun hatten.

Erst als wir von der Geschäftsleitung den vom Arbeitsamt abgesegneten Lehr- und Stoffplan einforderten, lief das in halbwegs geordneten Bahnen.

Der absolute Hammer aber war: Dieser Bildungsträger brüstete sich mit einer Vermittlungsquote zwischen 70 und 80% gegenüber der Arbeitsagentur Dresden.

Am Ende der Ausbildung sollten wir Lehrgangsteilnehmer in einer Selbstvermarktungsaktion eine Praktikumsmesse in den Räumlichkeiten des Bildungsträgers aufziehen, wo sich jeder in einem eigenem Präsentationsprogramm (PowerPoint 2002) selbst an potentiellen Praktikumsbetrieben bzw. künftigen Arbeitgebern andienen sollte.

Als ich von der Geschäftsleitung des Bildungsträgers deren Firmenadressliste mit ca. 20 Adressen zu sehen bekam, da war das Ding schon an die 5 Jahre alt. Viele der Firmen standen nicht mehr im Handelsregister oder in der Gewerberolle.

Also was machte ich mit Hilfe unserer freiberuflichen Marketingdozentin, die aus Lauchhammer zu diesem Bildungsträger pendelte?

Im Internet die Gelben Seiten aufgerufen und alpabetisch für den Ballungsraum um Dresden in Frage kommende Firmen aufgerufen, die Marketing-, Vertriebs-, Controller-, Lagerleute brauchen könnten. Das gleiche abgeklappert über die Jobbörsen. Wir waren an die 25 Leute in der Seminargruppe.

Insgesamt kamen wir anfangs auf ca. 1.400 Firmenadressen. Die 1.400 Adressen teilten wir durch unsere 25 Leute auf, wo jeder weiter nach den Geschäftsinhalten der Firmen, nach dem Arbeitskräftebedarf usw. nachgrasten.

Nachdem wir alle 1.400 durchgesiebt hatten, blieben gute 600 brauchbare Adressen übrig. In einem aufgesetztem Serienbrief mit beigefügtem Werbeflyer stellten wir uns als Seminargruppe mit unseren Berufsbild vor. Ca. 400 Briefe gingen postalisch raus und beim Rest lief es bei ca. 100 Adressen über E-Mail und weiteren 100 mit Telefonkontakt. Für diese 3 Gruppen richteten wir eigene Redaktionen ein, die die Rückläufe kontrollierten.

Und nun das Ergebnis von dieser Aktion:

Der größte Teil der angeschriebene Firmen reagierte überhaupt nicht, ca. 50 sagten schriftlich nach einer Weile ab und nur bei 4 Telefonkontakten erhielten wir Zusagen, daß sie zur Praktikantenmesse ihre Fachleute unverbindlich vorbeischicken werden.

Schön war auch der Knatsch, diese von der Geschäftsleitung des Bildungsträgers angeleierte Werbe- und Einladungsaktion finanziert zu bekommen (Werbeaufsteller, Briefporto, Dekoration der Veranstaltungsräume, kaltes Buffett, EDV-Technik). Ganze 100 Euro wollte man investieren, mehr nicht.

Die Praktikantenmesse sollte einen ganzen Nachmittag von 13 bis 18 Uhr laufen.

Die angesagten 4 Firmenvertreter kamen am späten Nachmittag für eine Viertelstunde, bedienten sich am Buffett und ... verschwanden sang- und klanglos ohne einen einzigen abgeschlossenen Praktikumsvertrag wieder.

Im Prinzip hatten wir diese Vermittlungsarbeiten zu Praktikumsbetrieben selbst angeleiert mit Null Nutzen, was eigentlich Aufgabe der Arbeitsagentur und des Bildungsträgers war, diese Kontakte schon zu Beginn, spätestens während des laufenden Lehrgangsbetriebs anzubahnen und die berufspraktischen Ausbildungen vertraglich zwischen den Betrieben und Teilnehmern unter Dach und Fach zu bringen.

Da diese Fiasko mangels Unterstützung von Arbeitsagentur und Bildungsträger so eintrat wie wir es vorausahnten, verlangten wir als Seminargruppe eine offizielle Auswertung mit Arbeitsagentur und Geschäftsleitung des Bildungsträgers.

Keine Annahme von Kritik durch Arbeitsagentur und Bildungsträger oder eine Zusicherung einer besseren Vermittlungsunterstützung durch beide Seiten.

Was kam raus:

Auflage an jeden einzelnen Lehrgangsteilnehmer in Jobbörse nach möglichen Firmenkandidaten zu suchen und die Bewerbungsanschreiben der Geschäftsleitung des Bildungsträgers vorlegen. Im Prinzip Wiederholung der Eingliederungsvereinbarungen.

Und das Schöne: Die Geschäftsleitung wollte von uns die Adresslisten in die Hand bekommen, um damit bei der Arbeitsagentur sich einschleimen zu können, was sie denn persönlich für uns einen Vermittlungsaufwand betrieben hätten. Das roch zu sehr nach Mit-fremden-Federn-sich-schmücken. Die wollten mit dieser Tour wieder den Zuschlag für nachfolgende Lehrgänge und amtliche Finanzzuflüsse haben.

Ich frage mich heute noch: Wie kommen die auf 70, 80% Vermittlungsquote?
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.07.2011, 13:30   #44
dellir
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Zitat von crisd Beitrag anzeigen
@ dellir: von dem stundenlohn sind dann aber die Abgaben abzuziehen,

Abgaben gibt es überall, das ist jetzt aber kein Dozenten-Problem. Es gibt auch keine Berufsgruppe, die ihre Abgaben zu niedrig findet -man sollte also die Kirche im Dorf lassen.


Ich habe auch nicht behauptet, daß du allein schuld bist, sondern daß du ein Teil des Problems bist. Du und die anderen Dozenten seid Nutznießer dieser Bewerbungs-Industrie und wenn es euch nur um das Fachliche ginge, würdet ihr doch so eine Dozententätigkeit gar nicht antreten dürfen.


Mein Mitleid mir dir bezog sich auf die Tatsache, daß du am eigenen Leib erfahren musstest wie verlogen "deine" Dozententätigkeit wohl sein muß wenn man dich von Amts wegen zurück auf die Schulbank schicken muß.
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Alt 21.07.2011, 13:32   #45
crisd
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Gute Frage... ich hatte auch den Zwang meine Teilnehmer in Praktika zu stecken... man sollte da aber nicht nachfragen... gibt nur Stunk. Ich hab stattdessen lieber Exkursionen gemacht. Zwar auch auf so tolle Messen, aber einige Teilnehmer haben da erstmal erkannt, welche Möglichkeiten sich überhaupt bieten. Hier im ländlichen Raum kennt man dann eben auch noch fast alle Selbstständigen Unternehmer und so konnte ich wenigstens dafür sorgen, dass einige erstmal eine Ausbildung anfangen und nicht mit 8 oder 9 Praktika daher schlendern. Wenn ich mich an alle Vorgaben meines "Chefs" gehalten hätte würde mich heute wahrscheinlich niemand mehr auf der straße grüßen...
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Alt 21.07.2011, 14:47   #46
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Zitat von crisd Beitrag anzeigen
Ich hab stattdessen lieber Exkursionen gemacht.

was du nicht sagst...
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Alt 21.07.2011, 15:10   #47
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@ dellir: Also man kann es schon genießen auf Kosten des Bildungsträgers 2 Stunden zu so einer "Messe" zu gehen und anschließend mit den Jugendlichen im Park zu sitzen und sich mit denen mal über "Belanglosigkeiten" zu unterhalten. Zumindest war es für die Gruppe nicht falsch... im Sinne des Bildungsträgers war es gewiss selten...

Was deinen anderen Post angeht, ja ich gebe dir da voll recht. Aus heutiger Sicht würde ich ungern wieder bei einem Bildungsträger arbeiten, nicht zu letzt auch dank eigener Erfahrung. Jedoch sollte man, wie du sagst die Kirche im Dorf lassen, denn viele dieser Dozenten sind Berufseinsteiger oder im Begriff sich weiter zu qualifizieren. Man wird im Vorfeld kaum aufgeklärt, eingearbeitet oder bekommt irgendwelche Unterstützung. Dies mag in der erwachsenenbildung anders sein, aber ich hatte kaum Kollegen die älter waren als ich, der Schnitt müsste ca. bei 27 Jahren gelegen haben. Kaum einer ist länger als 3 Jahre dort beschäftigt und dank des Honorarvertrages kann eben auch ganz schnell ersetzt werden... man sitzt eben doch im selben Boot auch wenn man nur halb mitrudern muss.
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Alt 21.07.2011, 15:10   #48
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Moin,


als ich jockels informativen Beitrag gelesen hatte, kam ich auf den Gedanken, das ganze BEwerbungsprozedere mal ein wenig chronologisch aufzudröseln von Früher zu Jetzt:

- Früher da latschte man in nen Betrieb, fragte nach Arbeit und erntete ein Ja oder ein Nein

- später zeigten sich einige als ganz akurat und verschickten schriftliche Bewerbungen, meist eine Loseblattsammlung

- manche entdeckten das Telefon, weil das schneller ging

- also mussten die schriftlichen Bewerber nachlegen. Jetzt landete die Loseblattsammlung in einer Klarsichthülle

- als die Klarsichthülle zum Standard wurde, meinten einige sich erneut hervorheben zu müssen. Sie griffen zu den tollen Klemmmappen aus Kunststoff, sodass der "edle Herr Unternehmer" wie in einem Buch darin blättern konnte.

- das reichte aber nicht lange aus, weil andere wieder einen auf "edel" machen mussten und sich diese blöden Pappmappen dafür holten, die man so wunderschön nach links und nach rechts aufklappen konnte, ergo hatten die Pappmappen-Heinis wieder die Nase vorn

- Email- und Online-Bewerbungen traten auf den Plan, den der Faktor Zeit war eine immer drängendere Komponente

- da auch das irgendwann nicht mehr zog, knallte man sein Bewerberprofil in irgendwelche Bewerberbörsen

- auch dieses nur von kurzer Dauer, man begann nun damit, Bewerbungsvideos zu verschicken

- nochmal andere basteln sich gar eigene websites, mit denen der Chef ganz kreative Köpfe erkennen konnte

Und jetzt soll man auch noch "Praktikantenmessen" veranstalten und sich quasi wie so ne billige ***** am Straßenrand verhuren???


Ja, geht´s noch???


Kreativität ist ja schön und gut - aber was kommt als Nächstes?

- dem werten Herrn Unternehmer mit dem Palmblatt wedeln?

- ihm den Rasen mähen?

- die Hemden bügeln?

- den Porsche waschen?

- ihm die Schuhe putzen und den Hund ausführen?


Herrgott nochmal, was ist in diesem scheixx Land eigentlich los???

Bestehen wir nur noch aus hirnverbrannten Masochisten ohne Rückgrat, Ehre und Stolz ???



MfG


P.S. Es möge sich bitte niemand persönlich angegriffen fühlen!

Ich möchte damit nur zum Ausdruck bringen, dass es so nicht (!) weitergehen kann!!!
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Alt 21.07.2011, 15:17   #49
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@ der Brain: Das erinnert mich an meinen Opa. Der fand seinen Job dadurch das er einfach in den Hamburger Hafen gegangen ist und nachgefragt hatte. Er hat nie eine Bewerbung geschrieben und nie einen Lebenslauf verfasst und trotzdem immer Arbeit gehabt. Das war eben damals... heute muss man stattdessen 4 Jahre Praktika machen und sich gehörig in den A.... treten lassen um einzusehen, dass man doch nicht weiter kommt...
Aber wie du schon so nett umschrieben hast... besser wird es nicht... Probearbeiten werden ausgeschrieben um billig an Urlaubsvertretungen zu kommen... Überbetriebliche Ausbildungen werden absolviert um wenigstens so zu tun als hätten die Menschen in der Tasche... und schon hier wird man dann eben zu Praktika geschickt und darf dann 3 oder 4 Wochen mal reinschnuppern....

Hier kann aber kaum einer was ändern, solange man die Wirtschaft handeln lässt, wie es ihr beliebt und die Politik fleißig mit spielt.
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Alt 21.07.2011, 15:23   #50
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
TeX/LaTeX - Das ist für mich nun ein böhmisches Dorf. Den Namen habe ich schon gehört, aber mich noch nicht inhaltlich damit befaßt.
Wir sind damit zwar ein wenig OT, aber ging ja auch um Textverarbeitung/Textsatz das DIN und ISO Normen von sich aus kann ohne jedesmal neu einstellen zu müssen.

TeX/LaTeX - Textsatzprogramm/Macrosammlung plus den WYSIWIG Editoren die es dafür gibt (schreibt man normalerweise wie bei OpenDoc, RTF oder HTML/XML direkt in Textdateien mit normalen Editoren). Ist nicht wirklich jedermanns Sache dadurch, aber als ältestes für fast jedes wichtige Betriebssystem erhältliche OpenSource textsatzsystem erwähn ich das gern - auch wenn es mehr seine Stammnutzer im Unix/Linux als auch im Druckbetrieb Sektor hat.

[qote]Mit dem amtlichen Recherchepflichten hast Du völlig recht. ... Aber das macht Arbeit und liegt nicht im Amtsinteresse haushaltmäßig zu sparen. Zu Sparen gegen jobsuchende Arbeitslose, aber Mittel verschwenden an private Arbeitsvermittler, Leih- und Zeitarbeitsbuden, Bildungsträger und vor allem an Unternehmer, die vertragsbrüchig werden, weil sie Bewerber nicht dauerhaft und nicht zu Tariflöhnen beschäftigen.[/QUOTE]

Jep, genau das. Es ist ein Elend udn wie eine Schlange die sich selbst in den Schwanz beißt. Bildung wird genauso gepredigt wie flexibilität und Lebensklanges lernen, und auch das man seine Ziele durchsetzen soll. Aber genau dem handelt man so zuwieder.

Zitat von crisd Beitrag anzeigen
... Wenn ich mich an alle Vorgaben meines "Chefs" gehalten hätte würde mich heute wahrscheinlich niemand mehr auf der straße grüßen...
Rein interessehalber - das würde uns alle doch mal interessieren was das für sogenannte Vorgaben alles waren.
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