Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


Danke Danke:  139
Thema geschlossen

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 05.02.2011, 16:10   #76
Scarred Surface
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 1.475
Scarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Gerne doch. Weil es nicht darum geht, festzustellen, dass der Kunde ARBEITSunfähig ist, sondern, ob er MELDEunfähig ist. Man möchte doch nicht, dass der eHB zum Termin kommt und ARBEITET, sondern einfach nur, dass er kommt und man mit ihm REDET...

Von daher wird die AUB gar nicht angezweifelt. Es wird nur angezweifelt, dass der eHB nicht TROTZ Arbeitsunfähigkeit zum Amt kommen könnte zum REDEN (nicht ARBEITEN)....
Ich gehe davon aus, dass Dir durchaus bewusst ist, welchen absurden Quatsch Du von Dir gibst. Also bleibt nur der Schluss, dass Du bewusst Verwirrung und Verunsicherung schaffen willst. Eben typisch arge Kreatur .

Wozu soll denn eine Meldeterin überhaupt gut sein, wenn ein HE arbeitsunfähig ist? Das BSG hat die Annahme der Meldeunfähigkeit bei Arbeitsunfähigkeit als Regel nicht infrage gestellt. Also ist im Regelfall am Anfang einer Erkrankung, eine AU-Bescheinigung ausreichend.

Und jetzt denken wir mal ein bisschen weiter: Je länger ein HE am Stück arbeitsunfähig ist, desto unsinniger wird ein Meldetermin. Meldetermine sollen - jedenfalls nach offizieller Lesart - nicht sinnfrei und nicht Psychoterror sein (was sie aber meist sind), sondern im weitesten Sinne mit der Vermittlung in Arbeit zu tun haben. Einen Arbeitsunfähigen kann man wohl kaum in Arbeit vermitteln. Ist nun ein HE wochen- oder monatelang durchgängig arbeitsunfähig, stellt sich nicht die Frage nach Meldeunfähigkeit oder nicht, sondern die Frage nach der generellen Erwerbsfähigkeit.

Dann wäre es die Aufgabe des argen Gesindels, eine Klärung der Erwerbsfähigkeit anzustreben und nicht alberne Bettlägerigkeits-Bescheinigungen oder ähnlichen Blödsinn zu verlangen. Es wäre also der Med. Dienst einzuschalten.

An dieser Stelle zeigt sich dann die realexistierende widerliche Fratze des argen Gesindels. Statt sachgerecht und angemessen die Erwerbsfähigkeit zu klären, wird ein kranker, arbeitsunfähiger Mensch mit sinnlosen Meldeterminen terrorisiert.
Scarred Surface ist offline  
Alt 05.02.2011, 16:12   #77
arbeitslos in holland
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von arbeitslos in holland
 
Registriert seit: 16.08.2010
Ort: im Datenloch der NSA ;)
Beiträge: 9.576
arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat:
selbst wenn du wie in dem BSG Fall dir immer nur dann schön AUBs geholt hattest, wenn Termine vom Amt kamen- garantiert zu deinen Gunsten urteilen
jetzt wird zum x-ten mal der einzelfall zitiert, der kein präzedenzfall ist !

Präzedenzfall

und da alle sb hellseher sind, wissen die natürlich, dass in jedem fall der gleiche blödsinn herauskommt, in jedem folgenden einzelfall.
den MDK und die hinweise darauf haste ja praktischerweise gleich ignoriert.


blöd nur, wenn man als jc prozessiert, ohne den MDK eingeschaltet zu haben.........

Schadensminderungspflicht

und auch klar:

wer argumentiert vor gericht schon, dass er zwar elo ist aber nicht alo(den betrugsversuchen der jc sei dank)

arbeit, ist schon per definition nicht=erwerbsarbeit !

Zitat:
Dann wäre es die Aufgabe des argen Gesindels, eine Klärung der Erwerbsfähigkeit anzustreben und nicht alberne Bettlägerigkeits-Bescheinigungen oder ähnlichen Blödsinn zu verlangen
das ist sowieso der nächste quatsch. notfalls lasse ich mich im krankenbett zur argen kreatur bringen. das ist eine rein technische frage.
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
arbeitslos in holland ist offline  
Alt 05.02.2011, 17:11   #78
Piccolo->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: hier
Beiträge: 1.587
Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

für mich unbegreiflich:
da tut das jobcenter mit seinem verhalten alles um einigermassen gesunde menschen krank zu machen und kranke noch kränker und dann will man das auch noch schriftlich nachgewiesen haben?

es gibt dort einfach kein "nur reden"! jedes gespräch was ich bis vor kurzem dort hatte war angefüllt mit anschuldigungen, ignoranz, beleidigungen, drohungen, erpressungsversuchen der marke "wenn nicht, dann...".
von beratung oder gar hilfestellung keine spur, obwohl auch das das sgb2 vorsieht.
es gibt kein "nur reden". jedes wort kann mir vom sb so verdreht werden wie das gerade passt. da muss man höllisch aufpassen um nicht massiv übervorteilt zu werden.
das soll also ein kranker mensch (unabhängig mal davon, was ihm fehlt) bewerkstelligen können?

erst menschen in grund und boden stampfen und dann erstaunt tun dass die leute noch nicht mal "zum reden" kommen können.....
unbegreiflich.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 05.02.2011, 17:43   #79
Helga40
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga40
 
Registriert seit: 30.12.2010
Beiträge: 5.652
Helga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat:
Ich gehe davon aus, dass Dir durchaus bewusst ist, welchen absurden Quatsch Du von Dir gibst. Also bleibt nur der Schluss, dass Du bewusst Verwirrung und Verunsicherung schaffen willst. Eben typisch arge Kreatur .
Diese unsachlichen Einwendungen, die immer dann kommen, wenn etwas gesagt wird, was nicht gefällt, langweilen auf Dauer....

Zitat:
Das BSG hat die Annahme der Meldeunfähigkeit bei Arbeitsunfähigkeit als Regel nicht infrage gestellt. Also ist im Regelfall am Anfang einer Erkrankung, eine AU-Bescheinigung ausreichend.
Wurde jemals was anderes behauptet? Das habe ich bereits bei der ersten Diskussion Anfang Januar geschrieben:

Zitat:
Es ist davon auszugehen, dass im Normalfall weiter AUBs reichen und nur in Fällen wie dem des BSG (immer dann, wenn ein Termin ist kommt eine AUB) auf dieses Urteil zurückgegriffen wird .
http://www.elo-forum.org/allgemeine-...tml#post752852

Zitat:
Und jetzt denken wir mal ein bisschen weiter: Je länger ein HE am Stück arbeitsunfähig ist, desto unsinniger wird ein Meldetermin. Meldetermine sollen - jedenfalls nach offizieller Lesart - nicht sinnfrei und nicht Psychoterror sein (was sie aber meist sind), sondern im weitesten Sinne mit der Vermittlung in Arbeit zu tun haben. Einen Arbeitsunfähigen kann man wohl kaum in Arbeit vermitteln. Ist nun ein HE wochen- oder monatelang durchgängig arbeitsunfähig, stellt sich nicht die Frage nach Meldeunfähigkeit oder nicht, sondern die Frage nach der generellen Erwerbsfähigkeit.
Und selbst da gibt es Einladungen, z. B. zum Ärztlichen oder Psychologischen Dienst. Auch da kommen viele nicht, schicken nur eine AUB.

Zitat:
und da alle sb hellseher sind, wissen die natürlich, dass in jedem fall der gleiche blödsinn herauskommt, in jedem folgenden einzelfall.
den MDK und die hinweise darauf haste ja praktischerweise gleich ignoriert.
Das Problem ist nur, dass genausogut nicht alle "Elo" Hellseher sind...

Das mit dem MDK habe ich nicht ignoriert:

Zitat:
Von daher wird die AUB gar nicht angezweifelt. Es wird nur angezweifelt, dass der eHB nicht TROTZ Arbeitsunfähigkeit zum Amt kommen könnte zum REDEN (nicht ARBEITEN)....
Da die AUB nicht angezweifelt wird, wird auch der MDK nicht eingeschaltet (werden können). Nochmal: Es zweifelt niemand daran, dass der Betreffende nicht arbeitsfähig ist!

Helga
Helga40 ist gerade online  
Alt 05.02.2011, 17:57   #80
arbeitslos in holland
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von arbeitslos in holland
 
Registriert seit: 16.08.2010
Ort: im Datenloch der NSA ;)
Beiträge: 9.576
arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat:
Es zweifelt niemand daran, dass der Betreffende nicht arbeitsfähig ist!
dann ist doch alles toll

meldetermin=arbeit
Arbeit (Sozialwissenschaften)

ENDE !
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
arbeitslos in holland ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:08   #81
Piccolo->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: hier
Beiträge: 1.587
Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Da die AUB nicht angezweifelt wird, wird auch der MDK nicht eingeschaltet (werden können). Nochmal: Es zweifelt niemand daran, dass der Betreffende nicht arbeitsfähig ist!

Helga
da lache ich doch mal kurz. vor nicht allzu langer zeit habe ich ein zeitungsinterview mit einem arge-leiter aus den neuen bundesländern gelesen.
der sagte sinngemäss, es seinen die verantwortlungslosen ärzte die leichtfertig arbeitslose krankschreiben würden.

diese behauptung des arge-leiters ist mit sicherheit kein ausreisser.
sonst würde man nämlich die krankmeldung so wie sie ist akzeptieren.

und weil ich nicht möchte dass mein hausarzt als verantwortungslos gilt, gehe ich zur arge, egal was mir fehlt: grippe, lungenentzündung, schei**erei, ko**erei, egal und wenn ich auf allen vieren dahin kriechen muss.
nur das reden, das überlasse ich dann den sb's. ich kann es in so einer situation nicht.
cest la vie.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:21   #82
Helga40
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga40
 
Registriert seit: 30.12.2010
Beiträge: 5.652
Helga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Piccolo, in einem anderen Thread hast du ein wahres Wort geschrieben:

Zitat:
helfen bedeutet nicht dass man immer nur den rat gibt den der hilfesuchende hören möchte.
Zum Helfen gehört auch, aufzuzeigen, dass es u. U. auch negative Entscheidungen gibt. Das BSG Urteil zeigt doch, dass es Leute gibt, die sich die AUBs nur holen, damit sie nicht zum Amt müssen und anscheinend nicht unbedingt, weil sie wirklich krank sind. Und es gibt keinerlei Gewährleistung, dass solche Urteile nicht noch mehrmals gefällt werden.

Oder war das der einzige Elo, der das so macht? Dann müsst es ja A. D. gewesen sein. Der hat doch auch immer mit dem gelben Zettel in die Kamera gewinkt. Vielleicht ist er auch nicht ganz unschuldig an solcher Rechtsprechung. Es gibt bestimmt Richter, die auch ab und zu fern sehen.

Helga
Helga40 ist gerade online  
Alt 05.02.2011, 18:22   #83
Virginie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.10.2010
Beiträge: 487
Virginie Virginie Virginie
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

piccolo,

da würde ich dann aber mal eine hardcore Nummer durchziehen und denen den Schreibtisch vollk*tzen oder wild durch die Gegend niesen & husten, Kreislaufstörungen haben oder alles zusammen.
wenn schon, denn schon.
Virginie ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:30   #84
Piccolo->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: hier
Beiträge: 1.587
Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Oder war das der einzige Elo, der das so macht? Dann müsst es ja A. D. gewesen sein. Der hat doch auch immer mit dem gelben Zettel in die Kamera gewinkt. Vielleicht ist er auch nicht ganz unschuldig an solcher Rechtsprechung. Es gibt bestimmt Richter, die auch ab und zu fern sehen.

Helga
sowas nennt sich sippenhaft. es wird immer menschen geben, egal ob arm oder reich, die situationen ausnutzen. egal welche position sie haben.

was a.d. betrifft: rein theroretisch wäre es denkbar dass da eine gruppierung dahinter steht, die die sein verhalten tat-und finanzkräftig unterstützt.
wer alles dazu gehören könnte überlasse ich lieber deiner eigenen phantasie. aber nichts ist unmöglich um gründe anzuführen, damit bestehende zügel noch fester angezogen werden können.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:32   #85
Piccolo->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: hier
Beiträge: 1.587
Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
piccolo,

da würde ich dann aber mal eine hardcore Nummer durchziehen und denen den Schreibtisch vollk*tzen oder wild durch die Gegend niesen & husten, Kreislaufstörungen haben oder alles zusammen.
wenn schon, denn schon.
durch die gegend husten und niesen hatte ich schon. ich wollte auch nett die hand zum gruss geben. aber mein gegenüber wollte sie nicht.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:40   #86
Scarred Surface
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 1.475
Scarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface EnagagiertScarred Surface Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Zitat:
Und jetzt denken wir mal ein bisschen weiter: Je länger ein HE am Stück arbeitsunfähig ist, desto unsinniger wird ein Meldetermin. Meldetermine sollen - jedenfalls nach offizieller Lesart - nicht sinnfrei und nicht Psychoterror sein (was sie aber meist sind), sondern im weitesten Sinne mit der Vermittlung in Arbeit zu tun haben. Einen Arbeitsunfähigen kann man wohl kaum in Arbeit vermitteln. Ist nun ein HE wochen- oder monatelang durchgängig arbeitsunfähig, stellt sich nicht die Frage nach Meldeunfähigkeit oder nicht, sondern die Frage nach der generellen Erwerbsfähigkeit.
Und selbst da gibt es Einladungen, z. B. zum Ärztlichen oder Psychologischen Dienst. Auch da kommen viele nicht, schicken nur eine AUB.
Schon wieder die nächste Nebelkerze. Wir sprechen über den Fall der TE und nicht über das, was sonst noch denkbar wäre.

Zitat von dielilie Beitrag anzeigen
Verpflichtende Wahrnehmung von Meldeterminen bei vorliegender Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

sehr geehrte lilie

in der Vergangenheit haben Sie Termine nicht wahrgenommen und sich durch die von Ihnen vorgelegten AU ´s entschuldigt.

Ich darf Sie nun darauf hinweisen , dass eine AU lediglich eine berufliche Tätigkeit ausschließt .Sie trifft keine Aussage daüber, ob aus gesundheitlichen Gründen ein Meldetermin nicht wahrgenommen werden kann.Dies bedeutet , dass Sie grundsätzlich auch bei einer Krankmeldung verpflichtet sind , Einladungen des Jobcenters wahrzunehmen .

Ohne ergänzendes aussagekräftiges Attest Ihres Arztes , aus dem sich ergibt , dass Sie entweder nicht geh- oder reisefähig sind bzw. wegen der Art Ihrer Erkrankung nicht an dem vorgesehenden
Meldetermin teilnehmen können , kann ich künftig Ihr fernbleiben nicht mehr akzeptieren .

Sollten sie also künftig Au geschrieben werden und zB einen rkrankung ein persönliches Erscheinen zulassen würde, wird Ihr Nichterscheinen als unentschuldigtes Fernbleiben gewertet.Die angekündigten Rechtsfolgen wüden dann eintreten .
und
Zitat:
Ich bin seit zwei Monaten AU und nicht nur weil Termine angefallen sind .
Es ist so das ich ein dreiviertel Jahr einen Kampf mit der ARGE hatte , eine SB die mich 2 mal wöchentlich eingeladen hat , wo ich immer hingegangen bin.
Die mir etliche EGV´s vorgelegt hat die ich nicht unterschrieben habe .Dann VA und widerspruch , sie sanktionierte mich und füllte meinen Briefkasten weiter mit Einladungen .
Das ging lange gut nur im November 2010 machte mein Körper/Psyche nicht mehr mit -Herzrasen , Bluthochdruck , Schlaflosgkeit - ohne Organische Ursachen .
Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Da die AUB nicht angezweifelt wird, wird auch der MDK nicht eingeschaltet (werden können). Nochmal: Es zweifelt niemand daran, dass der Betreffende nicht arbeitsfähig ist!
Wie praktisch. Die AU wird also nicht angezweifelt. Wozu dann die ganzen "Meldetermine"?

Der Med. Dienst kostet Geld. Es ist billiger, den kanken HE solange zu terrorisieren, bis er einen formalen Fehler macht (geschwächt ist ja eh schon; da geht doch noch was.) Dann lässt sichs prächtig sanktionieren. Oder noch besser: Vielleicht - man muss ihn nur weit genug treiben - bereinigt er durch Suizid die Statistik und verursacht dann dauerhaft keine Kosten mehr.
Scarred Surface ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:45   #87
Virginie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.10.2010
Beiträge: 487
Virginie Virginie Virginie
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Piccolo Beitrag anzeigen
durch die gegend husten und niesen hatte ich schon. ich wollte auch nett die hand zum gruss geben. aber mein gegenüber wollte sie nicht.

mir fiele da schon einiges an fiesen Möppigkeiten ein... ich würde meinen Stuhl immer näher an sie heran rücken, mich vorbeugen, über die Akten husten oder auch mal zwischendurch rausrennen bei einem akuten Niesanfall.
Das ganze ausdehnen, ohne dass dabei irgendwas besprochen oder registriert werden kann.
Ist zwar Kinderkacke, aber geht ja wohl nicht anders bei denen. Kinder erreichen bekanntlich mit ihrem Trotzverhalten auch so einiges
Virginie ist offline  
Alt 05.02.2011, 18:52   #88
Virginie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.10.2010
Beiträge: 487
Virginie Virginie Virginie
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Piccolo, in einem anderen Thread hast du ein wahres Wort geschrieben:



Zum Helfen gehört auch, aufzuzeigen, dass es u. U. auch negative Entscheidungen gibt. Das BSG Urteil zeigt doch, dass es Leute gibt, die sich die AUBs nur holen, damit sie nicht zum Amt müssen und anscheinend nicht unbedingt, weil sie wirklich krank sind.
Ich halte dieses Argument schlichtweg für Schwachsinn. Es mag auf ein paar Einzelfälle zutreffen, die irgendwie keine Verhaltensrelationen mehr setzen können oder solch eine große Hasshaltung aufgebaut haben, dass sie lieber stundenlang beim Arzt rumsitzen und um ein Attest betteln, statt Argetermine abzuhaken und nicht allzu ernst zu nehmen.

Dann sollte man sich aber auch fragen, was das für eine Arge ist, vor der Menschen solch einen Graus haben und lieber zum Arzt gehen?
Ist ja nicht so, dass das kein Stress ist.
Virginie ist offline  
Alt 05.02.2011, 19:00   #89
Helga40
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga40
 
Registriert seit: 30.12.2010
Beiträge: 5.652
Helga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat:
Wir sprechen über den Fall der TE und nicht über das, was sonst noch denkbar wäre.
Du willst es nicht verstehen, oder?

Das Amt geht, indem es in die Einladung reingeschrieben hat:

Zitat:
in der Vergangenheit haben Sie Termine nicht wahrgenommen und sich durch die von Ihnen vorgelegten AU ´s entschuldigt.
davon aus, dass ein Fall vorliegt, wie ihn das BSG verhandelt hat.

OB das stimmt, würde dann im Zweifelsfall ein Gericht entscheiden müssen. Der ANFANG dazu ist jedenfalls gemacht seitens des Amtes und davor kann man doch nicht die Augen verschließen.

Ob es so ein Fall ist oder nicht, kannst weder du entscheiden, noch kann ich es. Man kann nur Tipps und Hilfe geben. Ist das denn so schwer zu verstehen? Und da muss man auch aufzeigen, dass es eben nicht 100%ig sicher ist, dass eine AUB allein reicht.

Ich habe das mit den 2 Monaten durchgängig au auch gelesen und bin ebenfalls der Meinung, dass hier kein solcher Fall vorliegt. Aber was hilft das, wenn ich das glaube? Oder du? Das Amt muss das glauben, die Widerspruchsstelle, das SG, das LSG, das BSG.... Oder man spielt das böse Spiel mit und reicht eine Zusatzbescheinigung ein. Das muss man der TE erläutern, also dass es 2 Wege gibt: Mitspielen oder nur AUB abgeben und durch die Instanzen kämpfen!

Zitat:
Wie praktisch. Die AU wird also nicht angezweifelt. Wozu dann die ganzen "Meldetermine"?
Warum man die TE einlädt weiß ich doch nicht. Bin doch kein Hellseher.

Helga
Helga40 ist gerade online  
Alt 05.02.2011, 19:03   #90
Piccolo->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: hier
Beiträge: 1.587
Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

virginie, das fragt sich in der arge doch niemand. es geht einzig und allein um die auslotung und schaffung von sanktionsmöglichkeiten. denn das ist der einzige weg um gelder zu sparen. arbeit für jeden gibt es nunmal nicht, schon gar nicht auskömmlich bezahlte.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 05.02.2011, 19:12   #91
Virginie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.10.2010
Beiträge: 487
Virginie Virginie Virginie
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Piccolo Beitrag anzeigen
virginie, das fragt sich in der arge doch niemand. es geht einzig und allein um die auslotung und schaffung von sanktionsmöglichkeiten. denn das ist der einzige weg um gelder zu sparen. arbeit für jeden gibt es nunmal nicht, schon gar nicht auskömmlich bezahlte.
nun ja, es scheint schon große Unterschiede zwischen den einzelnen Argen zu geben. Meine SB meinte letztens in einem Gespräch zu dritt, dass es einfach keine Arbeit gäbe, auch keine Teilzeitstellen.
Ein Typ, mit dem ich Maßnahme machte, fehlt dort seit Monaten ohne ein Attest zu haben, er bzw. ein Vertrauter sagt, er sei nicht fähig zum Arzt zu gehen und fertig. Das klappt bisher ohne Sanktionen.
Es ist also auch Ermessensspielraum drin oder die SBs kriegen einfach nicht so viel Druck von oben.
Virginie ist offline  
Alt 05.02.2011, 19:42   #92
Piccolo->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 23.06.2010
Ort: hier
Beiträge: 1.587
Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
nun ja, es scheint schon große Unterschiede zwischen den einzelnen Argen zu geben. Meine SB meinte letztens in einem Gespräch zu dritt, dass es einfach keine Arbeit gäbe, auch keine Teilzeitstellen.
Ein Typ, mit dem ich Maßnahme machte, fehlt dort seit Monaten ohne ein Attest zu haben, er bzw. ein Vertrauter sagt, er sei nicht fähig zum Arzt zu gehen und fertig. Das klappt bisher ohne Sanktionen.
Es ist also auch Ermessensspielraum drin oder die SBs kriegen einfach nicht so viel Druck von oben.
glaube ich gerne. aber es gibt auch genug argen da darfst du (überspitzt gesagt) nicht mal verkehrt husten, dann ist bereits eine sanktion fällig.
es kommt darauf an wie die arge-leitung ihren laden führt. geht die mit den eigenen mitarbeitern auch rabiat um, wird natürlich der druck von oben zu uns durchgereicht.
nach oben buckelt man (um den eigenen popo/arbeitsplatz/zeitvertrag zu retten) und nach unten tritt man.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 05.02.2011, 19:53   #93
Virginie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.10.2010
Beiträge: 487
Virginie Virginie Virginie
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Piccolo Beitrag anzeigen
glaube ich gerne. aber es gibt auch genug argen da darfst du (überspitzt gesagt) nicht mal verkehrt husten, dann ist bereits eine sanktion fällig.
es kommt darauf an wie die arge-leitung ihren laden führt. geht die mit den eigenen mitarbeitern auch rabiat um, wird natürlich der druck von oben zu uns durchgereicht.
nach oben buckelt man (um den eigenen popo/arbeitsplatz/zeitvertrag zu retten) und nach unten tritt man.
denke auch, dass viel davon abhängt, wie eine Arge von oben geführt wird. Ausreißer ins Negative gibts dann unter den SBs immer noch, die bekommen aber eher eins auf den Deckel.
Wenn ich hier so manches lese, kann ich das oft gar nicht fassen oder glauben.

Habe jetzt mal meine Bekannte zu ihrer SB befragt, die ich ja demnächst bekomme. Sie hat zwei Bewerbungen monatlich, muss die aber nicht punktgenau nachweisen, wenn sie zB mal einen Monat nichts zum Bewerben findet, dafür einen anderen Monat eine mehr macht.
Bin da auch etwas unsicher geworden, ob ich nicht doch besser der Verträglichkeit halber eine EGV unterschreib.. ^^
Dann fing aber meine Bekannte an mich auszufragen, wie das genau läuft mit der Unterschrifsverweigerung, da kam ich dann wieder auf den rechten Weg
Virginie ist offline  
Alt 05.02.2011, 20:25   #94
theota
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von theota
 
Registriert seit: 06.03.2007
Ort: RH-WD, NRW
Beiträge: 1.019
theota theota theota theota
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Gerne doch. Weil es nicht darum geht, festzustellen, dass der Kunde ARBEITSunfähig ist, sondern, ob er MELDEunfähig ist. Man möchte doch nicht, dass der eHB zum Termin kommt und ARBEITET, sondern einfach nur, dass er kommt und man mit ihm REDET...

Von daher wird die AUB gar nicht angezweifelt. Es wird nur angezweifelt, dass der eHB nicht TROTZ Arbeitsunfähigkeit zum Amt kommen könnte zum REDEN (nicht ARBEITEN)....
bei allem Verständis dafür, dass du hier ja nur das "worst case"-szenario aufzeichnen möchtest, um den TE nicht in trügerischer Sicherheit zu wiegen:

schon mal daran gedacht, dass es auch Jobs gibt, bei denen man "nur" redet? (angefangen bei Call Center, über alle Jobs mit Publikumsverkehr bis hin zu den Arbeitskollegen und Vorgesetzten, mit denen man sich absprechen muß)

mal ganz abgesehen von der Übertragbarkeit der Krankheit auf Arbeitskollegen bzw. den Risiken, die durch Einnahme bestimmter Arzneimittel eine Teilnahme am Straßenverkehr untersagen, wird ein Arzt sich sicherlich dabei etwas denken, auch wenn er z.B. "nur" wegen eines grippalen Infekts krankschreibt, egal, welchen Beruf der Patient ausübt, ob schwere körperliche Arbeit oder "nur Reden" - und nicht immer ist der Arbeitsplatz - respektive "Meldebehörde" - gleich um die Ecke...und ein Meldetermin inkl. Hin- und Rückweg somit auch nicht in z.B. einem Zeitfenster von sagen wir mal insges. 30 Minuten abgehandelt - so what?

sicher fände es auch der Arzt kontraproduktiv, wenn er einen Patienten krankschreibt, dieser aber trotzdem per Gesetz dazu verpflichtet wird, einen Meldetermin wahrzunehmen, statt sich - wie vom Arzt verordnet - zu Hause zu schonen, um möglichst bald wieder richtig arbeits- bzw. meldefähig, sprich: gesund zu werden/sein - was sicher auch nicht der Psyche zuträglich wäre - just my two cents...

ich denke, TE hat jetzt verstanden, dass die ARGE/JC an sich schnell dazu neigen kann, einen Vorsatz beim Ausstellen lassen von AU's angesichts Meldeterminen zu unterstellen - aber das BSG-Urteil jetzt als Argumentationsgrundlage zu verwenden, dass dies die einzig wahrscheinliche Konsequenz für den TE sein wird, halte ich für übertriebene Panikmache; darauf haben ja bereits Christine Vole, Virginie, Doppeloma und andere Vorredner ausdrücklich hingewiesen und dies ist auch meine Meinung

genau, wie wir nicht sagen können, dass TE uns hier die Wahrheit schreibt - ich persönlich kann nur sagen: doch, ich glaube ihr - kann man eben auch nicht verallgemeinernd sagen, dass sie lügt und ihr spezieller Fall dem Fall aus dem BSG-Urteil ähnelt - also verstehe ich nicht, wieso hier so vehement darauf herumgeritten wird - ich denke, sie hat jetzt verstanden, was auf sie evtl. zugekommen wäre, wenn ihre AU's immer nur zu Meldeterminen ausgestellt worden wären - da sie betont, dass dies bei ihr aber nicht der Fall ist, gehen wir doch einfach mal davon aus, dass das BSG-Urteil hier bei ihr nicht anwendbar sein wird - egal, wie man es dreht und wendet...
__

Liebe Grüße, theota - Rechtsberatung machen Andere; ich gebe nur meine Erfahrungen und meine Meinung zu bedenken - "...denn nur, wer noch Chaos in sich trägt, kann einen tanzenden Stern gebären..." (frei nach F.Nietzsche) - Dekadent ist, ...
... wenn man meint, in einer Welt der Globalisierung auf deutschem Boden nur deutsch sprechen zu müssen... (frei nach theota)

theota ist offline  
Alt 05.02.2011, 21:03   #95
Helga40
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga40
 
Registriert seit: 30.12.2010
Beiträge: 5.652
Helga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat:
schon mal daran gedacht, dass es auch Jobs gibt, bei denen man "nur" redet? (angefangen bei Call Center, über alle Jobs mit Publikumsverkehr bis hin zu den Arbeitskollegen und Vorgesetzten, mit denen man sich absprechen muß)
Nun ja, hier könnte der Arbeitgeber bei manchen Erkrankungen sogar die Arbeitstätigkeit verlangen (selektive Arbeitsunfähigkeit), z. B. wenn das Bein gebrochen ist, kann ein Call-Center Agent weiterarbeiten, der Arbeitgeber müsse nur für den Transport sorgen. Erst kürzlich war in meiner Tageszeitung ein solches Urteil veröffentlicht. Ich meine, es war das Arbeitsgericht Hamm, kann es aber nicht beschwören. In einem anderen Forum berichtete die auch hier registrierte Userin ela1953 ebenfalls von einem solchen Fall.

Zitat:
mal ganz abgesehen von der Übertragbarkeit der Krankheit auf Arbeitskollegen bzw. den Risiken, die durch Einnahme bestimmter Arzneimittel eine Teilnahme am Straßenverkehr untersagen, wird ein Arzt sich sicherlich dabei etwas denken, auch wenn er z.B. "nur" wegen eines grippalen Infekts krankschreibt, egal, welchen Beruf der Patient ausübt, ob schwere körperliche Arbeit oder "nur Reden" - und nicht immer ist der Arbeitsplatz - respektive "Meldebehörde" - gleich um die Ecke...und ein Meldetermin inkl. Hin- und Rückweg somit auch nicht in z.B. einem Zeitfenster von sagen wir mal insges. 30 Minuten abgehandelt - so what?
Ich habe dafür vollstes Verständnis, ich habe - ich weiß nicht, ob hier oder woanders - schon angemerkt, dass sicherlich niemand sich bei irgendwem anstecken will oder z. B. wenn es eine Krankschreibung wegen Parasitenbefall ist, dann mit Läusen oder so rumlaufen möchte. Nur: das wären ja dann ggf. Gründe, dass der Arzt sagt: "Nee, damit können Sie auch nicht zum Amt gehen.".

Zitat:
ich denke, TE hat jetzt verstanden, dass die ARGE/JC an sich schnell dazu neigen kann, einen Vorsatz beim Ausstellen lassen von AU's angesichts Meldeterminen zu unterstellen - aber das BSG-Urteil jetzt als Argumentationsgrundlage zu verwenden, dass dies die einzig wahrscheinliche Konsequenz für den TE sein wird, halte ich für übertriebene Panikmache; darauf haben ja bereits Christine Vole, Virginie, Doppeloma und andere Vorredner ausdrücklich hingewiesen und dies ist auch meine Meinung
Es geht doch nicht um Panikmache, die TE steht tatsächlich vor dem Problem, denn ihr JC nimmt ihr die AUBs nicht mehr als hinreichend wichtig für ein Meldeversäumnis ab!

Zitat:
genau, wie wir nicht sagen können, dass TE uns hier die Wahrheit schreibt - ich persönlich kann nur sagen: doch, ich glaube ihr - kann man eben auch nicht verallgemeinernd sagen, dass sie lügt und ihr spezieller Fall dem Fall aus dem BSG-Urteil ähnelt - also verstehe ich nicht, wieso hier so vehement darauf herumgeritten wird - ich denke, sie hat jetzt verstanden, was auf sie evtl. zugekommen wäre, wenn ihre AU's immer nur zu Meldeterminen ausgestellt worden wären - da sie betont, dass dies bei ihr aber nicht der Fall ist, gehen wir doch einfach mal davon aus, dass das BSG-Urteil hier bei ihr nicht anwendbar sein wird - egal, wie man es dreht und wendet...
Ich glaube ihr auch:

Zitat:
Ich habe das mit den 2 Monaten durchgängig au auch gelesen und bin ebenfalls der Meinung, dass hier kein solcher Fall vorliegt.
Von daher sind wir uns ja einig.

Helga
Helga40 ist gerade online  
Alt 06.02.2011, 00:04   #96
nordlicht22->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 08.06.2010
Beiträge: 3.755
nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

@ Helga40

Du wirst mir sicherlich erklären können, warum die SB sich entgegen der Gesetze, Vorschriften und Richtlinien verhält?

Woher kommt diese Eigendynamik?

Wenn im Gesetz eine AU als ausreichend benannt ist, warum kann dann ein med. Laie nach Ermessen entscheiden, ohne überhaupt zu wissen welche Erkrankung vorliegt; sogar mit dem unverhältnismäßigen Leistungsentzug droht, zu einem Termin zum Quatschen in der Lage sein zu können?

Ich bin immer wieder erstaunt über die Dreistigkeit und Selbstüberschätzung, mit der hier Amtsträger handeln. Diesen Status haben 99% dieser sehr schlecht geschulten Mitarbeiter nicht verdient. Weder die Qualifikation noch der Persönlichkeit nach eignen sich die Mehrzahl dieser Menschen für einen würdigen Umgang mit Mitmenschen und schon gar nicht um zu unterstützen.
nordlicht22 ist offline  
Alt 06.02.2011, 00:09   #97
Helga40
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga40
 
Registriert seit: 30.12.2010
Beiträge: 5.652
Helga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 EnagagiertHelga40 Enagagiert
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Ich würde sagen, die TE ist überschwänglicher Freude über das vermeintlich schöne Urteil des BSG eingeladen worden, ohne das abgewartet wurde, was das BSG zu seiner Entscheidung bewogen hat. Also ohne abzuwarten, auf welche Einzelfälle (nämlich die, wo regelmäßig AUBs nur gebracht werden, wenn ein Termin anliegt) das Urteil zutrifft.

Schnellschuss sozusagen.

Helga
Helga40 ist gerade online  
Alt 06.02.2011, 02:32   #98
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.324
Doppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/in
Frage AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Hallo Helga40,

Zitat:
Gerne doch. Weil es nicht darum geht, festzustellen, dass der Kunde ARBEITSunfähig ist, sondern, ob er MELDEunfähig ist. Man möchte doch nicht, dass der eHB zum Termin kommt und ARBEITET, sondern einfach nur, dass er kommt und man mit ihm REDET...
Liebe Helga, wenn ich krank bin WILL ICH aber nicht mit der Arge REDEN, ich wüßte NICHT worüber
Da ich lt. Gesetz eine AU- Bescheinigung und KEINE Meldeunfähigkeits-Bescheinigung vorzulegen habe, HAT DAS ZU REICHEN.

Eine Meldeunfähigkeit kann weder verlangt noch angezweifelt werden, da der Arzt NUR zur Ausstellung einer AU-Bescheinigung berechtigt und verpflichtet ist, also KANN auch NUR die AU-Bescheinigung angezweifelt werden.

WARUM bilden sich SB eigentlich immer ein schlauer als Ärzte zu sein, den SB geht NIX an was der HE hat und daher KANN er auch NICHT beurteilen, ob der zum Termin kommen könnte oder nicht


Zitat:
Von daher wird die AUB gar nicht angezweifelt. Es wird nur angezweifelt, dass der eHB nicht TROTZ Arbeitsunfähigkeit zum Amt kommen könnte zum REDEN (nicht ARBEITEN)....
BOH, DU bist aber GUT auf der LINIE, da wünsche ich dir doch, dass du mal von deinem Chef zum Gespräch "über deine berufliche Zukunft" eingeladen wirst, wenn DU mal krank bist mit AU-Bescheinigung

Hast du ja dann sicher KEIN Problem mit, DU SOLLST ja NICHT ARBEITEN, NUR REDEN


Meine konkrete Frage hast du übrigens NICHT beantwortet, WANN werden denn nun Leute wegen Zweifel an der AU zum MDK geschickt, ist das überhaupt schon mal vorgekommen oder hat die Arge dafür KEIN Geld

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline  
Alt 06.02.2011, 02:46   #99
Doppeloma
Foren-Moderator/in
 
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Insel Rügen
Beiträge: 9.324
Doppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/inDoppeloma Super-Investor/in
Böse AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

Zitat:
Ich würde sagen, die TE ist überschwänglicher Freude über das vermeintlich schöne Urteil des BSG eingeladen worden, ohne das abgewartet wurde, was das BSG zu seiner Entscheidung bewogen hat. Also ohne abzuwarten, auf welche Einzelfälle (nämlich die, wo regelmäßig AUBs nur gebracht werden, wenn ein Termin anliegt) das Urteil zutrifft.

Schnellschuss sozusagen.
Es ist doch Wurscht was das BSG zu dieser Entscheidung bewogen hat @Helga, dieses Urteil wurde nicht als Freibrief für gesetzesresistente Sachbearbeiter und nicht gegen die TE gesprochen, also ist es auch nicht entgegen ALLER gesetzlichen Vorschriften allgemein anwendbar


Zitat:
überschwänglicher Freude über das vermeintlich schöne Urteil des BSG eingeladen worden
Wenn ich sowas lese kommt mir nur noch das kalte

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline  
Alt 06.02.2011, 09:37   #100
Virginie->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 28.10.2010
Beiträge: 487
Virginie Virginie Virginie
Standard AW: ARGE verlangt Attest im Einladungsschreiben

ich sehe das Grundproblem hier immer mehr bei einer großflächigen Einschüchterung, die sich auch gerne auf andere überträgt und zum Selbstläufer wird.
Wer ständig Schrecken verbreitet, erreicht auch immer den einen oder anderen damit, und je öfter das wiederholt wird, umso höher die Ausbreitungsgefahr (das sind die Arge-Meme )

Das ist grundsätzlich so eine überflüssige Diskussion (da sieht man aber schon, wie sehr etwas zum Selbstläufer werden kann) - bei einer kranken Person steht die Genesung im Vordergrund, da wird jeder Arzt einem auch eine gewisse Selbstverantwortung zugestehen, denn in einen Menschen reingucken kann auch ein Arzt nicht, schon überhaupt kein Hausarzt, dessen Untersuchungsspielraum nicht sehr groß ist.

Kein halbwegs informierter Hausarzt wird einen Argetermin als Pippifax ansehen, der ruhig noch mit Fieber oder geschwächten Immunsystem wahrgenommen werden kann wie vielleicht der Gang zum nächsten supermarkt.
Wie kann man nur so eine verblödete Einstellung haben, @ Helga?

Wenn ich mich nicht richtig fit fühle, mache ich auch keine Termine mit Vermietern, Banken oder Autohändlern. Da lade ich höchstens meine Freundin zum Tee ein.

Infektionskrankheiten sind immer ein Zeichen dafür, dass das Immunsystem geschwächt ist und der Körper gerade nicht so recht fertig wird mit Krankheitserregern... von der Ansteckungsgefahr ganz zu schweigen.

Es ist auch nicht vergleichbar mit einem AN, der mal mit einem Schnupfen noch ins Büro tigert...
der ist da in seinem gewohnten, vertrauten Umfeld und kann den Ablauf im Normalfall so koordinieren, dass er an so einem Tag keine schwierigen Aufgaben zu lösen beginnt.

Termine bei dieser Sanktionsbehörde sind aber keine Routine. Würde man die Körperreaktionen/Stresslevel vergleichen, käme sicher ein eindeutiges Ergebnis heraus.

keiner kann von mir verlangen (und das lasse ich auch nicht zu, dass ich erst überhaupt mich selbst in so eine Lage bringe), dass ich Verhandlungen, die meine Existenzgrundlagen oder meine Zukunft berühren in unfittem Zustand führe.
Virginie ist offline  
Thema geschlossen

Stichwortsuche
arge, attest, einladungsschreiben, verlangt

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Arge meinte ich bekomme das Geld zurück für den Attest 1q1q1q ALG II 5 08.07.2009 12:41
ARGE Termin verschieben mit Attest thcinocb Allgemeine Fragen 11 05.05.2009 20:21
Attest für die Arge? penelope Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 15 21.02.2009 23:09
Bezahlt die Arge ein Attest für Körperverletzung ??? Halfzware Allgemeine Fragen 26 15.01.2008 16:31
Termin bei ARGE verschoben---> Attest RolandRoth ALG II 12 07.12.2007 18:07


Es ist jetzt 02:33 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland