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Alt 10.12.2005, 02:19   #51
Ludwigsburg
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Zitat von Gozelo
Ludwigsburg, wie wärs denn, wenn Du diesen Thread mal liest, bevor Du solche Fragen stellst???

also echt..........

lg
gozelo
So, jetzt hab ich ihn gelesen,und halte es immer noch für "Quatsch".

Mein Arzt läßt sich ganz sicher von der Kasse nicht vorschreiben, wem er eine Krankmeldung geben darf und wem nicht...

wenn jemand zum Beispiel Fieber hat und der Arzt nicht krank schreiben würde, hätte er wahrscheinlich auch versicherungstechnisch ein ziemliches Problem, wenn er einen trotzdem für arbeitsfähig erklären würde...

Es mag ja sein, daß er derartige Versuche gibt, Ärzte zu beeinflussen, genau wie es Versuche gibt, Ärzten vorzuschreiben, welche Behandlungsmethoden sie nicht anbieten/verweigern/selbst zahlen lassen sollen... aber letztlich bestätigt die Kasse auf Anfrage immer wieder, es liege alleine in der Entscheidungsfreiheit des Arztes, was er für nötig halte.

Und so hab ich auch nch Gang zu einem anderen Arzt die nötigen Spritzen und Tabletten für meinen Mann auf Rezept bekommen, die vorher ein Arzt nicht auf rosa Rezept verschreiben "durfte".

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 10.12.2005, 02:32   #52
Ludwigsburg
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Zitat von Radi4u
Hi,
nur mal so zur Info: Ich habe drei Bandscheibenvorfälle und eine Spinalkanalstenose, dazu kommen Probleme mit der Hüfte und den Knien kann mich kaum 300m schmerzfrei fortbewegen. Eine Krankschreibung seitens meines Hausarztes und meines Orthopäden= nix,nada,njente.
Nur soviel dazu.

Gruß
Radi
da würd ich sagen: Arzt wechseln! Der würd an mir nx mehr verdienen...

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 10.12.2005, 10:42   #53
bschlimme
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Zitat:
Und woher weiß der Arzt, daß ich arbeitslos bin?
Der Status auf deiner Versicherungskarte zeigt dies an!
 
Alt 10.12.2005, 14:18   #54
gelibeh
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Welcher Status, steht das im Chip oder wo?
Bei mir steht da schon immer der gleiche Status (1). Meine Karte ist schon etwas älter und bis 2007 noch gültig. Glaub nicht das da was steht.
Hab mal gegoogelt und gefunden das bei Sozialhilfeempfängern ein anderer Status stand.(4)
gelibeh ist offline  
Alt 10.12.2005, 17:31   #55
Ludwigsburg
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Zitat von bschlimme
Zitat:
Und woher weiß der Arzt, daß ich arbeitslos bin?
Der Status auf deiner Versicherungskarte zeigt dies an!
Da steht doch noch immer familienversichert, soviel ich weiß... hab keine neue Karte bekommen, seit ich ALG II beziehe...

wie soll da drauf kommen, daß ich jetzt als arbeitslos gelte?

Bei uns hat seither niemand ne neue Karte bekommen...

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 10.12.2005, 18:16   #56
Rüdiger_V
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Im Chip ist nur das gespeichert, was auf der Karte auch aufgedruckt ist.
Name, Anschrift, Kassennummer, Versicherungsnummer und Status (pflicht-, familienversichert).
 
Alt 10.12.2005, 18:42   #57
bschlimme
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bei mir auf der Chipkarte verrät der Status 5, das ich Rentner (jetzt in Warteschleife) bin.


"Mit Chipkarte zum Arzt
Seit 1995 hat der Krankenschein ausgedient. Statt dessen muß der Patient zum Arzt seine Versichertenkarte - so der offizielle Name der Chipkarte - mitbringen. Der kreditkartengroße Plastikausweis informiert über den Namen des Versicherten, Krankenversicherung, Versichertennummer und -status (links: 1 - Mitglied, 3 - Familienversicherte, 5 - in der Krankenversicherung der Rentner geführte Versicherte und deren Angehörige; rechts: 1 Zugehörigkeit Rechtskreis West, 2 Rechtskreis Ost). Die Krankenkasse hat eine Kennummer. Der eigentliche Chip enthält außerdem Anschrift und Geburtsdatum des Versicherten, gibt aber keine Auskunft über Krankheiten oder Arztbesuche." MoPo 13.2.99 S. 2
 
Alt 10.12.2005, 20:23   #58
Radi4u->Emailproblem
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Registriert seit: 01.07.2005
Ort: Lipperland
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Radi4u
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Zitat von bschlimme
Zitat:
Und woher weiß der Arzt, daß ich arbeitslos bin?
Der Status auf deiner Versicherungskarte zeigt dies an!
und im AU-Richtlinien PDF stehts auch drin.
Radi4u ist offline  
Alt 10.12.2005, 20:43   #59
felixf->Emailproblem
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Registriert seit: 10.12.2005
Beiträge: 11
felixf
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ich hab auch mal bei meiner kasse nachgefragt (eine BKK), die meinten zu mir, das nachwievor jeder kassenarzt krank schreiben kann nach den kriterieren die auch fuer normale beschäftigte gelten, da würde nicht differenziert. der arzt ist dazu verpflichtet aber abzuwägen ob eine kranschreibung (insb. längere) gerechtfertigt ist und ob sie im verhältnis zum einsatz gebiet steht. da man ja als ALO nicht arbeitet, fällt punkt zwei wohl weg. dann gehts nur um die mögliche arbeitsfähigkeit.

die meinten, wenn du z.b. ne grippe hast, dann wäre es durchaus zumutbar eine leichte bürotätigkeit auszuüben, aber z.b. nicht im winter auf dem bau zu raffeln. wenn man also einen 1 euro job hat und im stadtpark laub sammeln muss z.b., dann sollte man dies dem arzt sagen, sagte mir die sachbearbeitern, dann würde eigentlich jeder arzt krankschreiben, da die tätigkeit im freien und in der kälte stattfindet, wäre dies dem gesundungsprozess nicht dienlich.

das wohl und die gesundheit des menschen ist ein höheres gut als die arbeitsbereitschaft oder die teilnahme an einer ein euro massnahme.

was die wohjl saghten, kann das arbeitsamt verlangen, wie auch jeder andere arbeitgeber auch, das z.b. ein neutraler dritter sich ein urteil bildet, in der regel ein vertrauensarzt der krankenkasse (das passiert oft nur bei sehr langer krankheit und den kassen es stinkt das sie das KTG zahlen müssen) im normalfall ist dies der amtsarzt, welcher als beamter neutral und objektiv urteilen muss. wie neutral das dann ist, darüber lässt sich dann streiten.

mir wurde aber mitgeteilt das solche sanktionen nur bei wirklich sehr langer krankschreibung oder andauernder arbeitsunföhigkeit eintreten, du z.b. an einer psychischen erkrankung leidest, was im prinzip nix greifbares ist, und gerne auch missbraucht wird um arbeitsunfähigk zu sein.

ich selber z.b. leider an ziemlich hohen blutdruck, der auch behandelt wird. vor einigen monaten hatte ich auch einen kreislauf zusammenbruch deswegen, nach 2 tagen krankenhaus war ich eigentlich wieder fitt und hätte auch arbeiten können, ich hab zu hause ja auch am PC geseseen, hätte ich auch im Büro sitzen können. Aber mein behandelnder arzt hat mich fuer 4 Wochen krankgeschrieben. der muss das ja nichtmal begründen warum, nur gegenüber der kasse, die erhalten ja eine diagnose in form dieser kürzel auf dem durschlag. dem arbeitsamt reicht man nur den gelben ein. die g ehen die gründe rechtlich auch nix an, der arzt darf das denen auch nicht sagen, da auch die ärztliche schweigeplficht nur dann verletzt werden darf wenn z.b. ein höheres gut gefährdet ist, ein gutes beispiel ist immer der psychologe, dem ein patient z .b. einen mord gesteht, und auch sagt, er will noch mal töten. oder der busfahrer der alki ist und der arzt weiss es. in solchen fällen darf der arzt dies den behörden melden ohne sich strafbar zu machen, da er ein höhreres gut schützt dadurch. das weiss ich so genau, weil meie schwester nämlich betriebsärztin ist.

es gilt aber nachwievor, laut meiner krankenkassem, und auch miene schwester hat mich darin bestötigt, alles andere wäre ihr recht neu, das die ärztliche kranschreibung rechtlich gesehen für jeden arbeitgeber, für jede behörde und auch das arbeitsamt bindend ist. natuerlich kann sie jeder in frage stellen und die o.g. Prüfungen durchführen lassen, aber das hebt die krankschreibung nicht auf. eine krankschreibung ist ja nichts anderes als eine arbeitsunfähigkeits bescheinigung.

ich vermute mal eher dahinter, das die betroffenen ärzte ihre kontingente bereits aufgebraucht haben und somit scharf rechen, insb. zum jahresende hin. das gleiche gilt ja auch fuer rezepte, wenn die kontingente weg sind sind die da auch recht verhalten.

diejenigen die da probleme mit ihrem arzt haben, kann ich nur empgehlen, wechselt den arzt. die krankenversicherung kann sich übrigens gegen eine krankschreibung erstmal gar nicht wiedersetzen.

und wenn das arbeitsamt rumzickt und euch zum amtsarzt senden will, ich meine, wer wirklich krank ist, der hat auch da nichts zu befürchten.

das beispiel grippe ist auch etwas doof, ich gehe mit einer grippe nie zum arzt, tat ich auch früher nicht, aber wenn ich fieber habe über mehrere tage, dann sehe ich mich auch nicht in der lage zu arbeiten, da soll das amt ruhig maulen, im zweifel würde ich dann sogar klagen.

di eneue richtlinie ist traurig g enug, aber zum glueck liegt das immer noch im ermessen des arztes was zumutbar und was nicht ist.

mfg
felixf ist offline  
Alt 10.12.2005, 21:16   #60
Radi4u->Emailproblem
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Radi4u
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da würd ich sagen: Arzt wechseln! Der würd an mir nx mehr verdienen...

Gruß aus Ludwigsburg

Antwort:
Recht haste, allerdings habe ich nicht mehr viel Auswahl, weil ich schon fast alle durch habe. Es gibt bei uns auch nicht viele Ärzte. Wir sind eine Kleinstadt.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass mein SB von der KK mit dem ich mich des öfteren schon kräftig gefetzt habe, derjenige ist, der mir das ganze vermasselt.
Beweisen kann ich es nicht. Ob aber ein Wechsel in eine andere KK besser ist, ich weiß es nicht. :icon_kinn:

Gruß
Radi
Radi4u ist offline  
Alt 10.12.2005, 22:25   #61
rintho
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Hmmmh - so ganz kann ich den Wirbel auch nicht nachvollziehen....

Es kann weiterhin krankgeschrieben werden!
Die Einschränkung " kann keine leichte Tätigkeit für mind. 15 Std. ...." ist irgendwie logisch - wenn man die Zumutbarkeitsregeln und die Definition von "Erwerbsfähig" berücksichtigt.

Was mich wurmt, ist die Mitteilung an den Arzt, wenn man eine angelernte oder ungelernte Tätigkeit ausübte - das geht den nichts an!

Versteht mich nicht falsch: rund um ALG und Erwerbslosigkeit passiert viiiiiel Sch... - aber hier finde ich die Aufregung eigentlich unnötig.

Oder habe ich was übersehen? Dann klärt mich bitte auf!! (ist ganz ehrlich gemeint!!!)

Gruß
Thomas
 
Alt 11.12.2005, 01:08   #62
zebulon
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zebulon
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Zitat:
Die Einschränkung " kann keine leichte Tätigkeit für mind. 15 Std. ...." ist irgendwie logisch - wenn man die Zumutbarkeitsregeln und die Definition von "Erwerbsfähig" berücksichtigt.
Darüber sollte man vielleicht doch mal genauer nachdenken.

Bisher gab es den Zustand ist arbeitsfähig und ist nicht arbeitsfähig. Was bedeutet es, wenn im hier ein Zwischenzustand eingeführt wird ? Zum Beispiel habe ich einen Bänderriß. Der Arzt trifft das Urteil: Kann noch teilweise arbeiten (in unserem gedachten Fall in einem Ein-Euro-Job). Dann wird die Beurteilung über meine Arbeitsfähigkeit vom Arzt auf meinen Chef übertragen, der mich ja vor Ort einsetzt. ICH muss mich dann aktiv u.U. gegen Arbeitszuweisungen zur Wehr setzen, die den Gesundungsprozess beeinträchtigen.
Ich schildere speziell diesen Fall, weil ich das fast genauso in einem Arbeitsverhältniss erlebt habe. Mein Chef war der Meinung, mein verstauchter Fuß sei nicht so schlimm. Schuh fest d'rumbinden und weiter gehts auf der Baustelle. Nur durch eine Krankschreibung konnte ich mich entziehen. Mit dem Fuß hatte ich übrigens noch fünfzehn Jahre später Probleme.

Die Regelung öffnet Schikanen Tür und Tor auf Kosten der Gesundheit. Wenn prinzipiell mal so eine Teilkrankschreibung eingeführt wird, kann man davon ausgehen, dass das irgenwann auch für normale Arbeitnehmer gilt.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 11.12.2005, 07:30   #63
listche
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listche
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In 2004 war ich 5 Wochen am Stück AU geschrieben.( Bandscheibenvorfall)!
Ich bekam dann Post von der AOK,dass kein Krankengeld gezahlt wird. Es wurde mir dann in einem extra Schreiben mitgeteilt, dass der Arbeitsmedizinische Dienst mich untersucht hätte, und ich 15 Std, wöchentlich arbeiten könnte. Mein Hausarzt wäre deswegen angeschrieben worden, und dürfe mich nicht weiter krank schreiben. Ich solle doch zum Arbeitsamt gehen, und mich in eine Tätigkeit vermitteln lassen, wo ich nur 15 Std. wöchentlich arbeiten müßte. Anmerkung: Der Arbeitsmedizinische Dienst hat mich persönlich nie gesehen, sondern nach Aktenlage entschieden.!!!
Ich hatte dann meinen Kampf mit meinem Hausarzt, um noch für eine weitere Woche eine AU zu bekommen.
Die Vorgehensweise der KK ist also nicht neu. Auf meine Anfrage bei der AOK, welcher Amtsarzt mich denn begutachtet und für Arbeitsfähig erachtet hätte, habe ich bis heute noch keine Antwort erhalten.
Hierfür sollten wir uns alle recht hartzlich bei unserer Bundesgesundheitsministerin Schmitt bedanken.
Auch dafür, dass die Kassen entgegen aller Versprechen und Ankündigungen zum Trotz, die Beiträge anstatt zu senken, wieder anheben wollen.
Ein Prosit auf die Raffkes und Parasiten!!!!! wann wird Deutschland endlich kapieren, dass wir nur eine, und nicht 350 KK brauchen?

Gruß Listche
__

"Wer die Menschen kennnenlernen will, der studiere ihre
Entschuldigungsgründe."

Christian Friedrich Hebbel
listche ist offline  
Alt 11.12.2005, 07:42   #64
Ludwigsburg
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Zitat von Radi4u

Antwort:
Recht haste, allerdings habe ich nicht mehr viel Auswahl, weil ich schon fast alle durch habe. Es gibt bei uns auch nicht viele Ärzte. Wir sind eine Kleinstadt.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass mein SB von der KK mit dem ich mich des öfteren schon kräftig gefetzt habe, derjenige ist, der mir das ganze vermasselt.
Beweisen kann ich es nicht. Ob aber ein Wechsel in eine andere KK besser ist, ich weiß es nicht. :icon_kinn:

Gruß
Radi

Es gibt bei uns auch nicht viele Ärzte. Ich wohne auch in einer Kleinstadt.

Ich fahre immer mit dem Bus in die Kreisstadt, wenn ich zum Hausarzt geh.

Das Fahrgeld hab ich dadurch raus, daß wir oft mal Medikamente mitbekommen...bzw auf rosa Rezept bekommen... zum Arzt, der 5 Minuten entfernt ist, geh ichn nur, wenn der andere Urlaub hat.

Ich mag es nicht, abgefertigt zu werden... ich brauch einen Arzt, der uns kennt...und sich auch mal Zeit nimmt zuzuhören... Behandlungen wirklich abspricht.

zu einem Facharzt sind wir Stunden mit dem Auto gefahren...
und wenn das jetzt weg ist, wirds ne Tagesreise...egal, Hauptsache guter Arzt.

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 11.12.2005, 09:33   #65
Luna
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Zitat von listche
In 2004 war ich 5 Wochen am Stück AU geschrieben.( Bandscheibenvorfall)!
Ich bekam dann Post von der AOK,dass kein Krankengeld gezahlt wird. Es wurde mir dann in einem extra Schreiben mitgeteilt, dass der Arbeitsmedizinische Dienst mich untersucht hätte, und ich 15 Std, wöchentlich arbeiten könnte. Mein Hausarzt wäre deswegen angeschrieben worden, und dürfe mich nicht weiter krank schreiben. Ich solle doch zum Arbeitsamt gehen, und mich in eine Tätigkeit vermitteln lassen, wo ich nur 15 Std. wöchentlich arbeiten müßte. Anmerkung: Der Arbeitsmedizinische Dienst hat mich persönlich nie gesehen, sondern nach Aktenlage entschieden.!!!
Hier läuft ein Skandal sondergleichen! Es ist in höchstem Maße diskriminierend, Arbeitslose anders zu behandeln als Arbeitnehmer. Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass jemand, weil er arbeitslos ist, 15 Stunden arbeiten können soll, obwohl er dies nur unter Schmerzen kann, und Arbeitnehmer werden bei gleicher Erkrankung ganz normal krank geschrieben. Das hebelt das Grundgesetz aus und muss an die Öffentlichkeit. Mann, wo sind hier die Journalisten/Redakteure, die sonst auch immer mal hier reingucken!! Solche Sachen interessieren kein Schwein aus der Journaille! Oder??

LG
Luna
 
Alt 11.12.2005, 10:20   #66
rom22->Emailproblem
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Registriert seit: 11.10.2005
Beiträge: 88
rom22
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:klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch: , ich kann es auch überhaupt nicht nachvollziehen, dass einige der Meinung sind, dieses Vorgehen wäre in Ordnung.....

LG rom22
rom22 ist offline  
Alt 07.02.2006, 09:10   #67
Gozelo->Emailproblem
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Registriert seit: 18.06.2005
Ort: Bremen
Beiträge: 127
Gozelo
Standard

Zitat:
Kündigung der Ersatzkassen der Vergütung einer Arztanfrage
zur Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosigkeit zum 31.12.2005

Die Ersatzkassen haben die Regelung der Vergütung einer Arztanfrage zur Arbeitsunfähigkeit bei Arbeitslosigkeit mit Wirkung zum 31.12.2005 gekündigt. Damit ist die Abrechnung der Pseudonummer 99100 für die Ersatzkassen nur noch bis einschließlich 4. Quartal 2005 möglich. Wir bitten um Beachtung.
Quelle: RUNDSCHREIBEN KV SA

Wenn ich den obigen Text richtig interpretiere, dann bekommen Ärzte kein Honorar mehr für Arztanfragen zur Arbeitsunfähigkeit von Arbeitslosen. Ich weiß nicht genau, was konkret damit gemeint ist, kennt sich jemand damit aus?

lg
gozelo
__

"Life is what's happening while we're busy making other plans."
— John Lennon
Gozelo ist offline  
Alt 07.02.2006, 09:51   #68
Lillybelle
Gast
 
Beiträge: n/a
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Ich mus dazu anmerken, dass es leider oft vorkomt, das Amtsärzte nach Aktenlage entscheiden und deis auch dürfen. Das betrifft nicht mur arbeitslose. Das habe ich vor kurzem selber erfahren und kaum glauben können. Ist aber leider so. Eskönnen daher irgendwo auch irgendwelche Gutachten von Ämtern in Auftrag gegeben werden, die dann vom Arzt nach Aktenlage eben mal entschieden werden und man erfährt davon gar nix, geschweige denn man bekommt diese zu Gesicht.
 
Alt 24.12.2010, 15:39   #69
chaotenfamily->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 12.11.2010
Ort: 89407 Dillingen
Beiträge: 23
chaotenfamily
Standard AW: Arbeitslosigkeit und Krankheit

Habe vom Arbeitgeber wegen Probezeit kündigung bekommen. Bin bei Arbeit gestürzt war Probezeit.
BG weigerte sich zu zahlen
KK weigerte sich zu zahlen.

Bezog mit Krankmeldung 10 Monate Hartz 4, bin Schwerbehindert 060 Grad.

Sowohl die BG als wie auch die KK kannste vergessen.
Amt zahlt Existensminimum, da ja sont 0 Einnahmen

Sicher gehts nur ums Geld

Bin seit 3 Wochen arbeitsfähig für leichte Arbeiten..... Komme nun zu ärtzlichem Dienst.

Es geht nur ums Geld sonst gar nix.

Läuft sogar alles über Anwalt!

Liebe Grüße
Christian
chaotenfamily ist offline  
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