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Alt 11.09.2012, 15:49   #1
guinan
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guinan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

Hi,

bei meiner Beantragung von Bewerbungskosten, habe ich alle Unterlagen einschließlich meines Bewerbungsanschreibens und des Lebenslaufes vorgelegt. Ich habe wiedersprochen, dass dies kopiert werden dürfe. Man wollte mir erzählen, dass ich dann keine Kosten erstatten bekomme, darauf forderte ich, dass der Datenschutzbeauftragte dazukommt. Kam er aber nicht.

Nun erhielt ich einen Anruf vom Jobcenter, sie hätte inzwischen mit dem Datenschutzbeauftragten geredet und der meinte, mindestens das Anschreiben müsste dabei sein, da dort keine Daten stehen, die nicht allgemein zugänglich wären und da die ja auch schauen müssten, ob ich nicht jedes Mal denselben Text abgebe. Und es würde damit ja auch nichts gemacht, sondern nur für die Kostenbeantragung genutzt und gesammelt.

Ich sagte, dazu solle sie mir nun einen rechtsmittelfähigen Bescheid senden. Sie schwieg und meinte dann, so richtig hätte sie die Rechtsgrundlage aber nicht. Da sagte ich, das hätte ich mir schon gedacht.

Sie verlangte, dass ich den Antrag nochmal schriftlich stelle. Ich sagte mündlich sei genauso gültig. (Allerdings werde ich das wohl doch nochmal schriftlich abgeben, damit sie mir auch einen Bescheid zusenden müssen).

Ja und was nun? Wie kann der Datenschutzbeauftragte sagen, auf dem Anschreiben stände nichts drauf, was die nicht eh schon wissen und das müsse ich?

LG,
guinan
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Alt 11.09.2012, 16:26   #2
gurkenaugust
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Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

Mit welchem "Datenschutzbeauftragten" will die Dame geredet haben? Mit einem Vertreter des Bundesdatenschutzbeauftragten oder vielleicht mit irgendeinem internen Datenschutzbeauftragten des Jobcenters? Du warst ja vermutlich bei dieser Besprechung nicht zugegen. Da kann viel besprochen oder gesagt worden sein, was du letztlich nicht nachprüfen kannst.

Ein Bewerbungsanschreiben taugt als Nachweis überhaupt nichts, denn es wird mit seiner Vorlage ja gar nicht bewiesen, daß du ein Schreiben gleichen Wortlauts verschickt hast. Es soll hier vermutlich die Qualität deiner Bewerbungen überprüft werden.

Wenn die Dame Nachweise für den Versand deiner Bewerbungen haben will, biete ihr an, diese künftig per Einschreiben zu versenden, da dann durch die Sendungsverfolgung der Post auch der Adressat und die Zustellung nachweisbar sind. Selbstverständlich nur gegen vollständige Übernahme der Mehrkosten durch das JC.
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Alt 11.09.2012, 16:59   #3
guinan
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Beiträge: 681
guinan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

Richtig, es geht um den internen Datenschutzbeauftragten.

Den Ablehnungsbescheid hat sie aber auch gesehen, den habe ich ebenfalls vorgelegt. Und Notizen der Adresse, an die ich die Bewerbung geschickt habe, hat sie sich auch gemacht. (Darf sie eigentlich die Anschrift des potentiellen Arbeitgebers abschreiben?)

Richtig, es geht auch um die Qualität meiner Bewerbung, aber da ich die ja vorgelegt habe, (nur nicht zum Kopieren überlassen) konnte sie schließlich sehen, dass ich es gut gemacht habe. DIe zahlen nur die 5 Euro, wenn mans gut macht, sonst lehnen die ab. Aber meine war völlig ok.

Dennoch sagt sie nun, dann krieg ich die 5 Euro nicht.
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Alt 11.09.2012, 17:21   #4
hass4
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hass4 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

naja, ich habe in den letzten 10 jahren hunderte von bewerbungen verschickt, so dass es kaum noch jemanden gibt der meine bewerbungsdaten nicht kennt, all denen schenke ich größtes vertrauen und bin fest davon überzeugt dass die niemals meine daten veruntreuen!???

wie uli höneß schon sagte; der osterhase kann nie der weihnachtsmann sein!!

und ein bewerbungstraining wird bestimmt dazu stattfinden um zu lernen wie man seine bewerbung richtig verschlüsselt damit niemand lesen kann was da geschrieben wurde, oder wie!?

man kann es auch übertreiben!!!
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Alt 11.09.2012, 18:08   #5
guinan
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guinan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

Wenn du damit ausdrücken willst, dass ich übertreibe, kannste dir das sparen.

Das Datenschutz ausgehebelt wird, weiß ich ja. Immerhin haben die auch schon mal nen Arbeitgeber angeschrieben, den ich im Studium hatte- und da war ich nicht im Leistungsbezug und den geht das gar nichts an, dass ich nun Hartz4 habe.

Und außerdem bleiben bei denen Daten über Jahre gespeichert, die kriegt man da nicht wieder raus.
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Alt 12.09.2012, 07:27   #6
hass4
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Beiträge: 1.693
hass4 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

wie willst du dich denn verhalten wenn die dich zu einem bewerbungstraining schicken?

was ist daran so verwerflich wenn ich mich dazu äusser was ich im leben schon geleistet habe und bei wem?

millionen ärzte und sonstige gehen offen mit ihren beruflichenwerdegang um, mit dem ziel darauf aufmerksam zumachen das sie was können das sie gut qualifiziert sind usw.

nur der kleine produktionshelfer oder sonstige in der richtung wollen nicht dass man erfährt dass sie auch was leisten, zuverlässig sind und in verschiedenen unternehmen erfahrungen gesammelt haben die sich am arbeitsmarkt sehen lassen können!????

selbstverständlich kann der schuss auch völlig nach hinten losgehen wenn ich keine besondere leistung gebracht hatte, oft krank war, gekündigt wurde etc.

das wird sich dann aber nicht vermeiden lassen wenn ein potenzieller arbeitgeber, der ja auch deine bewerbungsunterlagen bekommt mal eine auskunft einholt!
jetzt kann ich ganz naiv sagen; das darf der aber nicht, habe ich extra angekreuzt!!

jeder der sich dann auf sein können und seine leistung stützen kann wird das nur begrüßen in der hoffnung auf eine weiterempfehlung!!

gerade zu zeiten wo über 50 % aller bewerbungen erlogen und erstunken sind!

je mehr ich mich sperre das jemand was über mich erfährt, desto interessanter wird es wohl für jeden zu erfahren was da wohl hinter steckt!

da lacht sich der ganze datenschutz eins ins fäustchen, besonders die die den schützen, hahaha
hass4 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2012, 08:10   #7
K. Lauer
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Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

Zitat von hass4 Beitrag anzeigen
... da lacht sich der ganze datenschutz eins ...
Davon ist auszugehen.

Der Hauptmeldegrund nach § 309 sgb3, mit dem zum Termin geladen wird, ist doch "Ich möchte mit Ihnen über Ihr Bewerberangebot sprechen." Hier hat die Vermittlung ausreichend Zeit, sich mit den Bewerbungsangelegenheiten des Bürgers zu beschäftigen.
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Alt 12.09.2012, 11:18   #8
guinan
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guinan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bewerbungsanschreiben eingefordert Datenschutz

Also ich habe eben mit dem Datenschutzbeauftragten des Landes gesprochen, der mir in allen Punkten Recht gibt. Meine Beschwerde habe ich dort nun schriftlich eingegeben.

Ich betone noch einmal, dass meine Bewerbungsunterlagen vollständig vorlagen und auch gelesen wurden und als gut befunden wurden.

Der Datenschutzbeauftragte wird nun eine Stellungnahme vom Jobcenter verlangen, warum diese Datenspeicherung nötig sei.

Einem Bewerbungstraining stehe ich nicht negativ gegenüber, da man immer noch etwas verbessern kann. Ich habe es selbst schon vor längerer Zeit beantragt, jedoch bis heute nicht bekommen.

Und ich dachte, hier kriegt man mal Hilfe...
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bewerbungsanschreiben, datenschutz, eingefordert

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