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Start > > -> gekündigt! muss man es melden?

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 02.09.2012, 19:55   #1
quantum->Emailproblem
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Beiträge: 20
quantum
Standard gekündigt! muss man es melden?

Wenn man gekündigt wird, muss man dies SOFORT bei der ARbeitsagentur (oder vielleicht beim Jobcenter) melden?
WEnn man das nicht macht, was passiert?

Angenommen gibt es bestimmte Friste, die man beachten muss, wie ist es, wenn man fristlos gekündigt wird?

Übrigens, ist es ein Pflicht Krankenversichert zu sein?
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Alt 02.09.2012, 20:06   #2
Sinuhe->Emailproblem
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Sinuhe Sinuhe Sinuhe Sinuhe
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Zitat von quantum Beitrag anzeigen
Wenn man gekündigt wird, muss man dies SOFORT bei der ARbeitsagentur (oder vielleicht beim Jobcenter) melden?
WEnn man das nicht macht, was passiert?

Angenommen gibt es bestimmte Friste, die man beachten muss, wie ist es, wenn man fristlos gekündigt wird?

Übrigens, ist es ein Pflicht Krankenversichert zu sein?

Zitat:
Endet das Arbeitsverhältnis durch Kündigung oder Befristung, verlangt der Gesetzgeber, dass sich der Arbeitnehmer spätestens drei Monate vorher persönlich bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend meldet. Wer kurzfristiger über das Ende seines Arbeitsverhältnisses informiert wird, muss sich innerhalb der folgenden drei Kalendertage mit der Arbeitsagentur in Verbindung setzen. Bei betrieblichen Ausbildungsverhältnissen bestehe zwar keine Meldepflicht aber der frühe Kontakt könne auch in diesen Fällen Arbeitslosigkeit verhindern.
Bei Kündigung sofort arbeitslos melden - www.arbeitsagentur.de

Bei fristloser Kündigung kann eine Sperrzeit erfolgen.

Zitat:
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) in Deutschland ist neben der Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und Teil des Gesundheitssystems. Sie ist eine verpflichtende Versicherung für alle Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt, sowie für viele weitere Personen
Gesetzliche Krankenversicherung
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Alt 02.09.2012, 20:06   #3
technohouse
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Reden AW: gekündigt! muss man es melden?



Prinzipiell sofort musste DICH melden,
denn nur so kannste ,,
nur so Deinen Anspruch sichern,
Miete und so weiter muss ja auch weiter gezahlt werden!
Insbesondere wenn Du ALG 1 erhälst,
dan biste auf Deine Anspruchzeiten angewiesen,
wobei bei Alg.1 Du Dich normal drei Monate voher schon melden solltest,
soviel ,
wie ich weiss!
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Alt 02.09.2012, 20:11   #4
antrofol->Emailproblem
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Beiträge: 13
antrofol
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Oh, oh, das ist ein Thema, das mich auch gerade interessiert
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Alt 02.09.2012, 20:17   #5
Bethany
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Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Na ja, wenn die Kündigungsfrist 1 Mo beträgt, wie soll man sich dann 3 Mo vorher elo melden? Geht doch nur, wenn der Vertrag von vornherein befristet war. Aber bei unbefristeten Verträgen geht das nicht.

Aber sofort nach Erhalt der Kündigung arbeitslos melden.
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Alt 02.09.2012, 20:18   #6
quantum->Emailproblem
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Beiträge: 20
quantum
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Danke,
aber was ist, wenn der Arbeitnehmer plötzlich gekündigt wird?
Das mit der 3 Monaten-Frist betrifft das ARbeitslosengel I, oder?
Ansonsten für Hartz IV kann muss man 3 Tage nach dem Erhalt der Kündigung melden.
Aber was, wenn nicht? Und wann ist mit einer Sperre zu rechnen?
Und falls eine Sperre vorgesehen ist, heisst das, dass der gekündigte AN 3 Monate lang unter einer Brücke und ohne Krankenversicherung leben muss, oder ist das Wohngeld und die KRankenversicherung sowieso vom Jobcenter zu übernehmen?
quantum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2012, 20:26   #7
Bethany
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Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Sach mal, was sollen denn diese blöden Fragen?

Wenn Job befristet, muss man sich 3 Monate vorher arbeitssuchend melden.

Wenn Job unbefristet war und man die Kündigung kriegt, muss man sich sofort arbeitslos melden.

Sperre gibts, wenn man keinen Bock hat, sofort zum Amt zu gehen. Tja, Persönliches Pech dann.

Unter der Brücke oder auf der Straße oder im Obdachlosenheim landet man nur, wenn man seine Miete nicht bezahlt (bekommt) und dann die Räumungsklage erfolgreich vollzogen wurde.

Wenn du arbeitslos geworden bist oder die Kündigung bekommen hast, solltest du dich schleunigst arbeitslos melden.
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Alt 02.09.2012, 20:30   #8
Ranja
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Sperrzeit bei eigener Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Bei einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird von der Arbeitsagentur eine Sperrzeit verhängt, wenn die arbeitslose Person das Beschäftigungsverhältnis durch eine eigene Kündigung oder einvernehmlich durch einen Aufhebungsvertrag aufgelöst hat oder wenn die Kündigung durch den Arbeitgeber auf einem Fehlverhalten des Arbeitnehmers beruht, und das vorsätzlich oder grob fahrlässige Verhalten des Arbeitnehmers ursächlich für den Verlust des Arbeitsplatzes war.
Ausnahme: Der Arbeitnehmer kann für sein Verhalten einen wichtigen Grund anführen. Beispiel: Mobbing kann ein wichtiger Grund für eine Eigenkündigung darstellen, wenn der betroffene Arbeitnehmer dadurch "Nachteile von einigem Gewicht" erleidet. Ein Arbeitnehmer braucht auch nicht die Verhängung einer Sperrzeit zu befürchten, wenn er eine ernst zu nehmende Aussicht auf einen Anschlussarbeitsplatz hat, auch wenn es nicht zu dem erhofften neuen Beschäftigungsverhältnis kommt.

Quelle:
Arbeitsrecht - Sperrzeit der Arbeitsagentur bei Kndigung
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Alt 02.09.2012, 20:38   #9
Rounddancer
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Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Ja, man muß sich dann unverzüglich (max. innert drei Arbeitstagen) bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Das geht auch online über die Jobbörse der Bundesagentur, die dafür seit einiger Zeit extra eine Funktion hat.

Ist ganz komfortabel, diese Funktion, denn dann ist dokumentiert, daß man sich fristgemäß gemeldet hat, - und dann rufen die einen an, und sprechen das weitere Vorgehen ab.

Wenn man es nicht macht, aber Anspruch auf Alg-I hätte, dann wird einem dieser ja oft in langen Jahren erarbeitete Anspruch deutlich gekürzt,- so deutlich, daß er einem dauernd schmerzen wird.

Also lieber schnell arbeitssuchend melden!

Ja, man muß krankenversichert sein.
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Alt 02.09.2012, 20:38   #10
quantum->Emailproblem
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Beiträge: 20
quantum
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Aber während der Probezeit muss man keinen Grund für die Kündigung nennen, aber das Jobcenter wird den AG sowieso danach fragen, ja?
Der AN hat aber Anspruch auf Ansicht in seinen Akten.
quantum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2012, 20:46   #11
gast_
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Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Ja, man muß sich dann unverzüglich (max. innert drei Arbeitstagen) bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Das geht auch online über die Jobbörse der Bundesagentur, die dafür seit einiger Zeit extra eine Funktion hat.

Das sollte man vermeiden, denn das geht nur, wenn man seine Telefonnummer angibt.

Ist ganz komfortabel, diese Funktion, denn dann ist dokumentiert, daß man sich fristgemäß gemeldet hat, - und dann rufen die einen an, und sprechen das weitere Vorgehen ab.

Und nerven dich anschließend mit Anrufen...


Wenn man es nicht macht, aber Anspruch auf Alg-I hätte, dann wird einem dieser ja oft in langen Jahren erarbeitete Anspruch deutlich gekürzt,- so deutlich, daß er einem dauernd schmerzen wird.

Also lieber schnell arbeitssuchend melden!

Richtig

Ja, man muß krankenversichert sein.
Muß man?

Es laufen Schulden auf, wenn man es nicht ist.

Wen man eine Sperrzeit erhält, ALG II beantragen.
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Alt 02.09.2012, 20:49   #12
jockel
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Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Zitat von Sinuhe Beitrag anzeigen
Die sofortige oder schnellste Erfüllung der Meldefristen schützt allerdings trotzdem nicht, den Krankenversicherungsschutz zu verlieren, z.B. wenn man als Antragssteller von ALG II mit seinen Ersparnissen über der Schonvermögensgrenze von 150 Euro je Lebensalter liegt und für nicht hilfebedürftig erklärt wird. Dann bekommt man wegen der Überschreitung der Schonvermögensgrenze den Alg-II-Antrag nicht bewilligt. Wer keine Alg-Leistung zugesprochen bekommt, kann auch keine amtliche Arbeitsvermittlung und -förderung in Anspruch nehmen, sondern guckt in die Röhre

Dann soll man sich freiwillig krankenpflichtversichern, was im Klartext heißt AG- und AN-Beitragsanteile - beide zusammen also - als Arbeitsloser - an die Krankenkasse für KV und PV zahlen zu müssen. Was für ein Fortschritt in dieser Gauner- und Ganovengesellschaft BRD.

Nach § 240 SGB V wird dabei vom Gesetzgeber - also maßgeblich den CDU/CSU- und FDP-Bundestagsverbrechern - ein theoretisches Bruttomonatsarbeitseinkommen festgesetzt, daß man praktisch nicht hat - derzeit für einen alleinstehenden Arbeitslosen etwa 860 Euro im Monat. Das ist die Grundlage um sich anmaßen zu können, die dafür verbindlichen freiwilligen KV- und PV-Beiträge von seinem Girokonto abzubuchen.

So macht man Arbeitslose mit politischem Verbrechervorsatz schneller arrn, ohne als Arbeitslosenverwahrlosungsamt auch nur schneller und erfolgversprechender die Arbeitsvermittlung und -förderung zu organisieren.

Es zielt allein nur aufs Ausplündern der Arbeitslosen ab, um sie möglichst schnell gefügig für prekäre Schund- und Sudeljobs zu machen, nicht um ihnen den Krankenversicherungsschutz zu sichern.

Verlogener und hinterhältiger geht's nimmer. Typisch Unternehmerparteien CDU/CSU und FDP. Lügen, betrügen und beklauen des arbeitslos gemachten Teils des Volkes.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2012, 21:02   #13
Babbelfisch
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Babbelfisch Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Bei Alg1 liegt die Sperrfrist beiverspäteter Alo-Meldung bei 1 Woche.

Zitat:
Wer keine Alg-Leistung zugesprochen bekommt, kann auch keine amtliche Arbeitsvermittlung und -förderung in Anspruch nehmen
Das ist falsch. Man kann sich arbeitssuchend ohne Bezüge bei der BA melden und kann diese Leistungen in Anspruch nehmen. Allerdings muß man sich selbst krankenversichern, bekommt aber z.B. Bewerbungskosten, Fahrtkosten etc., muß dafür aber auch Pflichten erfüllen wie z.B. Bewerbungsnachweise.
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Alt 02.09.2012, 21:18   #14
quantum->Emailproblem
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quantum
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Also wie sieht es nun aus?
Unabhängig davon, ob der ARbeitgeber einen dummen Grund als Kündigungsgrund eingibt, bekommt man jedenfalls Wohngeld und Krankenversicherung, wobei man aber mit einer Sperre zu rechnen hat?
Und will dann das Jobcenter irgendwann doch nicth wissen, wie man gelebt hat während der Sperrzeit?

Und nochmal zur Krankenversicherung:
Wenn man gekündigt wird und sich auch nicht beim Jobcenter meldet, wird die KK sicher fragen: hey, was ist mir dir, du bist nicht versichert!
Was passiert, wenn man sich trotzdem nicht versichert?
quantum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2012, 21:40   #15
Bethany
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Ja, man muß sich dann unverzüglich (max. innert drei Arbeitstagen) bei der Arbeitsagentur arbeitssuchend melden. Das geht auch online über die Jobbörse der Bundesagentur, die dafür seit einiger Zeit extra eine Funktion hat.

Ist ganz komfortabel, diese Funktion, denn dann ist dokumentiert, daß man sich fristgemäß gemeldet hat, - und dann rufen die einen an, und sprechen das weitere Vorgehen ab.
Man soll mit dem Pack nicht telefonieren!

Also: KEINE TELEFONNUMMER angeben!!!
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Alt 02.09.2012, 21:54   #16
Sinuhe->Emailproblem
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Sinuhe Sinuhe Sinuhe Sinuhe
Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Die sofortige oder schnellste Erfüllung der Meldefristen schützt allerdings trotzdem nicht, den Krankenversicherungsschutz zu verlieren, z.B. wenn man als Antragssteller von ALG II mit seinen Ersparnissen über der Schonvermögensgrenze von 150 Euro je Lebensalter liegt und für nicht hilfebedürftig erklärt wird. Dann bekommt man wegen der Überschreitung der Schonvermögensgrenze den Alg-II-Antrag nicht bewilligt. Wer keine Alg-Leistung zugesprochen bekommt, kann auch keine amtliche Arbeitsvermittlung und -förderung in Anspruch nehmen, sondern guckt in die Röhre

Dann soll man sich freiwillig krankenpflichtversichern, was im Klartext heißt AG- und AN-Beitragsanteile - beide zusammen also - als Arbeitsloser - an die Krankenkasse für KV und PV zahlen zu müssen. Was für ein Fortschritt in dieser Gauner- und Ganovengesellschaft BRD.

Nach § 240 SGB V wird dabei vom Gesetzgeber - also maßgeblich den CDU/CSU- und FDP-Bundestagsverbrechern - ein theoretisches Bruttomonatsarbeitseinkommen festgesetzt, daß man praktisch nicht hat - derzeit für einen alleinstehenden Arbeitslosen etwa 860 Euro im Monat. Das ist die Grundlage um sich anmaßen zu können, die dafür verbindlichen freiwilligen KV- und PV-Beiträge von seinem Girokonto abzubuchen.

So macht man Arbeitslose mit politischem Verbrechervorsatz schneller arrn, ohne als Arbeitslosenverwahrlosungsamt auch nur schneller und erfolgversprechender die Arbeitsvermittlung und -förderung zu organisieren.

Es zielt allein nur aufs Ausplündern der Arbeitslosen ab, um sie möglichst schnell gefügig für prekäre Schund- und Sudeljobs zu machen, nicht um ihnen den Krankenversicherungsschutz zu sichern.

Verlogener und hinterhältiger geht's nimmer. Typisch Unternehmerparteien CDU/CSU und FDP. Lügen, betrügen und beklauen des arbeitslos gemachten Teils des Volkes.

Was hast Du denn jetzt geraucht?
Und was soll das jetzt dem Fragesteller nützen?
Und ja,in der DDR war alles besser.
Sinuhe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.09.2012, 21:55   #17
Sinuhe->Emailproblem
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Zitat von quantum Beitrag anzeigen
Was passiert, wenn man sich trotzdem nicht versichert?

Dann laufen die Beiträge als Schulden auf.
Sinuhe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2012, 01:31   #18
jockel
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Standard AW: gekündigt! muss man es melden?

Zitat von Sinuhe Beitrag anzeigen
Was hast Du denn jetzt geraucht?
Und was soll das jetzt dem Fragesteller nützen?
Und ja,in der DDR war alles besser.
Ich habe nichts geraucht, sondern wurde von der AOK zur freiwilligen Krankenzwangsversicherung zur Beitragszahlung genötigt und das ohne Leistungsbezug von Alg unter realkapitalistischen BRD-Bedingungen.

Ich habe es schriftlich mit dem Hinweis auf diesen Abzockerparagraphen 240 SGB V.

Dem Fragesteller soll ein Seifensieder aufgehen, mit welchen Versicherungsganoven er es zu tun bekommt - sowohl bei den Arbeitslosenverwahrlosungsämtern als auch bei den Krankenkassen mit ihrer Zwangsabzockerversicherung. Die sind hemmungs- und gnadenlos im Ausnehmen von Arbeitslosen.

Aber Arbeit bekommst Du nicht in diesem Verbrecherstaat, um aus den Verdienst, die Beiträge bezahlen zu können. Dafür sorgen schon die Unternehmerparteien.

In der DDR kamst Du nie in so eine schlechte Lebenssituation, in der BRD schafft man geradezu diese Bedingungen.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2012, 03:04   #19
jockel
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Zitat von Sinuhe Beitrag anzeigen
Dann laufen die Beiträge als Schulden auf.
Und wenn man in dieser beitragslosen Zeit medizinisch behandelt werden muß, langen die Ärzte, Apotheker und Krankenhäuser mit Privatrechnungen ordentlich zu, sorgen dafür, daß Du Deines Lebtags nicht mehr froh wirst, denn ein seriöses Arbeitsverhältnis sieht man in diesem Land nie wieder, wenn man mal arbeitslos gemacht wurde. Denn dafür sorgen schon unsere Unternehmensparteienpolitiker, die Verwaltungsbürokraten und die Unternehmer.

Weil die Zahl der beitragslosen Patienten, wegen der Hartzgesetzgebung bedingt, kolossal zunimmt und die Ärzte dadurch ihre Statussymbole (meine Villa, mein Rennpferd, meine Mitgliedschaft im Golfclub, meine Yacht, meine anspruchsvolle Geliebte neben der Ehefrau, ...) nicht mehr finanzieren können, leiden sie so absolute Not und streiken oder verlangen mehr Knete.

Der Ärztelobbyist Frank Ulrich Montgomery fördert diesen raffenden Geschäftssinn und das Wegwerfen des Ehrenkodexes der Ärzte, den man Hippokradischen Eid nennt.

Für die belämmerte Einkommens- und Notsituation der Ärzte hat auch der Kabarettist Volker Pispers vollstes Verständnis:

Volker Pispers "Arme Ärzte" - YouTube

Volker Pispers - Hausärzte arbeiten für einen "Hungerlohn" - YouTube

Sehr aufschlußreich dieser Pispers-Beitrag:

Pispers - (Ärzte-) Mangel durch mehr! - YouTube

Volker Pispers - Billige Abgeordnete - YouTube

10.000 Euro Bruttomonatseinkommen : Stundenlohn von 3,99 Euro/Std. = 2.506,27 Std./ Monat an ärztlicher Arbeitszeit : 22 Arbeitstage/ Monat = 113,92 Std./Tag - tägliche Arbeitszeit

Komisch, der Tag hat aber nur 24 und keine 113 Std.!!!!

Oder mit Kalendertagen statt Arbeitstagen gerechnet: 2506,27 St./Monat : 30 Kalendertage/ Monat = 80,85 Std./Tag

Wie lange darf man nach dem Arbeitszeitgesetz der BRD durchschnittlich pro Tag arbeiten?

8 Std./ Arbeitstag * 3,99 Euro/ Std. brutto = 31,92 Euro brutto/ Arbeitstag * 22 Arbeitstage/ Monat = 702,24 Euro brutto/ Monat

Das mit den 3,99 Euro/ Std. wollen uns der Ärzteverband mit dem Montgomery uns weismachen, daß die jede Menge Lohnerhöhungen dringend brauchen.

Wenn man nachsinnt, wo der Fehler liegen könnte, kommt man drauf - am Komma - statt 3,99 sind es bestimmt 39,90 Euro brutto/ Std.

8 Std. / Arbeitstag * 39,90 Euro/ Std. brutto = 319,20 Euro brutto/ Arbeitstag * 22 Arbeitstag/ Monat = 7.022,40 Euro brutto/ Monat

Das dürfte wohl bestenfalls der Mindestlohn der Ärzte sein. Nach oben keine Grenzen. Am besten verdienen
  • die Amtsärzte,
  • die Radiologen und
  • die Kardiologen.
Nun brauchen wir uns über steigende KV-Beiträge nicht mehr wundern und daß Arbeitslose, die freiwillig sich versichern sollen, derart steigende Beiträge absolut nicht aufbringen können.

So und nun die Polaritäten zwischen arm - Arbeitsloser und reich - Politiker, Unternehmer, Beamter, Juristen, Ärzte, Freiberufler und Selbstständige.

Angeblich soll die BRD ein Sozialstaat sein?

Ist es aber nicht!!!!

Problem:

Arbeiter und Angestellte und Arbeitslose sind gesetzlich krankenpflichtversichert mit allen Arten von Kostenrisiken - z.B. Familienkrankenversicherte, chronisch Kranke, Berufsgruppen mit hohen Krankheits- und Unfallrisiken. Das treibt die Beiträge in die Höhe.

Politiker und Beamte sind nicht krankenbeitragspflichtversichert, sondern werden vom Steuerzahler krankenversichert - Sozialschmarotzer.

Unternehmer, Juristen, Ärzte, freiberufler und Selbstständige suchen sich ihre risikoarmen, berufsständischen Krankenversicherungssysteme aus - krankenversicherrte Rosinenpickerei.

Die Lösung, wenn's sozial gerecht zu gehen würde - Bürgerversicherung und Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenzen nach oben!!!!

Darüber sollte man sich mal einen Kopf machen und nicht wie man Arbeitslose gesetzlich krankenzwangsversichert.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2012, 17:52   #20
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Es ist schön, dass ihr in diesem Forum so sehr aktiv seid! Es ist wirklich sehr informativ! DAnke sehr.

Heute sagt mir ein Bekannter, dass es sogar besser ist, wenn man selber kündigt als wenn man gekündigt wird, denn ein neuer Arbeitgeber wird dann nach dem Grund fragen/über den Grund der Kündigung erfahren.
Es ist alles durcheinander.
Wenn man selber kündigt oder einen Auflösungvertrag unterschreibt, muss man automatisch mit einer Sperre -sowohl für das Arbeitslosengeld I als auch für die Sozialleistung Hartz IV.
Wenn aber gekündigt wird, kann der AG einen Grund eingeben, der auch zu einer Sperre führt. Also ich sehe plötzlich keinen Unterschied zwischen "selber kündingen" und "gekündigt werden", vorausgesetz, dass der AG einen Grund für die Kündigung nennen wird.
Wenn man nun noch dazu bedenkt, dass ein neuer Arbeitgeber sogar erfahren kann, dass man gekündgt wurde, ist also das Ganze super shit!
Wobei ich frage mich, weshalb ein neuer Arbeitgeber erfahren soll, dass man gekündigt wurde. Man könnte auch sagen, dass man davor entweder ohne Beschäftigung war, oder dass der letzte Vertrag befristet war und nicht verlängert wurde.
quantum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.09.2012, 18:00   #21
Bethany
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Heute sagt mir ein Bekannter, dass es sogar besser ist, wenn man selber kündigt als wenn man gekündigt wird...
So ein Schwachsinn!!!

Was ist das denn für ein Vogel?

NIEMALS selbst kündigen.
NIEMALS Aufhebungsvertrag unterschreiben.
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Alt 03.09.2012, 18:07   #22
Lilastern
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Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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@ quantum

Wenn du selber kündigst und hast keinen neuen Job dann bekommst du eine Sperrzeit von 3 Monaten.

Ich glaube dein Bekannter der dir diese Info gegeben hat, kennt sich auf diesem Gebiet kein Stück aus.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2012, 10:24   #23
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
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Bei einer Sperrzeit beim ALG 1 kannst du beim Jobcenter ALG 2 beantragen.
Dabei wird dein Regelsatz um 30 % gekürzt; du bekommst aber Miete gezahlt und Krankenvesichert bist du auch.

Wenn dich dein AG kündigt, wird er ja einen Grund reinschreiben, aber bei einer Probezeit braucht er das ja nicht.
Wenn du dich nicht völlig falsch verhalten hast, also gestohlen hast o.ä., bekommst du meiner Meinung nach keine Sperrfrist von der Arbeitsgentur.

Wenn dir zb wg "Unfähigkeit" gekündigt wird, gibt es keine Sperrfrist, dann aber steht der Kündigungsgrund in der Kündigung.

Weshalb sollst du denn gekündigt werden ?
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.09.2012, 16:21   #24
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quantum
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Danke für die Antworten!
Also mein Bekannter hat wohl keine Ahnung!
Ich weiß noch nicht, was für einen Grund mein AG eingeben wird, aber nicht so schlimm wie klauen oder ähnliches.
Ich werde es morgen oder übermorgen erfahren, da ich dahin muss.
Aber, was meint ihr, dass es dann eben als Grund in der Kündigung bleibt? Wem muss ich denn meine Kündigung zeigen, außer dem Jobcenter? Ich meine, selbst wenn ich mir eine neue Arbeitsstelle suche, wieso soll ich dem neuen AG meine Kündigung zeigen? Ich muss nicht unbedingt erwähnen, dass ich davor gearbeitet habe und bei welchem AG, oder?
Übrigens, die Kündigung bringe ich selbst zum JC, oder wird eine Kopie automatisch vom AG an das JC geschickt?
Vielen Dank euch allen für eure Hilfe
quantum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2012, 22:23   #25
jockel
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Danke für die Antworten!
Also mein Bekannter hat wohl keine Ahnung!
Ich weiß noch nicht, was für einen Grund mein AG eingeben wird, aber nicht so schlimm wie klauen oder ähnliches.
Ich werde es morgen oder übermorgen erfahren, da ich dahin muss.
Aber, was meint ihr, dass es dann eben als Grund in der Kündigung bleibt? Wem muss ich denn meine Kündigung zeigen, außer dem Jobcenter? Ich meine, selbst wenn ich mir eine neue Arbeitsstelle suche, wieso soll ich dem neuen AG meine Kündigung zeigen? Ich muss nicht unbedingt erwähnen, dass ich davor gearbeitet habe und bei welchem AG, oder?
Übrigens, die Kündigung bringe ich selbst zum JC, oder wird eine Kopie automatisch vom AG an das JC geschickt?
Vielen Dank euch allen für eure Hilfe
Die Arbeitsagentur schickt Dir eine Arbeitsbescheinigung zu, die Du Deinem AG zum Ausfüllen übergeben sollst.

Verlange die ausgefüllte Arbeitsbescheinigung an Dich auszuhändigen und nicht an die Arbeitsagentur direkt zu schicken. So erfährst Du, ob der AG auch auf dieser Bescheinigzung wahrheitsgemäße Aussagen macht.

Ein nachfolgender Arbeitgeber hat bestenfalls das Recht von Dir
  • einfache oder
  • qualifizierte Arbeitszeugnisse (Beurteilungen oder Leistungseinschätzungen)
über Deine Bewerbung zu erhalten. --> Arbeitszeugnis

Aber abgesehen davon, ist es gängige Praxis, daß sich die Unternehmer untereinander verständigen und Erkundigungen über die Bewerber einholen - jenseits der offiziellen Wege. Die trauen sich untereinander nicht über den Weg, betrachten aber durchweg ihre Arbeitskräfte nur als lästige Kostenfaktoren und in den wenigsten Fällen als Menschen.

Beschämend, hinterhältig und scheinheilig ist auch der positiv zu haltende Formulierungsstil (= Zeugnissprache) in den Arbeitszeugnissen, der Klauseln enthalten kann, die real was anders aussagen als es den Anschein hat - typisch für kapitalistische Privatwirtschaft, wo man nicht offen und ehrlich ist und Klartext schreibt, sondern seine Mitmenschen über den Tisch zieht, lügt und betrügt.

Es gibt mittlerweile Fälle, wo Unternehmer und Personaler zu feige sind, ihren Mitarbeitern von Angesicht zu Angesicht zu kündigen. Die wenden sich an spezialisierte Büros, die Arbeitszeugnisse ausformulieren - typisch eiskalt.

Vor paar Tagen kam im Fernsehen dazu eine entsprechende Dokumentation. Ich weiß den Namen des Sendebeitrags nur nicht mehr.
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