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Start > > -> Brauche Hilfe - Thema Arge, EGV, Arzt, etc..

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Alt 11.04.2007, 10:10   #1
Stefan2204
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Unglücklich Brauche Hilfe - Thema Arge, EGV, Arzt, etc..

Hallo an alle. So heute brauche ich mal wieder Hilfe von euch, ist gerade eine schwierige Situation.

Kurz zur Vorgeschichte: Habe mir vor Jahren das programmieren b.z.w. PC Arbeit beigebracht, bin im programmieren also html, etc sehr gut, wurde mir auch schon bei Bewerbungen nachgesagt, wenn ich etwas Ein gesendet habe, möchte gerne als programmiere oder auch im Büro arbeiten, wurde auch Sachen machen wie tippen, etc.. Nun hat das Arbeitsamt aber keinen Job für mich, da ich das ganze ja nicht gelernt habe. OK, ich würde auch andere Jobs machen, da gibt es allerdings auch keine. Habe keinen Schulabschluss.

Nun zur aktuellen Geschichte: Da man keine Arbeit findet habe ich im letzten Jahr eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben müssen, habe einen 1 Euro bekommen, dort wurde nur gegen Vorschriften verstoßen, also habe ich dort gekündigt, der ARGE ein Schreiben gesendet, und bin durchgekommen damit. Hatte in der Schulzeit so mit 7-8 Jahren vielleicht, ein Problem mit vielen Leuten, wurde Psychologisch abgeklärt und ist geheilt. Das hat die Arge nun wieder Ausgebuddelt, sie meinte ich hätte deswegen gekündigt, weil dort viele Personen waren, so musste ich also zum Arzt um mich einen Test zu unterziehen. Habe ich gemacht, natürlich war die Ärztin sehr von der Arge beeinflusst, wenn ich nicht gleich geantwortet habe kamen dann Sätze wie: Ach sie wollen wohl ihr Geld verlieren, ALG2 haben eh genug Geld, etc.. OK, Ergebnis sie meinte ich würde 6 Monate Krank geschrieben.
Nun ist das Jahr um und ich soll wieder zu dem Arzt gehen, Termin habe ich schon bekommen, mein Berater fügte noch hinzu, sollte es diesmal klappen das ich länger als 6 Monate Krank bin, wäre eine Anstalt schon das richtige für mich, danach dann Sozialgeld. Mal von der Frechheit abgesehen, wie kann ich mich wären? Ich bin Freiwillig und auf meine kosten nun zum Psychologen gegangen (meiner Wahl!) und der bestätigt mir auch, alles ist völlig OK. Als ich das sagte was bis jetzt passiert war, meinte er die Arge habe Null Ahnung. Ich habe zur Zeit keine Eingliederungsvereinbarung laufen, nur den Arzt Termin von der Arge, wenn ich aber nicht gehe, soll ich wieder eine Unterschreiben, was ratet ihr mir? Kann mir vielleicht ein Rechtsanwalt helfen? Danke und Gruß. Stefan2204!
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Alt 11.04.2007, 10:17   #2
Ludwigsburg
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Zitat von Stefan2204 Beitrag anzeigen
Hallo an alle. So heute brauche ich mal wieder Hilfe von euch, ist gerade eine schwierige Situation.

Kurz zur Vorgeschichte: Habe mir vor Jahren das programmieren b.z.w. PC Arbeit beigebracht, bin im programmieren also html, etc sehr gut, wurde mir auch schon bei Bewerbungen nachgesagt, wenn ich etwas Ein gesendet habe, möchte gerne als programmiere oder auch im Büro arbeiten, wurde auch Sachen machen wie tippen, etc.. Nun hat das Arbeitsamt aber keinen Job für mich, da ich das ganze ja nicht gelernt habe. OK, ich würde auch andere Jobs machen, da gibt es allerdings auch keine. Habe keinen Schulabschluss.

Nun zur aktuellen Geschichte: Da man keine Arbeit findet habe ich im letzten Jahr eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben müssen, habe einen 1 Euro bekommen, dort wurde nur gegen Vorschriften verstoßen, also habe ich dort gekündigt, der ARGE ein Schreiben gesendet, und bin durchgekommen damit. Hatte in der Schulzeit so mit 7-8 Jahren vielleicht, ein Problem mit vielen Leuten, wurde Psychologisch abgeklärt und ist geheilt. Das hat die Arge nun wieder Ausgebuddelt, sie meinte ich hätte deswegen gekündigt, weil dort viele Personen waren, so musste ich also zum Arzt um mich einen Test zu unterziehen. Habe ich gemacht, natürlich war die Ärztin sehr von der Arge beeinflusst, wenn ich nicht gleich geantwortet habe kamen dann Sätze wie: Ach sie wollen wohl ihr Geld verlieren, ALG2 haben eh genug Geld, etc.. OK, Ergebnis sie meinte ich würde 6 Monate Krank geschrieben.
Nun ist das Jahr um und ich soll wieder zu dem Arzt gehen, Termin habe ich schon bekommen, mein Berater fügte noch hinzu, sollte es diesmal klappen das ich länger als 6 Monate Krank bin, wäre eine Anstalt schon das richtige für mich, danach dann Sozialgeld. Mal von der Frechheit abgesehen, wie kann ich mich wären? Ich bin Freiwillig und auf meine kosten nun zum Psychologen gegangen (meiner Wahl!) und der bestätigt mir auch, alles ist völlig OK. Als ich das sagte was bis jetzt passiert war, meinte er die Arge habe Null Ahnung. Ich habe zur Zeit keine Eingliederungsvereinbarung laufen, nur den Arzt Termin von der Arge, wenn ich aber nicht gehe, soll ich wieder eine Unterschreiben, was ratet ihr mir? Kann mir vielleicht ein Rechtsanwalt helfen? Danke und Gruß. Stefan2204!
Ich kann dir nur sagen: geh zu keinem Termin ohne Beistand.. frag deinen Arzt, wie du dich verhalten sollst.

Von was für einem Berater schreibst du?
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Alt 11.04.2007, 10:19   #3
Stefan2204
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Dem ARGE Berater. Also Fallmanager.
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Alt 11.04.2007, 10:22   #4
Ludwigsburg
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Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Stefan2204 Beitrag anzeigen
Dem ARGE Berater. Also Fallmanager.
Was die sich alles rausnehmen...

wart mal etwas ab, hier gibts einige, die zu diesem Thema mehr sagen können als ich.

Du solltest dich in jedem Fall wehren... hast du niemanden der als Zeuge oder Beistand mitgehen kann?
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Alt 11.04.2007, 10:37   #5
Grobi->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 09.06.2006
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 346
Grobi
Standard

Zumindest die Beleidigungen lassen normalerweise spürbar nach, wenn man nicht alleine dort auftaucht. Beistand mitnehmen klappt auch beim Arzt dementsprechend. Gerade bei derlei Untersuchungen würde ich empfehlen, das der Zeuge sich ein genaues, detialliertes protokoll anfertigt.
Wenn der Fallmanager oder gar der Arzt zu schlimm auftritt eventuell das Gespräch abbrechen und sofort massiv den Vorgesetzten verlangen, und mit Strafanzeige wegen Beleidigung drohen. Gerade als Arzt sollte ein menschenwürdiger Umgang selbstverständlich sein (bzw. muss dies wieder werden).

Was die eventuell anstehende EGV angeht: Auf jeden Fall vorher die hier im Forum gut sichtbar angebrachten Tipps lesen, verstehen & beherzigen!

In jedem Falle sollte Dein Fallmanager erklären können, weshalb ein Ein-Euro-Job oder dauerkrank-Status bevorzugt wird, anstatt das Deine Bildung aufgewertet wird - gerade das mit dem Schulabschluss sollte sich doch regeln lassen?
__

«Die Halunken in Berlin müssen weg, die können es nicht»
E. Stoiber, Aschermittwoch 2004 in Passau.
Man sieht also: Auch Politiker begreifen es manchmal doch!
Neulich auf dem Spielplatz: "Söder hier nicht so rum" - Tim, 10 Jahre, zu einem gleichaltrigen, der völligen Unfug erzählte.
Grobi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 11:05   #6
Borgi->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 09.04.2007
Ort: NRW
Beiträge: 1.263
Borgi
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In solchen Fällen rate ich immer ruhig und sehr sachlich zu bleiben, aber das mit vollem Nachdruck. Wichtig ist die Schriftform, und bei persönlichen Gesprächen, dass du entweder einen Zeugen, oder ein Diktiergerät dabei hast.

Was das bedeutet? Nun, du musst in die Offensive, und das möglichst schriftlich.

1.) Verlange vom Sachbearbeiter einen konkreten Nachweis darüber, dass er die nötigen Kompetenzen hat, um deine Krankheit beurteilen zu können. Sollte er das nicht können, lege eine Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Amtsanmaßung ein. Damit hat er dann ein paar Tage zu kämpfen und seine Akte bekommt einen bleibenden Eintrag. Du musst aber beachten, dass der Sachbearbeiter, sein Vorgesetzter, die Regionaldirektion und die Bundesagentur jeweils ein Gleichlautendes Schreiben erhalten. Jeder von denen muss wissen, dass alle anderen darüber bescheid wissen und auch dieses Schreiben erhalten haben.
2.) Die Kündigung des 1 Euro-Jobs wurde bereits letztes Jahr genehmigt. Frage den Sachbearbeiter, ob sich daran etwas geändert hätte. Eine neue Sachlage gilt heute nicht. Kläre schriftlich ab, ob zukünftig alle Genehmigungen und Vereinbarungen mit der Arge in frage gestellt werden dürfen/müssen.
3.) Wenn ein Arzt eine derartige Bemerkung macht, dann entziehe ihm dein Vertrauen. Teile ihm mit, dass er dich in Zukunft weder untersuchen noch behandeln darf. Wende dich an die Ärztekammer und beschwere dich offiziell (schriftlich) über das Verhalten. Auch wenn dieser Amtsarzt nicht der Ärztekammer angehört, so wird seinem Ruf enorm geschadet.
4.) Eingliederungsmaßnahmen sind zweiseitige Willenserklärungen. Die Arge darf dir nicht alles vorschreiben. Nimm die Eingliederungserklärung mit nach Hause – ohne sie unterschrieben zu haben – und lasse diese durch Gewerkschaft, Anwalt oder Verbraucherschutz prüfen.
5.) Suche öffentlich nach Opfern, die auch durch die Arge dermaßen behandelt wurden. Das am besten mittels Zeitungsannonce unter Stellenangebote als Chiffreanzeige.
6.) Gehe zum Termin des Amtsarztes nicht alleine hin. Nimm einen Freund oder eine Freundin mit. Ein Diktiergerät – dass von jedem Beteiligten zu sehen ist - kann ebenfalls sehr hilfreich sein.
7.) Gehe zum Sachbearbeiter und versuche einen Kurs für Existenzgründer zu bekommen. Teile ihm mit, dass du mit deinen Problemen (mit vielen Menschen) die Flucht in die Selbständigkeit wagen willst. (so ein Kurs findet meistens erst 3 bis 4 Monate später statt = Zeitgewinn) Das zeigt dem Sachbearbeiter, dass du Interesse an einer Beschäftigung hast. Eine selbständige Tätigkeit als Programmierer kannst du ja nach dem Kurs ohne irgendwelche Nachteile angehen.


Sicher werden jetzt einige denken, dass was ich geschrieben habe wäre völlig überzogen. Ja, ihr habt Recht. Warum ich dennoch dazu rate? Ich habe mich auch mal vom Arbeitsamt (da gab es Hartz IV noch nicht) verärgern lassen. Da platzte mir der Sack, und meine Finger rasten über die Tastatur. Weil der Text schon einmal geschrieben war, änderte ich nur die Empfängeradressen und die Verteilerliste. Mit wenig Aufwand beschäftigte ich ein Dutzend Leute und machte das Papier zur Waffe.
Was ich davon gehabt habe? Ich bin zwischenzeitlich immer arbeitslos gewesen, aber das Amt ließ mich in Ruhe. Mir wurde eine zweite Ausbildung finanziert, ich bekam ein Existenzgründerseminar, war kurze Zeit Selbständiger, und habe bis heute (nach drei Jahren!) noch immer keinen Fallmanager.
Borgi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2007, 11:44   #7
Martin Behrsing
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Beiträge: 22.301
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Alles hier schon gelesen?

http://www.elo-forum.org/abwehr-von-...lkuer-f56.html

Bitte dies gründlich durchlesen, da sollten eigentlich alle Fragen vorerst beantwortet sein.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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