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Alt 09.08.2012, 20:29   #1
workout
 
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workout
Standard 30 Beitragsjahre inkl. Sozialleistungen?

Hallo
Trotz aller „visionären Träumen“ und oppositionellen Widersprüchen, geht die Arbeitsministerin „Van der Leinen“ bei ihren aktuellen Plänen bei 30 Jahren Beitragszahlungen in die DRV, eine Mindestrente einzuführen, von Renten-Beitragsjahren in einem Arbeitsverhältnis aus, oder sind da auch Beitragsjahre berücksichtigt bzw. eingerechnet in denen man Sozialleistungen bezogen hat? (z.B. die Rentenbeiträge die bis 31.12.2010 im ALG 2 berechnet wurden?)

Ich erwarte bzw verlange nicht das da jemand was verbindlich weiß, aber Quellen dazu würden mich auch interessieren.

Danke, MFG

Ich weiß, dass es hier „brennendere“ Fragen gibt, aber darüber mal nachzudenken ist ja auch nicht unwichtig.
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Alt 09.08.2012, 20:33   #2
FrankyBoy
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Standard AW: 30 Beitragsjahre inkl. Sozialleistungen

Die Suchfunktion hätte dir geholfen zu erfahren, dass alles noch im Entwurfsstadium ist und heute hat sich der Koalitionspartner FDP diesbezüglich geäußert:
Zitat:
Liberale giften gegen von der Leyens Rentenpläne


Die CDU-Arbeitsministerin will die Altersarmut mit einer neuen Zuschussrente bekämpfen und provoziert damit den Koalitionspartner.
Altersarmut: Liberale giften gegen von der Leyens Rentenpläne - Aktuelle Nachrichten - Politik - Inland - Berliner Morgenpost - Berlin
Ich bitte mal die Red., dass sie die Threads zusammenfügt.
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Alt 09.08.2012, 21:42   #3
workout
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Standard AW: 30 Beitragsjahre inkl. Sozialleistungen

Diese Meldungen in der Presse habe ich auch z.T. mit verfolgt.
Ich habe aber nirgends richtig heraus bekommen, ob in diesen „Überlegungen“ DRV- Beitragszeiten mit einberechnet werden sollen, in denen der Staat die Rentenbeiträge gezahlt hat (ALG 2-Zeiten, ALG 1-Zeiten).
Es ist immer von „Beitragszeiten“ die Rede.
Die Logik sagt, das z.B. ALG 2-Zeiten + ALG 1-Zeiten mit rein fallen.
Aber was ist diesbezüglich schon logisch.
Ich versuche nur mal dahinter zu steigen, wie die „Van der Leyen“ in dieser Richtung ungefähr „ticken“ könnte.
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Alt 10.08.2012, 07:58   #4
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Standard AW: 30 Beitragsjahre inkl. Sozialleistungen

Eine zusätzliche Bedingung ist es ja, dass man mindestens zig Jahre geriestert haben muss, um dann maximal 850,-- € Altersrente zu erhalten - dass ist nicht nur schizophren sondern für die Niedriglöhner ist das Maximalschwachsinn - noch einmal 4% Brutto vom Netto wird da fällig - da kann man besser Hartzen, das ist sinniger weil es eh ne Grusi gibt.

Wo sind denn die ganzen Versprechungen gelandet, die es bisher bei der Risterrente gegeben hat? Die sind doch jetzt schon fast Ersatzlos gestrichen worden - wer diesen Regierungsaffen auf den Leim geht, ist selber schuld!

Zitat:
Wirtschaftlich völlig sinnlos

Mittwoch 08 Aug. 2012 09.50 · von mantrid Bei der Riester-Rente muss man schon über 90 Jahre alt werden, damit da überhaupt eine Rendite erzielt wird, wobei Geringverdiener ohnehin der Grundsicherung anheim fallen werden, sich den Riester-Vertrag gleich sparen können. Bei Pflege-Bahr sieht es nicht besser aus. Zwar wird die Lücke kleiner, aber letztlich wird man doch Kunde des Sozialamtes. Für den Pflegebedürftigen macht es also überhaupt keinen Unterschied. Am besten man gibt das Geld für die Gesunderhaltung aus. Das dürfte die bei weitem wirtschaftlichste Lösung sein.
August 2012 - Kommentar des Tages - FOCUS Online Community - FOCUS Online

Unglaublich was man auch wieder für Lügen erhascht wenn man googelt - der Versicherungsvertreter Rürrup meldet sich auch zu Wort, mit völlig idiotischen Phrasen.
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Alt 10.08.2012, 08:03   #5
dragonx1234->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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dragonx1234
Daumen runter AW: 30 Beitragsjahre inkl. Sozialleistungen

Ich muss sagen mich kotzt alles nur noch an in Deutschland!

Ich als Junger Mensch der schon eine Gewisse Perspektivlosigkeit vorgesetzt bekomme.(Trotz Ausbildung).

Gibt es nur Befristete Arbeitsverträge, Famillien Planung unmöglich, Größere Anschaffung??? gleich 0.......(Das allerbeste es wird nicht mal nach TARIF gezahlt, wie zum Teufel soll ich denn von 900€ Leben? und am b esten noch nen AUTO und an den ***** der Welt fahren!!!!!!!)


Alle labern was von Rentenvorsorge, etc.... Sobald man ins Harz IV kommt darf man alles auflösen, ist doch alles Schwachsinn was diese Politiker hier abziehen.


Führt die DMARK wieder EIN, Raus aus EU und macht die Grenzen wieder dicht!!!!
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Alt 10.08.2012, 10:23   #6
workout
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workout
Standard AW: 30 Beitragsjahre inkl. Sozialleistungen

@ dragonx1234
Ich gebe Dir voll und ganz Recht, auch wenn ich schon „Mittelalter“ mit ca. 30 Arbeitsjahren (2 Berufen und mehreren anderen Tätigkeitserfahrungen) bin.

Ich „tröste“ mich gedanklich manchmal damit, dass es in anderen EU-Ländern (z.B. Spanien, Portugal, Italien, Griechenland…) noch viel beschissener aussieht und immer mehr wird.

Bei mir spielt dabei sicherlich der gesundheitliche Aspekt mit eine Rolle, weil ich denke in einem anderen EU-Land wäre ich schon lange verreckt.

Aber wenn ich mir die Entwicklung so anschaue, kriege ich „Geschwüre“ wenn ich das auch alles auf Deutschland zu kommen sehe, wenn diese Idioten so weiter machen mit ihrem EU-Schwachsinn.

Selbst wenn man als Bürger die einzige Möglichkeit nutzen will, nämlich zu wählen, wird man danach nur verarscht.
Niemand braucht sich zu wundern, wenn Menschen egal wie alt sie sind , die Arbeitsmoral völlig verlieren, weil es mit Moral zum Überleben nicht mehr reicht!

Es ist ständig von finanziellen „Versorgungslücken“ die Rede und die GKV melden Überschüsse.

Milliarden werden in Kriegshandlungen und Kriegsgeschäfte gepumpt die mit Deutschland-Konflikten absolut nichts zu tun haben.
Zudem noch Milliarden in von EU-Gesetzen herunter gewirtschaftete EU-Staaten.

Wer das alles noch verstehen soll, muss komplett geistesgestört sein.
Geschweige denn wie man das heranwachsenden Generationen begreiflich machen soll…!?
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Alt 10.08.2012, 10:52   #7
FrankyBoy
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Es geht doch auch anders - hier einmal ein Rentenmodell, dass seine Wurzeln ebenfalls in Deutschland hat und davon kann man wenigstens einigermaßen leben:
Zitat:
Im Oktober 2008 trat Axel Wieandt den Vorstandsvorsitz der in Folge der Finanzkrise in finanzielle Schieflage geratenen HRE an.[7] Unter seinem Vorgänger Georg Funke war die HRE nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers durch ihre Tochtergesellschaft Depfa in eine existenzbedrohende Liquiditätskrise geraten. Sie konnte nur mit erheblichen Liquiditätsgarantien und Kapitalhilfen des Staates gerettet werden. Begründet wurde dies durch die Systemrelevanz der Bank.[8] Im Laufe des Jahres 2009 wurde der Bund schließlich Alleineigentümer der Bank.
Hauptartikel: Hypo Real Estate
Während seiner Amtszeit als Vorstandsvorsitzender wurde die pbb Deutsche Pfandbriefbank als neue „strategische Kernbank des Konzerns“ ins Leben gerufen. In ihr wurden strategische Aktiva und das Neugeschäft mit den Geschäftsfeldern Immobilienfinanzierung und Staatsfinanzierung gebündelt.[9] Durch diese „good bank“ wurden ab Herbst 2009 wieder Pfandbriefe emittiert. Zudem wurde die Gründung einer „bad bank“, der heutigen FMS Wertmanagement, vorbereitet. Ab Dezember 2008 übernahm Wieandt zeitweise neben dem Vorstandsvorsitz auch die Funktion des Finanzvorstands, ab Februar 2009 zudem die des Immobilienvorstands.[10]
Am 25. März 2010 bot Axel Wieandt dem Aufsichtsrat der HRE seinen Rücktritt vom Amt des Vorstandsvorsitzenden an. Der Aufsichtsrat nahm das Angebot an und entband ihn von seinen Ämtern. Hintergrund waren laut HRE-Presseerklärung unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Geschäftsleitung zwischen dem Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin und dem Vorstandsvorsitzenden.[11] Nach Ansicht von Insidern forderte Wieandt mehr Freiheit gegenüber dem Staat als Alleinaktionär der Bank. Die Kernkapitalquote sollte nach seinen Vorstellungen über 10 Prozent gehalten werden, wohingegen der SoFFin-Chef Hannes Rehm einen „schonenden Umgang“ mit Steuermitteln versprach und auf eine Absenkung drängte.[12] Ein weiterer Streitpunkt war die Frage, ob für die Sanierung wichtige Mitarbeiter durch Gewährung vertraglich vereinbarter Bonuszahlungen in Höhe von 25 Millionen Euro im Unternehmen gehalten werden können. Wieandt befürchtete einen Exodus der Spezialisten, der bereits an den Standorten New York und Dublin eingesetzt hatte, weil die Konkurrenz mit höheren Gehältern lockte. Die Lücke müssten dann weitaus teurere Berater füllen. Die SoFFin widersetzte sich den Bonuszahlungen jedoch zunächst.[13] Ein dritter Grund für den Abgang von Wieandt lag im Bestreben der SoFFin, umfangreiche Informationspflichten in kurzen Intervallen durchzusetzen. Bei Verstößen dagegen sollten Vertragsstrafen in Millionenhöhe fällig werden, die die Bank auf ihre Vorstände hätte abwälzen können. Wieandt widersetzte sich dieser verschärften Haftung. Nach Insidereinschätzung war dies der Knackpunkt.[14]
Zu Kontroversen in den Medien kam es über die Pensionsregelung für Axel Wieandt.[15] Der Aufsichtsrat gewährte ihm ab dem 60. Lebensjahr eine Altersversorgung von 240.000 Euro p.a. Nach Aussage des HRE-Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Endres erfolgte die Regelung mit Wissen des SoFFin und des Bundesfinanzministeriums.[16] Nachdem diese Kenntnisnahme vom Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Kampeter (CDU) zunächst bestritten wurde, gab er sie nach Bekanntwerden einer informierenden E-Mail von Endres an SoFFin-Chef Hannes Rehm schließlich zu.[17] Axel Wieandt
Also ne Rente von 20.000,-- € im Monat, für 18 Monate Arbeit und dass ab dem 60. Lebensjahr ist also auch kein Problem für die Deutsche Regierung - also ran an die Töpfe - lasst sie tonnenweise Mist fressen!
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