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Alt 26.03.2007, 16:26   #1
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damonhill ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
Standard 3 monatige Sperrzeit wegen fristloser Kündigung

Hallo
bin neu hier im Forum und habe eine Frage.
Mein Freund hat eine fristlose Kündigung bekommen. Er hatte vorher schon eine Abmahnung einmal bekommen und hatte jetzt Urlaub schriftlich eingereicht. Dieser wurde ihm zwar von seinem Schichtführer bewilligt, aber der Urlaubszettel wurde nicht von ihm unterschrieben. Als er jetzt vom Urlaub zurückkam lag in seiner Post die fristlose Kündigung da der Urlaubszettel nicht unterschrieben war. Er hatt sich daraufhin sofort arbeitslos gemeldet. Das Arbeitsamt will ihm jetzt eine 3 monatige Sperre geben. Er hat aber auch laufende Zahlungen wie Miete etc. Was kann man dagegen tun das die Sperre aufgehoben wird ?
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Alt 26.03.2007, 16:51   #2
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belzebub ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Zitat von damonhill Beitrag anzeigen
Hallo
bin neu hier im Forum und habe eine Frage.
Mein Freund hat eine fristlose Kündigung bekommen. Er hatte vorher schon eine Abmahnung einmal bekommen und hatte jetzt Urlaub schriftlich eingereicht. Dieser wurde ihm zwar von seinem Schichtführer bewilligt, aber der Urlaubszettel wurde nicht von ihm unterschrieben. Als er jetzt vom Urlaub zurückkam lag in seiner Post die fristlose Kündigung da der Urlaubszettel nicht unterschrieben war. Er hatt sich daraufhin sofort arbeitslos gemeldet. Das Arbeitsamt will ihm jetzt eine 3 monatige Sperre geben. Er hat aber auch laufende Zahlungen wie Miete etc. Was kann man dagegen tun das die Sperre aufgehoben wird ?
Wie wurde die fristlose Kündigung begründet?

Wenn ein Vergehen des Arbeitnehmers vorliegt und die fristlose Kündigung gerechtfertigt ist - dann gibt es vom Arbeitsamt eine 3 monatige Sperre.
Kann man gar nichts machen.

mfg
belzebub
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Alt 26.03.2007, 17:20   #3
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RobertKS ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Hallo zusammen,

@belzebub: Eine fristlose Kündigung braucht der Arbeitgeber nicht zu begründen.

Übrigens den Grund kann man dem Beitrag von "damonhill" oben entnehmen:

Zitat:
Mein Freund hat eine fristlose Kündigung bekommen. Er hatte vorher schon eine Abmahnung einmal bekommen und hatte jetzt Urlaub schriftlich eingereicht. Dieser wurde ihm zwar von seinem Schichtführer bewilligt, aber der Urlaubszettel wurde nicht von ihm unterschrieben.
Das ist ein ausreichender Grund, der eine fristlose Kündigung rechtfertigt, sprich die Sperrzeit erfolgte zurecht, da hier der Arbeitnehmer, durch sein Verhalten, seine Arbeitslosigkeit und damit seine Bedürftigkeit selbst herbeigeführt hat.Siehe §144 Abs.1 Nr.: 1 SGB III

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__144.html

Die Sperrzeit kann nur verkürzt werden (auf 6 Wochen), wenn die reguläre Sperrzeit für den Arbeitslosen eine besondere Härte bedeuten würde. Siehe §144 Abs. 3 Nr: 2b SGB III (Link siehe oben)

Gruß Robert ;)
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Alle von mir gemachten Aussagen sind ausschließlich meine persönliche Meinung
und stellen keine Rechtsberatung dar.

Geändert von RobertKS (26.03.2007 um 17:23 Uhr)
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Alt 26.03.2007, 17:26   #4
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belzebub ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Hallo!

Fristlose Kündigung

http://de.wikipedia.org/wiki/Fristlose_K%C3%BCndigung

Eine fristlose Kündigung kann nicht unbegründet ausgesprochen werden.

Zitat
Fristlose Kündigung [Bearbeiten]Von einer fristlosen Kündigung, auch "außerordentlichen Kündigung" genannt spricht man im deutschen Arbeitsrecht bei einer sofortigen Aufhebung eines Arbeitsvertrags nach § 626 BGB. Der Unterschied zu einer normalen Kündigung (außer die Nichteinhaltung der normalen Kündigungsfristen gemäß § 622 BGB) liegt darin, dass bei einer fristlosen Kündigung kein Recht auf eine Abfindung entsteht. Weiteres kann im Falle einer arbeitgeberseitigen Kündigung für eine bestimmte Zeit nach der Kündigung Arbeitslosengeld nicht eingefordert werden. Eine fristlose Kündigung kann ausgesprochen werden, wenn Umstände existieren, die ein weiteres Bestehen des Arbeitsverhältnisses für den Kündigenden unzumutbar erscheinen lassen. Eine fristlose Kündigung kann nicht unbegründet ausgesprochen werden. Ein solcher Grund für eine fristlose Kündigung wäre z. B. nach einer Straftat im Betrieb, bei Arbeitsverweigerung, grober Beleidigung, gravierender Vertrauensbruch, Verletzung der Arbeitsschutzbestimmungen oder Nichtzahlung erheblicher Lohnrückstände, nicht jedoch bei Alkoholabhängigkeit (hier käme jedoch eine personenbedingte ordentliche Kündigung in Betracht).

mfg
belzebub
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Alt 26.03.2007, 17:30   #5
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RobertKS ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Hallo Belzebub,

gut, das ändert aber nichts an der Tatsache, das die fristlose Kündigung rechtens war.Grund siehe oben.

Gruß Robert ;)
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Alt 26.03.2007, 17:39   #6
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Zitat von damonhill Beitrag anzeigen
Hallo
bin neu hier im Forum und habe eine Frage.
Mein Freund hat eine fristlose Kündigung bekommen. Er hatte vorher schon eine Abmahnung einmal bekommen und hatte jetzt Urlaub schriftlich eingereicht. Dieser wurde ihm zwar von seinem Schichtführer bewilligt, aber der Urlaubszettel wurde nicht von ihm unterschrieben. Als er jetzt vom Urlaub zurückkam lag in seiner Post die fristlose Kündigung da der Urlaubszettel nicht unterschrieben war. Er hatt sich daraufhin sofort arbeitslos gemeldet. Das Arbeitsamt will ihm jetzt eine 3 monatige Sperre geben. Er hat aber auch laufende Zahlungen wie Miete etc. Was kann man dagegen tun das die Sperre aufgehoben wird ?
Innerhalb 3 Wochen nach der Kündigung kann er vorm Arbeitsgericht klagen... ich würd sagen, das sollte er tun, wenn ihm der Urlaub mündlich zugesichert wurde.

Ist zwar dumm, nicht drauf zu achten, ob der Urlaubszettel unterschrieben war, aber mit etwas Glück wirds zugegeben, daß der Urlaub mündlich genehmigt war... ist die einzige Chnace, eine Sperre zu vermeiden.

Dazu braucht man keinen Anwalt... man kann sich selbst vertreten.
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Alt 26.03.2007, 17:41   #7
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Zitat von RobertKS Beitrag anzeigen
Hallo Belzebub,

gut, das ändert aber nichts an der Tatsache, das die fristlose Kündigung rechtens war.Grund siehe oben.

Gruß Robert ;)
Man müsste jetzt genau wissen, wie die fristlose Kündigung vom Arbeitgeber schriftlich formuliert wurde - aber ich sehe das auch so wie du.

Da könnte vielleicht nur noch ein Anwalt irgend was noch hin biegen.

mfg
belzebub
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Alt 26.03.2007, 21:13   #8
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Vors Arbeitsgericht gehen udn gegen die fristlose Kündigung klagen!

Dann entscheidet das Gericht ob die fristlose überhaupt rechtmässig war.
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Alt 26.03.2007, 22:43   #9
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Gewerkschaftsmitglied ?

Rechtschutzversicherung ?

sonst kann es bei dieser Sachlage teuer werden!!!
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Alt 26.03.2007, 22:48   #10
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Arbeitsgericht ist in der ersten Instanz kostenlos, wenn die Klage angenommen wird
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 26.03.2007, 23:37   #11
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Zitat von waldau Beitrag anzeigen
Gewerkschaftsmitglied ?

Rechtschutzversicherung ?

sonst kann es bei dieser Sachlage teuer werden!!!
wie kommst darauf?
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Alt 26.03.2007, 23:44   #12
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okay, ich ziehe zurück, meine Klage ist wohl schon länger her, da ist etwas geändert worden

Zitat:
Gerichtskosten [Bearbeiten]

Die Gerichtskosten beim Arbeitsgericht waren bislang nahezu vernachlässigbar. Es galt eine Obergrenze von 500 € und diese Obergrenze wurde meist bei weitem unterschritten.
Mit dem Kostenrechtsmodernisierungsgesetz vom 5. Mai 2004 hat der Gesetzgeber diese Kosten verdoppelt und die Höchstgrenze gestrichen. Das führt bei einem Kündigungsschutzverfahren eines Arbeitnehmers mit einem Bruttomonatsgehalt von 3.000 € zu einem Gegenstandswert von 9.000 € (drei Monatsgehälter) und damit zu Gerichtskosten bei streitiger Entscheidung von 362 €. Klagt der Arbeitnehmer noch vier nach der Kündigung inzwischen ausstehende Gehälter (also 12.000 €) ein, so erhöhen sich der Gegenstandswert auf 21.000 € und damit die Gerichtskosten für diese Instanz auf 576 €.
Im Berufungsverfahren entstehen erneut Kosten, allerdings sind diese um ca. 60 % erhöht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_...chtsverfahrens

Rest ist auch da nachzulesen, sorry Waldau
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 26.03.2007, 23:56   #13
angel6364
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Kleine Warnung zum Arbeitsgericht:

Die wirken gerne, gefällig verpackt, auf einen Vergleich hin. Dann kriegen sie den Krempl nämlich vom Tisch.
Was dabei nicht so klar rauskommt, ist, daß man Monate oder Jahre später horrende Rechnungen des Gerichts und des eigenen Anwaltes kriegen kann.
Das ist meinem erwachsenen Sohn passiert. Am Ende hatte er fast genauso hohe Gebühren zu bezahlen als er Geld durch den Vergleich erhalten hatte.

Nie auf einen Vergleich einlassen!

Viele Grüße,
angel
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Alt 26.03.2007, 23:58   #14
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sorry, aber in einem Vergleichsurteil stehen alle Kosten drin, die auf einen zukommen, da kann nichts überraschen, ich hatte auch eins, deshalb weiss ich wovon ich rede, ich habe mich freiwliig verglichen weil ich in die Firma eh nicht zurückwollte
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 27.03.2007, 00:33   #15
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Kleine Warnung zum Arbeitsgericht:

Die wirken gerne, gefällig verpackt, auf einen Vergleich hin. Dann kriegen sie den Krempl nämlich vom Tisch.
Was dabei nicht so klar rauskommt, ist, daß man Monate oder Jahre später horrende Rechnungen des Gerichts und des eigenen Anwaltes kriegen kann.
Das ist meinem erwachsenen Sohn passiert. Am Ende hatte er fast genauso hohe Gebühren zu bezahlen als er Geld durch den Vergleich erhalten hatte.

Nie auf einen Vergleich einlassen!

Viele Grüße,
angel
Auf einen Vergleich kann man sich schon einlassen... nur sollte man bevor man ok sagt wegen der Kosten fragen und so sicher gehen.
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Alt 27.03.2007, 09:09   #16
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damonhill ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Also ich glaub das mit dem Arbeitsgericht lassen wir dann mal, weil können wir uns dann eh nicht leisten. Ich habe aber was gelesen das man für Miete und so beim Sozialamt was beantragen kann. Stimmt das ? Weil ich weiss echt nicht wie er seine Miete bezahlen soll wenn er 3 Monate kein Geld bekommt.
damonhill ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.03.2007, 09:56   #17
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Zitat von damonhill Beitrag anzeigen
Also ich glaub das mit dem Arbeitsgericht lassen wir dann mal, weil können wir uns dann eh nicht leisten. Ich habe aber was gelesen das man für Miete und so beim Sozialamt was beantragen kann. Stimmt das ? Weil ich weiss echt nicht wie er seine Miete bezahlen soll wenn er 3 Monate kein Geld bekommt.
Nein, es hilft euch kein Amt... zumindest nicht was Geld angeht. Freßpakete vielleicht...

Geändert von Ludwigsburg (27.03.2007 um 10:05 Uhr)
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Alt 27.03.2007, 10:12   #18
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Zitat:
Also ich glaub das mit dem Arbeitsgericht lassen wir dann mal, weil können wir uns dann eh nicht leisten. Ich habe aber was gelesen das man für Miete und so beim Sozialamt was beantragen kann. Stimmt das ? Weil ich weiss echt nicht wie er seine Miete bezahlen soll wenn er 3 Monate kein Geld bekommt.
Beim Arbeitsgericht sitzt ein Rechtpfleger, der wenn Du ohne Anwalt klagst, die Klage für Dich aufnimmt und formuliert.

Mein Rat, dort mal unverbindlich hingehen und wegen den Kosten fragen,
der sogenannte Gütetermin, sollte eigentlich immer noch, kostenlos sein.

http://www.finanztip.de/recht/arbeit...digung0103.htm

Gruss
Norbert
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Alt 27.03.2007, 10:58   #19
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RobertKS ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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Hallo zusammen,

eine Klage dürfte ohne Aussicht auf Erfolg sein.Warum?

Zitat:
Mein Freund hat eine fristlose Kündigung bekommen. Er hatte vorher schon eine Abmahnung einmal bekommen und hatte jetzt Urlaub schriftlich eingereicht. Dieser wurde ihm zwar von seinem Schichtführer bewilligt, aber der Urlaubszettel wurde nicht von ihm unterschrieben.
Der Freund hatte bereits, wie im Zitat zu lesen, eine Abmahnung wegen eines Fehlverhaltens, nun will er Urlaub machen, beantragt den auch, aber anstatt abzuwarten, bis der Urlaubsantrag unterschrieben ist, verlässt er sich auf eine mündliche Zusage, und rauscht ab.Und das heißt im Klartext folgendes: Der Urlaubsantrag war nicht unterschrieben, und der Arbeitnehmer macht dennoch Urlaub, was man im Amtsdeutsch als unerlaubtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz bezeichnet.Dies wiederum - unter Berücksichtigung das der betroffene Arbeitnehmer bereits eine Abmahnung hatte - führt unweigerlich zur fristlosen Kündigung, und das zurecht, denn ein nicht unterschriebener Urlaubsantrag gilt - unabhängig von der mündlichen Zusage, die unbedeutend ist - als nicht genehmigt, d.h. der Arbeitnehmer kann nicht einfach fernbleiben und in Urlaub fahren, nur weil er eine mündliche Zusage des Schichtführers hatte, sondern er kann dies erst tun, wenn der Antrag unterschrieben ist, und als genehmigt gilt.

Gruß Robert ;)
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Geändert von RobertKS (27.03.2007 um 11:00 Uhr)
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Alt 27.03.2007, 11:04   #20
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Aber wenn er z.B auf das Sozialamt geht und denen vorlegt das er keine Schulden auf seinem Girokonto machen darf und auch nichts drauf ist, kann er dann dort nicht einen Vorschuss (Darlehensbasis) beantragen auf das Arbeitslosengeld. Damit man wenigstens die Miete bezahlen kann ?
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fristloser, kuendigung, kündigung, monatige, sperrzeit, wegen

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