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Start > > -> 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

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Alt 05.05.2012, 14:42   #1
silvie0035->Emailproblem
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silvie0035 silvie0035
Standard 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Guten Morgen Ihr Lieben! Nun ist es auch bei mir soweit! Habe heute eine Sanktion von 30% und 3 Monaten bekommen.

Begründung: Ihnen wurde am 1.03.2012 ein Beschäftigungsverhältnis als Friseurin bei der Fa. ..... angeboten. Dieses Angebot war unter Berücksichtigung Ihrer Leistungsfähigkeit u. persönlichen Verhältnissen zumutbar.Sie haben, trotz Kenntnis der Rechtsfolgen, durch Ihr Verhalten das Zustandekommen dieses Beschäftigungsverhältnisses verhindert. Sie haben keine Gründe angegeben, die Ihr Verhalten erklären und als wichtige Gründe im Sinne der Vorschriften des SGB2 anerkannt werden können.
________________________

Fakt ist, dass ich mich bei der Friseurkette mindestens schon 40 mal beworben habe, auch meine Telefonnr. in der Vergangenheit denen mitteilte und nie eine Rückmeldung, geschweige denn meine Unterlagen zurückerhielt. Auch bin ich schon mal persönlich dort vorbei um nachzufragen. Also ich hatte dort ein Vorstellungsgespräch und die Filialleiterin meinte zum Schluss, ob ich bereit wäre für einen Probearbeitstag? Ich sagte ja, hätte aber ganz gerne dafür eine Vergütung, ob Sie was zahlen würden? Vorher telefonierte ich von denen kurz mit meiner SB und fragte, ob das Jobcenter Kohle rausrücken würde? die meinte nein, ich müßte dies mit dem Arbeitgeber klären.
Die Filialleiterin meinte, sie wisse nicht so genau, ob Klier für einen Probearbeitstag was rausrücken würde! Sie wolle mal in den nächsten 3 Std. in der Zentrale anrufen um sich kundig zu machen. Daraufhin schlug ich ein kostenloses Probearbeiten vor, aber erst ab 13:00 Uhr bis zum Ladenschluss, wäre ja ein Arbeitstag, da 7 Std. Zeit für Lau genug sein sollten?
Da ich zwei eigene Friseusalons inne hatte, immerhin 9 Jahre, denke ich auch nicht dass es überhaupt nötig ist Probe zu arbeiten? habe schließlich beste Zeugnisse vorzuweisen, hatte sogar Lehrlingsausbildung anvertraut bekommen!
Sie ging nicht darauf ein, meinte es wäre ja blöd, wenn man von vorn herein umsonst arbeiten würde, nachfragen in ihrer Hauptfiliale koste ja nichts und ich könnte dann immer noch, am Donnerstag ab 13 Uhr Probearbeiten. Ob ich denn erreichbar sei wollte sie wissen, wie es mit Telefonnummer aussehen würde? Ich sagte ihr, ich hätte eine einmalemailadresse@yahoo.de eingerichtet, die am Abend gelöscht werden würde, mit der ich am heutigen Bewerbungstag auch mit dem Jobcenter kominuzieren würde, die gab ich ihr und fuhr Nachhause und wartete bis so gegen 17:00 Uhr und dann telefonierte ich nach, da ich von der Dame nichts hörte und eine Angestellte meinte, die Filialleiterin hätte mir eine Ablehnung zugesand, sie wäre an einem Probearbeiten nicht interessiert.
Da es sich in der Stellenausschreibung um einen Halbtagsshop handelte, der Bewerber solle nicht weiter wie 10km von der Arbeitstelle entfernt wohnen, ich wohne 40 km entfernt, kam mir dass ganze schon verdächtig vor, ich hatte gleich das Gefühl, die wollen mir einen Strick drehen! Habe das ganze auf Video aufgenommen, um es meiner SB zu zeigen, sollte die Dame unwahrheiten behaupten?
Ein paar Tage später wurde ich ins Jobcenter beordert und ich wurde vernommen. Meine SB meinte, ich hätte mich ins Aus katupultiert, weil ich nicht gleich zugestimmt hätte völlig umsonst schon Morgens ab 9:00 Uhr bis Abends 20:00 Uhr Probe zu arbeiten und meine Telefonnummer nicht gleich ihr zur Verfügung gestellt hätte, sie hätte mich per mail nicht erreichen können Das wäre wohl nicht so gut angekommen, weswegen die Firma mir nicht die Möglichkeit gegeben hätte bei denen Probe zu arbeiten!Sorry meinte ich, immerhin habe ich der Dame in weißer voraussicht hinterhertelefoniert, wie es denn jetzt aussehen würde mit dem Probearbeitstag? Also von Nichterreichen kann hier wohl nicht die Rede sein! Erklärte meiner SB noch, dass ich über die Freisprecheinrichtung einen Zeugen mithören ließ, da ich ahnte, dass mir hier eine Falle und kein Arbeitsplatz winken würde. Mithören wäre genauso wenig erlaubt wie heimlich filmen, die Filialleiterin hätte auch dass Gefühl gehabt, dass ich aufzeichnen würde! Ich merkte meine SB wollte mir einen Strick drehen, indem sie mir vorhielt ich hätte von Anfang an zu allem ja sgen sollen, dann hätte ich die Chance bekommen Probe zu arbeiten und jetzt wohl eine Stelle!
Ich sollte einen ganzen Tag Probearbeiten! Da kein einziger Kunde von 11-13 Uhr beim Vorstellungsgespräch im Laden war, die meisten Kunden kommen Nachmittags, würde es doch reichen wenn ich ab 13:00Uhr dort antreten würde, sind bis 20:00 Uhr genug Stunden um mich zu testen, außerdem wollte die Chefin ja unbedingt erst mit der Zentrale abklären, ob die was zahlen? (wollte nur €7,- die Std.)! Hätte die gesagt, es gibt keine Vergütung fürs Probearbeiten, so wie auch keine Überstunden, kein Weihnachts/ Urlaubsgeld, oder auch keine sonstigen Sozialleistungen bei dem ach so tollen Familienunternehmen gezahlt wird, hätte ich ja mit der verhandeln können und auch 3 Std. früher in den Laden kommen können. Aber da die meinte mein Angebot ab 13:00 Uhr umsonst Probearbeiten zu wollen so nicht annahm, es wäre doch dumm, würde man nicht erst einmal in der Zentrale nachfragen, bräuchten wir so auf die Schnelle jetzt nichts entscheiden!
Aber meine SB meinte nur, sie werde wohl eine 3 monatige Sanktion verhängen, da ich nicht gleich Hurra geschriehen hätte von Morgens bis Abends, immerhin 14 Std. völlig umsonst in diesem Milliadärsunternehmen arbeiten zu wollen. Die haben 1000 Filialen und haben von mir bis auf diese Ausnahme, stets meine Telefonnummer mitgeteilt bekommen und nun meint meine SB, daran liegt es weil ich so sturr sei und meine Tel.-nr. nicht in der Bewerbung dieses einemal schrieb und der nur eine ,, einmalemailadresse gab? Auch brachte ich meiner SB 12 neue Bewerbungen mit, die alle wie zuvor gefordert meine Telefonische Erreichbarkeit im Bewerberschreiben aufwiesen! Ich meinte zu ihr, ich könnte gerne wie in der Vergangenheit auch dies telefonnr. angeben, da hatte in den letzten 17 Monaten meiner arbeitslosigkeit keine Sau angerufen, dass ändert nichts an dem Umstand meiner Arbeitslosigkeit! Nach der Sanktion überdenke ich, ob ich künftig weiterhin meine Telefonnummer einen eventuellen Arbeitgeber preisgeben soll, oder nicht, bin ja nur verpflichtet postialisch für die erreichbar zu sein?
Und nun kam obige Sanktion vor 3 Tagen mit Post!
Wie gehe ich am besten dagegen vor?? Gleich zum Amtsgericht am Montag, oder erst mal selbst einen Widerspruch formulieren?

Gruß silvie0035
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Alt 05.05.2012, 14:50   #2
gelibeh
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Zitat:
Erklärte meiner SB noch, dass ich über die Freisprecheinrichtung einen Zeugen mithören ließ, da ich ahnte, dass mir hier eine Falle und kein Arbeitsplatz winken würde. Mithören wäre genauso wenig erlaubt wie heimlich filmen, die Filialleiterin hätte auch dass Gefühl gehabt, dass ich aufzeichnen würde!
Heimlich filmen ist nicht erlaubt, aber Du hast doch sicher am Telefon gesagt, dass Du die Freisprecheinrichtung eingeschaltet hast . Und dann ist das erlaubt, es sein denn, die Chefin weigert sich. Aber das hat sie ja nicht.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 05.05.2012, 14:53   #3
Lilastern
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Du hast sicherlich vom Jobcenter ein Schreiben bekommen, indem hervorgeht, weshalb man dich sanktioniert hat.

Wenn du deine Telefonnummer bei deinen Bewerbungen beispielsweise auf VV nicht angibst, kann man dich nicht sanktionieren.

Dass du deine Telefonnummer auf deine Bewerbungen schreibst, das hätte gerne deine SB. Aber es gibt dazu keine gesetzliche Verpflichtung.

Hast du einen Anhörungsbogen bekommen, oder einen Termin zur Anhörung? Anhörung am besten schriftlich machen.

Stelle einfach hier zuerst mal dieses Schreiben vom Jobcenter bezüglich Sanktion anonym ein. Dann kann man dir gezielt helfen.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2012, 14:57   #4
canny
 
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canny canny canny canny
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Heimlich filmen ist nicht erlaubt, aber Du hast doch sicher am Telefon gesagt, dass Du die Freisprecheinrichtung eingeschaltet hast . Und dann ist das erlaubt, es sein denn, die Chefin weigert sich. Aber das hat sie ja nicht.
Stimmt so nicht!
Zum Erwähnen, dass jemand über die Lauthöranlage mithört, ist sie NICHT verpflichtet!
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Alt 05.05.2012, 17:58   #5
swavolt
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Anhörungs- und Sanktionsschreiben mal anonymisiert einstellen.

Wegen abgelehnten Probearbeiten kann man nicht sanktioniert werden. Auch nicht wegen Angabe einer Telefonnummer. Probearbeiten ist normalerweise Arbeit in der Probezeit mit Arbeitsvertrag und Vergütung. Man kann es umsonst mit Einwilligung des JC machen. Das ist aber freiwillig.
swavolt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2012, 20:24   #6
kikos->Emailproblem
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Registriert seit: 18.04.2012
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kikos
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Soweit ich das sehe hättest Du Dich besser erst gar nicht aufs Probearbeiten einlassen sollen da Dir aus Deiner Bereitschaft dazu wohl nun einen Strick gedreht werden soll.

Kostenlose Probearbeit ist eine zusätzliche freiwillige Bereitschaft von Dir, Du bist dazu nicht verpflichtet. Demzufolge kann dies auch nicht sanktioniert werden.

Bei einer Inhaberin von 2 Salons und fast 10 Jahren Berufserfahrung auf dem Gebiet kostenlose Probearbeit zu verlangen ist schon krass.

Was da im einem Jahr in ganz Deutschland für Wertschöpfung erarbeitet wird für die weder die Probearbeiter/in noch die Allgemeinheit über Steuern+Sozialabgaben ein Anteil sehen.

Das geht in die zig Millionen. Eigentlich ist soeine Praxis ein Fall für den Staatsanwalt.

Da ist selbst Schwarzarbeit noch sozialer da dort wenigstens der Arbeiter noch Lohn kriegt und nur die Allgemeinheit in die Röhre guckt - verrückt .
kikos ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2012, 20:49   #7
kleindieter
 
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kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

"gar nicht aufs Probearbeiten einlassen" hat die Firma doch gemacht.

Ich sehe keinen Grund für Sanktion.
Es wurde mehr angeboten, als vom Arbeitnehmer erwartet werden kann. Z.B. das Angebot lohnfrei zu arbeiten.

Widerspruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung ist der Anfang des Rechtsweges. Sollte beschritten werden.
kleindieter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2012, 20:54   #8
blinky
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blinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiert
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Schau mal hier

http://www.elo-forum.org/beruf/24887...1-07-08-a.html

Da geht es zwar um Praktikum, aber Probearbeit könnte man ja auch so auslegen

Zitat:
(1) Entgegen der Ansicht der Antragsgegnerin hat sich der Antragsteller durch den Abbruch des Praktikums nicht geweigert, eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit fortzuführen. Denn bei dem unentgeltlichen Praktikum handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II.

Unter Berücksichtigung der Wertung des § 10 Abs. 1 und des § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II ist "Arbeit" in diesem Sinne jede (lohn-)abhängige Erwerbstätigkeit, die sozialversicherungsrechtlich ein (sozialversicherungspflichtiges) Beschäftigungsverhältnis konstituiert (Rixen in Eicher/Spellbrink, SGB II, 2. Auflage 2008, § 10 Rn. 25). Ein Praktikum, für das kein Entgelt oder Lohn gezahlt wird, erfüllt diese Kriterien nicht. Dies folgt bereits aus § 2 Abs. 2 S. 2 SGB II, der bestimmt, dass erwerbsfähige Hilfebedürftige ihre Arbeitskraft zur Beschaffung ihres Lebensunterhalts einzusetzen haben. Da unentgeltliche Tätigkeiten diesen Zweck (unmittelbar) nicht zu erreichen vermögen, sind sie insofern auch nicht als "Arbeit" i.S.d. §§ 10 und 31SGB II zu qualifizieren.
blinky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2012, 13:45   #9
Ghansafan
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Hallo silvie,

hab Dir mal einen Vorschlag für den Widerspruch ans JC und eine Einstweilige Anordnung(EA) fürs Sozialgericht angehängt.

Kannst Du noch mit eigenen Begründungen ergänzen.

Erst den Widerspruch beim JC einreichen, dann umgehend die EA beim Sozialgericht(SG).

Einreichen musst Du beim SG in jeweils 2facher Ausführung - Sanktionsbescheid, Widerspruch, EA.

Und eine Kopie von Deinem aktuellen Kontoauszug.

Angehängte Dateien
Dateityp: doc Vorschlag Widerspruch7.5..doc (16,5 KB, 167x aufgerufen)
Dateityp: doc EA Vorschlag 7.5..doc (15,5 KB, 147x aufgerufen)
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Alt 07.05.2012, 14:39   #10
canny
 
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canny canny canny canny
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Auch hatte ich mich bereits im Vorfeld mehrmals bei diesem Unternehmen beworben
(Zwar nicht so wichtig, aber gerne noch mal mit der Nase drauf..)

Sachverhalt:
Am xx xx 2012 wurde mir postalisch ein Sanktionsbescheid zugestellt.

Begründung:
Ich hatte dem Arbeitgeber eine Probearbeit angeboten.
Auch hatte ich mich bereits mehrmals bei diesem Unternehmen beworben.
(Hier muss aber umformuliert werden, klingt wie eine Begründung zum Sachverhalt...)
canny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.05.2012, 16:26   #11
ZynHH
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Zitat von silvie0035 Beitrag anzeigen
Habe das ganze auf Video aufgenommen, um es meiner SB zu zeigen, sollte die Dame unwahrheiten behaupten?
Zitat:
Mithören wäre genauso wenig erlaubt wie heimlich filmen, die Filialleiterin hätte auch dass Gefühl gehabt, dass ich aufzeichnen würde!
Glaubt noch irgendjemand, dass es daran lag, dass sie nicht kostenlos Probearbeiten wollte?

Ich versuche die ganze Zeit mir vorzustellen, wie man wohl heimlich in einer fremden Umgebung jemanden in einem zweier Gespräch filmt....

Jemand der sich so verhält, wie soll ich denn da jemals ein Vertrauen zu aufbauen?
__

Mahalo
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Alt 07.05.2012, 19:56   #12
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silvie0035 silvie0035
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

ch versuche die ganze Zeit mir vorzustellen, wie man wohl heimlich in einer fremden Umgebung jemanden in einem zweier Gespräch filmt....??

Ganz einfach, ich hatte eine versteckte Minikamera dabei mit Stecknadelgroßem/kleinen Objektiv! Gibt es bei Pearl-Katalog zu kaufen und bei Real, versteckt in Brillen, Uhren, Kugelschreiber, etc.! So kannste immer Zuhause nochmal nachverfolgen, was besprochen wurde und was nicht, da die Aufregung meist sehr groß, wenn man merkt ,, hier sollste verschaukelt werden"!

Gruß silvie
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Alt 07.05.2012, 20:06   #13
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Erst den Widerspruch beim JC einreichen, dann umgehend die EA beim Sozialgericht(SG).

Einreichen musst Du beim SG in jeweils 2facher Ausführung - Sanktionsbescheid, Widerspruch, EA.

Und eine Kopie von Deinem aktuellen Kontoauszug.
Angehängte Dateien
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Dateityp: doc EA Vorschlag 7.5..doc‎ (15.5 KB, 8x aufgerufen)



Danke Ghansafan!

werde ich mal vorab heute Abend noch ergänzen und morgen den Beratungsschein bei Gericht abholen und dann mit deinen Vordrucken zum Anwalt, dann weiß der wenigstens was er tun soll!
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Alt 07.05.2012, 22:52   #14
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Anhörungsbogen gibt es nicht. Die SB hat mich zwecks Besprechung meiner Situation bzg. Arbeitsfindung angeschrieben zu kommen.

Hier die abgeschriebene Begründung der Sanktion: Begründung: Ihnen wurde am 1.03.2012 ein Beschäftigungsverhältnis als Friseurin bei der Fa. ..... angeboten. Dieses Angebot war unter Berücksichtigung Ihrer Leistungsfähigkeit u. persönlichen Verhältnissen zumutbar.Sie haben, trotz Kenntnis der Rechtsfolgen, durch Ihr Verhalten das Zustandekommen dieses Beschäftigungsverhältnisses verhindert. Sie haben keine Gründe angegeben, die Ihr Verhalten erklären und als wichtige Gründe im Sinne der Vorschriften des SGB2 anerkannt werden können.

Gruß silvie
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Alt 07.05.2012, 23:01   #15
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hnen wurde am 1.03.2012 ein Beschäftigungsverhältnis als Friseurin bei der Fa. ..... angeboten.

Merkwürdig! Am 01.03. sollte ich angeblich ein Beschäftigungsverhältnis eingehen, wie kommt es dann dass ich erst am 03.04. zu einem Vorstellungsgespräch bei Klier geladen war und hätte am 05.04. dort Probearbeiten kommen sollen? Die Chefin hat mir per handgekritzelten Brief eine Absage erteilt, die kann wohl kein PC bedienen!
Ein paar Tage später kam dann eine Einladung zwecks Besprechung meiner Situation, so wie dies jeden Monat geschieht, kein Anhörungssbogen, die befragte mich zu dem Vorstellungsgespräch und meinte dass gibt ne Sanktion.
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Alt 07.05.2012, 23:12   #16
Ghansafan
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Hallo silvie,

dann kannst Du das noch in die EA einfügen:


Eine Anhörung gemäß § 24 SGB X fand nicht statt.

Eine Heilung im Klageverfahren nach der Rechtsprechung des 4. Senats des BSG (SozR 3-1300 § 24 Nr 22 ) ist ausgeschlossen, wenn die Behörde die Anhörungspflicht vorsätzlich, rechtsmissbräuchlich oder durch Organisationsverschulden verletzt.
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Alt 08.05.2012, 08:17   #17
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Heimlich filmen ist nicht erlaubt, aber Du hast doch sicher am Telefon gesagt, dass Du die Freisprecheinrichtung eingeschaltet hast . Und dann ist das erlaubt, es sein denn, die Chefin weigert sich. Aber das hat sie ja nicht.

Laut Tip meines Rechtsanwaltes ist es durchaus erlaubt so vorzugehen, dass man im Pkw die notwendige Freisprecheinrichtung anhaben kann bei einem Gespräch und der Mithörer wird ja nicht extra zum Zwecke des Mithörens als Zeuge eingesetzt, sondern er ist rein zufällig Zeuge, weil es eben so ist, dass beim Autofahren eine Freisprecheinrichtung zu benutzen ist und es halt nicht vermeidbar ist, dass ein unbeteiligter Mithörer wird und so ungewollt zum Zeugen werden kann! Das ist gesetzeskonform und so zulässig, ohne dass man seinen Gesprächspartner darauf aufmerksam machen muß, dass jemand mithört, bzw. um seine Erlaubnis nachfragen muß, so die Rechtssprechung! Deswegen nutze ich diesen Trick um Zeugen zu haben!

Anders verhält es sich, dass meindest Du wohl, wenn man jemanden extra anrufen möchte mit dem Ziel einen Zeugen dabei zu haben, dieser am Telefon mithört um extra den anderen Teilnehmer in eine Falle zu locken und dann jemand extra mithören lassen möchte. In diesem Fall muß das Gegenüber darüber informiert werden, dass jemand mithört, um den anderen nicht unlauter zu benachteiligen! Hoffe ich konnte dienlich sein mit der ausschweifenden Ausführung!

Gruß silvie0035
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Alt 08.05.2012, 09:58   #18
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Hier mein Widerspruch, den gebe ich jetzt mal schnell ab, muß mich sputen!


Silviexxx 08.05.2012
xxxxxxxxx
BG:xxxxxxx



Jobcenter Bad Kreuznach
xxxxxxxxxxxxx
55543 Bad Kreuznach
Frauxxxxxxxx



Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid vom 30.04.2012


Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch gegen den Sanktionsbescheid vom 30.04.2012 ein.

Die Sanktion ist rechtswidrig.

Ich habe dem Arbeitgeber Probearbeit angeboten.


Auch hatte ich mich in der Vergangenheit bereits mehrmals bei diesem Unternehmen beworben. Bis Heute fast monatliche Bewerbungen bei Klierketten in allen Städten des Umkreises von 30-40 km!

Begründung:

Eine Anhörung im Sinne des § 24 SGBII fand nicht statt.

Ich wurde ins Jobcenter zu meiner SB Frau Exxx bestellt um über meine berufliche
Situation zu sprechen, so wie es jeden Monat stattfindet.

Den wahren Grund erfuhr ich erst vor Ort!

Fr. Mxxxr von Fa. Klier hätte mich gerne zu einem Vorstellungsgespräch geladen
und Fr. Exxxx erklärte mir diesbezüglich per E-Mail eine Nachricht zukommen gelassen zu haben, weshalb ich mich bei dem Unternehmen nicht gemeldet hätte?

Ich war verwundert, weil ich einen Datenlöschantrag am 03.09.2011 bereits stellte
und dieser mir auch mit Schreiben v. 18.10.2011 bestätigt worden sei.

Meine Frage an welche meiner ehemals vorhandenen E-Mail-Adressen sie denn ein Schreiben verfasst hätte, lies Fr. Exxxx unbeantwortet!

Fest steht, ich habe Fr. Exxxx gedrängt bei Klier anzurufen um den Termin doch noch wahrnehmen zu können.

Dies tat sie denn auch und ich bekam das Vorstellungsgepräch am 03.04.2012, welches aus nicht genannten Gründen von Fr. Mxxx (Filialleiterin Salon Klier in Ingelh.) telefonisch, bzw. postialisch abgesagt wurde, trotz drängen meinerseits am Donnerstag den 05.04.2012 in der Zeit von 13:00 -20:00 Uhr (Ladenschluss) kostenlos zum Probearbeiten antreten zu dürfen.

Ich kann daran nichts erkennen, weshalb ich sanktionsbedürftig bin.

Bei bei dem unentgeltlichen Probearbeiten handelt es sich nicht um eine Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit im Sinne des § 31 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. c) SGB II.

Ich beantrage die aufschiebende Wirkung des Widerspruches nach § 86a SGG.


Mit freundlichen Grüßen
silvie0035 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2012, 10:05   #19
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Eine Anhörung muß nicht schriftlich erfolgen - das mußt du einfordern!

Zitat:
Sie haben, trotz Kenntnis der Rechtsfolgen, durch Ihr Verhalten das Zustandekommen dieses Beschäftigungsverhältnisses verhindert.
Die Frage ist: Wie verhindert? Das hätte ich schriftlich beantwortet haben wollen, bevor ich Stellung nehme.

Fürchte, du wirst mit diesem Widerspruch nichts erreichen.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.05.2012, 13:09   #20
spin
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Eine Anhörung muß nicht schriftlich erfolgen - das mußt du einfordern!

Die Frage ist: Wie verhindert? Das hätte ich schriftlich beantwortet haben wollen, bevor ich Stellung nehme.

Fürchte, du wirst mit diesem Widerspruch nichts erreichen.
Verwechsele nicht die Pflicht zur Anhörung mit den bekannten Rechtsfolgen. Das sind 2 verschiedene Dinge. Eine Anhörung ist immer nötig. Das ist ein Recht und soll außerdem die Situation vorab klären. Grund ist auch die Vermeidung von weiteren Rechtsstretigkeiten nach einem rechtswidrigen Bescheid.
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Alt 08.05.2012, 13:21   #21
blinky
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blinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiertblinky Enagagiert
Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Zu gern wird die Anhörung in ein Gespräch versteckt. So wie bei mir versucht. Erst werden paar Fragen gestellt und auf einmal werden Fragen zum „angeblichen Sanktionstatbestand" gestellt und dann tapste in die Falle.

Meiner Meinung nach hat vor der Anhörung einen Hinweis zu geben, dass eine Anhörung stattfindet, damit man weiß worum es eigentlich geht.
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Alt 09.05.2012, 08:27   #22
silvie0035->Emailproblem
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Anhörungs- und Sanktionsschreiben mal anonymisiert einstellen.

Wegen abgelehnten Probearbeiten kann man nicht sanktioniert werden. Auch nicht wegen Angabe einer Telefonnummer. Probearbeiten ist normalerweise Arbeit in der Probezeit mit Arbeitsvertrag und Vergütung. Man kann es umsonst mit Einwilligung des JC machen. Das ist aber freiwillig.

Guten Morgen an Alle Mitstreiter!

Nun weiß ich Bescheid! Demnächst keine Telefonnr. mehr auf Bewerbungen, wenn es das Gesetz zulässt?, warum dann sich der unnützen Ärger der daraus entsteht aussetzen?

Die Chefin fragte, ob ich probearbeiten würde. War meine Fehler ja zu sagen und dann auch noch frech nachzufragen, ob ich bei dem 1000 Filialen starken Filialkettenbetrieb auch noch eventuell € 7,- die Stunde bekäme, war der Dame wohl zuviel des guten? Da sie ja erst in der Zentrale anrufen müsse, bot ich es dann doch umsonst an. Sie lehnt ab, will angebl. prüfen lassen ob die Oberhäupter doch was rausrücken u. dann bekomme ich einen handgeschmierten Zettel als Absage zugesand, ohne nähere Begründung?! Darauf ins Jc berufen und sanktioniert worden, warum??
Was lernen wir daraus? keine Telefonnr. mehr angeben, Probearbeiten grundsätzlich ohne Arbeitsvertrag ablehnen, habe ich nicht nötig, Punkt, pasta!

gruß silvie0035
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Alt 09.05.2012, 08:48   #23
silvie0035->Emailproblem
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

ine Anhörung muß nicht schriftlich erfolgen - das mußt du einfordern!

Zitat:
Sie haben, trotz Kenntnis der Rechtsfolgen, durch Ihr Verhalten das Zustandekommen dieses Beschäftigungsverhältnisses verhindert.
Die Frage ist: Wie verhindert? Das hätte ich schriftlich beantwortet haben wollen, bevor ich Stellung nehme.

Fürchte, du wirst mit diesem Widerspruch nichts erreichen.


Ok! Aber ich wußte von Sankt. nichts? wurde ja ganz normal, wie jeden Monat ins JC berufen um über meine berufl. Situation zu sprechen, die fing dann während des Gesprächs damit an, ich hätte durch weglassen meiner telef.-nr. und meinem Vorschlag nicht Morgens um 9:00 Uhr, sondern erst um 13:00 Uhr dort kostenlos probearbeiten zu wollen wohl nicht so guten Eindruck hinterlassen? Ich erwiderte, die arbeiten im 3Schichtbetrieb, ab 9 Uhr kann man anfangen, oder ab 10-11 Uhr und die fragte ob ich 1 Probetag ableisten könne, so entschied ich mich für die Schicht zr Mittagszeit hin, eben 13-20 Uhr, langt doch wenn ich es dann doch bereit war umsonst zu tun, oder? Sie hätte ja auch deutlich sagen können, ich erwarte nicht einen Probearbeitstag von 8 Std., sondern von 11 Sdt.? Ich wollte ja, sie wollte aber wohl nicht! Die meinen alle, nur weil man vom JC geschickt wird, ist man der letzte Dreck und muß kuschen? was will man in so einem Abzockerladen, der 1000 Filialen unterhält, keinerlei zusätzlichen Sozialleistungen bezahlt (no Weihnachts, Urlaubs, oder sonstigen Gelder) bezahlt, Tariflohn, Überstunden auch nicht vergütet, sprich am Ende hätte die Kuh mir 450,-€ für 4 Std. tägliche Arbeit angeboten, ich hätte täglich mit meinem betagten Pkw 80 km für hin u. Rückfahrt zurücklegen müssen, Pkw wäre nach einem Jahr Schrott, für Inspektion kein Geld, am Ende kein Auto mehr und nur 2 profitieren, das JC und der Ausbeuterunternehmer, der macht dann die 1001ste Filiale auf meinem Rücken auf!

Habe gestern die Angelegenheit einem Anwalt in Bad Kreuznach für Hartz4-Recht übergeben, der meinte meine Aussichten sehen gut aus, er könne keinen Verstoß meinerseits erkennen, der formuliert denen was und wartet erst mal die Antworten ab! Sanktion soll ja erst ab Juni stattfinden, viell.ziehen die ja den Schwanz ein?

Gruß silvie0035
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Alt 09.05.2012, 09:09   #24
kelebek
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Nebenstrang:
Zitat von silvie0035 Beitrag anzeigen
... kostenlos probearbeiten ... langt doch wenn ich es dann doch bereit war umsonst zu tun, oder? ...
Mein Kenntnisstand dazu ist wie folgt:

Probearbeiten ist nicht kostenlos und nicht umsonst. Selbstverständlich kann man den vereinbarten Lohn (mind. 50% des Branchentarifes), sonst des Traiflohnes, sonst des branchenüblichen Lohnes beim AG auch nachträglich (Nichteinstellung?) einfordern. Bei Nichtgewähren ist der Weg über das Arbeitsgericht danach (zumindest unter ALG II - Bedingungen) kostenfrei und unkompliziert. Mündliche Vereinbarungen sind hier unproblematisch, sofern nur das tatsächliche Probearbeiten von keiner Partei geleugnet wird oder alternativ von zumindest einem Dritten bezeugt werden kann. (Achtung: Das funktioniert nicht mit sog. 'Einfühlungsverhältnissen', die allerdings kein Probearbeiten sind auch auch nicht so genannt werden dürfen.)
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Alt 09.05.2012, 12:24   #25
blinky
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Standard AW: 30%ige Sanktion, da angebliches Fehlverhalten beim Vorstellungsgespräch bemängelt

Das mag ja alles schön und gut sein. Würdest Du bei einer Einstellung auf den einen unbezalten Tag sitzen bleiben wollen?

Stell Dir vor die machen mit mehreren Probearbeiten aus. So haben die einige Zeit kostenlose Arbeitskraft.

Den solltest Du bei Einstellung klagen auf bezahlten Tag, werden die Dich so schnell wie möglich abschieben wollen.

Wirst Du nicht eingestellt und willst den Tag in rechnung stellen, dann haste die Lauferei zum Gericht. Da vielen dies zu umständlich ist, lassen die sich beschei.....

Das mit dem Probearbeiten nimmt langsam überhand.
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30%ige, angebliches, bemängelt, fehlverhalten, sanktion, vorstellungsgespräch

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