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Start > > -> Verdienstbescheinigung und Kontauszug vorlegen?

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Alt 19.03.2007, 22:29   #1
Bohnensalat
Gast
 
Beiträge: n/a
Böse Verdienstbescheinigung und Kontauszug vorlegen?

Liebes Forum,
muß ich meine Verdienstbescheinigung und den Kontoauszug vorlegen?
Seit dem 22. Feb. 2007 habe ich ein Arbeitsverhältnis (freu) und bin natürlich nicht mehr AlgII berechtigt. Bis dahin hatte ich klassisches Hartz IV und ein Jöbbchen mit 100 € im Monat.Ich bin meiner Meldepflicht nachgekommen und habe der ARGE diese Änderung mitgeteilt; habe aber noch das ALG II für März überwiesen bekommen, selbstverständlich zahle ich zuviel bezahltes Geld zurück, das ist nicht die Frage, sondern: Hat die ARGE Recht auf Einsicht in meine Kontoauszüge? Ein, wie üblich, pampig formuliertes Schreiben fordert dringend (!) meine Verdienstbescheinigung und den Kontoauszug ein. Meiner Meinung nach geht es sie nix an, wie viel ich verdiene, und da die ARGE auch nicht am Zustandekommen des Arbeitsvertrages beteiligt war, auch nicht bei wem. Einzig die Tatsache, dass ich bis einschl .21. Feb arbeitslos war, hat doch zu reichen, meine Ansprüche enden zum22. Feb. Zuviel bezahltes wird rückerstattet, oder rechnen die jetzt mein Gehalt von dieser einen Woche auf den ganzen Monat an? Boa wäre ich sauer, denn als ich letztes Jahr länger im Krankenhaus / Reha war, wurde mir die Vollverpflegung auch tageweise berechnet…wer kennt sich mit solcher Situation aus?
Grüße aus Süddeutschland
 
Alt 19.03.2007, 23:46   #2
Henrik55
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Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 980
Henrik55 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallo,
schau mal § 41 SGB II, Tageweise
http://bundesrecht.juris.de/sgb_2/__41.html
Also Rückzahlung ab 22. 2.

Bezüglich Deiner Mitwirkungspflichten §§ 56-62 SGB II
Gem. § 58 SGB II könne sie diese Auskunft sogar von Deinem Arbeitgeber verlangen...
Henrik55 ist offline  
Alt 19.03.2007, 23:56   #3
Urviech
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Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
Hallo,
schau mal § 41 SGB II, Tageweise
http://bundesrecht.juris.de/sgb_2/__41.html
Also Rückzahlung ab 22. 2.

Bezüglich Deiner Mitwirkungspflichten §§ 56-62 SGB II
Gem. § 58 SGB II könne sie diese Auskunft sogar von Deinem Arbeitgeber verlangen...
Was hat das mit dem Vorlegen der Verdienstbescheinigung und der Kontoauszüge zu tun?

Davon mal abgesehen, das es durchaus auch ALG2 gibt, das sich dann "Übergangsgeld" nennt, zur Überbrückung bis zum ersten Gehalt.
 
Alt 20.03.2007, 00:07   #4
Henrik55
Elo-User/in
 
Registriert seit: 19.04.2006
Beiträge: 980
Henrik55 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallo § 58 SGB II hat die Überschrift Einkommensbescheinigung. Selbst wenn dies nicht die Verdienstbescheinigung meint, so müßte er sich auf jeden Fall den Vordruck der Arge abholen und ausfüllen lassen. Dort muss er auch den Verdienst eintragen(siehe § 58 II SGB II).
Henrik55 ist offline  
Alt 20.03.2007, 00:11   #5
Ludwigsburg
Gast
 
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Zitat von Bohnensalat Beitrag anzeigen
Liebes Forum,
muß ich meine Verdienstbescheinigung und den Kontoauszug vorlegen?

Seit dem 22. Feb. 2007 habe ich ein Arbeitsverhältnis (freu) und bin natürlich nicht mehr AlgII berechtigt. Bis dahin hatte ich klassisches Hartz IV und ein Jöbbchen mit 100 € im Monat.Ich bin meiner Meldepflicht nachgekommen und habe der ARGE diese Änderung mitgeteilt; habe aber noch das ALG II für März überwiesen bekommen, selbstverständlich zahle ich zuviel bezahltes Geld zurück, das ist nicht die Frage, sondern: Hat die ARGE Recht auf Einsicht in meine Kontoauszüge? Ein, wie üblich, pampig formuliertes Schreiben fordert dringend (!) meine Verdienstbescheinigung und den Kontoauszug ein. Meiner Meinung nach geht es sie nix an, wie viel ich verdiene, und da die ARGE auch nicht am Zustandekommen des Arbeitsvertrages beteiligt war, auch nicht bei wem. Einzig die Tatsache, dass ich bis einschl .21. Feb arbeitslos war, hat doch zu reichen, meine Ansprüche enden zum22. Feb. Zuviel bezahltes wird rückerstattet, oder rechnen die jetzt mein Gehalt von dieser einen Woche auf den ganzen Monat an? Boa wäre ich sauer, denn als ich letztes Jahr länger im Krankenhaus / Reha war, wurde mir die Vollverpflegung auch tageweise berechnet…wer kennt sich mit solcher Situation aus?
Grüße aus Süddeutschland

Ich denke, du mußt einen Nachweis vorlegen, wann du deinen ersten Lohn erhalten hast. Denn in dem Monat steht dir ken ALG II mehr zu.

Mehr würde ich nicht hinschicken...
 
Alt 20.03.2007, 00:34   #6
Urviech
Gast
 
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Zitat von Henrik55 Beitrag anzeigen
Hallo § 58 SGB II hat die Überschrift Einkommensbescheinigung. Selbst wenn dies nicht die Verdienstbescheinigung meint, so müßte er sich auf jeden Fall den Vordruck der Arge abholen und ausfüllen lassen. Dort muss er auch den Verdienst eintragen(siehe § 58 II SGB II).
Einkommensbescheinigungen müssen nur bei ALG2-Bezug vorgelegt werden, damit die ARGE nachsehen kann, wie hoch das Einkommen neben den Sozialleistungen ist und was über dem Höchstsatz ist, wird es abgezogen.

Ansonsten nachfragen, warum die diese Bescheide haben wollen, denn im Bezug ist er ja nicht mehr.

;)
 
Alt 20.03.2007, 00:38   #7
Arwen
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Beiträge: 1.653
Arwen
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Er hat aber noch AlgII für März bekommen Ende Februar (oder Anfang März?), also möchte die ArGe wissen, wieviel Bohnensalat verdient hat (wann Eingang Gehalt?), um die Rückforderung ausrechnen zu können.

Gruß, Arwen
Arwen ist offline  
Alt 20.03.2007, 01:25   #8
Urviech
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Beiträge: n/a
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Er hat aber noch AlgII für März bekommen Ende Februar (oder Anfang März?), also möchte die ArGe wissen, wieviel Bohnensalat verdient hat (wann Eingang Gehalt?), um die Rückforderung ausrechnen zu können.

Gruß, Arwen
Jo, ALG2 plus KV und RV Beiträge für den ganzen März.
 
Alt 20.03.2007, 09:07   #9
Balu1964
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Beiträge: n/a
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Hallo,

habe im letzten Jahr das gleiche Theater mit gemacht.Ich würde dir empfehlen den Kontoauszug als Kopie vorzulegen und die Stellen zu schwärzen, die die ARGE nichts angeht. Die neue Berechnung dauert eh eine Ewigkeit. Habe bis heute noch keinen Nachzahlungsbescheid erhalten, dass sind jetzt geschlagene 7 Monate her.

Ab 22.Feb. hast du eine Festanstellung, wenn du dein Gehalt aber erst zum 01.März auf dem Konto hast, kann dir kein Mensch was an haben.

Solltest du hohe Fahrtkosten zum Betrieb haben, kann ich dir nur empfehlen, bei der ARGE einen Zuschuss zu beantragen, denn auch dies steht dir zur Eingliederung zu.

Gruß Balu
 
Alt 20.03.2007, 21:27   #10
Bohnensalat
Gast
 
Beiträge: n/a
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Guten Abend,
vielen Dank für Eure Antworten.
Das MärzHartzIV ging am 28.02. ein, das zahle ich selbstverständlich voll zurück. (Habe die Änderungsmitteilung extra etwas verzögert , damit ich das März HartzIV noch – leihweise- bekomme, muß ja irgendwie den März finanzieren bis das erste ganze Gehalt kommt, und Dispozinsen müssen ja nicht sein)
Der Lohn für 22.Feb. – 28.Feb. ging am 27.2. auf mein Konto ein. Zusätzlich habe ich ja noch mein 100 € Jöbbchen, da ging das Januargehalt am 21.Feb ein. Wird das nun auf den ganzen Monat angerechnet oder Tage weise? Also Hartz IV berechtigt 21 Tage und vom 22. – 28. also 7 Tage nicht mehr,?
Ich schicke, wenn überhaupt nur die eine relevante Seite des Kontoauszugs hin, oder wollen die etwa alle (in dem Fall 6) Seiten sehen? Das ist mir zu privat, und die Zeit, dass die ARGE in meinem Leben rumschnüffelt ist mit Unterschrift des Arbeitsvertrages vorbei…dachte ich jedenfalls…
Grüße aus Süddeutschland vom
(weiblichen) :D Bohnensalat
 
Alt 20.03.2007, 23:59   #11
Ludwigsburg
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Zitat von Bohnensalat Beitrag anzeigen
Der Lohn für 22.Feb. – 28.Feb. ging am 27.2. auf mein Konto ein. Zusätzlich habe ich ja noch mein 100 € Jöbbchen, da ging das Januargehalt am 21.Feb ein. Wird das nun auf den ganzen Monat angerechnet oder Tage weise? Also Hartz IV berechtigt 21 Tage und vom 22. – 28. also 7 Tage nicht mehr,?
Ich schicke, wenn überhaupt nur die eine relevante Seite des Kontoauszugs hin, oder wollen die etwa alle (in dem Fall 6) Seiten sehen? Das ist mir zu privat, und die Zeit, dass die ARGE in meinem Leben rumschnüffelt ist mit Unterschrift des Arbeitsvertrages vorbei…dachte ich jedenfalls…
Grüße aus Süddeutschland vom
(weiblichen) :D Bohnensalat
Tja, dann wirst auch für Februar zurück zahlen müssen...
wie das genau berechnet wird bin ich mir nicht sicher... aber klar, daß die dann noch Belege von dir wollen.

Ich denke aber, Einkommensbescheinigungen müßten genügen: Kontoauszüge würde ich nicht mehr vorlegen: wie man seiner Mitwirkungspflicht nachkommt, ist eigene Entscheidung, meine ich.
 
Alt 24.03.2007, 14:08   #12
gerda52
Redaktion
 
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Cool Verdienstbescheinigung und Kontoauszug vorlegen ?

Hallo zusammen,

den stichtagsbezogenen Ausstieg aus dem Leistungsbezug bei Arbeitsaufnahme gibt es nicht im SGB II.

Als Veränderungsanzeige reicht die Mitteilung "ich habe eine Beschäftigung ab dann und dann" nicht aus.

... und was soll die Geheimniskrämerei? Du bist dort nur eine BG-Nr. und ein Fall und sonst nichts. Je schneller du der Aufforderung nach kommst, desto schneller kommt die Akte in den Keller. Und da soll sie doch hin .

Die sechs Seiten Kontoauszüge würde ich auch nicht nehmen, aber den mit betreffendem Zahlungseingang Gehalt vorlegen.

MfG


@(weibl.) Bohnensalat - Gratulation zum Job noch :icon_klarsch: .
gerda52 ist offline  
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