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Start > > -> VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

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Alt 05.12.2011, 21:39   #1
Bud Spencer
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Bud Spencer Bud Spencer
Standard VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Hallo Ihr Lieben,

kurzer Überblick der Situation: EGV mit starrer Anzahl von monatlich 10 Bewerbungen vorgelegt bekommen, EGV nicht unterschrieben, jetzt EGV per VA erhalten, Widerspruch in Arbeit, demnächst Einladung zum Termin mit Bewerbungsnachweis.

Solange die EGV per VA noch im Raum steht, muss ich dem dortigen Inhalt leider erst einmal Folge leisten. Nun habe ich beim letzten Termin im Jobcenter allerdings gleichzeitig 3 VV erhalten.

Meine Frage:
zählen diese 3 VV gesondert, sprich dass ich sogar 13 Bewerbungen nachweisen muss (10 Standardbewerbungen aus der EGV per VA, plus die 3 VV) oder werden die 3 VV quasi mit der EGV per VV verrechnet, so dass es in der Summe bei den 10 Monatsbewerbungen bleibt?

Ich bedanke mich vorab für Eure Antworten!

Gruß Bud
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Alt 05.12.2011, 21:40   #2
Vader
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

VV zählen definitiv zu deinen regulären Bewerbungsbemühungen dazu.
__

Liebe Grüße
Vader

- - -
Erstaunlich, wie verwirrt manche Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel.
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Alt 05.12.2011, 21:59   #3
Bud Spencer
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Bud Spencer Bud Spencer
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Ich interpretiere Dein "dazu" als "inklusive", sprich die jeweilige Bewerbung auf die 3 VV und 7 selbständig abgeschickte Bewerbungen erfüllen die Vorgabe?
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Alt 05.12.2011, 22:03   #4
Vader
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Zitat von Bud Spencer Beitrag anzeigen
Ich interpretiere Dein "dazu" als "inklusive", sprich die jeweilige Bewerbung auf die 3 VV und 7 selbständig abgeschickte Bewerbungen erfüllen die Vorgabe?
Genau so ist es
Die Kosten dafür bekommst du ebenso wie gewohnt erstattet. Die VV zählen also als "ganz normale Bewerbung".
__

Liebe Grüße
Vader

- - -
Erstaunlich, wie verwirrt manche Menschen plötzlich sind, wenn ein Satz anders endet als man es Kartoffel.
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Alt 05.12.2011, 22:32   #5
hanni
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hanni hanni hanni hanni hanni hanni hanni
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Zitat von Bud Spencer Beitrag anzeigen
Ich interpretiere Dein "dazu" als "inklusive", sprich die jeweilige Bewerbung auf die 3 VV und 7 selbständig abgeschickte Bewerbungen erfüllen die Vorgabe?
was steht denn exakt in der EGV?

Eigenbemühungen oder Bewerbungen?

Lies es nochmal durch, je nach Formulierung ist es ...mit... oder ...ohne...
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Alt 05.12.2011, 22:53   #6
Bud Spencer
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Bud Spencer Bud Spencer
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

hanni, mehr Bewerbung denn (Eigen-)bemühung...

"Sie unternehmen während der Gültigkeitsdauer der Eingliederungsvereinbarung im Turnus von 6 Monaten - beginnend mit dem Datum der Unterzeichnung - jeweils mindestens 60 Bewerbungsbemühungen um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, d.h. 10 Bewerbungen im Monat, hierüber im Anschluss an den oben genannten jeweiligen Zeitraum folgende Nachweise zum 30ten eines jeden Monates vor: [...]"

Wobei ich mich gerade auch frage, ab wann genau die EGV per VA nun eigentlich gilt. Erneut kurzer Überblick: EGV zur Unterschrift erstellt und vorgelegt am 11.11. (nicht unterschrieben), EGV per VA erstellt am 29.11. (Gültigkeitsdauer vom 29.11.2011 bis 10.05.2012), Briefumschlag mit Poststempel vom 30.11., bei mir im Briefkasten gelandet am 02.12.

Soweit ich informiert bin, ist doch der Zugang in meinen Empfangsbereich (oder so ähnlich ) maßgeblich. Theoretisch müsste ich dementsprechend ja die 10 Bewerbungen gar nicht nachweisen, oder? "Theoretisch" deshalb, da ich dem nachgekommen bin, es geht hierbei nur um ein besseres Verständnis meinerseits. Die alte unterschriebene EGV lief am 27.11. aus und beinhaltete nur "Bewerbungsbemühungen" ohne eine näher definierte Anzahl dieser.

Bud
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Alt 05.12.2011, 23:59   #7
swavolt
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Bei der Formulierung brauchste gar keine abgeben. :)

im Turnus von 6 Monaten -> heißt alle 6 Monate
im Anschluss an den oben genannten Zeitraum folgende Nachweise zum 30ten eines jeden Monats -> also nach den 6 Monaten zum darauffolgenden 30sten 60 Bewerbungen nachweisen.

-> , d.h. 10 Bewerbungen im Monat -- bedeutet das du 10 Bewerbungen durchschnittlich im Monat machen musst.

Turnus wurde eingeführt um eine starre Anzahl von Bewerbungen zu umgehen. Deshalb ein Zeitraum mit Gesamtanzahl.
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Alt 06.12.2011, 00:32   #8
Bud Spencer
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Bud Spencer Bud Spencer
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Sollte der Begriff "Turnus" tatsächlich als Umgehungsversuch der Behörde hinsichtlich der viel zu hohen, starren und somit rechtswidrigen Bewerbungsanzahl interpretiert werden, muss man sich fragen, welche Dilettanten sich so etwas ausdenken.

In dem vom mir geposteten Abschnitt der EGV per VA wird dieser Umstand ja bereits im nächsten Halbsatz wieder komplett aufgeweicht, indem die Bewerbungen schön gewissenhaft auf jeden der 6 Monate verteilt werden und schlußendlich damit zementiert, dass der unaufgeforderte Bewerbungsnachweis "zum 30ten eines jeden Monates" zu erfolgen hat. Diesen blödsinnig verschachtelten Absatz hätte man folglich auch so wie immer schreiben können: "10 Bewerbungen pro Monat, Nachweis unaufgefordert zum 30ten eines jeden Monats". Unabhängig von der Rechtswidrigkeit, aber das ist doch ein ganz armseliger Versuch, oder?!

Wobei ich inhaltlich jetzt gar nicht all zu tief in die EGV per VA einsteigen wollte, dies hatte ich erst zu einem späteren Zeitpunkt im entpsrechenden Unterforum vor. Trotzdem Danke, swavolt! Deshalb möchte ich nochmal auf die Frage in meinem letzten Posting zurückkommen, ab wann genau die EGV per VA für mich vorerst wirksam wurde. Sollte dies erst auf den 02.12. zutreffen, wäre ja grundsätzlich erst einmal alles in Bezug auf den Monat November in der neuen EGV wertlos (und dann eben auch der ganze Bewerbungsquatsch), oder?

Danke & Gruß
Bud
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Alt 06.12.2011, 01:19   #9
Bud Spencer
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Hhhmm, ich versuche mir mal selbst zu antworten.

Die Wirksamkeit eines Verwaltungsaktes beginnt mit der Bekanntgabe. Das bedeutet, der Verwaltungsakt muss derart in den Machtbereich des Empfängers gelangt sein, dass dieser ohne weiteres von ihm Kenntnis nehmen kann (z. B. Einwurf in den Briefkasten). Ein schriftlicher Verwaltungsakt gilt mit dem dritten Tage nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben, es sei denn, er ist nicht oder später zugegangen (§ 41 Absatz 2 VwVfG). Das bedeutet, dass der schriftliche Verwaltungsakt, der mit einfachem Brief versandt wird, auch dann erst am dritten Tage als bekannt gegeben gilt, wenn er tatsächlich früher zugegangen ist. Nur wenn der Brief nicht oder später zugegangen ist, gilt die Fiktion nicht. Im Zweifel hat die Behörde nachzuweisen, wann die Bekanntgabe erfolgt ist.

Für meinen Fall bedeutet dies: Aufgabe zur Post am 29.11., Bekanntgabe und Wirksamkeit somit am 02.12. (Eingang in meinen Briefkasten und die Geltung als bekannt gegeben gemäß § 41 Absatz 2 VwVfG stimmen hier sogar zufällig überein). Dies ist wohl gleichbedeutend mit der "äußeren Wirksamkeit", so dass ab dem 02.12. bspw. die Frist für den Beginn der Rechtsbehelfsfristen startet. So ganz klar ist mir hingegen noch nicht die "innere Wirksamkeit", die anscheinend mit Erstellung des VA am 29.11. zustande kam und auf die "Rechtswirkung" des Verwaltungsaktes hinzielt. Fällt bspw. eine mögliche Sanktion unter den Begriff der "Rechtswirkung" und könnte demnach grundsätzlich alles in Bezug mit meiner Person und der EGV per VA ab dem 29.11. (und eben nicht erst ab dem 02.12.) darunter fallen... im Endeffekt also auch der Spruch in der EGV "folgende Nachweise zum 30ten eines jeden Monates"?

Dass die Sache aber auch genau dazwischen fallen muss!

Noch ein kleine Zusatzfrage: meine Bewerbungsnachweise gebe ich ja wie gefordert zum einen per Bewerbungsbogen und zum anderen mit Anschreiben und etwaiger Antwort ab. Da ich wie gesagt auch erstmalig VV bekommen habe, bin ich mir nicht ganz sicher, was es mit diesem separaten Rückmeldunsgblatt einer jeden VV an deren Ende auf sich hat. Muss ich den Mist etwa auch noch ausfüllen und kopieren, das wäre ja dann alles doppelt und dreifach?

Bud
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Alt 06.12.2011, 01:42   #10
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@ bud

du hast dir wunderbar selbst geantwortet.
das VA-teil hast du am 02.12.2011 erhalten... also hattest du erst ab genau diesem tag kenntniss.

vom 29.11.2011 bis zum 30.11.2011 = 1 tag.
wenn deine andere variante (bewerbungen bereits ab 11/2011) stimmen sollte... müsstest du demnach deine 10 monatlichen pflichtbewerbungsbemühungen anteilmässig auf einen tag aufsplitten, wenn du das packst, dann hoppalaaa... meine hochachtung!

die VVs, die du zusätzlich vom JC erhalten hast, kannst du nicht mit den 10 eigenbemühungen "verrechnen". die sind zusätzlich zu erbringen. so meine erfahrung. auf diese weise bin ich schon mal ganz locker bei 17 bewerbungen pro monat gelandet.....

> murks.
__

Laus Deo!
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Alt 06.12.2011, 01:43   #11
Bud Spencer
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

So und weiter mit den Selbstgesprächen...

"Die innere Wirksamkeit tritt zum selben oder einem späteren Zeitpunkt wie die äußere Wirksamkeit ein. Die äußere Wirksamkeit kann niemals vor der inneren Wirksamkeit eintreten."

Also: unabhängig davon, wann genau die innere Wirksamkeit in diesem Fall eintritt (ich tippe aber mal stark auf das Zusammenfallen mit der äußeren Wirksamkeit), wird die mir zugesandte EGV per VA frühestens ab dem 02.12. für mich wirksam und somit sind auch mögliche Sanktionen erst auf Ereignisse ab diesem Tag anwendbar. Vielleicht nicht 100%ig juristisch korrekt ausgeführt von mir, aber das müsste so jetzt hinkommen.

Sorry, ich hatte das ganze Zeug vor vielen vielen Jahren mal während meines Studiums und krame gerade mit Hilfe von Guggle in meinem Langzeitgedächtnis herum.

Bud
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Alt 06.12.2011, 01:45   #12
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..........siehe eben.
meine ganz banale ansage.

> murks.
__

Laus Deo!
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Alt 06.12.2011, 01:46   #13
Bethany
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Zitat von swavolt Beitrag anzeigen
Bei der Formulierung brauchste gar keine abgeben. :)

im Turnus von 6 Monaten -> heißt alle 6 Monate
im Anschluss an den oben genannten Zeitraum folgende Nachweise zum 30ten eines jeden Monats -> also nach den 6 Monaten zum darauffolgenden 30sten 60 Bewerbungen nachweisen.

-> , d.h. 10 Bewerbungen im Monat -- bedeutet das du 10 Bewerbungen durchschnittlich im Monat machen musst.

Turnus wurde eingeführt um eine starre Anzahl von Bewerbungen zu umgehen. Deshalb ein Zeitraum mit Gesamtanzahl.
10 pro Monat, ich würde mich jetzt nicht auf die 60 versteifen. Das kann nach hinten losgehen wie die Challenger 1986.

VVs sind ebenfalls Bewerbungsnachweise. Man bemüht sich ja, sich dort zu bewerben.

Bei 10 Bewerbungen würde ich auch erst mal die Kostenfrage klären. e-mails kosten auch Geld (Strom für den PC) als Beispiel.
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Alt 06.12.2011, 01:59   #14
Bud Spencer
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Ich danke Dir, vermurkst! Nun steht Deine Aussage bezüglich der VV im Zusammenhang bzw. in Abgrenzung zu den "normalen" Bewerbungen im Widerspruch zu der Aussage von Vader. Hhmmm, in diesem Fall kann aber wohl nur eine der beiden richtig sein...

Bethany, auch Dir eine Dankeschön, aber die Übernahme der Bewerbungskosten lasse ich an dieser Stelle mal außen vor (schon weil ich davon ausgehe, dass die EGV per VA nicht lange Bestand haben wird)... und sonst wird das dann hier noch unübersichtlicher und mir fallen noch mehr "letzte Fragen dazu" ein. Du würdest aber allem Anschein nach eher zu Vaders Aussage tendieren?

Vorrangig würde mich wie gesagt noch die Sache mit diesem komischen Blatt am Ende einer VV interessieren. Ist das Teil wirklich verpflichtend abzugeben, das wäre dann ja bereits die dritte Kopie/Nachweis (nach Komplettauflistung in einer Bewerbungsliste und separatem Anschreiben) für eine einzige Bewerbung...

Bud
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Alt 06.12.2011, 02:04   #15
Bethany
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Zitat von Bud Spencer Beitrag anzeigen
Du würdest aber allem Anschein nach eher zu Vaders Aussage tendieren?

Vorrangig würde mich wie gesagt noch die Sache mit diesem komischen Blatt am Ende einer VV interessieren. Ist das Teil wirklich verpflichtend abzugeben, das wäre dann ja bereits die dritte Kopie/Nachweis (nach Komplettauflistung in einer Bewerbungsliste und separatem Anschreiben) für eine einzige Bewerbung...

Bud
Ja, ich stimme mit Vader überein. Es steht ja schließlich nicht da, dass es nicht dazu zählt.

Und das komische Blatt, wo steht, ich habe mich beworben bla bla, dass muss zurück ans Amt. Musst aber nicht auf Antwort des Arbeitgebers warten. Mach die Bewerbung fertig, schreib aufs Amt-Teil auf, du hast dich am so und so schriftlich (?) beworben und zurück damit zu den Pappnasen.
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Alt 06.12.2011, 02:19   #16
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vermurkst
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Zitat von Bethany Beitrag anzeigen
Ja, ich stimme mit Vader überein. Es steht ja schließlich nicht da, dass es nicht dazu zählt.

Und das komische Blatt, wo steht, ich habe mich beworben bla bla, dass muss zurück ans Amt. Musst aber nicht auf Antwort des Arbeitgebers warten. Mach die Bewerbung fertig, schreib aufs Amt-Teil auf, du hast dich am so und so schriftlich (?) beworben und zurück damit zu den Pappnasen.
ok, ihr beiden.
dann eben anders. da hatte ich wohl was falsch verstanden... oder aber es wird unterschiedlich von den JC gehandhabt?

was bethany schreibt ist richtig. der termin für die rückmeldung ist meist so knapp gesetzt, dass die firmen noch nicht mal mit dem auswahlverfahren begonnen haben.
eine rückmeldung an`s JC: wann oder warum nicht eingestellt... ist nicht zu leisten.
bitte das kopieren nicht vergessen, denn die originale verbleiben im JC oder aber gleich per fax mit sendeprotokoll > AM/FM!

> murks.
__

Laus Deo!
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Alt 06.12.2011, 07:34   #17
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Zitat von Bud Spencer Beitrag anzeigen
...

Vorrangig würde mich wie gesagt noch die Sache mit diesem komischen Blatt am Ende einer VV interessieren. Ist das Teil wirklich verpflichtend abzugeben,
M.E. nein. Ich sende immer ein formloses Schreiben, dass ich mich dannunddann beworben hätte, dieses zu gen. Termin fristwahrend, mittlerweile nur noch an die allg. Adr. des JC (soll die Poststelle halt sortieren, obwohl mir die Menschen in der Poststelle auch erstmal nix getan haben (vermute ich)...)

An andere Stelle im Forum las ich mal, dass man diese Reaktion auch gänzlich unterlassen könne ...

Zitat:
das wäre dann ja bereits die dritte Kopie/Nachweis (nach Komplettauflistung in einer Bewerbungsliste und separatem Anschreiben) für eine einzige Bewerbung...

...
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Alt 06.12.2011, 09:26   #18
Vader
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Zitat von Bud Spencer Beitrag anzeigen
Vorrangig würde mich wie gesagt noch die Sache mit diesem komischen Blatt am Ende einer VV interessieren. Ist das Teil wirklich verpflichtend abzugeben
Für die Abgabe dieses Vordrucks fehlt die Rechtsgrundlage. Wenn du es also bleiben lässt und lediglich den Anweisungen deines VA nachkommst, entsteht dir kein Nachteil.
Ich mach es so, dass ich den Wisch wegschicke. Jedoch schreibe ich "ANTWORT" und "Porto zahlt Empfänger" drauf. Den Spaß gönn ich mir
__

Liebe Grüße
Vader

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Alt 06.12.2011, 12:53   #19
Bethany
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Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Ich persönlich schicke das schon zurück und wenn ich wieder nen Meldetermin beim SB habe, sage ich auch immer, dass das nix war. Zur Sicherheit. (Gesunde Paranoia oder so.)

Aber man könnte den SB ja mal fragen, ob die VVs auch zu den Eigenbemühungen zählen oder das halt in der EGV festhalten, dass sie das definitiv tun.

Würde ich jetzt aber nicht, denn solange die Formulierung so schwammig ist und VVs als Eigenbemühungen nicht ausgeschlossen sind, isses doch gut.

Kriegste 3 VVs, bewirbst dich und musst dir dann nur noch wegen 7 anderen Bewerbungen die Birne zermartern bei 10 Bewerbungen monatlich.

Wichtig ist, dass du die 10 nicht unterschreitest. Notfalls einfach beim Discounter vorbeigehen und nachfragen wegen Bürojob, den sie natürlich nicht anbieten. Namen notieren fertig.

Bewerbungen sind immer:
- schriftlich
- per mail
- telefonisch
- initiativ
- persönlich
- auf VVs
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Alt 06.12.2011, 13:45   #20
nightangel
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nightangel nightangel nightangel nightangel nightangel nightangel nightangel
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Also ich habe VV's immer als normale Bewerbung mit in meine Liste eingetragen.
Schließlich ist es doch egal wo ich die Stellenausschreibung her habe ich selber bemühe mich aber um die Stelle, habe die Arbeit mit der Bewerbung, schicke die weg, kontaktiere gegebenenfalls den AG usw.

Ansonsten müssten die schon das Wort Eigenbemühung konkretisieren ob es nur Bemühungen sind Stellen ausfindig zu machen oder die Bemühung die Stelle zu kriegen.
Steht da drin Bewerbungsbemühungen ist es ja noch einfacher, du bemühst dich die Bewerbung zuverfassen und diese dem AG zukommen zu lassen.

Diese Formulare die bei den VV's dabei sind habe ich noch nie ausgefüllt und zurück geschickt, schliesslich muss ich doch eh regelmässig die Liste als Nachweis rein reichen und auch bei jedem Termin fragt SB nach den VV's und was daraus geworden ist.
Wenn denn überhaupt mal ein VV kommt nehm ich das Formular oft einfach zum nächsten Termin mit und klär das dann persönlich.
Gab auch bisher noch nie Probleme damit aber man weiß ja, jedes Jobcenter und jeder SB ist da wieder anders.
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Ein kluger den Verstand.
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Alt 06.12.2011, 14:26   #21
sixthsense
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sixthsense Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

Wenn du 60 Bewerbungen innerhalb von 6 Monaten nachzuweisen hast, dann ist es völlig gleichgültig ob du dich auf einen ausgehändigten VV vom JC bewirbst oder auf ein Stellenangebot in der Zeitung.

Aber nebenbei erwähnt, sind 60 Bewerbungen (also durchschnittlich 10 im Monat) zuviel. Selbst für ein relativ gut strukturiertes Ballungszentrum.
__

Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
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Alt 06.12.2011, 14:27   #22
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Bud Spencer Bud Spencer
Standard AW: VV vs. Standardbewerbungen (EGV per VA)

So Ihr Lieben, frisch und munter wieder zu Hause angekommen, den heutigen Einladungstermin wunschgemäß wahrgenommen. Neben der Abgabe diverser nervender Anträge , habe ich natürlich auch versucht, Antworten auf die von mir aufgeworfenen Fragen zu bekommen.


VV vs. Standardbewerbungen

Der Aussage meiner SB zufolge, werden VV genauso eingeordnet wie "normale" Bewerbungen. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: sind laut EGV (per VA) monatlich 10 Bewerbungen gefordert und erhält man gleichzeitig für den entsprechenden Monat 3 VV, so erfüllen die jeweiligen Bewerbungen auf die 3 VV plus 7 "normale" Bewerbungen den Inhalt der EGV (per VA). Eine Rechtsgrundlage konnte sie diesbzüglich aber nicht anführen, jeder SB im Haus handhabt dies angeblich so. Dementsprechend würde ich es auf die Schnelle auch nicht für das gesamte Bundesgebiet verallgemeinern wollen, man sollte im Zweifelsfall wohl immer vor Ort diesbezüglich nachhaken.

Auch wenn man mit Logik bei dieser Behörde normalerweise nicht argumentieren sollte, so trifft es in diesem Fall doch mal zu. Eine Bewerbung auf einen VV ist und bleibt letztlich halt immer noch eine Bewerbung. Dass hier vorausgehend von Seiten des Jobcenters "freundlich nachgeholfen" wurde, kann bei nüchternen Betrachtung der Bewerbungsbemühung ja keine Rolle spielen.


Antwortschreiben (letztes Blatt) eines VV - Verpflichtung zur Rückmeldung?


Um die Frage gleich klipp und klar zu beantworten: keine Ahnung, keine etwaige Rechtsgrundlage, so schlau wie vorher.

Im Prinzip kocht hier wohl jeder SB im Lande sein eigenes Süppchen was den Nachweis der Bewerbungsbemühungen angeht. Dies deckt sich insoweit auch mit meinen Erfahrungen, nachdem ich in den letzten Monaten mehrere Zuständigkeitswechsel hatte... der eine hätte es gern so, der andere lieber so. Auf meine heutige diesbezügliche Nachfrage, erklärte mir meine derzeitige SB, dass sie von den Dingern auch keine zurückhaben will, sie präferiert das Einreichen der abgeschickten Anschreiben.

Lange Rede, kurzer Sinn: ob verpflichtend oder nicht, ich weiß es nicht. Da sich das Nachweisprozedere bei meinen vorherigen SB teilweise sogar erheblich von dem in der EGV festgeschriebenen unterschied (jedoch stets zu meinem Vorteil, ansonsten wär das natürlich nicht drin gewesen), hilft im Endeffekt wohl nur eine schriftliche Aussage des jeweiligen SB dazu. Ich würde dies insbesondere denjenigen empfehlen, die in ihrer EGV (per VA) den ganzen schönen Textbaustein mit Bewerbungsliste, Anschreiben, Rückmeldung etc. drinstehen haben.


Sonstiges zum heutigen Termin und passend zum Thema

Nochmal abschließend zu den angehängten Antwortschreiben eines VV. Heute erhielt ich zwei neue VV, beide enthalten den gängigen Standardsatz: "Bitte teilen Sie uns das Ergebnis Ihrer Bemühungen mit. Füllen Sie dazu das beiliegende Antwortschreiben aus und senden oder faxen Sie es an uns zurück. Sie können das Ergebnis aber auch telefonisch mitteilen."

Interessant dabei ist, dass einer der beiden VV fortgeschrieben wird mit "wir erwarten Ihre Antwort bis zum 23.12.2011", dieser Zusatz fehlt bei dem anderen. Ersterer führt weiterhin netterweise aus: "Bitte beachten Sie die beigefügte Rechtsfolgenbelehrung", welche auch dementsprechend angeheftet ist. Und na klar, logisch : dieser Zusatz und die RFB fehlen bei dem anderen. Das Ganze ist aber eher nebensächlich, es sei an dieser Stelle nur einmal mit aufgezählt.

Desweiteren hatte ich mich ja gestern Abend hier im Thread noch damit beschäftigt, ab wann die EGV per VA nun ihre Wirksamkeit mir gegenüber entfaltet und ob bspw. die Nachweispflicht (zumindestens in der starren und viel zu hohen Anzahl) der Bewerbungen für den Monat November aus dieser (Zugang am 02.12.) abgeleitet werden kann. Entgegen dem Wortlaut der EGV per VA, habe ich den Nachweis per handschriftlich geführter Bewerbungsliste mit weniger als der geforderten Anzahl geführt.

Meine SB ließ sich an dieser Stelle aber überhaupt nicht aus der Reserve locken und akzeptierte dies, lediglich darauf verweisend, dass beim nächsten mal doch bitte die Anschreiben beizufügen wären. Im Prinzip ignorierte sie den Inhalt ihrer eigenen aufgesetzten EGV per VA, wobei sie das Thema sowieso komplett umschifft hat und nicht weiter auf meine nicht-Unterschrift einging. Vielleicht sollte man (ich) es an dieser Stelle dann aber auch einfach mal gut sein und die Brechstange stecken lassen, mit dem Kopf durch Wand verursacht nämlich Kopfschmerzen!

Ich bedanke mich ausdrücklich nochmal für Eure Antworten und/oder Erfahrungsberichte!

Gruß Bud
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Alt 06.12.2011, 14:51   #23
sixthsense
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Zitat:
Um die Frage klipp und klar zu beantworten: keine Ahnung, keine etwaige Rechtsgrundlage, so schlau wie vorher.

Im Prinzip kocht hier wohl jeder SB im Lande sein eigenes Süppchen was den Nachweis der Bewerbungsbemühungen angeht. Dies deckt sich insoweit auch mit meinen Erfahrungen, nachdem ich in den letzten Monaten mehrere Zuständigkeitswechsel hatte... der eine hätte es gern so, der andere lieber so. Auf meine heutige diesbezügliche Nachfrage, erklärte mir meine derzeitige SB, dass sie von den Dingern auch keine zurückhaben will, sie präferiert das Einreichen der abgeschickten Anschreiben.

Lange Rede, kurzer Sinn: ob verpflichtend oder nicht, ich weiß es nicht. Da sich das Nachweisprozedere bei meinen vorherigen SB teilweise sogar erheblich von dem in der EGV festgeschriebenen unterschied (jedoch stets zu meinem Vorteil, ansonsten wär das natürlich nicht drin gewesen), hilft im Endeffekt wohl


Mein SB wollte z.b. bisher noch nie das dem VV beigefügte Antwortschreiben zurück haben. Als Nachweise haben bisher die Bewerbungskostenanträge oder die persönliche Vorlage der schriftlichen Bewerbungen in Begleitung von 1-2 Beiständen ausgereicht. Probleme gabs da bisher nichtmal im Ansatz.

Deswegen sind Beistände immer Gold wert, wenn man persönlich im JC vorstellig wird.
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Alle Beiträge spiegeln lediglich meine persönliche Erfahrung oder Meinung wieder und stellen keine Rechtsberatung dar.

> Gebt der elektronischen Gesundheitskarte keine Chance! <
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