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Alt 18.11.2011, 19:37   #1
Barbarossa
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Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Guten Abend allen Lesern hier.

Seit 5 Monaten bin ich leider gezwungen von Hartz 4 meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.Vor ca 2 Monaten sollte ich zu Arbeit herangezogen werden, was ich keinsfalls verwerflich empfinde und froh wäre wenn ich Arbeit finden könnte.

In den letzten 2 Monaten hat sich jedoch mein Gesundheitszustand derart verschlechtert dass ich nur noch sehr eingeschränkt zu vermitteln bin. Aufgrund dessen wurde ich vom Ärztlichen Dienst begutachtet. Es erwies sich, dass ich andauernde,schwerwiegende Leistungseinschränkungen habe die es die die Aussichten am Arbeitsleben teilzuhabennicht nur vorübergehend mindern.Dieses Gutachten und andere Gutachten behandelnder Ärztewerden durch den Sachbearbeiter unterdrückt oder ignoriert.

Vielmehr werde ich offensichtlich GEZIELT (!) in genau diese Art von Berufssparte ohne Rücksicht der erheblichen und dauerhaften Einschränkungen vermittelt.

Um etwaigen Sanktionen zu entgehen habe ich trotzdem Bewerbungen aufgrund der von ihm erteilten Vermittlungsvorschlägen geschickt.

Wegen der Form einer Bewerbung, in der ich von meiner Behinderung geschrieben habe, solle ich nun um 30% sanktioniert werden!?

Laut gestriger Rücksprache mit meinem Hausarzt sei dieses Vorgehen des Sachbearbeiters, Nötigung,Urkundenunterdrückung und vorsätzliche,versuchte Körperverletzung. Er wird dem SB ein Schreiben zukommen lassen und ihn auffordern es zu unterlassen mir weiter Arbeit zu vermitteln die ich aus gesundheitlichem Aspekt heraus nicht machen kann.

Was jedoch, wenn auch dieses Schreiben keinen Erfolg verspricht und ignoriert wird ??

Was kann ich gegen dieses Vorgehen des Sachbearbeiters tun ?

Muss ich weiterhin Bewerbungen abgeben die meinem Behinderungen widersprechen?

Sind die Vermutungen des Hausarztes hinsichtlich der vorgeworfenen Straftaten richtig?

Sollte ich im versuchen Fachaufsichtsbeschwerde und/oder Dienstaufsichtbeschwerde gegen den SB erwirken?


ICH BITTE DRINGEND UM ADÄQUATEN RAT und danke vorab für jegliche rechtlich unbedenkliche Meinung......
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 19:44   #2
elo237
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elo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiert
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Bei einer Bewerbung muß man sogar von Krankheiten berichten
die die Arbeitsleistung beeinträchtigen würden
__

Ich bin eine fleißige Arbeitermaus und warte auf die Mäuse!
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 20:05   #3
koslowski
 
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koslowski koslowski
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Guten Abend allen Lesern hier.

Seit 5 Monaten bin ich leider gezwungen von Hartz 4 meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.Vor ca 2 Monaten sollte ich zu Arbeit herangezogen werden, was ich keinsfalls verwerflich empfinde und froh wäre wenn ich Arbeit finden könnte.

In den letzten 2 Monaten hat sich jedoch mein Gesundheitszustand derart verschlechtert dass ich nur noch sehr eingeschränkt zu vermitteln bin. Aufgrund dessen wurde ich vom Ärztlichen Dienst begutachtet. Es erwies sich, dass ich andauernde,schwerwiegende Leistungseinschränkungen habe die es die die Aussichten am Arbeitsleben teilzuhabennicht nur vorübergehend mindern.Dieses Gutachten und andere Gutachten behandelnder Ärztewerden durch den Sachbearbeiter unterdrückt oder ignoriert.
Ein eideutiger Verstoß des Sb!

Vielmehr werde ich offensichtlich GEZIELT (!) in genau diese Art von Berufssparte ohne Rücksicht der erheblichen und dauerhaften Einschränkungen vermittelt.
Das wäre Vorsatz!

Um etwaigen Sanktionen zu entgehen habe ich trotzdem Bewerbungen aufgrund der von ihm erteilten Vermittlungsvorschlägen geschickt.
Das war schlecht! Du musst Dich zwischen Fisch oder Fleisch entscheiden!

Wegen der Form einer Bewerbung, in der ich von meiner Behinderung geschrieben habe, solle ich nun um 30% sanktioniert werden!?
Kein Sanktionsgrund! Hättest Du es verschwiegen, wäre das im Fall einer Anstellung bei diesem AG arglistige Täuschung gewesen.

Laut gestriger Rücksprache mit meinem Hausarzt sei dieses Vorgehen des Sachbearbeiters, Nötigung,Urkundenunterdrückung und vorsätzliche,versuchte Körperverletzung.
Aus meiner Sicht auch!
Er wird dem SB ein Schreiben zukommen lassen und ihn auffordern es zu unterlassen mir weiter Arbeit zu vermitteln die ich aus gesundheitlichem Aspekt heraus nicht machen kann.
Vielleicht geht es ja noch einen Schritt weiter, vorsätzliche Körperverletzung im Amt, dass ist strafbewehrt.

Was jedoch, wenn auch dieses Schreiben keinen Erfolg verspricht und ignoriert wird ??
Dass wird er nicht ignorieren wenn er noch etwas Hirn hat.

Was kann ich gegen dieses Vorgehen des Sachbearbeiters tun ?
Den Spieß umdrehen, jag ihn!
Viwelleicht hat er auch andere Elo so unter Druck gesetzt!?
Setz Dich mal den ganzen Tag vor sein Zimmer, schau wer da raus kommt und sprich diese Leute an.

Der muss wissen dass es ihm nun an den Kragen geht.

Muss ich weiterhin Bewerbungen abgeben die meinem Behinderungen widersprechen?
Nein!

Sind die Vermutungen des Hausarztes hinsichtlich der vorgeworfenen Straftaten richtig?
Aus meiner Sicht, ja.

Sollte ich im versuchen Fachaufsichtsbeschwerde und/oder Dienstaufsichtbeschwerde gegen den SB erwirken?
Dass ist dass mindeste! Vielleicht sogar einen Strafantrag stellen!?


ICH BITTE DRINGEND UM ADÄQUATEN RAT und danke vorab für jegliche rechtlich unbedenkliche Meinung......
Suche Dir als ersten einen oder mehrere Beistände bei Dir vor Ort.
Niemals mehr alleine mit dem Sb sprechen!
Alles nur noch schriftlich, mit Empfangsbestätigung!
koslowski ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 20:14   #4
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Hallo,

das ist ja nun alles gar nicht schön...

liegt dir das Gutachten vor?

Wenn nicht, dann mußt du zuerst einmal das Gutachten anfordern und schauen, was der Arzt überhaupt geschrieben hat..sprich welche sozialmedizinischen Einschränkungen er aufgeführt hat.

Fordere bitte umgehend vom ärztl. Dienst der Arbeitsagentur den Teil A und B !!! des ärztl. Gutachtens an.
Du hast Anspruch auf Akteneinsicht bzw. Anspruch auf das Gutachten...und wenn du das dann vorliegen hast...dann würde ich den SB mit den Erkenntnissen aus dem Gutachten, vorwiegend Teil B, konfrontieren...denn eigentlich erhält der SB Teil B des Gutachtens und aus diesem Teil B geht hervor, welche Einschränkungen bei dir zu berücksichtigen sind.
Der SB, der das Gutachten in Auftrag gegeben hat, hätte eigentlich mit dir die "Gutachteneröffnung" besprechen müssen.

Zuerst fordere jetzt das Gutachten an und dann schau, was da im einzelnen steht...
danach kannst du immer noch weitere Schritte ergreifen...aber du mußt erst einmal eine ärztliche Grundlage haben, mit der du entsprechend arbeiten kannst.

Viel Erfolg..

Gruß
Anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 20:45   #5
Hartzeola
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Hartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola EnagagiertHartzeola Enagagiert
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen

Wegen der Form einer Bewerbung, in der ich von meiner Behinderung geschrieben habe, solle ich nun um 30% sanktioniert werden!?
Hast du einen Sanktionsbescheid bekommen oder ist das erst eine
Anhörung?

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Laut gestriger Rücksprache mit meinem Hausarzt sei dieses Vorgehen des Sachbearbeiters, Nötigung,Urkundenunterdrückung und vorsätzliche,versuchte Körperverletzung.
Damit kommst du nicht durch. Höchstens kassiert der SB eine Verwarnung.
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 21:34   #6
Bethany
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Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Man kriegt eine Sanktion, weil man ehrlich gegenüber dem Arbeitgeber ist?

Also wenn die Sanktion kommt: Rechtsmittel einlegen und ab zum Sozialgericht.

Fristen beachten.
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Alt 18.11.2011, 22:58   #7
Barbarossa
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Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

[QUOTE=Anna B.;982993]Hallo,

das ist ja nun alles gar nicht schön...

liegt dir das Gutachten vor?

Wenn nicht, dann mußt du zuerst einmal das Gutachten anfordern und schauen, was der Arzt überhaupt geschrieben hat..sprich welche sozialmedizinischen Einschränkungen er aufgeführt hat.

Fordere bitte umgehend vom ärztl. Dienst der Arbeitsagentur den Teil A und B !!! des ärztl. Gutachtens an.
Du hast Anspruch auf Akteneinsicht bzw. Anspruch auf das Gutachten...und wenn du das dann vorliegen hast...dann würde ich den SB mit den Erkenntnissen aus dem Gutachten, vorwiegend Teil B, konfrontieren...denn eigentlich erhält der SB Teil B des Gutachtens und aus diesem Teil B geht hervor, welche Einschränkungen bei dir zu berücksichtigen sind.
Der SB, der das Gutachten in Auftrag gegeben hat, hätte eigentlich mit dir die "Gutachteneröffnung" besprechen müssen.

Zuerst fordere jetzt das Gutachten an und dann schau, was da im einzelnen steht...
danach kannst du immer noch weitere Schritte ergreifen...aber du mußt erst einmal eine ärztliche Grundlage haben, mit der du entsprechend arbeiten kannst.

Viel Erfolg..

Gruß



Hallo Anna, ja ich habe das Gutachten vorliegen und habe bereits zu einem kleinen Teil daraus in meiner Erklärung zur Sache zitiert.Es liegen nicht nur die Untersuchungsergebnisse des Ärztlichen Dienstes sondern auch von 5 anderen unabhängigen Ärzten vor. Allesamt zielen auf das gleiche Ergebnis hin. Wenn ich all diesen negativen Beschreibungen meines Leistungsbildes zukünftig entsprechen sollte gibt es keinen Weg für mich wieder im Berufsleben Fuss zu fassen.

Ich möchte nochmals versichern dass ich gewillt bin zu arbeiten und das nicht nur in meinem Beruf sondern auch uneingeschränkt in anderen Sparten.
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Alt 18.11.2011, 23:02   #8
Barbarossa
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Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Zitat von Hartzeola Beitrag anzeigen
Hast du einen Sanktionsbescheid bekommen oder ist das erst eine
Anhörung?

Das ist eine Anhörung,Termin am 25.11.11

Damit kommst du nicht durch. Höchstens kassiert der SB eine Verwarnung.

Deshalb frage ich hier wie sich die Sachlage darstellt und ob evtl eine Aussicht auf Erfolg gegeben ist.Es muss für mich auch nicht zwingend dieser Wege sein.
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 23:13   #9
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Wegen der Form einer Bewerbung, in der ich von meiner Behinderung geschrieben habe, solle ich nun um 30% sanktioniert werden!?
Hast Du das schriftlich, daß Du wegen der Nennung der Behinderung sanktioniert werden sollst?

Freilich gehört beim AG alles auf den Tisch, was für oder gegen eine Einstellung relevant ist. Denn bei Verschweigen einer Erkrankung kann das Arbeitsverhältnis vom AG angefochten werden, worauf Du später beim Amt ja ebenfalls eine Sanktion kassieren dürftest.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 18.11.2011, 23:28   #10
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Hallo,

du hast auch Teil B..der für den SB bestimmt ist?

Denn wenn der SB Teil B hat und dich dann doch ohne Berücksichtigung deiner Einschränkungen vermitteln will und bei Nichtbewerbung sanktionieren will...dann hat er ein Problem..wenn du dagegen vorgehst...

Gruß
Anna
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Alt 18.11.2011, 23:31   #11
Barbarossa
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Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Hast Du das schriftlich, daß Du wegen der Nennung der Behinderung sanktioniert werden sollst?

Ich habe schriftlich das ich wegen der Form meiner Bewerbung einer Anhörung beiwohnen muss.In einem heutigen Telefonat hat der SB gesagt dass es wohl nicht ginge dass ich meine Behinderungen schon vorab in eine Bewerbung geschrieben habe.

Freilich gehört beim AG alles auf den Tisch, was für oder gegen eine Einstellung relevant ist. Denn bei Verschweigen einer Erkrankung kann das Arbeitsverhältnis vom AG angefochten werden, worauf Du später beim Amt ja ebenfalls eine Sanktion kassieren dürftest.
Ich bin mir dessen bewußt,deshalb habe ich es auch hinzugefügt. Es gibt ein Bundesarbeitsgerichtsurteil indem das vorgeschrieben wird.
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Alt 18.11.2011, 23:35   #12
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Ich habe schriftlich das ich wegen der Form meiner Bewerbung einer Anhörung beiwohnen muss.In einem heutigen Telefonat hat der SB gesagt dass es wohl nicht ginge dass ich meine Behinderungen schon vorab in eine Bewerbung geschrieben habe.
Hast Du schriftlich, daß Du wegen Nennung der Behinderung sanktioniert werden sollst? Beantworte doch einfach mal die Frage.

Was Dein SB Dir telefonisch sagt, hat 0000 Beweiskraft und ist nicht nachweisbar.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.11.2011, 23:40   #13
Barbarossa
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Zitat von pinguin Beitrag anzeigen
Hast Du schriftlich, daß Du wegen Nennung der Behinderung sanktioniert werden sollst? Beantworte doch einfach mal die Frage.

Habe ich Dir doch beantwortet ! Ich soll wegen der Form und wegen des Inhalts meiner Bewerbung sanktioniert werden.Mehr habe ich nicht schriftlich,leider.

Was Dein SB Dir telefonisch sagt, hat 0000 Beweiskraft und ist nicht nachweisbar.
Das ist mir schon klar.Wobei ich ohne einen Zeugen nicht zu dieser Anhörung gehen werde. Sobald er dann das zum Grund einer Sanktion angibt werde ich dies entsprechend zu verwerten wissen.
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 00:34   #14
Hartzeola
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Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Deshalb frage ich hier wie sich die Sachlage darstellt und ob evtl eine Aussicht auf Erfolg gegeben ist.Es muss für mich auch nicht zwingend dieser Wege sein.
Hier wäre eine Beschwerde angebracht. Mehr nicht.


Zitat:
Das ist eine Anhörung,Termin am 25.11.11
Mündlich oder Abgabetermin?

Eine schriftliche Erklärung würde ich auf jeden Fall liefern. Etwa"Trotzt dem Ihnen vorliegenden Gutachten wurden mir VV unterbreitet, die dieses missachten. Meine Bewerbungen entsprachen vollkommend der Wahrheit...."

Nachweislich abgeben.

Zitat von Barbarossa Beitrag anzeigen
Muss ich weiterhin Bewerbungen abgeben die meinem Behinderungen widersprechen?
Gib deine Behinderung im Lebenslauf an oder beim Vorstellungsgespräch.
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 01:25   #15
koslowski
 
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koslowski koslowski
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Ich würde entweder mit Beistand den Sb persönlich besuchen oder schriftlich folgende Frage stellen:
Was ist so schlimm daran das ich dem potenziellen AG gleich auf meine Krankheiten hinweise?

Du benötigst unbedingt diese Aussage noch mal in Gegenwart eines Beistandes.
koslowski ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 15:01   #16
Bethany
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Nimm dir einen Beistand. Hier im Forum kannst Du das auch versuchen oder jemand aus dem Bekannten-Freundes-Familienkreis. Irgendwer wird doch Zeit haben.

Dann vom SB schriftlich geben lassen, dass Du sanktioniert werden sollst, weil Du dem Arbeitgeber gegenüber aufrichtig warst und gleich auf deine Schwerbehinderung hingewiesen hast, weil sowas nicht verschwiegen werden darf.

SCHRIFTLICH GEBEN LASSEN!!! Ansonsten Gespräch mit Teamleiter und schriftlich Beschwerde ans Beschwerdemanagement nach Nürnberg, dass Du sanktioniert werden sollst, obwohl du dich ordnungsgemäß beworben hast.
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Alt 19.11.2011, 15:06   #17
Barbarossa
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Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo,

du hast auch Teil B..der für den SB bestimmt ist?

Denn wenn der SB Teil B hat und dich dann doch ohne Berücksichtigung deiner Einschränkungen vermitteln will und bei Nichtbewerbung sanktionieren will...dann hat er ein Problem..wenn du dagegen vorgehst...

Gruß
Anna
Hallo Anna, ja ich habe den Teil B des Gutchtens aus dem hervorgeht dass ich zu all diesen Arbbeiten zu denen ich vermittlet werden sollte nicht im Stande bin diese zu bewältigen.Dies jedoch interessiert den SB nicht und er schickt weiter Vermittlungsvorschläge hierfür.
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 16:10   #18
koslowski
 
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koslowski koslowski
Standard AW: Bin ratlos in folgender Situation,bitte um Hilfe.

Ich sehe gerade dass du aus Eschwege kommst, dort gibt es unweit von Dir eine Inni, musst mal googlen.
Da könntest Du auch um Begleitung bitten.
koslowski ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 21:23   #19
Barbarossa
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Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bitte um Rat in folgender Sache;

Guten Abend allen Lesern hier.

Hatte dies Schilderung bereits gestern eingestellt jedoch keine wirklich verwertbaren Ratschläg dazu erhalten.Ich bitte daher erneut um Eure Ratschläge, bzw. Meinung was ich genen folgendes tun kann.

Seit 5 Monaten bin ich leider gezwungen von Hartz 4 meinen Lebensunterhalt zu bestreiten.Vor ca 2 Monaten sollte ich zu Arbeit herangezogen werden, was ich keinsfalls verwerflich empfinde und froh wäre wenn ich Arbeit finden könnte.

In den letzten 2 Monaten hat sich jedoch mein Gesundheitszustand derart verschlechtert dass ich nur noch sehr eingeschränkt zu vermitteln bin. Aufgrund dessen wurde ich vom Ärztlichen Dienst begutachtet. Es erwies sich, dass ich andauernde,schwerwiegende Leistungseinschränkungen habe die es die die Aussichten am Arbeitsleben teilzuhabennicht nur vorübergehend mindern.Dieses Gutachten und andere Gutachten behandelnder Ärztewerden durch den Sachbearbeiter unterdrückt oder ignoriert.

Vielmehr werde ich offensichtlich GEZIELT (!) in genau diese Art von Berufssparte ohne Rücksicht der erheblichen und dauerhaften Einschränkungen vermittelt.

Um etwaigen Sanktionen zu entgehen habe ich trotzdem Bewerbungen aufgrund der von ihm erteilten Vermittlungsvorschlägen geschickt.

Wegen der Form einer Bewerbung, in der ich von meiner Behinderung geschrieben habe, solle ich nun um 30% sanktioniert werden!?

Laut gestriger Rücksprache mit meinem Hausarzt sei dieses Vorgehen des Sachbearbeiters, Nötigung,Urkundenunterdrückung und vorsätzliche,versuchte Körperverletzung. Er wird dem SB ein Schreiben zukommen lassen und ihn auffordern es zu unterlassen mir weiter Arbeit zu vermitteln die ich aus gesundheitlichem Aspekt heraus nicht machen kann.

Was jedoch, wenn auch dieses Schreiben keinen Erfolg verspricht und ignoriert wird ??

Was kann ich gegen dieses Vorgehen des Sachbearbeiters tun ?

Muss ich weiterhin Bewerbungen abgeben die meinem Behinderungen widersprechen?

Sind die Vermutungen des Hausarztes hinsichtlich der vorgeworfenen Straftaten richtig?

Sollte ich im versuchen Fachaufsichtsbeschwerde und/oder Dienstaufsichtbeschwerde gegen den SB erwirken?


ICH BITTE DRINGEND UM ADÄQUATEN RAT und danke vorab für jegliche rechtlich unbedenkliche Meinung......

Im Anhang das besagte Gutachten zu Eurer Ansicht !!

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
gutachten-arbeitsamt-.jpg   gutachten-arbeitsamt-s2.jpg  
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 21:30   #20
doppelhexe
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doppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiert
Standard AW: Bitte um Rat in folgender Sache;

die gutachterin hat ja ne vollpanne...

oben rechts steht: weniger als 3 stunden und unten dann vollschichtig...

was für idioten machen denn solche gutachten? des ding kannste inne tonne kloppen...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2011, 21:39   #21
Reiner Zufall
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Bitte um Rat in folgender Sache;

Leider wird man das nicht einfach in die Tonne kloppen können u. gut ist's.

Ich würde verantwortlichen Stellen den Schwachsinn aufzeigen u. auf einem seriösen Gutachten bestehen.
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Alt 19.11.2011, 21:42   #22
doppelhexe
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doppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiertdoppelhexe Enagagiert
Standard AW: Bitte um Rat in folgender Sache;

Zitat von Reiner Zufall Beitrag anzeigen
Leider wird man das nicht einfach in die Tonne kloppen können u. gut ist's.

Ich würde verantwortlichen Stellen den Schwachsinn aufzeigen u. auf einem seriösen Gutachten bestehen.
natürlich war das auch so gemeint..., nämlich, das mit dem ding, so wie es jetzt ist, niemand was anfangen kann, weil sich jeder raussuchen darf, was ihm passt...

also, erst gutachten ändern/neu machen lassen, dann die sb schubsen... so kann sie sich jetzt rausreden, das des ding nicht eindeutig ist...
doppelhexe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2011, 00:13   #23
BigBen->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Beiträge: 9
BigBen
Standard AW: Bitte um Rat in folgender Sache;

Hallo Barbarossa,

das Gutachten ist in der Form nicht nachvollziehbar.
Du kannst die Erstellung eines nachvollziehbaren Gutachtens verlangen.

Was den Umgang mit dem SB angeht:

Wie Du schreibst liegen ihm die Atteste Deiner behandelnden Ärzte vor und er schickt Dir VVs, für Tätigkeiten, die Du nicht mehr ausüben kannst.

Hier kannst Du Dich auf § 10 SGB II Abs. 1 berufen:
Zitat:

§ 10 SGB II Zumutbarkeit

(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass 1. sie zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist,
In unzumutbare Tätigkeiten darf er Dich nicht vermitteln!

Du schreibst in Deinem Posting von Behinderung. Ist die schon mit einem GdB festgestellt?



In Deinem anderen Thread habe ich gelesen, dass Du am 25.11. dort einen Termin zur Anhörung hast. Zum Thema Beistand wurde da ja schon geschrieben.



Da aber Dein SB kontinuierlich ärztliche Atteste missachtet, kannst Du Akteneinsicht beantragen. Manchmal verschwinden solche Unterlagen auf unerklärliche Weise aus den Akten....


Wenn die Atteste in Deiner Akte sind, forderst Du deren Berücksichtigung ein und verweist auf das nicht nachvollziehbare Gutachten des ÄD. Bis kein nachvollziehbares Gutachten erstellt ist, muss der SB sich an die Atteste halten.



Zitat:
Was jedoch, wenn auch dieses Schreiben keinen Erfolg verspricht und ignoriert wird ??
Mein Vorschlag wäre hier, dass Du Deinem Hausarzt mal das Gutachten des ÄD vorlegst. Dann kann er auch gleich etwas dazu schreiben.
Ich würde nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen.

Es geht ja auch darum, dass das Gutachten des ÄD nachgebessert wird. das ist erstmal wichtig.



Zitat:
Muss ich weiterhin Bewerbungen abgeben die meinem Behinderungen widersprechen?

Nein! Es gilt § 10 SGB II. Das ist nicht zumutbar.

Waswegen sollst Du Dich auf Stellen bewerben, die Du aus gesundheitlichen Gründen nicht annehmen kannst?



Zitat:
Sind die Vermutungen des Hausarztes hinsichtlich der vorgeworfenen Straftaten richtig?

Das Problem hierbei wäre den Vorsatz zu beweisen...
Das Gutachten ist nicht nachvollziehbar und, ob Deine Atteste wirklich in der Akte sind, weisst Du ja noch nicht.

Wenn Dein SB sich auf das Gutachten beruft, kann man ihm höchstens ankreiden, dass ihm die Fehler im Gutachten hätten auffallen müssen, da er ja sicher öfter mit derartigen Unterlagen zu tun hat.
Zitat:
Sollte ich im versuchen Fachaufsichtsbeschwerde und/oder Dienstaufsichtbeschwerde gegen den SB erwirken?
Das solltest Du tun.

Hier wäre nur die Frage, ob Du das schon vor dem Termin in der kommenden Woche tun willst oder erst danach.



Du musst Dir nicht alles gefallen lassen.
Schließlich geht es nicht nur um den einen VV und die entsprechende Bewerbung, sondern um andere VVs, die ähnlich waren und somit auch unzumutbar.
BigBen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2011, 13:20   #24
Barbarossa
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Benutzerbild von Barbarossa
 
Registriert seit: 18.11.2011
Beiträge: 258
Barbarossa Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bitte um Rat in folgender Sache;

Antwort an BIG Ben; Ich danke Dir für Deine aufschlussreichen Äußerungen zum Thema und möchte hierzu folgendes antworten;

das Gutachten ist in der Form nicht nachvollziehbar.
Du kannst die Erstellung eines nachvollziehbaren Gutachtens verlangen.

Meiner Auffassung nach kann dies nur der Auftraggeber und das ist das JC. Andernfalls müsste ich ein neues Gutachten durch den ÄD in Auftrag geben und das kostet doch meine Kohle, oder etwa nicht?!

Was den Umgang mit dem SB angeht:

Wie Du schreibst liegen ihm die Atteste Deiner behandelnden Ärzte vor und er schickt Dir VVs, für Tätigkeiten, die Du nicht mehr ausüben kannst.


Hier kannst Du Dich auf § 10 SGB II Abs. 1 berufen:
In unzumutbare Tätigkeiten darf er Dich nicht vermitteln!

Danke für den Rat, werde ich zukünftig so machen.

Du schreibst in Deinem Posting von Behinderung. Ist die schon mit einem GdB festgestellt?

Die Einstufung der Behinderung kann noch nicht abgeschlossen werden weil sich leider das Krankheitsbild andauernd verschlechtert. Einen Antrag vom Versorgungsamt habe ich vor Tagen erhalten. Er muss nun von den behandelnden Ärzten kommentiert und zum Hausarzt beschickt werden. Der wir dann den Antrag resümierend ergänzen und dann geht dieser zurück ans Versorgungsamt.

In Deinem anderen Thread habe ich gelesen, dass Du am 25.11. dort einen Termin zur Anhörung hast. Zum Thema Beistand wurde da ja schon geschrieben.

Ich werde meine Partnerin mitnehmen, wobei ich dabei befürchte dass ihr Befangenheit unterstellt werden könnte. In ESW gibts noch eine Möglichkeit in einer Selbsthilfegruppe Rat zu finden. Ob ich da auch einen Begleiter in der Kürze der gegebenen Zeit finde wage ich zu bezweifeln.

Da aber Dein SB kontinuierlich ärztliche Atteste missachtet, kannst Du Akteneinsicht beantragen. Manchmal verschwinden solche Unterlagen auf unerklärliche Weise aus den Akten....

Die Atteste und Gutachten habe ich dem SB persönlich ausgehändigt weil er sie für die Stellungnahme des MD benötigt hatte. Es liegen diese also zur Kenntnis des SB vor .Er ignoriert sie jedoch nunmehr in 3 Fällen vollends.

Wenn die Atteste in Deiner Akte sind, forderst Du deren Berücksichtigung ein und verweist auf das nicht nachvollziehbare Gutachten des ÄD. Bis kein nachvollziehbares Gutachten erstellt ist, muss der SB sich an die Atteste halten.

Er hält sich nicht an die Gutachten das ist mal Fakt! Ich habe ihm deshalb schon angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten weshalb er diese ignoriert. Resultat : KEINES, da keine Antwort.

Mein Vorschlag wäre hier, dass Du Deinem Hausarzt mal das Gutachten des ÄD vorlegst. Dann kann er auch gleich etwas dazu schreiben.

Das habe ich bereits gemacht. Er wird dem SB direkt anschreiben und für mich ein weiters Attest schreiben das ich mir am Dienstag in seiner Praxis abholen kann. Somit habe ich noch vor dem genannten Termin etwas in der Hand was mir sicherlich sehr hilfreich sein wird.

Ich würde nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen.

Es geht ja auch darum, dass das Gutachten des ÄD nachgebessert wird. das ist erstmal wichtig.


Meine Meinung hierzu habe ich geschildert;



Nein! Es gilt § 10 SGB II. Das ist nicht zumutbar.

Waswegen sollst Du Dich auf Stellen bewerben, die Du aus gesundheitlichen Gründen nicht annehmen kannst?


Weil ich etwaigen schon angedrohten Sanktionen aus dem Wege gehen will mache ich das. Ich schreibe jedoch in jegliche Bewerbung meine Attestierten Einschränkung von vorneherein mit rein. Hierzu bin ich laut Bundesarbeitsgerichtsurteil sogar verpflichtet. Aus diesem Grund sollte ich ja auch den besagten Termin zur Anhörung wahrnehmen.



Das Problem hierbei wäre den Vorsatz zu beweisen...
Das Gutachten ist nicht nachvollziehbar und, ob Deine Atteste wirklich in der Akte sind, weisst Du ja noch nicht.

Wie siehst Du die Sachlage nun wo du weiter Details erfahren hast?Ich denke schon ihm durchaus Vorsatz beweisen zu können.

Selbst wenn keinen anderen Gutachten vorlägen wäre dies schon Voratz mich immer in ein Sparte zu Vermitteln die ausdrücklich und einwandfrei für mich nicht gegeignet sind.

Hierzu ein Beispiel aus meinem Fall: Aus meinem ÄD Gutachten geht hervor dass ich u.a. an keine Hitzearbeiten usw. herangezogen werde kann. Der SB vermittelt mich jedoch nunmehr zum dritten Mal als Koch, Küchehilfe oder Spüler. Ist das Dummheit oder Vorsatz?? Jeder, aber wirklich jeder halbwegs "normale" Mensch ist in der Kenntnis dass noch nicht KALT gekocht werden kann und wird sich zumindest vorstellen können welche Temperaturen in einer Gastroküche herrschen. Da ich davon ausgehen muss dass es keine Dummheit ist muss es Vorsatz sein. Wie siehst Du das?


Wenn Dein SB sich auf das Gutachten beruft, kann man ihm höchstens ankreiden, dass ihm die Fehler im Gutachten hätten auffallen müssen, da er ja sicher öfter mit derartigen Unterlagen zu tun hat.

Das solltest Du tun.

Werde ich auch machen, befürchte jedoch dass es zu keinem Resultat führen wird.

Hier wäre nur die Frage, ob Du das schon vor dem Termin in der kommenden Woche tun willst oder erst danach.

Ich werde zu diesem Termin ein vorgefertigte Dienstaufsichtsbeschwerde mitnehmen.Je nach dem wie das Gespräch verläuft werde ich sie nachher per Empfangsbestätigung im JC abgeben. Eine Fachaufsichtsbeschwerde schicke ich am selben Tag an die entsprechende Stelle ab.

Du musst Dir nicht alles gefallen lassen.

Das will und werde ich auch nicht machen!


Schließlich geht es nicht nur um den einen VV und die entsprechende Bewerbung, sondern um andere VVs, die ähnlich waren und somit auch unzumutbar.
Barbarossa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.11.2011, 17:00   #25
BigBen->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 27.06.2011
Beiträge: 9
BigBen
Standard AW: Bitte um Rat in folgender Sache;

Hallo Barbarossa,

Zitat:
das Gutachten ist in der Form nicht nachvollziehbar.
Du kannst die Erstellung eines nachvollziehbaren Gutachtens verlangen.

Meiner Auffassung nach kann dies nur der Auftraggeber und das ist das JC. Andernfalls müsste ich ein neues Gutachten durch den ÄD in Auftrag geben und das kostet doch meine Kohle, oder etwa nicht?!
Mit Deiner Meinung liegst Du richtig.
Ich habe mich da wohl etwas mißverständlich ausgedrückt.
Das Gutachten in seiner aktuellen Form ist nicht nachvollziehbar, weil es sich inhaltlich widerspricht. Das Gutachten soll ja dazu dienen den Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit festzustellen. Genau das geht daraus aber nicht hervor.
Da JC sollte Interesse daran haben, dass Deine Erwerbsfähigkeit geklärt ist.
Für die ist das aus dem Grund wichtig, weil sie Dir hier mit einer Sanktion drohen.
In § 31 SGB II steht aber zum einen, wann erwerbsfähige Leistungsberechtigte Pflichtverletzungen begehen und zum anderen ist auch dort nochmal die Zumutbarkeit der Arbeit erwähnt.
Mit dem aktuellen Gutachten dürfen sie Dich gar nicht sanktionieren, weil ja nicht mal geklärt ist, ob Du zum Personenkreis der Erwerbsfähigen gehörst.

Zitat:
Ich werde meine Partnerin mitnehmen, wobei ich dabei befürchte dass ihr Befangenheit unterstellt werden könnte. In ESW gibts noch eine Möglichkeit in einer Selbsthilfegruppe Rat zu finden. Ob ich da auch einen Begleiter in der Kürze der gegebenen Zeit finde wage ich zu bezweifeln.
Wichtig ist, dass Du nicht alleine hingehst.
Vielleicht findet sich ja auch noch kurzfristig eine Begleitung. Poste das doch mal im entsprechenden Unterforum.
Zitat:
Die Einstufung der Behinderung kann noch nicht abgeschlossen werden weil sich leider das Krankheitsbild andauernd verschlechtert. Einen Antrag vom Versorgungsamt habe ich vor Tagen erhalten. Er muss nun von den behandelnden Ärzten kommentiert und zum Hausarzt beschickt werden. Der wir dann den Antrag resümierend ergänzen und dann geht dieser zurück ans Versorgungsamt.
Wichtig ist hier erstmal, dass Du das beantragst und eingestuft wirst.
Sollte sich Dein gesundheitlicher Zustand weiter verschlechtern, kannst Du einen Erhöhungsantrag stellen. Aber das ist nochmal eine andere "Baustelle".
Zitat:
Er hält sich nicht an die Gutachten das ist mal Fakt! Ich habe ihm deshalb schon angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten weshalb er diese ignoriert. Resultat : KEINES, da keine Antwort.
Das ist schon mal "Futter" für die Fach-/Dienstaufsichtsbeschwerde.
Zitat:
Das habe ich bereits gemacht. Er wird dem SB direkt anschreiben und für mich ein weiters Attest schreiben das ich mir am Dienstag in seiner Praxis abholen kann. Somit habe ich noch vor dem genannten Termin etwas in der Hand was mir sicherlich sehr hilfreich sein wird.
Hier kannst Du eine Kopie des Schreibens zur Kenntnisnahme an den ÄD schicken. Vielleicht fällt denen dann ja auch auf, was sie da für einen Blödsinn verzapft haben.
Zitat:
Weil ich etwaigen schon angedrohten Sanktionen aus dem Wege gehen will mache ich das. Ich schreibe jedoch in jegliche Bewerbung meine Attestierten Einschränkung von vorneherein mit rein. Hierzu bin ich laut Bundesarbeitsgerichtsurteil sogar verpflichtet. Aus diesem Grund sollte ich ja auch den besagten Termin zur Anhörung wahrnehmen.
Das war eigentlich eine rhetorische Frage, aber ich verstehe Dich da schon.
Meiner Meinung nach darfst Du aber aus verschiedenen Gründen nicht sanktioniert werden. Deine Erwerbsfähigkeit ist dank des "tollen" Gutachtens des ÄD ungeklärt. Wenn nicht mal das geklärt ist, ist somit auch die Zumutbarkeit bestimmter Tätigkeiten unklar.
Zitat:
Wie siehst Du die Sachlage nun wo du weiter Details erfahren hast?Ich denke schon ihm durchaus Vorsatz beweisen zu können.

Selbst wenn keinen anderen Gutachten vorlägen wäre dies schon Voratz mich immer in ein Sparte zu Vermitteln die ausdrücklich und einwandfrei für mich nicht gegeignet sind.

Hierzu ein Beispiel aus meinem Fall: Aus meinem ÄD Gutachten geht hervor dass ich u.a. an keine Hitzearbeiten usw. herangezogen werde kann. Der SB vermittelt mich jedoch nunmehr zum dritten Mal als Koch, Küchehilfe oder Spüler. Ist das Dummheit oder Vorsatz?? Jeder, aber wirklich jeder halbwegs "normale" Mensch ist in der Kenntnis dass noch nicht KALT gekocht werden kann und wird sich zumindest vorstellen können welche Temperaturen in einer Gastroküche herrschen. Da ich davon ausgehen muss dass es keine Dummheit ist muss es Vorsatz sein. Wie siehst Du das?
Was Du schilderst ist auf jeden Fall Schikane und das natürlich mit Vorsatz.
Da würde ich auf jeden Fall Fach- und Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen. Es geht hier ja um wiederholte Vorfälle. Zudem wird auf Deine Einwände nicht reagiert.
Diesem SB muss man da schon "auf die Finger klopfen".

Zunächst geht es aber darum, dass Du am 25.11. klarmachen kannst, dass man Dich nicht sanktionieren darf, weil hierfür die Rechtsgrundlage fehlt.
BigBen ist offline   Mit Zitat antworten
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