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Alt 30.09.2011, 17:05   #1
Monikaol->Emailproblem
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Monikaol
Standard Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Forenteilnehmer,

ich habe 'mal eine Frage. Ich bin gestern wegen verschiedener Sachen zu einem Rechtsanwalt gewesen. Wir sind so verblieben, dass er sich die Unterlagen zunächst in Ruhe durchsieht und wir uns dann nächste Woche wieder zusammensetzen. Natürlich fällt hierfür eine Beratungsgebühr an. Bekommt man diese Beratungsgebühr aber nicht zurück bzw. wird einem erlassen, wenn der Anwalt die Sache dann übernimmt? Der Anwalt meinte, dass ich die Beratungsgebühr erst zurückbekomme, wenn das Gericht über die Prozesskostenhilfe entschieden hat. Und das kann sich ja wohl länger hinziehen. Würde gerne hierzu euren Rat hören! Danke im Voraus!
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Alt 30.09.2011, 17:12   #2
Seepferdchen
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Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Monikaol, du kannst doch zum Amtsgericht gehen und einen Beratungsbeihilfeschein
beantragen kostet 10 Euro!

Natürlich bekommst du den nur wenn du ALG II bzw. zu wenig Einkommen hast!

Stelle dir mal ein Link rein!

http://www.justiz.nrw.de/BS/formular...lfe/AG_I_1.pdf

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 30.09.2011, 17:14   #3
KAHMANN
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Cool AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Hallo Monikaol, du kannst doch zum Amtsgericht gehen und einen Beratungsbeihilfeschein
beantragen kostet 10 Euro!

Natürlich bekommst du den nur wenn du ALG II bzw. zu wenig Einkommen hast!

Stelle dir mal ein Link rein!

http://www.justiz.nrw.de/BS/formular...lfe/AG_I_1.pdf

Gruss Seepferdchen


Seit wann kostet der Beratungshilfeschein vom Amtsgericht, für ALG II Leistungsberechtigte 10 Euro ?
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Alt 30.09.2011, 17:17   #4
KAHMANN
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Cool AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

kannste Löschen Admin
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Alt 30.09.2011, 17:19   #5
Monikaol->Emailproblem
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Monikaol
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Seepferdchen,

habe vergessen zu erwähnen, dass es bei uns diese Beratungsscheine nicht gibt. Nur die öffentliche Rechtsberatung und die war nicht so toll. Früher hatte ich es einmal, dass mir eine Anwältin die Beratungsgebühr zurückgegeben hatte, nachdem sie die Sache übernommen hatte. Deshalb bin ich jetzt etwas irritiert, dass die Gebühr jetzt erst einmal futsch ist.
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Alt 30.09.2011, 17:21   #6
Seepferdchen
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Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
Seit wann kostet der Beratungshilfeschein vom Amtsgericht, für ALG II Leistungsberechtigte 10 Euro ?
Lies doch bitte den Link samt Antragshinweise von Justiz!

Bitte Danke!
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 30.09.2011, 17:30   #7
Seepferdchen
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Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von Monikaol Beitrag anzeigen
Hallo Seepferdchen,

habe vergessen zu erwähnen, dass es bei uns diese Beratungsscheine nicht gibt. Nur die öffentliche Rechtsberatung und die war nicht so toll. Früher hatte ich es einmal, dass mir eine Anwältin die Beratungsgebühr zurückgegeben hatte, nachdem sie die Sache übernommen hatte. Deshalb bin ich jetzt etwas irritiert, dass die Gebühr jetzt erst einmal futsch ist.
Gut,ob du die Beratungsgebühr wiederbekommst kann ich dir nicht sagen.

Denke mal das RA dir da nix falsches gesagt hat.

Lies auch mal hier nach!
http://www.justiz.de/formulare/zwi_b...FA1663DDF40606


Aber warte vieleicht hat ein anderer user dazu ein Gedanke.

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 30.09.2011, 17:43   #8
KAHMANN
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Cool AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Lies doch bitte den Link samt Antragshinweise von Justiz!

Bitte Danke!

OK der RA kann die Gebühr erlassen.

Hab mich nur gewundert weil ich keine 10€ zahlen musste.

lG
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Alt 30.09.2011, 17:51   #9
Seepferdchen
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Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
OK der RA kann die Gebühr erlassen.

Hab mich nur gewundert weil ich keine 10€ zahlen musste.

lG
Du schreibst kann die Gebühr erlassen, hast du da eventuell etwas mehr?

Wie zum Beispiel bei Prozessgewinn?!

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 30.09.2011, 17:52   #10
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Monikaol
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
OK der RA kann die Gebühr erlassen.

Hab mich nur gewundert weil ich keine 10€ zahlen musste.

lG
Habe ich auch schon einmal so erlebt. Aber im Sozialrecht sind die Anwälte wohl vorsichtiger. Mit zehn Euro wäre ich gerne einverstanden gewesen!

Nebenbei: Warum löscht Du Deinen Beitrag #3 nicht über "ändern" selber?
Monikaol ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.09.2011, 18:00   #11
verona
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verona verona verona verona verona verona
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Ein Beratungsschein muss vor dem Beratungsgespräch vorliegen.
Nachträglich geht das m. W. nicht.
PKH nur wenn die Sache Aussicht auf Erfolg hat und die Bedürftigkeit gegeben ist. Letzteres ist ja der Fall.
Vorsicht: vier Jahre wird die Wirtschaftlichkeit überprüft, ob man evtl. PKH zurück zahlen muss.

Die 10€ kann ein RA zusätzlich zu der gewährten Beratungsgebühr verlangen. Einige verzichten darauf.
__

L.G. Verona

Was die Menschen am besten können, ist, neue Informationen so zu filtern, dass bestehende Auffassungen intakt
bleiben.

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Alt 30.09.2011, 21:41   #12
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Monikaol
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

@verona

Wie bereits oben geschrieben, diese Beratungsscheine gibt es hier bei uns nicht. Dafür wird eine öffentliche Rechtsberatung angeboten. Die 10,-- Euro würde ich ja gerne bezahlen, die Beratungsgebühr des RA ist aber erheblich saftiger. Und die Beratungsgebühr sehe ich dann ja auch so schnell nicht wieder. Dabei geht es u.a. um eine Sanktion. Da ist man ja eh schon finanziell belastet. Ich sehe aber auch ein, dass ein RA nicht für umsonst arbeiten möchte.

@verona & alle

Benötigt ihr dann pro Sachverhalt (z.B. EGV, Sanktion etc.) einen Beratungsschein und wie macht ihr das: Gebt ihr alles an einen Anwalt ab oder versucht ihr die Sachen selber vor dem Sozialgericht durchzubringen, mithilfe dieses Forums?
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Alt 30.09.2011, 23:51   #13
Doppeloma
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Frage AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Monikaol,

Zitat:
Benötigt ihr dann pro Sachverhalt (z.B. EGV, Sanktion etc.) einen Beratungsschein und wie macht ihr das: Gebt ihr alles an einen Anwalt ab oder versucht ihr die Sachen selber vor dem Sozialgericht durchzubringen, mithilfe dieses Forums?
Zur Beratung (vorgerichtlich) muss man schon angeben worum es im Groben geht, aber du schreibest ja Beratungshilfeschein gibt es bei euch nicht.

Wenn du dann trotzdem einen Anwalt in Anspruch nehmen willst (außerhalb dieser angebotenen Beratungsmöglichkeit), dann möchte der natürlich auch was für seine Arbeit haben, da liegen Vorschüsse bis zu ca. 300 € durchaus im Rahmen des Möglichen.

Es kommt zunächst mal darauf an, ob es um die Klärung vorgerichtlicher Fragen geht (also z.B. eine Widerspruchsbegründung) oder ob die Angelegenheit bereits Klagereif IST (abgelehnter Widerspruch).

Der übliche Rechtsweg MUSS schon eingehalten werden, man KANN nicht SOFORT am Gericht klagen.

Erst für die Klage käme dann ein Antrag auf PKH in Frage, wenn dich da ein Anwalt bei unterstützen soll.

Man KANN die Klage am SG auch alleine durchziehen, dann braucht man keine PKH, weil das Verfahren am SG (für den privaten) Kläger kostenfrei ist.

Ich selbst habe Anfang August eine Klage gegen das JC eingereicht und glaubte zunächst das alleine zu schaffen, inzwischen gab es aber neue Probleme zusätzlich auf die beklagte Sache bezogen.

Darum habe ich nun doch einen Anwalt gebeten, mich auf PKH zu unterstützen.
Der ist bereit dazu, muss sich aber natürlich erst mal in den Sachverhalt einlesen /einarbeiten, um dann die PKH bei Gericht begründen zu können.

Für diese Vorarbeiten habe ich auch einen Vorschuß (100 €) geleistet, den ich aber nach Bewilligung der PKH von ihm zurück bekomme, das habe ich natürlich schriftlich.

Eigentlich hätte ich das Geld auch nicht "über", aber wenn ich seine Hilfe haben möchte, bleibt mir nichts Anderes übrig und die Angelegenheit wird immer komplizierter, ich blicke da alleine einfach nicht mehr durch.

Ich glaube auch NICHT, dass mir da das Forum helfen könnte, dazu ist das Alles viel zu komplex geworden, ich denke jedoch, dass ich ihm da vertrauen kann und auch diese 100 € zurückbekommen werde.

Er hat schon über die ersten JC-Dokumente NUR den Kopf geschüttelt und er wird noch VIEL zum Schütteln bekommen, es gibt eigentlich KEINEN Bescheid seit Dezember der wirklich korrekt wäre.

Da sollte auch die PKH kein Thema sein und um die spätere Forderung des Gerichtes mache ich mir aktuell überhaupt noch keine Gedanken.

Zunächst gehe ich mal davon aus, dass ich/wir diesen Prozeß gewinnen werden, dann MUSS sowieso das Jobcenter meinen Anwalt bezahlen, somit gibt es dann für mich NIX zu erstatten

Sollte das nicht so sein, ist bei mir (auch auf lange Sicht) NIX mehr zu holen, bin sowieso noch über 4 Jahre in PI ohne pfändbares Einkommen, da ist das bis dahin auch erledigt.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 01.10.2011, 00:55   #14
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Monikaol
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Doppeloma,

ich danke Dir sehr für Deinen Beitrag. Das baut mich auf! Bei mir ist es ähnlich. Habe zunächst versucht die Sachen mithilfe dieses Forums und einer Beratungsstelle vor Ort (mit Betroffenen) alleine auf die Reihe zu bekommen. Mittlerweile ist das Ganze so komplex geworden, dass ich merke, ich bekomme es nicht ohne professionelle, anwaltliche Hilfe hin. Kostenmäßig bewegt sich die Beratungsgebühr in dem von Dir erwähnten Rahmen. Für mich ein Vermögen, weil ich eine dreißig prozentige Sanktion habe und noch andere größere Baustellen. Das Geld muss ich mir jetzt irgendwie zurechtschnitzen. Ich habe hier sehr oft gelesen, dass scheinbar sehr viele hier im Forum alle Angelegenheiten mit dem Amt und dem Sozialgericht selber erledigen (Widersprüche, Klagen beim SG etc.). Danke, dass Du mich bestärkst auch 'mal sich selber gegenüber zuzugeben, auch 'mal professionelle, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen müssen, obwohl die finanzielle Lage diesen Weg höchst verbieten müsste. Bei allen Anwälten, die vielleicht hier im Forum wertvolle Hilfe leisten, möchte ich mich entschuldigen, sollten meine Bemerkungen ihrer Hilfe geringschätzig erscheinen.
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Alt 01.10.2011, 01:01   #15
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Monikaol
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von Doppeloma Beitrag anzeigen
[...]
Sollte das nicht so sein, ist bei mir (auch auf lange Sicht) NIX mehr zu holen, bin sowieso noch über 4 Jahre in PI ohne pfändbares Einkommen, da ist das bis dahin auch erledigt.
Bitte warum kannst Du heute schon sagen, dass Du in den nächsten über 4 Jahren kein pfändbares Einkommen erzielen wirst?
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Alt 01.10.2011, 01:34   #16
Doppeloma
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Blinzeln AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Monikaol,

Zitat:
Bitte warum kannst Du heute schon sagen, dass Du in den nächsten über 4 Jahren kein pfändbares Einkommen erzielen wirst?
Weil ich nicht daran glaube, dass ich mal im Lotto gewinnen werde...

War nur Spaß, ich bin seit über 3 Jahren AU-bescheinigt krank und kämpfe an zweiter Front (mit dem selben Anwalt!) um meine EM-Rente von der DRV.

NUR durch diese ganze Misere bin ich überhaupt in H4 gelandet (nach 1,5 Jahren Krankengeld und 1,5 Jahren ALG), ich HABE einen Job als Telefonistin, den ich aber aus gesundheitlichen Gründen NICHT mehr ausüben KANN.

Nach dem Willen der DRV soll ich mir aber einen ANDEREN Job suchen, ich bin fast 59 Jahre alt und wie geschrieben ziemlich krank (Herz-OP und inzwischen schwere psychische Probleme dazu), die AG stehen Schlange vor meiner Türe.

Ich KANN einfach NICHT mehr und hoffe immer noch, mal die EM-Rente zu bekommen, die mir nach fast 40 Jahren Arbeit (eigentlich) in diesem Falle zustehen würde.

Die wird NICHT SOOO üppig ausfallen, dass ich davon mal PKH zurückzahlen müßte/könnte aber ich könnte davon wenigstens so einigermaßen LEBEN OHNE Grusi im Alter.

Darum glaube ich NICHT, dass ich mir um die Rückzahlung von PKH groß Gedanken machen muss.

So hätte ich früher auch nicht gedacht, aber ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal die PI einreichen muß oder auf H4 angewiesen bin, NUR weil ich wegen Krankheit nicht mehr arbeiten KANN.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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Alt 01.10.2011, 01:43   #17
Monikaol->Emailproblem
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Monikaol
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

@ Doppeloma

Danke für Deine offenen, erklärenden Worte!

LG,
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Alt 01.10.2011, 13:18   #18
frankfurterin->Emailproblem
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frankfurterin
Standard AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
OK der RA kann die Gebühr erlassen.

Hab mich nur gewundert weil ich keine 10€ zahlen musste.
Das Amtsgericht erhebt auch nicht die Gebühr, sondern der Anwalt KANN sie erheben. Der Schein selbst kostet nichts.

Mein Anwalt wollte die 10 Euro auch nicht.
Der Rechtspfleger sagte mir auch, dass immer wieder Leute denken, der Schein würde was kosten. Dies ist aber nicht der Fall.

Zitat von Monikaol Beitrag anzeigen
Benötigt ihr dann pro Sachverhalt (z.B. EGV, Sanktion etc.) einen Beratungsschein und wie macht ihr das: Gebt ihr alles an einen Anwalt ab oder versucht ihr die Sachen selber vor dem Sozialgericht durchzubringen, mithilfe dieses Forums?
Mein Anwalt hat sich beim ersten Termin 4,5 Vollmachten unterschreiben lassen. Vorsorglich. Und diesen Zettel für Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe habe ich auch 4 oder 5x unterschrieben. So kann er in jedem Fall einzeln agieren, ohne dass ich immer hinfahren und wieder unterschreiben muss.

Da sich bei mir schon mehrere Sachen gesammelt hatten, war das so auch geschickter. Das erste wurde schon auf den Weg gebracht, das zweite wird gerade ausgearbeitet.

Alleine würde ich mich da nicht ranwagen.

@Threadstarterin: In welchem Bundesland lebst du denn? Kann mir gar nicht vorstellen, dass euer zuständiges Amtsgebricht das nicht anbietet. Dachte, das gäbs überall.
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Alt 01.10.2011, 13:42   #19
gelibeh
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Nö, in Hamburg und ,ich glaub, in Bremen nicht. In Hamburg gibt es die Öra. Über deren Qualität kann ich nichts sagen. Lasse meinen Krams über den VDK laufen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 02.10.2011, 08:47   #20
verona
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Zitat von Monikaol Beitrag anzeigen
Bitte warum kannst Du heute schon sagen, dass Du in den nächsten über 4 Jahren kein pfändbares Einkommen erzielen wirst?
Das ist und war bei mir auch das Problem. Ich war bei zwei Gerichten und habe mich über PKH erkundigt. Unter Umständen kann man bereits als Aufstocker zu Rückzahlungen heran gezogen werden.
Das beläuft sich so auf 15,- bis 45 Euro.
Die Gesetze werden inzwischen enger ausgelegt.

Es macht auch Sinn, sich mal zu erkündigen, ob die PKH bei Gewinn des Prozesses erstattet werden muss. Bei Vergleich und Verlieren ist das gegeben. Im Arbeitsrecht ist das übrigens egal; jede Partei übernimmt in der ersten Instanz seine eigenen Kosten

Außerdem kann man bei Erwerbsfähigkeit wirklich nicht definitiv sagen, dass man in den nächsten vier Jahren keine Anstellung bekommt.
__

L.G. Verona

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Alt 03.10.2011, 00:10   #21
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Platin
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wwaaaaaaaa....beratungshilfeschein gibt es immer beim zuständigen amtsgericht und es wäre mir neu das das dingen 10 euro kostet....

die 10 euro sind wenn die eigenleistung die du beim anwalt tragen musst aber nicht direkt bei gericht....

und ein beratungshilfeschein steht dir eh zu wenn du hartz 4 beziehst...du hast da wohl etwas falsch gemacht wenn sie dir kein ausstellen....

sowas gibt es echt in jedem dorf...auch da wo du wohnst....also nochmal ab zum amtsgericht und einfach alles mit nehmen...wie leistungsbescheid und die sache ansich, also um was es geht, davon wollen die meist kopie haben.
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Alt 03.10.2011, 00:29   #22
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Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Hallo Monikaol, du kannst doch zum Amtsgericht gehen und einen Beratungsbeihilfeschein
beantragen kostet 10 Euro!

Natürlich bekommst du den nur wenn du ALG II bzw. zu wenig Einkommen hast!

Stelle dir mal ein Link rein!

http://www.justiz.nrw.de/BS/formular...lfe/AG_I_1.pdf

Gruss Seepferdchen

und was steht dort...oder kann ich etwa nicht lesen kohldampf....

tja also wer muss sich nochmal durchlesen
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Alt 03.10.2011, 00:39   #23
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Zitat von kohldampf Beitrag anzeigen
Das gilt nicht für Hamburg, die User aus HH werden dir das bestätigen.

grundsätzlich ist eine rechtsberatungsstelle immer kosten los das mal als info...

und wer redet davon...ich glaub du hast mein satz oben noch immer nicht lesen können oder...es geht da um den beratungshilfeschein...hat nichts mit einer rechtsberatungsstelle zu tun....


aldi ist nicht lidl....
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Alt 03.10.2011, 00:44   #24
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Zitat von kohldampf Beitrag anzeigen
Das gilt nicht für Hamburg, die User aus HH werden dir das bestätigen.
es kommt noch dazu das nirgendwo erwähnt wird von der fragestellerin das sie aus hamburg kommt...

nur weil du dort her kommst heisst es nicht das ich deine frage oder der gleiche hier beantworte ich beziehe mich lediglich auf die frage und nicht auf jeden einzellnen wohnort von jedem hier...wie lange hätte ich da nur zu tun...


au man
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Alt 03.10.2011, 00:58   #25
Doppeloma
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Frage AW: Beratungsgebühr Rechtsanwalt

Hallo Verona,

Zitat:
Es macht auch Sinn, sich mal zu erkündigen, ob die PKH bei Gewinn des Prozesses erstattet werden muss.
Es macht auch Sinn zu LESEN, dass es um einen Prozeß am Sozialgericht geht und in diesem Falle entstehen keine Gerichtskosten (für den privaten Kläger), also braucht man bei Gewinn auch KEINE erstatten, die Kosten für den Anwalt muß dann der Verlierer tragen (in meinem Falle das Jobcenter).

Zitat:
Außerdem kann man bei Erwerbsfähigkeit wirklich nicht definitiv sagen, dass man in den nächsten vier Jahren keine Anstellung bekommt.
Auch hier hilft das Nachlesen meiner Antwort für @ Monikaol es reicht nicht immer auf "Bruchstücke" zu antworten, die aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Bei gegebener Erwerbsfähigkeit hätte ich das auch niemals behauptet.

MfG Doppeloma
__

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