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Start > > -> Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

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Alt 16.09.2011, 08:35   #1
Ute S.
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Registriert seit: 11.08.2011
Beiträge: 22
Ute S. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Hallo an alle,

gestern erhielt ich Post der Deutschen Rentenversicherung Bund, dass eine Maßnahme bzw. Förderung zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht bewilligt wird, da ich nach deren Feststellung in einem meiner beiden erlernten Berufe weiterhin uneingeschränkt tätig sein kann.
Diese Feststellung ist vom DRV Bund getroffen durch ein Gutachten, dass ich wegen des Rentenantrages vom Nov. 2010 im Dez. 2010 hatte, daraufhin die Rente abgelehnt und ich seit dieser Zeit im Widerspruch bin.
Seit dem 03.08. bin ich ausgesteuert und wurde vom Arbeitsamt zur DRV "verschoben" weil dort geprüft werden sollte, was nun abgelehnt ist.
Nun soll also das Arbeitsamt weiter mein Arbeitslosengeld bezahlen.
Kurios ist das Ganze für mich, u.a. da das erste Mal in dieser Situation, dass ich immer noch einen Arbeitgeber habe.

Hat jemand hier eine entsprechende Erfahrung gemacht, wie das Ganze jetzt weiter zu behandeln ist?
Widerspruch einlegen?
Kommt ansonsten das Arbeitsamt auf mich zu und ich soll Bewerbungen und Vorstellungsgespräche leisten, damit ich weiter das ALG I erhalten darf?

Ich bin es so müde immer wieder kämpfen zu müssen, zumal ich einer weiteren Begutachtung im Auftrag der DRV Bund Anfang Oktober entgegensehe, die wohl lediglich dazu da ist, die Zeit des Widerspruchs zu verlängern und den Beginn der Anrufung des Sozialgerichts zur Klage zu verzögern.
Denn scheinbar steht das Urteil des DRV Bund ja jetzt schon fest und gibt mir das Gefühl, Teilnehmer einer Farce zu sein.

Die Sorge, ohne ALG I dazustehen ist groß, verstärkt auch immer mehr meine psychische Belastung, doch solange alles NUR in der Schwebe ist, drehe ich total am Rad, und weiß nicht mehr hin noch her.

Nun hoffe ich auf Antworten. Ich weiß, ich hätte vermutlich noch mehr konkrete Fragen stellen sollen, das gelingt mir jetzt gerade nicht. Vielleicht klappt es erstmal so, und ich reiche Fragen nach, wenn ich etwas gesammelter bin.
Danke.

Ich möchte gerne anfügen, dass da noch mehr Baustellen sind, die dazu beitragen, dass meine Erschöpfung gerade größer ist.
Seit mehr als 6 1/2 Jahren suche ich meinen Sohn, Bernd Schirrmacher. Im vergangenen Juli half mir eine Freundin, danke Regina, den Link für eine Suchanzeige auf ihrer Homepage ihres Brustkrebstagebuches zu etablieren.
Diesen Link habe ich auf meinem Profil eingestellt.
Schauen Sie dort bitte nach?
Herzlichen Dank!

Ich wünsche allen eine gute Zeit, alles Liebe und Gesundheit

LG
Ute
Ute S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 09:42   #2
Schrotti53->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 27.05.2011
Beiträge: 39
Schrotti53
Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Hallo Ute,
eigentlich müsstest Du die Nahtlosregelung n. § 125 beim AA vor dem 3.8. beantragt haben, um AlgI zu bekommen.

Bei mir besteht auch noch ein Arbeitsverhältnis und ich wurde mit dem 20.7. von der KK ausgesteuert. Habe Nahtlosregelung beantragt, mußte vor Aussteuerung zum Amtsarzt, der feststellte, dass ich unter 15h arbeitsfähig bin und mich für ein halbes Jahr rausnimmt, danach wäre EM-Rente zu überlegen. Ende Juni bekam ich die Aufforderung vom AA eine Reha oder EM-Rente zu beantragen. Habe die ganze Geschichte ausgefüllt und zurückgesandt.(lt. Anschreiben sollte dieses auch als Rentenantrag gelten)
Reha hatte ich schon im März (sollte frühestens 3 Mon. nach OP sein) beantragt, die für Juli/Aug. 3Wochen bewilligt wurde. Reha war ohne Erfolg, weiter AU.
Danach meldete ich mich wieder beim AA und bekam umgehend meinen AlgI- Bescheid. Bei Abgabe der Meldung wurde mir gesagt, dass mein Bearbeiter sich bezügl. eines Gesprächstermines bei mir melden würde.
Ich habe mich noch mal wegen des Rentenantrages über das AA erkundigt und habe dann bei der RV einen EM-Antrag gestellt.
Jetzt wird es erst mal keinen Gesprächstermin beim AA geben und ich beziehe meine Leistungen weiter.

Bei Dir müsste es doch ebenso laufen. Auf jedenfall musst Du gegen Deinen neuen Bescheid Widerspruch einlegen. Ansonsten würde das AA die Beurteilung des Rententrägers= arbeitsfähig für sich ableiten und keine Krankschreibung akzeptieren.
Widersprüchlich zu Deiner erneuten Absage auf Rente ist jedoch, dass Du noch eine Begutachtung vor Dir hast.

Bist Du eigentlich auch durch den Amtsarzt vom AA begutachtet worden?

Ich habe die ganze Prozedur vor 6Jahren schon mal durch, war allerdings wegen Insolvenz meiner Firma dann arbeitslos. War im Widerspruchverfahren mit dem Rententräger und der Arbeitsamtsarzt hat ohne mich zu sehen, die letzte Begutachtung des Rententrägers zur Einschätzung genommen, mit dem Hinweis, dass das Widerspruchsverfahren abzuwarten wäre. Allerdings musste ich wegen meines übereifrigen Fallmanagers eine Weiterbildungsmaßnahme (sollte in 8 Mon. einen neuen Beruf erlernen) annehmen, weil sonst keine Leistung mehr vom AA. Somit hatte sich mein Widerspruchsverfahren erledigt. Wie man es schafft, ist egal. Ich konnte nur mit BTM die Stunden überstehen und zu Hause ging gar nichts mehr.

Ich kann Dich sehr gut verstehen, dass Du Angst hast keine Bezüge mehr zu bekommen.
Aber lass Dich nicht kleinkriegen.

LG Schrotti
Schrotti53 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 19:08   #3
Ute S.
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Registriert seit: 11.08.2011
Beiträge: 22
Ute S. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Hallo Schrotti,

meinen Dank für Deine schnelle Antwort.
Heute vormittag war ich unterwegs zum VdK, wo ich rechtliche Hilfe erwartete.
Aber dazu gleich mehr.
Ja, es ist richtig, ich war zunächst ein Fall für den § 125. Eine Ärztin rief mich auf Handy, schon im Vorfeld an und machte mich darauf aufmerksam, dass sie sich auf jeden Fall nach dem rentenablehnenden Gutachten vom Dez. 2010 richten müsste, und dass ich mir nun gut überlegen sollte, ob ich ALG I beziehen wollte oder diese Situation auch ohne das Geld überbrücken könne.

Sie verkaufte mir dies als Nettigkeit ihrerseits. Ich machte mich auf die Suche nach Informationen, befürchtete ich doch, meinen Widerspruch beim Rentenantrag mit einem ALG I zu behindern.
Sie hatte also schon vor der ärztlichen Untersuchung, wobei ich darauf hinweisen muss, dass sie mich als Internistin begutachtete und meine Einschränkungen im psychischen Bereich liegen, ein fertiges Ergebnis.

So ist es dann auch abgelaufen. Ich wurde von ihr als vollschichtig, jedoch für absolut leichte Tätigkeiten und mit der zusätzlichen Erklärung, dass ich in meinem Beruf als Altenpflegerin nicht mehr arbeiten könne, befundet.
Diese Untersuchung war am 22.07. und ich wenn ich das mit meinem jetzigen Wissen rekapituliere, möchte ich mich am Liebsten vor Scham verkriechen..... ich bin so blöd!

Doch zu diesem Zeitpunkt war ich nicht handlungs- und entscheidungsfähig, wie ich es auch jetzt nicht bin und nun gar nicht mehr zu handeln weiß.

Denn auf dem Weg zum VdK rief mich ein Herr an, der mich in letzter Zeit schon öfter beraten hat, er ist selber Richter am Sozialgericht, berät beim Arbeitslosenzentrum.
Mit ihm führte ich ein längeres Gespräch, wo letztendlich das Ziel feststand, auf jeden Fall Widerspruch einzulegen.

Mit dieser Absicht suchte ich den VdK auf. Ohne einen Termin gibt es leider keine Chance mit der dort tätigen Anwältin zu sprechen.
Für eine etwas anders gelagerte Frage zu meinem Rentenantrag ging sie aber kurz hinüber, berichtete wohl auch von dem jetzigen Widerspruch gegen den Bescheid "keine Teilhabe am Arbeitsleben"
worauf die Anwältin mir sagen ließ, ich solle diesem Bescheid nicht widersprechen. Das wäre unklug, da mich ja niemand zwingt einen Widerspruch einzulegen, und ich mit einer solchen Maßnahme, die mich ja wieder in die Arbeit bringen soll, im Grunde meinen Rentenantrag torpediere.

Kannst Du Dir vorstellen, wie dumm ich aus der Wäsche geguckt habe? Vor kurzem war ich erst bei ihr und da sagte sie mir, dass ich ja mehr oder weniger gezwungen sei eine solche Maßnahme zu beantragen, weil ich ja sonst kein ALG I erhielte.
Es würde meinen Rentenverfahren nicht beeinträchtigen.

Nun habe ich für den 26.09. einen Termin bei ihr.
Da werde ich dann klären, was es zu bedeuten hat, dass ich diese Maßnahme erst beantragen kann, ohne das Rentenverfahren nachteilig zu beeinflussen, dass aber jetzt bei einem Widerspruch es doch so sein soll.

Langsam glaube ich, dass reichlich viele Personen daran beteiligt sind, mich fertig zu machen, den Rentenantrag zurückzuziehen und das ALG I abzulehnen.
Aber das wäre dann ja Paranoia. Und das kann ja nicht sein, denn ich bin ja in den Augen der Anderen gesund!

Eine dumme und oberflächliche Aussage musste ich mir von der Ärztin der Arbeitsagentur auch gefallen lassen, bzw. schlucken.
Vom § 125 könnte ich profitieren, wenn ich eine andere schlimme Krankheit hätte, als die, mit der ich ausgesteuert wurde.....
z.B. Krebs......
Das ist ansich schon ein deftiges Angebot, oder?
Sie wusste allerdings aus meinen Unterlagen, dass ich vor gut 3 1/2 Jahren meine linke Brust wegen Brustkrebs hergeben durfte.
Nun ja......
vermutlich hatte sie noch nie Krebs und weiß nicht, dass die Angst wieder neu zu erkranken, ein ständiger Wegbegleiter ist.

Soll ich mir jetzt auf eigene Kosten einen extra Rechtsanwalt nehmen, um noch eine Meinung zu hören, um anschließend das zu tun, was die Mehrheit sagt?
Damit bin ich jetzt ziemlich überfordert.
So ist es dann auch kein Wunder, dass mein Körper streikt und jedes Zipperlein sich meldet und meckert. Und ich mir tapfer einrede, dass das auf jeden Fall an dieser Situation liegt und nicht an irgendwelchen Metastasen oder neuem Krebs.
Ich bin einfach nur geschlaucht.

Eine andere Baustelle ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die wegen meiner Krebserkrankung und der Krankmeldung seit letztem Jahr, wegen der psychischen Erkrankung, nach zweimaliger befristeter Leistung jetzt vor einer endgültigen Leistungspflicht steht.
Da habe ich die Frage, ob es üblich ist, dass nach Anfrage mitgeteilt wird, dass andere Ärzte, Einrichtungen, Behörden angeschrieben wurden, diese noch nicht geantwortet hätten und es deswegen zu Verzögerungen käme, ich aber bei zwei von 4 Angeschriebenen persönliche Rückmeldung erhalten habe, dass nie etwas von dieser Versicherung angefragt wurde?

Ich weiß jetzt nicht mehr, wer hier lügt, glaube aber nicht, dass meine Hausärztin bzw. das Versorgungsamt Briefwechsel verschwinden lässt, weil sie keinen Bock für eine Antwort haben.
Einmal aber ist die Post definitiv angekommen, von der vierten Partei erhalte ich erst am Montag weitere Infos darüber, ob sie von der AXA angeschrieben wurden.
Hat jemand solche Erfahrungen auch gemacht? Oder liegt das an mir, dass die Post sich in Luft auflöst?

Paranoia? Vielleicht bin ich ja doch krank?
Ach, jetzt werde ich wieder ironisch, dabei ist mir eigentlich mehr zum Heulen.

Und jetzt werde ich wieder auf die Suchseite meines Sohnes, Bernd Schirrmacher, gehen und sehen, wieviele Menschen heute wieder diese Suchmeldung gelesen haben, und ich hoffe und wünsche, dass irgendwann derjenige antworten wird, der etwas weiß, oder dass ich erfahren darf, dass er noch lebt, oder tot ist......

Und ich werde hier wieder nachgucken, was Ihr für Ideen oder Gedanken habt.
Auf jeden Fall werde ich schreiben, wie es weitergeht.
Danke.

LG
Ute
Ute S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 19:48   #4
Justician
 
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Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Hallo Ute,

solange Du noch einen Anspruch auf ALG I hast, wird dieses weitergezahlt bis zu dem Zeitpunkt, da Du Deinen Anspruch ausgeschöpft hast.

Solltest Du dann noch immer arbeitsunfähig sein, kannst Du einen Antrag auf ALG II stellen.
Das JC wird mit Sicherheit erneut ein ärztliches Gutachten erstellen, um Dich kaputt schreiben zu lassen - dann kommt die Grusi nach SGB XII - auch wenn das Arbeitsverhältnis dem Grunde nach fortbesteht.

Wichtig: ALG II und GruSi werden nur bei Bedürftigkeit, also nach einer Vermögensprüfung, gezahlt.

Tip: Wende Dich ans örtliche Arbeitslosenzentrum.
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 20:11   #5
Ute S.
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Ute S. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Hallo Justician,

ich schreibe Dir jetzt meinen Wissens- bzw.Informationsstand, zu meiner Lage.
Sagst Du da bitte etwas zu? Danke.

Der Herr vom Arbeitslosenzentrum (beruflich Sozialrichter) sagte mir heute, dass ich auch über meine Anspruchszeit hinaus ALG I bekommen müsste, weil ich in einem laufenden Rentenverfahren stecke.......

Ein Angestellter des Arbeitsamtes sagte mir, dass die Krankmeldung ohne Bedeutung sei, weil immer noch die gleiche Diagnose wie vor der Aussteuerung, während die Ärztin von der Agentur (wohlgemerkt Internistin) für Arbeit, mich ja für ganz leichte Tätigkeiten vollschichtig, arbeitsfähig hielt.
Laut Aussage der Ärztin musste sie diese Vollschichtigkeit benennen, weil ich sonst entsprechend der geringeren Leistungsfähigkeit auch prozentual weniger ALG I Geld erhalten hätte.

Meine Psychiaterin schreibt mich weiter krank.
Diese AU, die die AA nicht mehr haben will, soll ich laut Aussage von Arbeitsamt, sowie dem richterlichen Berater, NICHT beim AA abgeben, weil ich dann der Arbeitsvermittlung ja nicht mehr zur Verfügung stünde und folglich auch kein ALG I mehr bekäme.

Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!
Wie gut dass ich kein Hund bin und Pfannen meide.
Wohl weniger Fettnäpfchen.
Diese sind aber nicht unweigerlich Pfannen.
Habe ich es gut!!!!
Sorry, ich werde häufig wortreich, ironisch und oder albern, wenn ich nicht mehr weiterweiß und viel lieber nur noch schreien möchte oder nicht mehr sein.

Mein größter Fehler war wohl, den Rentenantrag vor der Aussteuerung zu stellen. Jetzt bin ich irgendwie gea.....!

LG
Ute S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 20:25   #6
Justician
 
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Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Zitat von Ute S. Beitrag anzeigen
Hallo Justician,

ich schreibe Dir jetzt meinen Wissens- bzw.Informationsstand, zu meiner Lage.
Sagst Du da bitte etwas zu? Danke.

Der Herr vom Arbeitslosenzentrum (beruflich Sozialrichter) sagte mir heute, dass ich auch über meine Anspruchszeit hinaus ALG I bekommen müsste, weil ich in einem laufenden Rentenverfahren stecke.......

Ein Angestellter des Arbeitsamtes sagte mir, dass die Krankmeldung ohne Bedeutung sei, weil immer noch die gleiche Diagnose wie vor der Aussteuerung, während die Ärztin von der Agentur (wohlgemerkt Internistin) für Arbeit, mich ja für ganz leichte Tätigkeiten vollschichtig, arbeitsfähig hielt.
Laut Aussage der Ärztin musste sie diese Vollschichtigkeit benennen, weil ich sonst entsprechend der geringeren Leistungsfähigkeit auch prozentual weniger ALG I Geld erhalten hätte.

Meine Psychiaterin schreibt mich weiter krank.
Diese AU, die die AA nicht mehr haben will, soll ich laut Aussage von Arbeitsamt, sowie dem richterlichen Berater, NICHT beim AA abgeben, weil ich dann der Arbeitsvermittlung ja nicht mehr zur Verfügung stünde und folglich auch kein ALG I mehr bekäme.

Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!
Wie gut dass ich kein Hund bin und Pfannen meide.
Wohl weniger Fettnäpfchen.
Diese sind aber nicht unweigerlich Pfannen.
Habe ich es gut!!!!
Sorry, ich werde häufig wortreich, ironisch und oder albern, wenn ich nicht mehr weiterweiß und viel lieber nur noch schreien möchte oder nicht mehr sein.

Mein größter Fehler war wohl, den Rentenantrag vor der Aussteuerung zu stellen. Jetzt bin ich irgendwie gea.....!

LG
Hallo Ute, Du bist nicht "gea***", sondern hast lediglich die Umleitungen ausgelassen.

ALG I ist eine Leistung der Arbeitslosenversicherung.
Hier hast Du durch Deine Beiträge einen Leistungsanspruch erworben; dieser ist individuell und hängt von Deinen Beitragszeiten ab.

Der Sozialrichter hat nur bedingt recht; Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II werden gerne gleich gesetzt.
ALG I ist eine Versicherungsleistung - und welche Versicherung zahlt mehr, als sie muss?

ALG II ist eine Transferleistung, ohne versicherungsrechtliche Komponente (erkennbar durch einheitlichen Regelsatz).

Wenn Du so mutig bist, Deinen Wohnort zu posten, suche ich Dir gerne ein paar Adressen in Deiner Nähe heraus.

Schau mal hier: Startseite

LG
Justician
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 20:33   #7
Muzel
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Muzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel Enagagiert
Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Für die Beratung ist auch die DRV zuständig (Service-Zentrum). So schnell sollte man sich nicht abschmettern lassen. Es ist immer das beste, wenn man zu der Behörde geht, die einen abgeschmettert hat.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 21:38   #8
Ute S.
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Ute S. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Was erwartet mich jetzt? Ausgesteuert, Ablehnung der DRV Bund

Hallo Justician, als ich versuchte, Dir eine PN zu schreiben, merkte ich, wie Du das mit dem Mut haben, meintest.....
Bei uns im Brustkrebsforum, wo ich als Moderatorin tätig bin, kann jeder Nutzer sofort eine PN verschicken. Schade, dass es hier nicht geht.

Da ich wegen der Suche nach meinem Sohn, Bernd Schirrmacher, die ich auch hier veröffentlichte, einen gewissen Schutz vor Leuten bewahren möchte, die vielleicht keine guten Absichten haben, kann ich Dir, wenn es Dir recht ist, meinen Wohnort an Deine Email-Adresse schreiben, die Du mir auf meine schreibst, die auf der Suchseite von Bernd angegeben ist. Vielleicht kannst Du auch Zugriff auf die Emailadresse nehmen, unter der ich mich hier bei elo angemeldet habe.
Wäre das eine Lösung?

Ansonsten sehe ich zu, dass ich wie verrückt, bin ich ja eh, Beiträge schreibe, bis ich die 12 erforderlichen beisammen habe.

Danke Muzel, ich weiß, wo bei uns eine DRV- Stelle ist, hoffe zumindest, dass ich da richtig bin und versuche mal mein Glück, ansonsten habe ich die 0800-Nummer, außerdem muss ich da wegen der Versicherungsgeschichte da ja auch noch mal am Montag nachhaken. Ganz ehrlich, ich weiß noch nicht, ob ich da wirklich die Abschmetterbehörde anfragen will.
Die jetzt schon 10 Monate andauernde Abschmettertaktik der DRV Bund hat mich müde gemacht.

Euch allen einen guten Abend und eine erholsame Nacht
Ute
Ute S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 21:42   #9
Ute S.
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Ach, Justician,
ich vergaß.....
Der Link und die Organisation, die hinter der "Startseite" steht kenne ich schon.
Ich war sehr froh, als die im März diesen Jahres ihre Tätigkeit wieder aufgenommen haben. Im vergangenen Jahr standen sie mir 2 Mal ganz hervorragend zur Seite.

Ich danke Dir.

LG
Ute S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.09.2011, 22:01   #10
Ute S.
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Hallo Justician,

meine Wahrnehmung lässt manchmal wirklich zu wünschen übrig und so ist es irgendwie beim vielen Hin- und Herklicken nur am Rande bei mir aufgetaucht und eben gerade machte es Bong und es fiel mir wie Schuppen von den Augen......
Du hast in Deinem Profil als Deine Signatur, den Link von der Suchseite von Bernd verankert .......
Dass ich jetzt reichlich gerührt bin und etwas feuchte Augen bekomme muss daran liegen, dass ich heute mit meinen Gefühlen heftig Achterbahn gefahren bin.......
oder,
weil es immer wieder so unendlich gut tut, wenn ich fühle, dass ich mit der Suche nach meinem Sohnemann, Bernd Schirrmacher, nicht allein bin?

Danke.

LG
Ute
Ute S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2011, 19:46   #11
Ute S.
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Danke,
dass für einen Tag die URL der Suchseite nach meinem Sohn, Bernd Schirrmacher, auf der "Über-mich-Seite" und in Justician's Profil als Signatur stehen durfte.

Irgendwas, von dem ich es nicht wert war in Kenntnis gesetzt zu werden, muss dazu geführt haben, dass dieser Link hier nicht mehr zu finden ist.
Aus dem gleichen Grund, den ich nicht kenne, wird deswegen wohl auch die angebotene Unterstützung nach Adressen, wie ich mich wegen meines hier angegebenen Problems mit AA und DRV Bund weiter verhalten soll, nicht mehr ankommen.

Ich bedanke mich für das angebotene Interesse, und dass ich mir etwas Hoffnung machen konnte und werde nun hier nicht länger stören.

Ute
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