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Alt 05.09.2011, 01:48   #1
Minou333->Emailproblem
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Minou333
Standard Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Moin, moin,

ich habe mein Konto gewechselt und bei der Gelegenheit meinem Internet- und Telefonanbieter mitgeteilt, dass ich keine automatische Abbuchung mehr wünsche und den Einziehungsauftrag widerrufe.

Es sind da einige Unklarheiten in den letzten Monaten aufgetreten und den kompletten EVN gibt es bei denen erst seit 3 Monaten.

O.K., haben sie akzeptiert, aber jetzt wollen die für jede monatliche Überweisung von mir 1,50 € Verwaltungsgebühr haben....ich glaub ich spinne....

Meine Frage bitte an Alle :
inwieweit ist sowas zulässig, ich zahle doch schon bei meiner Bank Gebühren für eine Überweisung ?


Habe da etwas von der Telekom im Internet gefunden, die es wohl auch mal versucht haben :

Die Deutsche Telekom verzichtet auf Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einzug der monatlichen Telefonrechnung.

Wer seine Rechnung an die Telekom mittels Überweisung zahlt statt dem Konzern eine Einzugsermächtigung zu erteilen, der muss künftig nicht mit Gebühren rechnen. Der Konzern hat seinen Antrag bei der Telekom-Regulierungsbehörde zurückgezogen, für Überweisungen 1,20 Euro zu kassieren.


Auch mein Stromanbieter ( RWE ) schickt mir immer wieder solche netten Schreiben bei neuem Tarifwechsel, die sind sogar bei 4 € pro Überweisung, aber haben es bisher noch nie gefordert.
Ich wäre wohl explodiert...ich bin seit über 40 J. beim RWE....

Also was sollen bitte solche Drohungen und sind sie rechtskräftig oder nicht ?

Bitte nur ernsthafte Antworten...danke


Minou
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Alt 05.09.2011, 05:59   #2
elo237
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elo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiert
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

ist allgemein üblich
bei Arcor wollen die auch was extra haben für eigene Überweisung
elo237 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 11:14   #3
Forenmen
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Forenmen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Hallo

nur weil das alle machen ist das rechtlich nicht immer Ok.
Ob die jetzt eigene Zahlungen verbuchen oder Überweisungen.
In beiden fällen ist deine Vertrags oder Kundennummer in der Überweisung vorhanden.
Also ich würde der Gebühr schriftlich widersprechen und nicht zahlen.


Gruß Uwe
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Alt 05.09.2011, 15:46   #4
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Minou333
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Zitat von elo237 Beitrag anzeigen
ist allgemein üblich
bei Arcor wollen die auch was extra haben für eigene Überweisung

Ja, es wird soviel versucht heutzutage, heisst aber noch lange nicht ob es auch 'rechtens' ist ?
Zahlst Du es etwa ?
Minou333 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 15:56   #5
JürgenK
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JürgenK Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Schriftlich der Gebühr Wiedersprechen.

Und die Gebühr unter Vorbehalt zahlen.
JürgenK ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 16:32   #6
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Minou333
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Zitat von Forenmen Beitrag anzeigen
Hallo

nur weil das alle machen ist das rechtlich nicht immer Ok.
Ob die jetzt eigene Zahlungen verbuchen oder Überweisungen.
In beiden fällen ist deine Vertrags oder Kundennummer in der Überweisung vorhanden.
Also ich würde der Gebühr schriftlich widersprechen und nicht zahlen.


Gruß Uwe


Ja Uwe,

genauso sehe ich das auch.

Es ist für alle Firmen die sowas verlangen kein 'Mehraufwand' der sog. 'Verwaltungskosten' gerechtfertigt, buchen müssen sie die Zahlung so oder so.

Ich verstehe nur nicht, warum es scheinbar alle Menschen so einfach hinnehmen und zahlen ?
Ich habe leider bei meiner Suche im Net keine Rechtsgrundlage gefunden, mit der ich meinen Widerspruch - den ich natürlich machen werde - begründen kann.....

Vielleicht findet hier ja noch jemand etwas dazu...

Ich werde weiterhin berichten und danke Dir für Deine Antwort.

Gruß
Minou




Minou333 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 16:36   #7
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Hallo Minou, wenn du einen Vertrag abschließt bzw. unterschreibst erklärst du dich

gleichzeitig mit den AGBs einverstanden.

Aber mal ehrlich wer liest schon immer die AGBs, das ist kein Einzelfall!

Die Begründung von den Unternehmen ist das sie bei Überweisungen/Einzahlungen
alles per Hand buchen müssen!

Widerspruch macht nur Sinn wenn die Vertragslaufzeit nicht länger als 10 Tage
besteht und in der Widerspruchsfrist liegt!

Vieleicht solltest du dir einen anderen Anbieter suchen und lies das "Kleingedruckte".

Schau auch mal bei der Verbraucherzentrale rein!


Gruss
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 05.09.2011, 17:04   #8
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Minou333
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Zitat von JürgenK Beitrag anzeigen
Schriftlich der Gebühr Wiedersprechen.

Und die Gebühr unter Vorbehalt zahlen.


Ja danke, ich hatte gerade geantwortet, dass ich nur gern eine rechtl. Grundlage für meinen Widerspruch hätte.
Warum findet man darüber nicht mehr im Net, bis auf die Telecom ( siehe ET ) ?

Bei der Telecom war ich übrigens auch über 30 Jahre und die haben bei mir nie eine solche Gebühr verlangt.

Ich werde diese Gebühr nicht zahlen - auch nicht unter Vorbehalt -, man bekommt nie etwas zurück.

Aber ich werde in dem Widerspruch die Meldung von der 'Regulierungsbehörde' einfügen, siehe ET von der Telecom.

Danke für Deine Antwort, ich werde weiter berichten.

Falls jemand noch was rechtl. finden sollte, bitte Bescheid geben



Minou333 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 17:23   #9
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

Verbraucherzentrale auch hier mal rein schauen!

Das Kleingedruckte: So vermeiden Sie Ärger : Artikel der Verbraucherzentrale Berlin zu PC, Telefon

Nachträgliche Änderung von AGB
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 17:28   #10
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Minou333
Frage AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

[QUOTE=Seepferdchen;923382]Hallo Minou, wenn du einen Vertrag abschließt bzw. unterschreibst erklärst du dich

gleichzeitig mit den AGBs einverstanden.


Hi Seepferdchen,

bitte lies die ersten 2 Sätze von meinem ET noch einmal.

Danke....
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Alt 05.09.2011, 17:46   #11
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Minou333
Daumen hoch AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

QUOTE=Seepferdchen;923417]Verbraucherzentrale auch hier mal rein schauen!

Das Kleingedruckte: So vermeiden Sie Ärger : Artikel der Verbraucherzentrale Berlin zu PC, Telefon

Nachträgliche Änderung von AGB[/QUOTE]


Hi danke Seepferdchen,

Du hast etwas gefunden, wo ich zumindest mit meinem Widerspruch mal ansetzen kann.

Gruss Minou

Unzulässige Klauseln


  • Erzwungenes Lastschriftverfahren: Eine Klausel, nach der Rechnungsbeträge automatisch im Lastschriftverfahren eingezogen werden, ist unzulässig, wenn nicht zwischen Rechnungserhalt und Abbuchung des Betrages mindestens fünf Werktage liegen. In dieser Zeit kann der Kunde die Rechnung prüfen und eventuell für ausreichende Deckung seines Girokontos sorgen.
Minou333 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.09.2011, 17:49   #12
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Zwangsgebühren bei Überweisung statt Einziehungsauftrag

das habe ich gelesen, was ich dir damit sagen bzw. schreiben will, bei Änderung des

AGBs muss folgendes beachtet werden.

Will ein Händler oder Dienstleister seine Bedingungen - zum Beispiel die Preise - nach Vertragsschluss ändern, muss er den Kunden darüber besonders informieren. Dazu kann er beispielsweise in einem Schreiben die geänderten Passagen in Fettdruck hervorheben. Die Änderung ist nur wirksam, wenn der Kunde ihr zustimmt. Doch Vorsicht: Auch Schweigen kann ein "Ja" zu den neuen Bedingungen bedeuten. Vorausgesetzt, der Unternehmer weist den Verbraucher in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung seines Schweigens hin und gibt ihm eine angemessene Zeit zum Widerspruch - mindestens einen Monat. Ist der Kunde nicht einverstanden und widerspricht schriftlich, bleibt es bei den alten AGB. Da der Anbieter aber kein Interesse mehr an einer Vertragsfortführung zu den alten Konditionen haben wird, müssen Verbraucher mit einer Kündigung des Vertrages rechnen. Dafür gelten die normalen vertraglichen Kündigungsfristen, ein Recht zur außerordentlichen Kündigung hat der Anbieter nicht.

Und du mußt mal schaun ob das in deinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen so
festgelegt wurde oder diese "Drohungen" eine Änderung der AGBs darstellt, darum habe ich dir den Link der Verbraucherzentrale reingestellt!

Am besten du wendest dich an die Verbraucherzentrale deiner Stadt persönlich
mit den Vertragsunterlagen/AGBs.

Und in diesem Link kannst du nach Urteile suchen!

vzbv | Verbraucherzentrale Bundesverband - Die Stimme der Verbraucher

Gruss
__

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