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Start > > -> "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

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Alt 17.08.2011, 13:09   #1
Aufstocki->Emailproblem
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Registriert seit: 09.03.2010
Beiträge: 83
Aufstocki
Standard "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

Hallo liebe Mitleser,

da ich um Verschiebung meiner Einladung beim JobCenter bat, findet diese nun morgen statt. Natürlich habe ich schon zwei hinter mir aber, ich bin trotzdem immer noch nervös. Ich bin jetzt wieder bei der SB, die mir sagte, dass mein pers. Ziel nicht das Wohlfühlen im Beruf sei, sondern eine Vollzeitstelle.

Sicher, da will ich ihr nicht widersprechen aber, in meinem Bereich in dem ich tätig bin gibt es so gut wie keine Vollzeitstellen und wenn doch, dann werden sie zwar intern ausgeschrieben aber, das ist es auch schon. Abgesehen davon möchte ich ja hier auch nicht weg. Natürlich schreibe ich die geforderten 4 Bewerbungen im Monat aber, das sind alles Blindbewerbungen und es hagelt nur absagen. Zumal ich ja auch nur zusätzlich zum eigentlichen Job suche und keine neue Stelle.

Ich werde da - wie auch schon vorher - alleine hingehen. Mit fast 50 eine Begleitung dabei zu haben kann ich mir für mich nicht vorstellen. Mein Problem ist nun, was sage ich der SB, wenn sie mich auffordert mich da wegzubewerben? Ich gehe nicht davon aus, dass man verlangen wird, dass ich aus dem Öffentlichen Dienst in die freie Wirtschaft wechseln soll denn meine Halbtagsjob ist ja sicher und anders wäre ich wohl schneller nicht mehr nur Aufstocker, sondern gleich ganz in Hartz4. Aber, auch im Öffentlichen Dienst selbst bin ich niemand, den man wirklich mal irgendwo unterbringt.

Kann die SB von mir z. B. verlangen, dass ich eine Therapie mache damit ein Jobwechsel klappt und ich nicht sage, dass das, was ich mache, mich Stabil hält? (Ich habe noch keine Therapie gemacht und will das auch gar nicht)

Würde zu einem späteren Zeitpunkt ein "normales" Attest vom Arzt genügen in dem man mir bestätigt, dass ich eben bedingt durch mein Vorleben, was ja nun habe und was dazu führt, dass ich eben nicht so reibungslos funktioniere wie man sich das wünscht, nicht mal eben so wechseln kann?

Kann man mir vorhalten, dass ich mich nicht anderweitig - privat oder über den Arbeitgeber - qualifiziert habe (keine Schulungen, nie einen Führerschein gemacht etc.)?

In wie weit würde es Sinn machen, wenn ich mich an den uns im Öffentlichen Dienst zur Verfügung stehenen Sozialberater zu wenden? Sicherlich würde auch der sagen, das bei mir nur eine Therapie helfen würde aber, die will ich nicht.

Ich hoffe, ihr versteht mich richtig. Ich bin nicht etwa zu faul zum Arbeiten, würde hier - ob nun auf meiner Stelle oder noch irgendwo im Haus - mehr arbeiten wollen und können. Leider ist das aber nicht möglich, weil alle sparen müssen und viele Tätigkeiten von mir gar nicht ausgeübt werden könnten.
Aufstocki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 13:23   #2
Hilfeopfer->Emailproblem
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Registriert seit: 05.08.2011
Beiträge: 379
Hilfeopfer
Standard AW: "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

Niemand darf zu einer Therapie gezwungen werden.

Das mit dem ärztlichen Attest würde ich mir gut überlegen. Atteste vom Hausarzt werden von den Jobcentren ohnehin als nicht glaubhaft angesehen. Dies kann höchstens zu einem Termin bei dem ärztlichen Dienst der Arbeitsagentur führen. Vom ärztlichen Dienst brauchst Du nicht viel zu erwarten.

Zitat:
Ich bin jetzt wieder bei der SB, die mir sagte, dass mein pers. Ziel nicht das Wohlfühlen im Beruf sei, sondern eine Vollzeitstelle.
Diese Aussage sollte man wirklich auf der Zunge zergehen lassen.
Ist heftig und bitter.
Hilfeopfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 13:32   #3
hartz5
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Registriert seit: 28.01.2010
Beiträge: 4.490
hartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagierthartz5 Enagagiert
Standard AW: "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

Zitat:
Ich werde da - wie auch schon vorher - alleine hingehen. Mit fast 50 eine Begleitung dabei zu haben kann ich mir für mich nicht vorstellen.
Eine Begleitung kann gerade bei so einer SB (und den Ängsten,die Du hast) sehr sinnvoll sein. Ich kann mir zwar vorstellen, dass Du Dir dabei so vorkommst, als seist Du in Deinem Alter nicht in der Lage, das alleine zu bewältigen. Aber 4 Ohren hören besser als 2. Und es ist im Zweifelsfall immer gut, einen Zeugen (für das JC natürlich nur Beistand genannt) dabei zu haben.

Mangelnde Qualifikation kann man Dir nicht vorwerfen......eher sollte das JC was tun, um Dich weiter zu qualifizieren.
__



Der menschliche Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett









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Alt 17.08.2011, 13:33   #4
Hartzeola
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Beiträge: 10.031
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Standard AW: "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

Hier etwas mehr zum Thema:

http://www.elo-forum.org/alg-ii/7789...-therapie.html
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 13:48   #5
Tycho->Emailproblem
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Registriert seit: 01.08.2011
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 276
Tycho Tycho
Standard AW: "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

... und eben zum dokumentieren/bezeugen solcher "Sprüche" ist ein Begleiter/ Beistand bestens geeignet.

Der SB hat immer die Rückendeckung seines Arbeitgebers. Im Zweifel wird er immer behaupten können, sowas hätte er/sie nie gesgt/getan gemeint.

Wenn du einen "Schatten" dabei hast, ist das Verhältnis zumindest ausgeglichen und es steht nicht mehr Ausage gegen Ausage oder schlimmer du ziehst durch die Einschüchterungstatktik der meisten SB den Kürzeren.

Zu deine konkreten Fragen:
Es ist im Sinne der JC ihre "Kunden" möglichst schnell und rückstandsfrei aus den Karteien/Leistungsbezügen zu verbannen.

Hierzu ist jedes Mittel ( auch rechtlich fragliche) recht.

Du bist "nur" Aufstocker, und kannst somit zumindest einen Teil deines Lebensunerhalts selbst bestreiten. Somit ist die Forderung dich auf eine Vollzeitstelle zu bewerben ( mit ungewissem Ausgang) zumindest sehr bedenklich.

Aus meiner Sicht solltest, du dich keinesfalls auf solche Manipulationen einlassen. Notfalls auch gerichtlich dagegen vorgehen.

Was mich intersssieren würde, gibt es/gab es eine Eingliederungsvereinbarung und welche Pflichten musst du daraus erfüllen. (hast du die Möglichkeit die EGV zu scannen/zu fotografieren und anonymisiert hier eizustellen? Wenn nicht bitte mal kurz deine Verpflcihtungen abtippen).

Für den anstehenden Termin solltest du dir auf jeden Fall eine Begleitung suchen.
Hier im Forum gibt es eine extra Rubrik. Wenn alles Stricke reissen, könntest du es es auch über eine örtliche ELO-Initiative versuchen.
Geht häufig auch sehr kurzfristig.
__

Die zwei Gebote

I:
Gehe niemals ohne
..... Beistand zur Arge
2: Gehe niemals mit.... einer unterschriebenen EGV
nach Hause
Tycho ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.08.2011, 13:50   #6
espps
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: "Einladung" Gespräch über Bewerberangebot/berufl. Situation - morgen.

Mein pers. Ziel ist, einen Arbeitsplatz zu finden, der beides beinhaltet: das Wohlfühlen und somit die Dauerhaftigkeit und die Vollzeitstelle!

Alles andere macht auf dauer krank und arbeitslos!

es grüßt espps
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