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Alt 06.08.2011, 18:24   #1
Glyzine
Gast
 
Beiträge: n/a
Frage Raus aus der Arbeitslosigkeit

Als älterer Arbeitssuchender (hüstel) mit einem zwar interessanten, aber nicht unbedingt geradlinigem und zielstrebigem Lebenslauf finde ich es schwierig, einen Job zu finden. Je länger die Arbeitslosigkeit und die kurzfristigen, meist unqualifizierten Beschäftigungsverhältnisse zwischendurch, desto weniger Chancen auf einen Job, so ist es doch. Der Lebenslauf wird dadurch eben nicht besser.

Ich habe schon allerlei probiert und noch mehr Ideen gewälzt, aber eine richtige Perspektive ist bislang noch nicht dabei heraus gekommen. Mittlerweile machen sich ein gewisser Frust und eine gewisse Perspektivlosigkeit breit.

Wie geht Ihr da draußen im Forum damit um?
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Alt 06.08.2011, 19:44   #2
Lilastern
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 21.05.2011
Beiträge: 7.845
Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Raus aus der Arbeitslosigkeit

Ich denke viele Arbeitslose wollen lieber heute als morgen von diesem Teufelskreis Arbeitslosigkeit heraus.

Und wieder in Arbeit kommen. Aber es ist leider so, in manchen Berufen hat man keine Perspektive. Aber deswegen resignieren ist auch keine Lösung. Doch ich weiß viele tun dies, es geht mal jedem so.

Man darf sich nicht aufgeben und darum immer weiter bewerben. Ich weiß es ist leichter gesagt als getan, aber zu resignieren bring dich nicht weiter.

Vielleicht gibt es noch etwas was du gerne machen würdest, und noch nicht probiert hast.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2011, 20:09   #3
jimmy->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 16.12.2009
Beiträge: 3.167
jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Raus aus der Arbeitslosigkeit

Zitat von Lilastern Beitrag anzeigen
Ich denke viele Arbeitslose wollen lieber heute als morgen von diesem Teufelskreis Arbeitslosigkeit heraus.

Und wieder in Arbeit kommen. Aber es ist leider so, in manchen Berufen hat man keine Perspektive. Aber deswegen resignieren ist auch keine Lösung. Doch ich weiß viele tun dies, es geht mal jedem so.

Man darf sich nicht aufgeben und darum immer weiter bewerben. Ich weiß es ist leichter gesagt als getan, aber zu resignieren bring dich nicht weiter.
Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber alles in allem klingt deine Antwort ziemlich reflexartig.

Wieso resignieren und aufgeben "verboten" sein soll, und man das deswegen nicht darf, verstehe ich nicht. Das ist eingeimpfter Unsinn. Aber hey, lasst uns uns einfach alle weiter gegenseitig täuschen, und so dafür sorgen das niemand den anderen verstehen kann.

Zum Thema:
Mal etwas besser, meistens etwas schlechter.
Meine Perspektiven ohne Abitur und Studium sind nicht nicht so rosig. Desweiteren kommen noch sehr spezielle, andere Probleme hinzu. Häufig stelle ich mir die Frage, ob Alg2 auch etwas positives in meinem Leben bewirkt hat. Zu meiner Verwunderung kann ich dies mit einem eindeutigen Ja beantworten - Ich habe so gelernt die Dinge aus mehr als nur einem Blickwinkel zu betrachten.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2011, 20:19   #4
Lilastern
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 21.05.2011
Beiträge: 7.845
Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Raus aus der Arbeitslosigkeit

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Es tut mir Leid das sagen zu müssen, aber alles in allem klingt deine Antwort ziemlich reflexartig.

Wieso resignieren und aufgeben "verboten" sein soll, und man das deswegen nicht darf, verstehe ich nicht. Das ist eingeimpfter Unsinn. Aber hey, lasst uns uns einfach alle weiter gegenseitig täuschen, und so dafür sorgen das niemand den anderen verstehen kann.

Zum Thema:
Mal etwas besser, meistens etwas schlechter.
Meine Perspektiven ohne Abitur und Studium sind nicht nicht so rosig. Desweiteren kommen noch sehr spezielle, andere Probleme hinzu. Häufig stelle ich mir die Frage, ob Alg2 auch etwas positives in meinem Leben bewirkt hat. Zu meiner Verwunderung kann ich dies mit einem eindeutigen Ja beantworten - Ich habe so gelernt die Dinge aus mehr als nur einem Blickwinkel zu betrachten.


jimmy
Das resignieren verboten ist, habe ich hier nicht geschrieben. So macht man sich selber verrückt. Und wozu führt dies zu nichts. Also und es ist so, wenn man sich aufgibt dann findet man auch keinen Job. Bleibt man am Ball, öffnet sich eine Tür.
Lilastern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.08.2011, 20:27   #5
Scarred Surface
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 1.475
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Standard AW: Raus aus der Arbeitslosigkeit

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Wieso resignieren und aufgeben "verboten" sein soll, und man das deswegen nicht darf, verstehe ich nicht. Das ist eingeimpfter Unsinn.
Ich weiss was Du meinst und gebe Dir Recht. Es macht keinen Sinn, sich Optimismus einzureden, wenn man zu einer Erwerbslosenspezies gehört, die weniger denn je nachgefragt wird. Ab einem gewissen Alter ist man beispielsweise, selbst als sehr qualifizierte Fachkraft nicht mehr gefragt. Bewerben sollte man sich trotzdem weiter, aber eben ohne konkrete Hoffnungen oder Erwartungen. Sonst wird man irgendwann wahnsinnig bzw. hängt sich auf.
__

“Sie werden erst wieder Respekt vor uns haben, wenn sie Angst vor uns kriegen!

Respekt wäre uns lieber gewesen.”

(Georg Schramm)
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Alt 07.08.2011, 06:55   #6
Glyzine
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Niemand spricht hier ...

... von Aufgeben oder sich gehen lassen. Natürlich schreibe ich weiterhin Bewerbungen, schmiede Pläne, probiere die eine oder andere Strategie. Es öffnet sich auch immer mal wieder die eine oder andere Tür. Nur dass ich mich bisher nach ein paar Monaten wieder in der Ausgangslage gefunden habe ...

Ich sehe das ähnlich wie jimmy und Scarred Surface, die größten Chancen hat man als Angehöriger einer gewissen Sorte nicht. Klar macht man weiter. Aber manchmal denke ich nach (vielleicht zu viel). Denn Zeit zum Denken habe ich reichlich.

Ich versuche auch, das Gute zu sehen. Berufserfahrungen habe ich ganz viele. Ich mein, wer weiß schon, wie der Eintopf in die Dose oder die Schokolade in die Verpackung kommt? Solche Erfahrungen, die man als Zeitarbeiter und Helfer ja macht, finde ich wirklich interessant.

Im Nachhinein grinse ich schon über einen glorreichen Abgang bei einer ausbeuterischen Firma. Aber in der Situation bringt mich so was an meine Grenzen. Ich mache auch ganz viele Erfahrungen mit Menschen und menschlichen Verhaltensweisen. Das ist äußerst lehrreich, auch für die 'soziale Kompetenz'. Denn unter Stress und Bedingungen, die unzufrieden machen, verhalten sich Menschen ganz anders als wenn sie zufrieden sind.

Wie gesagt, ich will hier nicht jammern oder mich gehen lassen und aufgeben, ich möchte einfach mal etwas zu Lust und Frust von einer, die es immer wieder versucht, sprechen. Falls jemand weiß was ich meine.
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Alt 07.08.2011, 09:09   #7
Anzi->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 25.05.2007
Ort: Augsburg
Beiträge: 727
Anzi Anzi
Standard AW: Raus aus der Arbeitslosigkeit

Wenn ich mal wieder genug von dem ganzen Kram habe denke ich an die, denen es noch schlechter geht und die keine Perspektive haben. Diejenigen, die erwerbsunfähig sind und mit demselben abgespeist werden, wie ALGII-Empfänger. Die nichts dafür können und nicht mal auf Besserung hoffen können. Weit schauen muss ich dafür auch nicht, habe einen solchen Fall in der Familie. Spätestens dann packt mich wieder der Ehrgeiz mich von den Sozialleistungen wegzuarbeiten. Aber die Angst es nicht zu schaffen bleibt und ist, wenn ich viel nachdenke, ständiger Begleiter.

Sich selbst aufgeben und in Perspektivlosigkeit versinken, und den Gedanken haben, dass einen keiner haben will bringt gar nichts. Natürlich passiert es, aber man muss irgendwie dafür sorgen, dass dieser Zustand nicht zu lange anhält. Es öffnet sich vielleicht nicht immer eine Tür, aber es geht immer irgendwie weiter. Die Welt steht nicht still, nur weil es mir gerade schlecht geht, daran denke ich immer und mache weiter.
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