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Start > > -> Kostenübernahme Medikamente?

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 26.07.2011, 15:58   #1
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AD2020
Standard Kostenübernahme Medikamente?

Hallo,

ich konnte auf die Schnelle nichts dazu finden, deshalb hier ein paar Fragen an euch. Auf Grund chronischer Erkrankungen bin ich auf diverse Medikamente angewiesen. Ich war schon beim Amtsarzt, der die Erkrankungen bestätigt hat. Bisher habe ich die Kosten für diese Medikamente alle selbst getragen, jedoch sind die Preise deutlich angestiegen. Eines der Medikamente kostete kürzlich noch 5 Euro auf Rezept, jetzt muß ich 20 Euro für das gleiche Medikament und die gleiche Menge zahlen. In manchen Monaten zahle ich ca. 80-100 Euro für Medizin, die benötigt wird, so das ich arbeitsfähig bin. In diesen Monaten reicht das Geld vorne und hinten nicht.

Bei der Arge heisst es natürlich das sie für solche Kosten nicht aufkommen. Mich würde nun interessieren, ob die Arge zumindest nicht einen Teil davon bezahlen müßte? Wenn ja, an wen muß ich mich da wenden, was steht mir zu oder steht einem in solch einem Falle gar nichts zu? Manche bekommen ja sogar die Pille erstattet.

Hoffe ihr könnt mich da beraten.

Grüße!
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Alt 26.07.2011, 16:12   #2
elo237
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elo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiertelo237 Enagagiert
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Hallo

bei der Krankenkasse kann man sich doch auch befreien lassen
dann muß man nur 1 mal an Anfang des Jahres eine kleine Summe bezahlen, dann ist alles frei

Denke das ist der bessere Weg
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Alt 26.07.2011, 16:24   #3
Seepferdchen
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Hallo AD 2020,

Chronische Kranke mit schwerwiegenden Krankheiten werden lediglich bis 1 % ihres Brutto-Einkommens belastet.

Infoblatt Gesundheit

https://www.aokplus-online.de/tarife...zahlungen.html

Und lies auch in diesem Link nach!

http://www.elo-forum.org/alg-ii/6347...zuzahlung.html

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 26.07.2011, 16:33   #4
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AD2020
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Vielen Dank für eure schnellen Antworten. Bei meiner Krankenkasse läuft das so:

ich lass mir am Jahresende von meiner Apotheke eine Tabelle ausdrucken mit allem was ich in dem entsprechenden Jahr dort bezahlt habe. Von anderen Apotheken sammle ich die Belege. Ich bekomme dann Anfang des nächsten Jahres immer einen Teil zurückerstattet.

Mein Problem ist aber, das ich das Geld ja sofort dann ausgeben muß, wenn ich die Medikamente brauche. Bedenkt man das man 364 Euro im Monat bekommt und dann in manchen Monaten wirklich 100 Euro für die Apotheke braucht, so könnt ihr euch vorstellen, das es fast unmöglich ist in dem Monat dann mit dem restlichen Geld (ca. 264 Euro) hinzukommen. Ich bin auf PKW angewiesen (keine Bahnverbindung, sehr schlechte Busverbindung), zahle KFZ-Versicherung und Steuer und dann noch die Ausgaben für Medikamente. Da kommt man in manchen Monaten einfach nicht hin. Die Rückzahlung erfolgt dann ja erst im nächsten Jahr.

Im Internet konnte ich in diversen Foren lesen, das manche Frauen die Pille bezahlt bekommen. Handhabt das jedes Amt anders?
AD2020 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2011, 16:51   #5
gurkenaugust
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Zitat von AD2020 Beitrag anzeigen
Bisher habe ich die Kosten für diese Medikamente alle selbst getragen, jedoch sind die Preise deutlich angestiegen. Eines der Medikamente kostete kürzlich noch 5 Euro auf Rezept, jetzt muß ich 20 Euro für das gleiche Medikament und die gleiche Menge zahlen.
Wie ist das möglich? Die 5 Euro sind doch vermutlich die gesetzliche Zuzahlung für verschreibungspflichtige Medikamente, solange die Belastungsgrenze (1 % oder 2 % des Einkommens) nicht erreicht worden ist.

Ist bei dir die Belastungsgrenze schon erreicht, und hast du dann einen Befreiungsantrag gestellt? Sobald sie erreicht ist (bei dir als chronisch Kranker vermutlich nur 1 %), kannst du den Antrag stellen und brauchst von dann an nicht mehr zuzahlen.

Wieso zahlst du nun auf einmal 20 Euro statt 5 Euro für dasselbe Präparat? Ist das Medikament nicht mehr verschreibungspflichtig, sondern auf Privatrezept zu zahlen? Bestehst du möglicherweise auf einem Markenpräparat, obgleich es ein wirkstoffgleiches Präparat (Generikum) kostengünstiger gibt?

Falls es ein nicht verschreibungspflichtiges Präparat ist, das du zur gänze selbst bezahlen mußt: kaufst du das zum Apothekenpreis vor Ort, oder wesentlich preisgünstiger bei einer Versandapotheke? Nicht verschreibungspflichtige Präparate sind nicht preisgebunden.
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Alt 26.07.2011, 17:41   #6
Grashüpfer->Emailproblem
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Grashüpfer
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Hey, leider kommt es immer wieder vor dass Medis mal teuerer werden. Zum 1 Juli gab es bei einem sehr oft verschriebenen Antidepressivum, dass auf Grund eines neuen Patentrechts nun anstatt 5 Euro Rezeptgebühr 200 Euro Eigenzahlung kostet. Zum k... manchmal. Und müssen viele umgestellt werden auf etwas änliches, weil wer kann das schon zahlen.
Die Pille kann übrigens manchmal von gemeinnützigen Organisationen bezahlt werden. Hier in der Stadt gibts ein Programm wo 300 Frauen mit ALGII letztes Jahr die Pille gezahlt bekamen.

Alles Gute AD2020!
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Alt 26.07.2011, 17:53   #7
gurkenaugust
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Zitat von Grashüpfer Beitrag anzeigen
Hey, leider kommt es immer wieder vor dass Medis mal teuerer werden. Zum 1 Juli gab es bei einem sehr oft verschriebenen Antidepressivum, dass auf Grund eines neuen Patentrechts nun anstatt 5 Euro Rezeptgebühr 200 Euro Eigenzahlung kostet. Zum k... manchmal.
Was soll man sich unter "neuem Patentrecht" vorstellen? Wieso soll eine Zuzahlung aufgrund eines Patentrechts von 5 Euro auf 200 Euro hochschnellen?

Meine Vermutung ist, daß hier jemand auf einem Markenpräparat mit bekanntem Namen bestanden hat, obgleich es ein wirkstoffgleiches Präparat als Generikum weitaus preiswerter gibt. Aber da müßte der Fragesteller sich mal konkreter zu den Umständen äußern.

Für den Fall, daß die Medikamente nicht rezeptpflichtig und damit nicht preisgebunden sind: Preise vergleichen! Bei einer Versandapotheke liegen die Preise für dieselben Medikamente nicht selten gut ein Drittel (oder noch mehr) unter den Preisen der Apotheke vor Ort.
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Alt 26.07.2011, 18:11   #8
Porks
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Porks Porks
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

hi

wo ist das Problem zur Krankenkasse entweder am Jahresanfang und etwas bezahlen und dann gibt es die Befreiung oder im laufenden Jahr einfach mit den Rechnungen dort aufschlagen und die Befreiung abholen und dann überall nur die Befreiung vorzeigen und gut ist es.

Tip wenn du immer die gleichen Medi brauchst sich per Online Apotheke senden lassen und sogar noch etwas Gewinn machen weil viele zahlen dir pro Medi 5€ auch wenn du befreit bist bei unsere (DocMoris) gibt es immer wenn 30€ auf dem Konto sind einen Scheck
Porks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2011, 18:27   #9
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Grashüpfer
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Ja, ich mach das auch so, im Januar 43 Euro zahlen, bekomme die Befreiungskarte und zeige die den Rest des Jahres, in Apotheken, Krankenhäusern und bei Ärzten vor. So hat man Ruhe.

Homöopathische werden ja z.b. meist von der Kasse nicht gezahlt, vielleicht nimmt der threadersteller ja auch da welche von. Gibt auch manchmal normale Medis die nicht übernommen werden. Aber das doch wohl eher selten.

Das mit dem Patenterecht bekam ich bei anderen mit, mich betraf es nicht, ging wie gesagt um ein Mittel das einige Leute nehmen, Cipralex: Das Medi ist auf einer Patentliste, es gibt zu dem Mittel keine Generika. Der Patentinhaber diktiert den Preis u erlaubt keine Generika.

Auf dem Arzneimittelmarkt sind zahlreiche Arzneimittel vertreten, die eine vergleichbare Wirkung besitzen. Daher hat der Gesetzgeber erstmalig 1989 beschlossen, dass Wirkstoffe mit ähnlicher Wirkung zu Gruppen, den sogenannten Festbetragsgruppen, zusammengefaßt werden. Für die Festbetragsarzneimittel gelten Festbeträge. Das sind Preishöchstgrenzen, bis zu denen die Kassen die Kosten höchstens übernehmen dürfen. Der Gemeinsame Bundesausschuß hat beschlossen, die Wirkstoffe Citalopram und Escitalopram zu einer Festbetragsgruppe zusammenzufassen. Der Beschluß ist am 22.4. 2011 in Kraft getreten.

Warum müssen Mehrkosten bezahlt werden?
Ist der Hersteller eines Festbetragsarzneimittels nicht bereit, das Arzneimittel zum Festbetrag oder günstiger anzubieten, d.h. kostet das Arzneimittel mehr als der Festbetrag, ist die Differenz (Mehrkosten) vom Versicherten zu ttragen. Das gilt auch dann, wenn eine Befreiung von der Zuzahlung vorliegt.
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Alt 27.07.2011, 13:08   #10
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AD2020
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Um das mal genauer zu erklären:

bei dem einen Medikament handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament. Das Rezept stellt mir immer der Hausarzt aus. Bis vor kurzem bekam man für 5 Euro Rezeptgebühr 4x 25ml. Also vier Fläschen. Der Hersteller hat das nun vor ein paar Wochen geändert und gibt auf Rezept für 5 Euro nur noch 1x 25ml raus. Wenn ich jetzt wie gewöhnlich diese 4x 25ml möchte, muß ich 20 Euro zahlen, wenn ich das Rezept vorlege. Also 15 Euro mehr. Mein Hausarzt hat das nicht mal gewusst. Erst in der Apotheke sagte man mir das ich auf Rezept nur noch ein Fläschen Tropfen bekomme für 5 Euro. Schreibt der Hausarzt wie üblich 4 Packungen auf, muß ich 20 Euro zahlen.

Von einem anderen (günstigeren) Medikament rät mein Hausarzt ab, da ich diese Tropfen schon über 5 Jahre nehme und es kein vergleichbares gibt. Ich müßte somit auf Tabletten umsteigen, was ich aber nicht soll, da sich dies negativ auf eine meiner chronischen Erkrankungen auswirken würde auf Grund der Nebenwirkungen.

Die Frage nach der Pille stelle ich deshalb, weil ich die Pille aus gesundheitlichen Gründen nehmen muß. Diese Pille ist die einzige Pille, die in dieser Hinsicht hilft und kostet knapp 40 Euro für 3 Monate. Ich habe schon bei meiner Gynäkologin gefragt, aber alle anderen Pillen sind dafür nicht geeignet. Ich frage deshalb nur aus rein gesundheitlichen Gründen.

@Porks: mag sein das Deine Krankenkasse unterm Jahr Beträge an Dich zurückzahlt. Meine macht das leider nicht, und ich habe dort schon x-mal persönlich nachgefragt. Die Erstattung erfolgt frühestens im Januar des darauffolgenden Jahres.

Ich möchte auch nicht jedes Medikament bezahlt bekommen. Bisher ging das auch einigermaßen, nur hat z.B. die Pille vor wenigen Monaten noch 34 Euro gekostet. Jetzt knappe 40 Euro. Und das andere Medikament ist wie gesagt 15 Euro teurer. Das sind 21 Euro mehr für zwei Medikamente auf die ich angewiesen bin.
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Alt 27.07.2011, 13:36   #11
Porks
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Porks Porks
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

hi

komische Krankenkasse wenn du dein Anteil geleistet hast bei Chronisch Kranke und ALG2 ca 40€ im Jahr und nicht Chronisch ca 80€ wenn du also das erreicht hast einfach alles abgeben und die stellen sofort /senden dir die Befreiungskarte. Das ist Gesetz und da kann die Kasse auch nix daran drehen.

Und um zu Sparren lasse dir das Med schicken weil du ja Befreit bist brauchste nix zu zahlen und bekommst meistens noch ein Boni

Und wenn deine Kasse nicht will wechseln wo ist das ein Problem.
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Alt 27.07.2011, 14:02   #12
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Kostenübernahme Medikamente?

Das gilt aber nur für verschreibungspflichtige Medikamente.

Also

Zuzahlung 1% bei chronisch Krank vom BruttoGehalt
Zuzahlung 2% bei normal Krank vom BruttoGehalt


Zugrundeliegend ist das Familieneinkommen
Freibeträge - ehepartner 4.599€
Freibeträge - Kind 7.008€

Bei einem Jahresbruttoeinkommen von 20.000€ muss eine Familie mit 2 Kindern nur 27.70€ im Jahr Zuzahlung leisten.
Bei chronisch Krank = nur 13.85€ im Jahr

Ich hab im Februar beim JC versucht Kopfschmerztabletten als dauerhaften Mehrbedarf nach § 21 erstattet zu bekommen.
Das wurde abgewiesen. Klage hatte ich Kein Bock drauf.

Aber ich brauch ca. 20€ im Monat nur für Iboprofen.

Und die Triptane die ich brauche wurden seit 1.1.2011 von 86€ auf 48€ im Preis durch Gesetzesvorlage Rösler gesenkt.

So Lieferant kann/will zu dem Preis nicht liefern.
Jetzt bekomme ich von 48€ 10% = 4.80€ erstattet und die Differenz zu den 86€ = 45€ muss ich zuzahlen. stimmt eigentlich nicht

Das Präparat gibts bis 106 € teuerster Lieferant

Die in der Apotheke beschei*sen auch wie sau.
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.07.2011, 14:04   #13
Kerstin_K
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Wenn Du die Pille aus gesundheitlichen Gründen nehmen mussst, solltest Du mal abklären, ob sie dann nicht von der Kasee gezahlt werden muss.

Ich habe zum Beispiel lange die Pille auf Kassenrezept bekommen, weil ich starke Akne hatte, der nicht anders beizukommen war.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 27.07.2011, 14:08   #14
Lilastern
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Kannst du nicht von den Ibuprofen die stärken auf Rezept verordnen lassen, und sie dann teilen.

Sie kommst du dann auch günstiger weg. Als wenn du sie aus eigener Tasche bezahlen musst. Solltest gleich eine mit 100 Stück verordnen lassen.
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Alt 27.07.2011, 14:27   #15
Robin H51
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Iboprofen 600 oder 800 kann dir auch der Arzt verschreiben gleich als N3 dann musst du nicht die Iboprofen 400 kaufen bzw. selber bezahlen.
Habe ich schon verschrieben bekommen als N3 aber meistens bekomme ich Novaminsulfon als N3 und Triptane Zuzahlung jeweils 5 Euro...bzw. befreit ab der summe knapp über 40 Euro da 1% Regel Chronisch Krank.


Da war jemand schneller :-)
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Alt 27.07.2011, 14:39   #16
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AD2020
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

@Porks: bei Dir scheint das alles sehr einfach zu sein, aber bedenke bitte das das nicht bei jedem der Fall ist. Wie ich schon sagte war ich inzwischen oft bei der KK. Ich bekomme keine Befreiungskarte sondern nur die Teilerstattung am Jahresanfang, wenn ich meine Belege vorlege. Zum einen ist ein KK-Wechsel nicht so einfach wie Du das hier schilderst. Es gibt KK die meine Medikamente nicht bezahlen würden oder man muß das Günstigste nehmen und im Falle einer chronischen Erkrankung oder mehrerer ist das einfach nicht immer möglich. Zum anderen wollen wohl die wenigsten KK Kunden / Patienten die H4 bekommen. Abgesehen davon hat meine KK bisher alle Kosten für Operationen etc. übernommen. Das sind Sachen, die muß man einfach bedenken.

@Kerstin: ich muß die Pille wegen Endometriose nehmen. Und da gibt's nur eine Pille dafür - die kostet knappe 40 Euro. Die KK redet sich hier gerne raus und meint die Kosten übernehmen sie nicht. Bleibt mir also weiterhin wohl nur die Kosten selbst zu übernehmen. Allerdings wird die Pille mit Sicherheit nicht billiger und ich finde 40 Euro für eine 3-Monatspackung extrem viel. Der Preis stieg um 6 Euro innerhalb von 6 Monaten. Kannst Du mir vielleicht per PN sagen bei welcher KK Du bist? Eventuell bist Du bei der gleichen wie ich, dann würde ich da nochmal nachfragen.

Bei Online-Bestellung in einer Apotheke zahle ich ja noch mehr für die Medikamente, weil ich Porto zahlen muß. Macht doch irgendwo keinen Sinn. Das was die Medikamente dort billiger sind zahlt man an Porto und man muß auch einige Tage warten bis die Medikamente dann da sind. Da kann ich auch in die Apotheke vor Ort.
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Alt 27.07.2011, 16:53   #17
catwoman666666
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Hallo AD2020,

auch Krankenkassen wollen sparen, oft auf Kosten ihrer kranken Mitglieder. Leistungen oder Medikamente werden aus diesem Grund oft abgelehnt und so wie du nehmen das viele einfach hin. Ich würde meiner Krankenkasse einen freundlichen Brief schreiben und die Übernahme der notwendigen Medikamente förmlich beantragen. Damit muß die Krankenkasse mir einen Bescheid zukommen lassen. Damit steht mir der weitere Rechtsweg offen. Bei Ablehnung des Antrages würde ich in Widerspruch gehen und vielleicht auf die Härtefallregelung hinweisen. Wird auch dieser abgelehnt, dann kann Klage eingereicht werden.
__

catwoman
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Alt 27.07.2011, 17:23   #18
KAHMANN
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KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: Kostenübernahme Medikamente?

Danke Danke

Also die N3 spezial werde ich mir gleich verschreiben lassen.

Ansonsten wirkt bei mir nur Almogran die sind super. Ich hab aber lange gesucht bis ich die gefunden habe. Das die da einen Preis festlegen zu dem keiner liefern will find ich ne absolute Scc...ße.
Ich hab mich auch vorhin verrechnet.

tatsächlicher Preis 86€

+ 5€ Zuzahlung bei festgelegten Preis 14 stk =48€
+ 40€ Differenz
= 45€ zu zahlender Betrag (ist schon heavy)

Aber jetzt soll der Arzt mir Maxalt oder Sumatriptan verschreiben die sind beide Schrott.

Die haben ab 1.1.2011 ein Gesetz eingeführt wo die Medikamente in Gruppen zusammengefasst sind unmd der Arzt die günstigste wählen soll. Jetzt wirkt der andere Mist nicht. OK Krankenkassenantrag mussich dann stellen, aber das kriegt man auch im nachhinein erstattet oder?

Ich glaub ich bin jetzt nach 6 Monaten schon bei ca. 120€ Zuzahlung+ Praxisgebühr.
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Alt 27.07.2011, 20:58   #19
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Zitat von catwoman666666 Beitrag anzeigen
Hallo AD2020,

auch Krankenkassen wollen sparen, oft auf Kosten ihrer kranken Mitglieder. Leistungen oder Medikamente werden aus diesem Grund oft abgelehnt und so wie du nehmen das viele einfach hin. Ich würde meiner Krankenkasse einen freundlichen Brief schreiben und die Übernahme der notwendigen Medikamente förmlich beantragen. Damit muß die Krankenkasse mir einen Bescheid zukommen lassen. Damit steht mir der weitere Rechtsweg offen. Bei Ablehnung des Antrages würde ich in Widerspruch gehen und vielleicht auf die Härtefallregelung hinweisen. Wird auch dieser abgelehnt, dann kann Klage eingereicht werden.
Hallo Catwoman,

ich rufe morgen mal bei der KK nochmal an. Mit der einen Mitarbeiterin kann man eigentlich gut reden, die hat mir beim letzten Mal auch geholfen, so das ich bei der Rückzahlung einiges mehr erstattet bekommen habe. Vielleicht kann ich sie morgen erreichen und dann schau ich mal, was sie dazu zu sagen hat. Ansonsten schreibe ich dann wie Du empfohlen hast einen Brief an die Zentrale der KK mit der Bitte der Übernahme (wenigstens einen Teil) zumindest für die Pille. Werde dann berichten, was mir mitgeteilt wurde. Brauche ich da einen Nachweis von der Gynäkologin? Ich frage deshalb, weil der letzte Ultraschall schon einige Zeit zurückliegt und für einen erneuten Ultraschall müßte ich privat 35 Euro zahlen, die ich nicht übrig habe. Oder reicht der Befund des Ultraschalls wo die Endometriose damals festgestellt wurde?

Danke!
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Alt 28.07.2011, 14:08   #20
Kerstin_K
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Deine Gynäkologin soll Dir die Pille auf Kassenrezept verschreiben.

Meines Wissens muss sie das dann auf dem Rezept entsprechend begründen. Dann ab mit dem Rezept in die Apotheke und fertig. Die melden sich schon, wenn ihnen das nicht reicht. Wichtig ist halt, dass dass die Gyn hinter Dir steht.

Ich bin übrigens in der AOK Rheinland, früher AOK Hannover. Mit den Hannoveranern gab es endlose Diskussionen wegen Hilfsmitteln und so (meine Zwillinsschwester und ich sind von Geburt an Schwerbehindert). Mit der AOK Rheinland gab es null Probleme. Bei meinem letzten Rolli standen wir eigentlich alle schon in den Startlöchern, nen Widerspruch zu verfassen. War nicht nötig. Bewilligung war nach 2 Wochen da, und zwar ein neuer Stuhl, nichts gebrauchtes aus dem Pool. Mein Rehaberater war auch baff.

Eigentlich ist den gesetzlichen KKS ziemlich genau der Leistungskatalog ziemlich genau vorgeschrieben. Unterschiede gibt es nur bei speziellen Sachen wie Akupunktir oder Hömoopatie.

Trotzdem versuchen die KKs natürlich zu sparen wo es geht. Aber wenn es medizinisch notwendig ist, sollte man sich das nicht bieten lassen. Auch habe ich festgestellt (Im austausch mit Schwerstbehinderten), dass es eigentlich weniger of an der KK, sondern meist am einzelnen SB liegt.

Und zum Thema wechseln: Keine KK darf dier wegen ALG II Bezug oder bestehenden Erkrankungen die Aufnahme verweigern. Auch als Cronisch kranker kann man problemlos wechseln. Ich kenne einige Leute, die das erfolgreich gemacht haben. Und weil die alte KK dann Mondpreise für die Hilfsmittel haben wollte, die die neue KK nicht zahlen wollte, hwben die dann alles neu bekommen, Elektrischen Rollstuh, Pflegebed, Lifter usw.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 15:21   #21
alexander29->Emailproblem
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alexander29 alexander29 alexander29 alexander29
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Lass dir vom Arzt ein Attest ausstellen, dass du chronisch krank bist (wg 1% Regelung). Aber kannst du auch noch später machen.

Dann gehst du zu deiner KK und stellst schriftlich einen Antrag auf Befreiung von Zuzahlungen und Überweisung der bis jetzt zuviel geleisteten Zuzahlungen und legst deine bis jetzt geleisteten Zuzahlungen/Praxisgebühr dazu.

Und bittest um einen vorläufigen Befreiungsausweis, bis der richtige kommt.

1 % ca. 43 Euro Zuzahlung/Jahr
2 % ca. 86 Euro Zuzahlung/Jahr

Wenn es sich aber um nicht erstattungsfähige Medikamente handelt, sieht die Sache schon anders aus, dann handelt es sich nicht um Zuzahlungen.
Genau dasselbe bei Medikamenten auf Privatrezept.

Dann solltest du beim JC den Antrag schriftlich auf Übernahme stellen.
Ob das klappt, keine Ahnung.

Und gleichzeitig bei der KK wg. Härtefallregelung.
Und hier ebenfalls keine Ahnung.
alexander29 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 18:06   #22
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Habe heute morgen mit meiner KK telefoniert. Sie hat mich nun als chronisch krank eingestuft und ich bekomme die Befreiungskarte. Die Kosten für die Pille werden aber nicht übernommen und sie meinte auch das sie nicht glaubt das irgendein Arzt (die Pille wird mir nicht von der Gynökologin sondern vom Hausarzt verschrieben) diese auf Kassenrezept verschreibt. Fragen kann ich natürlich meinen Hausarzt. Ansonsten muß ich mich halt damit begnügen das ich jetzt zumindest die Befreiungskarte erhalte.

Was ist eigentlich mit den 10 Euro, die man im Quartal bezahlen muß? Wenn man die Befreiungskarte hat, muß man das dann auch noch zahlen? Das sind im Jahr schon 40 Euro für den Hausarzt und dann fallen nochmal mehrmals im Jahr die 10 Euro für den Zahnarzt an.
AD2020 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 18:40   #23
Kerstin_K
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Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Die Praxisgebühr entfällt auch, wenn Du die Befreiung hast.

Und mit der Pille einfach probieren.

Was die Dame von er KK glaubt, dass ein Arzt aussstellt oder nicht, spielt keine Rolle und wenn Du ein Kassenrezept hast stehen die Chancen für eine Übernahme auf jeden Fall besser.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 28.07.2011, 23:28   #24
Grashüpfer->Emailproblem
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Grashüpfer
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

Hey, die Befreiungskarte gilt natürlich auch für die Praxisgebühr, außer beim Zahnarzt, da gilt sie leider nicht. Ansonsten nimmste die nun für Arztbesuche, beim Rezept einlösen in der Apotheke, wenn du ins Krankenhaus kommst (keine 10 Euro pro Tag für 21 Tage) usw. .
Das mit der Pille würd ich auch einfach austesten.
Hat doch gut geklappt, freut mich.
Grashüpfer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.07.2011, 06:05   #25
Porks
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Porks Porks
Standard AW: Kostenübernahme Medikamente?

hi

wie schon gesagt eigentlich hilft nur mal Krankenkasse wechseln. Wenn die schon so drauf sind die KK hat ( Sie hat mich nun als chronisch krank eingestuft) Hallo da bracht man nix Einstufen wenn die Fakten vorliegen (Rechnungen/Atteste /Krankengeschichte).

Aber es gibt immer noch KK und deren Mitarbeiter die meine sie sind die Einzigen und ohne sie geht gar nichts.
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