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Start > > -> Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

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Alt 16.07.2011, 10:11   #1
jimmy->Emailproblem
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Beiträge: 3.167
jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Hallo,


ich habe nach wie vor Probleme mit der McFit-GmbH, und habe vor einigen Tagen eine Nachricht auf meine Kündigung erhalten.

In einer McFit-Rückmeldung wird mir mitgeteilt, dass personen bezogene Daten für 6 Jahre gespeichert werden - also auch erstellte Fotos. Man benennt mir dazu die Ziffer 8, der AGB´s, in welcher aber nichts über die Dauer zu finden ist.
In der Rückmeldung heisst es (Zitat):
Zitat:
Aus steuerrechtlichen Gründen sind wir verpflichtet, die personenbezogenen Daten 6 Jahre aufzubewahren bzw. zu speichern. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nicht.
Ich persönlich finde es eine sauerei, dass so eine Einrichtung Daten solange speichert, und dazu nichts in den AGB´s zu finden ist. Hier werden Kunden nichtsahnend abgeheftet, und wer weiß wer irgend wann in den 6 Jahren mal auf diese Daten samt Foto zugreift.
Man muss wohl nicht alle möglichen Szenarien durchspielen, um
zu erkennen, dass das so nicht in Ordnung sein kann.

Ist das tatsächlich rechtlich abgesegnet, oder kann man sowas z.b. an den Verbraucherschutz melden? Immerhin kann es nicht sein, dass ein Kunde nach Kündigung noch weitere 6 Jahre (mit Bild) abgeheftet bleibt, aber selbst keine Kenntnis davon hat.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2011, 10:20   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
aber selbst keine Kenntnis davon hat.


jimmy
Du hast doch Kenntnis davon...
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Alt 16.07.2011, 10:28   #3
Purzelina
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Wenn ich mir überlege, wo überall mein Ausweis mit Foto noch gespeichert sein könnte, zum Beispiel Handyverträge übers Internet und was diese Firmen Böses damit anstellen könnten........Gott sei Dank denk ich über so was nicht nach.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.07.2011, 10:43   #4
gurkenaugust
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Diese Antwort halte ich für ziemlich dubios.

Eine Firma hat sicherlich steuerliche und handelsrechtliche Pflichten zur Aufbewahrung von Unterlagen, beispielsweise von Geschäftskorrespondenz oder Rechnungen, damit diese für Nachprüfungen des Finanzamtes und sonstiger staatlicher Stellen zur Verfügung stehen. Darin werden auch Namen und Anschriften von (ehemaligen) Kunden enthalten sein. Soweit ist das auch gesetzlich in Ordnung.

Eine pauschale "Aufbewahrung von personenbezogenen Daten" ist jedoch nicht zulässig, soweit es nicht um solche Unterlagen handelt. Fotos oder Filmaufnahmen, die aus Sicherheitsgründen gemacht wurden, dürfen schon gar nicht jahrelang aufbewahrt werden. Genauso darf keine Verwertung erfolgen, beispielsweise Weitergabe an Dritte oder Verwendung für eigene Werbezwecke.

Du könntest ja mal die Firma fragen, welche "steuerrechtlichen Gründe" konkret vorliegen und welche "personenbezogenen Daten" aufbewahrt werden. Oder dich gleich an die Datenschutzbehörde wenden.
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Alt 16.07.2011, 10:46   #5
espps
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Beiträge: n/a
Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Wenn ich mir überlege, wo überall mein Ausweis mit Foto noch gespeichert sein könnte, zum Beispiel Handyverträge übers Internet und was diese Firmen Böses damit anstellen könnten........Gott sei Dank denk ich über so was nicht nach.
Das sollte man aber sehr wohl tun!
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Alt 16.07.2011, 16:55   #6
DieFrettchen
Gast
 
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

hallo ihr lieben,

es ist etwas OT aber in sachen McFit bin ich inzwischen etwas hellhöriger. diese kette scheint nicht nur einen etwas "eigenwilligen" umgang mit kundendaten und der behandlung dieser kunden zu pflegen.

sie pflegt auch ein sehr spezielles verhältnis zu ihrem personal. ende 2009 haben sich zwei raumpflegerinnen bei mir gemeldet (sie hatten meine nummer von verdi bekommen). sie arbeiteten dort zusammen morgens von 4 00uhr bis 5 30 00uhr, 7 tage die woche (auch feiertags) für sage und schreibe 4 € die stunde. beide mußten ihrem lohn hinterherlaufen, er wurde bis zu 3 monate verschleppt, und oft nie ganz ausbezahlt. beide wurden mal mit billigautoradios abgespeist. es wurd auch das angebot gemacht diese im bekanntenkreis auf provisionsbasis zu verkaufen. dies angebot wurde anscheinend auch den hallenaufsichten gemacht (alles 400€ jobs, auch nachts uns sonn-feiertags). kunden des fitnesstudios wurde dieses angebot ebenfalls offeriert, billige elektrounterhaltungsware zu erstehen und diese dann mit eigengewinn weiter zu verkaufen.

ich habe den beiden damen damals zu einem arbeitsrechtler geraten über die gewerkschaft, bzw. wegen der anwartschaft von 3 monaten, zu einem beratungschein. leider hörte ich nie wieder von den beiden, da sie kurz nach meiner hilfestellung entlassen wurden und hausverbote gegen sie ausgesprochen wurden.

es würde mich intressieren ob es noch mehr solche dubiosen arbeits und geschäftspraxen gibt bei dieseer fitnesskette, oder ob das nur bei einzelenen geschäftsführern liegt?

seit 2010 firmiert besagtes studio mit gleicher geschäftsführung unter dem namen Be fit.

liebe grüße von barbara
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Alt 16.07.2011, 19:33   #7
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

@ Jimmy

reiche das bei dem zuständigen Landesatenschutz ein, schreibe einige Sätze dazu und stelle konkrete Fragen.

Was willst Du Dich jetzt noch lange mit denen streiten? Kostet nur Nerven und Zeit. Der Datenschutz wird sich dieser Sache annehmen und dann kannst Du weiter sehen.

@ Frettchen

bemühe mal eine Suchmaschine. Wenn da was dran ist, findest Du das auch im Inet irgendwo.
Wenn dem wirklich so ist, wäre hier mal ein netter Hinweis an den Zoll bzw. das Finanzamt fällig. Leider übersehen viele diese Möglichkeit.

Die Inhaber dürften sich freuen - Datenschutz von der einen Seite und Zoll/Finanzamt von der anderen
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 02:02   #8
jimmy->Emailproblem
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

@Nordlicht,

möchte mich nicht mit denen streiten. Aber grundsätzlich denke ich, dass man seinen Kunden die Karten auf den Tisch legen sollte, und Ihnen so eine wirklich freie Entscheidung zu ermöglichen. Von der Speicherdauer steht nämlich nichts in den AGB´s. Das mit den konkreten Fragen an den Datenschutz habe ich mir auch so gedacht.

Wie lange speichert eigentlich das JC (unrechtmäßig) kopierte Ausweise?


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 05:05   #9
Speedport
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
@Nordlicht,

möchte mich nicht mit denen streiten.
Das wirst Du aber müssen, wenn Du Deine Ansicht durchsetzen willst.
Zitat:

Aber grundsätzlich denke ich, dass man seinen Kunden die Karten auf den Tisch legen sollte, und Ihnen so eine wirklich freie Entscheidung zu ermöglichen. Von der Speicherdauer steht nämlich nichts in den AGB´s. Das mit den konkreten Fragen an den Datenschutz habe ich mir auch so gedacht.

Wie lange speichert eigentlich das JC (unrechtmäßig) kopierte Ausweise?

jimmy
Überhaupt nicht - offiziell.

Genaueres erfährst Du bei Nachfrage vom JC.
__

Gruß
speedport

Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht Dich auf sein Niveau herab und schlägt Dich da mit seiner Erfahrung.

Reiche und Schweine werden nach ihrem Tod besonders geschätzt.


Speedport ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 10:54   #10
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von Speedport Beitrag anzeigen
Das wirst Du aber müssen, wenn Du Deine Ansicht durchsetzen willst.

stimmt - aber zuerst streitet sich der Datenschützer für Dich
wenn Du ihn beauftragst.


Überhaupt nicht - offiziell.

Genaueres erfährst Du bei Nachfrage vom JC.
Mal ne dumme Frage - müssten die auf Antrag nicht sofort die Kopie von dem Ausweis löschen?
Bzw. müssen alle unzulässig erhobenen Daten sofort gelöscht werden.
Hatte ich so im Kopf - Du bringst mich ganz durcheinander
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 11:11   #11
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von Sobieski Johann Beitrag anzeigen
Natürlich sind unzulässig erhobene Daten sofort zu löschen
(wenn du denn Kenntnis davon hast und den entsprechenden Antrag gestellt hast)
meinte ich doch - sag doch, Speedport mach tmich manchmal ganz dusselig...

Um heraus zu finden was für Daten erhoben wurden gibt es ja so einige §§. Dann schauen was erhoben werden durfte und dann den Rest löschen lassen.
So sollte es eigentlich sein - hier funktioniert das natürlich nicht. Trotz Aufforderund durch den Landesdatenschutz tut sich beim Kreis nichts.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 13:04   #12
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Wie lange speichert eigentlich das JC (unrechtmäßig) kopierte Ausweise?
Sofern die Betroffenen dieses "freiwillig dulden", ist es nicht unrechtmäßig.
__

Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit (Ebner-Eschenbach)
lpadoc ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 13:36   #13
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von lpadoc Beitrag anzeigen
Sofern die Betroffenen dieses "freiwillig dulden", ist es nicht unrechtmäßig.
Erzähl doch kein vom Pferd

Mensch - Du weißt doch selbst wie das läuft

Da wird gesagt "Kopie muss gefertigt werden." Damit glauben das wohl weit über 70% der Antragsteller - das hat nichts mit Duldung zu tun, sondern mit diesem sch**ß "Behörde weiß was sie tut."
Von den übrigen 30 % hinterfragen vielleicht 20% diese Aussage und lassen es dann spätestens bei "ohne wird/kann ihr Antrag nicht bearbeitet werden" einknicken. Die übrigen 10 % wissen Bescheid und lassen sich nicht veräppeln. Von diesen 10% werden wahrscheinlich gut 9% Aufgrund der Gegenwehr einer Sonderbehandlung unterzogen - mal mehr, mal weniger.

Egal wie die Daten erhoben wurden - wenn der LB nichts von der unzulässigen Erhebung wusste oder gar falsch aufgeklärt wurde, dann ist auch hier Jederzeit die Löschung auf Antrag möglich.

Meine Daten und ich bestimme was mit denen gemacht werden darf und was nicht. Die Kopie meines Ausweises gehört sicherlich nicht dazu, ebenso viele andere Unterlagen. Diese werden trotzdem Tag für Tag unzulässig kopiert und zur Akte genommen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 13:42   #14
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Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
@Nordlicht,

möchte mich nicht mit denen streiten. Aber grundsätzlich denke ich, dass man seinen Kunden die Karten auf den Tisch legen sollte, und Ihnen so eine wirklich freie Entscheidung zu ermöglichen. Von der Speicherdauer steht nämlich nichts in den AGB´s. Das mit den konkreten Fragen an den Datenschutz habe ich mir auch so gedacht.

Wie lange speichert eigentlich das JC (unrechtmäßig) kopierte Ausweise?


jimmy
Das kann von Land zu Land verschieden sein.
Soweit mir bekannt, rät der Datenschutz einheitlich alle drei Jahre unwichtige und alle fünf Jahre die Daten zu löschen.
Einige Daten müssen im JC 10 Jahre aufbewahrt werden. Das sind aber gering wenige.

Wegen diesem komischen Verein von Dir - bzw. EX Verein.
Natürlich kannst Du jetzt einfach nichts tun, aber ich würde Dich bitten eben einige Zeilen zu schreiben, den Schriftwechsel in Kopie und Deine konkreten Fragen (überlege Dir die vorher, ich wusste das nicht und habe ständig Fragen nachgeliefert), ab damit in einen Umschlag und an den zuständigen Datenschutz.

Gerade weil ja keiner so wirklich was meldet, ist das überhaupt möglich.

Die Eingabe beim Datenschutz ist nicht viel Arbeit und beinahe ein Selbstläufer.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.07.2011, 13:49   #15
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Egal wie die Daten erhoben wurden - wenn der LB nichts von der unzulässigen Erhebung wusste oder gar falsch aufgeklärt wurde, dann ist auch hier Jederzeit die Löschung auf Antrag möglich.
Ich bezweifle, dass man die unrechtmäßig erstellte Ausweiskopie - von welcher der Kunde in der Regel nichts erfährt - es sei denn, er sieht diese in der Akte auf dem Tisch liegen - auf Antrag tatsächlich gelöscht wird. Allerdings würde ich in so einem Fall keine Löschung beantragen, sondern in einem günstigen Moment nach der Akte greifen, die Kopie rausreissen und Fertig!


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 17.07.2011, 15:43   #16
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lpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiertlpadoc Enagagiert
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
... Da wird gesagt "Kopie muss gefertigt werden." Damit glauben das .... .. dann ist auch hier Jederzeit die Löschung auf Antrag möglich.
Ich stimme Dir doch völlig zu. Nur, was das kopieren des Perso oder der "Bankkarte" bestrifft, so hat dies zunächst nichts mit Datenschutz zu tun. Allein der Umgang und die Aufbewahrung derartiger Erkenntnisse (Dokumente) ist datenschutzrechtlich relevant.

Alles das, was nicht Leistungsrelevant ist, dazu zählt z. B. die Aufbewahrung einer Kopie von Perso oder "Bankkarte", haben nichts in der LA (Leistungsakte) zu suchen.

Ich bin voll auf deiner Seite, das die Herausnahme, Herausgabe oder Vernichtung dieser Unterlagen - jedoch nicht beantragt, sondern vielmehr mit allem Nachdruck und unter Fristsetzung auf Zusagebestätigung gefordert werden sollte. Im weiteren kann das JC selbstverständlich dann ggf. auch auf Erfüllung der berechtigten Forderung hin verklagt werden. Diesbezüglich habe ich im Downloadbereich des Forums leider noch nichts gefunden, aber das kann sich ja ändern.

Aber, wer geht diesen Weg schon. Du, ich und wenige andere würden dies tun, aber die breite Mehrheit der Betroffenen leider wohl eher nicht.
__

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Alt 17.07.2011, 17:40   #17
thorschroeer
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Standard AW: Ist das etwas für den Datenschutz oder Verbraucherschutz?

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Ich bezweifle, dass man die unrechtmäßig erstellte Ausweiskopie - von welcher der Kunde in der Regel nichts erfährt - es sei denn, er sieht diese in der Akte auf dem Tisch liegen - auf Antrag tatsächlich gelöscht wird. Allerdings würde ich in so einem Fall keine Löschung beantragen, sondern in einem günstigen Moment nach der Akte greifen, die Kopie rausreissen und Fertig!


jimmy
Hi jimmy,
was nützt Dir das? Vermutlich druckt der SB dann einfach neu aus.
Wie will man sich überhaupt sicher sein, selbst wenn eine komplette Löschung angeblich durchgeführt worden ist? Irgendwo findet sich bestimmt noch eine Kopie oder ein Backup. Man muß wohl damit leben.

Thorsten
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Alt 17.07.2011, 18:13   #18
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Zitat von thorschroeer Beitrag anzeigen
Hi jimmy,
was nützt Dir das? Vermutlich druckt der SB dann einfach neu aus.
Wie will man sich überhaupt sicher sein, selbst wenn eine komplette Löschung angeblich durchgeführt worden ist? Irgendwo findet sich bestimmt noch eine Kopie oder ein Backup. Man muß wohl damit leben.

Thorsten
Laut des § 19/ § 34 BDSG muss man damit überhaupt nicht leben. Denn diese Paragraphen fordert die verantwortliche Stelle dazu auf Auskunft zu geben über:

1. die zu seiner Person gespeicherten Daten, auch soweit sie sich auf die Herkunft dieser Daten beziehen,
2. den Empfänger oder die Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden, und
3. den Zweck der Speicherung.

Im Anschreiben auf die Auskunft würde ich auch auf die Erfassung, Verarbeitung oder Nutzung eigener privater Daten widersprechen. Es muss noch darauf hingewiesen werden, dass die Daten unverzüglich für diese Zwecke gelöscht werden müssen.

Dies habe ich bei einem Maßnahmeträger mit einer Frist von 14 Tagen eingereicht. Der Maßnahmeträger hat mir zwar schriftlich alles mitgeteilt, aber auf die Löschung aus sogenannten "vertraglichen Gründen" und "eventueller Nachprüfungen" abgelehnt.

Aus diesem Grunde habe ich ein Schreiben an den Bundesbeauftragten für Datenschutz und die Informationsfreiheit nach Bonn geschickt. Von dort wird die Stellungnahme überprüft, ob es rechtens ist.
WumbWumba ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.07.2011, 07:28   #19
jimmy->Emailproblem
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Zitat von thorschroeer Beitrag anzeigen
Hi jimmy,
was nützt Dir das? Vermutlich druckt der SB dann einfach neu aus.
Soweit mir bekannt ist, werden kopierte Ausweise nicht eingescannt. Zumindest habe ich bisher noch nichts davon gehört. 2007 habe ich dem Kopieren eines längst abgelaufenen Ausweises zugestimmt, und selbigen als Kopie bei Akteneinsicht in meiner Akte wiedergefunden und dort belassen.

Zitat von thorschroeer Beitrag anzeigen
Wie will man sich überhaupt sicher sein, selbst wenn eine komplette Löschung angeblich durchgeführt worden ist?
Kann man nicht! Ausnahme: Mann kennt jemand in der zuständigen Abteilung, und lässt diesen in den Unterlagen wühlen.

Zitat von thorschroeer Beitrag anzeigen
Irgendwo findet sich bestimmt noch eine Kopie oder ein Backup. Man muß wohl damit leben.

Thorsten
Damit muss man nicht leben.
Nur wenn Menschen sich Ihrer Recht bewusst werden, und diese auch durchsetzen, kommt es zu einer Kursänderung. Nimmt man hingegen immer alles hin, dann bleibt es so wie es ist.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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