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Start > > -> Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

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Alt 08.06.2011, 17:17   #1
espps
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Standard Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo und einen schönen Guten Tag,

ich hatte einen Unfall mit Folgeschäden, die Versicherung des Hauseigentümers auf dessen Grund ich gefallen bin hat mir nun, ohne Angaben von Gründen geschrieben, dass sie nicht zahlt.

Jetzt bleibt mir nur noch der Klageweg offen und zwar mit Anwalt! Wie gehe ich weiter vor? (Beratungsschein/ PKH)

es grüßt espps
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Alt 08.06.2011, 17:27   #2
Seepferdchen
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Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 20.646
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo espps, ohne Begründung das kannst du nicht so stehen lassen!

Such dir einen Anwalt der sich mit Versicherung auskennt!

http://www.justiz.de/formulare/zwi_b...FA1663DDF40606

Gruss seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 08.06.2011, 17:33   #3
espps
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo und vielen Dank Seepferdchen,

ich hatte schon versucht ein Beratungsgespräch bei einem Fachanwalt Versicherungsrecht zu bekommen. Dieser 'lehnte' das mit den Worten ab: tja, Sie haben ja keine RSchV und nur über den Beratungsschein, wären wir ja arm!

Ich werde ja auch keinen Beratungsschein bekommen, oder doch?

Liebe Grüße
espps
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Alt 08.06.2011, 17:38   #4
Seepferdchen
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Beiträge: 20.646
Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

So eine Aussage vom RA, naja vergiss es!

Hier noch der Antrag für Beratungsbeihilfe, du hast einen Anspruch darauf!

http://www.justiz.nrw.de/BS/formular...lfe/AG_I_1.pdf

Lass dich nicht entmutigen, sind ja nicht alle so drauf.

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 08.06.2011, 19:52   #5
HIS_2->Emailproblem
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HIS_2 HIS_2 HIS_2
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo espps,

was für ein Unfallschaden war das, dass der Hauseigentümer ersatzpflichtig wäre?

Dies wäre für mich erstmal vorrangig zu erkunden, in wie weit RAe eher von der Übernahme des Mandats zu überzeugen wären!

Es gibt auch noch noch RAe, die auf PKH-Basis sehr gut arbeiten ........ wenn ......

Hast Du eine PUV (private Unfallversicherung)? Wenn ja, melden! Auch wenn "voraussichtlich KEINE bleibenden Schäden" da sind!

In welchem Status bist Du (ALG-I oder -II, GruSi, EM-Rentner etc)?

Gruß,
HIS

P.S. Sicher bereits JETZT SCHON ALLE ÄRZTLICHEN BEFUNDE, die Du kriegen kannst und verweise steht darauf, dass es peinlich genau dokumentiert wird, dass dies Unfallfolgen vom Tag XXXX sind!
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Alt 08.06.2011, 20:36   #6
Muzel
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Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Für deinen Schadensersatz ist das Zivilgericht zuständig. Wenn du einen Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld geltend machst, der über 5000 Euro geht, ist nach § 23 GVG das LG zuständig. Nach § 78 ZPO gibt es vor dem LG Anwaltszwang.
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Alt 08.06.2011, 20:46   #7
Muzel
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Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo Seepferdchen!
Ich dachte immer, dass unter Zivilisten ein Begründungserfordernis eine Ausnahmeerscheinung ist. Kannst du bitte deine Meinung etwas erklären!
"Hallo espps, ohne Begründung das kannst du nicht so stehen lassen!"
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Alt 09.06.2011, 17:23   #8
espps
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Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo HIS!

Zitat von HIS_2 Beitrag anzeigen
Hallo espps,

was für ein Unfallschaden war das, dass der Hauseigentümer ersatzpflichtig wäre?
Der Hauseigentümer ist seiner Räum- und Streupflicht nicht nachgekommen und ich bin dadurch auf Glatteis gestürzt und habe mir einen Gelenkbruch + Folgeschäden, zugezogen.

Dies wäre für mich erstmal vorrangig zu erkunden, in wie weit RAe eher von der Übernahme des Mandats zu überzeugen wären!

Zitat:
Es gibt auch noch noch RAe, die auf PKH-Basis sehr gut arbeiten ........ wenn ......
Aber wahrscheinlich nicht wollen, weil sie nicht genügend Kohle machen können!

Zitat:
Hast Du eine PUV (private Unfallversicherung)? Wenn ja, melden! Auch wenn "voraussichtlich KEINE bleibenden Schäden" da sind!
Ja, habe ich und ist bereits gemeldet.

Zitat:
In welchem Status bist Du (ALG-I oder -II, GruSi, EM-Rentner etc)?
ALG II.

Zitat:
P.S. Sicher bereits JETZT SCHON ALLE ÄRZTLICHEN BEFUNDE, die Du kriegen kannst und verweise steht darauf, dass es peinlich genau dokumentiert wird, dass dies Unfallfolgen vom Tag XXXX sind!
Danke für den Tipp, mein Facharzt ist auch Gutachter und erledigt dies selbstredent.

es grüßt espps
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Alt 09.06.2011, 18:42   #9
Muzel
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Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Nach § 287 ZPO braucht man keine konkrete Schadenshöhe anzugeben. Das Gericht entscheidet nach seiner freien Überzeugung.
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Alt 09.06.2011, 21:07   #10
HIS_2->Emailproblem
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HIS_2 HIS_2 HIS_2
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo espps,

Zitat:
Der Hauseigentümer ist seiner Räum- und Streupflicht nicht nachgekommen und ich bin dadurch auf Glatteis gestürzt und habe mir einen Gelenkbruch + Folgeschäden, zugezogen.

Dies wäre für mich erstmal vorrangig zu erkunden, in wie weit RAe eher von der Übernahme des Mandats zu überzeugen wären!
Dass der Hauseigentüber NICHT seiner Pflicht nachgekommen ist, ist VON DIR beweispflichtig. Wenn das Grundstück des Hauseigentümers ein Mehfamilienhaus, wird es noch ein bisschen schwieriger ....... aber NICHT unmöglich!

Hat der Hauseigentümer den Unfall seiner Haftpflichtversicherung gemeldet? Ich gehe mal davon aus. Dann ist diese Haftpflichtversicherung Dein Ansprechparter.
Wenn Du den Primärschaden nachweisen kannst (Unfallbericht des erstbehandelnden Arztes), ist die gegn. Haftplichtversicherung in der Pflicht, die Kosten Deines RA zu übernehmen. Ein Anerkenntnis der gegn. Haftpflicht ist dafür aber notwendig. Und sollte sich die gegn. Haftpflicht streuben, wegen fehlenden Nachweises der Sorgfaltspflicht, fangen die Probleme an!
In welchem Raum (Bundesland) lebst Du?

Zitat:
Ja, habe ich und ist bereits gemeldet.
Wenn Du den Schaden bei Deiner PUV gemeldet hast, PASS BITTE SEHR GUT AUF; WAS DIE SCHWEIGEPFLICHTENTBINDUNGSERKLÄRUNGEN ANGEHT! Und vor allen Dingen, schau bitte unbedingt in die AUB .... Fristen, Mitwirkungspflichten, Ansprüche etc.

Zitat:
ALG II.
VORSICHT!!!!! Wenn Zahlungen von der PUV kommen sollten, werden diese auf Deine laufenden ALG-II-Leistungen angerechnet. Lege unbedingt Widerspruch ein!
Ich weiß, viele werden jetzt sagen: da kannst Du nichts machen - spar Dir den Ärger - die Rechtsprechung - ..... lege Widerspruch ein!

Zitat:
Danke für den Tipp, mein Facharzt ist auch Gutachter und erledigt dies selbstredent.
Nochmal VORSICHT!!!! Für wen macht er hauptsächlich Gutachten? Hast Du seinen Namen mal bei Google eingegeben? Er darf NICHTS ohne Deine Zustimmung machen! Weise ihn bittte nochmals vorsichtig darauf hin!
Bitte setze ein Schreiben auf, welches besagt, dass er NICHTS an irgendwelche Behörden OHNE DEINE SCHRIFTLICHE Zustimmung machen darf! Und lasse Dir dieses Schreiben schriftlich bestätigen. Datum und Stempel mit Unterschrift auf Deiner Kopie sollten genügen!
Er mag ein guter Arzt Deines Vertrauens sein ........... aber ............ bitte!

@Muzel
Zitat:
Nach § 287 ZPO braucht man keine konkrete Schadenshöhe anzugeben. Das Gericht entscheidet nach seiner freien Überzeugung.
Das ist soweit korrekt ........ aber ........... bei § 287 ZPO geht es NICHT um die Primärschädigung! Denn DIESE MUSS IM VOLLBEWEIS VOM KLÄGER ABGELIEFERT WERDEN!

Bei § 287 ZPO geht es um Sekundärschäden = Folgeschäden - und DA gilt die Beweiserleichterung und auch die konkrete Schadenshöhe KANN vom Kläger-RA auf jeden Fall substantiiert gefordert werden und liegt LETZTENDLICH bei Gericht!

Gruß,
HIS
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Alt 10.06.2011, 12:59   #11
espps
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Beiträge: n/a
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Hallo HIS-2!

Es handelt sich um die Versicherung des Unfallgegners (Hauseigentümers), nicht um meine UV!

Zitat:
VORSICHT!!!!! Wenn Zahlungen von der PUV kommen sollten, werden diese auf Deine laufenden ALG-II-Leistungen angerechnet. Lege unbedingt Widerspruch ein!
Ich weiß, viele werden jetzt sagen: da kannst Du nichts machen - spar Dir den Ärger - die Rechtsprechung - ..... lege Widerspruch ein!

Mit welcher Begründung? Zweckgebundene Zahlungen? Ich habe bisher kein Fach-Urteil im Netz gefunden! Meine UV zahlt erst einmal für erweiterte und Übergangsleistungen. Somit wäre ich in der Pflicht im Widerspruch geltend zu machen, dass es sich dabei um eine zweckgebundene, einmalige Zahlung handelt.

es grüßt espps
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Alt 10.06.2011, 16:52   #12
Muzel
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Muzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel EnagagiertMuzel Enagagiert
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

"Bei § 287 ZPO geht es um Sekundärschäden = Folgeschäden"
Sekundärschäden werden nur unter ganz engen Voraussetzungen gewährt.
Wenn durch einen Unfall ein Dauerschaden eingetreten ist, wie bei mir, lassen sich die Folgekosten gar nicht absehen.
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.06.2011, 19:31   #13
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HIS_2 HIS_2 HIS_2
Standard AW: Unfallschaden - Versicherung zahlt nicht

Ich bin kein Jurist ........ "nur" was diese Thematik angeht, ein wenig belesen .....

Auszüge aus dem Urteil des BGH 08.06.2004 – VI ZR 230/03

- Beweiserleichterung – Haftungsausfüllende Kausalität (§ 286 und 287 ZPO)

[…ob die nach Dezember 1991 noch vorhandenen Beschwerden der Klägerin auf dem Unfall oder dem unfallbedingten HWS-Schleudertrauma beruhten, unter Anwendung des § 287 Abs. 1 ZPO zu beantworten ist. Diese Frage nach dem Umfang des eingetretenen Schadens ist eine Frage der haftungsausfüllenden Kausalität. Der Tatrichter unterliegt insoweit nicht den strengen Anforderungen des § 286 ZPO, sondern ist nach Maßgabe des § 287 ZPO freier gestellt (st.Rspr., vgl. Senatsurteile vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - VersR 1987, 310; vom 20. November 2001 - VI ZR 77/00 - VersR 2002, 200, 201; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - VersR 2003, 474, 476; vom 4. November 2003 - VI ZR 28/03 - VersR 2004, 118, 119). Zwar kann er auch die haftungsausfüllende Kausalität nur feststellen, wenn er von dem Ursachenzusammenhang überzeugt ist. An das zur Überzeugungsbildung erforderliche Beweismaß werden aber geringere Anforderungen gestellt. Es genügt je nach Lage des Einzelfalles eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit (vgl. Senatsurteile BGHZ 149, 63, 66; vom 21. Oktober 1986 - VI ZR 15/85 - aaO; vom 22. September 1992 - VI ZR 293/91 - VersR 1993, 55, 56; vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO). …]


Bei Fragen oder Nebenwirkungen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker

Zitat:
Ich habe bisher kein Fach-Urteil im Netz gefunden!
Du wirst auch keins finden ....... hier ist Dein fundiertes Ideenreichtum gefordert - Dein Ansatzpunkt ist der richtige Weg!

Gruß,
HIS
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