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Start > > -> GEZ mit Verzögerungstaktik?

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Alt 31.05.2011, 21:30   #1
Ferdinand456
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Registriert seit: 29.12.2010
Beiträge: 580
Ferdinand456 Ferdinand456
Standard GEZ mit Verzögerungstaktik?

Kann es sein, dass die GEZ eine deutliche bis unverschämte Verzögerungstaktik fährt, um schnell noch mindestens einmal Gebühren einziehen zu können?

1. Mir wurde mitgeteilt: "Ihr Antrag vom 5. Mai, eingegangen am 18. Mai 2011". Da fing es schon an: Den Antrag habe ich am 5. Mai noch eingeworfen!

2. Angeblich habe ich meine Befreiung rückwirkend beantragt, zumal angeblich mein ALG-II nur bis Ende Mai läuft. Tatsächlich läuft mein ALG-II, so habe ich den Bewilligungs-Bescheid auch eingereicht, bis Ende Juli!

3. Die GEZ erlaubt Widerspruch innerhalb eines Monats, erklärt aber gleichzeitig, dass im Laufe des Verfahrens die Gebühren weiter eingezogen werden.

So. Was mache ich nun, wenn sie behaupten, mein Widerspruch-Schreiben wieder erst in zwei drei Wochen erhalten zu haben? Gleich per Einschreiben schicken? Oder besser sogar per Einschreiben mit Rückschein? Das wäre teuer! Aber wahrscheinlich leider nicht zu umgehen!

Sorry, ich empfinde das als Schikane von denen. Nach dem Motto "mit den doofen Hartzis kann man es ja machen". Gleichzeitig erhält ein Sport-Moderator Zigtausende Euros Gehalt im Jahr.

Wo ist jetzt eigentlich der Aufschwung? Überall wird weiter schikaniert und geknausert, als würden Millionen ALG-II-Empfänger dem Staat und der armen GEZ auf der Tasche liegen. Und genau so ist es nämlich! Nix "Aufschwung"!

Wer hat ähnliche Kuriositäten bei der GEZ erlebt?
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2011, 09:17   #2
Der Brian->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 30.01.2011
Ort: Dort, wo die Optionskommune weitermacht, wo 1933 ein anderer angefangen hat ...
Beiträge: 364
Der Brian Der Brian
Standard AW: GEZ mit Verzögerungstaktik?

Moin,


Konto für den Kölner Karnevalsverein sperren lassen oder besser gleich komplett abmelden - spart auf lange Sicht mehr als genug Ärger.
Dein Bewilligungsbescheid läuft bis Ende Juli? Warum erst jetzt Antrag auf Gebührenbefreiung? Hast du vorher nicht gewusst, dass du dich befreien lassen kannst? Bei unserem Erstantrag auf Befreiung war das auch so, dass wir von der Befreiungsmöglichkeit nichts wussten, die Befreiung lief dann bis zum Ende des Bewilligungsabschnitts. Danach mit rechtzeitiger Beantragung immer von Anfang bis Ende des Bewilligungsabschnitts.


MfG
Der Brian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2011, 09:37   #3
KAHMANN
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Registriert seit: 01.04.2011
Beiträge: 1.258
KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN KAHMANN
Cool AW: GEZ mit Verzögerungstaktik?

Mit einem Bescheid vom JC welchen deine tatsächliche Hilfebedürftigkeit beweist bist du definitiv GEZ gebühren befreit!

Die Antrag auf Befreiungstaktik der GEZ und JC ist nur Schikane und soll eine Rechtmäßigkeit begründen um Dir trotz SGB II Leistungsbezug GEZ Gebühren abzuverlangen.

Natürlich kann man die Anträge zeitnah einreichen und sich damit von Ansprüchen der GEZ offiziel frei machen. Aber die JC könnten das auch gleich weiterleiten!

Soll heißen, Kontoabbuchungen von der GEZ zurückbuchen und sperren! Sonst buchen die immer wieder ab und behaupten dass Zettel xy fehlt!

Alles schon erlebt und wird so angewiesen.
Die Mediatheken wollen auch leben!
KAHMANN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2011, 12:25   #4
Ferdinand456
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 29.12.2010
Beiträge: 580
Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: GEZ mit Verzögerungstaktik?

Danke für die Antworten, das bestätigt mich in meinem Vorhaben.

Ich hatte mich deswegen geärgert, weil ich seit Jahren im Voraus (!) für alle drei Monate abbuchen lasse (monatlich geht nicht). Die zweite Zahlungsmöglichkeit ist per Überweisung mit Fristsetzung Mitte Quartal.

Somit kann man mich als "guten Kunden" von denen bezeichnen, der jetzt, wo er finanziell in Not geraten ist, komplett ver***** werden soll.

Ich habe denen jetzt mal freundlich geschrieben, dass ich ihre Argumentation nicht verstehe, habe den Bewilligungsbescheid WIEDER dazu gelegt und freundlich erklärt, dass ich selbstverständlich die Einzugsermächtigung zurücknehmen werde, sollte das nicht geklärt werden.

Das Ganze wird per Einschreiben eingehen, damit ich einen Beleg für das Absende-Datum habe.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.06.2011, 13:58   #5
Timmy.79
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: GEZ mit Verzögerungstaktik?

Die GEZ hat absolut keine Rechte und spielt mit falschen Karten. Spart Euch Anwälte und eigens formulierte Erklärungen per Einschreiben.
Wenn jemand von der GEZ etwas will und kuriose Schreiben schickt, einfach ignorieren und "links liegen lassen".

Schleicht einer von deren Provisionsgeiern ums Haus und klingelt bei Euch - einfach nicht öffnen. Klingelt dieser jemand penetrant weiter und stellt vielleicht sogar noch seinen Fuß in die Türe, sofort die Polizei anrufen und vor Ort ein schriftliches Hausverbot erteilen. Namen der Person und der Polizisten für Zeugenzwecke nennen lassen und notieren.

Rein juristisch betrachtet könnte genauso gut der nächste Discounter-Mitarbeiter bei einem klingeln und fragen, ob man einen Fernseher, Radio usw. hätte. Würde man ihm das sagen? Würde man ihm das mitteilen oder einen Schrieb einfordern? Ignorieren und ab in den Papierkorb damit.

Anbieterkennung (Impressum) der GEZ:

"...Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) ist eine öffentlich-rechtliche, nicht rechtsfähige Gemeinschaftseinrichtung der öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten, des Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und des Deutschlandradio (DR) zum Zwecke des Rundfunkgebühreneinzugs. ..."

Etwas anderes ist es, wenn die jeweilige öffentlich rechtliche Anstalt einen kontaktiert. Erst in diesem Moment kann es rechtliche Konsequenzen für einen ab, wenn man nicht weiter darauf eingeht. Diese wiederum schicken allerdings keine Mitarbeiter, die um die Häuser schleichen und einem Lügen auftischen.

Diskutiert nicht mit der GEZ ... weder darüber, was eine Bereitstellung ist, noch ob ihr unter irgendwelchen Einkommengrenzen liegt oder über sonstige Befreiungen verfügt. Sobald ihr GEZ lest oder hört, ist es ein Fall für den Schredder. Verhandelt nicht, diskutiert nicht ... die sind ausgebildet und ihr verheddert Euch und zahlt irgendwann im Zweifel wegen eines schlechten Gewissens.
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Alt 01.06.2011, 16:40   #6
Patenbrigade
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: GEZ mit Verzögerungstaktik?

Zitat von KAHMANN Beitrag anzeigen
Mit einem Bescheid vom JC welchen deine tatsächliche Hilfebedürftigkeit beweist bist du definitiv GEZ gebühren befreit!
Vorsicht mit dieser Aussage!
Mit einem ALG II Bescheid bist du definitiv NICHT gebührenbefreit. Du hast lediglich einen Anspruch auf Gebührenbefreiung. Dieser wird aber erst im Monat nach Eingang deines schriftlichen Antrages wirksam. Rückwirkend ist da nichts zu machen.

Das Jobcenter kann den Antrag nicht automatisch weiter leiten. Schon der Datenschutz würde dem entgegen stehen.
Deine Einwilligung zur Weiterleitung würde auch nichts bringen. Die Computersysteme der GEZ könnten das nicht verarbeiten (ist natürlich eine saudumme Ausrede der GEZ). Man will ganz einfach weiterhin das Geld der Nichtantragsteller.

Und Achtung:
Auch ein rechtswidriger Gebührenbescheid erlangt Wirkung. D.h., selbst wenn man keine Rundfunkgeräte hat und sich nie angemeldet hat, muss man einem Bescheid widersprechen.

Versäumt man den Widerspruch, kann ohne weiteres Mahnverfahren per Gerichtsvollzieher gepfändet werden. Der Gebührenbescheid, so falsch er ist, ist bereits ein Titel, also gleichzusetzen mit einem Gerichtsurteil. Dagegen im Nachhinein vorgehen ist sehr schwer.

Bescheide also niemals ignorieren!

Warum ein Schreiben, verschickt am 05.05., erst am 18.05. eingegangen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Diese Zeitspanne ist bei der GEZ aber absolut üblich.
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Alt 01.06.2011, 21:17   #7
Ferdinand456
Elo-User/in
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Registriert seit: 29.12.2010
Beiträge: 580
Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: GEZ mit Verzögerungstaktik?

@ Patenbrigade: Danke für die ausführliche Antwort.

Also rückwirkend hatte ich ja nichts verlangt. Ich hatte aus Nachlässigkeit (gebe ich zu) meinen Antrag etwas spät eingereicht, ohne weitere Worte dazu zu schreiben. Somit erwartete ich, dass ich, weil mein Bewilligungs-Bescheid bis Ende Juli reicht, zumindest zwei Monate, nämlich Juni und Juli, zurück erstattet bekomme, zumal das ja die GEZ schon abgebucht hatte.

Nun schrieben die aber, dass meine Bewilligung im Mai auslief, ich somit keine Gebühren-Erstattung erhalte.

Jetzt gehe ich mal davon aus, dass sie das dritte Blatt meines Bewilligungs-Bescheides nicht gelesen hatten, ob mit Absicht (Schikane) oder versehentlich (Schlamperei), sei dahingstellt.

Ich hatte jetzt im Widerspruch deutlich gemacht, dass ich die Monate Juni und Juli gerne zurück hätte, ansonsten meine Einzugsermächtigung zurück rufe. Nächste Abbuchung fände im Juli statt und ich vermute, dass ich bis dahin die Einzugsermächtigung sowieso zurückgerufen habe, sollte hier nicht innerhalb von 2 Wochen eine fette Entschuldigung von denen eintreffen.

"Posteingang" mit zwei Wochen Dauer kann nicht sein. Die Post braucht für den normalen Briefweg höchstens 2 Tage. Was dann in den Körben zum Abholen bereit liegt, ist das Problem der GEZ. Die dürfen dann nicht schreiben "eingegangen am 18. Mai", sondern müssten korrekterweise schreiben "bearbeitet am 18. Mai".

Deswegen habe ich nun meinen Widerspruch per Einschreiben gesandt, indirekt mit Anwalt gedroht, dabei aber freundlich geblieben, logisch! Das zieht meistens. Mal abwarten.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten

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