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Start > > -> Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

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Alt 10.05.2011, 09:57   #1
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Leana
Frage Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Hallo,

wie ihr meinem Titel schon entnehmen könnt, bin ich ziemlich verzweifelt. Ich glaube, ich habe so ziemlich alles falsch gemacht. Nachdem ich nun mit einem Antrag nicht weiter komme, hat mir ein Bekannter dieses Forum empfohlen und ich hoffe auf Hilfe.

Meine Situation:
27 Jahre alt, Ausbildung im Januar abgeschlossen, direkt am nächsten Tag arbeitslos gemeldet beim Arbeitsamt. Der Bescheid kam irgendwann Ende Februar oder Anfang März, bis dahin dachte ich noch, dass ich mindestens genug Geld bekäme, dass ich davon leben kann (also Miete plus Lebensmittel und paar Kleinigkeiten). Weit gefehlt, ich bekomme so ca. 450€ ALG I. Davon kann ich natürlich nicht leben.

Einige Tage später hatte ich beim Arbeitsamt mit dem Arbeitsvermittler einen Termin und der sagte mir, er sehe keine guten Chancen mich zu vermitteln, weil ich zum Wintersemester eh studieren werde, und ich einen Beruf gelernt habe, der schon sehr lange Einarbeitungszeiten erfordert. Soweit so gut. Ich selbst sah auch keine guten Chancen für die Zeit etwas zu bekommen, versuchte es aber dennoch. Er gab mir auch noch den Tipp, weil ich meinte, dass ich von dem ALG I ja nicht leben könne, dass ich ALG II oder Wohngeld beantragen könne. Mit Wohngeld hätte ich aber weniger Stress.

Also besorgte ich mir online den Wohngeldantrag und schickte ihn weg. Dass ich tausende weitere Unterlagen einreichen müsste, stand da nicht drauf oder ich habe es überlesen. 1-2 Wochen später kam ein Brief, ich solle alle möglichen Unterlagen, Grundrisse, Erklärungen, Mietvertrag usw einreichen.

Meine Wohnsituation ist folgende: Ich wohne mehreren Jahren mit einem Freund zusammen in einer WG. Jeder hat sein eigenes Zimmer, darin seine eigenen Klamotten, eigenes Bett, eigenen Schreibtisch etc. Lediglich Bad, Wohnzimmer und Wohnküche werden gemeinsam genutzt, wie das in WGs ja auch nicht unüblich ist. Genau so habe ich das beim Amt auch angegeben. Küche, Möbel etc gehört alles mir.

Nun unterstellen sie uns eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft im Sinne des Wohngeldgesetzes. Wie sich das genau definiert, darüber lassen sie sich nicht aus. Außerdem sagen sie, dass der mitgeschickte Untermietvertrag (ich bin Untermieter) und eine angeheftete Erklärung, dass wir nicht gemeinsam wirtschaften und jeder seine eigenen Kosten trägt sowie die Miete exakt zur Hälfte, nicht ausreicht, um zu beweisen, dass wir keine Wirtschaftsgemeinschaft sind. Und ich müsste dem Amt das jetzt beweisen.

Da stellt sich mir die Frage: WIE soll ich das beweisen?

Außerdem wollen sie wieder etliche Unterlagen. Noch dazu wollen sie eine genaue Aufstellung, wofür ich wie viel Geld ausgebe. Und meinen, selbst mit Wohngeld könnte ich ja meine Kosten nicht decken. MIR stellt sich die Frage: Warum nicht? Meine Miete beträgt ca. 400€. Und ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass sie mich bis zu einem halben Jahr auch nicht zum Auszug zwingen könnten und somit zu niedrigerer Miete. Und mit 400€ Miete plus ALG I könnte ich leben. Selbst mit weniger Wohngeld könnte ich zähneknirschend leben, weil ich den Rest dann eben von meinen Eltern bekäme.

Um jetzt überhaupt weiter hier leben zu können und nicht auf der Straße zu stehen, geben mir meine Eltern einen Kredit, bis ich Wohngeld bekomme.

Nun habe ich in einem anderen Forum gelesen, dass mein Einkommen mind. 80% von Miete+364€ betragen muss. Tut es ja nicht, weil ALG I zu wenig ist. Das ist ja der GRUND, warum ich Wohngeld beantrage.

Nun wollen sie auch wissen, warum ich kein ALG II beantragt habe. Das ist ganz einfach: weil ich es nicht wusste.

Ich bin jetzt total verwirrt, habe keine Ahnung was ich machen soll und habe nur noch Angst, dass ich am Ende der Arbeitslosigkeit, also zu Beginn meines Studiums, ohne Geld vom Amt, dafür aber mit einem Berg an Schulden dastehe.

Hat jemand einen guten Rat für mich? Braucht ihr noch weitere Informationen? Was soll ich nun tun? Muss heute noch die Unterlagen einreichen...
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Alt 10.05.2011, 10:08   #2
gelibeh
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Beim Wohngeld bekommst Du nur einen Zuschuss zur Miete, aber nicht die volle Miete. Denke mal, Du musst ALGII beantragen, denn Wohngeld wird Deinen Bedarf nicht decken.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 10.05.2011, 10:15   #3
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optimistin optimistin optimistin optimistin optimistin
Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Für was Du Dein Geld ausgibst, ist deine Sache, geht denen nichts an.
Weder Wohngeldstelle noch JC

beantrage heute noch ALG II
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Alt 10.05.2011, 10:15   #4
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Leana
Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Und wenn ich den Rest (also Differenz zwischen Bedarf und ALG I+Wohngeld) von meinen Eltern bekäme?

Habe gelesen, dass sie einen mit ALG II nur in irgendwelche sinnlosen Maßnahmen und miese Jobs stecken. Gilt das auch, wenn man noch ALG I bezieht?
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Alt 10.05.2011, 10:16   #5
mathias74
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Und mit 400€ Miete plus ALG I könnte ich leben. Selbst mit weniger Wohngeld könnte ich zähneknirschend leben,
Das Wohngeldamt zahlt dir doch nicht deine Miete sondern nur einen Zuschuss, dir bleibt nur der Weg zum JC wenn du noch etwas dazu haben möchtest
mathias74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.05.2011, 10:19   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Und wenn ich den Rest (also Differenz zwischen Bedarf und ALG I+Wohngeld) von meinen Eltern bekäme?

Habe gelesen, dass sie einen mit ALG II nur in irgendwelche sinnlosen Maßnahmen und miese Jobs stecken. Gilt das auch, wenn man noch ALG I bezieht?
Das müßte ja niemand wissen u. man braucht es nicht über die Bank laufen lassen..... ich meine die Zuwendung der Eltern.

Natürlich geht das: ALG I, Wohngeld u. Rest von den Eltern...
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Alt 10.05.2011, 10:24   #7
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Leana
Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Naja, aber das Wohngeldamt möchte nun wissen, wie ich davon leben möchte, wenn ich nur ALG I und Wohngeld (wie viel auch immer das wäre) bekomme. Die wollen eine genaue Aufstellung wie viel ich für was ausgebe (haben so einen Vordruck mitgeschickt, den ich ausfüllen soll) und behaupten, dass ich ja auch nach mit dem Wohlgeld nicht genug hätte um meinen Bedarf zu decken und sie deshalb vermuten, dass ich weiteres Einkommen habe, das ich angeben soll.

Da ich nicht weiß, wie viel Wohngeld ich bekomme(n würde), weiß ich auch nicht, wie hoch der Betrag sein muss, den ich als Zuwendung der Eltern angeben muss, damit ich nun KEIN ALG II beantragen muss, aber stattdessen Wohngeld bekomme.
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Alt 10.05.2011, 10:29   #8
gelibeh
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat:
und behaupten, dass ich ja auch nach mit dem Wohlgeld nicht genug hätte um meinen Bedarf zu decken und sie deshalb vermuten, dass ich weiteres Einkommen habe, das ich angeben soll.
Da habe die ja auch nicht ganz unrecht, denn Dein Bedarf wäre ja 364€ + Mietkosten und den wirt Du mit Wohngeld und ALG1 nicht decken können. Es sein denn, Du hast noch zusätzliche Einnahmen.(Minijob, Eltern zahlen was) Wenn das nicht so ist, steht Dir kein Wohngeld zu, sondern ALGII.
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§1
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Alt 10.05.2011, 10:33   #9
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Wie viel Geld muss ich denn von den Eltern bekommen und als weiteres Einkommen angeben, damit ich Wohngeld bekomme?

Da muss es doch irgendwelche Formeln oder Richtlinien für geben..
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Alt 10.05.2011, 10:42   #10
Reiner Zufall
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Naja, aber das Wohngeldamt möchte nun wissen, wie ich davon leben möchte, wenn ich nur ALG I und Wohngeld (wie viel auch immer das wäre) bekomme. Die wollen eine genaue Aufstellung wie viel ich für was ausgebe (haben so einen Vordruck mitgeschickt, den ich ausfüllen soll) und behaupten, dass ich ja auch nach mit dem Wohlgeld nicht genug hätte um meinen Bedarf zu decken und sie deshalb vermuten, dass ich weiteres Einkommen habe, das ich angeben soll.

Da ich nicht weiß, wie viel Wohngeld ich bekomme(n würde), weiß ich auch nicht, wie hoch der Betrag sein muss, den ich als Zuwendung der Eltern angeben muss, damit ich nun KEIN ALG II beantragen muss, aber stattdessen Wohngeld bekomme.
Ich würde sagen, ich esse bei meinen Eltern, die Wäsche wird dort gemacht usw., so daß ich mit der zu erwartenden Summe hinkommen werde.

Wenn ich sage, ich kann mit 100 € einen Monat auskommen, sollte das doch mein Problem sein.
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Alt 10.05.2011, 10:48   #11
gelibeh
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Probier mal, ob Du hiermit was rausbekommst
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Alt 10.05.2011, 11:24   #12
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Leana
Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat:
Ich würde sagen, ich esse bei meinen Eltern, die Wäsche wird dort gemacht usw., so daß ich mit der zu erwartenden Summe hinkommen werde.
Da meine Eltern über 200km weit weg wohnen, ist das eher unglaubwürdig.

Mit dem Wohngeldrechner komme ich nicht weit, weil ich dort nicht angeben kann, dass ich Untermieter einer Wohnung bin und nur Teile der Wohnung bewohne. Oder kann ich dann einfach mein Zimmer plus die Hälfte der gemeinsam genutzten Wohnfläche angeben?

Meine Eltern sagten nun, sie sind bereit, mir für die Differenz zwischen Bedarf und ALG I+Wohngeld einen Kredit zu geben. Muss das Amt das dann anerkennen? Oder sagen sie dann, dass meine Eltern mir dann auch gleich das Wohngeld zahlen können?
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Alt 10.05.2011, 13:16   #13
Reiner Zufall
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Meine Eltern sagten nun, sie sind bereit, mir für die Differenz zwischen Bedarf und ALG I+Wohngeld einen Kredit zu geben.
Denke, das geht...
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Alt 10.05.2011, 13:35   #14
Erolena
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Zitat von Leana Beitrag anzeigen
Oder kann ich dann einfach mein Zimmer plus die Hälfte der gemeinsam genutzten Wohnfläche angeben?
So würde ich das auch eingeben. Sicher steht das im Untermietvertrag auch so drin.

Und bei der Miete gehst du ebenfalls nur von deiner Untermiete aus.
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Alt 10.05.2011, 13:40   #15
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Wenn deine Eltern dir 300 € monatlich überweisen, den Betrag per Kontoauszug nachweisen, dann klappts problemlos mit dem Wohngeld.

Drlehensvertrag ist da nicht nötig, vielleicht sogar schädlich?
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Alt 10.05.2011, 13:53   #16
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Leana
Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Aber wenn ich doch durch die ca. 400-450€ Miete plus (angenommenem) Lebensunterhalt von 364€ "nur" ca. 800€ Bedarf habe und dieser quasi ganz durch ALG I und die 300€ von meinen Eltern gedeckt werden, dann zahlen die mir doch kein Wohngeld, oder?

Versteh ich irgendwie nicht.. wenn ich Wohngeld BRAUCHE, weil ich nicht genug Geld zum Leben habe, dann bekomme ich es nicht und wenn ich genug Geld hätte, um auch ohne Wohngeld leben zu können (wenn auch knapp), dann bekomme ich Wohngeld?
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Alt 10.05.2011, 13:58   #17
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Leana, Behörden KANN man nicht verstehen, man muß "mitspielen"!

Du hast vollkommen recht - es ist schwachsinnig - aber so sind die Gesetze nun mal.

Ich mußte, als ich für meine Töchter beantragt habe, nachweisen, daß sie den fehlenden Betrag von Oma bekommen. Und weil der Betrag nur an eine Tochter überwiesen worden war, haben sie ihn dann freundlicherweise auf meine Kinder aufgeteilt...
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Alt 10.05.2011, 13:59   #18
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Leana, Behörden KANN man nicht verstehen, man muß "mitspielen"!

Du hast vollkommen recht - es ist schwachsinnig - aber so sind die Gesetze nun mal.

Ich mußte, als ich für meine Töchter beantragt habe, nachweisen, daß sie den fehlenden Betrag von Oma bekommen. Und weil der Betrag nur an eine Tochter überwiesen worden war, haben sie ihn dann freundlicherweise auf meine Kinder aufgeteilt...
Weise die 300 € von deinen Eltern nach und du wirst Wohngeld bekommen, ich kann dir nur nicht sagen wieviel.


Zitat:
Nun unterstellen sie uns eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft im Sinne des Wohngeldgesetzes. Wie sich das genau definiert, darüber lassen sie sich nicht aus. Außerdem sagen sie, dass der mitgeschickte Untermietvertrag (ich bin Untermieter) und eine angeheftete Erklärung, dass wir nicht gemeinsam wirtschaften und jeder seine eigenen Kosten trägt sowie die Miete exakt zur Hälfte, nicht ausreicht, um zu beweisen, dass wir keine Wirtschaftsgemeinschaft sind. Und ich müsste dem Amt das jetzt beweisen.

Da stellt sich mir die Frage: WIE soll ich das beweisen?
Diese Frage mußt du denen stellen... normalerweise reicht eine Erklärung aus.
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Alt 10.05.2011, 14:13   #19
Erolena
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Wieso wollen dir die Eltern die Differenz nicht als Unterhalt zahlen? Natürlich ist Sache deiner Eltern.
Aber du schriebst ja, dass du nicht mit Schulden ins Studium gehen willst. Genau das passiert bei dieser "Kredit"-Variante.

Ob ein Kredit beim Wohngeld als Einkommen zulässig ist? Gehört ab ich davon noch nie.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Gesetzgebers in Kauf nimmt, dass Menschen Wohngeld bekommen und sich dafür
über Monate (oder gar über Jahre hinweg) systematisch verschulden.

Wie wärs mit einem x-beliebigen Job?
Idealerweise ein Job, der etwas nützt bezüglich des Studiums. Oder einer, den du später im Lebenslauf als Berufserfahrung verkaufen kannst.

Beim ALG 1 kannst du 165 euro anrechnungsfrei dazuverdienen. Was über 165 Euro liegt, wird voll angerechnet.

Mit der Arbeitszeit musst du unter 15 Std bleiben. Ab 15 Std/Woche bist du nicht mehr arbeitslos und hast du keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld 1.
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Alt 10.05.2011, 14:32   #20
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Sie zahlen mir das auch als Unterhalt, wenn ich das so mit denen verabrede.

Aber nicht, dass ich dann am Ende gar nichts mehr (außer ALG I) bekomme, weil ich ja eh schon genug habe (deren Meinung nach).

Ist das also für mich günstiger, wenn ich das als Unterhalt bekomme? Steht ja eh schon so auf den Kontoauszügen..

Zitat:
Diese Frage mußt du denen stellen... normalerweise reicht eine Erklärung aus.
Diese Frage stelle ich in meinem Brief auch. Das letzte mal, als ich (telefonisch) fragte, wie ich etwas machen solle, wurde ich wüst als unverschämt und was weiß ich nicht noch beschimpft und es sei ihnen ja egal, wie ich das machen würde. Das sollen sie mir diesmal schriftlich geben.
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Alt 10.05.2011, 14:52   #21
Erolena
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Bezüglich der Wohnfläche habe ich diesen Hinweis gefunden.
Nur schlau werde ich aus diesem nicht.
Für WG-Bewohner und Untermieter gilt unterschiedliches.
Ein WG-Bewohner mit Untermietvertrag ist scheinbar nicht vorgesehen.
Zitat:
Gesamtfläche des Wohnraums:

Hinweise:
· Bei einer reinen Wohngemeinschaft (WG) ist die selbst bewohnte Fläche zuzüglich der anteilig genutzten
Fläche der Gemeinschaftsräume (Küche, Flur, Bad) anzugeben.
· Bei einem Untermietverhältnis ist nur die Wohnfläche der gemieteten Räume anzugeben.
http://www.wohngeldantrag.de/antrag/mvp_anlage_wohn.pdf
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Alt 10.05.2011, 15:00   #22
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Ich habe jetzt mal den Wohngeldrechner benutzt mit Wohnfläche = mein Zimmer + Hälfte der Fläche der gemeinsam genutzten Räume.

Wenn ich die 300€ von meinen Eltern zum ALG I hinzurechne, bekomme ich grade mal 75€ Wohngeld, im Gegensatz zu den 210€, wenn ich sie nicht hinzurechne.

Und meine Eltern wollen ja nicht per sé 300€ zahlen, sondern so wenig wie möglich. Also die Differenz zwischen ALG I+Wohngeld und dem tatsächlichen Bedarf.
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Alt 10.05.2011, 15:01   #23
Erolena
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Standard AW: Erstes Mal arbeitslos und so ziemlich alles falsch gemacht

Wieviel beträgt die Grundmiete + kalte Betriebskosten?
(Ohne Heizkosten, denn der Heizkostenzuschuss wurde abgeschafft.)

Und welche Mietstufe hat dein Ort?
Die Mietstufe kannst du hier nachlesen:
WoGV - Einzelnorm
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Alt 10.05.2011, 15:06   #24
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Haltet mich nicht für blöd, aber was genau ist die Grundmiete und kalte Betriebskosten? Ich zahle jeden Monat einen Festpreis, eben diese 400-nochwas€, plus eben Sachen wie anteilig Telefon, Internet..

Mietstufe ist 5.

Vielen lieben Dank übrigens, dass ihr euch solche Mühe macht!
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Alt 10.05.2011, 18:35   #25
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