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Start > Information > Allgemeine Fragen -> 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe


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Alt 04.05.2011, 08:20   #1
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Steffi1971 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Ich habe im März ein Vermittlungsvorschlag bekommen und hab auch dort gleich angerufen die sagten mir die Stelle ist besetzt. Ja und ich habs in meinen Bewebungsbogen geschrieben. Jetzt kommt mein SB mit 30 % Sanktion und ich kann es nicht beweisen, das ich angerufen habe, was kann ich machen? Dort hab ich auch schon angerufen die schreiben mir nichts das ich angerufen habe.

Gruß Steffi
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Alt 04.05.2011, 08:31   #2
Stephan42
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Kannst Du evtl. den Namen derjenigen Person benennen, mit der Du telefoniert hast?

Aus solchen Gründen heraus greife ich bei Bewerbungen niemals zum Telefon.

Frage: "Erhälst Du denn mit den Rechnungen auch Einzelverbindungsnachweise?" Das könnte als Nachweis deiner Angabe dienlich sein.
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Alt 04.05.2011, 08:33   #3
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Steffi1971 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Nein, das alles kann ich nicht leider und ich habe auch keinen Einzelverbindungsnachweis. In Zukunft bin ich auch schlauer, aber wie komme ich jetzt da wieder raus ohne Sanktion???
Steffi1971 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2011, 08:59   #4
Stephan42
Gast
 
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Also hast du noch nichts ausser die Aussage deines SB "erhalten"?

Weise ihn doch zunächst einmal darauf hin, dass Du im Falle einer Sanktion umgehend Widerspruch einlegen wirst. Oder auch Klage...

Natürchlich hast du auch schon mit einem Fachmann gesprochen !

Lasse doch bei dieser Gelegenheit auch einmal verlauten, dieser Fachmann habe Dir gesagt, dass Du deine Telefonnummer etc. auch Löschen lassen darfst!

Und Tiger nicht mehr alleine in die Höhle des Löwen.
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Alt 04.05.2011, 09:37   #5
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Chor Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe



Hallo STeffi1971

Ich habe mir einige Fragen aufgeschrieben und eine teile ich dir mal mit.
Auf einer Seite habe ich meine Gefühle, das was das Lebndigsein hier ausmacht und somit meine Rechte hier beschrieben.

Seite 2
Bitte unterschreiben Sie, dass Sie als lebendiges Wesen meine Grundbedürfnisse/Rechte bewusst missachten.
Ich bin mir bewusst, das Jeder ein eigenes Leben lebt, entsprechend der eigene Wünsche, des jeweiligen Lebenssinns und Bedürfnissen.
Bitte unterschreiben Sie hier, dass Ihnen meine Gefühle und mein Handeln bewusster ist als mir, oder dass Sie meinen Willen bewusst verletzen weil Sie im Auftrag handeln wollen.

Ich erlebe das viele so tun als wenn Sie mit ihren Handlungen nichts zu tun haben.
Wenn denen jedoch jemand sagt: springe ins Feuer, dann ist das Geschrei groß. Solche Aufträge werden sehr genau verstanden.
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Alt 04.05.2011, 09:48   #6
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Chor Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Hallo STeffi1971,

ich habe noch etwas vergessen.
Du musst jedoch grausame Machtspiele dann erleben.
Wesentlich dabei ist das jede Individualität ignoriert wird.
Jedes Schreiben das ich erhalte schließt meine Lebendigkeit aus.
Ich werde als Sache beschrieben und als Sache gehandelt, behandelt.

Und wenn dieses Mittel unwirksam geworden ist dann setzt die Lüge ein. Irgend ein Wort das mal irgendwann erwähnt worden ist wird dann zum Hilfsmittel und zu der Alleinigen Willenserklärung gemacht, so als wenn die Menschen, ich oder Du sich nicht entwickeln würden.

Und wenn auch dieses Mittel unwirksam geworden ist, dann kommen die Kollegen ins Spiel.
Dann wird auf verschiedenen Hochzeiten der gleiche Tanz getanzt, und immer nur geht es um ein EReignis.
Mit allen Mitteln wird für die Sache gekämpft,
auf einer verschobenen Ebene.
Ja die Frage nach den Grundbedürfnissen/Rechten wird für
Wahnsinnig erklärt.
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Alt 04.05.2011, 09:52   #7
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Michaelg Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Sag deinem Sachbearbeiter, Du polierst ihm die Fresse , wenn Du weitere Sanktionen bekommst. So mach ich das immer
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Alt 04.05.2011, 10:02   #8
- TROLL in Behandlung -
 
Registriert seit: 04.04.2008
Beiträge: 615
aufruhig ist ein sehr geschätzer Menschaufruhig ist ein sehr geschätzer Menschaufruhig ist ein sehr geschätzer Menschaufruhig ist ein sehr geschätzer Mensch
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Zitat von Steffi1971 Beitrag anzeigen
Ich habe im März ein Vermittlungsvorschlag bekommen und hab auch dort gleich angerufen die sagten mir die Stelle ist besetzt. Ja und ich habs in meinen Bewebungsbogen geschrieben. Jetzt kommt mein SB mit 30 % Sanktion und ich kann es nicht beweisen, das ich angerufen habe, was kann ich machen? Dort hab ich auch schon angerufen die schreiben mir nichts das ich angerufen habe.

Gruß Steffi
Persönlich hingehen mit Zeugen ist nützlicher dort wo du dich beworben hast, und der Person mitteilen das du eine Bestätigung brauchst das du dort angerufen hast.
Auch das du sonst unberechtigter weise eine 30 %ige Sanktion bekommen würdest weil niemand bestätigen möchte das du angerufen hast und dir mitgeteilt wurde das die Stelle besetzt war.

Druck aufbauen wenn die betreffende Person nicht bereit ist an die Klärung der Tatsachen mit zu wirken.

Und mitteilen das du vor Gericht Klage einreichst und die betreffende Person eine Aussage vor Gericht machen und wahrheitsgemäß Antworten muss.


Wenn Sanktion kommen sollte:


Vorlage Schreiben zum Jobcenter:


Eine Unterdeckung des Regelsatzes ist aus Verfassungsgründen nicht zulässig.


Begründung:


Am 09.02.2010, 1 BvL 1/09 - 1 BvL 3/09 - 1 BvL 4/09, nachfolgend BVerfG-Urteil genannt, entschied das Bundesverfassungsgericht über die Gewährleistung und die Vorgehensweise bei der Bestimmung des sozio-kulturellen Existenzminimums gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes in Verbindung mit Artikel 20, Absatz 1 des Grundgesetzes.


Zitat Leitsatz 1 BVerfG-Urteil:
1. Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.
Dieser Anspruch besitzt absoluten Charakter und ist vom Grundsatz her unverfügbar.


Zitat Leitsatz 2 BVerfG-Urteil:
2. Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu.
Der im zweiten Leitsatz aufgeführte absolute und grundsätzlich unverfügbare Anspruch wird in der Begründung des BVerfG-Urteils als ein stets zu gewährleistender bestimmt.


Zitat Randziffer 137 BVerfG-Urteil:
Der gesetzliche Leistungsanspruch muss so ausgestaltet sein, dass er stets den gesamten existenznotwendigen Bedarf jedes individuellen Grundrechtsträgers deckt (vgl. BVerfGE 87, 153 <172>; 91, 93 <112>; 99, 246 <261>; 120, 125 <155 und 166>). Wenn der Gesetzgeber seiner verfassungsmäßigen Pflicht zur Bestimmung des Existenzminimums nicht hinreichend nachkommt, ist das einfache Recht im Umfang seiner defizitären Gestaltung verfassungswidrig.
Der oben unter Randziffer 137 genannte stete Anspruch bestimmt, dass das Existenzminimum niemals unterschritten werden darf.




Unter Randziffer 134 wird ausgeführt, dass der Staat dies stets zu gewährleistende Existenzminimum (jedes Grundrechtsträgers) zu gewährleisten hat.


Zitat Randziffer 134 BVerfG-Urteil:
a) Art. 1 Abs. 1 GG erklärt die Würde des Menschen für unantastbar und verpflichtet alle staatliche Gewalt, sie zu achten und zu schützen (vgl. BVerfGE 1, 97 <104>; 115, 118 <152>). Als Grundrecht ist die Norm nicht nur Abwehrrecht gegen Eingriffe des Staates. Der Staat muss die Menschenwürde auch positiv schützen (vgl. BVerfGE 107, 275 <284>; 109, 279 <310>). Wenn einem Menschen die zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins notwendigen materiellen Mittel fehlen, weil er sie weder aus seiner Erwerbstätigkeit, noch aus eigenem Vermögen noch durch Zuwendungen Dritter erhalten kann, ist der Staat im Rahmen seines Auftrages zum Schutz der Menschenwürde und in Ausfüllung seines sozialstaatlichen Gestaltungsauftrages verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die materiellen Voraussetzungen dafür dem Hilfebedürftigen zur Verfügung stehen. Dieser objektiven Verpflichtung aus Art. 1 Abs. 1 GG korrespondiert ein Leistungsanspruch des Grundrechtsträgers, da das Grundrecht die Würde jedes individuellen Menschen schützt (vgl. BVerfGE 87, 209 <228>) und sie in solchen Notlagen nur durch materielle Unterstützung gesichert werden kann.
Das Bundesverfassungsgericht bestimmt weiter, dass die gesamte physische Existenz, seine zwischenmenschlichen Beziehungen und eine Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben des Menschen (vom Staat) zu sichern ist.


Zitat Randziffer 135 BVerfG-Urteil:
b) Der unmittelbar verfassungsrechtliche Leistungsanspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums erstreckt sich nur auf diejenigen Mittel, die zur Aufrechterhaltung eines menschenwürdigen Daseins unbedingt erforderlich sind. Er gewährleistet das gesamte Existenzminimum durch eine einheitliche grundrechtliche Garantie, die sowohl die physische Existenz des Menschen, also Nahrung, Kleidung, Hausrat, Unterkunft, Heizung, Hygiene und Gesundheit (vgl. BVerfGE 120, 125 <155 f.>), als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und zu einem Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben umfasst, denn der Mensch als Person existiert notwendig in sozialen Bezügen (vgl. BVerfGE 80, 367 <374>; 109, 279 <319>; auch BVerwGE 87, 212 <214>).
Aufgrund des vom Bundesverfassungsgericht konkretisierten steten Anspruchs auf das zuvor genannte Existenzminimum innerhalb von ausgeprägten sozialen Bezügen sind auch zeitweilige Einschränkungen nicht mehr möglich.


Sanktionen, d. h. Einschränkungen unter diese stets zu gewährleistenden Ansprüche, begründet durch § 31 SGB-II, sind daher verfassungswidrig und nicht mehr zulässig.




Gemäß Randziffer 148 wird das beschriebene Existenzminimum durch den Regelsatz und weitere Leistungen wie Krankenversicherung und Kosten für Unterkunft und Heizung gesichert.


Zitat Randziffer 148 BVerfG-Urteil:
a) Die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhalts dient nach der Definition in § 20 Abs. 1 Satz 1 SGB II a.F. beziehungsweise in § 20 Abs. 1 SGB II n.F. sowohl dazu, die physische Seite des Existenzminimums sicherzustellen, als auch dazu, dessen soziale Seite abzudecken, denn die Regelleistung umfasst in vertretbarem Umfang auch die Beziehungen zur Umwelt und eine Teilnahme am kulturellen Leben. Anderen von der verfassungsrechtlichen Garantie des Existenzminimums umfassten Bedarfslagen wird im Sozialgesetzbuch Zweites Buch durch weitere Ansprüche und Leistungen neben der Regelleistung Rechnung getragen. Die Absicherung gegen die Risiken von Krankheit und Pflegebedürftigkeit wird durch die Einbeziehung von Arbeitslosengeld II- und Sozialgeldempfängern in die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung nach § 5 Abs. 1 Nr. 2a und § 10SGB V, § 20 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2a und § 25SGB XI und die Leistungen zur freiwilligen bzw. privaten Kranken- und Pflegeversicherung nach § 26SGB II gewährleistet. Besonderer Mehrbedarf wird zum Teil nach § 21SGB II gedeckt. § 22 Abs. 1 SGB II stellt die Übernahme angemessener Kosten für Unterkunft und Heizung nach dem individuellen Bedarf sicher.
Unter Randziffer 137 bestimmt das Bundesverfassungsgericht, dass das Existenzminimum stets zu gewährleisten ist. Für bestimmte Anschaffungen, Das BVerfG hat in Randziffer 150 das Beispiel Winterkleidung gewählt, gilt das Ansparprinzip.


Dies Beispiel und der nachfolgende Text unter Randziffer 150 zeigt auf, dass das Bundesverfassungsgericht keinerlei Unterdeckung des Existenzminimums zulässt.


Zitat Randziffer 150 BVerfG-Urteil:
c) Es ist verfassungsrechtlich grundsätzlich nicht zu beanstanden, dass das Sozialgesetzbuch Zweites Buch dazu übergegangen ist, einmaligen Bedarf, der nur in unregelmäßigen Abständen, etwa zur Anschaffung von Winterkleidung, entsteht, durch Anhebung der monatlichen Regelleistungen in der Erwartung zu decken, dass der Hilfebedürftige diesen erhöhten Anteil für den unregelmäßig auftretenden Bedarf zurückhält. Eine verfassungswidrige Unterdeckung einmaligen Bedarfs hat der Gesetzgeber mit § 23 Abs. 1 SGB II zu vermeiden versucht. Danach können Hilfebedürftige ein Darlehen erhalten, wenn ein unvermutet auftretender und unabweisbarer einmaliger Bedarf durch angesparte Mittel nicht gedeckt werden kann. Das Darlehen wird zwar in den nachfolgenden Monaten dadurch getilgt, dass der Grundsicherungsträger 10 % von der Regelleistung einbehält. In Anbetracht der Ansparkonzeption des Gesetzgebers ist diese vorübergehende monatliche Kürzung der Regelleistung jedoch im Grundsatz nicht zu beanstanden.
Verfassungsrechtlich unbedenklich sind zeitliche Unterschreitungen (nur) unter dem Gesichtspunkt des Ansparprinzips und nur in engen prozentualen Grenzen; hier werden 10% als zulässig genannt. Es handelt sich bei dem genannten Verfahren vor allen Dingen um die Sicherung des Bedarfs eines Hilfebedürftigen im Rahmen von zeitlichen Verschiebungen innerhalb des Regelsatzes. Diese zusätzliche Hilfe führt insgesamt zu keiner Absenkung oder Erhöhung des Regelsatzes.




Das vom Bundesverfassungsgericht gewählte Beispiel zeigt jedoch im praktischen auf, dass keinerlei Spielraum für eine sonstige Unterdeckung des Existenzminimums besteht. Sanktionierungen gemäß § 31 SGB-II sind verfassungswidrig.


Der Sanktionsbescheid ist daher aufzuheben.




Die durch die Sanktion bewirkte Unterdeckung habe ich durch Verzicht auf notwendige Ersatzmaßnahmen für Neuanschaffungen im Bereich der Wohnung, Kleidung usw. kompensiert. Diese Unterdeckung wirkt aktuell in die Zukunft fort. Ein Ausgleich innerhalb des Regelsatzes war aufgrund der engen Bemessungsgrenzen nicht möglich. Der Staat ist daher verpflichtet, die fortwirkende Unterdeckung durch Zahlung des vorgenommenen Einbehalts auszugleichen.


Gruß aufruhig
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Alt 04.05.2011, 10:06   #9
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Zitat von Michaelg Beitrag anzeigen
Sag deinem Sachbearbeiter, Du polierst ihm die Fresse , wenn Du weitere Sanktionen bekommst. So mach ich das immer

na, ob das ein wirklich hilfreicher tipp ist...? ;-)


hallo steffi,


im grunde ist es doch so...:

du sagst, du hättest dich beworben...

dein sb sagt, du hättest dich nicht beworben...


also, was will er...? er muss dir erst mal beweisen, dass du dich nicht beworben hast, das allein dürfte ihm schon schwer fallen...

grab dich mal durch dein telefon, vielleicht ist die nummer dieses betriebes ja noch in der anruferliste vorhanden...

alternativ: ruf mal deinen provider an, vielleicht kannst du ja doch noch einen einzelverbindungsnachweis für diesen zeitraum bekommen, oder sie können dir anderweitig weiter helfen (bei der heutigen datensammelwut diverser unternehmen müsste da doch irgend etwas zu finden sein)...

was ich persönlich machen würde.... noch mal bei der firma anrufen, dann das display des telefons mit der nummer mit einem handy fotografieren, dieses bild als .jpg speichern und mit einem grafikprogramm nachträglich datum und uhrzeit 'korrigieren'...
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mfg

ingo s.
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Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)

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Wenn man gegen anormales Aluminium minimal immun ist, dann nennt man das eine Aluminiumanomalieminimalimmunität.
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Alt 04.05.2011, 10:19   #10
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ingo s. wird schon bald berühmt werden
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Zitat von aufruhig Beitrag anzeigen
...Persönlich hingehen mit Zeugen ist nützlicher dort wo du dich beworben hast, und der Person mitteilen das du eine Bestätigung brauchst das du dort angerufen hast...

auch eine möglichkeit...

...Auch das du sonst unberechtigter weise eine 30 %ige Sanktion bekommen würdest weil niemand bestätigen möchte das du angerufen hast und dir mitgeteilt wurde das die Stelle besetzt war...

besser: durch nachfragen feststellen (lassen), seit wann diese stelle bereits besetzt wurde - vielleicht lässt sich das dann in zusammenhang bringen. wegen der sanktion dort herummaulen wird nichts bringen...

...Druck aufbauen wenn die betreffende Person nicht bereit ist an die Klärung der Tatsachen mit zu wirken...

wie stellst du dir das denn vor...? willst du drohungen ausbringen...? niemand aus diesem unternehmen ist verpflichtet, an der klärung mitzuwirken... NIEMAND... die sch***.e bleibt immer am schuh des elo kleben...

...Und mitteilen das du vor Gericht Klage einreichst...

das wird dort niemanden interessieren... mit solchen sprüchen machst du dich doch nur lächerlich...

...und die betreffende Person eine Aussage vor Gericht machen und wahrheitsgemäß Antworten muss...

ja klar, das lassen die sich genüsslich auf der zunge zergehen --- springt dabei doch ein halber urlaubstag heraus (bezahlt natürlich) plus zeugengeld und (leicht manipulierbare) fahrtkosten...

btw: was sollen sie denn aussagen...? dass sie herrn/frau xyz nicht kennen, nie gesehen haben? und dann...? was ist denn damit gewonnen? inwiefern ist dem/der te damit geholfen? (blödsinniger tipp --- ich bin durchaus besseres von dir gewohnt ;-))

Gruß aufruhig
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Alt 04.05.2011, 10:59   #11
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Michaelg Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Zitat von ingo s. Beitrag anzeigen
na, ob das ein wirklich hilfreicher tipp ist...? ;-)
tja, scheint mittlerweile nicht mehr anders zu gehen, wenn man sich den Mist mal durchliest
Hartz IV: Sanktionsfreude bei Sachbearbeitern?
Michaelg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.05.2011, 11:12   #12
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Zitat von Michaelg Beitrag anzeigen
...tja, scheint mittlerweile nicht mehr anders zu gehen, wenn man sich den Mist mal durchliest...

hallo,


deswegen hab' ich ja auch ein schmunzelschnütchen dahinter gesetzt...

ganz unrecht hast du nicht - manchmal könnte man wirklich...
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Alt 04.05.2011, 11:16   #13
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@Steffi, Hallo bleiben zwei Fragen!

Wann wurde die Stelle besetzt?(Datum)

Und nächste Frage hast du dir Name und Uhrzeit notiert, das ist mehr als wichtig!!!

Gruss Seepferdchen
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Alt 04.05.2011, 11:21   #14
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Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
....Und nächste Frage hast du dir Name und Uhrzeit notiert, das ist mehr als wichtig!!!...

hallo seepferdchen,


genau das ist es ja --- sie hat nix, gar nix...
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Alt 04.05.2011, 11:33   #15
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Ach nee, nee!

Noch ein Gedanke, vieleicht liege ich daneben?

Einfach anrufen, nach dem Motto ich bewerbe mich und im Gespräch, dann Fragen
seit wann ist die Stelle besetzt?(Strohhalm eventuell)

Wiederrum ist JC in der Beweisführung,genaugenommen ein "Hin undHer" Aussage gegen
Aussage!

Tja Ingo, da fällt mir auch nix mehr ein!

Gruss Seepferdchen
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Alt 04.05.2011, 11:43   #16
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Ich habe jetzt da angerufen, sie ruft mich zurück und schaut auch nochmal in den Unterlagen nach. Ich hoffe sie findet etwas das mir weiter hilft. Ich habe ihr jetzt ganz ehrlich gesagt wie es sich zugetragen hatte, denn ich denke ich komme da mit Ehrlichkeit weiter, ich hoffe es zumindest.
Ich werde dann weiter berichten, wie es ausgegangen ist bzw. ob sie was gefunden hat.

Gruss Steffi
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Alt 04.05.2011, 11:49   #17
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Zitat von ingo s. Beitrag anzeigen


im grunde ist es doch so...:

du sagst, du hättest dich beworben...

dein sb sagt, du hättest dich nicht beworben...
Das Problem hab ich zur Zeit leider auch, da der AG dem JC mitgeteilt hat das ich mich nicht Beworben habe komisch ist ja jetzt das der behauptet ich wär telefonisch nicht erreichbar was jetzt: Hat der meine Bewerbung jetzt bekommen oder nicht.
Meine SB hat mir nun mitgeteilt das die Kopie des Anschreibens kein Nachweis ist und ich sofort beim AG Anrufen soll und einen Vorstellungstermin ausmachen soll/muß
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Alt 04.05.2011, 11:49   #18
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Na dann großes Daumendrücken!!!!!

Gruss Seepferdchen
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Alt 04.05.2011, 11:59   #19
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Standard AW: 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe

Zitat:
"Das Problem hab ich zur Zeit leider auch, da der AG dem JC mitgeteilt hat das ich mich nicht Beworben habe komisch ist ja jetzt das der behauptet ich wär telefonisch nicht erreichbar was jetzt: Hat der meine Bewerbung jetzt bekommen oder nicht.
Meine SB hat mir nun mitgeteilt das die Kopie des Anschreibens kein Nachweis ist und ich sofort beim AG Anrufen soll und einen Vorstellungstermin ausmachen soll/muß"

Hallo Mathias,da passt doch etwas nicht zusammen, du bist telefonisch nicht
erreichbar, woher hat AG denn deine Nummer?

Also muss er doch die Bewerbung bekommen haben!!!

Mathias, ruf den AG an mach einen Termin!

"Das Kind ist eh in den Brunnen gefallen", bei dem "Hick -Hack"!

AG wird pappe satt sein!

Gruss Seepferdchen
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Alt 04.05.2011, 12:17   #20
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Zitat von Steffi1971 Beitrag anzeigen
...Ich habe jetzt da angerufen, sie ruft mich zurück und schaut auch nochmal in den Unterlagen nach. Ich hoffe sie findet etwas das mir weiter hilft...

das hoffe ich für dich auch...

...Ich werde dann weiter berichten, wie es ausgegangen ist...

mach das auf jeden fall -- andere user sollen auch von deinen 'erfahrungen' profitieren...

hallo steffi,


und für die zukunft merkst du dir bitte eins...:

NIEMALS mündlich...

IMMER schriftlich...
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und stets nachweistauglich
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ach so, ja...: und immer frohen mutes!
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mfg

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Thread 30% Sanktion weil ich mich angeblich nicht beworben habe | Erwerbslosen Forum Deutschland (Forum) | BoardReader dieses Thema Refback 07.01.2013 10:40 1

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