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Start > > -> psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 10.04.2011, 14:45   #1
Jela->Emailproblem
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Jela
Frage psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Hallo ihr Lieben,

ich habe ein Problem und für mich stellt es momentan einen Berg dar. Mein Lebensgefährte und ich haben nach einigem hin und her die Notwendigkeit für einen Umzug bescheinigt bekommen, was ja schonmal gut ist. Das Problem dabei ist aber, da er am neuen Ort schon arbeitet, bin ich nun in der alten Wohnung völlig alleine und muss auch alle Ämtergelegenheiten alleine klären. Und ich weiß einfach nichtmehr, was ich wie machen soll, kriege schon Kleinigkeiten nicht alleine auf die Reihe, geschweige den auch nur im Kopf eine sinnvolle Idee, wie der Umzug nun ablaufen soll.

Dazu muss ich sagen, ich bin psychisch krank, auf Medikamente eingestellt und soll schnellstmöglich in eine Tagesklinik. Das habe ich auch von meiner Ärztin so geschrieben bekommen und das es die Tagesklinik im neuen Wohnort sein soll. Jetzt kann ich die Wohnung aber erst zum 1.8. kündigen (normale Kündigungsfristen) und Doppelmieten wurden vom Amt her mündlich abgelehnt, ich solle höchstens mit dem Gutachten nochmals einen Antrag darauf stellen, aber da würde man das auch ablehnen, also bräuchte ich mir gar nicht erst die Mühe machen. Und nun?

Ich weiß, es klingt irgendwo blöd (und verdammt, ich fühl mich auch unglaublich blöd mit der Aussage) aber ich halte es nicht noch fast 4 Monate hier aus, 200-300km von Partner, Familie und Freunden entfernt, hier habe ich keinerlei soziale Kontakte, nichtmal jemanden der mir mit dem Einkaufen helfen könnte (was durch eine soziale Phobie und Essstörung regelmäßig verschoben wird). Es ist mir unglaublich peinlich das so zuzugeben, ich meine, ich bin eigentlich eine erwachsene Frau, aber ich weiß nicht, ob und wie ich das diese Zeit machen kann oder wie ich den Umzug beschleunigen kann

Hat vielleicht irgendjemand eine Idee, wo ich Hilfe bekomme und wie ich aus dem Berg wieder ein Hügelchen machen kann? Wie das mit dem Umzug ausschaut? Ich wäre euch echt dankbar.

Liebe Grüße
Jela
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Alt 10.04.2011, 15:53   #2
Reiner Zufall
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Trotzdem schriftlich u. nachweisbar einen Antrag mit Gutachten stellen, auch wen die sagen, sie werden es ablehnen.

Einen schriftl. Antrag müssen sie bearbeiten u. auch schriftlich bescheiden!
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Alt 10.04.2011, 15:57   #3
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

jep - wie Reiner Zufall das bereits geschrieben hat - trotz mündlicher Absage unbedingt schriftlichen Antrag stellen.

Zur Unterstützung kannst Du Dich mal nach einer Beratungsstelle umsehen. Wenn Du in einer Stadt wohnst findest Du garantiert eine Stelle. Du kannst ebenfalls schrifltich einen Antrag auf so eine Unterstützung stellen - würde Dir aber eher dazu raten, selbst die Unterstützung auszusuchen. Hast Du mal im Freundeskreis oder in der Familie gefragt? Ab und an hilft der Krichenkreis oder auch die Gemeinde.
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Alt 10.04.2011, 16:26   #4
gast_
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Stelle einen Antrag auf Ortsabwesenheit... und fahr die Zeit zu ihm...
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Alt 10.04.2011, 16:27   #5
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

ist Ortsabwesenheit nicht auf drei Wochen im Jahr beschränkt?
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Alt 10.04.2011, 23:02   #6
Doppeloma
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Frage AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Zitat:
ist OrtsAbwesenheit nicht auf drei Wochen im Jahr beschränkt?
Genau so ist es (21 Tage im Jahr), außerdem sind damit die Ämtergänge und sonstigen Erledigungen (in und mit der alten Wohnung) für die nächsten 4 Monate auch nicht erledigt.

Da KANN NUR der Gang zu irgendeiner kirchlichen oder amtlichen Hilfestelle (psychosozialer Dienst???) was bringen, Freunde und so sind ja lt. Info auch NICHT vor Ort...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 11.04.2011, 07:10   #7
gast_
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Ja, aber die 3 Wochen sind doch erstmal besser als nichts?
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Alt 11.04.2011, 07:11   #8
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Und was meint ihr könnte der psychosoziale Dienst tun?

Was ich mich frage: Wenn der Freund schon am neuen Ort ist - wo wohnt denn der?

Wo wollt ihr hinziehen? Habt ihr schon eine Wohnung angemietet?

Zitat:
Doppelmieten wurden vom Amt her mündlich abgelehnt, ich solle höchstens mit dem Gutachten nochmals einen Antrag darauf stellen
Schon passiert?

Ansonsten: Gegen Empfangsbestätigung abgeben - schriftlichen rechtsmittelfähigen Bescheid verlangen.
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Alt 11.04.2011, 08:07   #9
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

der sozialpsychiatrische Dienst besteht nicht nur aus dem Psychiater - also dem, der die Zwangseinweisungen vornehmen kann. Bedeutet noch lange nicht, das er/sie das auch macht.

Dort sitzen meist Sozialpädagogen, einige sogar, die reale Erfahrungen gemacht haben. Also nicht nur Schreibtischleute.

Dieser Dienst hat gerade in den Städten keinen so guten Ruf - tippe mal auf Überbelastung, aber liegt natürlich auch an den Menschen, die dort arbeiten. Daher immer vorher anrufen und die Menschen antesten. Das Bauchgefühl besorgt den Rest.

@ Jela

gib bitte in einer Suchmaschine genau dieses hier ein

psych* +Beratung* +Dein Wohnort

Wichtig sind die * und +, damit die Ergebnisse genauer sind. Sonst sucht man sich blöde.

Manchmal hilft bereits ein Anruf in einer Klinik oder auch bei einem Arzt, um eine Beratugnsstelle genannt zu bekommen.
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Alt 11.04.2011, 11:25   #10
Jela->Emailproblem
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Jela
Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Erstmal tausend Dank für eure Antworten

@Kiwi
Mein Freund pendelt zwischen den Sofas seiner Mutter und eines Freundes, je nachdem wer da ist. Da wird es schwierig, das ich noch dazukomme, aber immerhin haben wir so nicht noch mehr Kosten, dort braucht er nur was zum Essen dazugeben.

Wir wollen nach Bad Hersfeld ziehen, ich soll dort in eine Tagesklinik, er hat dort im Ort die Arbeit, da bietet sich das an.
Eine neue Wohnung haben wir noch nicht, er hat heute morgen einen Termin bei der Arge dort (weil wir leider mit seinem Gehalt noch nicht aus dem ALG2 sind *seufz*) und will mit denen klären, was die von uns brauchen und wie das bei denen abläuft, weil die irgendwie kommunal geregelt sind (ich weiß den richten Namen leider nicht, tut mir leid).

Das mit der Ortsabwesendheit wird einfach so genehmigt? Ich habe am Mittwoch einen Termin beim Sachbearbeiter (für die Arbeitsvermittlung) und würde dann nämlich fragen, ob ich nächste Woche rüber fahren darf. Die Woche überleben meine Schwiegermutter und ich auch in der kleinen Wohnung (in einer Singlewohnung zu dritt ist halt arg eng), da muss sie durch. Dann könnten wir ja gemeinsam Wohnungen ansehen und wenn die Arge dort zustimmt, direkt den Mietvertrag unterschreiben, oder müssen die hier auch noch zustimmen?

Macht es denn Sinn, jetzt schon den Antrag für das Umzugsunternehmen und die Doppelmieten zu stellen? Ich habe gestern Abend noch mit meinen Eltern geredet, sie würden im Notfall eine Miete für die Wohnung hier übernehmen, soll ich das mit in den Antrag schreiben?

Bei einer Beratungsstelle habe ich schon angerufen, bzw. ich habe in der Klinik angerufen, die haben mir eine Telefonnummer von der Diakonie gegeben und da habe ich am Freitag einen Termin. Sie klang recht nett, aber hat mir gleich am Telefon gesagt, das würden viele Ämtergänge, Briefe und Anträge werden, da müsste man schauen, ob sie die Zeit dafür haben *seufz*

@nordlicht
also an der Zwangseinweisung würde ich gerne vorbeikommen, das hilft dem Problem ja auch nicht so wirklich, ausserdem wollen die mich hier nicht *lach*

@doppeloma
Die wenigen Kontakte, die ich noch habe (und sich locker an einer Hand abzählen lassen) sind alle im Rhein-Main-Gebiet angesiedelt, teils durch Studium und teils dadurch, weil ich selbst da wohnte. Hier kannte ich einige Menschen, habe aber irgendwann aufgehört, vor die Türe zu gehen und alle Kontakte abgelehnt, wodurch sich das schnell erledigt hatte, leider. Ich wüsste hier niemanden, auf den ich mich verlassen könnte, so mies es auch klingt.

Soll ich jetzt einfach bis Freitag abwarten, was bei der Diakonie rauskommt, oder kann ich irgendwas schon vorher machen? Ich kann euch auch gerne anonymisiert die Mitschrift von der Arge wegen des Umzugs einstellen (die von denen, die Ablehnung der Zusatzkosten erfolgte ja nur mündlich, darin steht, man würde es nochmal prüfen, aber generell nicht oder so) und das ärztliche Gutachten, ob da alles wichtige drin ist (was ich hoffe, die 17Euro dafür bekomme ich nicht wieder und das zweimal zahlen tut deutlich weh).

Und danke, einfach nur danke für all die Ideen und die Geduld mit mir!
Jela ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2011, 11:42   #11
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
der sozialpsychiatrische Dienst besteht nicht nur aus dem Psychiater - also dem, der die Zwangseinweisungen vornehmen kann. Bedeutet noch lange nicht, das er/sie das auch macht.

Dort sitzen meist Sozialpädagogen, einige sogar, die reale Erfahrungen gemacht haben. Also nicht nur Schreibtischleute.

Dieser Dienst hat gerade in den Städten keinen so guten Ruf - tippe mal auf Überbelastung, aber liegt natürlich auch an den Menschen, die dort arbeiten. Daher immer vorher anrufen und die Menschen antesten. Das Bauchgefühl besorgt den Rest.

@ Jela

gib bitte in einer Suchmaschine genau dieses hier ein

psych* +Beratung* +Dein Wohnort

Wichtig sind die * und +, damit die Ergebnisse genauer sind. Sonst sucht man sich blöde.

Manchmal hilft bereits ein Anruf in einer Klinik oder auch bei einem Arzt, um eine Beratungsstelle genannt zu bekommen.
Da kann man hingehen, sich alles von der Seele reden, ja - aber Hilfe bei ihren aktuellen Problemen wird sie da nicht finden!

Soviel zu meinen Erfahrungen, als ich da mit Jemndem hin bin, der Hilfe brauchte.

Ne Adresse für eine psychosomatische Klinik haben wir bekommen - hab dafür gesorgt daß er da rein kommt - verschwendete Zeit.

Es hieß, man kann jederzeit anrufen - nur wenn man braucht, ist niemand erreichbar.

Ich denke es macht mehr Sinn, ihr hier zu helfen...

@ Jela: Mach doch mal eine Liste, was du alles auf die Reihe kriegen mußt.

Vieleicht können wir dir dann Tips geben, wie du am besten vorgehst.
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Alt 11.04.2011, 11:43   #12
Tanfi
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

"Das mit der Ortsabwesendheit wird einfach so genehmigt? Ich habe am Mittwoch einen Termin beim Sachbearbeiter (für die Arbeitsvermittlung) und würde dann nämlich fragen, ob ich nächste Woche rüber fahren darf. Die Woche überleben meine Schwiegermutter und ich auch in der kleinen Wohnung (in einer Singlewohnung zu dritt ist halt arg eng), da muss sie durch. Dann könnten wir ja gemeinsam Wohnungen ansehen und wenn die Arge dort zustimmt, direkt den Mietvertrag unterschreiben, oder müssen die hier auch noch zustimmen?"


Geh auf keinen Fall alleine hin!!!!!
Nimm Dir jemanden mit, entweder aus dem Familien/Bekanntenkreis, oder schau hier im Forum, wer morgen noch Zeit für Dich hat.
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Alt 11.04.2011, 11:53   #13
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ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem sozialpsychiatrischen Dienst gemacht, aber ich kenne halt auch sehr negative Berichte.

Wie immer liegt es an den Menschen, die dort arbeiten.

Hoffe Du traust Dich einfach mal anzurufen. Zumindest bei irgendeiner Stelle. Ich habe da zwar keien Erfahrung mit, könnte mir aber vorstellen das selbst die Telefonseelsorge Listen mit Beratungsstellen liegen hat. Einen Versuch ist es alle Mal wert.

Ohne Hilfe vor Ort wirst Du da nicht so einfach raus kommen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2011, 12:40   #14
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Jela
Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

ich habe mal versucht Kiwis Idee umzusetzen und eine Liste erstellt, was so ansteht und versucht sie ein wenig zu sortieren...
Da wären einmal die Sachen zur Wohnung
- Alte Wohnung kündigen (bis jetzt noch nicht geschehen, weil vor einer Woche erst das Ok erhalten und dank der Kündigungsfristen unerheblich ob heute oder am 30.4. soweit ich weiß)
- neue Wohnung suchen (mit Wohngesellschaften im Zielort habe ich telefoniert, da müsste ich halt persönlich vorbeikommen)
- das Prozedere mit Mietvertrag unterschreiben, von der neuen Arge genehmigen lassen (da sein Gehalt leider zu gering ist und ich keine Ahnung habe, wie das dort abläuft)
- die Frage der Doppelmieten und was damit wird (wo mir selbst der gesunde Menschenverstand ein wenig verzweifeln lässt, wie man einen Umzug über 300km ohne auch nur eine Doppelmiete hinkriegen soll)
- Kleinigkeiten an sich wie Umzugskisten (ich wüsste nicht mal, wie ich die hier ohne Auto in die Wohnung bekomme - weil nächster Baumarkt ist nen Stück und mitten im Industriegebiet), Renovieren von der alten Wohnung (mündlich wurde Pauschalübernahme von Farbe zugesagt nach qm-Zahl)
- dann der Umzug an sich, mündlich wurde LKW inkl. Benzin sowie 5 Helfer á 15 Euro genehmigt, ich habe keinen Führerschein, Lebensgefährte nur automatik und seit 2 Jahren nicht mehr gefahren, mein Vater hat sich bereit erklärt, im Notfall zu fahren, braucht aber die Kosten übernommen, da er erstmal 200km hier her fahren muss und dann sein Auto ja auch irgendwie wieder braucht
- Was ist, wenn in der neuen Wohnung keine Gemeinschaftswaschmaschine vorhanden ist? Weil wir haben keine eigene und ich weiß nicht, wovon wir eine neue zahlen sollen
- Wie finanzier ich die ganzen Fahrten zwischen altem und neuem Wohnort? Oder besser gesagt, wie kriege ich die Deutschen dazu, mehr von West nach Ost zu fahren bei der Mitfahrgelegenheit *lach*

und dann sind da noch die Sachen, die mit seiner Arbeit zusammenhängen, wo mir aber keiner Auskunft geben will - weil seine Arbeit und er soll das persönlich nachfragen - wie denn?! *grrr* Antrag wurde aber schriftlich gestellt
- Was ist mit doppelter Haushaltsführung, den Fahrtkosten zum Arbeitsantritt (wurden vor Arbeitsantritt beantragt), Pendelfahrten zwischen Hersfeld und hier um mir zu helfen, ich weiß nicht, ob er irgendwie noch Zuschüsse bekommen kann, weil wir ja nicht mehr gemeinsam kochen und daher teurer wird und er nicht fast 4 Monate lang bei seiner Mutter wohnen kann - wohin mit ihm? also ganz platt gesagt

und dann wäre da noch ich, so im Prinzip *seufz*
- kann ich irgendwelche Hilfen bekommen, weil ich ja in einem gewissen Maß auf seine Betreuung (Gott, klingt das deprimierend) angewiesen bin? Ich brauch zwar niemanden, der sich neben mich setzt und mir beim Essen zuschaut, aber die ganzen Ämtergänge, Arzttermine und so simpler Mist wie einkaufen, Briefe lesen und geg. darauf reagieren, da brauche ich, so weh das tut es zuzugeben, Hilfe dabei.
- Aber wo ich deine Anmerkung seh Kiwi, die können mich nicht in irgendeine stationäre Einrichtung zwingen, oder?

Arghs, ich hasse Listen und vorallem wenn sie dann noch so umfangreich werden *seufz* Aber das war jetzt erstmal so alles, was mir bezüglich der Situation bzw. des Umzugs durch den Kopf schwirrt, zumindest akut schwirrt. Ich befürchte, mit jedem neuen Tag, wird auch eine neue Frage dazukommen...

@Tanfi
Familie kriege ich nicht schon wieder hier hoch, meine Mutter hat noch die Tankrechnung von letzter Woche Montag liegen, als sie wegen der Arge zu mir gefahren ist (was leider knappe 200km sind), aber ich hab im Forum nachgefragt :)

@nordlicht22
Ich hatte einen kurzen Zusammenstoß mit dem sozialpsych. Dienst in Düsseldorf gehabt und wir haben uns sehr zügig wieder voneinander getrennt. Damals ging es um ambulant betreutes Wohnung und ich habe selten solche Gespräche geführt, sorry, da fehlt mir sogar das passendene Adjektiv für *kopfschüttel*

Ich hoffe mal, die Diakonie kann da auch ein wenig helfen, oder ist das nun falsch?
Jela ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2011, 12:43   #15
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Zitat von Tanfi Beitrag anzeigen
"Das mit der Ortsabwesendheit wird einfach so genehmigt?

Ich denke schon, denn du bist ja eigentlich nicht vermittelbar durch deine Krankheit.

Ich habe am Mittwoch einen Termin beim Sachbearbeiter (für die Arbeitsvermittlung) und würde dann nämlich fragen, ob ich nächste Woche rüber fahren darf. Die Woche überleben meine Schwiegermutter und ich auch in der kleinen Wohnung (in einer Singlewohnung zu dritt ist halt arg eng), da muss sie durch. Dann könnten wir ja gemeinsam Wohnungen ansehen und wenn die Arge dort zustimmt,

das muß dein altes Jobcenter genehmigen, aber du mußt in dem neuen Hobcenter fragen, was da angemessen ist. (Laß dir was Schriftliches geben!)

direkt den Mietvertrag unterschreiben,

nur, wenn ihr keine Umzugskosten wollt

oder müssen die hier auch noch zustimmen?"

Ja

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Alt 18.04.2011, 21:05   #16
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Hallo,

der Termin mit dem Sachbearbeiter ist recht ok verlaufen, wenn ich rüberfahren will wegen der neuen Wohnung, muss ich nur vorher Bescheid geben und darf die 21 Tage nicht überschreiten.

Mein Lebensgefährte hat sich in der zwischenzeit eine Wohnung angesehen und wir haben dort auch heute zugesagt. Sie muss zwar renoviert werden und Böden gelegt, aber da habe ich die mündliche Zusage unter Zeugen, das dies übernommen wird vom Jobcenter, wenn die Wohnung nicht renoviert ist. Morgen geht er mit dem Mietangebot zum neuen Jobcenter und lässt es sich dort genehmigen, wenn er dort die Genehmigung hat, schickt er mir alles und ich kann hier zum Jobcenter gehen und wenn dort auch alles genehmigt wird, können wir den Vertrag unterschreiben. Ich hoffe nur, die genehmigen alles. Aber wir liegen im finanziellen Rahmen, da können sie nicht ablehnen, oder?

Das Gespräch mit der Diakonie am Freitag war gelinde gesagt ernüchternd. Ich bekam die Arbeitshilfe des Jobcenters vorgelesen und kopiert und gesagt, wie der übliche Ablauf ist, das ich mir aber keine großen Hoffnungen machen soll, das wir ein Umzugsunternehmen genehmigt bekommen, da wäre nicht mehr üblich.

Wenn die Arge also mitspielt und alles genehmigt (inkl. der Doppelmieten, die erforderlich sind, da ich sonst unbetreut bis August hier bin und nicht den dringend erforderlichen Tagesklinikaufenthalt beginnen kann, was ich als Gutachten habe), können wir zum 1.6. umziehen und ich kann eine Woche später ca. endlich in die Klinik gehen. dort hält man mir jetzt auch schon extra einen Platz frei.

Nur hab ich ehrlich gesagt riesige Angst, das irgendwas noch schief geht. Das mein Sachbearbeiter für Leistungsangelegenheiten und ich keine großen Freunde sind, das weiß ich schon lange, aber ich habe echt Angst, das er mir nun noch Steine in den Weg legt und ich weiß nicht, wie ich es hier noch lange machen soll. Die erste Maiwoche werde ich rüber fahren, nur vorher geht es nicht, da ich meine Katze nicht unter kriege *seufz*

Morgen werde ich mit dem Vermieter hier reden, ob der uns früher aus dem Vertrag lässt, vielleicht kommt der ja ein wenig entgegen und damit ließe sich das Jobcenter ja auch freundlicher stimmen.

Kann ich noch irgendwas machen, um das ganze zu beschleunigen?
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Alt 18.04.2011, 21:07   #17
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Was ich noch völlig vergessen habe, übernimmt das Jobcenter die Kaution für die neue Wohnung als Darlehen? Weil das sind 630 Euro und ich weiß nicht, wo wir die sonst herkriegen sollen :(
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Alt 18.04.2011, 21:46   #18
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Ja, Kaution müßte als Darlehen gewährt werden, auch schriftlich beantragen!
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Alt 19.04.2011, 06:43   #19
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Keinen Vertrag für die Kaution unterschreiben!
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Alt 19.04.2011, 08:29   #20
gelibeh
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Zitat:
Ich bekam die Arbeitshilfe des Jobcenters vorgelesen und kopiert und gesagt, wie der übliche Ablauf ist, das ich mir aber keine großen Hoffnungen machen soll, das wir ein Umzugsunternehmen genehmigt bekommen, da wäre nicht mehr üblich.
Was in so einer Arbeitshilfe drinsteht ist völlig schnurz, da kann sonst was drin stehen, was nicht rechtens ist. Wenn Du die Umzugskosten brauchst, schriftlich beantragen und bei Ablehnung zum Sozialgericht gehen und eine EA beantragen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 19.04.2011, 09:14   #21
Norlys
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Kleiner Tipp:

Wenn der neue Vermieter mitspielt, statt Kaution eine Bürgschaft der Gemeinde/Stadt beantragen.
Nach neuer Rechtsprechung können Mietkautionen sofort wieder als Darlehen mit 10% von dem Regelsatz abgezogen werden. Bei Bürgschaften können sie das nicht ;-)
__

___________________________________
*barbarus hic ego sum, quia non intellegor ulli*

Niemals ohne Beistand zum Amt!!!
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Alt 02.05.2011, 18:43   #22
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Jela
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von mir gibt es mal wieder ein kleines Update, ich war leider nicht in der Lage vorher zu schreiben. Eines habe ich in jedem Fall gelernt - das ist der erste und letzte Umzug mit dem Jobcenter, wenn es nur irgendwie zu machen ist. Momentan gestaltet es sich wirklich wie ein Spießrutenlauf.

Aber ich will von vorne anfangen. Nachdem wir die Wohnung in dem neuen Ort zugesagt haben und unser Mietangebot bekamen, begann die ganze Misere.

Der erste Gang war zum neuen Jobcenter, zwei Wochen lang, fast jeden Tag. Erst hieß es, mein Lebengefährte dürfe nur alleine umziehen, dann wurde es ganz abgelehnt und letzten Donnerstag hieß es dann, es müsse nochmals geprüft werden, da wir beide unter 25 sind und dort ja gesonderte Gesetze gelten. Da ist mir dann endgültig der Kragen geplatzt und ich bin freitags morgens hier zu meinem alten Sachbearbeiter. Der hat erstmal gar nicht verstanden, wo das Problem der neuen Sachbearbeiterin liegt und rief dort an. Zwei Stunden später und nach Erläuterung meiner Lebensgeschichte, stellten wir dann zum x-ten mal fest - für mich gilt U25 nicht! (Nicht, das mein Lebensgefährte das schon unzählige Mal der Sachbearbeiterin sagte, aber gut) Also telefonierten die Sachbearbeiter nochmals miteinander, ich bekam dann vom alten die mündliche Bestätigung der Angemessenheit (die auch verdammt nochmal da ist) und das feste Versprechen, mein Lebensgefährte könne sich den Wisch am Montag abholen. Heute ist Montag und wir haben nichts! Mündlich hat er es nochmal gekriegt, aber das kann es doch nicht sein?! Er solle halt morgen nochmals kommen...

Nicht, das ich morgen die letzte Gelegenheit habe, die alte Wohnung zu kündigen, weil sich die Frist sonst um nochmals einen Monat verlängert...

Dazu kommt, das Umzugsunternehmen wird weiterhin abgelehnt - aber alles nur mündlich, schriftlich bekomme ich hier gar nichts in die Hand... Man sagt mir ständig, es gäbe nichts schriftliches, die Feststellung der Umzugsnotwendigkeit sei ausreichend - stimmt das?!

Ich dreh hier mittlerweile nur noch am Rad, weil ich wirklich nicht mehr weiter weiß. Ich habe die Möglichkeit, mitte Juni in eine Klinik zu gehen wegen meiner Probleme - allerdings nur, wenn ich bis dahin umgezogen bin wegen dem Einzugsgebiet. Und nun?
Jela ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2011, 19:48   #23
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Keinen Vertrag für die Kaution unterschreiben!
Ohne Darlehensvertrag kriegst nur bei Mama ein Darlehen ;-)

Da wird man nicht drum herum kommen, nach neuester Gesetzeslage. Nur, es darf monatlich nicht mehr als 10 % zurückgefordert werden...

Zitat:
Nicht, das ich morgen die letzte Gelegenheit habe, die alte Wohnung zu kündigen, weil sich die Frist sonst um nochmals einen Monat verlängert...
Das wäre nicht dein Problem...schön notieren, wann ihr beim Amt wart... und am besten jedesmal was abgeben und drauf verweisen, daß ihr dringend einen Bescheid auf eure Anträge braucht!

Zitat:
Dazu kommt, das Umzugsunternehmen wird weiterhin abgelehnt - aber alles nur mündlich, schriftlich bekomme ich hier gar nichts in die Hand...
Mit Beistand hin, auf etwas Schriftlichem bestehen - danach Protokoll erstellen.

Zitat:
Man sagt mir ständig, es gäbe nichts schriftliches, die Feststellung der Umzugsnotwendigkeit sei ausreichend - stimmt das?!
Nein.

Denn wenn ihr ein Umzugsunternehmen beauftragen müßt, müßt ihr ja wissen, welchen der Kostenvoranschläge genehmigt wird.

Man kann ja mit dem Umzugsunternehmen keinen Umzugstermin festlegen, wenn man nicht sagen kann, wer das bezahlt.
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Alt 02.05.2011, 19:55   #24
Jela->Emailproblem
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Jela
Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Mit dem Darlehensvertrag habe ich an sich kein Problem... Soweit will man aber noch nicht mit mir reden, da sich ja noch wegen der Angemessenheit rumgedruckst wird...

Aber wenn, ist es ok, wir haben das Gehalt von meinem Lebensgefährten, wo nicht alles angerechnet wird und das geht dann.
Jela ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.05.2011, 20:00   #25
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Standard AW: psych. Vorerkrankung, Umzug und völlig überfordert

Hast gesehen, daß ich noch etwas ergänzt habe?

Und: Hast du denn ein ärztliches Attest, daß du den Umzug nicht machen kannst? Und habt ihr im Antrag auf Umzugsunternehmen klar gestellt, daß dein Mann den Umzug nicht alleine machen kann (kein Führerschein/ gesundheitliche Gründe sind auch immer hilfreich) und ihr niemanden habt, der helfen kann? Nur dann wird ein Umzugsunternehmen bewilligt werden können...
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