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Alt 17.03.2011, 17:14   #1
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard Schweigepflichtsentbindungen

Nachdem meine SB mich (freundlich) fragte, ob das Amt überhaupt schon über ein Gutachten bezüglich meiner Erwerbsfähigkeit verfügt (mein Behindertengrad GdB 30 liegt denen vor), erklärte ich eine Entbindung der Schweigepflicht bei Hausarzt und Facharzt.

Jetzt erklärte mir heute mein Hausarzt, er müsse seitenlang Fragen über mich beantworten. Er war nicht sauer auf mich, eher auf das Amt.

Ist das normal? Dass die Hausärzte seitenlange Bögen beantworten müssen? Ich dachte, die schicken ein paar Unterlagen hin, dazu ein paar Sätze und den Rest macht der Amtsarzt?

Mir ist das peinlich meinem (langjährigen) Hausarzt gegenüber. Auf meine Frage hin, ob das Amt ihm für alle Arbeitslosen so lange Gutachten abverlangt, erklärte der doch tatsächlich, dass das immer so sei.

Weiß da jemand mehr? Meine Arbeitsfähigkeit ist uneingeschränkt, ich erklärte auch meiner SB, dass ich zwar behindert bin, aber nicht erwerbsgemindert. Als ich sie warnte, auch nur ansatzweise daran zu denken, mich in Rente schicken zu lassen, lachte sie sogar, "jemanden wie Sie kann man nicht in Rente schicken, Sie sind viel zu fit".

Aber mein Arzt wird belästigt. Das ärgert mich. Zeit- und Geldverschwendung, Einbeziehung eines Amtsarztes für nichts! Ich erklärte ja nicht, dass ich nicht arbeiten möchte, sondern dass ich hundert Prozent arbeitsfähig bin.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2011, 19:26   #2
Muzel
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Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

Warum hast du denn nicht das Versorgungsamt von der Schweigepflicht entbunden? Das hat bestimmt auch schon eine Stellungnahme vom HA. Hast du dir wenigstens eine Kopie von der Stellungnahme des HA für das Amt geben lassen?
Muzel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2011, 20:48   #3
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

Zitat von Muzel Beitrag anzeigen
Warum hast du denn nicht das Versorgungsamt von der Schweigepflicht entbunden? Das hat bestimmt auch schon eine Stellungnahme vom HA. Hast du dir wenigstens eine Kopie von der Stellungnahme des HA für das Amt geben lassen?
Ich hatte der SB gesagt, dass alle nötigen Unterlagen auf dem Versorgungsamt liegen. Worauf sie meinte, daraus könne sie zwar dann entnehmen, weswegen ich einen Behindertengrad bekommen habe, aber nicht, ob ich noch voll erwerbsfähig bin. Da seien zwei verschiedene Dinge. Es hätte ja sein können, dass ich zwischenzeitlich durch die Behinderung an Erwerbsfähigkeit eingebüßt hätte (z. B. wollte sie sich absichern bezüglich besonderer Tätigkeiten wie Schichtarbeit, schwer Heben, usw., und dafür bräuchte sie meinen Hausarzt und meinen Facharzt).

Der Hausarzt schreibt nichts ohne mein Einverständnis, das ist schon in Ordnung. Und genau deswegen ärgere ich mich, dass die dem seitenlange Unterlagen zugesandt haben. Für die Fragen, ob ich noch Schichtarbeit verrichten könnte oder schwer heben, würde meines Erachtens ein Blatt genügen. Aber nicht ein "dicken Packen" an Unterlagen, wie er es ausdrückte.

Peinlich! Überall wird man zur Last, weil man keinen Job findet, bzw. weil das alles überorganisiert und bescheuert ist mit diesem Amt. Und der größte Witz an der Sache ist: Die haben mir noch nie bisher Schichtarbeit oder schwer Heben als Job angeboten. ABER das Gutachten auf einmal jetzt ist wichtig.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.03.2011, 22:28   #4
Muzel
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Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

Nun mal den Kopf hoch, wenn man weiß, wie man die Leute einschätzen muss, muss man sie entsprechend behandeln. Ich habe heute einen Therapeuten angerufen und die Sekretärin hat mich gefragt, ob ich ein Mensch bin. Das hört sich unglaublich an, aber das war so. Denke zielorientiert, so mache ich das auch.
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Alt 17.03.2011, 23:44   #5
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

Welches Amt holt dann die Daten ein? Der Amtsarzt oder das JC?

Wenn es das JC ist, dann hoffe ich sehr stark, dass Du und Dein Arzt daran denkt keinerlei Diagnosen einzutragen.

Ich wunder mich immer noch, dass Ärzte diese vielen Fragen immer noch beantworten. Die Übernehmen die Gutachtertätigkeit für wenig Geld. Ergebnis ist dann ein Gutachten nach Aktenlage.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2011, 00:01   #6
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

@Muzel: Na, auf jeden Fall Danke mal für Deine seelische Unterstützung.

@nordlicht22: Der Hausarzt ist nicht der eigentliche Gutachter. Er schickt die Akten dann zum Amtsarzt, der Amtsarzt erklärt dann meiner SB, dass ich 100 Prozent arbeitsfähig bin, obwohl ich es ihr ja bereits gesagt hatte.

Das Problem bei meiner Behinderung ist: Ich habe nicht so eine Behinderung, die man mal so bekam und mit sich herumschleppt. Also, ich bin geistig topfit und körperlich auch, aber eben nur phasenweise! Das bedeutet: Einige Zeit gesund - dann wieder krank. Wann das ist, weiß niemand, auch ich nicht.

Es geht um Büro-Tätigkeiten, in die ich vermittelt werden soll. Alles eigentlich überhaupt kein Problem in gesunden Phasen. Somit ist das Problem: Ich muss wegen meiner Behinderung immer mal wieder ins Krankenhaus.

Das nervte die Arbeitgeber teilweise so, dass sie mich noch in der Probezeit entließen oder befristete AVs nicht verlängerten.

Die Behinderung ist derzeit unheilbar. Das Amt ist entnervt: Hier ein eigentlich kerngesunder Mensch - dort die Arbeitgeber, die bei einem Krankenstand über 3 Tage schon ausflippen. Meine Krankenstände gingen zum Teil von 4 Wochen bis 7 Monate.

Das sind organische Dinge, also "Innereien", über die ich ungerne rede hier, nicht Tödliches, aber gefährlich, wenn unbehandelt. Geht in Richtung "Morbus Crohn", ist aber nicht dasselbe. Das Schlimmste war schon die Phase bis zur Diagnose: Das ging Jahre. Jahrelang wurde ich als eine Art Schmerzhysteriker abgestempelt, sogar Simulant (der sich vor der Arbeit drücken möchte). Bis die Diagnose stand und erste Operationen stattfanden (endlich), war ich schon in die Arbeitslosigkeit gerutscht. Seitdem pendel ich zwischen Klinik, Bewerbungsphase und Amt.

So, und nun dachte ich längere Zeit "Juhu, wieder gesund!", ließ sogar den Behindertengrad reduzieren - ZACK! Wieder ins Krankenhaus. Meiner SB wurde das wohl alles etwas zuviel. Denn sie versteht den Spagat zwischen "100 Prozent erwerbsfähig" aber irgendwie "doch nicht vermittelbar" nicht so ganz, bzw. weiß eigentlich, dass kein AG mehr große Lust hat, jemanden wie mich noch einzustellen.

Und beim letzten Mal fragte sie mich eben, wann ich denn endlich wieder gesund werde. Ich kann dieser Frau nicht klar machen, dass ich derzeit noch als unheilbar gelte. Chronisch krank eben. Das wird auch noch viele Jahre bis Jahrzehnte so bleiben, weil die Krankheit kaum erforscht ist.
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2011, 00:27   #7
nordlicht22->Emailproblem
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen

@nordlicht22: Der Hausarzt ist nicht der eigentliche Gutachter. Er schickt die Akten dann zum Amtsarzt, der Amtsarzt erklärt dann meiner SB, dass ich 100 Prozent arbeitsfähig bin, obwohl ich es ihr ja bereits gesagt hatte.

Dann gibt es ja keine Streitpunkte. Arbeitsfähigkeit ist ja das, was die SB wollen und 100% ist doch was - wenn denn Deine seltene Krankheit nicht wäre.

Das Problem bei meiner Behinderung ist: Ich habe nicht so eine Behinderung, die man mal so bekam und mit sich herumschleppt. Also, ich bin geistig topfit, es geht um Büro-Tätigkeiten, in die ich vermittelt werden soll. Alles kein Problem. Einziges Problem: Ich muss wegen meiner Behinderung immer mal wieder ins Krankenhaus.

Klar nervt das die Arbeitgeber - kostet ja Geld und wirklich verlässlich ist so ein Arbeitnehmer natürlich auch nicht. Wenn Du ausfällst muss ja irgendjemand Deine Aufgaben sofort übernehmen können. Also eigentlich zwei Angestellte für einen Job.
Das ist ganz sicher nicht einfach eine Arbeitsstelle zu halten, darf Dir aber nicht zum Vorwurf gemacht werden. Ich vermute Du würdest sehr gerne auf die Krankheit verzichten.

Das nervte die Arbeitgeber teilweise so, dass sie mich noch in der Probezeit entließen oder befristete AVs nicht verlängerten.

Die Behinderung ist derzeit unheilbar. Das Amt ist entnervt: Hier ein eigentlich kerngesunder Mensch - dort die Arbeitgeber, die bei einem Krankenstand über 3 Tage schon ausflippen. Meine Krankenstände gingen zum Teil von 4 Wochen bis 7 Monate Klinik.

7 Monate ich flüchte schon nach 7 Minuten - gruselige Vorstellung

Das sind organische Dinge, also "Innereien", über die ich ungerne rede hier, nicht Tödliches, aber gefährlich, wenn unbehandelt. Geht in Richtung "Morbus Crohn", ist aber nicht dasselbe.

Brauchst Du nicht drüber reden. Deine Entscheidung und Internet ist nicht wirklich vertraulich.

So, und nun dachte ich längere Zeit "Juhu, wieder gesund!", ließ sogar den Behindertengrad reduzieren - ZACK! Wieder ins Krankenhaus. Meiner SB wurde das wohl alles etwas zuviel. Denn sie versteht den Spagat zwischen "100 Prozent erwerbsfähig" aber irgendwie "doch nicht vermittelbar" nicht so ganz, bzw. weiß eigentlich, dass kein AG mehr große Lust hat, jemanden wie mich noch einzustellen.

Du erwartest zuviel von der SB - die schaffen so einen Denkprozess einfach nicht
Sorry, aber SB habe ich inzwischen alle in einen Sack gesteckt. Vielleicht gibt es da Ausnahmen, aber ich habe noch keine/n kennen gelernt.


Und beim letzten Mal fragte sie mich eben, wann ich denn endlich wieder gesund werde. Ich kann dieser Frau nicht klar machen, dass ich derzeit noch als unheilbar gelte. Chronisch krank eben. Das wird auch noch viele Jahre bis Jahrzehnte so bleiben, weil die Krankheit kaum erforscht ist.
Hast Du mal über das Integrationsamt einen Versuch gestartet?
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2011, 00:35   #8
Ferdinand456
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Hast Du mal über das Integrationsamt einen Versuch gestartet?
Dafür müsste ich meine Behindertengrad (GdB = 30) auf "Schwerbehinderung" gleichstellen lassen.

Hier wieder dasselbe Problem, hatte ich mit meiner SB vom ALG I schon durchgesprochen: Da ich in gesunden Phasen sportlich und topfit bin, wird das nie durchgehen. Sie sagte "Da müssen Sie sich noch ein weiteres Leiden zulegen". Danke, ich verzichte.

Übrigens hatte ich mich oben einmal vertippt: Ich war nicht 7 Monate in der Klinik, sondern im Krankenstand (nach Klinikaufenthalt).
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2011, 00:50   #9
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Schweigepflichtsentbindungen

Zitat von Ferdinand456 Beitrag anzeigen
Dafür müsste ich meine Behindertengrad (GdB = 30) auf "Schwerbehinderung" gleichstellen lassen.

Was spricht dagegen? Mit grundlegenden Gutachten dürfte dem Integrationsamt wohl klar werden, dass Du wegen der Erkrankung Unterstüzung brauchst.

Hier wieder dasselbe Problem, hatte ich mit meiner SB vom ALG I schon durchgesprochen: Da ich in gesunden Phasen sportlich und topfit bin, wird das nie durchgehen.

Einfach probieren. Mündliche Aussagen haben keinen Wert - habe ich nun endlich auch gelernt.
Sie sagte "Da müssen Sie sich noch ein weiteres Leiden zulegen". Danke, ich verzichte.
Du kannst gerne einiges von mir abhaben

Übrigens hatte ich mich oben einmal vertippt: Ich war nicht 7 Monate in der Klinik, sondern im Krankenstand (nach Klinikaufenthalt). beruhigend...
Das Integrationsamt hat evt. eher Zugriff auf Stellen bei den Behörden. Also nicht das Du jetzt SB wirst...
Wir haben in der Gemeinde Jemanden beschäftigt in Teilzeit, mit zum Teil erheblichen Ausfällen wegen Krankheit . So und nun kommt der Trick dabei
Er ist in Ganzjahresstellung angestellt (was hier schon ein kleines Wunder ist, da Saison) und arbeitet mit Stundenkonto. Geht es ihm gut arbeitet er Vollzeit, macht seine Krankheit Ärger ist er entweder AU oder er kommt nur ein oder zwei Stunden. Das kann er sich erlauben, da er ja in einer guten Phase vorgearbeitet hat.
Vorteil ganz eindeutig - raus aus SGB II und ein durchgehendes Einkommen für die Teilzeit. Überstunden sind Jederzeit machbar.
Es ist kein verantwortungsvoller Job, aber er macht ihn gerne und der ist vereinbar mit seiner Krankheit. Ursprünglich angestellt war er Vollzeit. Das ist dann mit ihm besprochen worden nach den ersten längeren Ausfällen und dann kam diese Lösung.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2011, 00:59   #10
Ferdinand456
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Ferdinand456 Ferdinand456
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Danke, Nordlicht22. Genau so einen Job könnte ich brauchen. Naja, jetzt mal sehen, vielleicht wird mein GdB erhöht. Derzeit lebe ich nämlich zwar zu Hause, aber ich habe den Koffer gepackt, für den Notfall.

Das ist mein Spagat, mit dem ich lebe: Wenn gesunde Phase - dann topfit (außer direkt nach Operationen), wenn kranke Phase, dann Gefahr einer lebensbedrohlichen Situation. Deswegen derzeit gepackter Koffer, falls ich in die Klinik muss. Wenn ich jetzt schon in die Klinik gehe, schicken die mich wieder nach Hause, den Fall hatte ich schon mal. Und man kann mich unmöglich Wochen bis Monate lang "zur Beobachtung" dabehalten.

Ich muss immer abwarten, ob mein Körper das von selbst schafft, oder in die akute Phase kippt.

Das mach mal einer SB klar: Man sitzt da, lächelt sie mit roten Bäckchen an, kerngesund, und erklärt ihr: "Es kann sein, dass ich morgen oder in einigen Tagen oder Wochen oder Monaten schwerst krank auf der Intensivstation bin, nur wann, das weiß ich nicht".
Ferdinand456 ist offline   Mit Zitat antworten
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