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Start > > -> Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

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Alt 12.03.2011, 09:38   #1
KlausS->Emailproblem
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Beiträge: 5
KlausS
Standard Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Liebe Forengemeinde!

Ich möchte mich mit ein paar Fragen an Euch wenden. Ich lese schon seit vielen Tagen Beiträge, aber ich kann mit den ganzen Abkürzungen nicht viel anfangen und jedes Problem scheint individuell zu sein.

Ich habe mich seit vielen, vielen Jahren aus der Gesellschaft völlig zurückgezogen (über die Gründe möchte ich jetzt nicht sprechen). Nun bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich versuche seit zwei Wochen ein Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen (Diakonie, Caritas etc.), aber aus Scham schaffe ich es einfach nicht. Bitte macht keine unpassenden Kommentare, wenn ich meine Situation schildere. Es ist, wie es ist. Ich kann nichts mehr daran ändern. Hier die Fakten:

- Schulabschluß -> Lehre -> zwei Jahre Arbeit als Geselle -> Arbeitslosengeld -> Arbeitslosenhilfe -> Ende
- ich gehe seit 20 Jahren nicht arbeiten
- ich habe während dieser Zeit nie staatliche Hilfe beansprucht
- ich habe seit 20 Jahren keine Renten- und Krankenversicherung
- ich lebe bei meinen Eltern (beide Rentner)
- ich bin völlig Mittellos (keine Geld- oder Sachwerte oder sonstige Einkommen).
- Ich habe keinerlei Zahlungsverpflichtungen (Schulden, Versicherungen Miete etc. etc.).

Habe ich Anspruch auf Krankenversicherung/finanzielle Unterstützung? Welche Rolle spielen meine Eltern, bei denen ich ja kostenlose wohne, wenn ich einen Antrag stelle (ich möchte sie ggf. darauf vorbereiten)?

Vielen Dank fürs Lesen und für hilfreiche Antworten!

Klaus
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Alt 12.03.2011, 09:43   #2
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

1. Schritt ALG 2 beantragen da gesetzlicher Anspruch inkl.Krankenversicherung.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 12.03.2011, 10:03   #3
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Hallo, Klaus!

Es ist wie es ist, richtig :-)

Und Ja, du hast Anspruch auf finanzielle Unterstützung!

Wir können dir hier helfen, deine Ansprüche durchzusetzen.

Nur, und das ist das Schlimme: Wenn du ALG II in Anspruch nimmmst, dann mußt du dich wahrscheinlich auf einiges gefaßt machen.

In den meisten Jobcentern herrscht ein sehr rauher Ton... deren Ziel ist es nicht, dich zu unterstützen, sondern dich zu sanktionieren beim geringsten Fehlverhalten.

Und wenn da jemand mitbekommt, wie du dich fühlst, wird man das wahrscheinlich ausnutzen.

Es wäre also ratsam, daß du auch zu deinem Arzt gehst, ihm deine Situation schilderst und mit ihm ausmachst, daß er dich krank schreibt, bevor man dich fix und fertig gemacht hat.

So und nun zum Vorgehen - Ein kurzer Brief reicht: Hiermit beantrage ich ALG II.

Den gibst du im Jobcenter ab - gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie.

Das gilt grundsätzlich: Für alles eine Empfangsbestätigung geben lassen!

Mit deinen Eltern solltest du einen Untermietvertrag abschließen.
Und sie sollten erklären, daß sie dich nicht länger unterstützen wollen bzw können.

Und noch ganz wichtig, wenn man dir im Jobcenter z.B. eine Eingliederungsvereinbarung vorlegt: NICHTS vor Ort unterschreiben. Immer sagen, du möchtest es zur Prüfung mitnehmen.

Nicht unter Druck setzen lassen - du hast das Recht dazu!

Zitat von KlausS Beitrag anzeigen

- ich habe seit 20 Jahren keine Renten- und Krankenversicherung

- Ich habe keinerlei Zahlungsverpflichtungen (Schulden, Versicherungen Miete etc. etc.).
Wenn du nicht krankenversichert warst, hast du Schulden, ohne es zu wissen - denn es gibt inzwischen eine Pflicht, man muß krankenversichert sein.

Dazu besser ein neues Thema aufmachen...
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Alt 12.03.2011, 10:04   #4
oxmoxhase
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat:
- Schulabschluß -> Lehre -> zwei Jahre Arbeit als Geselle -> Arbeitslosengeld -> Arbeitslosenhilfe -> Ende
- ich gehe seit 20 Jahren nicht arbeiten
- ich habe während dieser Zeit nie staatliche Hilfe beansprucht
- ich habe seit 20 Jahren keine Renten- und Krankenversicherung
- ich lebe bei meinen Eltern (beide Rentner)
- ich bin völlig Mittellos (keine Geld- oder Sachwerte oder sonstige Einkommen).
- Ich habe keinerlei Zahlungsverpflichtungen (Schulden, Versicherungen Miete etc. etc.).
Du solltest einen Antrag auf ALG II stellen, damit hast du den ersten Schritt gemacht. Du bist dann wieder krankenversichert nd bekommst Geld zum Leben.
Möchtest du weiter bei den Eltern wohnen, oder lieber eine eigene Wohnung?(Die steht dir zu)

Dann würde ich versuchen meine Scham zu überwinden und ein solches Beratungsgespräch wahrzunehmen. Du wirst nicht verurteilt. Immerhin willst du ja jetzt etwas an deiner Situation ändern.
Vieleicht empfielt es sich auch mal eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen um in deinem Leben aufzuräumen und dir darüber klar zu werden wie es weiter gehen soll.
Dafür solltest du aber erst krankenversichert sein, also Antrag auf ALG II ist der erste Schritt auf dem alles andere aufbaut.
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Alt 12.03.2011, 10:10   #5
Feind=Bild
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Kiwi, es wundert mich, daß gerade Du es nicht schreibst: Nicht alleine zum JobCenter gehen!!!

Gerade wenn man vermutlich ebenfalls 20 Jahre keinen Kontakt mehr zu Ämtern hatte.
Nebenbei: KlausS, hast Du denn einen gültigen Personalausweis? Den braucht man nämlich und der kostet inzwischen über 30€ (inkl. Bilder) und da Du nicht im Leistungsbezug stehst, wirste die wohl selber zahlen müssen.

Aber wie gesagt, stell dich nicht alleine der Behörde, das würde Dir vermutlich eher schaden.
Schreib mal wo Du herkommst, evtl. findet sich jemand, der Dich begleitet.
__

Klassen-Feinde 1982: Ost - West
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Alt 12.03.2011, 10:14   #6
gast_
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
Kiwi, es wundert mich, daß gerade Du es nicht schreibst: Nicht alleine zum JobCenter gehen!!!

Stimmt - das habe ich vergessen!

Gerade wenn man vermutlich ebenfalls 20 Jahre keinen Kontakt mehr zu Ämtern hatte.
Nebenbei: KlausS, hast Du denn einen gültigen Personalausweis? Den braucht man nämlich und der kostet inzwischen über 30€ (inkl. Bilder) und da Du nicht im Leistungsbezug stehst, wirste die wohl selber zahlen müssen.

Aber wie gesagt, stell dich nicht alleine der Behörde, das würde Dir vermutlich eher schaden.
Schreib mal wo Du herkommst, evtl. findet sich jemand, der Dich begleitet.
Ich habe übrigens auch noch anderes nicht erwähnt...z.B. das man nicht mal zum Jobcenter muß, den formlosen Antrag auf ALG II auch im Rathaus oder seiner Krankenkasse abgeben kann.
Wäre vielleicht sogar sinnvoll, denn ALG II gibt es erst ab Antrag... und wenn er den nicht im Jobcenter abgibt, kann er den sofort weiterleiten lassen... muß dem Jobcenter nicht direkt Fragen beantworten, auf die er noch keine Antworten hat.

Und daß er sich dringend mit seiner Krankenkasse in Verbindung setzen sollte, bei der er zuletzt versichert war.

Und das er hier Löcher in den Bauchfragen sollte, bevor er was falsch macht...

Information - Suche/Biete Begleitung zur ARGE/Jobcenter im Erwerbslosen Forum Deutschland
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Alt 12.03.2011, 11:19   #7
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat von KlausS Beitrag anzeigen
Liebe Forengemeinde!

Ich möchte mich mit ein paar Fragen an Euch wenden. Ich lese schon seit vielen Tagen Beiträge, aber ich kann mit den ganzen Abkürzungen nicht viel anfangen und jedes Problem scheint individuell zu sein.

Ich habe mich seit vielen, vielen Jahren aus der Gesellschaft völlig zurückgezogen (über die Gründe möchte ich jetzt nicht sprechen). Nun bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich versuche seit zwei Wochen ein Beratungsgespräch in Anspruch zu nehmen (Diakonie, Caritas etc.), aber aus Scham schaffe ich es einfach nicht. Bitte macht keine unpassenden Kommentare, wenn ich meine Situation schildere. Es ist, wie es ist. Ich kann nichts mehr daran ändern. Hier die Fakten:

- Schulabschluß -> Lehre -> zwei Jahre Arbeit als Geselle -> Arbeitslosengeld -> Arbeitslosenhilfe -> Ende

gibt es dafür einen gesundheitlichen Grund?

- ich gehe seit 20 Jahren nicht arbeiten

Grund? Gesundheit? pflegst Du Deine Eltern?

- ich habe während dieser Zeit nie staatliche Hilfe beansprucht
- ich habe seit 20 Jahren keine Renten- und Krankenversicherung
wieso hast Du nie einen Antrag auf Leistungen gestellt? Ablehnung weil die Eltern zu viel haben?

- ich lebe bei meinen Eltern (beide Rentner)

- ich bin völlig Mittellos (keine Geld- oder Sachwerte oder sonstige Einkommen).
wundert mich gerade nicht wirklich
- Ich habe keinerlei Zahlungsverpflichtungen (Schulden, Versicherungen Miete etc. etc.).
das ist doch schon mal Super! Wirst wohl einer der wenigen sein, die das sagen können.

Habe ich Anspruch auf Krankenversicherung/finanzielle Unterstützung?
Ja, hast Du
geklärt werden müsste, ob Du arbetisfähig bist

Welche Rolle spielen meine Eltern, bei denen ich ja kostenlose wohne, wenn ich einen Antrag stelle (ich möchte sie ggf. darauf vorbereiten)?

Deine Eltern werden mit einbezogen, wenn sie weiterhin für Dich zahlen wollen.
Um sie da raus zu halten wäre einiges zu beachten:
  • Untermietvertrag wenn möglich oder ausziehen
  • kein gemeinsamen Wirtschaften
  • keine Kontenvollmachten

Vielen Dank fürs Lesen und für hilfreiche Antworten!

Klaus
Wenn Deine Eltern weiterhin Mietfreiheit gewähren und ihr zusammen kocht und auch sonst wirtschaftet, werden ihre Renten berücksichtigt. Trotzdem wirst Du Geld für Dich erhalten, wenn auch nicht viel, und vor allem eine Krankenversicherung. Rentenversicherung ist eh gestrichen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 13:03   #8
gast_
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat von Vollhartzer Beitrag anzeigen
Bevor Du Antrag stellst, unterschreibe einen Mietvertrag mit Deinen Eltern (du solltest nicht mehr wie 40qm Wohnfläche angeben, Miete so um die 490,-€ warm)

Woher nimmst du diese Angben? Die angemessenen Kosten sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden!

Wenn Du gefragt wirst, wie Du dort lebst, sage, oder besser immer schriftlich, ich kaufe alleine, selbstständig ein. Die Kohle nahm ich in der Vergangenheit vom Betteln, Flaschensammeln, ich bin sparsam, aß stets Haferschleim und Grütze, trinke Kranenwasser.

Blödsinn!

Die Wahrheit tuts auch!



Hauptsache die können Dir keine Bedarfsgemeinschaft nachweisen, sonst werden deine Eltern mit ins Boot genommen.

Die Eltern können jederzeit sagen: Ab heute unterstütze ich dich nicht mehr - es besteht keine Unterhaltspflicht!


Am besten eigene Wohnung nehmen, dann gibts da weniger Probleme!

Das würde vor allem aus anderen Gründen Sinn machen: Nämlich damit er selbstständiger werden kann...

Du hast deinen eigenen Kühlschrank, kochst für dich alleine, wäschst deine Wäsche selber, dann müßten die Dir so um die 365,-€ zum Leben überweisen

364 ab 01.04.

und denke so um die 350,-€ Mietzuschuss dazugeben.

Die Miete ist voll zu übernehmen, solange sie angemessen ist. Die Angemessenheitskriterien erfragt man am besten beim Jobcenter oder schaut in den Tacheles Link - hat den gerade jemand greifbar?


Die Miete können die ja auf das Konto deiner Eltern überweissen,
Das wird nur gemacht, wenn man Mietrückstände hatte
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 16:30   #9
KlausS->Emailproblem
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KlausS
Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zunächst einmal vielen Dank für eure hilfreichen Antworten!

@wolliohne: Ok, ALG II kommt für mich in Frage.

@Kiwi: Ok, nicht gleich alles unterschreiben, wenn etwas unklar ist (Stichwort "Eingliederungsvereinbarung"). Ob ich meine Eltern, genauer gesagt meinen Vater, mit einem Untermietervertrag bemühen werde, muß ich mir erst mal überlegen. Mir sind die Vorteile von euch erläutert worden, aber das würde doch bedeuten, daß mein Vater neben der Rente ein weiteres, steuerpflichtiges Einkommen hat. Das bedeutet Steuern zahlen, evtl. Steuerberater etc., also Kosten und Arbeit. Ob ich das ihm zumuten will?

Das man seit 2007 eine Krankenversicherung haben muß war mir bis vor wenigen Tagen wirklich nicht bekannt. Eine Sache, die mir echt Angst macht, weil ich keinen blassen Schimmer habe, wie ich das rückwirkend bezahlen soll. Gut ALG II und davon abstottern. Kann jemand abschätzen, welche Kosten auf mich zukommen (für 4 Jahre)?

@oxmoxhase: Eine eigene Wohnung, trotz der daraus resultierenden Vorteile bezüglich ALG II, steht vorerst nicht auf meiner Wunschliste.

@Feind=Bild: Der Hinweis, nicht alleine zum JobCenter zu gehen, habe ich schon an mehreren Stellen gelesen. An meinem Wohnort gibt es sogar Angebote dazu!

@nordlicht22: Bitte hab Verständniß dafür, wenn ich über das genaue Zustandekommen meiner Situation (zumindest jetzt) nicht sprechen möchte. Ich müßte sehr weit ausholen und hier in der "Öffentlichkeit" über Dinge sprechen, die sonst niemand kennt. Das Depressionen dafür verantwortlich sind, kannst du dir vielleicht denken. Ja, ich bin arbeitsfähig. Zumindest glaube ich das.

@Vollhartzer: Ich kann deine Ansichten sehr gut verstehen, aber ich halte es zunächst mal so, wie Kiwi es sagt: Die Wahrheit tuts auch!

@All: Für mich ist schon ein großer Schritt getan, wenn ich ALG II beantrage (es hoffentlich bekomme) und endlich mal einen Arzt konsultieren kann. Eine eigene Wohnung, oder ein Untermietervertrag kann später immer noch zustande kommen. Mein Ziel ist ein Führerschein und dann ein vernünftiger Job. Ohne Führerschein wird das nichts, wenn man Handwerker ist. Deswegen wurde ich nach der Gesellenprüfung nicht übernommen und in meinem nächsten Job (Zeitarbeit = weit entfernte Baustellen) hat es auch nicht funktioniert, weil man immer auf andere Mitarbeiter angewiesen war. Und die waren alles andere als Zuverlässig.
KlausS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 16:44   #10
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nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
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HI Klaus,

es geht nur darum:

  • bist Du arbeitsfähig wirst Du bei ALG II in die Vermittlung kommen, die nach so lange ohne Arbeit sicherlich nicht einfach sein wird
  • bist Du nicht arbeitsfähig würde für Dich SGB XII, also Sozialhilfe zuständig sein. Damit würdest Du nicht vermittelt werden, aber die Anrechnung der Renten Deiner Eltern wäre wahrscheinlicher. Ebenso die genauere Überprüfung.
Schau für Dich was geht. Möchtest Du wieder arbeiten? Wieviel Druck kannst Du aushalten?

Es werden eine Menge unangenehme Fragen auf Dich zukommen. Da wäre es schon ratsam sich vor dem 1. Gespräch genau zu informieren. Nicht alles was die beim Antrag wissen wollen, müssen sie wissen. Die stellen das gerne so da, suchen aber meist nach einer Möglichkeit Dir Geld vorzuenthalten oder andere Geldquellen (Deine Eltern) heraus zu finden. Es kann auch durchaus sein, dass Dir gesagt wird "Ihre Eltern müssen weiterhin für Sie aufkommen."

Ich hoffe es kommt nun nicht auf einige Tage bei Dir an. Wenn Du noch etwas Zeit hast mit dem Antrag, dann lese Dich an, stelle Fragen und stelle viele Fragen. Je besser Du informiert bist, desto schwerer wirst Du in eine Falle tappen.

Wenn Du nun meinst Hilfe benötigen zu können, um überhaupt wieder eine Arbeit annehmen zu können - dann wäre evt. gar nicht so verkehrt bei dem Antrag anzugeben, Einschränkungen zu haben und diese durch einen Amtsarzt feststellen zu lassen. Du hättest vermutlich bessere Chancen, als wenn Du der Schikane im ALG II ausgesetzt bist. Depressionen sind ja immer sehr individuell. Inwieweit Deine Dich einschränken kannst nur Du feststellen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 17:07   #11
oxmoxhase
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat:
@All: Für mich ist schon ein großer Schritt getan, wenn ich ALG II beantrage (es hoffentlich bekomme) und endlich mal einen Arzt konsultieren kann. Eine eigene Wohnung, oder ein Untermietervertrag kann später immer noch zustande kommen. Mein Ziel ist ein Führerschein und dann ein vernünftiger Job. Ohne Führerschein wird das nichts, wenn man Handwerker ist. Deswegen wurde ich nach der Gesellenprüfung nicht übernommen und in meinem nächsten Job (Zeitarbeit = weit entfernte Baustellen) hat es auch nicht funktioniert, weil man immer auf andere Mitarbeiter angewiesen war. Und die waren alles andere als Zuverlässig.
Ich kann mir sehr wohl vorstellen wie dir zumute ist. Aber den ersten Schritt wirst du ja jetzt gehen, indem du ALG II beantragst. Du wirst es bekommen, falls du nicht irgendwo ein
Paar Kisten voller Geld rumstehen hast.

Das mit dem Führerschein wird sehr schwer werden, denn ohne Einstellungszusage eines Unternehmens, wirst du da keinerlei Förderung erhalten. Aber du solltest erstmal eine Baustelle nach der anderen abarbeiten. Erst den Antrag stellen, dann zum Arzt gehen und feststellen lassen inwie weit du überhaupt arbeitsfähig bist.
Evtl. würde eine Umschulung in Betracht kommen, aber das wird sich erst später rausstellen.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für die Zukunft.
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Alt 12.03.2011, 17:32   #12
catwoman666666
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Zitat:
Ob ich meine Eltern, genauer gesagt meinen Vater, mit einem Untermietervertrag bemühen werde, muß ich mir erst mal überlegen. Mir sind die Vorteile von euch erläutert worden, aber das würde doch bedeuten, daß mein Vater neben der Rente ein weiteres, steuerpflichtiges Einkommen hat. Das bedeutet Steuern zahlen, evtl. Steuerberater etc., also Kosten und Arbeit. Ob ich das ihm zumuten will?
Einnahmen aus Untervermietung sind steuerpflichtiges Einkommen. Einen Steuerberater braucht man dafür aber nicht. Letztendlich bleibt es ein Nullsummenspiel, da deine Eltern die Aufwendungen zur Erzielung der Untermiete absetzen können. Dabei bleiben die Nebenkosten außen vor, da diese nur ein durchreichender Posten ist. Ich erklärs mal mit fiktiven Zahlen.

Kaltmiete Eltern: 450 €
Nebenkosten Eltern 150 €
Heizkosten Eltern 150 €

Deine Kaltmiete 150 €
deine Nebenkosten 50 €
deine Heizkosten 50 €

Das steuerpflichtige Einkommen deiner Eltern aus Untervermietung beträgt 150 €, davon werden die Aufwendungen Abgezogen, welche deine Eltern haben (150 €), bleiben also 0 € zu versteuerndes Einkommen. Neben- und Heizkosten werden nicht gerechnet.

Deine Eltern können natürlich auch mehr verlangen. Es ist nicht verboten, mit Untervermietung Gewinn zu erzielen. Wenn deine Eltern z. B. 180 € Untervermietung verlangen bleiben 30 € übrig, welche zu versteuern sind. Dafür gibt es ein Formular (Anlage V), das kann man sich aus dem Internet runterladen und seiner Steuererklärung beilegen. Das ist kein Hexenwerk, ich hab selbst einen Untermieter.
__

catwoman
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Alt 12.03.2011, 18:42   #13
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Catwoman, bei Eltern Kind ist das gar nicht nötig, wurde mir mal erklärt. Da braucht man nicht mal ne Untermieterlaubnis. Nur bei fremden Untermietern...
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Alt 12.03.2011, 18:47   #14
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Zitat von KlausS Beitrag anzeigen
Eine eigene Wohnung, oder ein Untermietervertrag kann später immer noch zustande kommen.
Nein, das sollte geklärt sein, BEVOR du den ALG II Antrag ausfüllst. Spätere Änderungen - das gibt Ärger... die werden dann keinen Mietanteil mehr übernehmen wollen.
Und:
Warum sollen deine Eltern weiter für dich zahlen?

Zitat von KlausS Beitrag anzeigen
Mein Ziel ist ein Führerschein und dann ein vernünftiger Job. Ohne Führerschein wird das nichts,
Ein gutes Ziel. Aber das hat noch Zeit - jetzt ist erstmal das Nahziel: ALG II ausgezahlt bekommen.
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Alt 12.03.2011, 22:35   #15
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Hallo nordlicht22,

du hast so eine nette Art etwas zu erklären. Deshalb werde ich mal Tacheles reden (worum es mir wirklich geht):

Was ich in meinem Eingangsposting geschrieben habe, ist nicht alles. Ich würde ganz sicher noch immer in meiner (für mich) ausweglosen Lethargie verharren, wenn nicht noch etwas schlimmeres passiert wäre. Es geht noch um eine körperliche Erkrankung, von der ich seit 2 Wochen weiß. Erst wenn es wirklich ernst wird, wird man wachgerüttelt. So bescheuert es klingen mag, aber ich sehe dieses Ereignis als eine Möglichkeit für eine Neuanfang.

Diese Erkrankung läßt sich durch regelmäßige Medikamenteneinnahme in den Griff kriegen; ohne führt sie früher oder später zum Ende. Und weil mir, sorry für die rauhe Ausdrucksweise, der Ars.. auf Grundeis geht - ich weiß nämlich nicht, wie lange ich schon mit dieser Erkrankung herumlaufe, denn sie hat bis zu einem gewissen Stadium keine spür- oder sichtbaren Auswirkungen - brauche ich rasch ärztliche Hilfe. Daher ist mir im Moment egal, ob ich mehr oder weniger Geld kriege. Wünschenswert ist also: Krankenversorgung, zumindest so viel Geld damit ich u. U. Forderungen der Krankenkasse (Pflichtversicherung ab 2007) abstottern kann und möglichst wenig Unannehmlichkeiten für meine Eltern.

@catwoman666666, Kiwi: Sorry, wenn ich jetzt nicht auf eure Hinweise eingehe, aber ich muß erst noch mal darüber nachdenken.
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Alt 12.03.2011, 22:38   #16
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Das Problem mit der Krankenversicherung ist Folgendes: Solange du Schulden hast, kriegst du nur ne Notversorgung... du solltest dringend mit deiner Kasse sprechen.
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Alt 12.03.2011, 22:54   #17
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Hi Klaus,

so genau hättest Du das nicht schreiben brauchen - Danke Dir trotzdem.

Wenn es so ist gehe gleich Morgen zum zuständigen Amt und melde Dich arbeitssuchend. Dann bist Du zumindest ab Morgen schon mal aktenkundig und die Leistungen werden dann ab Morgen übernommen. Du wirst einen Termin bekommen befürchte ich mal. Zumindest ist es hier so. Der erste Termin hat 14 Tage gedauert, dann noch mal eingie Tage bis ich den Antrag abgeben durfte.

Eigentlich

Vergiss das Ganze da oben - geht auch einfacher

Es gibt hier einen Antrag im Internet. Den runter laden, ausfüllen, doppelt ausdrucken und dann Morgen damit hingehen. Einen gibst Du ab, den anderen lässt Du Dir abstempeln als abgegeben.

Gewöhn Dich gleich dran - nichts dort abgeben ohne Nachweis. Und wo wir schon dabei sind - Schweigen ist Gold! Möglichst wenig erzählen. Die haben oft ne ganz nette Tour drauf, beinahe kameradschaftlich. Einziger Grund - sie wollen irgendwas von Dir erfahren, was sie gegen Dich verwenden können.

Du wirst dann einen Termin erhalten, wahrscheinlich einen anderen Antrag ausfüllen müssen und noch einige Zettel mehr. Ist viel Paperkram. Wenn Du dazu fragen hast - einfach melden. Diese Anträge haben kleine Fallen.

Mit Deiner Krankheit musst Du schauen was Du arbeiten könntest. Da Du so lange nicht beim Arzt warst, solltest Du wohl etwas vorsichtig sein. Ein Hinweis das Du gesundheitliche Einschränkungen hast wäre sicher angebracht. Welche Einschränkungen vorliegen kannst Du erst nachreichen, wenn Du krankenversichert bist und bei den Ärzten warst. Damit dürftest Du erst einmal Ruhe vor Vermittlungen haben, da deine Arbeitsfähigkeit nicht geklärt ist.

Alles andere wird sich dann zeigen.
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2011, 22:55   #18
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Das Problem mit der Krankenversicherung ist Folgendes: Solange du Schulden hast, kriegst du nur ne Notversorgung... du solltest dringend mit deiner Kasse sprechen.
er hat doch keine Schulden
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Alt 12.03.2011, 23:20   #19
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
er hat doch keine Schulden
Wie nennst du das denn, wenn jemand lange keine Krankenkassenbeiträge gezahlt hat, es aber hätte müssen?
Zitat:
Habe ich Anspruch auf Krankenversicherung?
Das schreibt doch niemand, der versichert ist...
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Alt 12.03.2011, 23:26   #20
nordlicht22->Emailproblem
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

ich kenne mehrere Leute die nicht krankenversichert sind und es gibt imme rnoch im SGB XII die Möglichkeiten der Kostenübernahme bei einer nicht vorhandenen Versicherung. Soweit ich erinner ist diese Pflicht zur Krankenversicherung auch noch nicht so alt und gilt für Arbeitnehmer. Klaus hat aber nicht gearbeitet, keine Leistungen erhalten und keine Forderungen gestellt. Also im Grund könntest Du ihn mit - Sorry Klaus - einem Obdachlosen vergleichen. Die wenigsten von ihnen sind versichert.

Wenn da wirklich was kommen sollte, würe ich das mit meinen Depressionen erklären und das ich nicht vor die Tür gegangen bin.

Ausserdem - wäre die Krankenkasse dann ihren Pflichten nachgekommen? 20 Jahre keine Aufforderung, keine Mahnung, keine Reichnung?
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Alt 12.03.2011, 23:54   #21
gast_
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen

Ausserdem - wäre die Krankenkasse dann ihren Pflichten nachgekommen? 20 Jahre keine Aufforderung, keine Mahnung, keine Reichnung?
Da er zuletzt vor der Krankenversicherungspflicht versichert war - wer soll denn merken, daß er keine Beiträge gezahlt hat? Das fällt doch erst auf, wenn er sich wo anmelden will...

aber warten wir es ab, wenn er mit seiner Krankenkasse gesprochen hat, wird er was dazu sagen können.
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Alt 13.03.2011, 00:14   #22
oxmoxhase
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Ich habe heute mit jemanden von der AOK (Bekannter) gesprochen. Er meint es würde kein Proble darstellen wenn er sich jetzt neu versichert. Schulden habe er dann keine, er hat keinerlei Forderungen gestellt, die Kassen nichts gekostet in der Zeit.

Gerade bei psychischen Problemen würde das öfter vorkommen und die Leute trauen sich oft aus Scham nicht um Hilfe zu bitten.
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Alt 13.03.2011, 01:00   #23
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Hallo, Klaus!

Es ist wie es ist, richtig :-)

Und Ja, du hast Anspruch auf finanzielle Unterstützung!

Wir können dir hier helfen, deine Ansprüche durchzusetzen.

Nur, und das ist das Schlimme: Wenn du ALG II in Anspruch nimmmst, dann mußt du dich wahrscheinlich auf einiges gefaßt machen.

In den meisten Jobcentern herrscht ein sehr rauher Ton... deren Ziel ist es nicht, dich zu unterstützen, sondern dich zu sanktionieren beim geringsten Fehlverhalten. <--- finde ich etwas gewagt.
Es soll sogar JCs geben, die anständig arbeiten.


Und wenn da jemand mitbekommt, wie du dich fühlst, wird man das wahrscheinlich ausnutzen.
<--Generalverdacht gegen alle?

Es wäre also ratsam, daß du auch zu deinem Arzt gehst, ihm deine Situation schilderst und mit ihm ausmachst, daß er dich krank schreibt, bevor man dich fix und fertig gemacht hat. <-- dann stellt doch das JC sicherlich gleich die Frage nach Erwerbsfähigkeit?


So und nun zum Vorgehen - Ein kurzer Brief reicht: Hiermit beantrage ich ALG II.

Den gibst du im Jobcenter ab - gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie.

Das gilt grundsätzlich: Für alles eine Empfangsbestätigung geben lassen!

Mit deinen Eltern solltest du einen Untermietvertrag abschließen.
Und sie sollten erklären, daß sie dich nicht länger unterstützen wollen bzw können.

Und noch ganz wichtig, wenn man dir im Jobcenter z.B. eine Eingliederungsvereinbarung vorlegt: NICHTS vor Ort unterschreiben. Immer sagen, du möchtest es zur Prüfung mitnehmen.

Nicht unter Druck setzen lassen - du hast das Recht dazu!

Wenn du nicht krankenversichert warst, hast du Schulden, ohne es zu wissen - denn es gibt inzwischen eine Pflicht, man muß krankenversichert sein.

Dazu besser ein neues Thema aufmachen...
Resumee:
@Kiwi: Dein Posting verbaut Klauss wohl eher den Weg zum JC, als dass es ihn ermutigt.

@Klauss: Suche Dir einen kompetenten Beistand, der Dich begleitet.
Habe hier mal gelesen: Wer Grieß sät, wird Brei ernten.
Es reicht zwar, wenn Du einen formlosen Antrag stellst, allerdings kommt zwingend eine Bedürftigkeitsprüfung auf Dich zu.
__

Hartz 4 muss weg! Uschi 5 muss her :-)
Nein zu Leistungen ohne Gegenleistung!

Herr Müller-Wachtendonk! Die Gysi äh Ente bleibt draußen!
Jeder hat das Recht, seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen.
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Alt 13.03.2011, 12:55   #24
KlausS->Emailproblem
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KlausS
Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

@All: Ich lese schon den ganzen Tag Anträge etc. Mir raucht der Kopf. Daher möchte ich euer Angebot, viel Fragen zu stellen, gerne annehmen! Zunächst ein paar allgemeine Fragen und dann spezielle Fragen zu den Anträgen.

@nordlicht22: Warum soll ich nur den Antrag auf ALG II ausfüllen und abgeben? Was ist denn mit den darin geforderten Anlagen?

@Kiwi: Du schreibst, ich soll sofort zur Krankenkasse. Ich verstehe die genue Vorgehensweis nicht. Wenn ich einen Antrag auf ALG II stelle unternimmt die Arge nicht alle weiteren Schritte (Anmeldung bei der Krankenkasse)? Oder muß ich mich da selber anmelden? Das kann ich doch erst machen, wenn ich ALG II bekomme ansonsten kann kann ich doch keine Beiträge leisten.

@oxmoxhase: Das klingt ja schon etwas beruhigend. Hat dein Bekannter gesagt, wie man in einem Fall, wie meinem, am besten vorgeht?
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Alt 13.03.2011, 13:06   #25
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Standard AW: Weg zurück ins geregelte Leben. Habe ich Anspruch auf Unterstützung?

Zitat von KlausS Beitrag anzeigen

@Kiwi: Du schreibst, ich soll sofort zur Krankenkasse.
Richtig.

Wie sonst willst du im ALG II Antrag angeben, wo du versichert sein willst?
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