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Allgemeine Fragen Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


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Alt 18.01.2011, 11:55   #1
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Wutbürger
Beitrag Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Hallo,

ich trage mich mit dem Gedanken, gemäß § 17 SGB X (Besorgnis der Befangenheit) einen Befangenheitsantrag gegen meine/n Sachbearbeiter/in zu stellen und möchte anfragen, ob jemand schon einschlägige Erfahrungen mit solchem Begehren gemacht hat.

Was mich gegen meine/n Sachbearbeiter/in aufbringt, ist u.a. seine/ihre Negativhaltung mir gegenüber, die darin gipfelte, dass mir neulich (ich berichtete im Forum unter ALG II darüber) aufgrund einer Unterstellung desjenigen/derjenigen doch glatt eine Sanktion (30%) reingewürgt wurde (Widerspruch ist eingereicht). Zudem nervt es mich, dass meine Einladungen, die spürbar zugenommen haben, stets als Einschreiben verschickt werden, obwohl ich noch jeden Termin pünktlich eingehalten habe. Die Zahl der monatlich nachzuweisenden Bewerbungen mit 10 halte ich auch für überhöht.
Insgesamt fühle ich mich bei dieser überkandidelten Person nicht gut aufgehoben und entwickle allmählich Hassgefühle (wer hat die nicht?).

Also für Erfahrungsberichte oder sachkundige Empfehlungen in dem Zusammenhang wäre ich sehr dankbar.
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Alt 18.01.2011, 12:30   #2
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Inessi
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Hallo,

selbst habe ich keine Erfahrung damit.
Hast du eine Ahnung, weshalb die Frau dir so zusetzt?
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Alt 18.01.2011, 12:31   #3
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Inessi
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Ich meine, das sieht doch nach gezielter Schikane aus.
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Alt 18.01.2011, 12:35   #4
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Wutbürger
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Ist eben eine 100%ige, die glaubt der Gesellschaft Gutes zu tun, indem sie mir Schlechtes tut. Die Menschen sind ja verschieden.
Vielleicht existiert auch so eine Art zu erfüllende Sanktionsquote oder sogar ein Wettbewerb um die meisten Sanktionen bei den JobCentern? Wer weiß das schon.
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Alt 18.01.2011, 12:40   #5
Supi
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von Wutbürger Beitrag anzeigen
Hallo,

ich trage mich mit dem Gedanken, gemäß § 17 SGB X (Besorgnis der Befangenheit) einen Befangenheitsantrag gegen meine/n Sachbearbeiter/in zu stellen und möchte anfragen, ob jemand schon einschlägige Erfahrungen mit solchem Begehren gemacht hat.

Was mich gegen meine/n Sachbearbeiter/in aufbringt, ist u.a. seine/ihre Negativhaltung mir gegenüber, die darin gipfelte, dass mir neulich (ich berichtete im Forum unter ALG II darüber) aufgrund einer Unterstellung desjenigen/derjenigen doch glatt eine Sanktion (30%) reingewürgt wurde (Widerspruch ist eingereicht). Zudem nervt es mich, dass meine Einladungen, die spürbar zugenommen haben, stets als Einschreiben verschickt werden, obwohl ich noch jeden Termin pünktlich eingehalten habe. Die Zahl der monatlich nachzuweisenden Bewerbungen mit 10 halte ich auch für überhöht.
Insgesamt fühle ich mich bei dieser überkandidelten Person nicht gut aufgehoben und entwickle allmählich Hassgefühle (wer hat die nicht?).

Also für Erfahrungsberichte oder sachkundige Empfehlungen in dem Zusammenhang wäre ich sehr dankbar.
Habe keine bezogen auf SB nur auf Richter. Lese ich aber deinen Beitrag muss ich sagen, scheint hier auch eine kleine Verschwendung von Steuergeldern vorzuliegen. Ein Einschreiben jedesmal ? Hierfür sollte die Dame mal die Begründung vorlegen, oder hast Du behauptet die ein oder andere nicht erhalten zu haben? Bei Verschwendung geht es nicht darum wie hoch der Wert ist, sondern um den Tatbestand DASS .....

Wegen der 10 Bewerbungen, da würde ich mal sagen recht viel wegen der Bewerbungskosten. Hieße ja 120 Bewerbungen auf das Jahr gerechnet und schaut man dann was man nur als Bewerbungskosten erstattet bekommt

Also ich bin derMeinung das sollte man so mal schrifltich vortragen und auch darauf hinweisen das ja seit dem 1.1.11 die RL eh schon verfassungswidrig ist und als zu gering gilt. Hiervon kann man nicht auch noch Bewerbungskosten zahlen. Also wenn ich eine gute ordentliche Bewerbung mache kostet die gerne mal 5 Euro
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Alt 18.01.2011, 12:45   #6
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Hier im Forum lese ich immer wieder, daß es kaum möglich ist, einen anderen SB zu bekommen.

...............

Ich hatte mal einen Termin bei einem SB, der einfach unmöglich war.
(Vertretung für meine SB)

Er hatte seine Ansicht - ich meine. Ergebnis: Die meiste Zeit saßen wir da und warteten, ob der andere nachgab.

Ich hab mir die ganze Zeit Notizen zu Gespräch gemacht...

Als der beim nächsten Termin wieder da saß, und es genauso los ging, reichte es mir.

Ich sagte ihm, was ich dachte - und beendete das Gespräch mit den Worten, er möge bitte seinen Vorgesetzten holen, ich warte draußen. Mit ihm rede ich nicht mehr...

Der Vorgesetzte sah dann ein, daß es an dem Tag kein vernünftiges Gespräch mehr geben könne...

und als ich die nächste Einladung erhielt hatte ich eine neue SB. (Meine gabs plötzlich nicht mehr)

Zu Gesprächen mit ihr hatte ich dann sicherheitshalber einen Beistand mitgenommen - was sich als unnötig heraus stellte, mit ihr komme ich wieder gut aus.

Denke, ich habe Glück gehabt... bzw man weiß, daß ich beharrlich bin, wenn mir etwas so gar nicht paßt! Und Auseinandersetzungen mit mir hat man nicht so gerne, weil ich mich immer durchgesetzt hab, wenn ich etwas unbedingt durchsetzen wollte.
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Alt 18.01.2011, 12:51   #7
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

'ich hatte dazu ja mal was geschrieben. Lies dir das gut durch. Allerdings will ich deine Hoffnung etwas dämpfen, denn die Erfahrungen zeigt anderes. Und es ist zu befürchten, dass mit dem Wechsel eine SBs keineswegs alles besser wird. Das kann sich auch ins Gegenteil umschlagen.

http://www.elo-forum.org/infos-abweh...ter-innen.html
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Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 18.01.2011, 13:00   #8
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Inessi
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Das mit der Sanktionsquote ist gar kein so abwegiger Gedanke finde ich. Die müssen ja auch ständig ihre Existenzberechtigung darstellen.
Inessi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2011, 13:24   #9
klausgerhard->Emailproblem
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klausgerhard
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
er möge bitte seinen Vorgesetzten holen, ich warte draußen. Mit ihm rede ich nicht mehr...
man weiß, daß ich beharrlich bin
jepp. gut gemacht. Ich bin aktuell bei Nr 4.

Statt einem Firmenangestellten Befangenheit zugunsten der Firma zu unterstellen ( nichts anderes ist Dein SB ), ist eine sauber formulierte, nachvollziehbare Fachaufsichtsbeschwerde an das Landesarbeitsamt die gute Wahl. Sie bleibt mWn ewig in der Akte des SB. Noch besser: aus "Unwissenheit" an ein fremdes Bundesministerium oder Arbeitsgericht (nicht ArbMin) senden, das weiterleiten muss und dadurch von den Zuständen erfährt.
hth klausgerhard
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Alt 18.01.2011, 14:01   #10
Supi
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von klausgerhard Beitrag anzeigen
jepp. gut gemacht. Ich bin aktuell bei Nr 4.

Statt einem Firmenangestellten Befangenheit zugunsten der Firma zu unterstellen ( nichts anderes ist Dein SB ), ist eine sauber formulierte, nachvollziehbare Fachaufsichtsbeschwerde an das Landesarbeitsamt die gute Wahl. Sie bleibt mWn ewig in der Akte des SB. Noch besser: aus "Unwissenheit" an ein fremdes Bundesministerium oder Arbeitsgericht (nicht ArbMin) senden, das weiterleiten muss und dadurch von den Zuständen erfährt.
hth klausgerhard

Das mit den an ALLE verteilen ist wirklich sehr effizient. Da diese Stelle sich dann zumindest mit der Weiterleitung befassen muss, dies dann evtl. ja kein EInzelfall ist und somit zusätzliche Arbeit anfällt die diese Stelle eignetlich nichts angeht, wird der zuständigen Stelle von dieser Seite aus DAmpf gemacht.

Hat sich das ein oder andere mal echt als hilfreich herausgestellt.

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Alt 18.01.2011, 14:25   #11
ingo s.
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von klausgerhard Beitrag anzeigen
jepp. gut gemacht. Ich bin aktuell bei Nr 4.

Statt einem Firmenangestellten Befangenheit zugunsten der Firma zu unterstellen ( nichts anderes ist Dein SB ), ist eine sauber formulierte, nachvollziehbare Fachaufsichtsbeschwerde an das Landesarbeitsamt die gute Wahl. Sie bleibt mWn ewig in der Akte des SB. Noch besser: aus "Unwissenheit" an ein fremdes Bundesministerium oder Arbeitsgericht (nicht ArbMin) senden, das weiterleiten muss und dadurch von den Zuständen erfährt.
hth klausgerhard

hallo,

meines wissens bleibt nicht die fachaufsichtsbeschwerde in der personalakte eines sb, sondern die dienstaufsichtsbeschwerde...



der grund:

die fachaufsichtsbeschwerde basiert auf einer fehlerhaften arbeitsweise eines sb, während der grund für eine dienstaufsichtsbeschwerde eher in seinem persönlichem verhalten gegenüber seinem klienten zu suchen (und zu finden) ist.

soll heissen: wenn der sb einen fehler macht, kann dieser ja immer noch (zumeist relativ folgenlos) korrigiert werden - wozu also sollte er noch einen vermerk in seiner personalakte kassieren?

die dienstaufsichtsbeschwerde hingegen beschreibt das persönliche verhalten des sb - also, ob er beleidigend oder sonstwie unhöflich gegenüber seinem kunden war (und ähnliches) - also eine verhaltensweise, die durchaus platz in der personalakte finden muss...


---------------------------------------------------------------------

ich meine, diese unterscheidung mal irgendwo gelesen zu haben --- man möge mich bitte korrigieren, sollte ich auf dem holzweg sein...


mfg

ingo s.
__

.
mfg

ingo s.
______________________________________________

Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
ingo s. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.01.2011, 14:36   #12
gast_
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Stimmt so.
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Alt 18.01.2011, 14:48   #13
ingo s.
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ingo s. ingo s. ingo s. ingo s. ingo s.
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Stimmt so.

hallo kiwi,

...und jetzt, wo du das sagst, meine ich sogar, dass es in einem beitrag von dir war, in dem dieser zusammenhang so brauchbar erklärt worden war...(???)


kann das sein...?



gruss

ingo s.
__

.
mfg

ingo s.
______________________________________________

Man sollte sich im Flugzeug nach Möglichkeit stets einen Platz in den vorderen Reihen suchen...

(Im Falle eines Absturzes kommt dann immer noch mal der Getränkewagen vorbei...)
ingo s. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 11:55   #14
Wutbürger->Emailproblem
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Wutbürger
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Wenn ich mir das hier so durchlese, scheint noch niemand solchen Befangenheitsantrag gestellt zu haben, vielleicht ist wirklich eine Beschwerde der bessere Weg.
Wobei, wenn man dem Link von Martin folgt, stößt man auf:
Zitat:
Wichtig:
Nur Tatsachen, nicht bloße Vermutungen, begründen die Besorgnis einer Befangenheit. Die Gründe zur besonderen Befangenheit können also sowohl in der Person desjenigen liegen, der tätig werden soll, als auch in der Art der Sachbehandlung, die erwartet wird.
In meinem speziellen Fall ist es ja schon Tatsache, dass meine Sachbearbeiterin aus der von der Zeitarbeitsfirma gemeldeten "telefonischen Unerreichbarkeit" ein "hat sich nicht beworben" konstruiert hat und ich kraft dieser Unterstellung tatsächlich sanktioniert worden bin, was jetzt natürlich mit etlichen Mühen für mich verbunden ist (Widerspruch, möglicherweise Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts und Gang vors Sozialgericht). Das hätte alles nicht sein müssen, wenn die Sachbearbeiterin mir gegenüber positiver eingestellt wäre.
Die übertrieben gesagt auf mich einprasselnde Einschreibenflut ist ebenfalls eine nicht wegzuretuschierende Tatsache ...

Ich denke, wenn man - wie ich neuerdings - die Eingliederungsvereinbarung nicht unterschreibt, fällt man bei denen im Jobcenter automatisch in so eine Querulantenschublade. Und dann gibt es wohl je nach Sachbearbeiter zwei Möglichkeiten, entweder die lassen einen einigermaßen in Ruhe oder sie setzen bei einem erst recht die Daumenschrauben an.

@Inessi
Zitat:
Das mit der Sanktionsquote ist gar kein so abwegiger Gedanke finde ich. Die müssen ja auch ständig ihre Existenzberechtigung darstellen.
Meine ich auch, der befristete Vertrag desjenigen, der öfter sanktioniert und so Ausgaben spart, wird vermutlich eher verlängert.
Zudem wird bundesweit ja schon verglichen, wo und wie oft (prozentual) sanktioniert wird, also eine Art Wettbewerb.
In Berlin hat z.B. kürzlich eine Boulevardzeitung fein säuberlich die Sanktionen der einzelnen Jobcenter in den Bezirken sozusagen gegeneinander aufgelistet, was den "Wettbewerb" zwangsläufig erhöht.
Dem gegenüber stehen die Hartz IV-Aktenberge beim Sozialgericht. Aber das stört die sanktionsfreudigen Sachbearbeiter wahrscheinlich nicht die Bohne?

@Supi
Zitat:
Wegen der 10 Bewerbungen, da würde ich mal sagen recht viel wegen der Bewerbungskosten. Hieße ja 120 Bewerbungen auf das Jahr gerechnet und schaut man dann was man nur als Bewerbungskosten erstattet bekommt
Im Zeitalter der elektronischen Post verschickt man seine Bewerbungen doch sowieso zumeist und auch auf Wunsch der potentiellen Arbeitgeber via E-Mail, dafür fallen dann ja keine Bewerbungskosten an.
Wutbürger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 13:03   #15
dielilie
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dielilie Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Hallo Wutbürger

ich habe einen neuen SB bekommen , aber auch nur weil mein Rechtsanwalt die ARGE dazu aufgefordert hat, nachdem man mich massiv schikaniert hat .
Aber ob der neue SB nun besser ist, oder anders agiert kann ich noch nicht sagen.EGV´s wollen die doch einem alle unterjubeln
Jedenfalls wie Martin schon schrieb, kann das Ganze nach hinten los gehen und nichts ändert sich.
dielilie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 13:15   #16
Supi
Gast
 
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Aber wenn man immer Angst davor hat "es könnte nach hinten losgehen" wird man auch nichts verändern. Im gegenteil die Schikanen werden dann ebenfalls zunehmen.

Man könnte es auch so sehen, dass man denen damit klar macht,dass man sich nicht alles gefallen lässt. Sollte es schlimmer werden dadurch muss man halt auch nciht scheu sein weitere Schritte zu gehen. Es muss nur jeder für sich selber entscheiden was er ertragen kann und will .
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Alt 19.01.2011, 13:19   #17
gast_
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von ingo s. Beitrag anzeigen
hallo kiwi,

...und jetzt, wo du das sagst, meine ich sogar, dass es in einem beitrag von dir war, in dem dieser zusammenhang so brauchbar erklärt worden war...(???)
k
Weißich grad nicht...bei den vielen Beiträgen, die ich so schreibe :)
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 13:21   #18
gast_
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von Supi Beitrag anzeigen
Das mit den an ALLE verteilen ist wirklich sehr effizient. Da diese Stelle sich dann zumindest mit der Weiterleitung befassen muss, dies dann evtl. ja kein EInzelfall ist und somit zusätzliche Arbeit anfällt die diese Stelle eignetlich nichts angeht, wird der zuständigen Stelle von dieser Seite aus DAmpf gemacht.

Hat sich das ein oder andere mal echt als hilfreich herausgestellt.

Das kann ich auch bestätigen.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 14:05   #19
dielilie
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von Supi Beitrag anzeigen
Aber wenn man immer Angst davor hat "es könnte nach hinten losgehen" wird man auch nichts verändern. Im gegenteil die Schikanen werden dann ebenfalls zunehmen.

Man könnte es auch so sehen, dass man denen damit klar macht,dass man sich nicht alles gefallen lässt. Sollte es schlimmer werden dadurch muss man halt auch nciht scheu sein weitere Schritte zu gehen. Es muss nur jeder für sich selber entscheiden was er ertragen kann und will .

Da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen , man muss bereit sein zu kämpfen, wenn es denn sein muss
dielilie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 14:09   #20
gast_
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Auch gegen Schikanen kann und muß man sich wehren...
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Alt 19.01.2011, 14:43   #21
thomasthomas
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thomasthomas Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Hallo, habe schon beides gemacht. Befangenheitsantrag (2mal), Fachaufsichtsbeschwerde 1 mal. Das erste mal bekam ich einen neuen Sachbearbeiter. Begründet hatte man den Wechsel dann mit interner Umstrukturierung. Auf die Fachaufsichtsbeschwerde habe ich bis heute keine Antwort. Den Befangenheitsantrag hat man als unbegründet zurückgewiesen. Auf den Sachverhalt ist man nicht eingegangen, sondern nur auf meine eigene Person. Einfach Ausgedrückt, ich solle mir doch Arbeit suchen und keine Beschwerden schreiben.

Wenn Du gute Nerven hast und die Kraft dafür, deine Beschwerden gut sachlich begründen kannst, dann kann man so etwas machen. Habe in der Zeit durch den Stress mit denen ca. 7 kg abgenommen. Jetzt ist soweit ruhe, damit meine ich keine Maßnahmen mehr, keine Stellenangebote die nicht auf mich zutreffen. War aber ein harter Kampf und man weiß nie, was die sich morgen einfallen lassen.
thomasthomas ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 14:45   #22
gast_
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Fehler zugeben können die anscheinend nicht... aber Hauptsache man erreicht was man wollte!
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Alt 19.01.2011, 15:27   #23
BatGirl->Emailproblem
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BatGirl BatGirl BatGirl
Idee AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Wichtig ist, dass bei allen Dingen Öffentlichkeit geschaffen wird, sonst verschwinden diese Beschwerden
doch unbearbeitet in irgendeiner Schublade.

Die wenigsten von uns sind hier konsequent und beharren auf einer Antwort bzw. einem Bescheid für den gestellten Antrag.

Die meisten Anträge verlaufen sich daher im Sande bzw. werden unbefiedigend beschieden.

Daher ist es so wichtig, selbst Inis zu gründen, alles besser zu organisieren und mit vielen, vielen
Gleichgesinnten gemeinsam damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Wir haben ja alle gesehen, wie schnell der JobCenter in Braunschweig nachgegeben hat, als Martin damit
an die Presse ging.

Das können wir auch mit unseren eigenen Anliegen tun.

Aber wer organisiert DAS???

Schon mal darüber nachgedacht?!!
__



LG, BatGirl


Diese Beiträge spiegeln meine Meinung wieder, die keinen Anspruch auf Rechtskonformität erhebt.
Ebenso betreibe ich keine Rechtsberatung.
Ich stelle dar, wie ICH persönlich mich in der beschriebenen Situation verhalten würde.
Für Rechtsberatungen sind alleinig Anwälte + Rechtsberatungsstellen zuständig.
Beratungshilfescheine für Anwälte stellen Rechtspfleger bei den SGs kostenlos aus.
Dies ist vom jeweiligen Bundesland + der dort geltenden Rechtssprechung abhängig.
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Alt 19.01.2011, 16:50   #24
aufruhig
 
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aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig aufruhig
Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Zitat von Wutbürger Beitrag anzeigen
Hallo,

ich trage mich mit dem Gedanken, gemäß § 17 SGB X (Besorgnis der Befangenheit) einen Befangenheitsantrag gegen meine/n Sachbearbeiter/in zu stellen und möchte anfragen, ob jemand schon einschlägige Erfahrungen mit solchem Begehren gemacht hat.

Was mich gegen meine/n Sachbearbeiter/in aufbringt, ist u.a. seine/ihre Negativhaltung mir gegenüber, die darin gipfelte, dass mir neulich (ich berichtete im Forum unter ALG II darüber) aufgrund einer Unterstellung desjenigen/derjenigen doch glatt eine Sanktion (30%) reingewürgt wurde (Widerspruch ist eingereicht). Zudem nervt es mich, dass meine Einladungen, die spürbar zugenommen haben, stets als Einschreiben verschickt werden, obwohl ich noch jeden Termin pünktlich eingehalten habe. Die Zahl der monatlich nachzuweisenden Bewerbungen mit 10 halte ich auch für überhöht.
Insgesamt fühle ich mich bei dieser überkandidelten Person nicht gut aufgehoben und entwickle allmählich Hassgefühle (wer hat die nicht?).

Also für Erfahrungsberichte oder sachkundige Empfehlungen in dem Zusammenhang wäre ich sehr dankbar.

Also zu deinen 10 Bewerbungen pro Monat muss ich sagen,die brauchst du nicht zu machen denn es wären zuviel und es würde unter Blindbewerbungen laufen dazu ein Urteil.

Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank

gruß aufruhig
aufruhig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2011, 18:17   #25
Muzel
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Standard AW: Befangenheitsantrag gegen Sachbearbeiter/in

Wenn man sich richtig schikaniert fühlt, sollte man sich auch nicht scheuen einen Befangenheitsantrag zu stellen. Er sollte aber gut begründet sein. Vor allem sollte man ihn nicht am gleichen Tag abschicken und man sollte ihn von einer Vertrauensperson gegen lesen lassen. Sollte es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, kann man dann darauf hinweisen. Ein Befangenheitsantrag ist kein formloser Rechtsbehelf wie eine Dienstaufsichtsbeschwerde.
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