QR-Code des ELO-ForumErwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Allgemeine Fragen

Nur Fragen zu Themen die nicht in bereits vorhandene Hilfeforen passen.


2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Allgemeine Fragen

Danke Danke:  1
Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 16.12.2010, 00:44   #1
Tamara57
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Tamara57
 
Registriert seit: 15.12.2010
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 2
Tamara57 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Hallo!
Ich bin neu hier und möchte euch gern meine bisherigen Erlebnise mit der ARGE schildern.
Ich bin 53 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von 2 Schulpflichtigen Kindern und beziehe seit der Trennung von meinem Ex-Mann im Jahr 2005 ergänzende Leistungen zum Lebensunterhalt, weil ich noch einer geringfügig vergüteten Tätigkeit nachgehe.
Nach der Trennung blieb ich mit meinen Kindern und meinem damals 23 Jährigen Sohn aus erster Ehe in der Wohnung.
Mein Sohn war zu der Zeit ohne Arbeit, bezog aber auch keine Leistungen vom Amt, da ihm schlich keine gewährt wurden.
Trotzdem wurde mir von den gewährten Kosten für die damalige Wohnung nicht die volle Miete, sondern nur 75% gewährt.
Dort erklärte mir das so:
Ich als BG-Vorstand hätte den Antrag für alle Personen im Haushalt gestellt, also 4.
Deshalb würde die ARGE die Miete durch die Anzahl der Bewohner teilen, wodurch ich für jeden in der BG jeweils 25 % der Miete erhalten würde, also 4 x 25% = 100%.
Das mein ältester Sohn aber keine Leistungen erhielt, weder zum Lebensunterhalt noch seinen Mietanteil, interessierte den Sachbearbeiter nicht.
Einmal hieß es, er müsse einen eigenen Antrag stellen.
Dann sollte ich ihn in meinen Antrag mit aufnehmen weil er noch unter 25 war, bekommen hat er so oder so aber nichts.
In dieser Zeit musste ich mit meinem Geld, also den Leistungen für mich, nicht nur mich und die Kleinen, sondern auch meinen großen Sohn ernähren und seinen Mietanteil, der mir ja von der ARGE nicht gezahlt wurde, tragen.
Durch den Minijob und nach der Anrechnung bleiben mir zwar 100€ mehr im Monat, aber das deckte bei weitem nicht die Kosten für die damalige Situation.
Ich und mein grosser Sohn haben damals unzählig oft bei der ARGE vorgesprochen und die Situation geschildert, Briefe an den Leiter und den Sachbearbeiter mit der Bitte geschrieben, dich noch einmal die Anträge zu überprüfen, weil ja etwas garnicht stimmen konnte, aber wir wurden immer abgewimmelt und vertröstet.
2007, mein Sohn wurde 25, standen ihm plötzlich Leistungen zu, zumindest für den Lebensunterhalt. Seinen Mietanteil erhielt ich noch immer nicht.
Inzwischen hatten sich auch Mietschulden in Höhe von 2 Monaten angehäuft, weswegen ich die Kündigung erhielt.
Zu meinem Glück lieh mir eine Verwandte das Geld, indem sie Ihre Lebensversicherung kündigte, und wir vereinbarten eine monatliche Rückzahlung.
Gleichzeitig suchte ich einen Anwalt auf, dem ich die bisherige Sachlage erklärte, und er sicherte mir zu, sich darum zu kümmern, dass die ARGE meine Anträge noch einmal neu zu berechnen, dies würde aber einige Zeit in Anspruch nehmen und er würde sich bei mir melden.

Im November 2007 erhielt ich kein Geld von der ARGE, da ich angeblich fehlende Unterlagen für meinen Folgeantrag nicht vorgelegt hätte. Bis zur Bearbeitung meines Antrages - übrigens habe ich seit 5 Jahren den selben Sachbearbeiter - dauerte es 6 Wochen, und als ich dann im Januar eine Nachberechnung erhielt, hatten sich wieder Mietrückstände angehäuft.
Mein Vermieter küdigte mir im April 2008 erneut die Wohnung und widersprach ausdrücklich einer Fortführung des Mietverhältnisses, selbst wenn ich erneut die Rückstände - was ich ohnehin nicht hätte tun können - ausgeglichen hätte.

Am Tag nachdem ich die Kündigung erhielt, setzte ich erst die ARGE in Kenntnis und sprach danach vor dem Wohungsamt vor.
Der Sachbearbeiter dort war total feindselig eingestellt, und so musste ich mich - in Tränen aufgelöst, zumal ich in meinem leben noch nie Mietschulden hatte - anschreien lassen, dass ich ja selbst dran Schuld wäre wenn ich meine Rechte nicht bei der ARGE durchsetzen könnte, und das er mir nicht glauben würde das man mich dort nicht anhört, und was ich überhaupt beim Wohnungsamt wolle denn es könne ja dann jeder kommen, seine Miete nicht bezahlen und dort die Hand aufhalten.
Eine passende Wohnung hätte er auch nicht, und ich müsste das erstbeste nehmen was mir vom Wohnungsamt angeboten werde - sofern denn etwas frei wäre bevor meine Wohnung geräumt werden würde - und er würde sich bei mir melden.

Von meinem Anwalt hatte ich auch nie wieder etwas gehört, weshalb mir eine Bekannte riet, mich an eine andere Anwältin zu wenden.
Diese Anwältin hat ihre Kanzlei bei uns in der Stadt und sitzt in Berlin im Bundestag.
Bei unserem ersten Termin schilderte ich ihr meine Lage, und sie konnte mir garnicht glauben.
Sie sagte, dass sie sich das garnicht vorstellen könne, dass die Behörden so arbeiten und das wir ja nicht in Timbuktu, sondern in Deutschland wären und hier niemand auf der Strasse leben muss.
Auch diese Anwältin sagte mir, sie werde sich um den Fall kümmern.
Nach einigen Monaten meldete sie sich bei mir.
Im konkreten Fall könne Sie mir nach Rücksprache mit dem Leiter der ARGE nicht weiterhelfen, da ihr die Hände gebunden seien und ich sollte Widerspruch bei der ARGE einlegen.
2 Tage später bekam ich von ihr ein Schreiben, in dem sie mich höflichst aufforderte, ihr Honorar von ca. 700€ zu überweisen, auch eine Ratenzahlung wäre möglich.
Sollte ich nicht zahlen, würde sie rechtliche Schritte gegen mich einleiten.
Durch diese Erfahrung winkte ich danach dankend ab, wenn ich meine Geschichte erzählte und man mir darauf riet, einen Anwalt aufzusuchen.

Im September 2008 meldete sich das Wohungsamt bei mir, man hätte eine Wohnung zum 01.10.
Die Wohnung war 20 qm kleiner, hatte ein Zimmer weniger, war aber genauso teuer wie meine alte Wohnung. Da mir nichts anderes übrig blieb und mein Vermieter mir Druck machte, die Wohnung zu räumen, nahm ich an.
Bei der Schlüsselsrückgabe schämte ich mich so gegenüber meinem Vermieter. Auch er stellte mich indirekt so hin, als wäre ich an der Situation selbst Schuld. Er dachte bestimmt, ich hätte das Geld anderweitig ausgegeben und wäre deshalb in der Situation, zumal er seit der 2. Kündigung im April 08 bis September 08 keine Miete mehr von mir bekam. Aber nicht weil ich nicht wollte, sondern weil die ARGE die Zahlung einfach einstellte.
Mein SB begründete das am Telefon damit, dass ich ja ohnehin nicht mehr dort wohnen könnte, selbst wenn die Rückstände ausgeglichen worden wären und die aufgrund der Kündigung die Zahlungen für Mietkosten einstellen.

Beim Umzug in meine neue Wohnung erhielt ich erwartungsgemäß keine finanzielle Hilfe durch die ARGE, weder für Renovierung, noch für den Umzug an sich.
Mein Sohn war zieschenzeitlich ausgezogen und hatte Arbeit gefunden, und unterstützte mich mit einem Umzugswagen.
Meine Möbel passten nicht alle in die neue kleine Wohnung, weswegen ich die Hälfte verschenken musste, und ich war so wütend auf die ARGE.
Die neue Wohnung und das Haus waren total verwahrlost, die Heizungen funktionieren nur ab und zu, die Fenster sind einfach verglast und undicht, weshalb es vor allem wenn die Heizung nicht geht extremst kalt ist. Schimmel habe ich auch schon in 2 Räumen entdeckt, und der Holzboden ist durch das Alter des Hauses so aufgeweicht das er uneben ist und ich in der ganzen Wohnung quasi eine Kraterlandschaft habe. Möbel aufstellen war ein Kampf...
Aber mir blieb ja keine Wahl, hätte ich die Wohnung nicht genommen, wäre es vielleicht zwischenzeitlich zur Räumung gekommen, und dann?
Und als abgestempelte Mietschuldnerin habe ich nicht viele Rechte, so wurde es mir auch von meiner jetzigen Wohnungsgesellschaft signalisiert. Wenn ich Schimmel hätte, sollte ich besser lüften...
Beim unterzeichnen des Mietvertrages schrieb ich mit der Mietbescheingung für die ARGE auch einen Brief, in dem ich meinen SB aufforderte, die Mietzahlungen künftig direkt auf das Konto der Wohnungsgesellschaft zu überweisen, was auch seitdem getan wurde.

Von Oktober 2008 bis Oktober 2010 funktionierte das auch.
Ich hatte dazwischen auch einen Gerichtstermin, im Rahmen dessen ich meine "Schuld" anerkennen musste, für die angehäuften Mietschulden in meiner alten Wohnung allein verantwortlich zu sein.
Ich durfte mich zwar kurz äußern, allerdings wurde auch hier wieder auf mich eingeredet, dass ich mich doch hätte wehren können und müssen, und die Miete immer gezahlt werden muss (Kuststück, wovon denn?)...ich wurde belehrt wie ein kleines Kind und von allen Personen im Verhandlungsraum dazu gedrängt, doch jetzt endlich das Schriftstück zu unterzeichnen, mit dem ich meine Schuld anerkenne. Auch hier blieb mir nichts anderes übrig, und so lebten ich und meine Kinder dank der ARGE jetzt nicht nur in einem kalten, Tapetenlosen, verschimmelten Loch, sondern ich hatte auf einen Schlag auch Schulden in Höhe von einem 5 stelligen Betrag.

Im Oktober 2010 wurde mir durch die ARGE eine Stelle in einem Altenpflegeheim vermittelt. Ich wurde zum 02.11. eingestellt, und meldete das, bevor ich die Stelle antrat, Ende Oktober der ARGE.
Dabei gab ich auch meinen Folgeantrag für Leistungen ab.
Die Stelle im Altenheim wurde mir zum 12.11. im Rahmen der Probezeit wieder gekündigt.
Der Arbeitgeber überwies mir Mitte November für diese Zeit 108€, jedoch erhielt ich von der ARGE Anfang November und Anfang Dezember kein Geld, sondern ich erhielt ein Schreiben in dem ich aufgefordert wurde, diverse Papiere wie das Kündigungsschreiben, letzte Kontoauszüge, etc. bis zum 14.12. zu schicken, da man ansonsten meinen Antrag nicht bearbeiten könne.
Alle Papiere die ich bis dahin aber schon hatte, hatte ich schon im November meinem Arbeitsvermittler von der ARGE gegeben, und er kopierte (auch die Kündigung!) vor meinen Augen und sagte er leite sie an den SB in der Leistungsabteilung.
Am 13.12, also am Montag, hatte ich wieder einen Termin bei meinem Arbeitsvermittler.
Ich sagte ihm, dass ich seit 2 Monaten ohne Geld von der ARGE bin und er doch bitte seinem Kollegen aus der Leistungsabteilung darauf aufmerksam machen soll, da er ja auch das Kündigungsschreiben in meiner Gegenwart kopiert hatte und es weiterleiten wollte.
Der Arbeitsvermittler schaute in seinen Computer, und was er mir sagte war wie ein Schlag mit einem Brett in mein Gesicht:
Mein SB hatte die Leistungen für mich seit dem 01.11. komplett eingestellt, sowohl die Leistungen zum Lebensunterhalt als auch die Kosten für Unterkunft!
Ich selber habe davon nichts mitbekommen, da die Miete ja seit der letzten Kündigung direkt von der ARGE an die Wohnungsgesellschaft überwiesen wird!
Ich war wieder so aufgelöst und wütend das ich sofort meinen SB sprechen wollte. Der Arbeitsvermittler meinte er würde mich in meiner emotionalen Verfassung nicht zu ihm lassen, aber ich solle an die Info gehen und Widerspruch (gegen was???) einlegen und mich dort bloss nicht abwimmeln lassen.
Also stand ich 2 Minuten später am Infoschalter und wurde - genau, abgewimmelt. Was ich denn wolle, es würde nicht so schnell gehen wie ich es gern hätte, und ein Widerspruch würde Wochen dauern.
Auch das ich vermutlich bald wieder dank der ARGE von Obdachlosigkeit bedroht bin, juckte die Dame dort wenig.
Ich ging und schrieb daheim einen Brief an den Amtsleiter. Darin erkläre ich ihm meinen Fall und bitte ihn, sich schnellstmöglich mit mir in Verbindung zu setzen. Das verpackt als Einschreiben habe ich gestern zur Post gebracht.
Heute dann der nächste Hammer: Im Briefkasten lag ein Brief vom Wohnungsamt. Man hätte von meiner Wohnungsgesellschaft die Mitteilung erhalten, dass sie mir aufgrund von Zahlungsverzug seit 01.11. die Wohnung gekündigt haben und ich deshalb am Montag aufs Wohnungsamt kommen soll!!!
Ich weiss absolut nicht mehr, was ich noch tun soll!?!?!?!?

Die Beratungsstelle der Caritas meinte damals, ich soll einen Anwalt aufsuchen. Der Anwalt sagt, er kann nichts tun und ich soll dort mit dem SB reden. Der SB hat mich in 5 Jahren noch nie zu sich gelassen, und ich soll Widerspruch einlegen...aber gegen wen und was? Es sind so viele Dinge passiert, ich kann ja nicht schreiben "hiermit lege ich Widerspruch gegen Ihre ganze verkorkste Arbeit der letzten 5 Jahre ein" ???

Ich pack es einfach nicht mehr jetzt wieder umziehen zu müssen, und meinen Kindern das zuzumuten. Und was mache ich wenn der vom Wohnungsamt mir nichts mehr gibt? Oder die Schule das mitbekommt und das Jugendamt einschaltet? Die werden doch denken das ich das alles selber verschuldet habe...ich rechtfertige mich schon garnicht mehr, dafür habe ich zu oft gehört "dann wehre dich doch" , "geh doch zum Anwalt" oder "das dürfen die von der ARGE doch garnicht" ... wehren kann ich mich nicht ohne rechtlichen Beistand, rechtlichen Beistand bekomme ich aber nicht, und was die auf dem Papier dürfen, aber in der Realität machen, muss mir nach 2 unverschuldeten Wohnungskündigungen, Mietschulden die ich mein Lebtag nichtmehr abbezahlen kann und die ganze Blamage, mich von Fremden wie eine Asoziale behandeln und niedermachen zu lassen, niemand mehr erzählen.
Tamara57 ist offline  
Alt 16.12.2010, 00:58   #2
Erolena
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Erolena
 
Registriert seit: 07.11.2007
Ort: Sachsen
Beiträge: 5.939
Erolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena EnagagiertErolena Enagagiert
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Auf jeden Fall musst du für die zurückliegenden Jahre bis Sylvester nachweislich einen Überprüfungsantrag stellen (4 Jahre rückwärts ist das möglich).

Ab 1.1. geht es nur noch 1 Jahr rückwirkend.

Gibt es keine Beratungsstelle bei Euch, wo jemand mit dir mitgehen kann als Begleitung?

Mit welcher Begründung hat denn dein Sohn keine Leistungen bekommten? Kann ja gar nicht sein.

Dass das Amt die Miete überweist, welchen Vorteil soll das haben?
Doch nur den, dass du nicht mehr merkst, wenn du die Wohnung verlierst.
Erolena ist offline  
Alt 16.12.2010, 01:02   #3
alvis123
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von alvis123
 
Registriert seit: 23.08.2009
Ort: 66424 Homburg/Saar
Beiträge: 2.009
alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Hi...

..wäre schön, wenn man wüsste, wo in RLP Du wohnst. Ohne Begleitung wirste Dich wohl nicht durchsetzen können.

MfG
__

-keine Rechtsberatung-keine Gewährleistung-nur Erfahrung-

-alles, was nicht direkt tötet, macht nur härter -

alvis123 ist offline  
Alt 16.12.2010, 01:13   #4
oxmoxhase
Gast
 
Benutzerbild von oxmoxhase
 
Beiträge: n/a
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Ich würde auch einen Überprüfungsantrag stellen. Das Schreiben kopierst du dir und lässt dir auf DEINE Kopie einen Stempel und die Unterschrift geben von demjedigen bei der Arge der es annimmt. Das machst du ab sofort mit ALLEN Schreiben an die Arge.


Absender





Zuständige Arge




Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X

Hiermit stelle ich für sämtliche ergangenen Bescheide der ARGE XXX für meine BG-Nummer XXX einen Überprüfungsantrag gem. § 44 SGB X, da diese fehlerhaft und teilweise rechtswidrig sind.

Ihren schriftlichen, rechtsmittelfähigen Bescheid erwarte ich innerhalb einer Frist von 21 Tagen bis zum (Datum einfügen).

Mit freundlichen Grüßen


Dies gibst du so ab.

Ruf beim zuständigen Sozialgericht an und bitte um eine Rechtsberatung. Die kostet dich nichts. Ich befürchte das du alleine nicht Herr der Lage werden wirst. Dafür ist es zu verzwickt.
Du kannst allerdings Antrag auf EA stellen, denn dann muss die Arge die Miete SOFORT nachzahlen, denn dir und den Kindern droht Obdachlosigkeit. Dann hast du erstmal etwas Luft, bis die Gerichte sich durch den ganzen Papierkram gearbeitet haben und dann eine endgültige Entscheidung fällt.

Lasse dich von NIEMANDEN anschreien oder beleidigen. Verlasse dann sofort das Büro und geh nach Hause. Das hast du nicht nötig.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.
 
Alt 16.12.2010, 02:39   #5
Shellist
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Shellist
 
Registriert seit: 25.04.2009
Ort: Bonn
Beiträge: 650
Shellist Shellist
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Zitat:
Dies gibst du so ab.
Bitte lasse dir die Abgabe mit einer Kopie des Überprüfungsantrag bei der ARGE bestätigen.

Such dir für die Zukunft eine Begleitung.

Hier kannst Du Eine Begleitung finden.
http://www.elo-forum.org/vbmembermap.php
Shellist ist offline  
Alt 16.12.2010, 06:48   #6
mathias74
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von mathias74
 
Registriert seit: 27.11.2009
Beiträge: 1.813
mathias74 mathias74 mathias74
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Dein Leidensweg wär was für einen TV Sender, die könnten da mehr erreichen
mathias74 ist offline  
Alt 16.12.2010, 10:01   #7
Tamara57
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von Tamara57
 
Registriert seit: 15.12.2010
Ort: Rheinland-Pfalz
Beiträge: 2
Tamara57 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Danke für die schnellen Antworten!

Einen Überprüfungsantrag habe ich vor ca. 2 Jahren bereits gestellt.
Ich habe darauf irgendwann viel später einen Brief erhalten, dass auch nach sorgfältiger Überprüfung keine Fehler erkennbar wären.
Punkt.
Was soll ich dem auch entgegensetzen? Ich werde von den Leuten dort ja sowieso wie eine Irre hingestellt, die sich selber in diese Lage gebracht und sich Sachen wie falsche Berechnungen seitens der ARGE einredet. Und die sitzen nunmal am längeren Hebel.

Ich wohne übrigens in Mainz.

Auch beim Sozialgericht war ich schon nach der ersten Kündigung, aber die haben mich damals nur mit dem Beratungsschein für einen Anwalt abgewimmelt, und wohin diese Anwältin mich gebracht hat steht ja weiter oben.
Ich habe halt einfach furchtbare Angst das jetzt wieder alles von vorn losgeht. Ich habe seit 2 Monaten kein Geld mehr von der Arge bekommen, meine Wohnung wurde mir gekündigt, wir sind akut von Obdachlosigkeit bedroht und keinen von diesen sch**ß Behörden und Ämtern interessiert es das nicht ich, sondern die ARGE mich dahin gebracht hat wo ich bin und das macht mich so dermaßen wütend!
Tamara57 ist offline  
Alt 16.12.2010, 10:38   #8
wolliohne
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von wolliohne
 
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: Bonndeshauptstadt
Beiträge: 14.825
wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Tamara,

unbedingt zur nächsten Beratungsstelle (ich glaube in Wiesbaden)
Hartz IV - Beratung

und die Partei die Linke vor Ort mal kontaktieren.

Einstweilige Verfügung beantragen geht auch ohne Anwalt
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 16.12.2010, 10:46   #9
Timmy.79
Gast
 
Benutzerbild von Timmy.79
 
Beiträge: n/a
Info AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

Zitat von Tamara57 Beitrag anzeigen
Einen Überprüfungsantrag habe ich vor ca. 2 Jahren bereits gestellt.
Ich habe darauf irgendwann viel später einen Brief erhalten, dass auch nach sorgfältiger Überprüfung keine Fehler erkennbar wären.
Punkt.

Zitat:
Hallo Tamara!
Gut, dass Du den Weg in dieses Forum gefunden hast.
Hier wird Dir mit Sicherheit geholfen werden können in Deiner wirklich schlimmen Situation.

Hast Du die Möglichkeit, Dokumente einzuscannen und hier zur Ansicht zur Verfügung zu stellen - natürlich die persönlichen Daten geschwärzt ?


Dann würden wir uns mit Sicherheit leichter tun, Dir präzise Hilfestellung bieten zu können.


Hast Du noch Deinen Überprüfungsantrag in Kopie, den Du vor 2 Jahren bei Deiner ARGE eingereicht hast - und noch viel wichtiger: das darauf folgende Antwortschreiben der ARGE?


Ich warte mal auf Deine Antwort.


Sei tapfer!


Gruss

Timmy
.
 
Alt 16.12.2010, 10:57   #10
GOBN
Elo-User/in
 
Benutzerbild von GOBN
 
Registriert seit: 14.06.2009
Beiträge: 73
GOBN Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: 2x dank ARGE die Wohnung verloren!

@ Erolena

vielen dank für den tipp mit dem überprüfungsantrag in diesem jahr - ich habe schon zwei freundinnen angerufen - bei denen es auch dringend notwendig ist . ( wird morgen erledigt)
GOBN ist offline  
Thema geschlossen

Lesezeichen

Stichwortsuche
arge, dank, verloren, wohnung

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Alles verloren - Arge gewährt Darlehn Taniya Allgemeine Fragen 1 19.02.2010 09:46
versautes Weihnachten dank ARGE? Ahasveru Archiv - News Diskussionen Tagespresse 1 02.12.2008 22:25
Kein Geld / Verlängerungs Antrag bei Arge verloren Moses ALG II 16 06.06.2008 18:02
Räumungsklage verloren Dank ARGE .... Jambaline AfA /Jobcenter / Optionskommunen 5 07.09.2006 10:39
Wohnung wohl futsch, dank der ARGE Westerwaldfee Allgemeine Fragen 12 24.06.2006 12:09


Es ist jetzt 18:19 Uhr.

Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland