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Alt 16.02.2010, 12:13   #1
Random
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Standard Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Hallo,
ich bin ein 27jähriger (noch) Student aus Siegen. Mein Problem ist folgendes:

Ich bin derzeit Student ohne Baföganspruch, weswegen ich im letzten Jahr durchgehend Vollzeit in einem 3 Schichtbetrieb gearbeitet habe. Mein Studium litt natürlich extrem dadrunter, so konnte ich zB sämtliche Vorlesungen mit Anwesenheitspflicht vergessen. Die Tätigkeit war alles andere als anspruchsvoll, Fließbandarbeit. Und das war noch die angenehmste Aufgabe, die mir übertragen wurde. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, Mülltonnen in Container zu kippen und Maschinen zu putzen.

Im Dezember wurde meine Depression aufgrund der Perspektivlosigkeit im Studium/Beruf leider wieder akut. Ich musste meinen Job kündigen und habe versucht, meine ganze Energie ins Studium zu stecken. Leider war mir dies aus mehreren Gründen nicht möglich, hauptsächlich aufgrund von Symptomen wie Antriebs- und Motivationslosigkeit, einem sehr hohen Schlafpensum aber auch anderen Faktoren wie mangelnden soft skills, der ungeklärten Finanzierung während des Studiums und automatisierten, negativen Gedankenabläufen, die es verhinderten, dass ich den Vorlesungen folgen konnte.

Naja ich verkroch mich fast 2 Monate in meiner Wohnung und lebte bis vor kurzem vom letzten Lohn und etwas finanzieller Unterstützung (Kaltmiete) von meinem Vater.

Mittlerweile bin ich wieder soweit auf den Damm, dass ich wieder unter Menschen gehe und bereit bin, Hilfe zu suchen und auch anzunehmen. So stehe ich seit letzter Woche mit dem sozial psychiatrischen Dienst in Kontakt, welcher mir nahegelegt hat, dass ich mich für eine Diagnostizierung der Geisteskrankheit in eine Psychatrie überweisen lassen soll, da ich sonst auf einen Therapieplatz ewig und 3 Tage warten würde. Durch meine Schilderungen kam er zu dem Schluß, dass ich derzeit nicht arbeitsfähig bin, wo ich ihm auch leider zustimmen muss. Die Hilfsarbeiterjobs, die ich jetzt als ungelernter bekommen würde, tun mir kurzfristig zwar gut, machen mich aber langfristig aufgrund der Perspektivlosigkeit krank. Wenn ich jetzt eine Lehre antreten würde kann ich nicht ausschließen, dass ich im Laufe der Jahre wieder einen akuten Schub bekomme und dann alles hinschmeiße. Mein Augenmerk muss daher auf einer Genesung liegen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass mein Vater eine hohe Pension bekommt, dennoch aber hochverschuldet ist. Er finanziert meiner Schwester Auto und Wohnung in München, muss meinen kleinen Bruder finanziell unterstützen und hat eine Frau, die das Geld mit beiden Händen aus dem Fenster schmeißt, teilweise wirklich ohne Sinn und Verstan, aber das ist ein anderes Thema.
Zudem habe ich bisher keine Ausbildung abgeschlossen, ich denke mal das Abi auf dem zweiten Bildungsweg zählt da nicht zu.

Es gab mir ein sehr gutes Gefühl, endlich eigenes Geld zu verdienen und meinen Vater diesbezüglich finanziell entlasten zu können, auch wenn mein Studium dadrunter gelitten hat. Ihr könnt sicher nachvollziehen, wie das gemeint ist, wenn man seinem Vater zwangsläufig über Jahre auf der Tasche gelegen hat und man dann plötzlich eigenes Geld verdient. Wenn man mit mitte 20 nicht mehr dauernd zu Papa rennen muss, um nach Taschengeld für 20 € Schuhe oder Geld für den Frisör zu fragen.

Naja, soviel zur Vorgeschichte.

Ich möchte jetzt erstmal gesund werden um dann 2011 eine Lehre zu beginnen. Studium wäre zwar schön, aber das klappt leider aus diversen Gründen nicht. Ich werde in der Zeit wohl von Hartz leben müssen (ALG werde ich wahrscheinlich keins bekommen, da mich mein Arbeitgeber als studentische Aushilfe beschäftigt hat, ich nahezu brutto wie netto verdient habe und daher in die Arbeitslosenversicherung nicht eingezahlt habe).

Nur graut es mich schon allein bei der Vorstellung zu den Ämtern zu gehen. Meine bisherigen Erfahrungen mit Ämtern beschränken sich auf stundenlanges im Flur rumsitzen, nur um dann wieder weggeschickt zu werden.

Nun zu meinen Fragen: Steht mir überhaupt irgendetwas zu? Klar, als Student grundsätzlich nur Bafög, aber den Studentenstatus werde ich so oder so nicht mehr lange haben, exmatrikulieren sollte ja ne Sache von 5 Minuten sein.

Soweit ich weiß ist mein Vater für mich auch noch mit 27 unterhaltspflichtig, wenn ich keine Ausbildung abgeschlossen habe. Ist dies auch dann noch der Fall, wenn mir Arbeitsunfähigkeit attestiert wird?

Wie schätzt ihr den Rat des SPD ein, mich in eine Psychatrie überweisen zu lassen? Ehrlich gesagt hab ich Bammel davor, lag schonmal eine Woche auf der Station und ich kam mir vor wie eingesperrt (irgendwie logisch, wenn mir Ausgang untersagt wurde). Ich denke, dass eine stationäre Behandlung für mich nicht das richtige ist. Die ganze Zeit eingesperrt mit Leuten, die wirklich harte psychische Probleme haben. Wie soll es mir da besser gehen, wenn meine Stimmung generell düster ist... Aber so wie ich die Lage einschätze brauch ich jetzt ganz schnell nen Wisch, auf dem steht, dass bei mir eine psychische Störung vorliegt und bei einer ambulanten Behandlung dauerts ewig, bis ich den Wisch habe. Dämliche Zwickmühle :-/

Der SPD meinte auch, dass ich mich vorerst nicht exmatrikulieren sollte, da sonst meine Krankenkasse teurer wird. Aber auf der anderen Seite bin ich derzeit nicht in der Lage, den niedrigeren Satz finanziell alleine zu stemmen.

Naja das wars erstmal von mir, tut gut, den ganzen Mist mal niederzuschreiben. Hoffentlich bekomme ich hier mehr Antworten als in nem anderen Forum, da warens ganze 0. :-/ Solltet ihr Fragen haben immer her damit, hab bestimmt relevantes vergessen, naja kenn mich ja auch nicht wirklich aus.
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Alt 16.02.2010, 12:41   #2
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Erst mal wilkommen! Ich kann leider nicht auf alle deine Fragen eine Antwort geben, da fachspezifisch, bin mir aber sicher, dass du noch viele Antworten erhalten wirst. Also. Fangen wir mal an. Ganz wichtig ist diese deine Einsicht.
Zitat:
Ich möchte jetzt erstmal gesund werden um dann 2011 eine Lehre zu beginnen.

Zitat:
Nur graut es mich schon allein bei der Vorstellung zu den Ämtern zu gehen. Meine bisherigen Erfahrungen mit Ämtern beschränken sich auf stundenlanges im Flur rumsitzen, nur um dann wieder weggeschickt zu werden.
Ich möchte dir keine zusätzliche Angst machen, aber du solltest dich ggf. auf mehr als nur das gefasst machen. Ganz wichtig ist, dass du dir einen fachkundigen Beistand suchst, der dich zu solchen Terminen begleitet. Reine Vorsichtsmaßnahme. Dazu kannst du hier einen Aufruf straten oder in dieser Adressdatenbank nach Beiständen oder Erwerbsloseninitiativen vor Ort suchen.
Zitat:
Nun zu meinen Fragen: Steht mir überhaupt irgendetwas zu? Klar, als Student grundsätzlich nur Bafög, aber den Studentenstatus werde ich so oder so nicht mehr lange haben, exmatrikulieren sollte ja ne Sache von 5 Minuten sein.
Als Student stehst du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Um diesen Anspruch auf Leistung zu haben müsstest du dich wahrscheinlich exmatrikulieren. Aber man muss unterscheiden. ALG-II ist für erwerbsfähige Hilfebedürftige gedacht. Wie du selber geschrieben hast sieht deine Lage derzeit jedoch anders aus.
Zitat:
Durch meine Schilderungen kam er zu dem Schluß, dass ich derzeit nicht arbeitsfähig bin, wo ich ihm auch leider zustimmen muss.
Für diesen Fall gibt es das sog. Sozialgeld. In diesem Zusammenhang wäre es wichtig, dass du dir diese dauerhafte Arbeitsunfähigkeit von einem Arzt attestieren lässt.
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 16.02.2010, 13:22   #3
Random
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

hi Paolo,
erstmal danke dir für dein posting. sozialgeld höre ich zum ersten mal, gleich mal schlau machen.

ja, von einem beistand habe ich hier auch schon was gelesen. ich denke, dass ich diese hilfe gerne in anspruch nehmen werde, zumal die behörden dadurch schlagartig zugänglicher werden. gängelei kann ich jetzt echt nicht gebrauchen, mir fällt das alles schon schwer genug. leider gibt es hier nicht so viele user aus siegen, von daher werde ich mich diesbezüglich wohl an eine institution wenden. oh, wie ich grade sehe, gibt die suchmaschine keine ergebnisse für siegen für eine amtsbegleitung aus. ich habe gelesen, dass man sich diesbezüglich auch an die linke wenden kann, weißt du zufällig, inwiefern die mir dabei helfen können?
Random ist offline  
Alt 16.02.2010, 13:30   #4
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Das Thema Sozialgeld wird für dich wahrscheinlich Relevanz haben, weil es ganu für solche Lebenslagen geschaffen wurden. Also nicht erwerbsfähigen Menschen eine finanzielle Hilfe zu bieten. Du musst aber beachten, dass die Freibeträge für das Schonvermögen anders ausgelegt sind als beim ALG-II, nämlich geringer. Steht aber alles im verlinkten Text.

Versuche trotzdem einen Aufruf zu starten hier im Forum. Den Link dazu hast du ja. Vielleicht meldet sich der ein oder andere bei dir. Ein Versuch wäre es wert. Wie es mit den linken und Ämterbelgleitung aussieht kann ich für den Fall Sigen nicht sagen. Ich weiß, dass die linken das machen, ob sie es aber generell machen ist mir nicht bekannt. Vielleicht meldet sich dazu noch jemand. Ansonsten einfach bei den linken anfragen. Hier der Link dazu.
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 24.02.2010, 10:31   #5
Random
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

huhu,
ja kleines update von mir. stehe wie gesagt mit dem sozial-psychiatrischen dienst in kontakt.
problem ist jetzt, dass es mit einer baldigen diagnostizierung nichts wird. die stationäre behandlung scheitert daran, dass alle betten belegt sind. bei der teilstationären klinik schaut es ebenfalls nicht rosig aus, habe dort heute angerufen und die wollen sich wieder bei mir melden, sobald sie mich aufnehmen können. einen groben zeitrahmen, wie lange das dauern kann, wollte oder konnte mir die dame am telefon nicht mitteilen.

da ich finanziell mit dem rücken zur wand stehe werde ich jetzt vorerst hartz beantragen müssen.
was ich als mögliches problem sehe ist, dass ich mich dafür exmatrikulieren lassen muss, wodurch ich zusätzliche krankenkassenkosten tragen müsste.

nun frage ich mich, wie ich das am optimalsten angehe, möchte die amtsgänge möglichst auf ein minimum beschränken. welche formulare brauche ich denn auf jeden fall für den ersten gang zum arbeitsamt? bin auch über generelle tipps sehr dankbar!
Random ist offline  
Alt 24.02.2010, 13:56   #6
Mitch Miro
 
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Mitch Miro Mitch Miro
Daumen hoch AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Zitat:
was ich als mögliches problem sehe ist, dass ich mich dafür exmatrikulieren lassen muss, wodurch ich zusätzliche krankenkassenkosten tragen müsste.
Sobald dein Antrag durch ist und du Leistung bekommst bist du auch krankenversichert.
Mitch Miro ist offline  
Alt 24.02.2010, 18:05   #7
Random
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

ich such mir grad die finger wund... vielleicht krieg ich ja hier eine schnelle antwort. also wie gesagt ich bin 27 und habe keine ausbildung abgeschlossen, sind meine eltern unterhaltspflichtig?
weil wenn ja dann kann ich heut noch mit dem betteln anfangen -_-
Random ist offline  
Alt 24.02.2010, 18:19   #8
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Kindergeldanspruch besteht bis zum 27. Lebensjahr. So zumindest habe ich es adhoc hier gefunden. Aus der selben Quelle auch folgendes
Zitat:
Unterhaltsansprüche
privilegierte volljährige Kindern (§ 1603 Abs.2 S.2 BGB)
voraussetzungen dafür:
· bis 21 Jahre und
· befindet sich noch in einer allgemeinen Schulausbildung und
· sie leben im Haushalte der Eltern oder eines Elternteils und
· unverheiratet sind
Hoffe es hilft dir.
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 24.02.2010, 18:44   #9
robert1->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 19.02.2010
Ort: heidelberg
Beiträge: 140
robert1
Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

hi random.
hoffe erst mal, das du eine gute ärztliche betreung hast.
zu den behördenpaten,nicht nur die linken,auch caritas,diakonie,und
obdachlosen einrichtungen,bieten das an.
weis nicht, obs bei dir solche sachen giebt,wenn ja schau mal vorbei.
alles gute.!!!
__

haste maln euro?

www.nachdenkseiten.de
robert1 ist offline  
Alt 24.02.2010, 19:25   #10
Muzel
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Beiträge: 11.673
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Ob du für das Amt vermittlungsfähig bist, hängt von der Semesterstundenzahl ab, so dass es durchaus sein kann, dass du nicht abbrechen musst, wenn du Unterstützung vom Amt brauchst.
Ich rate auch vom Studienabbruch ab, so lange du nichts Neues in der Tasche hast. Eine Lücke im Lebenslauf kann einem viele Jahrzehnte hinterher laufen.
In Düsseldorf an der Uni gibt es eine Filiale vom Ämtchen. Da laufen nicht solche Pappnasen wie auf dem Ämtchen herum, sondern Leute, die bereit sind, ihr Gehirn für die Beratung anzustrengen.
Muzel ist offline  
Alt 24.02.2010, 19:55   #11
Erolena
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Registriert seit: 07.11.2007
Ort: Sachsen
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Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Ich würde zur Studienberatung gehen bzw. auch studentische Beratung nutzen.

Evtl. wäre eine Beurlaubung eine Idee.

Zitat:
h) Wovon lebe ich, wenn ich mich krankheitsbedingt beurlauben lasse?

Sofern keine andere Möglichkeit der Finanzierung besteht (z. B. Unterhaltszahlungen der Eltern): von ALG II. Seid Ihr länger als sechs Monate krank, gibt es stattdessen Sozialgeld bzw. Sozialhilfe. Mehr dazu hier.

Urlaubssemester-FAQ - Studium - Studis Online
Zitat:
Ein Anspruch auf ALG II kann für Personen in BaföG-förderungsfähiger Ausbildung nur dann entstehen, wenn die Ausbildung wegen Krankheit, Schwangerschaft oder Kindeserziehung unterbrochen wird (Urlaubssemester).

ALG II, Sozialgeld und Sozialhilfe - Studienfinanzierung - Studis Online
Falls du zu den ganz wenigen Ausnahmen zählst, die jetzt noch mit 27 Kindergeld beziehen können (wg. Wehrdienstzeiten o.ä.):
Zitat:
Der Anspruch auf Kindergeld besteht fort, wenn ...
• Ihr krank seid (auch nach der Genesung während der verbleibenden Zeit des Urlaubssemesters;
--
Während des Urlaubssemesters besteht kein Anspruch auf Kindergeld, wenn ...
• Ihr Vollzeit erwerbstätig seid.
Ratschläge und auch Angebote für eine Ausbildung nach einem Studienabbruch gibt es hier:
studienabbrecher.com - Startseite

studienabbrecher.com - Stellensuche
Erolena ist offline  
Alt 24.02.2010, 20:50   #12
münchnerkindl->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Also dieser "Rat" bei der Beratungsstelle war ja wohl Müll.

Was du brauchst ist keine Klinik sondern ein ambulater Psychiater, der dich bei Bedarf mit Attesten, falls nötig auch vorübergehend mal Psychopharmaka und Überweisungen zum Psychotherapeuten versorgt.

Und dann such dir einen Therapeuten.

Mir erschliesst sich nicht ganz mit welchem Recht deine Schwester Auto und Wohnung in München finanziert bekommt du aber nicht mal das nötigste für das Studium.....
münchnerkindl ist offline  
Alt 24.02.2010, 20:51   #13
münchnerkindl->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 05.11.2006
Beiträge: 1.733
münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard AW: Studiumsabbruch - Depressionen - 0 Erfahrung mit Ämtern

Also dieser "Rat" bei der Beratungsstelle war ja wohl Müll.

Was du brauchst ist keine Klinik sondern ein ambulater Psychiater, der dich bei Bedarf mit Attesten, falls nötig auch vorübergehend mal Psychopharmaka und Überweisungen zum Psychotherapeuten versorgt.

Und dann such dir einen Therapeuten.

Mir erschliesst sich nicht ganz mit welchem Recht deine Schwester Auto und Wohnung in München finanziert bekommt du aber nicht mal das nötigste für das Studium und du dieses dann nur aufgrunddessen in den Sand setzt.....
münchnerkindl ist offline  
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