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Start > > -> Vermittlungsvorschläge neuerdings über VerBis statt in Papierform per Post

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Alt 22.12.2009, 15:36   #1
Cara
Elo-User/in
 
Registriert seit: 05.12.2009
Beiträge: 11
Cara
Standard Vermittlungsvorschläge neuerdings über VerBis statt in Papierform per Post

Hallo,

habe in diesem Forum bereits einige nützliche Informationen gefunden und habe heute selbst mal eine Frage, welche ich ins Forum einstelle verbunden mit der Hoffnung, dass mir vielleicht jemand einen Rat oder Tipp geben kann:

Bevor ich die eigentliche Frage stellen kann, kurz ein paar erklärende „Vorworte“:

Grob gesagt, geht es um das Thema Vermittlungsvorschläge der ARGE. Bisher habe ich alle Vermittlungsvorschläge der ARGE immer(!) schwarz auf weiß per Post zugesandt bzw. ausgehändigt bekommen, egal ob vorher eine persönliche Vorsprache beim Vermittler, eine telefonische Absprache bzw. gar keine vorherige Absprache erfolgt ist.

Letzte Woche habe ich, nachdem ich mich ins VerBis-System der Arbeitsagentur mit Benutzername und Passwort eingeloggt habe, festgestellt, dass am 15.12. angeblich ein Vermittlungsvorschlag erstellt wurde, der angeblich(!) vorher telefonisch mit mir besprochen und danach erstellt wurde. Dazu muss ich jedoch anmerken, dass mich die besagte Vermittlerin, an diesem Tag überhaupt nicht telefonisch erreichen konnte, da mein Mobiltelefon seit einiger Zeit wegen eines defekten Akkus gar nicht in Betrieb genommen werden kann. Auch habe ich diesen ominösen Vermittlungsvorschlag per Post noch nicht erhalten.

Nun habe ich in den letzten Tagen überlegt, ob ich es drauf ankommen lasse und nichts unternehme, da mir kein schriftlicher Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung vorliegt. Oder ob ich darauf reagiere, da ich im VerBis-System gesehen habe, das ein neuer Vermittlungsvorschlag vorliegt.
Allerdings tendiere ich eher zur ersten Variante. Denn meines Wissens nach, muss ein schriftlicher (schwarz auf weiß, in Papierform!) Vermittlungsvorschlag mit beigefügter Rechtsfolgenbelehrung vorliegen, um später eventuell sanktionieren zu können.
Bitte korrigiert mich, falls ich dort einem Irrtum unterliegen sollte!!!

Außerdem muss ich noch hinzufügen, dass es sich bei dem Unternehmen in dem vorgenannten Vermittlungsvorschlag, um ein Unternehmen (Call-Center) handelt, bei dem ich mich im Frühjahr dieses Jahres zuerst freiwillig, soll heißen ohne Druck der ARGE beworben hatte, nach erfolgtem Vorstellungsgespräch jedoch festgestellt habe, dass ich dort keinesfalls arbeiten möchte. Die Personalmitarbeiter dieses Unternehmens gingen mir lange Zeit danach noch sehr penetrant auf die Nerven. Nach einer längeren Krankschreibung kehrte etwas Ruhe in die Sache ein. Allerdings hat man als Hartz 4 Betroffene, wenig Möglichkeiten, „zumutbare“ Arbeit abzulehnen, ohne gleich Sanktionen zu kassieren.
Praktisch bedeutet das für mich, ich müsste mich jetzt wieder bei diesem Unternehmen bewerben, nachdem ich es mit Mühe und Not geschafft habe, die Personalmitarbeiter abzuwimmeln.

Eine andere Möglichkeit wäre, meine Vermittlerin versucht eine Grundlage für eine Sanktion zu schaffen, indem sie behauptet, der Vermittlungsvorschlag wurde mit mir besprochen und ich wurde aufgefordert mich zu bewerben und hätte dies nicht getan.

Deshalb meine Frage(n): Muss die Vermittlerin im Falle des Falles nachweisen, dass Sie mich an dem besagten Tag zur besagten Uhrzeit telefonisch erreicht hat? Das dürfte eigentlich recht schwierig werden, aber bei der ARGE weiß man nie…

Ich habe des Öfteren hier im Forum gelesen, dass die ARGE beweisen muss, dass dem Betroffenen ein Schreiben per Post auch wirklich zugegangen ist. Hat vielleicht jemand die gesetzliche Grundlage hierfür schnell zur Hand?? Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass ein Schreiben, nachdem es von der Behörde zur Post gegeben wurde, spätestens nach 3 Tagen als zugestellt gilt. Falls ich dort falsch informiert bin, wäre ich für korrekte Infos dankbar.

Wünsche allen Nutzern des Forums ein frohes Fest und wäre dankbar für einen Tipp bzw. Rat bezüglich meiner oben genannten Fragen.

Cara
Cara ist offline  
Alt 22.12.2009, 16:41   #2
alraune->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 07.07.2006
Beiträge: 209
alraune
Standard AW: Vermittlungsvorschläge neuerdings über VerBis statt in Papierform per Post

Vielleicht hilft Dir dieses Urteil des Landessozialgerichtes Baden-Württemberg vom 14. März 2008 weiter:

AZ: L 8 AS 5579/07
__

In der ganzen Welt gibt es etwa 40 Millionen Gesetze, und das nur, um den Zehn Geboten Geltung zu verschaffen...
alraune ist offline  
Alt 22.12.2009, 16:53   #3
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Vermittlungsvorschläge neuerdings über VerBis statt in Papierform per Post

Die Ursache deines Problem liegt hier:
Zitat:
Letzte Woche habe ich, nachdem ich mich ins VerBis-System der Arbeitsagentur mit Benutzername und Passwort eingeloggt habe, festgestellt, dass am 15.12. angeblich ein Vermittlungsvorschlag erstellt wurde, der angeblich(!) vorher telefonisch mit mir besprochen und danach erstellt wurde. Dazu muss ich jedoch anmerken, dass mich die besagte Vermittlerin, an diesem Tag überhaupt nicht telefonisch erreichen konnte, da mein Mobiltelefon seit einiger Zeit wegen eines defekten Akkus gar nicht in Betrieb genommen werden kann. Auch habe ich diesen ominösen Vermittlungsvorschlag per Post noch nicht erhalten.
Bei der BA postet jede Juckelbude ihr Lockvogelangebot. Die Kontrollen dort sind recht dürftig. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, daß Vermittlungsvorschläge sich als unseriös entpuppen. Es gab erst jüngst bei der BA Datenpannen. Zwing deine ARGE wieder zurück auf das Papier d.h. das du schriftl. aufforderst alle nicht relevanten Kontaktdaten (Handynr., E-Mail...)zu löschen. Gem. der EAO ist eine schriftl. Erreichbarkeit ausreichend. Die Zumutbarkeit wird noch immer im § 10 SGB-II geregelt. Treffen Ablehnungsgründe zu sollte dir das dein Arzt schriftl. attestieren. Die Beweislast liegt in deinem Fall bei der ARGE. Sie fordert/unterstellt. Also muß sie auch belegen.
__

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Paolo_Pinkel ist offline  
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