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Alt 07.12.2009, 16:02   #1
Sonste
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Standard Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Ich hatte am 1. Dezember mein Alg.2 nicht auf'm Konto und hab bei der ARGE angerufen. Die Sachbearbeiterin konnte sich das nicht erklären und hat gesagt, daß sie die Angelegenheit sofort an die Leistungsabteilung weiterleitet und ich mich etwa 4 Tage gedulden soll. Weil heute immer noch kein Geld drauf war, hab ich wieder angerufen. Und da sagte mir die Sachbearbeiterin, daß das Geld erst heute!!! angewiesen wurde. Es müßte also mit ein bißchen Glück bis Ende der Woche drauf sein.

Das alleine ist ja schon ne riesen Sauerei! Ich rufe an, daß ich kein Geld bekommen habe und die schicken das erst eine Woche später raus. Aber das Schlimmste kommt noch. Mir sind natürlich durch das fehlende Geld Kosten entstanden, weil ja sämtliche Lastschriften zurückgingen. Und die Tusse vom Amt meinte, daß die das nicht ersetzen. Ist das wirklich wahr? Muß mir das Amt die Gebühren nicht ersetzen, obwohl die dran Schuld sind? Das sind bei mir fast 40 Euro. Wovon soll ich die bezahlen?
 
Alt 07.12.2009, 17:19   #2
Falke
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Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Zitat von Sonste Beitrag anzeigen
Ich hatte am 1. Dezember mein Alg.2 nicht auf'm Konto und hab bei der ARGE angerufen. Soweit ok

Die Sachbearbeiterin konnte sich das nicht erklären und hat gesagt, daß sie die Angelegenheit sofort an die Leistungsabteilung weiterleitet und ich mich etwa 4 Tage gedulden soll. Nach dieser Aussage hätte ich persönlich bei der ARGE sofort vorgesprochen und auf das Geld bestanden

Weil heute immer noch kein Geld drauf war, hab ich wieder angerufen. War ein Fehler, warum so lange gewartet?

Und da sagte mir die Sachbearbeiterin, daß das Geld erst heute!!! angewiesen wurde. Es müßte also mit ein bißchen Glück bis Ende der Woche drauf sein. Das Wort der SB in Gottes Ohr ...

Das alleine ist ja schon ne riesen Sauerei! Da gebe ich Dir recht

Aber das Schlimmste kommt noch.

Mir sind natürlich durch das fehlende Geld Kosten entstanden, weil ja sämtliche Lastschriften zurückgingen. Und die Tusse vom Amt meinte, daß die das nicht ersetzen. Ist das wirklich wahr? Nein, das stimmt nicht, falls die Verzögerung der Zahlung ohne Dein Verschulden entstanden ist, muss die Arge alle Nachfolgekosten übernehmen, im Extremfall musst Du die Kosten bei dem SG einklagen


Muß mir das Amt die Gebühren nicht ersetzen, obwohl die dran Schuld sind? Das sind bei mir fast 40 Euro. Siehe oben

Wovon soll ich die bezahlen? Da kann ich Dir auch nicht sagen
Gruss
Falke
Falke ist offline  
Alt 07.12.2009, 18:07   #3
Sonste
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Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Ich hab bis heute gewartet, weil die SB mir gesagt hat, daß das Geld Freitag auf meinem Konto ist. Sie hatte ja angeboten, mir einen Vorschuß zu geben. Aber für den hätte ich einen Termin machen müssen, den ich erst Donnerstag bekommen hätte. Und da hab ich gesagt, daß ich den einen Tag dann auch noch warten kann. Konnte ja keiner ahnen, daß das noch länger dauert. Und bis zu dem Tag, wo ich den Vorschuß hätte kriegen können, waren die Lastschriften eh alle schon erledigt, weil bei mir alles am 1. abgebucht wird.
 
Alt 07.12.2009, 18:17   #4
Falke
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Falke Falke Falke Falke
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Zitat von Sonste Beitrag anzeigen
Ich hab bis heute gewartet, weil die SB mir gesagt hat, daß das Geld Freitag auf meinem Konto ist.

Sie hatte ja angeboten, mir einen Vorschuß zu geben. Aha ..

Aber für den hätte ich einen Termin machen müssen, den ich erst Donnerstag bekommen hätte. Sofort zur ARGE mit Beistand , wozu Termin?

Und da hab ich gesagt, daß ich den einen Tag dann auch noch warten kann. Dies war ein Fehler


Konnte ja keiner ahnen, daß das noch länger dauert. Bist doch auch schon etwas länger hier bei uns und liest mit ..

Und bis zu dem Tag, wo ich den Vorschuß hätte kriegen können, waren die Lastschriften eh alle schon erledigt, weil bei mir alles am 1. abgebucht wird. Deshalb hättest Du sofort, ohne Verzögerung, dort die Kohle einfordern müssen, denke Du bist jetzt geheilt von telefonischen Zusagen ..

Gruss
Falke
Falke ist offline  
Alt 07.12.2009, 18:27   #5
Sonste
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Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Ich hatte noch nie das Problem. Wußte nicht, daß man das Geld auch sofort bekommen kann. Aber jetzt bin ich schlauer. Und in Zukunft glaub ich gar nichts mehr, was die mir erzählen. Aber trotzdem danke.
 
Alt 07.12.2009, 18:35   #6
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Sofern ein Leistungsbescheid vorliegt ist deine ARGE in Zahlungsverzug. Dazu gibt es Gerichtsurteile. Die dir durch fremdverschulden entstehenden Nachteile/Kosten solltest du benennen und einfordern. Weitere (wenn auch themenfremde) Hinweise.
__

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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 07.12.2009, 19:23   #7
haef
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Zitat von Sonste Beitrag anzeigen
Mir sind natürlich durch das fehlende Geld Kosten entstanden, weil ja sämtliche Lastschriften zurückgingen. Und die Tusse vom Amt meinte, daß die das nicht ersetzen. Ist das wirklich wahr? Muß mir das Amt die Gebühren nicht ersetzen, obwohl die dran Schuld sind? Das sind bei mir fast 40 Euro. Wovon soll ich die bezahlen?
Du solltest in jedem Fall die ARGE auffordern diese Kosten zu übernehmen. Das wird spannend, denn sie werden sich mit einem möglichen Vorschuß herausreden, über den Du das Konto hättest decken können. Es kommt also sehr darauf an, dass Du Beweise beibringst, wann Du das Geld angemahnt hast und wie, vor allem wann, Deine Bank die Lastschriften zurückweist.
Berichte mal und viel Glück.

fG
Horst
haef ist offline  
Alt 07.12.2009, 19:26   #8
Malermeister
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Malermeister
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Zitat von Sonste Beitrag anzeigen
Und bis zu dem Tag, wo ich den Vorschuß hätte kriegen können, waren die Lastschriften eh alle schon erledigt, weil bei mir alles am 1. abgebucht wird.
Beim nächsten Mal ruf bei deiner Bank an und sag denen Bescheid.
Bei mir passiert das auch so 2-3 mal im Jahr und selbst bei einem reinen Pluskonto wie bei mir lässt einem das manche Bank auch durchgehen, wenn man sie vorher informiert.
Malermeister ist offline  
Alt 07.12.2009, 19:41   #9
MMchen
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MMchen
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Rückbuchungen von Lastschriften oder DA sind nicht Sache der ARGE, selbst wenn die zu spät überweisen. Ich glaube, da hast du keinerlei Chance die Bankgebühren erstattet zu bekommen.

Mir ist das früher auch ab und an mal passiert. Mein Tip, red mit deinem Vermieter (Miete erst am 5.) und mit deinem Stromversorger, evtl. mit dem gleichen Termin.

Gruß
MMchen ist offline  
Alt 07.12.2009, 19:52   #10
Falke
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Falke Falke Falke Falke
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Zitat von MMchen Beitrag anzeigen
Rückbuchungen von Lastschriften oder DA sind nicht Sache der ARGE, selbst wenn die zu spät überweisen. Wessen Sache denn? Die Arge hat pünktlich zu überweisen, das ist einfach Fakt. Tut sie es nicht, hat sie für zusätzlich dadurch entstehende Kosten einzustehen. Es kann nicht sein, dass ein Hilfeempfänger durch Rücklastschriften noch mehr in das Zwielicht einer Bank gerät.
Gruss
Falke
Falke ist offline  
Alt 07.12.2009, 19:57   #11
Arania
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Was anderes: Rückbuchungen von Lastschriften dürfen nur mit den reinen Aufwandsentschädigungsgebühren der Bank belastet werden, nicht mit Strafgebühren

BGH-Urteil vom 21.10.97 (Az. XI ZR 5/9)
Arania ist offline  
Alt 07.12.2009, 20:03   #12
haef
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haef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagierthaef Enagagiert
Standard AW: Geld zu spät bekommen - Übernimmt ARGE die Kosten?

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Was anderes: Rückbuchungen von Lastschriften dürfen nur mit den reinen Aufwandsentschädigungsgebühren der Bank belastet werden, nicht mit Strafgebühren
BGH-Urteil vom 21.10.97 (Az. XI ZR 5/9)
...und ganz korrekt nur mit den Gebühren der belastenden Bank, nicht der eigenen.
Hinzu kommen aber evtl. noch Bearbeitungsgebühren des "Gläubigers".

fG
Horst
haef ist offline  
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