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Start > > -> Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

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Alt 25.11.2009, 03:13   #1
Joe->Emailproblem
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Registriert seit: 06.11.2005
Beiträge: 25
Joe
Standard Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Ich habe hier mal kurz die Suche bemüht aber nichts gefunden.

Wie es sich so im Leben eines Hartz4 Empfängers ergibt ist es nicht immer möglich für ausreichendes Guthaben auf dem Konto zu sorgen.

Mit der neuen Gebührenordnung meiner Bank werden mir pro Benachrichtigung über nicht eingelöste Lastschriften 4 Euro in Rechnung gestellt.
Diese vorher nicht erhobene Gebühr fällt dadurch an das mir die Nichteinlösung per Briefpost mitgeteilt wird.

Heute habe ich mal freundlich gefragt ob man diese Briefe nicht einfach abstellen kann weil ich mich über meinen Kontostand und eventuelle Rücklastschriften jederzeit per Kontoauszug oder Onlinebanking doch selbst informieren kann.

Darauf hin wurde mir mitgeteilt das man verpflichtet ist mir die Nichteinlösung von Lastschriften per Briefpost mitzuteilen. Ist die Bank wirklich dazu verpflichtet oder werden hier mal wieder nur dumme Kunden abgezockt?

Selbstverständlich ein gutes Geschäft für die Bank. Treffen tut es aber wie immer nur die die ohnehin schon wenig haben.
Joe ist offline  
Alt 25.11.2009, 03:18   #2
Eierbecher->Emailproblem
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Registriert seit: 18.09.2008
Ort: Lippe
Beiträge: 331
Eierbecher
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Im Prinzip hat die Bank recht.

Aber sowas kann man sehr schnell in einem persöhnlichen Gespräch klären.

Oder einfach das Geldinstitut wechseln.

MfG

Eierbecher
Eierbecher ist offline  
Alt 25.11.2009, 04:44   #3
Drueckebergerin
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von Drueckebergerin
 
Registriert seit: 11.03.2008
Ort: Berlin
Beiträge: 2.218
Drueckebergerin
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Oder alle Lastschriften kündigen und selber überweisen.
__

Grüße aus Bärlin
500 - 30 - 10 netto....... Hartz IV muß weg !

Die Reichen sind so unersättlich, die wollen alles besitzen, sogar die Armut!
Don`t dream it - be it !
Der beste Weg, einen schlechten Vorschlag vom Tisch zu fegen, besteht darin, einen Besseren zu machen !
Hier gibt`s nur Erfahrungsaustausch, keine Rechtsberatung !
Drueckebergerin ist offline  
Alt 25.11.2009, 11:05   #4
Mario Nette
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Benutzerbild von Mario Nette
 
Registriert seit: 13.12.2007
Beiträge: 12.346
Mario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette Enagagiert
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Zitat von Drueckebergerin Beitrag anzeigen
Oder alle Lastschriften kündigen und selber überweisen.
Geht das auch dann, wenn das Lastschriftverfahren in einem Vertrag festgesetzt ist?

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 25.11.2009, 15:07   #5
Joe->Emailproblem
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Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 06.11.2005
Beiträge: 25
Joe
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Hier ist ja das nächste Problem:

Es gibt bereits einige Firmen die sich auf nichts anderes als Lastschrifteinzug einlassen!
Joe ist offline  
Alt 25.11.2009, 15:38   #6
uljanov->Emailproblem
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Ort: LHS Rheinl.-Pfalz
Beiträge: 313
uljanov
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Zitat von Joe Beitrag anzeigen
Hier ist ja das nächste Problem:

Es gibt bereits einige Firmen die sich auf nichts anderes als Lastschrifteinzug einlassen!

was sind das denn für kundenfreundliche Firmen?
uljanov ist offline  
Alt 25.11.2009, 16:02   #7
Volker Wulle->Emailproblem
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Registriert seit: 22.11.2009
Ort: Bad Camberg
Beiträge: 72
Volker Wulle
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Zitat von Eierbecher Beitrag anzeigen
Im Prinzip hat die Bank recht.

Aber sowas kann man sehr schnell in einem persöhnlichen Gespräch klären.

Oder einfach das Geldinstitut wechseln.

MfG

Eierbecher
Das mit "der Bank wechseln" ist nicht so einfach. Ich wollte vor ein paar Jahren wegen einer angstrebten Verbraucherinsolvenz zu einer neuen Sparkasse und die hatten erst einmal abgelehnt. Erst als ich denen ein Formular gab, das sie im Falle einer Ablehnung unterschreiben sollten, konnte ich ein Kto. eröffnen.
Was mich allerdings nervt, sind die 7 EUR kontoführungsgebür pro Monat - für mich viel Geld.
Volker Wulle ist offline  
Alt 25.11.2009, 16:58   #8
yola->Emailproblem
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Registriert seit: 25.09.2009
Beiträge: 28
yola
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Zitat von Joe Beitrag anzeigen
Hier ist ja das nächste Problem:

Es gibt bereits einige Firmen die sich auf nichts anderes als Lastschrifteinzug einlassen!
Ich weiß jetzt nicht ob das überhaupt zulässig ist, meistens ist das ja bei Telefonanbietern der Fall. Aktuell habe ich aber - durch einen Kontenwechsel - festgestellt, dass ich wohl dieses Lastschriftverfahren nicht als einzige Option gehabt hätte . . . also sollte man doch das Kleingedruckte wirklich immer lesen.
Was ich aber gar nicht verstehe, gerade vor dem Hintergrund dass immer mehr Leute in Insolvenz gehen, dass die Firmen nicht begreifen wollen, dass sie sich damit selber schaden. Lastschriften werden vom Insolvenzverwalter immer zurückgeholt, und ehe man sich versieht hat man gleich eine Handvoll Gläubiger mehr. Überweisungen und Daueraufträge hingegen können nicht rückgängig gemacht werden. Schon aus diesem Grund sollten eigentlich alle ein vitales Interesse an anderen Formen des Geldtransfers haben

Grüße
yola
yola ist offline  
Alt 25.11.2009, 17:04   #9
creator
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Ich hab vor kruzem mal im internet gelesen das es nicht erlaubt ist extra gebühren für eine nicht eingelöste lastschrift zu verlangen, jemand hat geklagt und recht bekommen. Das einzigste was die machen können ist die kosten für das zu senden verlangen aber das sind nur 45 cent oder sowas.
 
Alt 25.11.2009, 18:20   #10
Gavroche
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

„Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ist der … (Vertragsnehmer) berechtigt, seine Einzugsermächtigung zurückzuziehen.“

Das ist ein § aus einem Vertrag.

Lastschriftrckgabe - Zahlungsverkehrsfragen.de


BGB / BGH: Einzugsverfahren in AGB zulässig, Abbuchungsauftragsverfahren nicht! (Recht Medial)
 
Alt 25.11.2009, 18:26   #11
Joe->Emailproblem
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Beiträge: 25
Joe
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Naja, letztendlich geht es hier doch darum das die schriftliche Benachrichtigung über eine nicht eingelöste Lastschrift mit 4 Euro berechnet wird und keine Alternative wie z.B. Email angeboten wird.

Also "nur" ein unverhältnismäßig teurer Brief.
Und hier ist ja der Knackpunkt: Ist die Bank rechtlich verpflichtet mir das per Briefpost mitzuteilen oder nicht?

Ich denke mir doch das ich als mündiger Bürger allein in der Lage sein sollte mich über mein Guthaben und meine Kontobewegungen zu informieren und mir das nicht hinterher getragen werden muss.


Es wird hier nicht mal das nicht einlösen der Lastschrift in Rechnung gestellt.
Joe ist offline  
Alt 25.11.2009, 18:28   #12
Gavroche
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Hast Du Dich schon mit den AGB Deiner Bank befasst?
 
Alt 25.11.2009, 18:33   #13
Falke
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Falke Falke Falke Falke
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Zitat von Gavroche Beitrag anzeigen
Hast Du Dich schon mit den AGB Deiner Bank befasst?
Genau so ist es, sind zwar einige Seiten zum lesen, da werden die aber bestimmt ihre Fallen für uns Verbraucher eingebaut haben.


Gruss
Falke
Falke ist offline  
Alt 25.11.2009, 19:22   #14
gerda52
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Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

...

Zitat:
Entgelte für die von der eigenen Bank verweigerte Einlösung von Lastschriften, Schecks, Dauerauftägen und Überweisungen
Verweigert die Bank die Einlösung von Lastschriften und Schecks, weil das Kundenkonto nicht gedeckt ist, wird sie in ihrem eigenen Sicherheitsinteresse tätig. Kosten, die dabei anfallen, dürfen Kunden nicht berechnet werden - auch nicht Kosten für die Benachrichtigung. Gleiches gilt bei nicht ausgeführten Daueraufträgen und Überweisungen. (Urteile vom 21.10.1997 - XI ZR 5/97, XI ZR 296/96 und vom 13.02.2001 – XI ZR 197/00).

Quelle
__

Private Mostrichfabrikation - Der Verzehr meiner gerne und oft verteilten Beitrags-Kostproben erfolgt auf eigene Gefahr.
gerda52 ist offline  
Alt 25.11.2009, 20:43   #15
Joe->Emailproblem
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Joe
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

DANKE!

Das habe ich gesucht!

Hoffen wir mal das das Urteil auch so noch aktuell ist. Schließlich ist es von 1997/2001
Joe ist offline  
Alt 25.11.2009, 23:18   #16
uljanov->Emailproblem
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uljanov
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

die kleinen Fenster zeigen die Urteile, Rechtsgrundlagen


Unrechtmäßige Bankgebühren: Wie sich Kunden erfolgreich wehren - Fonds & Mehr - Finanzen - Investor - FAZ.NET
__

Vertrauen ist der Anfang vom Ende !!
eine Lebenserfahrung von mir

Hinter jeder Lüge versteckt sich ein wenig Wahrheit !!
Walter Ulbricht, auf einer internationalen Pressekonferenz in Ost-Berlin am 15. Juni 1961. Zitat: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten.
Mauerbaubeginn vom 12. auf den 13. August 1961.
uljanov ist offline  
Alt 29.11.2009, 00:24   #17
Joe->Emailproblem
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Beiträge: 25
Joe
Standard AW: Mutwillige Bankabzocke oder legale Gebühren?

Hier mal die Antwort meiner Bank:

Zitat:
Zum 31.Oktober 2009 wurde die EU Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD) in deutsches Recht umgesetzt. Die Belastung des Aufwendungsersatzes entspricht dieser neuen EU-Richtlinie und verstößt somit nicht mehr gegen die von ihnen genannten Urteile.
Nachtrag:
Die Frage die sich mir jetzt stellt:
Ist das mit der EU Richtlinie jetzt so richtig oder ist es an der Zeit einen Anwalt mit allem weiterem zu beauftragen?
Joe ist offline  
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