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Alt 22.01.2009, 14:29   #1
saschah
Elo-User/in
 
Registriert seit: 10.06.2008
Ort: Viersen
Beiträge: 61
saschah
Standard Wir werden verars.....t

Hallo zusammen,
ich würde gerne ein paar Tips von euch haben, ich weiß nicht wie ich reagieren soll.Ich erzähl einfach mal....

Heute bekam ich einen Brief von der ARGE......in dem drinn stand wir haben zu Unrecht eine Überzahlung in Höhe von ca 78Euro erhalten, jetzt sollen wir ein Anhörungsbogen ausfüllen....diese Überzahlung hätten wir verursacht, was eine Lüge ist, ich erzähl mal wie es dazu gekommen ist.

Im Dezember 08 hatt meine Frau bei ihrem Arbeitgeber zum 15.01.2009 gekündigt, da sie am 16.01.2009 eine neue Arbeitstelle , mehr Gehalt, mehr Stunden angetreten hatt. Im Dezember mussten wir auch einen Antrag auf Fortzahlung stellen, was wir auch unverzüglich gemacht haben, dabei war ein Zettel den der Arbeitgeber ausfüllen sollte, was meine Frau im Dezember Netto bekommt und ob EInmalzahlung geleistet wird.
Meine Frau bekam kein Weihnachtsgeld sondern Urlaubsgeld im Dezember, dies stand auch drinn, diese Unterlagen, samt Fortzahlungsantrag ist so am 06.12.2008 in der ARGE persönlich abgegeben worden. Ungefähr eine Woche später kam dann der neue Bescheid, was wir dann ab Januar erhalten. Bis Dato wird das Gehalt meiner Frau immer Fiktiv angerechnet mit 760 Euro Netto, was aber gerade mal ihr Brutto Gehalt war, demnach haben wir im Dezember 150Euro wieder einmal zu wenig überwiesen bekommen und ich dachte ...naja die überweisen das noch rechtzeitig vor Weihnachten, den 150 Euro ist sehr viel Geld....aber wem sage ich das.....
Wie gesagt die hatten alles Schriftlich was im Dezember NETTO überwiesen wird, noch vor der Abrechnung, dennoch hielt die Sachbearbeiterin es nicht für nötig das zu wenig gezahlte Geld zu überweisen.
2 Tage vor Weihnachten bin ich dann zu Arge gefahren und habe nachgefragt.......was bekam ich zu hören.....das wäre noch nicht bearbeitet, ich sagte das ich nicht rausgehe bevor ich einen Barscheck habe, denn es ist Weihnachten und möchte meinen Kindern auch mal was besonderes zu essen geben können. Den habe ich dann auch endlich bekommen.
Heute kam der benannte Brief das wir zu Unrecht zu Viel Geld bekommen hätten und dies verursacht hätten, meine Frau hat dor sofort angerufen und gefragt was das soll? sie sagte die Faxe die wir senden wären zu undeutlich und deswegen setzte sie auch das Fiktive einkommen so hoch an ( was ich schwachsinnig finde, denn kurioserweise kann sie jeden Monatsende alles korrekt verrechnen)Zumal die Verdienstbescheinigung wo drauf stand das meine Frau Urlaubsgeld bekommt , ja persönlich mit dem Fortzalhungsantrag abgegeben worden ist. Sie sagte es stünde nicht drauf, leider ist aber der Original Antrag bei der ARGE und kann dies nicht zeigen..aber die haben den ja....Die Abrechnungen die wir monatlich zu Faxen, sind leserlich, zumal wir auch immer 2 bis 3 Tage später anrufen, ob das Fax angekommen ist und ob alles in Ordnung ist, was sie auch immer bejahte.
Leider ist das nicht das erstemal das wir so Probleme mit der Frau haben es sind auch schon mehrere SWachen vorgefallen, wie zb. Meine Frau benötigte ein Führungszeugniss, was uns 13 Euro gekostet hat, der Arbeitgeber hat die bei der Lohnüberweisung mit erstattet, aber unsere Sachbearbeiterin hat dies wiederum als Einkommen angerrechnet, als ich sie schriftlich drauf aufmerksam gemacht habe, kam aber nichts zurück, also auch keine Stellungsnahme dazu, demnach hat uns das Führungszeugniss 26 Euro gekostet....
Meine Frage :
Ich habe mir vorgestellt , morgen früh fahre ich dorthin, gebe den Anhörungsbogen ab und werde nach dem Namen des direkten Vorgesetzten inkl. Zimmernummer erfragen und wollte eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diese Frau einreichen.
Oder sollte ich etwas anderes machen?

Es kam auch ein Brief das ich bis zum 06.02.2009 die letzte Abrechnung meiner Frau (vom alten Arbeitgeber ) und den Eingang des Lohnes auf dem Kontoauszug vorlegen solle.Leider kann ich aber nicht die Abrechnung bis zu diesem Datum vorlegen, da die aus der Zentrale erst in der zweiten Februar Woche in die Filiale gesendet wird und von dort aus per Post zu uns gesendte wird. Ich habe diesbezüglich ein Schreiben aufgesetzt, das mir das nicht möglich ist aber unverzuglich , sobald die abrechnung vorhanden ist , persönlich vorlege, dies lass ich mir dann auch noch unterschreiben, damit mir keiner sagen kann ich hätte nicht rechtzeitig bescheid gegeben.

Vielen Dank schoneinmal im voraus für eure Tips....
saschah ist offline  
Alt 22.01.2009, 14:41   #2
physicus
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 01.03.2008
Beiträge: 6.742
physicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiertphysicus Enagagiert
Standard AW: Wir werden verars.....t

Zitat:
Heute bekam ich einen Brief von der ARGE......in dem drinn stand wir haben zu Unrecht eine Überzahlung in Höhe von ca 78Euro erhalten, jetzt sollen wir ein Anhörungsbogen ausfüllen....diese Überzahlung hätten wir verursacht,
ja sowas praktizieren die immer öffters, sie wälzen die schuld auf einen selber ab, um dann einen titel zu erwirken wenn man sich nicht rührt.

hier hilft nur sofort widerspruch eilegen, dann ist die sache meist ganz fix vom tisch, ich spreche da aus erfahrung.
bei uns war das ähnlich, dann habe ich eine prüfung der ganzen sache verlangt und siehe da, von über 900!!! euro die uns "angeblich" zu viel gezahlt wurden, wurden plötzlich nur noch ganze 23 euro, eine überzahlung die zustande kam als ich eine abm annehmen musste.

also widerspruch einlegen und warten was passiert.


den anhörungsbogen NICHT ausfüllen, das kommt einem schuldeingeständnis gleich!!


mfg physicus
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Meine Beiträge stellen keine Rechtshilfe dar, sondern sind lediglich Erfahrungswerte und meine Meinung, welche ich weiter gebe.
physicus ist offline  
Alt 22.01.2009, 18:06   #3
saschah
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 10.06.2008
Ort: Viersen
Beiträge: 61
saschah
Standard AW: Wir werden verars.....t

Ich sehe ja die Nachzahlung ein, aber nicht das ich es vorsätzlich gemacht haben soll.
Soll ich im Widerspruch reinschreiben das die das durch zwei Monate teilen sollen?
saschah ist offline  
Alt 22.01.2009, 18:21   #4
Emma13
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Benutzerbild von Emma13
 
Registriert seit: 04.07.2007
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Emma13 Emma13 Emma13
Standard AW: Wir werden verars.....t

Zitat von saschah Beitrag anzeigen
Ich sehe ja die Nachzahlung ein, aber nicht das ich es vorsätzlich gemacht haben soll.
Soll ich im Widerspruch reinschreiben das die das durch zwei Monate teilen sollen?
Also saschah, wenn die Nachzahlung von der Höhe her rechtens ist, erübrigt sich doch ein Widerspruch - du kannst hier lediglich die ARGE anschreiben, ihr mitteilen, dass du den Anhörungsbogen nicht ausfüllen wirst, weil die Überzahlung nicht durch euch verschuldet wurde.

Und zu guter Letzt bietest du der ARGE noch eine Ratenzahlung des zuviel erhaltenen Betrages an !

Grüße - Emma
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Emma13 ist offline  
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