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Meldefristüberschreitung - jemals wieder ALG?

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Alt 03.05.2006, 10:10   #1
enomis
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Registriert seit: 03.05.2006
Beiträge: 1
enomis Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Meldefristüberschreitung - jemals wieder ALG?

Text: Hallo! Bereits seit 1993 bin ich arbeitslos - begründet durch die Schließung fast sämtlicher Firmen im Ort und Umkreis! Zwischenzeitlich hatte ich damals ABM und LKZ-Stellen! Im Jan. 2000 wurde dann meine Tochter geboren! Ich blieb 3 Jahre mit ihr daheim, erhielt Geld vom Amt für Familie und Soziales! Überall wurde mir gesagt, man meldet sich einen Monat vor vollendung des dritten Lebensjahres wieder beim Amt! Dies tat ich auch, mir wurde gesagt - alles bestens - sie müssen sofort arbeitsbereit sein - anfang Jan. kommt das erste Geld. Dies kam allerdings nicht, dafür Ende Jan. ein Schreiben ich wäre nicht ánspruchsberechtigt. Ich ging also wieder hin, die Dame schaute in Ihren Computer - nein, alles i.O., aber sie könne ja mal die Personalakte holen - ups - mein Kind kam 12 Tage zu früh, damals gab es das Mutterschaftsgeld noch rückwirkend, ich hatte also auch rückwirkend Änderungen am ALG, d.h. ich hätte mich dann´auch die 12 Tage eher melden müssen, in meinem Fall war ich 3 Tage zu spät! Hingewiesen hatte mich darauf niemand, es steht aber wohl irgendwo im Kleingedruckten, früher hätte man wohl angeschrieben, aber das macht man schon lang nicht mehr, machen sie sich nichts drauß andern geht es ebenso wurde mir gesagt! Sehr tröstend! Vorher hatte ich Anspruch auf ca. 300€ im Monat - nun bekomme ich gar nichts mehr! Muß mich zwar vierteljährlich melden, damit meine Arbeitslosigkeit für die Rente geführt wird, aber das wars!
D.h. kein Geld vom Amt, keine ABM, keine Weiterbildung, keine Umschulung, keine Ich-AG - da das ja alles mit Kosten verbunden ist, die ja sonst bei mir nicht "entstehen". Natürlich auch keine Förderung beim evtl. wiedereintritt ins Arbeitsleben - wer aber nimmt schon jemanden ohne Förderung wenn hier fast die Hälfte aller Leute arbeitslos sind?
Das Schlimme ist, das wir auch sonst nirgendwo eine Stütze bekommen, da wir uns 1998 ein Haus gebaut haben und dies auch noch abstottern (was ja aber nirgendwo zählt) und mein Mann dadurch immer ein paar Euro zuviel verdient!
Meine eigentliche Frage: Normal rutsche ich ja meines Erachtens nur wieder ins ALG wenn ich 1 Jahr oder so gearbeitet habe (was leider wohl nie der Fall sein wird ;-( )
Gibt es auch noch andere Möglichkeiten - oder "verjährt" sowas? Gibt es noch andere Zahlungen, die bei mir anwendbar wären?
Außerdem gibt es irgendwo einmalige Zuschüsse für Jugendweihe oder Schulanfang? Wir haben dieses Jahr nämlich beides!
Danke vorab
enomis
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